Geoffry Abel Waringer

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Prof. Dr. Geoffry Abel Waringer (* 18. Juli 2403 auf Plophos, † 11. Mai 1143 NGZ auf Satrang) war ein plophosischer Hyperphysiker und der Schwiegersohn Perry Rhodans.

Das Physikergenie war über Jahrhunderte hinweg ein prägender Wissenschaftler in der galaktischen Forschung.

Erscheinungsbild

Er war ein etwa 1,80 m großer, hagerer Mann mit großen braunen Augen und dichtem schwarzem Haar. Er besaß hervorstehende Wangenknochen und eine große Nase. Die Stimme des Physikers war dunkel und voll. (PR 333)

Charakterisierung

Im Umgang mit anderen Menschen wirkte der Zigarren- und Pfeifenraucher linkisch und wie eine Karikatur des verschrobenen Wissenschaftlers. Sobald es allerdings um seine Spezialgebiete ging, änderte sich dieses Verhalten. Waringer wirkte unter Anspannung nervös und stotterte auch gelegentlich. Hinsichtlich seiner Forschungen war er tendenziell eher passiv und zog seine Erkenntnisse aus Verknüpfungen aller Informationen, die ihm vorgelegt wurden. (PR 333, PR 372)

Waringer war eher menschenscheu und sensibel, weswegen er sich ungern ins Rampenlicht drängte. Was Politik anging, war Waringer eher unbedarft und weltfremd, allerdings auch vollkommen vorurteilslos und neutral. (PR 333, PR 334, PR 377, PR 378)

In der Zeit, als er Pfeife rauchte, steckte er sich die kalte Pfeife in den Mund, wenn er nervös und angespannt war. (PR 796)

Geoffry versus Geoffrey

Waringers korrekter Vorname war ursprünglich »Geoffrey«. Als er das erste Mal nach Terra kam, wurde sein Name von der Positronik der Behörden als »Geoffry« erfasst. In den folgenden Monaten unternahm der Wissenschaftler zahlreiche Versuche, diesen falsch geschriebenen Namen korrigieren zu lassen, scheiterte aber an der Sturheit der Bürokratie. Schließlich kam er zu dem Schluss, sich einfach mit der neuen Schreibweise abzufinden, und nannte sich seit damals offiziell Geoffry. (Atlan 333)

Geschichte

Geoffry Abel Waringer wurde am 18. Juli 2403 auf Plophos geboren.

25. Jahrhundert

Zu Beginn seiner Karriere galt er wegen seiner abwegigen Theorien im Solaren Imperium als Phantast. Später veröffentlichte er hochspekulative Arbeiten daher unter dem Pseudonym Schneider (Schneider'sche Mechanik).

Am 5. Dezember 2430 heiratete er auf Plophos Suzan Betty Rhodan – gegen den Willen Perry Rhodans. Das Ehepaar liebte sich sehr und tauschte auch in der Öffentlichkeit Zärtlichkeiten aus. (PR 355)

Mit der finanziellen Unterstützung seiner Frau und der politischen Unterstützung seiner Schwiegermutter Mory Rhodan-Abro baute er den früheren Stützpunkt des separatistischen Obmanns Iratio Hondro auf der ihm von Mory zur Verfügung gestellten plophosischen Stützpunktwelt Last Hope zu einem hochmodernen Labor aus. Dort wertete er alte Forschungsunterlagen aus, kombinierte sie mit eigenen Ideen und realisierte auf diese Weise bahnbrechende Erfindungen sowie entscheidende Weiterentwicklungen von bewährten Verfahren. (PR 300)

Beispielsweise verbesserte Waringer den als veraltet geltenden Pneumolift so sehr, dass er eine günstige und störungsfreie Alternative zum Antigravlift darstellte. Ein weiteres Hauptaugenmerk lag darin, geräuscharme Maschinen zu entwickeln. Seine Frau Suzan, Expertin auf dem Gebiet der Ökonomie, bestand auf effizienter Arbeit, weswegen lärmbedingter Stress ausbleiben musste. Andere Entwicklungen galten automatisierten Fahrzeugen, die keine Lenker benötigten. (PR 333)

