Schwiegermutter

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Schwiegermutter war ein dailischer Roboter. Seinen Namen bekam er von seinem Besitzer Schirtuboh; er benahm sich nach dessen Einschätzung so wie eine Mutter der besseren Gesellschaft, deren Tochter einen Primitivling zum Mann genommen hatte. Sein ursprünglicher Name lautete Johann. (Atlan 713) In späterer Zeit trat der Roboter auch unter den Namen Don Quotte und Geselle auf.

Inhaltsverzeichnis

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Atlan 724 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Er wirkte wie die Karikatur eines Roboters. Seine Proportionen glichen zwar exakt jenen der Daila – er hatte sogar die leicht schräg gestellten Augen – seine künstliche braune Haut sowie die Kopfverkleidung bestanden aber aus einer Gummifolie, die zwar eine Mimik zuließ, aber etwas zerknautscht wirkte. (Atlan 713)

Seine Bekleidung bestand aus einer dunkelblauen, abgenutzten Livree, einst weißen Handschuhen, einer speckigen Hose und Weste mit darunter liegendem fleckigem Hemd. Eine schmuddelige rote Fliege und weiße Gamaschen sowie die matt und stumpf wirkenden schwarzen Schuhe verstärkten den skurrilen Eindruck. (Atlan 713)

Charakterisierung

Er war mit seiner Verwendung als Käsehändler-Gehilfe unzufrieden und fühlte sich zu höherem bestimmt. Er liebte es, in hochtrabenden, verschachtelten Sätzen zu sprechen, seinem Herrn zu widersprechen und dabei das letzte Wort zu haben. (Atlan 713)

Geschichte

Die erste Begegnung

Im Jahre 3819 hielt sich Schwiegermutter mit Schirtuboh in Chinchidurry auf, um Merlitong einzukaufen. Auf dem Marktplatz wurden sie von Atlan und Chipol kontaktiert. Mit dem klapprigen Lastwagen chauffierte Schwiegermutter Schirtuboh, Atlan und Chipol nach Ghyltirainen. Die beiden Passagiere wurden bei Urlysh abgeliefert. (Atlan 713)

Als die GHYLTIROON startbereit war, versuchte Schwiegermutter den Dienst bei Schirtuboh zu quittieren und sich Atlan anzuschließen. Der Käsehändler sprach sich vehement gegen Schwiegermutters Absicht aus. Der Roboter musste bleiben. (Atlan 713)

Nach dem Abflug der GHYLTIROON gingen Schirtuboh und Schwiegermutter wieder ihrer gewohnten Tätigkeit nach. (Atlan 724)

Neue Programme

Bisher unentdeckte Programme erwachten und begannen die Grundprogrammierung des Roboters zu verändern. Der entstehende Drang, Atlan folgen zu müssen, stand im krassen Gegensatz zu seinem Auftrag, Käse für seinen Herrn zu verkaufen. Schwiegermutter löste das Problem, indem er im Juli 3819 auf dem Marktplatz in Sambantytas herumging und lautstark die Waren Schirtubohs anpries. Nebenbei fragte er die Bauern und deren Kunden nach Atlan. Beim Stand des Kurzwarenhändlers Bruarth kam es zum Eklat. Da der Daila auf die Frage nach Atlan mit abfälligen Bemerkungen antwortete, versetzte ihm Schwiegermutter eine schallende Ohrfeige und beschädigte den Stand des Händlers. Die herbeigerufene Polizei nahm ein Protokoll auf. Bruarth erstattete Anzeige gegen Schirtuboh und seinen Roboter. Schwiegermutter tauchte schnell in der Menge unter, um der drohenden Abschaltung zu entrinnen. (Atlan 724)

Er kam auf Umwegen zum Käsestand zurück, wo ihn bereits ein tobender Schirtuboh erwartete. Mit einem Kodeschlüssel versuchte der Daila den Roboter zu deaktivieren. Doch Schwiegermutter blieb zum Entsetzen seines Herrn weiterhin aktiv. Als er auf Schirtuboh zuschritt, lief der Händler schreiend davon. (Atlan 724)

Unter seinem neuerwachten Selbstverständnis versuchte Schwiegermutter, den Raumhafen zu erreichen. Doch zunächst musste er Schirtuboh, der mit zwei Polizisten zurückkehrte, entkommen. Der Roboter schleuderte zwei schwere Käselaibe auf die Uniformierten und machte sich schnell aus dem Staub. (Atlan 724)

Schmugglerfahrt

Im Schutz der Dunkelheit erreichte Schwiegermutter den Raumhafen. In diesem heruntergekommenen Stadtteil versuchte Hertuto von ihm Geld zu erpressen, da er ihn nicht zuletzt wegen seines Mantels mit dem hochgezogenen Kragen und dem tief in das Gesicht gezogenen Hut für einen Daila hielt. Der Roboter nahm dem Jungen das gezückte Messer ab und hielt ihn mit eisernem Griff fest. Hertuto brachte Schwiegermutter zu Noetor, der ihm ohne Fragen zu stellen Unterschlupf gewährte. Am nächsten Morgen brachte der Alte Schwiegermutter mit einem alten, rostigen Gleiter zur BAMPERLETSCH, die bald darauf zur Welt Vorsig startete. (Atlan 724)

Noetor setzte Schwiegermutter in den Peripherievierteln von Wisbun ab. Während der Daila im Lokal ZUM SCHWARZEN STERN seinen Geschäften nachging, machte sich Schwiegermutter auf, um Informationen über den Verbleib Atlans einzuholen. Seine Versuche waren nicht von Erfolg gekrönt. Da Noetor nicht zur vereinbarten Zeit zum Gleiter zurückkehrte, betrat Schwiegermutter die Gaststätte ZUM SCHWARZEN STERN. Dort wurde Noetor von einigen Gästen am Verlassen des Lokales gehindert. Schwiegermutter griff ein und es entwickelte sich eine zünftige Schlägerei. Der Roboter zerrte Noetor ins Freie und flog mit ihm in einem Gleitertaxi zum Raumhafen, wo ein Schiff unbekannter Konstruktion und ohne Namensschriftzug gelandet war. (Atlan 724)

Im Vergnügungsviertel von Wisbun traf er mit den Traykons zusammen, die versuchten, ihn zu überwältigen. Hakenschlagend ergriff Schwiegermutter die Flucht und rettete sich in eine Rotlichtbar, wo er Wiltar um Hilfe bat. Der hünenhafte Daila stellte sich mit anderen Gästen den Traykons in den Weg, die daraufhin den Rückzug antraten. (Atlan 724)

Schwiegermutter kehrte an Bord der BAMPERLETSCH zurück. Noetor hatte neuerlich Besuch von Zollfahndern erhalten. Der Händler wurde der Falschaussage, der Urkundenfälschung und der Verbreitung von Raubkopien beschuldigt. Schwiegermutter gab sich sofort als Verteidiger des Händlers aus und führte die Verhandlungen mit den Zollfahndern. Schwiegermutter und Noetor folgten den Fahndern freiwillig in den Gleiter der Beamten. Dort schaltete er mit einem Griff, den er nie gesehen oder gelernt hatte, der aber in den neuen Programmen verankert war, den Piloten aus. Der zweite Beamte und die Polizisten ereilte ebenfalls dieses Schicksal. Noetor konnte nun an Bord der BAMPERLETSCH gehen und mit dem Schiff Vorsig verlassen, ehe die Beamten wieder zu sich kamen. Schwiegermutter blieb auf dem Planeten zurück. (Atlan 724)

Kampf auf Quekko

Der Roboter versuchte, das Landefeld so schnell wie möglich zu verlassen. Dazu musste er an dem Robotschiff des Erleuchteten vorbei. Dort warteten bereits die Traykons, deren Übermacht er diesmal hilflos gegenüberstand. Schwiegermutter wurde in den Raumer verschleppt. Er konnte gerade noch den Abflug der BAMPERLETSCH beobachten. Schwiegermutter wurde zu Traykon-1 gebracht, der ihn über Atlans Aufenthaltsort befragte. Der Roboter wurde von den Traykons als positronischer Dummkopf eingestuft, was ganz im Sinne des Daila-Roboters war. Durch diese Fehleinschätzung galt er als harmlos und bildete für die Traykons somit keine Gefahr. Dass er die technischen Abläufe an Bord des Robotschiffes durch sein neues Wissen nachvollziehen und die Anlagen auch bedienen konnte, verschwieg er vorsorglich. Im Alarmstart verließ das Robotschiff des Erleuchteten Vorsig. Schwiegermutter wurde von den Traykons erlaubt, sich allein an Bord umzusehen. Unbemerkt von den Traykons prägte er sich zahlreiche Einzelheiten ein. Während seines Streifzuges installierten sich neuerliche Zusatzprogramme, die seine neue Programmierung komplettierten. (Atlan 724)

Ein Funkspruch wurde aufgefangen, der nur von Atlan stammen konnte. Der ermittelte Ausgangspunkt der Botschaft sollte angeflogen werden. Schwiegermutter konnte die Navigationsanlagen des Robotschiffes unbemerkt sabotieren, so dass es zu einer Kursabweichung kam. Das Raumschiff landete auf Quekko. Die heimischen Quergs hatten von Atlan noch nie gehört, erkannten in Schwiegermutter jedoch augenblicklich einen Daila. Traykon-1 glaubte dem Querg Pluhgort nicht, dass ihm Atlan unbekannt war, obwohl ihm die Daila bekannt waren. Er befahl Traykon-6, Pluhgort einzusperren. Schwiegermutter sprang Traykon-6 an und schlug mit seinen Fäusten in das Pseudo-Facettenauge des Traykon-Roboters. Schwiegermutter packte Pluhgort und stürmte mit ihm aus der Zentrale des Robotschiffes. Traykon-1 versuchte, die beiden Flüchtenden zu vernichten. Der Querg und der Daila-Roboter erreichten die Siedlung der Quergs, wo sie im Haus des Holzfällers Unterschlupf fanden. Doch die Traykons waren ihnen auf den Fersen. Sie begannen, jede Hütte im Dorf mit roher Gewalt zu durchsuchen. Auch die Holzfäller-Hütte wurde kontrolliert. Schwiegermutter konnte gerade noch rechtzeitig durch ein Fenster in den Wald flüchten. Mit einer mit Pflanzenstücken und Gräsern versehenen grünen Matte als Tarnung versuchte der Roboter zum Raumschiff zurückzukehren. Doch er wurde von Traykon-6 entdeckt. Gemeinsam mit Traykon-1 wurde Schwiegermutter von dem Silbernen festgenommen. Er musste die von ihm vorgenommenen Änderungen an dem positronischen System rückgängig machen. Gleichzeitig baute er jedoch unbemerkt neue Änderungen ein, die das Schiff in Kürze gegen seine kybernetischen Herren agieren lassen würde. Das Robotschiff startete und nahm Kurs auf den lockeren Zentrumskern von Manam-Turu. Als Ziel war die Sonne Evdam-Tur ausgewählt worden. (Atlan 724)

Seltsame Ereignisse

Vor dem Einflug in das System wurde die STERNSCHNUPPE geortet. Traykon-1 ordnete die Verfolgung des Diskusschiffes an. Unvermittelt setzten merkwürdige Vorgänge im Robotschiff des Erleuchteten ein. Alarmsirenen heulten, Schotte öffneten und schlossen sich, Löschanlagen versprühten Stickstoff, Raureif bedeckte die Instrumente und die Einrichtung, die Schwerkraft schwankte zwischen einem und drei Gravos, Lichter und Kontrollanzeigen blinkten, kleine Wartungsroboter wurden freigesetzt, der Boden des Schiffes begann sich zu neigen. Traykon-2 und Traykon-3 wurden irreparabel beschädigt, während Traykon-4 von Schwiegermutter ausgeschaltet wurde. Traykon-5, bedrängt von den Wartungsrobotern, wurde ein leichtes Opfer Schwiegermutters. Als Traykon-1 und Traykon-6 den Daila-Roboter angriffen, ergab sich Schwiegermutter. Langsam begann sich das Chaos an Bord des Robotschiffes zu beruhigen. (Atlan 724)

Ausgesetzt

Das Ziel der STERNSCHNUPPE wurde mit dem System Latos-Tener bestimmt. Überraschend gaben die Traykons die Verfolgung des Diskusschiffes auf. Den ihnen vom Erleuchteten erteilten Befehl hatten sie erfüllt. Sie hatten die Spur Atlans gefunden. Die Beseitigung des Arkoniden würde das Pre-Lo übernehmen. (Atlan 724)

Das Robotschiff nahm Fahrt auf und flog einen einsamen Planetoiden in einem Sonnensystem an. Schwiegermutter wurde auf dem trostlosen Himmelskörper abgesetzt. Das Robotschiff des Erleuchteten flog mit unbekanntem Ziel davon. (Atlan 724)

Erinnerungen

Auf dem kleinen Himmelskörper wurde Schwiegermutters positronische Steuereinheit von Erinnerungsschüben überschwemmt. (Atlan 731)

Er durchlebte die Ereignisse auf Aklard erneut, die ihn zu seiner Odyssee geführt hatten. Der Roboter hatte ein Gebilde auf seinem Rücken bemerkt, das unter seiner Weste verschwunden war. Dieses Ding, das sich Torso nannte, hatte von seiner Positronik Besitz ergriffen und die unerklärlichen Um- und Neuprogrammierungen bewirkt. (Atlan 731)

Das Schiff des Erleuchteten kehrte zurück und nahm Schwiegermutter wieder an Bord. Das ebenfalls an Bord befindliche Pre-Lo wollte den gegenwärtigen Aufenthaltsort Atlans wissen. Um den Arkoniden zu schützen und auch um Zeit zu gewinnen, nannte Schwiegermutter den Planeten Domain. (Atlan 731)

Transfer

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Atlan 748 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Das Pre-Lo beauftragte Traykon-6, Schwiegermutter in ein Labor des Schiffes zu bringen, dort zu zerlegen und die Speicher auf Aktivitäten Atlans zu untersuchen. Traykon-6 versuchte mit technischen Hilfsmitteln Zugang zur Positronik Schwiegermutters zu erlangen. Es kam zu einem lautlosen Zweikampf zwischen den beiden Robotern. Während sich Traykon-6 für überlegen hielt und den entscheidenden Angriff vorbereitete, schlug der Torso, der inzwischen die Kontrolle über das positronische Bewusstsein Schwiegermutters übernommen hatte, mit aller Kraft zurück. Das Fragment überwand alle kybernetischen Blockaden und übernahm den Traykon. (Atlan 731)

