GALBRAITH DEIGHTON V

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Die GALBRAITH DEIGHTON V war ein Omniträgerschiff der SATURN-Klasse und wurde nach Galbraith Deighton benannt.

Übersicht

Der Bordrechner trug die Kurzbezeichnung GAL. (PR 2809)

Neben den zum normalen Betrieb des Schiffes notwendigen Aggregaten verfügte die GALBRAITH DEIGHTON V auch über umfangreiche Angebote für die Besatzung, um sich die Zeit je nach Vorliebe zu vertreiben. Dazu gehörten unter anderem ein Bordcasino, Wellness-Bereiche, Restaurants und ein großes Biotop inklusive einem See mit Ruderbooten. Dieser wurde in der Mannschaft scherzhaft »Mare Galbraith« genannt. (PR 2809)

Die Leichten Kreuzer der GALBRAITH DEIGHTON V waren jeweils zu viert in einem Hangar untergebracht. (PR 2809)

Technische Daten

Technische Daten: GALBRAITH DEIGHTON V (1518 NGZ)
Typ: Kugelraumer
Größe: 1800 m Durchmesser, mit Ringwulst 2160 m
Volumen: 3.470.000.000 m3
Aufbau: Modulbauweise mit Ringnut zur Aufnahme von Sechseckmodulen
Masse: 620×106 t
Bordrechner: Logikpositronikverbund (LPV) basierend auf einer Biopositronik und einem dezentralen Rechnernetz
Unterlichtantrieb: 24 Protonenstrahl-Impulstriebwerke, 24 Gravotron-Feldtriebwerke
Beschleunigung: 250 km/s2
Überlichtantrieb: 10 Hawk-III-Kompensationskonverter
Überlichtfaktor: 2,5 Millionen
Reichweite: 500.000 Lichtjahre, 1000 Lichtjahre pro Etappe
Offensivbewaffnung: 20 Impulsstrahler, 10 Sublicht-MVH-Geschütze, 40 Überlicht-MVH-Geschütze, 30 Transformkanonen, 2 Paratronwerfer, 1 Dissonanzgeschütz, 1 VRITRA-Geschütz
Defensivbewaffnung: Prallfeldschirme, eine Hypermagnetische Abwehrkalotte, HÜ-Schirm, Paratronschirm inklusive Paros-Schattenschirm
Energieversorgung: Hypertron-Sonnenzapfer, Fusionsreaktoren, Nug-Schwarzschild-Reaktoren, Daellian-Meiler
Beiboote: 15 Korvetten der PHOBOS-Klasse, 15 Korvetten der DEIMOS-Klasse, 30 Space-Jet, 180 Shifts, Raumlinsen, Rettungskapseln, etc.
Trägerkapazität: 30 Leichte Kreuzer der MERKUR-Klasse, 30 Jagdkreuzer der DIANA-Klasse
Besatzung: 7100

Bekannte Besatzungsmitglieder

Bekannte Beiboote

Geschichte

Im Jahr 1503 NGZ übernahm Oberst Anna Patoman das Kommando über die GALBRAITH DEIGHTON V. (PR 2808)

Im Juni 1514 NGZ war die GALBRAITH DEIGHTON V im Ghatamyz-Sektor in der Eastside der Milchstraße stationiert. Dort war sie das Flaggschiff einer kleinen LFT-Flotte, die die beginnenden Konflikte und Kampfhandlungen zwischen Blues und Tefrodern beobachtete, nachdem der Transporthof ITHAFOR-5 dorthin verlegt worden war. (PR 2700)

Am 16. Juni kam es zu ersten Kampfhandlungen zwischen Blues und Tefrodern. Dabei wurden drei Zivilraumschiffe mit 40.000 Siedlern zerstört, die auf dem Weg nach Gheyndrii waren. Da die GALBRAITH DEIGHTON V kein Mandat hatte, um selbst zu den Waffen zu greifen, beschränkte man sich auf Rettungsmaßnahmen. Lediglich 2107 Blues konnten noch in Sicherheit gebracht werden. (PR 2700)

