Galornenschiff (schwarz)

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Die schwarzen Galornenschiffe sind eine Schiffsklasse von großer historischer Bedeutung.

Sie wurden zum Symbol der blinden Kampfeswut der frühen Galornen. Ursprünglich entwickelt, um die militärische Vorherrschaft in Plantagoo zu sichern, rotteten sich die Galornen beinahe selbst mit ihnen aus.

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Heft: PR 1865
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Aussehen

Hinweis: In der Risszeichnung »Schwarzes Raumschiff der Galornen – KEMPEST« (PR 1879) von Günter Puschmann haben die schwarzen Galornenschiffe ein völlig anderes Design als auf den Covern verschiedener Hefte und in den Romanen. Für diesen Artikel wurden daher das Cover-Aussehen und die technischen Daten der Risszeichnung übernommen.

Außenansicht

Die schwarzen Galornenschiffe sind eiförmig, 900 m lang und 510 m dick. Wenn alle Waffenkuppeln eingefahren und alle Luken geschlossen sind, sehen sie aus, wie ein perfektes, schwarzes Ei. Die Außenhülle besteht aus einer hochentwickelten Verbundlegierung.

Die schwarzen Galornenschiffe landen auf Teleskopbeinen.

Inneneinrichtung

Innen fällt sofort die kalte Funktionalität auf. Im gesamten Schiff gibt es keine einzige Verzierung, und keine empfindlichen Teile, da sie bei einem Volltreffer abbrechen könnten. Die Kanten der Pulte und Ähnliches sind nicht abgerundet, sondern spitz. Alle Wände sind entweder in grau oder in schwarz gehalten, das Licht ist stechend weiß. Im Schiff ist überall und jederzeit eine Aura der Aggression fühlbar.

Bei vielen Schiffen wurde einer der Lagerräume zu einer Arena für Zweikämpfe umgebaut.

Technik

Der technologische Level ist mit dem zu vergleichen den die Terraner und die LFT, ohne Erhöhung der Hyperimpedanz, etwa 1500 NGZ erreicht hätten.

8 Vierlings-Lafetten (überschwer), wahlweise Thermostrahler, Materiestauber oder Intervallkanone
14 Projektorköpfe, wahlweise als Paralysator, Psychostrahler oder Neutralisator für normalenergetische Schutzschirme
4 Torpedowerfer im Bug, für überlichtschnelle Torpedos

Als Bordrechner dient eine weiterentwickelte Version der Syntronik. Die Kommunikation mit dem Rechner erfolgt telepathisch über Mental-Projektoren.

Besonderheiten

Die Rechner der schwarzen Schiffe wurden von Anfang an so programmiert, dass sie eine echte Persönlichkeit besaßen, im Kampf aber auf die Anwesenheit eines befehlshabenden Galornen angewiesen waren. Diese Persönlichkeiten wurden von den Prämissen der Arterhaltung und der Vorwärtsverteidigung geprägt. Daraus abgeleitet, wurde das Verlangen der schwarzen Schiffe, gegen jeden zu kämpfen der auch nur entfernt eine Bedrohung darstellen könnte.

Gemäß dieser Logik haben die schwarzen Schiffe auch die Bruderkriege unter den Galornen wohlgeheißen, da sie letztendlich einer Verbesserung der Art dienten.

In den Jahrtausenden ihres Dienstes ist es den schwarzen Schiffen gelungen, ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln, Eigeninitiative zu entwickeln und sogar philosophische Diskussionen zu führen. Diese Persönlichkeit hat sich (vermutlich durch die Mental-Projektoren) auf das komplette Schiff übertragen und es mit einer Aura der Aggression gefüllt.

Diese Aura ist so stark, dass sie bei unvorbereiteten Menschen einen unkontrollierbaren Sexualtrieb und Kampfeslust auslösen kann.

Bekannte schwarze Galornenschiffe

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Heft: PR 1854
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Kampfroboter

An Bord der schwarzen Galornenschiffe gab es nur einen Kampfrobotertyp. Er sah aus wie ein etwas zu groß geratener Galorne, war also 2,50 m hoch und an den Schultern 1,50 m breit. Unter der blauen Kunststoffhaut befand sich grauer Stahl.

Dieser Kampfrobotertyp war sehr schwer bewaffnet. Er besaß an den verschiedensten Körperstellen Abstrahlprojektoren für Waffensysteme (Hände, Unterarme, Rücken, etc.). Im Torso besaß er außerdem einen Kleinst-Raketenwerfer und Störfeldprojektoren. Er war in der Lage einige Waffensysteme aus seinem Körper auszuklinken, sodass sie von einem Galornen als Handwaffe verwendet werden konnten. Diese Handwaffen waren aber sehr unhandlich.