Um das Pre-Lo zu täuschen, transferierte der Torso sich selbst und alles, was Schwiegermutter darstellte, in den silbernen Körper des Kugelroboters. Dann begann er, den ursprünglichen Körper Schwiegermutters zu zerlegen und unbrauchbar zu machen. Das Fragment und Schwiegermutters positronisches Ego existierten nebeneinander. Er nannte sich von nun ab Fragmentmutter. (Atlan 731)

Fragmentmutter

Die Verbindung aus dem Fragment und Schwiegermutter konnte dem Pre-Lo den Flug nach Domain schmackhaft machen. Auf der Stützpunktwelt der Händler war Fragmentmutter in der Gestalt von Traykon-6 an der Durchsuchung des Stützpunkt beteiligt. Atlan sollte gefunden werden. Imas und Quaph hatten in einer Felsengrotte einen Hinterhalt vorbereitet, um die ungebetenen und arrogant auftretenden Besucher zu vernichten. Es kam zu einem Feuergefecht. Traykon-1 wurde durch Punktbeschuss vernichtet. Das nächste Ziel der Piraten war Fragmentmutter. Rasches Herumlaufen in der Felsenhalle sorgte für eine Erleichterung. Durch die vom Pre-Lo abgefeuerten körpereigenen Pfeile wurden die getroffenen Piraten zu Verbündeten des Pre-Lo und nahmen ihrerseits die Händler unter Feuer. Bereits nach Minuten war der Kampf vorbei. Alle Piraten hatten sich in einen Teil des Stammes verwandelt. Das Pre-Lo und Traykon-6 alias Fragmentmutter verließen die Grotte. Dabei fand Fragmentmutter ein halbmondförmiges Amulett aus reinem Platin und nahm es an sich. Im Freien sahen sie sich Imas und seinen Getreuen gegenüber, die mit Strahlwaffen und Steinen auf die beiden Roboter losgingen. Das Pre-Lo setzte seine Körperpfeile ein und bald kämpften die Piraten gegeneinander. Unvermittelt zog das Pre-Lo seine Pfeile zurück. Ein kodierter Funkspruch der Brücke zum Erleuchteten, den auch Fragmentmutter empfing, rief sie zu einem unbekannten Ort. Traykon-6 kehrte mit dem Pre-Lo an Bord des Robotschiffes des Erleuchteten zurück. (Atlan 731)

Erkenntnisse

Inzwischen war es Fragmentmutter durch die Erinnerungen des Torsos klar geworden, dass das Fragment ursprünglich ein Bestandteil des Roboters Blödel gewesen war. Fragmentmutter verfügte nun uneingeschränkt über alle Erinnerungen des ehemaligen Roboters. Er wusste vom Ende der Namenlosen Zone, der Zerstörung der Schiffe der 1000 Pagen, der Lichtquelle, der Jenseitsmaterie, kannte Chybrain und die Kosmokraten ebenso wie die SOL und ihre Geschichte. (Atlan 731)

Da er sich als unvollständiger Erbe Blödels verstand, kehrte er zu seinem ursprünglichen Namen Schwiegermutter zurück. (Atlan 731)

Rendezvous mit den Zeitreisenden

Das Robotschiff landete auf dem Planeten Pechel, wo das Pre-Lo versuchte, Anima und ihre Gefährten zu vernichten. Als es Goman-Largo gelang, den Ableger des Erleuchteten zu überlisten und in eine fremde Zeitebene abzuschieben, trat Traykon-6 in Erscheinung. Er forderte Goman-Largo, Anima und Neithadl-Off auf, ihn schnellstens an Bord des Robotschiffes zu begleiten. Das Raumschiff startete und verließ Pechel. Bald hallten Gongschläge in immer kürzeren Zeitabständen durch das Schiff. Der Erleuchtete versuchte, mit dem Pre-Lo in Verbindung zu treten. Da ihm dies nicht gelingen würde, hatte Traykon-6 die Befürchtung, dass er eine Vernichtungsschaltung aktivieren würde. Die Gruppe begab sich an Bord eines kleinen Beibootes und entfernte sich auf schnellstem Weg von dem Robotschiff, das hinter ihnen in einer grellen Explosion verging. (Atlan 735)

Hyptons

Das Beiboot wurde von Raumschiffen der Hyptons aufgebracht und nach MANAM-PZAN geschleppt. Dort wurden Goman-Largo, Neithadl-Off und Anima in separate Kabinen eingesperrt, während Traykon-6 von Top-22C eine Aufgabe als Wächter über den Modulmann, die Vigpanderin und die Orbiterin übertragen bekam. Dazu erhielt er von KALY ein neues Programm, da er durch den Einsatz von Toter Vogel alle wichtigen Systeme seines positronischen Verbundes abgekoppelt hatte, um seine wahren Fähigkeiten geheimzuhalten. (Atlan 736)

Traykon war von nun ab zuständig für Chirtoquan, Mimimi, Questror und Chossoph. (Atlan 736)

Traykon-6 suchte Mimimi in ihrem Quartier zu nachtschlafender Zeit auf. Er bedeckte mit einem Arm das einzige Auge der Zarryrerin, während er sie mit der anderen festhielt und sie in eine leere Zelle brachte. Der Roboter gab sich als Chossoph aus. Durch den Druck seiner Umklammerung versank Mimimi in Bewusstlosigkeit. (Atlan 736)

Traykon schloss die Zelle ab und suchte Chossoph und Questror auf. Mit einer Gaspatrone setzte er sie außer Gefecht. Chossoph wurde in einer leeren Zelle eingesperrt, Questror brachte er zu Chirtoquan. (Atlan 736)

Dann machte sich der Roboter zur REE-Z auf. Aus den Aufzeichnungen konnte er feststellen, dass sie zufällig von der Hypton-Flotte gestellt worden waren. Da die REE-Z über kein Überlichttriebwerk verfügte, war das Beiboot für eine Flucht unbrauchbar. Außerdem fand er einen Bericht über einen bevorstehenden Flug von Stahlmännern nach Cairon, die von vier Quellenplanern begleitet werden sollten. (Atlan 736)

Auf dem Rückweg wurde Traykon-6 von Top-22C und einigen Stahlmännern angehalten. Er benutzte seinen ihm von KALY erteilten Auftrag, sich um Mimimi, Chirtoquan, Chossoph und Questror kümmern zu müssen, als Ausrede für seine Anwesenheit in den vom Zellentrakt entfernten Regionen der Station. Er gab an, Mimimi verfolgt zu haben, die sich auf den Weg zu einem Hangar gemacht hatte. Ein Fesselfeld engte Traykons Bewegungsmöglichkeit ein. Die Stahlmänner brachten ihn zur Zelle von Mimimi und Chirtoquan, wo sie feststellen mussten, dass sich der Bathrer und Questror in dem Raum aufhielten. Eine Suche nach Mimimi wurde gestartet. Als die »Rote« gefunden wurde, behauptete diese, von Chossoph eingesperrt worden zu sein, der aber seinerseits von »eisigen Krallen aus den Tiefen des Schreckens« fortgebracht worden war. Chirtoquan und Questror waren ahnungslos. Die Zarryrerin räumte die Möglichkeit ein, dass sie vielleicht durch MANAM-PZAN geirrt war, blieb aber dabei, dass nur Chossoph sie entführt haben konnte. Top-22C ließ das Fesselfeld deaktivieren. Traykon war rehabilitiert. (Atlan 736)

Traykon-Schwiegermutter-Blödel entwickelte den Plan Hypton-Schnippchen. Während Anima, Goman-Largo und Neithadl-Off auf MANAM-PZAN zurückblieben, entkamen Chirtoquan, Chossoph und Questror wunschgemäß in einem Frachtcontainer. Traykon selbst verließ das Raumschiff an Bord einer Rettungskapsel. Das Hypton-Schiff entfernte sich von der Kapsel. Über die Hyperfunkanlage der Rettungskapsel sendete Schwiegermutter einen Funkspruch aus, in welchem die Rede von Varnhagher-Ghynnst war. Nach drei Tagen wurde die Kapsel von der STERNSCHNUPPE an Bord genommen. Traykon hatte endlich Atlan gefunden. (Atlan 736)

Neue Koordinaten

Traykon übermittelte der STERNSCHNUPPE den für das Pre-Lo auf Domain bestimmten Funkspruch, der den Ableger des Erleuchteten zur Brücke zum Erleuchteten rief. Das Diskusschiff analysierte die Nachricht und fand die Koordinaten zum Tabusektor Leron. (Atlan 737)

Von Domain hatte der Roboter auch ein Amulett mitgenommen. Das aus einem leichten platinähnlichen Metall gefertigte Kleinod hatte die Form des Heiligen Berges vom Planeten Leron. (Atlan 737)

Die STERNSCHNUPPE landete auf Leron nahe der Stadt Schatulla. Traykon blieb an Bord, während Atlan, Mrothyr und Chipol Kontakt mit den Leronen aufnahmen. (Atlan 737)

Traykon stellte seltsame Aktivitäten des Amuletts fest. Undeutliche Hologramme wurden erkennbar. Der Roboter übergab das Amulett an Atlan, der sich auf dem Weg zum Tal des Heiligen Berges befand. In der Nähe des Berges wurden die Hologramme deutlicher. (Atlan 738)

Das erste Hologramm bildete eine Unterhaltung von Nokyart mit dem Erleuchteten ab. Der Muyas wurde mit der Installierung von Kontaktzellen auf geeigneten Planeten beauftragt. Dann erlosch das Hologramm. (Atlan 738)

Das zweite Hologramm zeigte den Roboter Spykon, der auf die Gesandten Gurays angesetzt war. Am Ende der Übertragung erfuhr Atlan, dass sämtliche Daten über EVOLO aus den Raumstationen und Raumschiffen des Erleuchteten gelöscht worden waren, um Anima keine Anhaltspunkte zu liefern. (Atlan 738)

Die dritte Aufzeichnung betraf die Weisheit der Quellen. Die Hyptons boten an, EVOLO auf Cirgro zu verstecken. Um den Hyptons entgegenzukommen, willigte der Erleuchtete ein, den Planeten der Glückssteine als Zwischenstation zu verwenden. Von dort sollte EVOLO nach Wrackbank überwechseln. (Atlan 738)

Das vierte Hologramm spielte auf Cirgro und zeigte die Ankunft EVOLOS. Das Geschöpf des Erleuchteten entzog den Glückssteinen die in ihnen gespeicherten Psi-Energien und verschwand spurlos. (Atlan 738)

Das fünfte Hologramm zeigte Dharys, der am Rande von Wrackbank Position bezogen hatte, um die Ankunft EVOLOS lückenlos zu dokumentieren. Doch EVOLO war in der gesamten H-Plus-Wolke nicht feststellbar. EVOLO hielt sich nicht in Wrackbank auf und war verschwunden. (Atlan 738)

Ein letztes Hologramm zeigte die Verlegung von zehn weiteren Schiffen bei dem H-Plus-Nebel, um Dharys zu unterstützten und bei den Hyptons den Eindruck zu erwecken, dass EVOLO in Wrackbank angekommen war und dort vollendet wurde. Der Erleuchtete stellte Schwierigkeiten mit der Brücke zum Erleuchteten fest. (Atlan 738)

Entwicklungshilfe

Auf dem Planeten Aytab modernisierte Traykon gemeinsam mit den Kaytabern ein Labor in der Stadt Yutlamal. Dort versuchte er mit den Wissenschaftlern, eine Waffe gegen die Tixudkatzen zu entwickeln. (Atlan 739)

Nach dem Absturz eines riesigen Robotschiffes des Erleuchteten, waren Atlan und seine Freunde gezwungen, den Planeten schnell wieder zu verlassen. Traykon blieb zurück, um den Kaytabern weiterhin helfen zu können. Mit einem Hyperfunkgerät wollte er Verbindung halten. (Atlan 739)

Traykon ließ Yutlamal zu einer Wehrsiedlung mit Wällen, Wachtürmen, Toren, Brücken und einem Wassergraben ausbauen. Er hatte die Kaytaber in sein positronisches Herz geschlossen. Seine ständige Begleiterin wurde Perlmutt. (Atlan 754)

Fremde

Die überraschende Ankunft und das Verhalten von Evodix, Evroom und Everyhan weckte das Misstrauen in Traykon. Er folgte in der Dämmerung den drei seltsamen Gestalten zur öffentlichen Herberge. Dort traf er auf Valabog, der ihm bestätigte, dass sie sich in ihrem Zimmer aufhielten. Doch ein Funkspruch von Perlmutt informierte Traykon, dass die Drillinge soeben Linque und Restjue einen Besuch im Labor abgestattet hatten. Blitzschnell untersuchte der Roboter das Zimmer der Kaytaber. Hinter einem Schrank entdeckte er einen Gang, der in den Keller des Nachbarhauses führte. Auf diese Weise waren die Drillinge unbemerkt entkommen. Traykon erfuhr, dass sie Kontakte zu wichtigen Persönlichkeiten Yutlamals geschlossen und Erkundigungen auch über Traykon eingezogen hatten. (Atlan 754)

Eine merkwürdige Krankheit

Maronx suchte Traykon auf. Er klagte über einen starken Juckreiz und berichtete von einem deutlich spürbaren Stich, der dem Jucken vorausgegangen war. Kurz darauf erschien auch Tranoque, der die gleichen Symptome aufwies. Der Roboter konnte auch durch ein Gerät für Makroaufnahmen, dessen Einzelteile er aus dem abgestürzten Wrack des Raumschiffes des Erleuchteten geborgen hatte, keinen Pilzbefall oder Mikroorganismen finden. Traykon ließ von den Fluthütern Kräuter sammeln, aus denen Linque und Restjue eine Salbe herstellten, die den Juckreiz lindern sollte. (Atlan 754)

Traykon untersuchte Mannanna-Körner und Wasser aus Brunnen und Quellen. Die Krankheit begann sich auch in anderen Dörfern auszubreiten. Immer mehr Kaytaber suchten bei Traykon nach Heilung. Doch auch die Salbe blieb wirkungslos. (Atlan 754)

Bei Maronx hatten sich glasige Pusteln gebildet, die sich vergrößerten und vermehrten. Traykon musste vor Hunderten von befallenen Kaytabern zuzugeben, dass er nichts mehr für sie tun konnte. (Atlan 754)