Von seinen Forschungsarbeiten profitierte vor allem auch sein Schwager Michael Reginald Rhodan, der unter dem Decknamen Roi Danton als König der Freifahrer auftrat, sei es durch verbesserte Transformkanonen, verbesserte Anti-Ortungsschirme oder den Halbraumspürer für die FRANCIS DRAKE. (PR 300, PR 309, PR 318, PR-TB 107)

Auch die Solare Abwehr vermutete, dass einige von Waringers Theorien praktische Anwendung gefunden haben könnten, weshalb Gucky beauftragt wurde, über eine Überwachung von Mory und Suzan Rhodan Details über Waringers Fortschritte zu erfahren. Dieser Bespitzelungsversuch verlief nicht sehr erfolgreich. (PR 302)

Im Februar 2436 wurde Waringer erstmals auf Last Hope von Reginald Bull besucht, der über den gigantischen Forschungskomplex des Waringer-Teams höchst erstaunt war. Waringer stellte Bull das FpF-Gerät vor und räumte damit bei dem Staatsmarschall sämtliche Zweifel an der Seriosität seiner Bemühungen beiseite. Die erstmalige Zusammenarbeit der privaten Forschergemeinschaft von Last Hope mit dem Solaren Imperium wurde in der Folgezeit intensiviert: Auch die in ihrer Kadenz verbesserte Transformkanone, der Halbraumspürer und der Anti-Ortungsschirm wurden bemerkenswert schnell von der Solaren Flotte übernommen. Dagegen wurde Last Hope unter Kuratel der Flotte gestellt und zu einem starken militärischen Stützpunkt ausgebaut. (PR 333, PR 350, PR 355)

Nun wurde Waringer auch regelmäßig zu Expeditionen der terranischen Führung eingeladen beziehungsweise mitgenommen, etwa im Oktober 2436 nach Halut, wo er gemeinsam mit Vivier Bontainer und seinen Wissenschaftlerkollegen Armond Bysiphere und Tomcho Spectorsky in die Unterwelt eindrang, die von den Halutern als Todeszone bezeichnet wurde. Danach begleitete er Perry Rhodan auch nach Satyat, Trobos und Scorcher, wo die Terraner das lemurische Dimetranstriebwerk ausgehändigt bekamen - Waringer begann sofort mit dem Studium dieser und auch weiterer Unterlagen. (PR 372-PR 384)

Im Jahre 2436 erhielt Geoffry Waringer aufgrund seiner Verdienste den einstigen Zellaktivator von Laury Marten.

30. Jahrhundert

Waringers Frau Suzan Betty Rhodan-Waringer wurde im Februar 2931 während des Panither-Aufstandes auf Plophos zusammen mit ihrer Mutter Mory Rhodan-Abro erschossen. Waringer konnte den Schock und den Schmerz über den Tod seiner über alles geliebten Frau lange nicht überwinden. Gerüchten zufolge konnte er erst im Jahre 2940 endgültig von Suzan Abschied nehmen ... (SOL 03 – »Abschied« von Rainer Castor)

35. Jahrhundert

Im Oktober des Jahres 3430 bekleidete Waringer das Amt eines Ersten Wissenschaftssenators des Solaren Imperiums und war der Initiator des Projekts Laurin. (PR 400)

Als die MARCO POLO am 3. Juli 3437 nach Gruelfin aufbrach, gehörte Geoffry Waringer zur Besatzung und war wissenschaftlicher Leiter der Expedition.

[...] todo: Cappins, Gruelfin, Schwarm, Altmutanten, Schachspiel.

Im Januar 3459 nahm er am Flug der MC-8 nach Hetossa teil, wo er die ersten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Technologie der Laren sammeln konnte. (PR 650) Im Februar dieses Jahres folgte der Einsatz auf Hoptrec-Haich. (PR 653) Im August dieses Jahres nahm er am Flug der CAGLIOSTRO zum Archi-Tritrans-Sonnentransmitter teil. (PR 667) Dort war er für die Steuerung des Sonnentransmitters zuständig. (PR 670) Zurück im Solsystem, half er Mitte Februar 3460 bei der Befüllung der Inpotronik NATHAN mit dem Wissen der Menschheit. (PR 672) Am 7. März 3460 weilte er auf der Erde und wurde mit ihr in den Mahlstrom der Sterne transferiert. (PR 676) Im August 3460 ermittelte er die Ursache für den Tod von Zeus und den darauffolgenden Ausfall der Anlagen auf Ellfat. (PR 699, S. 50)