Als Bewaffnung verfügte er über Thermostrahler, Materiestauber, einen Raketenwerfer, sowie nicht näher spezifizierte ultimate Vernichtungsmittel. Selbstverständlich besaß er außerdem einen leistungsfähigen Schutzschirm.

Geschichte

Glorreiche Vergangenheit

Etwa 33.000 v. Chr. hatten die Galornen sich zu den ungekrönten Herrschern der Galaxie Plantagoo aufgeschwungen. Überall wurden sie gefürchtet und respektiert. Trotzdem gab es immer wieder Aufständische und Raumpiraten, die sich mit den Galornen anlegten, unter anderem das Reich der Mocksgerger.

Zu dieser Zeit wurde eine neue Schiffsklasse des Typs Schlachtkreuzer entwickelt. Sie sollte die militärische und technologische Vorherrschaft der Galornen endgültig besiegeln. Bei dieser Schiffsklasse haben die Galornen erstmals das Materiestauber-Waffensystem eingebaut. Das erste Schiff dieser Baureihe war die KEMPEST und deren erster Kapitän der frisch beförderte Kommandant Erster Klasse Pool Tammen.

Dank dieser Schiffe wurden die Mocksgerger endgültig geschlagen und in alle Winde zerstreut. Pool Tammen erkannte aber bald, dass die Dekadenz bald die Galornen ausrotten würde. Als Konsequenz propagierte er einen immerwährenden Kampf gegen den einzigen Gegner, der noch eines Galornen würdig war: andere Galornen.

Bis etwa 5000 v. Chr. wogte ein nicht enden wollender Kampf. Wo immer zwei schwarze Schiffe aufeinander trafen, kämpften sie bis zum Tod. Gelegentlich schlossen sich Galornen zu größeren Verbänden zusammen, diese waren aber nicht lange von Dauer. Die Galornen kannten nur noch den Kampf und die Mordlust und hatten völlig den Sinn dieses Lebensstils vergessen: das Überleben des Stärkeren.

Etwa 8500 v. Chr. entdeckte die Kommandantin Londa Dad die aggressionslösende Wirkung von Schoudam. Damit löste sie eine Entwicklung aus, die die Galornen friedlich werden ließ, zur Entwicklung der Drachen und zur heutigen Gesellschaftsform der Galornen führte. Etwa 5900 v. Chr. wurde der erste Drache erbaut, und die Galornen wurden nun endgültig friedlich.

Die schwarzen Schiffe wurden nicht mehr gebraucht und als ewiges Mahnmal auf dem Planeten Tribath eingemottet. Dort würden sie die nächsten Jahrtausende warten.

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Heft: PR 1845
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Kurzes Erwachen

Im Jahre 1288 NGZ erkundeten Perry Rhodan, Reginald Bull und der Zentrifaal A-Caliform mit seinem Clan die Pentrische Wolke. Sie stießen dort nach Tribath vor und fanden 18.000 schwarze Galornenschiffe. KEMPEST erwachte aus seiner Agonie und erlaubte Perry Rhodan an Bord zu kommen. KEMPEST sah, dass er sich in Begleitung von Dinn Zentris Kampfkreaturen befand, und beschloss nach reiflicher Überlegung, dass er der neue Kommandant werden sollte.

Perry Rhodan war jedoch inzwischen von den Galornen gefangen genommen worden und so schickte KEMPEST einen seiner letzten Kampfroboter um ihn zu befreien. Der Rückweg nach Tribath wurde dem Roboter jedoch durch Energieschirme versperrt. Perry Rhodan überredete den Roboter sich von ihm zerstören zu lassen, damit die Galornen ihm vertrauten und er so später nach Tribath gelangen konnte. Der Trick ging auf, der Roboter wurde zerstört und Perry Rhodan war wieder frei. KEMPEST versank wieder in Agonie.

Kämpfer für den Drachen

Im Jahr 1289 NGZ wurden die Drachen sabotiert und begannen damit die gespeicherte Aggressivität wieder abzugeben. Binnen weniger Tage und Nächte wurden die Galornen geistig wieder zum kriegslüsternen Volk der Vergangenheit. Bevor die Kriegsherrin Kaif Chiriatha die Lage vollständig unter Kontrolle hatte, gelang es acht Galornen über einen Transmitter nach Tribath zu gelangen. Sie bestiegen acht schwarze Galornenschiffe und flogen mit ihnen aus der Pentrischen Wolke, um sich in Plantagoo zu verstecken und auf den Kampf zu warten. Sofort danach ließ Kaif Chiriatha den Durchgang nach Tribath sperren. Nur einmal machte sie noch eine Ausnahme: um den Flüchtigen zwölf andere schwarze Schiffe hinterherzuhetzen.