Perlmutt überbrachte die gute Nachricht, dass die drei Fremden ihre Hilfe anboten. All jene Kaytaber, die bisher nicht infiziert worden waren, wollten sie immunisieren. Traykon bezeichnete die Fremden als Scharlatane, was den Unmut seiner Freundin hervorrief. Der Roboter versuchte, Perlmutt zurückzuhalten, die unbedingt die sich bietende Gelegenheit nutzen wollte, um der Krankheit zu entfliehen. Erst mit einer Injektion konnte er die Kaytaberin ruhig stellen. Die Fremden erklärten die versammelten gesunden Kaytaber einfach für immun. Stunden später zeigten die gutgläubigen Kaytaber reihenweise die bekannten Symptome. Traykon sah nur noch einen Ausweg: Atlan musste mit der STERNSCHNUPPE nach Aytab zurückkehren. Er suchte die alte Hütte auf, in der er den Hyperfunksender versteckt hatte. Dort fand er Evodix, Evroom und Everyhan vor, die mit ihren Strahlwaffen das wertvolle Gerät zerstörten. Sie eröffneten auch auf Traykon das Feuer. Der Schutzschirm des Roboters wurde bis zur Leistungsgrenze belastet. Es gelang ihm, die Hütte zu verlassen. Die drei Fremden setzten ihr Zerstörungswerk trotz der großen Hitze fort. Traykon beobachtete, wie sie sich zu verflüssigen begannen und im Boden versickerten. (Atlan 754)

Perlmutt klagte über einen Stich oberhalb des linken Hinterbeines. Schnell injizierte ihr Traykon ein Narkosemittel und entfernte, assistiert von Linque und Restjue, ein Stück Gewebe. Unter dem Mikroskop entdeckte Traykon eine einzelne Zelle, die ihn an das Wirken des Pre-Lo erinnerte. Nun wurde ihm klar, dass EVOLO hinter den Ereignissen auf Aytab steckte. Auch bei Perlmutt bildeten sich Pusteln aus. (Atlan 754)

Bei einer Kundgebung, die Maronx und Tranoque abhielten, wurde Valabog von der Plattform gestoßen. Es kam zu einer Schlägerei. Traykon griff zu Gunsten des Dichters ein und wurde ebenfalls attackiert. Der Roboter nahm Valabog auf, der drastisch an Gewicht zugenommen zu haben schien. Traykon wurde schnell klar, dass die Befallenen Mutantenfähigkeiten entwickelten. (Atlan 754)

Im Labor lehnt Valabog es ab, Mannanna-Körner zu essen. Er, Linque und Restjue ernährten sich ausschließlich von Toberutz. Traykon leitete aus den Eigenschaften des Getreides ab, dass EVOLOS Mikrozellen nur psi-begabte Wesen befielen und umwandeln konnten. Der Roboter scharte ein kleines Häufchen Gesunde um sich und brachte sie im Umkreis seines Labors in Quartieren unter. Traykon selbst verließ heimlich Yutlamal, um Toberutz zu sammeln. Dabei traf er auf Maronx und Tranoque, die sich mit Evodix, Evroom und Everyhan über die Beseitigung Traykons unterhielten. Die wiederauferstandenen Fremden bewiesen dem Roboter eindeutig, dass er es mit Kunstgeschöpfen EVOLOS zu tun hatte. Traykon versuchte, Maronx und Tranoque zu veranlassen, sich von den drei Fremden abzuwenden. Doch die beiden Bürgermeister Yutlamals griffen Traykon mit starken telekinetischen Kräften an. Er konnte sich aus dem Griff befreien und floh zurück in die Stadt. (Atlan 754)

Kampf um Aytab

Die Immunen errichteten Barrikaden und rüsteten sich mit einfachen Waffen aus. Im Labor tauchte ein Teleporter auf. Traykon riss ihn zu Boden. Der Kaytaber entmaterialisierte und nahm den Roboter mit. Die Wiederverstofflichung verlief nicht ganz nach Plan. Der Teleporter stürzte auf eine hölzerne Absperrung, wurde von einem der spitzen Pfähle durchbohrt und starb. Traykon verbrannte den Leichnam. (Atlan 754)

Perlmutt, der es immer schlechter ging, verschwand aus dem Labor. Valabog schlich sich bei den Befallenen ein. Über Funk berichtete er von einer Gruppe, die Traykon ausschalten sollte und von Perlmutt angeführt wurde. Der Funkverkehr brach zusammen. Valabog hatte mit hoher Wahrscheinlichkeit den Tod gefunden. (Atlan 754)

Als die Glasigen die Sperren der Immunen überrannten, traf Perlmutt auf Traykon. Sie bezeichnete Aytab als erste Kolonie EVOLOS. Traykon wurde von telekinetischen Kräften gepackt. Zunächst wurden ihm das rechte Bein und der linke Arm ausgerissen. Das linke Bein wurde zerquetscht und abgerissen, der rechte Arm zusammengerollt und in die Körperhülle gerammt. Der Kopf zerplatzte, der Rumpf riss auf. Die Programme des Roboters wurden nicht gelöscht, aber in einer Speicherzelle komprimiert. Durch diesen Akt des Mitleids rettete Perlmutt ihrem ehemaligen Gefährten das positronische Leben. Das verbleibende Fragment Traykons wurde in die Atmosphäre geschleudert, überwand die Atmosphäre des Planeten und raste durch den Weltraum. (Atlan 754)

Don Quotte

Ein neuer Körper

Als halbdurchsichtige Kugel trieb die Positronik durch den Raum. Im Gebiet des Planeten Jopper wurde das Gebilde von dem Eehknarch der NOTNAGEL angemessen und von der Chadda an Bord geholt. Die Kugel wurde von schlangenähnlichen Körpern eingehüllt, die zum Leben erwachten. Ein köcherartiger Verschluss am Ende des braunen, lederartigen Leibes öffnete sich und gab einen giftgrünen Kopf von der Form eines Projektils frei. Das Gebilde verwandelte sich wie eine Blüte im Zeitraffer zu einem schwammigen Etwas mit schwarzglänzenden Stielaugen und einer großen Mundöffnung mit mehreren Reihen spitzer, bläulich schimmernder Zähne. (Atlan 766)

Diese wurmgroßen Raumreptile bissen sich an den Krelquotten fest und ließen sich nicht mehr entfernen. Nach einiger Zeit fielen die Tiere von selbst ab. Sie verkrochen sich hinter den technischen Einrichtungen der NOTNAGEL. Es handelte sich bei den Schlangen um Parasiten, die zwar im Vakuum überleben konnten, für die Erhaltung ihrer Art aber auf die Aufnahme von Substanzen von Warmblütern angewiesen waren. Es gelang den Krelquotten, die Tiere einzufangen und in den Weltraum zu befördern. (Atlan 766)

Nachdem dieses Problem gelöst war, pflanzte Dschadda-Moi die Positronikkugel in den Körper eines Roboters ein, der einem Krelquotten mit weißem Fell nachempfunden war. Als die Positronik sich mitteilen konnte, übernahm sie die vollständige Integration in den Robotkörper. Dschadda-Moi nannte den Roboter Don Quotte. (Atlan 766)

Es gab viel Arbeit an Bord der NOTNAGEL. Der Roboter beseitigte viele Fehler, die die Krelquotten bei der Inbetriebnahme und Instandsetzung des Schiffes gemacht hatten. Die Chadda ernannte ihn angesichts seiner Erfolge zum »Wesir«. Don Quotte erkannte, dass es sich bei der EEHK-ZUSS um ein mit der STERNSCHNUPPE baugleiches Schiff handelte, allerdings ohne Positronik. Er stellte sich unter den Befehl Dschadda-Mois. (Atlan 766)

Anhand der Veränderung von Sternkonstellationen stellte der Roboter fest, dass man gegenwärtig den Monat März 3820 schrieb. Den Tag konnte er nicht genau bestimmen, legte sich aber auf die dritte Dekade des Monats fest. Somit hatte sein unfreiwilliger Raumflug etwa zwei Monate gedauert. Die Krelquotten hatten etwa 8000 Jahre auf Jopper verbracht. (Atlan 766)

Kampf mit den Fledermauswesen

Das Eehknarch schlug erneut an. Es meldete ein feindliches Raumschiff mit einer psionischen Kampfkomponente. Die Chadda funkte das Schiff an, das sich als PZAN-PZAN identifizierte. Auf den Bildschirmen der EEHK-ZUSS waren Ikuser, zwei Daila und eine Traube der Hyptons zu sehen. Die Fledermauswesen brachen den Kontakt ab. Don Quotte wollte von hier verschwinden. Die PZAN-PZAN feuerte einen Schuss auf die EEHK-ZUSS ab, der aber von den hochgefahrenen Schutzschirmen aufgefangen wurde. Der Roboter vermutete, dass die Hyptons die NOTNAGEL mit der STERNSCHNUPPE verwechselten. Er flog Ausweichmanöver, um den Salven zu entgehen und erwiderte das Feuer. Ein heftiges Gefecht entbrannte. Das Schirmfeld der PZAN-PZAN brach zusammen. Die Chadda forderte die Hyptons zur Kapitulation auf. Doch das Hyperfunkgerät der PZAN-PZAN war ausgefallen. Der Wesir feuerte einen Warnschuss vor den Bug ab. Doch auch die Hyptons blieben nicht untätig. Eine Feuerwalze raste auf die NOTNAGEL zu. Deren Schutzschirme brachen zusammen. Kurzschlüsse und Überschlagsblitze sowie losgerissene Geräte sorgten für schwere Zerstörungen. Das Funkgerät wurde vernichtet, der Antrieb verlor an Leistung, die Lufterneuerungsanlage fiel aus, das Eehknarch explodierte. (Atlan 766)

Doch auch die PZAN-PZAN war schwer angeschlagen. Das Gefecht erstreckte sich über einige Stunden. Die beiden Schiffe näherten sich dem vierten Planeten einer Sonne am Rande Manam-Turus. Eine Salve der Hyptons ließ den Antrieb der EEHK-ZUSS ausfallen. Don Quotte wollte auf dem Planeten eine Notlandung versuchen. Während der Roboter versuchte, die Triebwerke der NOTNAGEL zum Laufen zu bringen, bildete ein noch funktionierendes Ortungsgerät die STERNSCHNUPPE ab. Dschadda-Moi war begeistert über das Erscheinen ihrer YTTRAH. Durch Gewaltmanöver ging der Antrieb verloren, doch der Diskus wurde heftig abgebremst. Der Aufprall glich einer Bruchlandung. Die PZAN-PZAN stand in einer Entfernung von 100 Kilometern. Don Quotte konnte mit Atlan an Bord der STERNSCHNUPPE wegen des zerstörten Funkgerätes nicht in Verbindung treten. Es war völlig unklar, wie der Arkonide reagieren würde. (Atlan 766)

Don Quotte veranlasste Dschadda-Moi, ihre Zofen aus dem Wrack der auf dem Planeten Africanis abgestürzten NOTNAGEL auszuschicken, um Verstecke zu suchen. Die Gefahr eines Angriffes der PZAN-PZAN war groß. (Atlan 767)

Brasela wurde von einem Blasrohrpfeil der Africanis getroffen und starb. Ihre Leiche wurde zurück auf die EEHK-ZUSS gebracht. Dort analysierte Don Quotte das Gift. (Atlan 767)

Vier Beiboote der PZAN-PZAN schossen mit ihren Bordkanonen auf das Diskusschiff und zerstörten es weitgehend. Über die Bodenschleuse verließen die fünf Krelquotten die EEHK-ZUSS. Don Quotte erkannte Atlan und Mrothyr, die sich dem Wrack näherten. (Atlan 767)

Die vier Zofen, Don Quotte, Atlan und Mrothyr machten sich auf den Weg zur STERNSCHNUPPE. Der Roboter gab sich dem Arkoniden als Blödel zu erkennen. Ein neuerlicher Angriff der Hyptons auf die EEHK-ZUSS riss den Schiffsrumpf nun endgültig auf. Ein Trümmerstück erschlug Taffly. Atlan ordnete Gefechtsbereitschaft für die STERNSCHNUPPE an. Die sechs Beiboote der Hyptons wurden von den Energien der Waffen des Diskusschiffes abgeschossen und explodierten beim Aufschlag auf die Planetenoberfläche. Die PZAN-PZAN startete um die STERNSCHNUPPE direkt anzugreifen. Der Diskus hob jedoch im Alarmstart ab. Die Triebwerke des Hypton-Raumers setzten aus und die PZAN-PZAN stürzte ab. Sie landete direkt auf den Überresten der EEHK-ZUSS. (Atlan 767)

Dschadda-Moi bat Atlan, sie und ihre Zofen zum Planeten Cirgro zu bringen. Der Arkonide war einverstanden, verlangte aber als Gegenleistung die Überlassung von Don Quotte. Die STERNSCHNUPPE erhielt den Startbefehl und ließ Africanis hinter sich. (Atlan 767)

Zeitsprung

Als das Diskusschiff den Linearraum verließ und die Sonne Muruth auf den Bildschirmen erschien, begannen die drei Zofen durchzudrehen. Sie schlugen auf die Konsolen der Kommandozentrale ein. Eine der Krelquottinnen begann Atlan zu würgen. Don Quotte griff ein und hielt die Zofen in Schach. Cirgro schien verschwunden zu sein. (Atlan 769)

Die STERNSCHNUPPE schwenkte in einen hypothetischen Orbit um den vierten Planeten ein. Atlan ordnete an, Cirgro anzufliegen. In einer Entfernung von etwa zehn Kilometern zur Oberfläche fielen die Triebwerke und die Steueranlagen aus. Auch die Antigravaggregate, die Waffenleitsysteme und die Hyperraumzapfer funktionierten nicht mehr. Ein Planet tauchte wie aus dem Nichts auf. Technische Großanlagen waren zu erkennen. Diese Welt konnte auf keinen Fall mit Cirgro identisch sein. Die STERNSCHNUPPE schlug hart auf. Don Quotte stellte fest, dass das Schiff einen Sextadimschild durchstoßen hatte, was bei den Krelquotten einen Sextadimschock ausgelöste. (Atlan 769)

Mrothyr und Chipol begleiteten Atlan bei der Erkundung der Umgebung. Don Quotte, der sich nun als »Großwesir« ansprechen ließ, blieb mit den bewusstlosen Krelquotten an Bord. (Atlan 769)

Nach der Kontaktaufnahme mit dem Torquanturs gesellte sich Don Quotte zu seinen Kameraden. Die Torquanturs warfen sich zu Boden. Sie nannten den Roboter Inkar-Proph und betrachteten ihn als Inkarnation aller Freundlichen Propheten der Vergangenheit und der Zukunft. Die Fremden wurden als Gäste nach Urschadd eingeladen. (Atlan 769)

Während die Gefährten einen Einblick in die Geschichte des Volkes der Torquanturs erhielten, konnte sich die STERNSCHNUPPE selbst reparieren. Das Schiff startete sofort, nachdem sich die Besatzung wieder an Bord befand. Problemlos durchstieß die STERNSCHNUPPE den Sextadim-Schild. Unter dem Schiff wurde der Planet Cirgro sichtbar. Das Schiff landete auf der Oberfläche Cirgros in einem abgelegenen Gebiet. Die Chadda und ihre Zofen verließen die STERNSCHNUPPE, die wieder startete. (Atlan 769)

