GANYMED

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Raumschiff. Für weitere Bedeutungen, siehe: Ganymed (Begriffsklärung).

Die GANYMED war das zweite Großkampfschiff der Terraner.

Aufbau/Technik

Ursprünglich handelte sich um einen walzenförmigen, 780 Meter langen und maximal 200 Meter durchmessenden, hochmodernen Schlachtkreuzer der Springer. Ein neu aufgesetzter, kegelförmiger Bug, welcher der GANYMED nun eine Gesamtlänge von 840 Metern verlieh, enthielt einen Hangar für siebenundzwanzig Drei-Mann-Zerstörer. Als weitere Beiboote kamen zwei dreißig Meter durchmessende, überlichtschnelle Diskusraumer vom Typ Gazelle hinzu. Außerdem wurde einer der beiden Fiktivtransmitter, die die Terraner auf Wanderer erhalten hatten, eingebaut. (PR 38)

Eine der wichtigsten Neuerungen war der Strukturkompensator, der die Anmessung der durch die damals üblichen Transitionstriebwerke entstehenden Strukturerschütterungen verhinderte. Es handelte sich dabei um eine Erfindung der Springer. (PR 38)

Der Raumer stand auf vier Landestützen, die aus den mächtigen Heckflossen ragten. (PR 38)

Eine der Geschützstellungen erhielt die Bezeichnung Berta-5.

Bekannte Beiboote

Bekannte Besatzungsmitglieder

Geschichte

Raumschiff ganymed.jpg
Die Ganymed auf dem Arkon V-Raumhafen Naatral

Die GANYMED war ursprünglich als Flaggschiff eines Springerpatriarchen vorgesehen und stellte einen technologischen Durchbruch dar, der es den Springern ermöglichen sollte, das Große Imperium zu erobern. Das Schiff wurde nach der Vertreibung der Springer von Gucky im Mai 1983 in einer Werft auf Goszuls Planet entdeckt. (PR 37)

Perry Rhodan ließ das Schiff nach Terra bringen und auf einer Werft der Dritten Macht ausbauen und modifizieren. (PR 38)

Im Mai 1984 wurde die überholte GANYMED unter dem Kommando von Oberst Michael Freyt benutzt, um eine Expedition nach Arkon zu unternehmen. Als das Schiff den Kugelsternhaufen M 13 erreicht hatte, wurde den Terranern erstmals die Größe und die Komplexität des arkonidischen Imperiums bewusst. Tausende Hyperfunksprüche und Hunderte Transitionen pro Minute ließen erahnen, welche Dimension ihre Expedition wirklich hatte. Man sprang ausgerechnet in eine bewaffnete Auseinandersetzung der Robotraumer der Arkoniden und den Motunern. Rhodan ließ einen abgeschossenen Motuner an Bord bringen, um Näheres zu erfahren, doch dieser starb noch auf der Medostation. Mit dem Schiff gelang der Durchbruch durch den äußeren Festigungsring des Arkon-Systems. Es wurde jedoch schnell gestellt von einem arkonidischen Kugelraumer, der merkwürdigerweise mit Naats besetzt war. Er geleitete die GANYMED nach Naat, nachdem Crest und Thora als Arkoniden erkannt worden waren. Hier wurde das Schiff allerdings festgehalten. (PR 38)

Da die GANYMED Naat vorerst nicht unbemerkt verlassen konnte, wurde die G-1 durch den Fikitvtransmitter nach Arkon I abgestrahlt. Zeitgleich wie die TITAN floh die GANYMED am 3. Juni 1984 schließlich von Naat. Beide Schiffe sprangen ins Voga-System. Um die riesige TITAN steuern zu können, wechselten 700 Besetzungsmitglieder der GANYMED zu ihr über, die eiligst für den Ernstfall geschult wurden. (PR 39)

Nach der Erbeutung der TITAN fungierte die GANYMED weiterhin mit einer kleinen Besatzung von 300 Mann als deren Begleit- und Kurierschiff. Sie wurde nach der Rückeroberung von Zalit zur Erde zurückgeschickt, um eine tausendköpfige Besatzung sowie einen Strukturkompensator für die TITAN zu besorgen. (PR 42)

Nach dem Einsatz auf Aralon kehrte die GANYMED heimlich zur Erde zurück, um hier für die Mobilmachung gegen die Springer zu sorgen. Man befürchtete einen eventuellen Großangriff. (PR 46)

Im Jahre 2043 wurde der Fiktivtransmitter ausgebaut und in die neue KUBLAI KHAN eingebaut. (PR 75)

Anmerkung: Sowohl über ihr weiteres Schicksal nach 2043, als auch über ihre Einsätze zwischen 1984 und 2043, die anscheinend einen Fiktivtransmitter erforderten, ist nichts bekannt.

Trivia

Im Comic Perry – unser Mann im All 2 mit dem Titel »In der Gewalt des Robots« wird das Raumschiff GANIMEDE genannt.

Quellen

PR 37, PR 38, PR 39, PR 40, PR 41, PR 42, PR 43, PR 44, PR 45, PR 46, PR 75, Perry - Unser Mann im All 2