Auch als am 28. Juli ein Gegenangriff durch 300 Blues-Schiffe erfolgte, konnte Patoman nur hilflos zusehen, wie diese mit Leichtigkeit durch die tefrodische Flotte abgeschossen wurden. (PR 2714)

Bereits zwei Tage später versammelten sich Truppentransporter der Tefroder im System, um die Besetzung von Ghatam vorzubereiten. Auch hier gegen konnte Patoman nichts ausrichten. Bei den folgenden Kämpfen der Tefroder gegen die auftauchenden Onryonen blieb die GALBRAITH DEIGHTON V weiterhin auf Beobachtungsposten, zeichnete jedoch alles auf und leitete sämliche Nachrichten an das Hauptquartier nach Aurora, so auch die Ankündigung des Atopischen Tribunals, dass das Polyport-Netz abgeschaltet werden sollte. (PR 2714)

...

Nach der Verurteilung Perry Rhodans und Bostichs durch das Atopische Tribunal am 20. September wurde die GALBRAITH DEIGHTON V ins Solsystem zurückbeordert. Das Raumschiff wurde zur Suche nach Rhodan und Bostich eingesetzt. (PR 2729)

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Im Juni 1517 NGZ wurde die GALBRAITH DEIGHTON V mit einer Einsatzflotte zu Beobachtungszwecken zur Provcon-Faust abkommandiert, wo sie Ende Juni eintreffen sollte. (PR 2788)

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Am 15. Januar 1518 NGZ wurde Anna Patoman von der Solaren Permier Cai Cheung persönlich zur »Beauftragten für die Tiuphorenfrage« ernannt. Ihre Aufgabe war es, die drei in die Milchstraße eingedrungenen Sterngewerke aufzuspüren. Zur Bewältigung der Mission wurde ihr eine arkonidisch-terranische Flotte unterstellt. Diese bestand neben der GALBRAITH DEIGHTON V aus zwanzig Omniträgerschiffen der NEPTUN-Klasse, fünfzig Posbi-BOXEN und einhundertdreißig Robotraumern der EPPRIK-Klasse. Anna Patoman taufte die Flotte auf den Namen Tiuphorenwacht. (PR 2808)

Über der Freihandelswelt Vaar kam es am 28. März zum Zusammentreffen mit den Tiuphoren. In der Schlacht wurden das Sterngewerk PRUITENTIU, einige Sternspringer sowie mehrere Schiffe der Tiuphorenwacht zerstört. Auch die GALBRAITH DEIGHTON V verlor mehrere ihrer Beiboote, wurde selbst aber nicht beschädigt, obwohl sie kurzzeitig von allen drei Sterngewerken bedrängt wurde. Seltsam war dabei, dass eines der gegnerischen Schiffe nur einen Schuss auf den SATURN-Raumer abgab und danach abdrehte. Die Tiuphorenwacht plante, im Anschluss wieder die Suche nach den verbliebenen beiden Sterngewerken aufzunehmen. (PR 2808)

Am folgenden Tag kam es auf der GALBRAITH DEIGHTON V zu mehreren kleineren Störfällen, die vom LPV allerdings auf durch die Kämpfe entstandenen Schäden in untergeordneten positronischen Systemen zurückgeführt wurden. Als Erster wurde der USO-Spezialist Pino Gunnyveda misstrauisch und teilte seine Sorgen über die seltsamen Vorgänge Heydaran Albragin mit. Die Arkonidin stellte fest, dass seit dem Ende der Schlacht dreißig unerklärliche Störfälle auf dem Schiff aufgetreten waren. Die Häufung der Ereignisse machte sie stutzig und sie riet Anna Patoman dazu, die Entwicklung im Auge zu behalten. Die Kommandantin rief daraufhin die Alarmstufe Gelb aus und befahl erhöhte Wachsamkeit. (PR 2809)