Mrothyr

Die STERNSCHNUPPE landete auf dem Planeten Relais. Von dort wurden Notsignale Fartuloons empfangen. Nach der Landung des Raumschiffes verließen Atlan, Chipol und Don Quotte die STERNSCHNUPPE und machten sich auf den gefährlichen Weg über schlüpfrige Stahlträger zum Ausgangspunkt der Signale. Don Quotte gelang es, die Stahlspinnen zu beeinflussen, die ihn für eine Art Gott hielten. Die Roboter erklärten sich bereit, die Gefährten auf ihren Rücken zu tragen, was deren Fortkommen wesentlich erleichterte. (Atlan 770)

Kurz vor Erreichen des Zieles wurde Atlan klar, dass es sich um eine Falle handelte, die ihm die Lenker der Stählernen gelegt hatten. Die Gefährten kehrten um. Noch ehe sie die STERNSCHNUPPE erreichten, rettete Mrothyr mit seinem Eingreifen ihr Leben, opferte aber sein eigenes. Atlan errichtete für den Freund eine Stahlplatte, in der er den Namen Mrothyrs mit seiner Strahlwaffe einbrannte. Die STERNSCHNUPPE startete und verließ den Planeten Relais. (Atlan 770)

An Bord der STERNSCHNUPPE widmete sich der Roboter der Erforschung des Raumschiffes. Er inspizierte die Lagerräume, um dort angeblich etwas überprüfen zu müssen. Ebenso stand er lange Zeit vor der Triebwerkssektion der STERNSCHNUPPE. (Atlan 775)

Im Psionischen Tor

Das merkwürdige Verhalten des Roboters setzt sich fort, als die STERNSCHNUPPE Siebenmond wieder verlassen hatte und im Raum auf ein ballförmiges weißes Flugobjekt traf, das Kurs auf das Diskusschiff nahm und auch von Atlan angeordnete Kursänderungen mitmachte. Schließlich konnte das Objekt als Traykon-Schiff identifiziert werden. Dharys nahm Kontakt mit der STERNSCHNUPPE auf. Don Quotte stellte fest, dass sich der Daila auf psionischem Weg meldete und damit feststand, dass er von EVOLO kam. Mehr durfte der Roboter nach eigener Auskunft nicht sagen. (Atlan 776)

Dharys forderte die Schaltung einer Strukturlücke im Schutzschirm der STERNSCHNUPPE. Das Schiff, Don Quotte, Anima und auch Chipol drängten Atlan, dem Begehren statt zu geben. In der Zentrale wurde ein rötlicher Paratronschirm aufgebaut, der eine Projektion des ehemaligen Daila umhüllte. Das Hologramm beteuerte, dass keine Gefahr von ihm ausging. Auf Atlans Einwand, dass EVOLO Stabilisierungsprobleme hatte, erklärte Dharys, dass die Ikuser bereits mit Erfolg an einer Dauerstabilisierung arbeiteten. Der Daila warnte davor, gegen Yumnard, die Ikuser oder das Psionische Tor vorzugehen, was gleichbedeutend mit dem Untergang Atlans wäre. Atlan gab den Feuerbefehl auf das Traykon-Schiff. Das Hologramm löste sich auf und das Traykon-Schiff floh. (Atlan 776)

Obwohl Anima meinte, dass Atlan einen schweren Fehler beging, hielt der Arkonide am Angriff auf das Psionische Tor fest. Am 14. Mai 3820 begann die Operation. Die TACK setzte Don Quotte beim Psionischen Tor ab. Über eine Schleuse drang der Roboter in das Tor ein. Er erreichte die Beobachtungs- und Steuerzentrale, wo das Rotlicht eingeschaltet war. Wie auch auf dem Weg dorthin traf er niemand an. Auf einem der Bildschirme war die Oberfläche Yumnards zu sehen. Ein verschwommenes Echo deutete auf energetische Aktivität und eine Metallansammlung hin. Don Quotte berechnete die Koordinaten dieses Phänomens und stellte fest, dass sie mit der Stelle übereinstimmten, an der Lomo Delvonk bei der Umkreisung Yumnards einen Gefahrenherd geortet hatte. Der Roboter suchte die Hyperfunkanlage, um einen Funkspruch an Atlan abzusetzen. Doch bevor er sein Vorhaben in die Tat umsetzen konnte, erschien auf einem Bildschirm die Warnung, dass er getötet werden würde, sollte er den Sender aktivieren. Don Quotte aktivierte seinen Defensivschirm, konnte aber nicht verhindern, dass ihn ein Traktorstrahl hochriss. Vier stählerne Arme verbanden sich mit den Energien seines Schutzschirmes und hielten ihn fest. Auch als er das Feld abschaltete, entkam er nicht dem Zugriff der Stahlarme. Eine weitere Meldung warnte ihn davor, Energiesysteme einzuschalten, andernfalls würde er zerquetscht werden. Dharys schien den Roboter zu beobachten. Nach einiger Zeit betrat ein Ikuser den Raum und machte sich an einem Schaltpult zu schaffen. Die Stahlarme zogen sich zurück und der Roboter war wieder frei. Olk brachte Don Quotte in einen kugelförmigen leeren Tank, in dem Jokar und Fjeddertan auf sie warteten. Hier waren die Ikuser vor den Impulsen des Suggestivpotenzers geschützt. Ein tragbarer Metallring schützte sie bei Außenunternehmungen. (Atlan 776)

Die Ikuser versuchten, der Positronik des Psionischen Tores einzureden, dass Don Quotte aus eigener Kraft den Stahlarmen entfliehen konnte, was ihnen auch schlussendlich gelang. Durch einen Rafferfunkspruch erhielt der Roboter den Auftrag, das Versteck des hyptonischen Flunderschiffes ausfindig zu machen. Gleichzeitig sollte er mit den beiden Raumjägern DORA und TACK in Verbindung treten, die durch das Ukenzia-System flogen. Die Ikuser verbanden die körpereigene Hyperfunkantenne des Roboters mittels Alu-Paxoid mit einer Passivantenne des Ortungssystems des Psionischen Tores. Auf diese Weise war es ihm möglich, einen kurzen Funkspruch abzuschicken. (Atlan 776)

Don Quotte und Olk begannen, das Innere des Tores zu erkunden und wurden von energetischen Schirmfeldern eingeschlossen. Olk, den die Positronik nicht als Eindringling ansah, wurde durch eine Strukturlücke aus der Halle gelassen. Das dahinterliegende stählerne Tor glitt zur Seite und gab den Blick auf zwei hyptonische Roboter frei, die auf Olk zurasten. Don Quotte beschleunigte mit Höchstwerten, zog seine Waffen aus dem Verstecken im Fell und feuerte auf die beiden Stahlmänner, die explodierten. Noch bevor das Tor wieder in seine Verriegelung zurückfallen konnte, hatte es Don Quotte passiert. (Atlan 776)

Eine Projektion von Dharys materialisierte vor dem nun wieder verschlossenen Tor. Die von dem Roboter abgefeuerten Strahlschüsse machten ihm nichts aus. Der ehemalige Daila teleportierte bis kurz vor Don Quotte und versuchte diesen mit seinen telekinetischen Kräften hochzuheben. Der Roboter reagierte mit der Hochschaltung seines Gravoreglers. Don Quotte packte Olk und sprang auf Dharys zu, der erneut teleportierte und verschwand. Don Quotte und der Ikuser kehrten in den kugelförmigen Tank zurück, wo Jokar und Fjeddertan das Flunderschiff auf einem Planetoiden lokalisieren konnten. Ein rotes Energiefeld und eine Wand aus Formenergie hinderten die Ikuser und Don Quotte am Verlassen dieses Raumes. (Atlan 776)

Don Quotte bat seine neuen Freunde, ihn an die Zentralpositronik des Tores anzukoppeln. Er überschüttete diese mit Informationen, bis sie die Datenflut an einen separaten Speicher umleitete. Dieser Vorgang ermöglichte es Don Quotte, Zugriff auf einen Teil der Informationsspeicher zu erlangen. Der Roboter konnte die Sperre des Verstecks aufheben. Gleichzeitig fand er den Standort des Suggestivpotenzers heraus. Gemeinsam mit Olk machte er sich dorthin auf den Weg. (Atlan 776)

Der Roboter zerstörte mit seiner Waffe mehrere Projektoren. Die Ikuser im Psionischen Tor schüttelten die Beeinflussung ab. Dharys schwebte in einem Energiefeld heran. Er verschonte Don Quotte und die Ikuser mit der Begründung, dass EVOLO Kräfte, wie sie von Atlan und Don Quotte verkörpert wurden, brauchte, besonders jetzt, da das Psionische Tor verloren war. Die Umrisse des ehemaligen Daila begannen zu verschwimmen. Lachend erklärte er, EVOLO gerufen zu haben. (Atlan 776)

Die Zentralpositronik des Tores meldete einen unlöschbaren Atombrand und ordnete die sofortige Evakuierung an. Atlan nahm Kontakt auf. Die Hyptons hatten an zwei Stellen den Atombrand gelegt. Parla Singh schickte ein Raumschiff, das die Kampfgefährten und die Ikuser an Bord nahm. (Atlan 776)

Verhandlungen

Die STERNSCHNUPPE unterbrach ihren Flug durch Manam-Turu. Anima und ihre Freunde waren auf der Suche nach einer Spur EVOLOS. Die Orbiterin hielt noch immer an ihrer Ansicht fest, dass es gelingen müsste, EVOLO zu bekehren. Die STERNSCHNUPPE hatte Aktivitäten der Ligriden ausgemacht, die eine Flotte zusammenzogen. Das Schiff kehrte nach Aklard zurück. (Atlan 781)

In den Randbezirken Manam-Turus wurden starke Flottenverbände der Hyptons aus Chmacy-Pzan verlegt. Einzelne Schiffe stießen in den Einflussbereich der Daila vor. Einzug und allein die Einheiten der Daila-Mutanten eilten herbei, um die gemeinsame Heimatwelt zu schützen. Die Hyptons kreisten die 100 Lichtjahre durchmessende Raumkugel ein, die den Machtbereich der Daila darstellte. Atlan, Anima, Chipol und Don Quotte verließen mit der STERNSCHNUPPE Aklard und steuerten die Hypton-Verbände an. Nach mehreren Fehlversuchen erklärte sich eine Traube der Hyptons bereit, mit dem Arkoniden zu sprechen. Der STERNSCHNUPPE wurden Koordinaten übermittelt, die etwa 100 Lichtjahre vom Zentrumssektor Manam-Turus entfernt lagen. An diesem Ort war eine kleine Relaisstation positioniert. Ein neuer Treffpunkt wurde auf Drängen des Arkoniden angeboten, der einen Kampf verhindern wollte, den die Daila nicht überstehen würden. Auf Tobly-Skan sollte Atlan die Traube treffen. (Atlan 781)

Während des Anfluges auf diese bedrohlich wirkende Welt stiegen Atlan, Anima und Don Quotte nach einem Plan des Großwesirs schon beim Eintauchen in die Atmosphäre aus. Chipol blieb für Notfälle in der STERNSCHNUPPE zurück. Das Schiff drehte ab und verließ das Sonnensystem. (Atlan 781)

Die drei Gefährten kollidierten während ihres Fluges in niedriger Höhe mit einem bläulichen Energieschirm. Nach ihrem Absturz, den sie unverletzt überstanden, näherte sich ein Gleiter. Ein Fesselfeld fixierte Don Quotte. Stahlmänner forderten Atlan und seine Freunde auf, sie zum Dom der Ruhe zu begleiten. (Atlan 781)

In NEO-PZAN wurden sie von der Traube der Sturmreiter empfangen. Die Hyptons verlangten die Überstellung der Ikuser, die kampflose Übergabe des Suuma-Systems, die Installierung von Stützpunkten auf allen wichtigen Welten der Daila, sowie den regelmäßigen Kontakt der führenden Persönlichkeiten zu den Trauben. Zudem forderten sie die Unterstützung Atlans, dessen Gefährten, der Daila und anderer wichtiger Völker und Personen im Kampf gegen EVOLO, der vernichtet werden sollte. (Atlan 781)

Dem Arkoniden wurde eine Frist von drei Stunden eingeräumt, um sich mit den verantwortlichen Daila zu beraten. Doch das kleine Hyperfunkgerät, das Atlan mit sich führte, funktionierte nicht. Da eine Verbindung mit der STERNSCHNUPPE nicht hergestellt werden konnte, war auch die Beratung mit den Daila auf Aklard unmöglich. Die Hyptons, die die Gefährten nach dem Ablauf der Frist befragten, wiesen jede Verantwortung für die Funkstörung von sich. Sie drohten mit dem Angriff auf Aklard. (Atlan 781)

Eine merkwürdige Waffe

Don Quotte machte Atlan auf einen Dolch aufmerksam, der wie aus dem Nichts aufgetaucht und ebenso wieder verschwunden war. Erneut materialisierte der Dolch und wurde nun auch von Anima und Atlan gesehen. Der Arkonide erinnerte sich an den Geisterdolch von Cairon, dessen damaliger Besitzer Chossoph gewesen war. Anima gelang es, durch Konzentration den Dolch willentlich sichtbar oder unsichtbar zu machen. Auch Atlan war in dieser Hinsicht erfolgreich. Anima veranlasste den Dolch, eine viereckige Öffnung in die Metallplatte ihrer Zellentür zu schneiden, in der sie die Hyptons untergebracht hatten. Unsichtbar schwebte der Dolch vor der Vardi durch den Korridor. Während sie durch die Gänge eilten, meldete das Hyperfunkgerät plötzlich Bereitschaft. Um eine Ortung zu verhindern, schaltete Atlan das Gerät zunächst ab. Der Arkonide hatte nun den Beweis, dass die Hyptons sie betrogen hatten und nie wirkliche Verhandlungen aufnehmen wollten. Die Fledermauswesen wollten die Gefährten nur in ihre Gewalt bringen. Doch Atlan aktivierte das Gerät bald wieder, um Chipol zu informieren und eine Warnung an die Daila abzusetzen. (Atlan 781)

