Glaubensbekenntnis

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Das Glaubensbekenntnis war die von den Predigern von Umtar verbreitete Philosophie des Wesens Zete-Mona. (PR-TB 46)

Inhalt

Das Glaubensbekenntnis begann mit den Worten (Zitat) [...] »Umtar heißt unsere Welt, Zete ist unser Gott« [...] (PR-TB 46 II, S. 24) Es erzählte in verherrlichender Form die Geschichte des Planeten Umtar und des göttlichen Wesens Zete-Mona. Bei seiner Ankunft, so die mündliche Überlieferung, teilte Zete-Mona den Kontinent, die Bevölkerung und sich selbst: Im Nordland versammelte es die Bösen und gab ihnen Mona als Beschützerin, unterstützt von drei dämonischen Ungeheuern – den Telepathischen Zwillingshunden, dem Zeitparadoxen Tiger und der Sechsdimensionalen Schlange. Das Südland dagegen war für die Guten, und ihr fleischgewordener Gott war Zete; aus den Reihen seiner Anhänger erschuf er die Jäger nach seinem Antlitz und ernannte die Prediger, um sein Wort zu verbreiten. (PR-TB 46)

Die Kernaussage drehte sich um den göttlichen Zyklus, nach dem das Leben auf Umtar ablief. Stets am Ende eines Zyklus, am Jüngsten Tag, würde das Himmelsdach sich öffnen; dann sei die Zeit für die Gläubigen gekommen, um von den Predigern geführt in das Gelobte Land zu pilgern. Dort, in der Mitte des Kontinents zwischen Nord- und Südland, liege das Paradies, das doch nur die Vorstufe zu dem Gottesreich sei. Dann würden die Menschen aussortiert werden: Die wahrhaft Gläubigen würden in den Himmel aufsteigen und sich auf ewig mit Zete und Mona vereinen. Wer nicht reinen Glaubens sei, müsse hingegen in sein Land zurückkehren; diese bildeten den Grundstein des nächsten göttlichen Zyklus. Erst wenn alle Menschen wahren göttlichen Geistes wären, würden sie alle in Zete-Mona aufgehen; erst dann werde das fleischliche Dasein seine Erfüllung finden und der Zyklus enden. (PR-TB 46)

Das Glaubensbekenntnis endete mit den Worten (Zitat) [...] »Umtar heißt unsere Vergangenheit, Zete-Mona unser Leben.« [...] (PR-TB 46 II, S. 25)

Verbreitung

Den Menschen von Umtar war jede Wissenschaft verboten. Es war ihnen nicht einmal gestattet, das Lesen zu lernen. Die Prediger reklamierten für das Glaubensbekenntnis den Anspruch, die alleinige Wahrheit zu verkünden und alle Fragen zu beantworten. Sie selbst waren verantwortlich für die Verbreitung unter den Bürgern, und sie besaßen die Deutungshoheit. (PR-TB 46)

Es existierten zwei unterschiedlich lange Fassungen, eine kurze für die Gläubigen und eine vollständige Fassung der Prediger. (PR-TB 46)

Anmerkung: Es ist nicht bekannt, ob das Glaubensbekenntnis auch für das Nordland Gültigkeit besaß.

Hintergründe

Der Zweck des Glaubensbekenntnisses war es, die zivilisatorische Entwicklung der Umtarer durch das religiöse Dogma zu kontrollieren, um Zete-Monas Macht zu sichern. Über Jahrhunderte und Jahrtausende sollte das menschliche und tierische Leben Gelegenheit haben, sich zu vermehren und über den Planeten auszubreiten. Das Ende eines göttlichen Zyklus und die vorhergesagte Öffnung des Himmels war gleichbedeutend damit, dass Zete-Mona seine feste Form als Kristallhülle des Planeten aufgab und einen Großteil der Lebewesen verschlang, um seine unersättliche Fressgier zu befriedigen. Danach begann jeweils ein neuer Zyklus, in dem Zete-Mona über eine sehr lange Zeitspanne seinen Hunger bezähmen musste, damit sich die Biosphäre regenerieren konnte. (PR-TB 46)

Quelle

PR-TB 46