Im Laufe der nächsten 24 Stunden häuften sich die Vorkommnisse. Es kam auch zu mehreren Unfällen mit Personenschäden. Als Anna Patoman erfuhr, dass der LPV ihr die bereits mehr als 500 Vorfälle und Krankmeldungen in der Mannschaft vorenthalten hatte, rief sie Alarmstufe Orange aus. Den Verantwortlichen wurde klar, dass es sich nicht um Probleme durch Kampfschäden handeln konnte, denn diesen hätten ab- anstatt zunehmen müssen. Heydaran Albragin äußerte den Verdacht, dass eine Art Computervirus, vermutlich durch den bereits aufgefallenen einzelnen Schuss eines Sterngewerkes eingeschleust, sein Unwesen an Bord trieb. So kam es dazu, dass Anna Patoman nur vier Stunden später Alarmstufe Rot ausrief und die Besatzung vor der beeinflussten Bordpositronik warnte. (PR 2809)

Dies veranlasste den LPV, nun offen gegen die Mannschaft Stellung zu beziehen. Ortung und Funk fielen aus, die Schutzschirme aktivierten sich und die Waffen machten sich feuerbereit. Die Positronik versuchte die Menschen mit Robotern in Gewahrsam zu nehmen und es gab mehrere Todesfälle. Trotzdem wurde deutlich, dass nicht die Auslöschung der Besatzung das Ziel war, sondern deren Gefangennahme. Aus der Vorgehensweise des LPV schlossen die Kommandantin, Heydaran Albragin und Pino Gunnyveda, dass dieser, beziehungsweise das Schadprogramm das Schiff noch nicht vollständig unter seiner Kontrolle hatte. (PR 2809)

Die Arkonidin hatte noch einen Trumpf im Ärmel. Ihr privater KATSUGO-Kampfroboter Dirikdak verfügte über 35 fingerhutgroße Spezialroboter. Diese »Schulterreiter« waren Miniatur-Präzisionsdesintegratoren mit diversen mikrotechnischen Instrumenten. Die GALBRAITH DEIGHTON V vollführte unvermittelt ein kurzes Linearmanöver und setzte sich vom Rest der Tiuphorenwacht ab. Heydaran Albragin aktivierte mehrere ihrer Schulterreiter und sabotierte den Linearantrieb des Schiffes um Zeit zu gewinnen. Anna Patoman nahm währenddessen Kontakt zu GAL auf und bot ihm die Kapitulation an, um weitere Opfer unter der Mannschaft zu verhindern. Der Bordrechner akzeptierte und die Kommandantin forderte alle Besatzungsmitglieder über eine schiffsweite Durchsage ultimativ dazu auf, sich innerhalb von 15 Minuten in der Zentralkugel der GALBRAITH DEIGHTON V einzufinden. (PR 2809)

Während Anna Patoman mit gutem Beispiel voranging, hatten Heydaran Albragin und Pino Gunnyveda eigene Pläne. Sie und Dirikdak wechselten an Bord der Leichten Kreuzer GAL-LK 18, GAL-LK 19 und GAL-LK 20. Jeder von ihnen führte vier der Schulterreiter mit sich, mit denen er eines der Beiboote unter seine Kontrolle brachte. Mit den Bordgeschützen der Kreuzer feuerten sie zum vereinbarten Zeitpunkt auf sensible Aggregate der GALBRAITH DEIGHTON V und lösten so eine Kettenreaktion aus Explosionen aus. Zeitgleich aktivierte auch die Kommandantin mehrere der Kleinroboter, die unter anderem die Funkanlagen wieder verfügbar machten. Die Zentralkugel des SATURN-Raumers wurde aus dem untergehenden Raumschiff gesprengt, und auch die drei Helfer in den Leichten Kreuzern entkamen dem Inferno im letzten Moment. (PR 2809)

Einigen Schiffen der Tiuphorenwacht war es gelungen dem Flaggschiff bei seiner Linearetappe zu folgen. Diese nahmen die Überlebenden der Katastrophe an Bord, allerdings waren 51 Besatzungsmitglieder den Machenschaften der Tiuphoren zum Opfer gefallen. Eine Stunde nachdem die letzte Person die Zentralkugel der GALBRAITH DEIGHTON V verlassen hatte, überwand der LPV die Blockade der Schulterreiter und aktivierte die Selbstvernichtung. (PR 2809)

Quellen