Gavivis

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Die Gavivis sind die intelligenten Ureinwohner des Planeten Lepso. In ihrer eigenen Sprache bedeutet Gavivi soviel wie Denkendes Wesen. Ihre Heimat war der Kontinent Pasßal am Südpol. (Lepso 2)

Ihren Namen erhielten sie nach Erzählungen des Patriarchen Penzar da Onur von Shukkirah da Onur, da ihn der erste Gavivi, mit dem er bei der Besiedlung Lepsos zusammentraf, mit den Lauten: »Tsanar girlag. Fs-rah.Fs-rahka! Gavivi.« ansprach. (Lepso 2)

Anmerkung: Die Schreibweise des Namens ist nicht einheitlich. Teilweise wird für den Plural auch Gavivi verwendet. Der Name »Gavivi« hat in der Sprache der Ewe die Bedeutung »Geld ist süß.«

Erscheinungsbild

Die Gavivis sind entfernt humanoid mit nur einem Arm, der sich mittig auf der Brust befindet. Dieser Arm endet in vier Fingern, von denen zwei als Daumen ausgebildet sind. Das Ellenbogengelenk ist kugelartig geformt.

Bekannte Gavivis

Raumschiffe

Mit Hilfe der Tyarez gelang es den Gavivis, die von ihnen theoretisch erdachte Falttechnik beim Raumschiffsbau praktisch anzuwenden.

Totenfischer

Als Totenfischer wurde jene Gruppe von Gavivis bezeichnet, die die leblosen Körper jener Gavivis aus dem Wasser des geheimnisvollen Ewigen Sees bei den Ruinen der Zimbulian-Universität zogen, die hier ihre letzte Reise angetreten hatten. Die Leichen wurden danach verbrannt.

Geschichte

Als der Intellekt der Gavivis in ferner Vergangenheit zu erwachen begann, setzten sie sich aus eigenem Entschluss an die Spitze der Nahrungskette, indem sie beschlossen, ihren Intellekt über den der Fauna Lepsos zu stellen.

Aufgrund ihrer körperlichen Besonderheit und der damit verbundenen Schwierigkeiten, Werkzeuge zu benutzen oder herzustellen, setzte eine fulminante Entwicklung auf gesellschaftlicher, ethischer, kultureller, geistiger und wissenschaftlicher Ebene ein, die sich über Jahrtausende erstreckte und von Personen wie Paritaun, Zermaut, Zimbulian und Apetlon getragen wurde. Ihre handwerklichen konnten mit der Steigerung ihrer geistigen Fähigkeiten bei weitem nicht Schritt halten. Eines Tages entdeckten sie eher zufällig die Tyarez, die in einem geheimnisvollen Teich auf Lepso lebten. Der Gavivi Jonstar war das erste Individuum seines Volkes, das zwar den Tod im Ewigen See suchte, jedoch einen Tyarez-Symbionten fand und damit ein extrem verlängertes Leben erlangte.

Die Gavivis lebten mehrere Jahrtausende lang in Symbiose mit den Tyarez-Hautwesen. Die Tyarez beflügelten die Kultur der Gavivis, verhalfen einigen von ihnen zu einer extrem langen Lebensspanne und ermöglichten ihnen technische Meisterleistungen - so auch die Realisierung der »Falttechnik«. Seitdem konnten die Gavivis beliebig große Objekte erschaffen, die um eine räumliche Dimension »gekürzt« und somit im Normalraum nicht wahrnehmbar waren. Die Tyarez verstanden nicht allzu viel von dieser Technik, beherrschten sie aber meisterlich.

Die friedfertigen Tyarez hofften, in der Milchstraße auf Völker zu treffen, die nach ihren Vorstellungen ohne Aggressivität in fruchtbringender Koexistenz auf den Gebieten der Kultur und der Geisteswissenschaften, so wie es Gavivis und Tyarez vollführten, lebten. So machten sich Destin und Suwjush auf, um die Milchstraße zu erkunden. Doch zu ihrem Entsetzen trafen sie nur auf kriegerische, eifersüchtig auf ihren eigenen Vorteil bedachte, rücksichtslose Völker, die an der Aneignung der hochentwickelten Falttechnik interessiert waren. Nach 1300 Jahren kehrten Destin und Suwjush auf ihre Heimatwelt zurück, wo sie feststellen mussten, dass sie von zweiarmigen Fremden in Besitz genommen worden war. Die Gavivis waren scheinbar verschwunden. Das Faltschiff verwandelte sich in einen arkonidischen Kugelraumer und stand am Rande des Landefeldes von Pynko Taebellu, völlig unbeachtet von den da Onur und da Tromin, die sich gegenseitig befehdeten. Die Arkoniden nannten den Planeten Lepso und errichteten überall ihre Trichterbauten. Destins Leben erlosch, ohne dass er Spuren seines Volkes gefunden hatte.

Kurz vor seinem Tod speicherte er eine Botschaft an Gavivis und Tyarez ab, in denen er den beiden Völkern empfahl, den Kontakt mit fremden Völkern zu vermeiden und ihre Heimatwelt nicht zu verlassen.