Die Renegaten waren nicht untätig. Einer von ihnen ortete, dass die Zentrifaal im Damorgen-System eine Flotte von 7000 Kriegsschiffen heimlich zusammenzogen. Er spielte eine Weile mit ihnen, indem er lautlos und unaufhaltsam mit ferngesteuerten, getarnten Beibooten fast 900 Zentrifaal-Schiffe zerstörte. Als die Tarnung durchbrochen wurde und die Zentrifaal mit der Jagd begannen, ließ er alle Beiboote zurück zum Schiff kommen, das im Ortungsschutz der Korona gewartet hatte. Die Zentrifaal ließen 5000 Schiffe ihrer Flotte das System verlassen. Die restlichen 1220 Schiffe griffen das schwarze Galornenschiff an und wurden binnen etwa einer halben Stunde komplett ausgelöscht.

Es gelang den galornischen Verfolgern in der Zwischenzeit zwar, einige Renegaten zu stellen und zu vernichten, doch erlitten auch sie dabei schmerzliche Verluste. Inzwischen hatte Kaif Chiriatha das bisher anarchische Volk der Galornen politisch und hierarchisch durchorganisiert, mit sich als Diktatorin an der Spitze. Nun war sie bereit, die schwarze Sternenflotte bemannen zu lassen. Jedes Schiff erhielt 1000 vom Los ausgewählte Besatzungsmitglieder. Schon Hundert wären zu viel gewesen, aber nur so ließ sich ein Aufstand unter der kampfbegierigen Bevölkerung vermeiden.

Kaif Chiriatha hatte sich die KEMPEST als Flaggschiff gewählt und startete als Erste. Die restliche Flotte sollte in der Pentrischen Wolke warten, bis sie wiederkäme, und erst dann in den Weltraum starten. Kaif Chiriatha flog hinaus nach Plantagoo und stellte und vernichtete dort das Schiff ihres ehemaligen Geliebten Mega Prion. Als sie jedoch in die Pentrische Wolke zurückkehrte, sah sie, dass schon etwa 3000 schwarze Schiffe gestartet waren.

Es stellte sich heraus, dass der virtuelle Pool Tammen, den sie sich als Berater programmiert hatte, ihre Macht usurpieren wollte. Kaif Chiriatha löschte ihn aus allen persönlichen Syntrons. Nur aus einem Rechner konnte sie ihn nicht löschen: aus KEMPEST. Vor die Wahl gestellt, entschied sich KEMPEST dafür, in die Zukunft zu blicken und nicht der Vergangenheit anzuhängen. Er bestätigte Kaif Chiriatha als seine Kriegsherrin und löschte Pool Tammen.

Als erstes führte sie ihre Flotte von 18.000 Schiffen gegen die 5000 Schiffe starke Zentrifaal-Flotte, die sich im Leerraum auf einen Angriff auf die Pentrische Wolke vorbereitete. Die Zentrifaal wurden regelrecht massakriert. Anschließend erhielt ein Teil der Flotte die Erlaubnis, in Plantagoo nach Belieben Raumschiffe zu zerstören, der Rest wurde in die Pentrische Wolke zurückbeordert.

Zwanzig Schiffe verwüsteten das Zentrifaal-Zentrum-System. Andere Schiffe gingen einzeln über den Drachen in Stellung, um sie zu bewachen. Die SCARVANKEN wurde Opfer einer anderen marodierenden Flotte. Ihre Enterung vereitelte den Plan der friedlichen Galornen, die Pentrische Wolke zu shiften.

Nachdem die Drachen repariert waren, wurden die schwarzen Galornenschiffe wieder auf Tribath eingemottet. Drei Schiffe wurden jedoch als Wächter über den Drachen stationiert.

Verteidiger von Plantagoo

Während des Jahrtausends der Kriege überfielen extragalaktische Invasoren Plantagoo. Die Zentrifaal kämpften verbissen, waren aber technologisch unterlegen. Schließlich waren die Galornen gezwungen, wieder auf die Schwarzen Schiffe zurückzugreifen. Sie wurden modernisiert und gegen die Invasoren ins Feld geschickt. Letztendlich konnten die Eindringlinge vertrieben werden.

Vermutlich sind sämtliche schwarzen Galornenschiffe seit dem Anstieg der Hyperimpedanz unbrauchbar.

Quellen