Galactic Guardians

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Die Galactic Guardians – kurz GaGuas – sind die größte Verbrecherorganisation der Milchstraße und haben sich inzwischen auch auf M 33, Hangay, NGC 6822, Fornax und die Magellanschen Wolken ausgebreitet.

Sie gingen aus der Söldnerorganisation Guardian Angels hervor und begannen ihre Karriere mit Schutzgelderpressungen.

Aufbau

Mitte des 13. Jahrhunderts NGZ – also während die Öffentlichkeit sich von der Imprintsucht erholte – kam es zu einer grundlegenden Neuorganisation der Führungsschicht.

Das Führungsgremium bestand dabei aus zwölf Personen, von denen jede für einen Teil der Lokalen Gruppe verantwortlich war. Die Lokale Gruppe war aber nur in elf Gebiete eingeteilt worden. Einer der Bosse hatte das Aufgabengebiet eines überregionalen Eingreifkommandos. In der Milchstraße beispielsweise gab es fünf Bosse, einen für jedes Viertel und einen speziell für die BASIS. Die BASIS stand dabei unter dem inoffiziellen Kommando des Überschweren Monjacza.

Schon bald kam es jedoch zu einigen merkwürdigen Todesfällen, und einer der Bosse nach dem anderen verschied. Dabei handelte es sich entweder um Unfälle, Anschläge oder ungeklärte Todesursachen.

Wie sich später herausstellte, hatte einer der Bosse, Tizian Grannet, als drittes Opfer seinen Tod vorgetäuscht, um danach alle anderen Konkurrenten aus dem Weg zu räumen. Als die Führungsriege der Guardians auf fünf Mitglieder zusammengeschmolzen war, wurden diese in einem Handstreich vom TLD verhaftet.

Seit diesen Ereignissen im Jahre 1290 NGZ unterstehen die Galactic Guardians dem Befehl Tizian Grannets.

Geschichte

Schutzengel der Galaxie

Zu einem nicht genau bekannten Zeitpunkt nach dem Ende der Monos-Ära kam Ariel Guardian auf den Gedanken, eine Söldnerorganisation zu gründen. Gegen Bezahlung wollte er mit seiner Organisation Schutz gegen die in den damaligen Wirren herrschenden Bedrohungen und Gefahren bieten. Da sie damit zu wahren Schutzengeln für viele Galaktiker wurden, nannte er seine Organisation »Guardian Angels«. (PR 1659, Kap. 2)

Die Organisation stellte sich zunächst für ihren Gründer als voller Erfolg heraus. Mit wachsendem zeitlichem Abstand zur Monos-Ära beruhigte sich die Situation in der Galaxie aber immer mehr und die Auftragslage verschlechterte sich zusehends. Die Organisation der Guardian Angels löste sich schließlich auf. (PR 1659, Kap. 2)

Absturz in die Illegalität

Viele der tausenden von ehemaligen Mitarbeiter der Guardian Angels rutschten in der Folge in die Illegalität ab. Sie schlossen sich zu verschiedenen kriminellen Organisationen zusammen, deren Konglomerat schließlich als Galactic Guardians bekannt wurde. Die mafiaähnlichen Vereinigungen waren untereinander nicht straff organisiert, wurden aber von einer einzelnen, aus dem Verborgenen agierenden Gruppe beeinflusst. (PR 1659, Kap. 2)

Zugleich existieren aber auch weiterhin legal operierende Schutzorganisationen, die teils sogar groß genug waren, um den Schutz ganzer Sonnensysteme zu übernehmen. Diese nahmen schließlich erneut den Namen »Guardian Angels« an und bemühten sich, sich von den illegalen Aktivitäten ihrer ehemaligen Kollegen zu distanzieren. Im Jahre 1206 NGZ hielt so der Ertruser Kerim Oppul einen Sitz als Beobachter im Galaktikum inne. Kerim Oppul unterstütze Ronald Tekener mit wichtigen Hinweisen bei dessen Kampf gegen den in NGC 6822 herrschenden Zweig der kriminellen Galactic Guardians, den so genannten Paylaczer Guardians. (PR 1659, Kap. 2)

Weitere Entwicklung

Um diese Zeit sagte sich Pia Starrow von den Guardians los. Auf Empfehlung von Ronald Tekener erhielt sie eine Stelle als persönliche Assistentin von Homer G. Adams, was aber nicht verhinderte, dass sie ermordet wurde. (PR 1658)

Direkt danach unterstützte der Zweig der so genannten Paylaczer Guardians (PayGuas) Lyndara bei den Versuchen, sich einen Zellaktivatorchip anzueignen. (PR 1659, PR 1660)

Als die vierzehn Spindelwesen im Oktober 1212 NGZ kurzzeitig die Hauptschaltzentrale von Gatas eroberten, um an Informationen über die fehlenden Spindeln zu kommen, nahmen sie drei als Wissenschaftler getarnte Ertruser mit. Diese spionierten für die Galactic Guardians. So entstand der Kontakt zu dem heimlich aus der Verbannung nach NGC 6822 zurückgekehrten Tillion Dhak, der nun eine wichtige Rolle in der Organisation innehatte. Er vereinbarte ein Geschäft mit den Spindelwesen, das beiden Seiten helfen sollte. Tillion Dhak ermöglichte den Zugriff auf zentrale Syntroniken verschiedener Milchstraßenvölker. Die Spindelwesen erhielten Informationen über fehlende Spindeln, und der Rest ging an die Galactic Guardians. (PR 1692)

