George Mahon

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George Mahon war im Jahre 2436 ein Techniker auf der Korvette KC-21. (PR-TB 306, S. 43, 44)

Erscheinungsbild

Er war ein typischer Terraner. (PR-TB 306)

Charakterisierung

Mahon war ein geborener Techniker. Während der Zeit der Heilung von seiner Krankheit, der Synthobiologischen Metamorphose, wurde er von den Mooghs hypnotisch auf Freundschaft zu den Bestien getrimmt. George Mahon war sehr empfänglich dafür und die Beeinflussung hielt an, bis Dr. Don Masters ihn durch Schockwirkung davon befreien konnte. (PR-TB 306, S. 44–64, 138)

Geschichte

Am 10. Juni 2436 meldete sich Druisant Kibosh Baiwoff mit einem Hyperfunkspruch bei der CREST IV und lud eine Abordnung der Terraner zu einer Konferenz auf sein Raumschiff ein, um über »Gesichtspunkte der Koexistenz« zu sprechen. Man entschied sich dafür, einen relativ unbedeutenden Mann zu schicken. Die Positronik der CREST wählte die Teilnehmer aus, während sich Major Tschai Kulu freiwillig meldete. George Mahon gehörte zu den 20 befohlenen Teilnehmern. (PR 359, S. 10, 11)

Am 12. Juni 2436 verließ die Korvette KC-21 die CREST IV und am 16. Juni traf die KC-21 schließlich im Parjar-System ein, wo die Verhandlungen auf Baiwoffs Raumschiff stattfanden. Durch Verhandlungsgeschick und die Fähigkeiten des Galaktopsychologen Dr. Masters wurde den Terranern am 18. Juni die Lieferung zweier Paratronkonverter binnen drei bis vier Wochen zugesagt. (PR 359, S. 17–57)

Während die Korvette das terranische Flaggschiff am 26. Juni 2436 erreichte und eingeschleust werden sollte, warf Dr. Masters trächtige Turu-Maus ein missgestaltetes Junges. Hierdurch erfasste er, dass man die KC-21 mit einer tödlichen Seuche infiziert hatte, die auf die CREST IV übertragen werden sollte. Das Einschleusungsmanöver wurde durch Dr. Masters gewaltsam abgebrochen. (PR 359, S. 59, 60)

Die Korvette nahm großen Abstand zur CREST IV und kurze Zeit später entstanden auf der Haut der Korvetten-Crew mit Eiter gefüllte Beulen, bevor ein unkontrolliertes Körperwachstum einsetzte. Bevor die Krankheit auf George Mahons Gehirn übergreifen konnte, wurde er in seiner Kabine eingeschlossen. Um eine ungewollte Ausbreitung der Seuche zu verhindern, wurde die Korvette von Tschai Kulu in Richtung einer weißen Sonne gelenkt. (PR 359, S. 61–64)

Doch der anschließende Linearflug endete noch vor der anvisierten Sonne. Mooghs hatten die KC-21 mit einer Linearsperre aus dem Halbraum geholt, nahmen sie in Schlepp und flogen ins Ordan-System zu einem ihrer Geheimplaneten. Als George Mahon wieder klar denken konnte, zeigte der Kalender den 11. Juli 2436 – ziemlich genau zwei Wochen waren vergangen, seit man ihn auf der Korvette eingesperrt hatte. Er war einer von acht Besatzungsmitgliedern der KC-21, die überlebt hatten. Die Mooghs waren in der Lage, die Krankheit zu heilen. (PR-TB 306, S. 15–31)

Die Überlebenden George Mahon, Dr. Menc Radeczin, Dr. Masters, Tschai Kulu, Poe Kalani und Erwin Simon bekamen von den Mooghs den Auftrag, eine Raumstation der Konstrukteure des Zentrums mit der Korvette zu zerstören. Sie nahmen den Auftrag gerne als Dank für ihre Rettung an – jedoch unter hypnotischer Einwirkung. John Moreno und Stan Szypinski blieben als Geiseln bei den Mooghs zurück. Während des Fluges zur Raumstation gelang es Don Masters, sich und die anderen fünf von dem Einfluss zu befreien. Ab diesem Zeitpunkt waren sie auf der Flucht vor Dumfries-Raumern. Beim Versuch, sich auf einer Wasserwelt, die Waterstation getauft wurde, zu verbergen, wurde die KC-21 von einer unterseeischen Stellung mit Raketen angegriffen und abgeschossen. Es überlebten aber alle Besatzungsmitglieder die Bruchlandung. In der folgenden Zeit starb Erwin Simon bei einer Auseinandersetzung mit robotischen Flugscheiben, bei der diese jedoch vollkommen vernichtet wurden. (PR-TB 306, S. 41–123)

Zwei Monate später wurden George Mahon und die anderen Überlebenden der Korvette von Dumfries gefangen genommen. Die Terraner wurden zu einer Industriewelt namens Meetrina gebracht, wo sie als Arbeitssklaven in der Paratronkonverterfertigung arbeiten mussten. Diese Tätigkeit wurde durch Verhöre unterbrochen, bei denen ein Druis namens Irman Metoun und ein humanoides Fremdwesen namens Eynch Zigulor – sie konnten nicht wissen, dass es sich um einen KdZ handelte – die Hauptrolle spielten. (PR-TB 306, S. 129–140)

Erst im Juni 2437 gelang George Mahon und den anderen Terranern die Flucht, indem sie auf abenteuerliche Weise einen Frachter kaperten. Das Schiff, das DESTINY getauft wurde, flog den Sammelpunkt einer großen Flotte der Dumfries an, die sich auf den Sprung in die Milchstraße vorbereitete. Da die Terraner den Sicherheitskode nicht senden konnten, nahmen einige Dumfries-Raumer Kurs auf den Frachter. George Mahon starb zusammen mit Poe Kalani und Dr. Radeczin, als sie sich gerade in Raumanzügen aus der DESTINY ausschleusen wollten und die Dumfries-Raumer das Feuer eröffneten. (PR-TB 306, S. 144–153)

Quellen