Ein neuer Kampfgefährte

Auf ihrer weiteren Flucht schnitt der Dolch nochmals ein Loch in eine Wand. Don Quotte war es nicht möglich, mit seinen Ortungsanlagen das Gelände zu erkunden. Geräusche deuteten auf die Anwesenheit von Ligriden hin. In einer kleinen Zelle hielt sich tatsächlich ein Ligride auf. Der Dolch ging wieder an die Arbeit und schnell war die Zellentür aufgeschnitten. Der Ligride Raspor gab sich als Diener des Gwyn aus, der von den Hyptons gefangen genommen worden war. Er hatte angeblich schon von Atlan und zwei Begleitern gehört, die sich als Gefangene in dem Stützpunkt aufhielten. Schroff verlangte Anima von Raspor, dass er Einzelheiten über seine Herkunft preisgab, was Atlan jedoch auf einen späteren Zeitpunkt verschieben wollte. Bei der Nennung der STERNSCHNUPPE geriet Raspor in Verzückung und konnte es gar nicht mehr erwarten, das Schiff zu betreten. (Atlan 781)

Relativ unsanft stieß Anima den Ligriden zurück. Der Dolch wurde sichtbar. Die Waffe wich vor Raspor zurück. Als der Ligride nach dem Dolch greifen wollte, legte sich eine Hand Don Quottes wie eine Stahlklammer um das Handgelenk Raspors. Die Warnung des Roboters, eventuell plötzlich ohne Helm dazustehen, tat der Ligride zunächst als belanglos ab, erklärte aber im nächsten Satz, mit dieser Schande nicht leben zu können. Er wollte in der Zelle bleiben. (Atlan 781)

Atlan und seine beiden Getreuen erreichten das Ende des Korridors, als ihnen Raspor nacheilte und anbot, sie zu der ihnen abgenommenen Ausrüstung zu führen. Er wollte als Gegenleistung zu seinem Volk zurückgebracht werden. In einem Raum in einem Seitengang wurden die Einsatzanzüge und die übrigen Ausrüstungsgegenstände gefunden, die ihnen die Stahlmänner abgenommen hatten. Don Quotte meldete verstärkte Funkaktivität und Bewegungen von Stahlmännern im Stützpunkt. Atlan beobachtete misstrauisch das oberflächliche Verhalten des Ligriden, der Äußerungen von sich gab, die zu auffällig waren, um nicht bemerkt zu werden. Raspor führte die Gruppe zu einem Hangar für kleinere Fahrzeuge. Der Dolch schnitt ein ovales Stück aus der dreischichtigen Metallwand heraus. Ein deaktivierter Antigravschacht diente als weiterfolgender Fluchtweg. Don Quotte nahm den Ligriden unter den Arm und trug ihn nach oben. (Atlan 781)

An der Oberfläche angekommen, rammte Don Quotte mit seinem Körper die Tür ins Freie so weit auf, dass die Gefährten hindurchschlüpfen konnten. Gleiter starteten und rasten auf die Felswand zu, die das Tal umgab. Don Quotte warf eine Hochenergiegranate nach den Flugmaschinen. Die Fahrzeuge mit den Stahlmännern an Bord stürzten ab. Dicht über den Steppenboden fliegend, näherten sich Atlan, Anima, Don Quotte und Raspor dem ersten grünlich leuchtenden Schutzschirm. Der Geisterdolch berührte den Schirm und glühte dabei auf. Eine bogenförmige Lücke öffnete sich. Don Quotte durchquerte mit Raspor im Arm als erster die Öffnung, Atlan und Anima folgten ihm. Die Orbiterin holte den Dolch zurück und die Lücke im Schirm schloss sich wieder.

Um den verfolgenden Stahlmännern ein Schnippchen zu schlagen, flog die Gruppe nicht direkt zum zweiten Schutzschirm, sondern steuerte ein ausgedehntes Waldgebiet an. Dort schalteten sie die Flugaggregate aus und gingen zu Fuß weiter. Es gelang ihnen, in den Rücken der Stahlmänner zu gelangen, die die Suche zu Fuß aufnahmen. Sie liefen auf den Gleiter der Roboter zu. Ein zweites Fahrzeug eröffnete das Feuer. Don Quotte erwiderte es und schoss den Angreifer ab. Für Atlan überraschend, blieb Raspor trotz des Trümmerregens erstaunlich gelassen, als machte ihm die Bedrohung überhaupt nichts aus. Ein zweiter Gleiter schoss ebenfalls auf die kleine Gruppe. Don Quotte konnte nicht zurückschießen, da er gezwungen war, Raspor in seinen Schutzschirmbereich miteinzubeziehen und dadurch keine Waffe auslösen konnte. Trotz all dieser Widerwärtigkeiten erreichten Atlan, Anima, Don Quotte und Raspor den abgestellten Gleiter der Stahlmänner und flüchteten mit dem Fahrzeug, dessen Tank nur wenig Treibstoff beinhaltete. In dem bläulich schimmernden Schutzschirm bildete sich eine Strukturlücke und ließ den Gleiter ungehindert passieren. Als der Treibstoff zu Ende ging, warf sich Raspor auf Atlan, stieß ihn zur Seite, aktivierte das Funkgerät und rief im Namen Atlans die STERNSCHNUPPE. Da der Gleiter nur über ein Normalfunkgerät verfügte, war das Handeln des Ligriden sinnlos. (Atlan 781)

Nach der Landung wendeten sich Atlan und seine Gefährten zu einem Höhlengebiet in einem nahen felsigen Gelände, das Raspor bekannt war. Inzwischen erreichten die Stahlmänner den notgelandeten Gleiter, der durch eine von Don Quotte platzierte Bombe explodierte und durch die erfolgten Beschädigungen der Fahrzeuge ihnen Zeit verschaffte. (Atlan 781)

Seltsame Begehrlichkeiten

Nachdem sie sich in einer Höhle eingerichtet hatten, warf Raspor die Frage auf, warum die STERNSCHNUPPE nicht herbeigerufen wurde. Atlan eröffnete ihm, dass sie dem Ligriden nicht über den Weg trauten. Raspor gab sich als Unterhändler der Ligriden aus, der zu den Hyptons geschickt wurde, um mit ihnen über den Abzug seines Volkes aus Manam-Turu und die Auflösung des Neuen Konzils zu verhandeln. Anima glaubte seinen Ausführungen nicht. Die Aussage, dass er erst seit 20 Stunden ein Gefangener der Hyptons war, ließ Atlan stutzig werden. Der Abzug der Ligriden aus Manam-Turu war bereits vier Tage her. Der Arkonide beauftragte Anima, den Dolch sichtbar werden zu lassen. Raspor sah in der Waffe eine wichtige Hilfe für die Ligriden. Er bot an dafür zu sorgen, dass die Freunde endgültig die Freiheit erlangten. Er glaubte nicht mehr, dass die STERNSCHNUPPE in der Nähe war. Raspor wollte sie von Tobly-Skan wegbringen, wenn ihm dafür der Dolch überlassen wurde. (Atlan 781)

Die Stahlmänner hatten in der Zwischenzeit das Versteck gefunden und die Höhleneingänge besetzt. Während Raspor dem Arkoniden erneut die Freiheit gegen den Dolch anbot, begann sich sein Körper aufzulösen und verschwand. Die Stahlmänner nahmen die drei Gefährten fest. Sie wurden wieder in die in Stand gesetzte bekannte Zelle gesperrt. Allerdings waren die Wände nun von paratronähnlichen Sperrschirmen gesichert. Als Anima den Dolch gegen die Tür steuerte, begannen dessen Konturen zu verschwimmen. Er wurde halb transparent, verfestigte sich aber wieder. Dann löste er sich vollständig auf und konnte nicht mehr zurückgeholt werden. Trotz ihrer Anzüge und der Ausrüstung war ihnen eine Flucht nicht möglich. Sie wurden von den Stahlmännern mit Lebensmitteln, Getränken und Hygieneutensilien versorgt. Don Quotte erhielt einen Öl- und Schmiernapf, was dieser entschieden ablehnte. (Atlan 781)

Am dritten Tage ihrer Gefangennahme fand Atlan auf dem Fußboden der Zelle plötzlich einen Fetzen Papier mit einer Nachricht Raspors. Dieser wiederholte sein Angebot, sie gegen den Dolch zu befreien. Außerdem verlangte er die volle Unterstützung EVOLOS bei dessen Kampf gegen die Hyptons. Atlan musste dabei helfen, EVOLOS Stabilisierung zu erneuern. Der Zettel zerfiel zu Staub. Der Arkonide vermutete hinter Raspor, einen Agenten EVOLOS – Dharys. Dem Arkoniden blieb nur die Hoffnung, dass ihre Gefangenschaft bald ein Ende finden würde, zumal Guray ein augenscheinliches Interesse am Geschehen um die Hyptons an den Tag legte, und EVOLO dringend Helfer für die Lösung seiner eigenen Probleme benötigte. (Atlan 781)

Befreiungsaktion

Don Quotte und Anima wurden in der Station JIKO-PZAN inhaftiert. Dharys, Atlan und Fartuloon machten sich mit der ARIE auf den Weg, um die Gefährten zu befreien. Es kam zu heftigen Kämpfen mit den Stahlmännern, die die Station schützten. Dharys teleportierte mit Atlan und Fartuloon zum Schaft der Sendeantenne unweit des Eingangs. Von dort aus nahmen der Arkonide und der Calurier die Stahlmänner unter Feuer. Das Skarg baute um die beiden Freunde einen transparenten, kugelförmigen Schutzschirm auf. Kurz vor den paratronartigen Schirmsystemen, die den Eingang in die Kuppel schützten, materialisierte der geheimnisvolle Geisterdolch erneut. In den ersten Schirm schnitt der Schattendolch eine kreisförmige Öffnung, durch die Atlan und Fartuloon schlüpfen konnten. Auf dieselbe Art und Weise wurden die nächsten Sperren überwunden. Im Innern der Kuppel fanden sie einen kastenförmigen Bau, der von schimmernden paratronähnlichen Schirmen gesichert wurde. Der Geisterdolch schaffte es wieder, die Energiefelder zu öffnen. Nach wenigen leeren Zellen fanden die Freunde zuerst Don Quotte. In der letzten Zelle wartete Anima auf ihre Befreier. Als die Gruppe auf den Ausgang zuhastete, war der Geisterdolch wieder verschwunden. Draußen materialisierte Dharys und verschwand mit dem Roboter und Anima. Bald darauf wurden auch Atlan und Fartuloon abgeholt. Mit der Bemerkung, anderswo gebraucht zu werden, verschwand Dharys aus der ARIE. Fartuloon startete das Beiboot. Atlan nahm Kontakt mit Chipol auf und forderte den jungen Daila auf, sich mit der STERNSCHNUPPE in Sicherheit zu bringen. Dann sprach er mit der MASCAREN, die ihnen entgegenfliegen und ein Schleusenmanöver vorbereiten sollte. Die Abwehreinrichtungen der Station JIKO-PZAN schienen nach dem Verschwinden von Dharys wieder einwandfrei zu funktionieren und nahmen die ARIE unter Feuer. Immer wieder schlugen die Energiestrahlen in die Schutzschirme des Beibootes ein. Hypton-Schiffe, die von Tobly-Skan starteten, kamen zu spät, um die ARIE noch abzufangen. Mit einem kontrollierten Manöver landete Fartuloon das Beiboot im Hangar der MASCAREN. (Atlan 782)

EVOLO manifestierte sich und baute eine überdimensionale Nullfront auf. Die Hypton-Schiffe von Tobly-Skan und weitere aus Manam-Turu heranrückende Verbände konnten die MASCAREN nicht mehr aufhalten, die in den Linearraum übertrat. EVOLO hatte sich an die Abmachung gehalten. (Atlan 782)

Vormarsch der Hyptons

Die STERNSCHNUPPE und die MASCAREN landeten auf Aklard. Die dailanischen Aufklärer meldeten, dass sich die Verbände der Hyptons noch immer an denselben Stellen aufhielten, untätig und drohend. Auf Aklard aufgefangene Funksprüche sagten aus, dass die Krelquotten und die Bathrer keine Chance sahen, gegen die Übermacht der Hyptons etwas auszurichten. Daher würden sie den Daila nicht helfen. (Atlan 782)

Die mehr als 5000 Kampfschiffe der Hyptons bildeten fünf Angriffskeile, die mit mäßiger Geschwindigkeit in das Zentrum von Manam-Turu vorstießen. Der mittlere Teil umfasste rund 800 Schiffe, deren Flugrichtung direkt auf Aklard zeigte. Fliehende Raumschiffe der Daila wurden von einzelnen Kampfschiffen verfolgt. 280 Raumschiffe der Daila stellten sich den Hyptons entgegen. Atlan und Fartuloon blieb nur zu warten. Anima war davon überzeugt, dass EVOLO ihnen helfen würde. (Atlan 782)

Gedächtnisverlust

Auf dem Planeten Gezzel-7 unterstützte Don Quotte die Krelquotten bei der Reparatur der URIA-ZUGAN. Dschadda-Moi und ihre Getreuen gerieten unter den parapsychischen Einfluss der Konserv-Psioniker. Zwei der Krelquotten und Don Quotte waren verschwunden. (Atlan 783)

Erst Stunden später kehrte Don Quotte zurück. Wie den Krelquotten fehlte auch dem Roboter jegliche Erinnerung an die Zeit seiner Abwesenheit. Nach Abschluss der Arbeiten starteten die STERNSCHNUPPE und die ZUKUNFTSBOTE. Einheiten der Hyptons zwangen die beiden Schiffe zur schnellen Flucht in den Raum. Es blieb nichts anderes übrig, als auf den Abzug der Hyptons von Gezzel-7 zu warten, um die Suche nach der auf dem Planeten zurückgebliebenen Anima fortsetzen zu können. (Atlan 783)

Abschied der Orbiterin

Am 4. Juli 3820 verschwand Anima von Bord der STERNSCHNUPPE. Atlan hielt Don Quottes Meinung für ziemlich befremdlich. Der Roboter sah die rätselhafte Angelegenheit nicht als dramatisch an. Er glaubte nicht, dass man sich um Anima große Sorgen machen musste. Er wies Atlan darauf hin, dass sie sich bereits seit etwa 30 Jahren kannten. Dabei war der Roboter in verschiedenen Erscheinungsformen aufgetreten – als mobile Laborpositronik Blödel, als Schwiegermutter, Traykon-6 und schließlich als Don Quotte. Der Arkonide war jedoch skeptisch. Die Schilderungen des Roboters hinsichtlich seiner Geschichte überzeugten Atlan zwar, doch ob es sich wirklich um den ursprünglichen Blödel handelte, war für ihn nicht ganz klar. Für allem das Verschwinden Don Quottes auf Gezzel-7 blieb rätselhaft. (Atlan 789)

Don Quotte gab bekannt, seine Gefährten zu verlassen. Er wollte Anima suchen. Atlan sollte auf Aklard bleiben und den Planeten nicht verlassen. Der Roboter hielt sich alleine für befähigt, Anima finden zu können. Nur zögernd gab Atlan seine Zustimmung. Don Quotte verließ mit einem defekten Butlerroboter, den er einem Daila abgeschwatzt hatte, die STERNSCHNUPPE. (Atlan 789)