Erster Einsatz war am 13. Oktober auf Ertrus. Tillion Dhak gelang durch Aktivierung eingeschleuster Guardians und durch Erpressung der Zugang der Spindelwesen zum zentralen Syntron. Das gesammelte Wissen der Ertruser gelangte in die Hände der Verbrecher. Der zweite Zugriff fand am Hauptsyntron im Humanidrom statt. Die dort erbeuteten Fehlinformationen führten zum dritten Ziel, zum Zentralsyntron nach Arkon I. Mit Hilfe der FAMUG konnte Tillion Dhak auch hier Hilfe anbieten. Diesmal scheiterte der Zugriff dank Atlans Vorarbeit. Da die Spindelwesen danach wieder mit den Galaktikern zusammenarbeiteten, endete der Einfluss der Galactic Guardians. (PR 1692)

...

Im Jahre 1229 NGZ übernahmen die Guardians die wirtschaftliche Kontrolle über die BASIS.

Etwa zur selben Zeit entdeckte die Besatzung des Raumschiffs MONJACZA den Planeten Laudhgast. Dieser wurde von in die Primitivität zurückgefallenen Nachkommen der Lemurer bewohnt. Die Mannschaft des Raumschiffs unterwanderte die Gesellschaft der Laudhgäste und lebte dort für viele Jahre wie die Maden im Speck. (PR 2810)

1281 NGZ versuchte Schelm, ein hochrangiger Guardian, die Macht auf der Erde zu übernehmen, indem er diverse Hypertrops verminte und die LFT-Regierung erpresste. Der Plan konnte durch die TLD-Agenten Sholter Roog und Fee Kellind vereitelt werden. (Space Thriller 1, )

Mitte der achtziger Jahre des 13. Jahrhunderts NGZ begannen die Galactic Guardians, ihre Agententätigkeiten auf dem Liga-Planeten Zephos zu verstärken. Offensichtlich planten sie, das dortige Camelot-Büro zu infiltrieren. Camelot löste die dortige Dependance aber schnell auf. Die Galactic Guardians konnten trotzdem einen Agenten mit falscher Identität nach Camelot einschleusen. Er wurde schnell enttarnt und dann in Notwehr getötet. (PR 1958)

Irgendwann zwischen 1291 NGZ und 1300 NGZ gelang es einem Agenten der Galactic Guardians, das KorraVir von Camelot zu stehlen. Sie führten damit einen Testlauf durch, indem sie einen abgelegenen LFT-Stützpunkt ausschalteten, die Besatzung töteten und den Lagerinhalt stahlen. Danach verkauften sie das KorraVir an das Kristallimperium.

In Folge der Warnung Perry Rhodans vor der Erhöhung der Hyperimpedanz, begann Tizian Grannet 1320 NGZ mit der »Operation Altwelttechnik«, in der er nach höherdimensionaler Alttechnik vergangener Hochzivilisationen suchen ließ.

Anfang des 14. Jahrhunderts NGZ waren die Galactic Guardians dafür verantwortlich, dass sich auf Terra in Süditalien eine kriminelle Organisation ausbreiten konnte, die sich als Nachfolger der Camorra sah. Anfang 1333 NGZ arbeitete diese »Neue Camorra« mit der Sekte um Gon-Orbhon zusammen.

Im Jahre 1340 NGZ waren die Galactic Guardians in die Machenschaften der Aras im Zusammenhang mit dem Projekt Ara-Toxin verwickelt. (Ara-Toxin 1)

Anfang Mai des Jahres 1518 NGZ dominierten noch immer Nachkommen der auf Laudhgast gelandeten Galactic Guardians die Bevölkerung des Planeten. Ihre Vormachtstellung wurde jäh durch den Angriff der Landungstruppen zweier tiuphorischer Sterngewerke unterbrochen. Während die meisten versuchten, Teile der Bevölkerung vor den Angreifern in Sicherheit zu bringen, gelang es einigen wenigen den Planeten zu verlassen und die LFT über die Invasion Laudhgasts zu benachrichtigen. Im Gegenzug sicherte das Galaktikum den Nachkommen der Galactic Guardians Straffreiheit zu. (PR 2810)

Am 21. März 1533 NGZ kaperten die GaGuas die RUUTOSCH, wodurch Guvratoschs Plan zur Rettung seines wissenschaftliche Erbes letztendlich scheiterte. Zautosch, der einzige Überlebende der Besatzung, wurde an ein verbrecherisches Konsortium auf Lepso verkauft. (PR 2925, S. 55)

Quellen

PR 1658, PR 1659, PR 1692, PR 1735, PR 1828, PR 1837, PR 2705, PR 2810, PR 2925