36. Jahrhundert

Die besondere Hyperstrahlung von Medaillon war für die Entstehung der Aphilie verantwortlich. Geoffry, der die Strahlung im Forschungszentrum West erforschte, erkannte als erster diesen Zusammenhang. (PR 700, S. 48) Deswegen nannte man die Strahlung später Waringer-Effekt. (PR 700) Er selbst war gegen die Strahlung immun, weswegen er mit vielen anderen Vertrauten Perry Rhodans von Terra verbannt wurde und mit der SOL aufbrach, um nach der Milchstraße zu suchen. (PR 701)

Nach der Rückkehr in die Milchstraße war Waringer Ende 3581 Mitglied einer kleinen Delegation, die auf dem Planeten Irrf Kontakt mit Vertretern der GAVÖK suchte. Man wollte sie überreden, offensiver gegen das Konzil vorzugehen. (PR 760)

Er untersuchte Anfang 3583 den COMP, den die SOL an Bord genommen hatte, konnte aber so gut wie keine Erkenntnisse gewinnen. (PR 791)

...

Im Jahr 3587 begleitete er die BASIS auf ihrer Suche nach den Kosmischen Burgen. (PR 930)

NGZ

Während der Zeit der Kosmischen Hanse war Waringer Hanse-Sprecher und wissenschaftlicher Chef der Kosmischen Hanse.

Als Perry Rhodan aus der Milchstraße verbannt wurde, schloss sich Waringer ihm an und wurde zwar selbst kein Netzgänger, arbeitete aber eng mit ihnen zusammen. Er versuchte, DORIFER und den KLOTZ, die aus Tarkan durch DORIFER ankommende NARGA PUUR, mit dem Vektorierbaren Grigoroff zu erforschen.

Nach dem DORIFER-Schock kehrte er zur Milchstraße zurück und versuchte vom Planeten Satrang im Kugelsternhaufen M 30 aus, die neuen Herren der Milchstraße zu bekämpfen. Er trat als Eremit von Satrang auf, dort befanden sich das Sanatorium für Milchstraßengeschädigte und die geheimen Laboratorien Waringers.

1000 NGZ

Im Jahre 1000 NGZ gründete Waringer die Widerstandsorganisation der Freihändler, die sich hauptsächlich aus Patienten des Sanatoriums rekrutierten. Diese Organisation war auf dem Planeten Phönix in M 30 beheimatet und wurde von Roi Danton, Ronald Tekener und Jennifer Thyron geleitet.

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Gucky findet den sterbenden Geoffry Abel Waringer
Heft: PR 1407 – Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

1143 NGZ

Waringer starb am 11. Mai 1143 NGZ auf Satrang, als ihm vom Nakken Clistor der Zellaktivator geraubt wurde.

1291 NGZ

Später stellte sich heraus, dass Waringer von ES aufgenommen wurde. Denn im April 1291 NGZ wurde er – zusammen mit zahlreichen Mutanten – von ES kurzzeitig frei gesetzt, um die Superintelligenz im Kessel von DaGlausch und Salmenghest zu unterstützen. (PR 1993)

1331 NGZ

Ihm zu Ehren wurde die Waringer-Akademie benannt.

1463 NGZ

Im Frühjahr 1463 NGZ besuchte Mondra Diamond mehrfach eine Replik der Halle der 1000 Aufgaben auf Wanderer. Dort traf sie des Öfteren auf Geoffry Abel Waringer, mit dem sie sich über die Kartuschen in der Halle und deren Bedeutung unterhielt. Dabei blieb unklar, ob Waringer eine Projektion war oder ob er von ES in Form eines Konzeptes freigesetzt wurde. (PR 2557)

Ehrung

Neben der Akademie wurden mehrere Gebäude und eine Auszeichnung nach ihm benannt. Zudem wurde die Stadt Geoffry-Town nach Waringer benannt.

Technische Entwicklungen

Nur einige der technischen Entwicklungen von ihm und seinem Team waren:

Der Durchbruch durch den Chronopuls-Wall beruhte auf dem von ihm entwickelten Pulswandler auf der Basis des Anti-Temporalen Gezeitenfeldes.

Die galaktische Wissenschaft zehrt immer noch von den waringer files.

Siehe auch: Meganon-Faktor

Quellen