Fremde Gedanken

Der Roboter nahm das auf dem Raumhafen liegende und verlassene Raumschiff NAMSANGE, auch SPÜRHUND genannt, in Besitz. Nur widerwillig erhielt der Roboter die Startfreigabe. Don Quotte wurde sich immer sicherer, dass ein innerer Zwang ihn dazu gebracht hatte, die Suche nach Anima vorzugeben, um Aklard verlassen zu können. Er hatte EVOLO als Verursacher identifiziert. Auf einem Rundgang durch das Schiff, versuchte er, seine Speicher vor dem fremden Zugang zu sichern. Doch die Impulse schienen übermächtig zu sein und die neuen Programme zwangen Don Quotte ihren Inhalt auf. Er nahm mit Blödmann Kontakt auf, der in der Zentrale zurückgeblieben war und ordnete an, Kurs auf Barquass zu setzen. Im Kabinentrakt stieß er auf Chipol als Blinden Passagier. Der Roboter informierte den jungen Daila, dass er nicht mehr sein eigener Herr und auch nicht mehr Don Quotte wäre. Er war von EVOLO übernommen worden. Don Quotte war nicht imstande, den eingegebenen Kurs auf Barquass zu ändern. Sollte Chipol das für ihn tun wollen, so lief der Daila Gefahr, mit Gewalt daran gehindert zu werden. Also riet ihm Don Quotte, das lieber bleiben zu lassen. (Atlan 789)

Boten der Mächtigen

Don Quotte ordnete heimlich ein Orientierungsmanöver an. Im Bereich einer gelben Sonne mit drei Planeten verließ die NAMSANGE den Linearraum. In der Kommandozentrale tauchte unvermittelt ein Daila auf, der sich als Ljossoph vorstellte. Der Fremde forderte überheblich Don Quotte auf, die NAMSANGE nach Hawtuja zu fliegen. Der einem Krelquotten nachempfundene Roboter wollte den Daila unschädlich machen, um seiner Programmierung folgen zu können und die SPÜRHUND nach Barquass zu bringen. Er sprang aus seinem Sessel auf. Doch es gelang ihm nicht, Ljossoph zu erreichen. Ein Schockfeld beeinträchtigte seine Motorik und griff auch den Plasmazusatz seiner Positronik an. Don Quotte sackte zusammen und ging zu Boden. Nun griff auch Blödmann in die Auseinandersetzung ein. Doch auch er blieb schlussendlich reglos liegen. Der Daila konnte auch einen zweiten Angriff Don Quottes abwehren. Die NAMSAGE beschleunigte und raste im Überlichtflug auf Hawtuja zu. (Atlan 789)

Nach der Landung wurde Ljossoph von Hominiden außerhalb des Schiffes abgelenkt. Don Quotte versuchte diese Unaufmerksamkeit auszunützen und die Schiffspositronik wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Doch noch ehe der Roboter die Sperren überwinden konnte, materialisierte ein weiterer Daila, der sich Collar Sayum nannte. Blödmann startete erfolglose Angriffe auf den Neuankömmling. Der Roboter rief Ljossoph um Hilfe an. Dieser erklärte tatsächlich, dass Don Quotte, Blödmann und Chipol unter seinem Schutz stünden. Bevor die beiden Daila aneinandergerieten, erschien ein Kaytaber namens Linque, der seine beiden Gegner wüst beschimpfte und davonjagen wollte, um die Gefährten ihrer eigentlichen Bestimmung zuführen zu können. (Atlan 789)

Don Quottes Plan, sich mit Ljossoph zu verbünden und zuerst Collar und dann auch Ljossoph auszubooten, konnte als gescheitert betrachtet werden. Dem Roboter war überhaupt nicht klar, welchen Herren die drei Fremden wirklich dienten. Wie Blödmann und Chipol auch, wollte Don Quotte die Zentrale verlassen, wurde jedoch von Collar aufgehalten. Der Daila begann ihm, Energie zu entziehen. Dies rief Linque auf den Plan, der Sayum mit telekinetischen Kräften angriff. Don Quotte schüttelte die Beeinflussung ab und kontrollierte sein Innenleben nun wieder selbst. (Atlan 789)

Es kam zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen Ljossoph, Collar Sayum und Linque. In diesem Chaos machte sich Don Quotte unbemerkt aus dem Staub. Chipol wurde mit einem Raumanzug ausgestattet und verließ mit Blödmann das Schiff. (Atlan 789)

Don Quotte gelang es, die drei Boten mit Projektionen, Hologrammen und mit Variofeldern versehenen Mentalschablonen über ihr Verschwinden aus der NAMSANGE zu täuschen. (Atlan 789)

Reissende Fluten

Die beiden Roboter und Chipol flüchteten über das Plateau, auf dem die NAMSANGE noch immer stand. Starker Regen ließ einen bisher ausgetrockneten Fluss zu einem reißenden Wildbach anschwellen. Blödmann sprang über das Gewässer, wurde jedoch von einem Windstoß erfasst, prallte gegen eine Felswand und versank in den Fluten. Chipol sprang in das Wasser, um Blödmann zu Hilfe zu kommen und wurde von der Strömung mitgerissen und unter Wasser gezogen. Don Quotte folgte ihm, um den Jungen zu retten. Er kämpfte gegen die tobenden Wassermassen an. Blödmann gelang es, eine Hand des Daila zu fassen. Der Roboter bewegte sich langsam auf ruhigeres Wasser zu. Plötzlich verschwanden sie und tauchten am Steilufer wieder auf. Neben ihnen stand Collar Sayum, den ein intensiver gedanklicher Hilferuf Chipols hierher geführt hatte. Collar beförderte auch Don Quotte an Land. Der falsche Daila teleportierte mit den Freunden in die Zentrale der SPÜRHUND. (Atlan 789)

Es kam erneut zu Auseinandersetzungen zwischen den Multi-Mutanten. Linque wurde von einem Strahlschuss getroffen. Sein Körper begann zu schmelzen und sich zu verflüchtigen. Ljossoph, dessen Mission anscheinend erfüllt zu sein schien, da er den Kaytaber daran gehindert hatte, die Gefährten nach Barquass zu bringen, löste sich auf und verschwand spurlos. (Atlan 789)

Gefangene des Psionischen Paketes

Für Don Quotte stellte sich nun die Frage, in wessen Auftrag Collar Sayum tätig war. Don Quotte wurde erlaubt, den entkräfteten Chipol in dessen Kabine zu bringen. Bei dieser Gelegenheit wollte der Roboter heimlich eine Nachricht an Atlan absetzen. Doch dieses Vorhaben wurde von Collar vereitelt. Don Quotte wurde von den Kräften des angeblichen Daila zu Boden geworfen und mit telekinetischen Fesseln fixiert. Collar konzentrierte sich und schaltete die Positronik des Pseudo-Krelquotten aus. Als sie wieder aktiviert wurde, war das Programm EVOLOS entfernt. Der Zwang, Barquass aufzusuchen, war verschwunden. (Atlan 789)

Die CUPU-DULZ näherte sich Hawtuja. Nun gab sich Sayum als Teil Pzankurs zu erkennen. Der falsche Daila teleportierte mit Don Quotte und Chipol auf die CUPU-DULZ. Die SPÜRHUND mit Blödmann an Bord wurde von Waffenstrahlen zerstört. Die CUPU-DULZ nahm Kurs auf Tobly-Skan. (Atlan 789)

Entführung

Nach der Befreiung aus den Händen Pzankurs auf Tobly-Skan waren Anima und die ehemaligen Gefangenen nach Barquass unterwegs. Während des Fluges erschütterten heftige Stöße das Schiff. Eine schemenhafte Gestalt bewegte sich auf die Besatzung zu. Die Bathrer wendeten ihre Psi-Kräfte an, die aber von dem Schemen zurückgeworfen wurden. Einrichtungsgegenstände gingen zu Bruch und im Boden bildete sich ein Riss. Das unbekannte Wesen stürzte sich auf Don Quotte. Der Roboter wich aus und aktivierte seinen Schutzschirm, was den Schemen aber nicht aufhielt. Der Pelz löste sich von dem Robotkörper ab, der auch einen Arm und ein Bein verlor. Mit dem restlichen Körper Don Quottes verschwand der Schemen. (Atlan 797)

Geselle

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Geselle
Atlan 803 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Der halb zerstörte Roboter landete in einer wuchtigen Astgabel eines Baumes in einem Hof, wo er von Fartuloon entdeckt wurde. Der Bauchaufschneider hieb mit seinem Skarg den Ast ab und der Robot stürzte auf den von Moos bedeckten Boden. Er sprach einige sarkastische Sätze in Interkosmo. Fartuloon versuchte in den nächsten Stunden, den Roboter halbwegs instand zu setzen. (Atlan 798)

Am nächsten Morgen verließen Fartuloon und Geselle den Turm, in dem der Bauchaufschneider die Nacht verbracht hatte. Der Roboter trug den Raumanzug und die spärliche Ausrüstung des Caluriers. Die beiden Gefährten arbeiteten sich durch sumpfiges Gelände zu einem Hügel vor, aus dem sich Antennen und Kuppeln erhoben. Mammutähnliche Kolosse wurden von einem Rudel riesiger Wölfe mit weißem Fell gejagt. Einige der Riesenwölfe griffen auch Fartuloon und Geselle an. Der Bauchaufschneider setzte das Skarg ein, während der Roboter mit beiden Fäusten die Schädel der Angreifer bearbeitete. (Atlan 798)

Am Fuß des Hügels trafen Fartuloon und Geselle auf eine humanoide Gestalt, die bald hinter einem Busch verschwand. In einem der Gebäude auf dem Hügel fanden Fartuloon und Geselle Leitungen, Schalter, verschiedenste Werkzeuge, eine Positronik und Hyperfunkgeräte, bedeckt von einer dicken Staubschicht. Stunden später war es Fartuloon gelungen, eine Energiezentrale in Betrieb zu nehmen. In der Zwischenzeit hatte Geselle einen Raum bewohnbar gemacht und einen Vorratsschrank mit Konserven gefunden. In der Nacht zog ein Gewitter auf. Schlangenähnliche Reptilien griffen Fartuloon und Geselle an. Geselle teilte Stromschläge mit zwei Kabeln aus, deren energieführende Enden blank lagen. Ein fleischfressender Saurier attackierte die Schlangen. Neben dem Saurier tauchte erneut die große, schlanke Gestalt auf. Die kämpfenden Tiere entfernten sich und die Gestalt verschwand. (Atlan 798)

Wiederherstellung

Da er sowieso nicht mehr schlafen konnte, machte sich Fartuloon daran, Geselle zu reparieren. Bis zum Mittag des nächsten Tages waren Beine, Arme und der Brustkasten wieder wie neu. Fartuloon konnte einen Schutzschirm über den Anlagen errichten. Der Roboter weckte Fartuloon mitten in der Nacht. Beim Torbogen war wieder die Gestalt aufgetaucht. Geselle identifizierte sie als Dharys. Der Bauchaufschneider beauftragte Geselle, die Funkgeräte zu reparieren. Auf den Bildschirmen erschien eine Botschaft, die Fartuloon daran erinnerten, dass er das Versprechen gegeben hatte, EVOLO zu helfen. Dharys sah den Moment nun für gekommen. Da eine Funkverbindung weder mit Atlan oder jemand anderen hergestellt werden konnte, widmete sich Fartuloon der Wiederherstellung von Geselles Positronik. (Atlan 798)

Eine weitere Nachricht informierte den Bauchaufschneider, dass er den verlorenen Bruder zu EVOLO bringen sollte. Auch eine Warnung vor den Abtrünnigen flimmerte über die Schirme. (Atlan 798)

Stunden vergingen, in denen Geselles Positronik Fortschritte machte. Fartuloon entfernte einen anscheinend fremden Baustein aus Geselles Positronik. Das Programm, das für die Verhaltensstörungen des Roboters verantwortlich gewesen war, stellte seinen Betrieb ein. Geselles Zustand und sein Erinnerungsvermögen erholten sich langsam. (Atlan 798)

Geselle erinnerte sich, zuletzt »Don Quotte« genannt worden zu sein. Er berichtete Fartuloon nun von Chipol, Bathrern und Krelquotten, die auf Tobly-Skan von Pzankur gefangen gehalten worden waren. Außerhalb des Energiefeldes wurde eine Gestalt sichtbar. Geselle schaltete einen Teil des Schutzschirmes ab. Fartuloon folgte der Gestalt von Dharys, die sich entfernte. Zwei riesige Mastodonten zwangen ihn zur Rückkehr in die Station. Geselle erinnerte sich nun an den Augenblick, als er von einem Schemen seiner Fellhaut verlustig wurde, ihm ein Arm abgerissen, ein Bein zerbrochen und ein Ortswechsel durchgeführt wurde. An mehr konnte er sich nicht erinnern. Anscheinend war ihm danach von seinem Entführer ein Arm wieder eingesetzt und jener Bauteil in seiner Positronik platziert worden, der für die Verwirrung Geselles gesorgt hatte. Bei dem Entführer dürfte es sich um Pzankur gehandelt haben. (Atlan 798)

Auf der Suche nach EVOLO

Der Roboter fertigte eine Doppelaxt an, die er selbst zusammenschweißte. Unter ohrenbetäubendem Lärm begann die Erde zu beben und die Gebäude der Station einzustürzen. Der Schutzschirm brach zusammen, dann verschwanden die Trümmer und der Staub. Die Bauwerke und Bäume lösten sich auf. (Atlan 798)

Im Licht der Morgensonne wanderten Fartuloon und Geselle durch das den Hügel umgebende Grasland. Dharys erschien und zog sich winkend in Richtung eines kleinen Tafelbergs zurück. Plötzlich tauchten drei rinderähnliche Tiere mit einem Geweih und einem Schwanz, an dem dreieckige, weiße knöcherne Haken saßen, auf und griffen an. Geselle durchtrennte einem der Tiere mit einem wuchtigen Hieb mit seiner Axt das Rückgrat. Innerhalb weniger Sekunden erlegte der Roboter das zweite Tier, während das dritte das Weite suchte. (Atlan 798)