Nach der Inbesitznahme Lepsos durch die Arkoniden entstand zwischen den Gavivis und den Tyarez ein Konflikt wegen der Frage, wie mit der Bedrohung durch die Invasoren umgegangen werden sollte. Während Frauz den Standpunkt vertrat, sich in die Wüstengebiete zurückzuziehen, wollte Klamph offensiv gegen die Arkoniden vorgehen. Sie planten, die Umweltbedingungen Lepsos zu verändern, Krankheitserreger und Viren in die Siedlungsgebiete der Eindringlinge einzuschleusen, Vulkanausbrüche und Erdbeben zu erzeugen, um den Arkoniden Einhalt zu gebieten. Actusyn, der die Tyarez-Träger vertrat, forderte alle Gavivis auf, die Heimatwelt zu verlassen und auf einem anderen Planeten einen Neustart zu beginnen.

Um Platz für die Kolonisten zu schaffen, wurden die Gavivis von den Siedlern zuerst auf einem Kontinent interniert und später gejagt und abgeschlachtet. Die meisten Gavivis zogen sich in die Wüsten des Planeten zurück und verschwanden praktisch von der Bildfläche.

Während dieser Zeit spielte ein nicht benannter Gavivi eine wichtige Rolle in der Geschichte des Khasurns der da Onur. Während die meisten Siedler die Gavivis als mäßig intelligent und nicht kulturschaffendes Volk ansahen, freundete Shukkirah da Onur sich mit ihnen an. Zwar konnte er ihre Internierung nicht abwenden, aber ein Gavivi rettete ihm bei einem Bombenattentat das Leben.

320 Tyarez - die letzten ihrer Art - wurden aus dem Ewigen See geborgen und in vorbereiteten Behältern auf die CAMOUFLAGE gebracht, die zur letzten Zuflucht ihres Volkes wurde. 30 Gavivis waren bereit, den Flug des riesigen Faltschiffes mitzumachen. Nach dem Start von Camouflage zogen sich die Gavivis in Höhlen unterhalb der Sahin-Wüste zurück. Camouflage sollte nach einer neuen Heimat für beide Völker suchen, doch die Suche blieb erfolglos. Irgendwann brach auch der Kontakt zu den Lepso-Gavivis ab.

Jahrtausende später floh Quinrill, der letzte, inzwischen geistig verwirrte Gavivi, von der CAMOUFLAGE und wurde von Akonen aufgegriffen. Er verlor seine Haut an eine Báalol-Priesterin und wurde getötet. In der folgenden Zeit missbrauchten die Akonen die Tyarez-Häute für ihre Machtpläne. Die Akonen waren zu dieser Zeit bestrebt, die Macht des Großen Imperiums zu brechen. Dabei schufen sie die Mär vom Krieg der Fünfzig. Zwei Tyarez konnten sich aus der geistigen Umklammerung der akonischen Träger befreien und mit den acht Namenlosen Kontakt aufnehmen. Die Akonen wurden mithilfe der Falttechniken geschlagen. Die Namenlosen kamen nach Camouflage und sorgten für einen reibungslosen Betrieb des Faltschiffes.

Zur Zeit der arkonidischen Besiedlung Lepsos galt die Kultur der Gavivis unter den Siedlern als primitiv. Zwar schienen die einarmigen Wesen eine eigenständige Sprache zu besitzen, aber eine Kommunikation mit Translatoren war nicht möglich. Deshalb ahnte niemand etwas von der wahren Geschichte der Gavivis. Im Jahre 3102 galten die Gavivis als ausgestorben. Die Lepsonen hielten sie für Glücksbringer und für Hüter verborgener Schätze. Zu Ehren dieser mythischen Wächter der Schätze Lepsos existierte zumindest ein Denkmal in Orbana.

Tatsächlich existieren die Gavivis noch - sie haben sich unter anderem in der Maske von Arkoniden unter die Bevölkerung gemischt. Einer von ihnen war in diesem Jahr der Thakan Aerticos Gando.

Durch den Verrat des Sadikers Opryn da Onur kamen Artemio Hoffins und seine Schwarzgardisten nach Camouflage, um das Faltschiff zu erobern. Corus da Onur gelang es, Atlan, Ohm Santarin und die USO zu Hilfe zu rufen.

Anfang Mai 3102 erreichten Atlan und Ohm Santarin mit der REVENGE Camouflage. Corus da Onur aktivierte zwei Tyarez, die mit den beiden Arkoniden eine Verbindung eingingen, um die Verteidigung des Faltschiffes gegen die Schwarzgardisten neu zu formieren. Hoffins tötete Difinit da Onur und übernahm dessen Tyarez Trenic. Atlan konnte in eine Falle gelockt werden und verwickelte Hoffins in ein Psychospiel. Opryn da Onur war mit Hoffins' Plänen nicht einverstanden und attackierte den Führer der Schwarzen Garde. Diese Ablenkung nutzte Atlan, um Hoffins mit einem Fußtritt zu betäuben.

Nach dem Ende der Auseinandersetzungen um Camouflage musste das Faltschiff in ein neues Versteck gebracht werden, um es vor den Milchstraßenvölkern, die an dieser Technik großes Interesse zeigen könnten, zu schützen. Camouflage mit den letzten der Tyarez an Bord verschwand im Sternendschungel der Milchstraße.

Quellen

Lepso 1 bis Lepso 3