Das Kind

Auf einem Felsvorsprung war eine kleine Gestalt zu sehen, ein kleiner Junge, unfertig wirkend. Von der Felswand lösten sich Platten und größere Stücke, die zu Boden stürzten und in Splitter auseinanderbrechend sich zu gefährlichen Geschossen entwickelten. Als das Getöse verstummte, bewegten sich die Bruchstücke nur mehr in Zeitlupe fort. Dharys stand zwischen den Büschen und war für diesen Effekt verantwortlich. Als sich der Staub legte und die letzten Bruchstücke zu Boden gesunken waren, verschwand Dharys wieder. Der Junge mit dem Kraushaar saß unverändert an seinem Platz. Fartuloon und Geselle kletterten zu dem Felsvorsprung. Der einer Puppe gleichende Junge behauptete, die körperliche Projektion EVOLOS zu sein. Fartuloon wurde nun klar, dass Trostlos eine Art Spielzeugwelt war, in der das Kind EVOLO den Umgang mit der Wirklichkeit lernte. Der Junge konfrontierte den Bauchaufschneider mit der Frage nach der versprochenen Hilfe und berichtete außerdem von der Abspaltung der Psionischen Pakete Pzankur, Zattzykur und Aytakur und den Problemen, die EVOLO vor allem mit Pzankur hatte. Als Dank für Fartuloons Rat, nach Barquass zu gehen, garantierte EVOLO, dass Fartuloon und seinem Begleiter nichts Lebensbedrohendes zustoßen würde. Zwei extrem helle Punkte entstanden über der Landschaft von Trostlos. Alles löste sich in unzählige Punkte auf, die auf EVOLO zustrebten und in den Jungen eindrangen. Fartuloon wollte auf schnellstem Weg den scheinbar sicheren Boden erreichen, der nur mehr aus Stein und Geröll bestand. Aus einem der beiden Energiebälle formte sich ein Traykon-Schiff, das den Jungen und Dharys aufnahm. Das Schiff beschleunigte und entfernte sich rasch. (Atlan 798)

Ortswechsel

Auf Trostlos fielen die Temperaturen und die Luft begann langsam zu vereisen. Der zweite Energieball raste auf Fartuloon und Geselle zu und hüllte sie ein. Die beiden Gefährten wurden auf den Planeten Thorrat in der Galaxie Alkordoom versetzt. Fartuloon fand sich im Körper Colemayns wieder, während Geselle sich in einem erbärmlichen Zustand befand. (Atlan 798)

In Alkordoom

Fartuloon wachte im August 3820 auf dem Planeten Thorrat nach der Versetzung durch EVOLO von Trostlos im Körper Colemayns auf. Mit dem gehunfähigen Torso des Roboters Geselle machte er sich auf den Weg zu einem nahegelegenen Gebäude. Ein junger Mann brachte die beiden Wanderer mit einem klapprigen Gleiter zum Raumhafen. Dort nahmen sie mit Jerko Hudramaut, dem Bordingenieur der IDEL UNTERSEYN, Kontakt auf. (Atlan 803)

Sie wurden an Bord genommen. Während des Fluges lernte Colemayn die Besatzung kennen, die ihm teils mit Misstrauen, teils mit Ablehnung begegnete. Auf Livett wurde die Fracht ausgeladen, die Raumfahrer ausbezahlt und die Laderäume versiegelt. Ein Gleiter brachte Colemayn in das Halpergon Estarsayler. Dort bezog er ein preiswertes Zimmer. Geselle war angesichts der vielen Roboter sicher, seinen ramponierten Körper erneuern zu können. (Atlan 803)

Colemayn bemühte sich, Firmen ausfindig zu machen, die es ihm ermöglichen konnten, Geselle wiederherzustellen. Er versuchte es bei Ulfert Limited. Doch die Kosten waren zu hoch. Gatt Ulfert wollte den Sternentramp auch nicht einstellen, um die Kosten zu drücken. (Atlan 803)

Robotkonstrukteure

In Jonst Klepp fand Colemayn einen neuen Arbeitgeber, der bereit war, sich Geselles anzunehmen. Drei Tage später war der Roboter mit Beinen aus hochwertigem Stahl, exzellentem Kunststoff und zahllosen Nervenleitungen ausgerüstet. Bis zum Bauchnabel war er fertiggestellt. In die Unterarme wurden Strahlwaffen eingebaut mit Projektoren in den Fingerspitzen. Zwei Schutzschirmsysteme sorgten für die Sicherheit. Die Sehlinsen Geselles waren ausgefallen. Nur mehr die akustischen Systeme funktionierten noch. Nach einem Test der Energiewaffen des Roboters näherten sich Gleiter der städtischen Ordnungsbehörden von Thae'Drath Klepps Mechano, Positron und Allround-Service. Der Firmeninhaber und alle seine Mitarbeiter wurden ebenso wie Colemayn in das Rathaus gebracht und dort im Tiefgeschoß eingesperrt. Doch bald erhielt der Sternentramp Besuch von Ronk Ulfert, der ihn zu seinem Vater, Gatt Ulfert, in dessen Werk mitnahm. Geselle sollte in der Fabrik von Ulfert Limited fertiggestellt werden. Als Gegenleistung sollte Colemayn über Gatt Ulfert wachen, der seit längerer Zeit von Ahnungen und Entführungsängsten geplagt wurde. (Atlan 803)

Spurloses Verschwinden

Kurze Zeit später war Gatt Ulfert tatsächlich spurlos verschwunden. Geselle teilte Colemayn zu dessen großer Überraschung mit, dass der Roboter Zeuge der nächtlichen Entführung geworden war, allerdings mit seinen nur unzureichenden Sinnesorganen nur wenig wahrnehmen konnte. Mindestens drei Wesen hatten in der großen Werkshalle auf Gatt Ulfert gewartet. Sie sprachen in einem dem Roboter unbekannten Idiom, lediglich einzelne Brocken waren verständlich, unter anderem allerdings das Ziel der Entführer – das Domium, was immer sich dahinter verbarg. (Atlan 803)

Der Sternentramp vervollständigte seinen Roboter, der ihn nun als »Sohn« auf seinen Reisen begleiten sollte, indem er die noch fehlenden Ohren und Augen montierte. Nach der Wiederherstellung glich Geselle einer etwas verkleinerten Ausgabe von Colemayn. Am Handgelenk war die ansonsten rötliche Haut so durchsichtig, dass die Ziffern eines Chronometers sowie die Symbole eines kleinen Rechnerdisplays hindurchleuchteten. Der Kopf war von weißem Haar bedeckt. Im Gesicht, auf dem Hals, den Armen und den Schultern waren Sommersprossen zu erkennen. (Atlan 803)

Colemayn und Geselle wurden von der Polizei in Schutzhaft genommen, da Übergriffe aus der Bevölkerung zu befürchten waren, weil der Sternentramp und sein Sohn mit jenen Männern Kontakt gehabt hatten, die verschwunden waren. Nylconnen besorgte ihnen eine Passage auf der URSTARK. Offiziell wurden Colemayn und Geselle abgeschoben und durften nicht mehr nach Livett zurückkehren. Sie wurden noch darüber informiert, dass auf den Welten Alkordooms vor genau 18 Monaten die ersten Personen verschwunden waren. Der Sternentramp und sein Roboter gingen an Bord der URSTARK. (Atlan 803)

Unter Glücksrittern

Colemayns »Sohn« hatte nun eine dunkelrote Hautfarbe und kurzes borstiges Haar. Die Wangen waren hohl und eingefallen. Das Gesicht wurde von einer Hakennase und blauen Augen dominiert. Er war nicht ganz 1,80 Meter groß und untersetzt gebaut. Sein Erscheinungsbild entsprach dem eines Dreißigjährigen. Seine positronischen Elemente bestanden aus sieben Speichern mit integriertem Zellplasma. (Atlan 804) Zwei verschiedene Defensiv-Schutzschirmsysteme schützten einerseits den äußeren Körper, andererseits den innenliegenden empfindlichen Positronikkopf. In den Armen waren verschiedene Waffensysteme eingebaut. (Atlan 815)

An Bord der URSTARK trafen Colemayn und Geselle auf Hardeley, einen Celester. Das Ziel des Schiffes war der Planet Yekdemp. Der Celester berichtete von der Zeit, als »der Himmel über Alkordoom verbrannte« und dem spurlosen Verschwinden zahlloser Intelligenzwesen seit dem Ende der Herrschaft der Facetten. Seit dieser Zeit ging in Alkordoom das Gerücht über einen geheimnisvollen Schatz, den Ehernen Smaragd, um. Hardeley erregte Colemayns Misstrauen. Geselle entdeckte in ihrer Kabine eine Spionsonde, die eigentlich nur der Celester dort platziert haben konnte. Geselle war sich sicher, dass Hardeley kein Celester war, da er eine erstaunlich schnelle Wundheilung bei ihm festgestellt hatte. Hardeley hatte sich an den Fingern verletzt, wovon nur kurze Zeit später nichts mehr zu erkennen war. (Atlan 804)

Geselle weckte seinen »Vater«, da im Korridor vor ihrer Kabine Lärm zu hören war. Hardeley wurde von Besatzungsmitgliedern aus seiner Kabine gezerrt. Als sich Geselle einmischte, wurde er zu Boden gerissen und verprügelt. Colemayn griff in die Auseinandersetzung ein. Treg Hermons beendete mit befehlsgewohnter Stimme den Streit. Der Aufbau des Schutzschirms und der durch das Schiff gellende Alarm kündeten von einem neuen Problem. Die URKRAFT pflügte durch ein Trümmerfeld. Der Vermes Shah Run Tai wurde an Bord genommen. Er hatte eine Kapsel mit einer Karte bei sich, die den Weg zum Ehernen Smaragd zeigte. Hermons nahm die Karte an sich. (Atlan 804)

Geselle belauschte in einem der Lagerräume die Zusammenkunft von Trebu, Chroch und Treg Hermons. Dabei wurde Hardeley als ungefährlicher Schwätzer bezeichnet, der Evroner und sein Sohn als gefährliche Konkurrenten bei der Jagd nach dem Schatz eingestuft. Nach der Entwendung des Sextaspürers der Yekdemper sollten die beiden sowie auch der Rest der Besatzung beseitigt werden. Ein Rundruf aus der Bordsprechanlage vermeldete den Ausbruch des Vermes aus dessen Zelle. Neben der Besatzung machte sich auch Geselle auf die Suche nach dem Vermes. Er fand ihn in einer der Mannschaftsunterkünfte. Dort hatte er einen einäugigen Hominiden in seine Gewalt gebracht. Shah Run Tai richtete eine Strahlwaffe auf Geselle. Auf Kontaktversuche des Roboters reagierte der Vermes mit aufkeimendem Ärger. Der Vormann feuerte die Waffe ab, verfehlte aber das Ziel. Bevor er erneut schießen konnte, schlug ihm Geselle die Waffe aus der Hand. Shah Run Tai schaltete den Hominiden mittels seiner Borsten aus. Auch Geselle fing eine Anzahl dieser organischen Pfeile ab. Der Roboter schoss mit dem Lähmstrahler auf den Vermes. Stunden später war Geselle eine einfache Kommunikation mit Sha Run Tai gelungen. Der Hominide war noch immer nicht bei Sinnen und phantasierte von Yog-Mann-Yog und »Zwilling«. Geselle kehrte zu Colemayn zurück. Der Evroner folgte seinem Sohn zu dem Vermes. Dort berichtete Harru vom Ende der Facette Yog-Mann-Yog. (Atlan 804)

Der Sextaspürer

Mit mehreren Transitionen erreichte die URSTARK den Planeten Yekdemp. Während des Vorbeiflugs an dem Sextaspürer konzentrierten sich Colemayn und Geselle zu sehr auf den Bildschirm. Harru nutzte die Gunst des Augenblicks und feuerte den Lähmstrahler auf den Vermes ab. Der nächste Schuss galt Geselle, der aber rechtzeitig seinen Schutzschirm aktivierte. Zur Tarnung ließ er sich aber nach vorn kippen. Colemayn musste die Paralyse nicht vortäuschen. Der Tramp und sein Sohn wurden eingesperrt. Mit seinem körpereigenen Impulsstrahler zerstörte Geselle die Verriegelungen des Schotts und verließ den Raum. Der Roboter wendete sich der Zentrale zu. Dabei stieß er auf Hardeley und konnte den angeblichen Celester unbemerkt beobachten. Dieser schrumpfte auf die Größe einer kleinen Mücke und schwirrte in Richtung Zentrale davon. Geselle wusste nun, dass er es mit einem Strukturwandler zu tun hatte. Einen herannahenden Thorrater musste er mit seinem Lähmstrahler ausschalten. (Atlan 804)

Wegen des aufheulenden Alarms suchte Geselle Harrus Kabine auf. Von dort konnte er über den Monitor das Geschehen in der Zentrale mitverfolgen. Hermons meldete soeben die Manövrierunfähigkeit der URSTARK an Yekdemp. 30 schwerbewaffnete Abfangjäger der Yekdemper näherten sich dem Frachter. Die URSTARK wurde aufgefordert, auf dem Planeten zu landen. Geselle kehrte nun zu Colemayn zurück. (Atlan 804)

Nur kurze Zeit später erhielten sie Besuch von Treg Hermons und Chroch. Diese verlangten von dem Sternentramp und seinem Sohn, bei der bevorstehenden Befragung durch die Yekdemper harmlos zu wirken und an Bord nichts Ungewöhnliches bemerkt zu haben. Nachdem der Kapitän und das Echsenwesen gegangen waren, informierte Geselle seinen Vater über Hardeleys Verwandlung. (Atlan 804)

Die URSTARK landete mitten in der Wüste. Die Mannschaft wurde in tropfenförmigen Kettenfahrzeugen durch die trostlose Landschaft transportiert. Nach hunderten Kilometern wurden die Fahrzeuge in einen unterirdisch angelegten Stützpunkt gebracht, wo bewaffnete Yekdemper die Besatzungsmitglieder in Zellen sperrten. Glücklicherweise konnten Colemayn und Geselle zusammen bleiben. Nach Stunden wurden die beiden verhört. Geselle brachte in Erfahrung, dass die Yekdemper mit dem Sextaspürer auf die Suche nach dem Allesknoten gehen würden. Er teilte den Yekdempern mit, dass er und sein Vater Colemayn nur Passagiere auf der URSTARK waren, die eine Passage nach New Marion suchten. Er verriet, dass die übrige Besatzung den Sextaspürer entführen wollte, um nach dem Ehernen Smaragd oder dem Allesknoten zu suchen. Plötzlich feuerte einer der Yekdemper auf Geselle, der blitzschnell seine Schutzschirme aktivierte. Zwei weitere Schüsse wurden ebenfalls abgewehrt. Der Roboter ging nun selbst zum Angriff über und schoss auf die Beine des Yekdempers. Dieser begann sich in einen kleinen Vogel mit schwarzem Gefieder zu verwandeln, der durch den Lüftungsschacht entkam. Geselle wurde zu Colemayn in die Zelle zurückgebracht. (Atlan 804)

Bald tauchten Yekdemper auf und brachten den Sternentramp und seinen Sohn in einen Raum, in dem bereits drei Yekdemper auf sie warteten. Jukinto war gefunden worden – tot. Hardeley hatte dessen Aussehen angenommen. Colemayn und Geselle wurde angeboten, sie nach New Myrion zu bringen, wenn sie den Yekdempern halfen, die Absichten Hardeleys herauszufinden. Dieser war aus seiner Zelle spurlos verschwunden. Der Strukturwandler konnte nicht gefunden werden. Die Besatzung des Frachters wurde in ihr Schiff zurückgebracht. Treg Hermons war über die beiden Verräter ziemlich wütend. Die URSTARK startete kurz darauf. Hardeley war noch immer nicht aufgetaucht. Die Yekdemper gestatteten Colemayn und Geselle, sich im Inneren des Sextaspürers umzusehen. Der Roboter stellte im Trennbereich zu den Lebenserhaltungssystemen einen Fremden im Sextaspürer fest. Geselle vermutete in dem Unsichtbaren Hardeley oder ein anderes Besatzungsmitglied der URSTARK. Die Yekdemper konnten mit ihren Geräten keine unbekannte Person an Bord des Sextaspürers feststellen. Plötzlich verschwand der Sextaspürer. Nur ein kurzer hyperenergetischer Puls war Sekunden davor aufgefangen worden. Geselle hatte rechtzeitig seine Schutzschirme aktiviert und auch Colemayn in ihnen eingeschlossen. Nun trieben sie im All. Den Yekdempern hatte die explosive Dekompression das Leben gekostet. Colemayn und Geselle wurden von Wachschiffen aufgenommen, in Haft genommen und nach Yekdemp gebracht. New Marion schien plötzlich unerreichbar. (Atlan 804)

Witz Bold auf dem Gefängnismond

Seit der Ankunft in Alkordoom entwickelte Witz Bold, wie Geselle manchmal genannt wurde, einen schon krankhaft zu nennenden Trieb nach Informationen. (Atlan 811) Colemayn und Geselle waren von den Yekdempern in das Innere des atmosphärelosen Mondes Turssaff gebracht worden. Drei Yekkröten versuchten, in den von den Yekdempern so bezeichneten »Aufbewahrungsort« einzudringen. Dabei wurde das Schott beschädigt und öffnete sich nicht mehr vollständig. Geselle hüllte sich und Colemayn in einen Schutzschirm, ehe die Luft in das Vakuum entwich. Die Yekkröten verschwanden, ohne sich weiter um die beiden zu kümmern. Geselle und sein »Vater« kehrten in die Zelle zurück, deren Schott sich endlich schloss. Luft wurde wieder in den Raum gepumpt. Geselle hatte durch einen kurzen Kontakt mit einer Steuereinheit erfahren, dass es im Inneren Turssaffs noch einen Gefangenen gab – Shah Run Tai. (Atlan 811)

Wie Colemayn nach einiger Zeit zufällig bemerkte, war ihre Zelle nicht abgeschlossen. Gemeinsam mit Geselle streifte er durch die Gänge der Anlage, andere Lebewesen bekamen die beiden nicht zu Gesicht. Ihr Weg führt sie irgendwann in einen Erholungs- und Fitnessbereich, der sich im weiteren Verlauf als nicht ganz ungefährlich erwies. (Atlan 811)

Nachdem Colemayn und »Sohn« den Unbilden yekdemperscher Körperertüchtigung entkommen waren, landeten sie in einer Kommunikationszentrale. Via Bildschirm wurden sie Zeuge der erneuten Gefangennahme Shah Run Tais. Geselle, der festgestellt hatte, dass die Anlage Befehle von aufrecht gehenden Lebewesen entgegennahm, wies den Roboter über Funk an, den Vermes zu einem Ort im »Sektor Grün« zu bringen. (Atlan 811)

Gemeinsam mit Shah Run Tai versuchten sie auf die Oberfläche Turssaffs zu kommen, was ihnen durch eine Schleuse gelang. Bald stülpte sich eine Energieglocke von 100 Metern Durchmesser über sie. Bewaffnete Yekkröten trieben sie in einen in die Tiefe des Mondes führenden Stollen. Durch eine Schleuse gelangten sie in das mit Atemluft gefüllte Innere Turssaffs. Die Yekkröten zogen sich zurück und sprengten den Stollen. Geselle wurde von seinem »Vater« losgeschickt, um eine 20 Kilometer entfernte Hyperfunkstation zu suchen, die er schnell fand. Er setzte einen Hilferuf ab. Kampfmaschinen eröffneten das Feuer. Ein Antigravschacht beförderte Geselle in die Tiefe. Er setzte einen Funkspruch an Colemayn ab und gelangte durch eine Schleuse in einen stockdunklen, leicht abwärts führenden Gang. Die Verfolger hatten seine Spur verloren. Zwei Yekkröten mit einem Translator und einer einfachen batteriebetriebenen Lampe hielten den Roboter an. Die beiden anscheinend ziemlich alten Wesen bezeichneten sich als »Ewige Wächter«. Die beiden lebten abgeschlossen vom Rest ihres Volkes und bewachten einen Schatz. Sie waren sich zunächst unsicher ob sie ihrem Gast vertrauen sollten, denn, so sagten sie, er könnte ein Feind des Juwels sein. (Atlan 811)

Geselle gab vor, an dem Schatz nicht interessiert zu sein, behauptete gar er sei ein Hirngespinst. Die Wächter waren bereit Geselle zu dem Schatz zu führen. Nach Stunden erreichten sie eine Halle. Geselle veranlasste die Positronik des Schleusenschotts sich hinter ihnen zu schließen und die beiden Yekkröten auszusperren. Die unterirdische Station war ein Jahrtausende altes Relikt des Juwels. In der Mitte der Station entdeckte Geselle eine Anlage, die mittels Transmitter sogar einen Ausgang nach Manam-Turu eröffnete. Eine Schalteinheit in einem Nebenraum aktivierte die gesamte Station. Die beiden Ewigen Wächter hatten inzwischen einen Zugang in die Halle gefunden. Sie erkannten Geselle als Juwel von Alkordoom und Besitzer des Schatzes an. Die technischen Anlagen der Halle stellen eine Körperprojektion Geselles her. Der Roboter öffnete eine Bauchklappe, entnahm eine faustgroße, wabenförmige Speichereinheit aus Metallplastik und platzierte diese neben die Projektion. Beide Einheiten strahlte er über die Transmitteranlagen ab. Eine Automatenstimme meldete eine Störung, wodurch nicht sichergestellt werden konnte, ob die Objekte am Ziel angekommen waren. Die Aufforderung zur Räumung der Halle wurde durch die Detonation eines Energiespeichers unterstrichen. Die gesamte Station wurde zerstört. Geselle konnte gerade noch entkommen und wurde von Kampfmaschinen zu Colemayn und dem Vermes zurückgebracht. Ein Energieschirm sollte sie an weiteren Ausflügen hindern. (Atlan 811)

Plötzlich brach der Schirm zusammen. Geselle meldete Kampfhandlungen auf der Oberfläche des Mondes und im Orbit, ebenso in den Anlagen im Inneren Turssaffs. Flora Almuth und die Celester hatten auf den Hilferuf reagiert und waren auf dem Mond eingetroffen. Sie drangen in die unterirdischen Anlagen ein und holten Colemayn, Geselle und Shah Run Tai aus ihrer Unterkunft heraus, während sich die celestischen Raumschiffe mit Einheiten der Yekdemper herumschlugen. (Atlan 811)

Attentate auf Crynn

Die Hälfte der Anlagen auf Turssaff wurden zerstört, drei Raumstationen und sieben Schiffe der Yekdemper beschädigt. Die vier Schiffe der Facette kehrten mit Colemayn, Geselle und Shah Run Tai nach Crynn zurück. Auf dem Raumhafen Psyrfall wurden Flora Almuth und ihre Begleiter von Gleitern der OdB angegriffen. Es kam zum Kampf, bei dem einige der robotgesteuerten Maschinen von herbeigeeilten Polizeigleitern abgeschossen wurden. Für Geselle war der stümperhaft durchgeführte Angriff ein Ablenkungsmanöver. Flora Almuth steuerte den Gleiter zum Pyramidon, wo sie vom Integral 1 empfangen wurden. ([[]])

In der Werft, in der die HORNISSE fertiggestellt wurde, beobachtete Curulel zwei Thater, die sich verdächtig benahmen. Bei der heimlichen Verfolgung Endoks wurde Curulel überraschend von einem Celester angesprochen, der sich als Witz Bold vorstellte. Colemayn stieß kurz darauf zu ihnen. Zu dritt beobachteten sie nun das Treiben Endoks, der sich mit einem Großraumgleiter nach Crynnmalt absetzte. (Atlan 812)

Curulel berichtete seinen Begleitern von seinen Entdeckungen. Sie flogen mit einem Gleiter Endok hinterher. Nachdem der Thater seine Nachrichten an einen Jukter mit einer auffälligen Narbe weitergegeben hatte, ging er nach Hause. Curulel begab sich zu einer Versammlung der Kreativschöpfer. (Atlan 812)

Geselle folgte dem Jukter, während Colemayn im Gleiter wartete. Der Roboter lotste Colemayn zu einer Lagerhalle. Geselle war inzwischen in einem unterirdischen Gang unterwegs, nach wie vor auf der Verfolgung des Narbengesichts. Der Tunnel führte in eine ausgedehnte Anlage. Über ein Richtmikrofon erfuhr Geselle von einem geplanten Attentat, jedoch nicht wer die Zielperson war. Kurz darauf war es auch schon zu spät. Das Attentat auf den Innenminister Daleynen war erfolgreich verlaufen. (Atlan 812)

Geselle konnte den Jukter ausfindig machen, der den tödlichen Zündimpuls geschickt hatte. Dieser flog mit einem Gleiter davon. Geselle ließ sich von Colemayn abholen und die beiden folgten dem Täter bis in eine Gebirgskette nahe Crynnmalt. Nachdem Colemayn den Gleiter geparkt hatte, flog der Roboter mit dem Sternentramp auf dem Rücken den Eingang zu einem System von Gängen und Stollen an. Bald wurden sie von Eloraun und mehreren bewaffneten Thatern und Juktern umstellt. Ein Angriff der Polizei ermöglichte es Colemayn, Eloraun zu überwältigen. Galubasch hatte die Aktion geleitet. Die Entscheidungen Heyderans seit dem Tod von dessen Familie erschienen nicht nur Galubasch mehr als fraglich. (Atlan 812)

Nach der Niederschlagung der von der OdB angezettelten Revolution traf Atlan mit der STERNSCHNUPPE im Pyramidon ein. Nach einem gegenseitigen Informationsaustausch landete die VIRGINIA III mit der Nachricht, dass neben Sarah Briggs auch Arien Richardson verschwunden war. Colemayn und Geselle erhielten von Flora Almuth die HORNISSE. Das Raumschiff startete und setzte Kurs auf den Nukleus. (Atlan 812)

Das grüne Leuchten

Die HORNISSE jagte mit Geselle als Kommandant, Colemayn, Shah Run Tai, 31 Thatern und zwölf Juktern durch den Raum. Einen Zwischenstopp auf dem Weg zum Nukleus stellte das System der Sonne Jermain dar. Beim Anflug auf dieses System wurde eine kugelförmige, zwei Lichtjahre durchmessende Zone festgestellt, die grün leuchtete und die Anlagen der HORNISSE erheblich störte. Als sich das Leuchten auf den Planeten Olupp zurückzog, funktionierten die Instrumente des Schiffes wieder. Das Leuchtfeld hatte nun einen Durchmesser von rund 18.000 Kilometern. (Atlan 813)

Die HORNISSE nahm die RJ-4 in einen Hangar auf und setzte sich nach Gorfu in Bewegung. Geselle flog mit Kerraph mit einem Beiboot den Planeten Olupp an. Im Orbit um Olupp wurde eine kleine kugelförmige Raumstation gesichtet, aus deren Hülle eine Vielzahl unterschiedlich geformter Projektoren, Antennen und Ringe ragten. Geselle steuerte das Beiboot dicht an die Station heran, die plötzlich explodierte. Die blitzschnell aktivierten Schutzschirme wehrten die Trümmer ab. Geselle kehrte zur HORNISSE zurück. Eine Untersuchung des Wracks der RJ-4 ergab, dass die Explosionen durch Sabotage mittels Funkbefehl ausgelöst worden waren. Als Verdächtiger wurde Hoynt genannt, der seit der Landung auf Gorfu verschwunden war. Das grüne Leuchten veranlasste Milliarden Gorfer, eine Sehnsucht nach der »Welt des grünen Smaragds« zu entwickeln. Auf der Welt des ewigen Lebens sollte es für jeden der dorthin gelangte, einen eigenen Zellschwingungsaktivator geben. Die HORNISSE startete, um zu versuchen, den Ausgangspunkt des erneut aufgetretenen grünen Leuchtens ausfindig zu machen. In den Tälern der versteinerten Bäume entdeckte Paimo Morf eine Lichtung, auf die sich viele Gorfer zubewegten. Ein schwarzer, 20 Meter hoher und 15 Meter breiter Quader mit schräger Dachfläche mit stabförmigen aufragenden Elementen wurde in einer Höhle entdeckt. Die HORNISSE schleuste Kampfroboter aus. Energiegeschütze wurden aus dem Bauwerk ausgefahren und abgefeuert. Die Kampfroboter rückten vor. Einige der Geschütze detonierten. Als auch das letzte Geschütz zerstört war, drangen die Roboter in das Gebäude vor. Geselle begleitete in einen Schutzanzug gehüllt die Roboter. Hoynt taumelte ihnen entgegen, mit einer riesigen Waffe in den Händen. Eine Stichflamme aus dem Inneren des Gebäudes schleuderte den Gorfer zu Boden. Er wurde dabei tödlich verletzt. Zu Geselle bemerkte er noch, dass er nur das Werkzeug seines Herrn sei und Geselle für diesen ein brauchbarer Kämpfer sein könnte. Als ihn der Tod ereilte, verwandelte sich Hoynt für wenige Sekundenbruchteile in eine amorphe, verschwimmende Masse. Dann schrumpfte er zusammen, als hätte ihm das Wesen, das ihn beherrschte, seinen gesamten Zellinhalt entzogen. Geselle und die Kampfroboter kehrten zur HORNISSE zurück. Die Koordinaten, die Geselle von Hoynt erhalten hatte, deuteten auf einen Ort im Nukleus hin. Die HORNISSE startete dorthin. (Atlan 813)

Fantasien

Im November 3820 war Geselle, nach wie vor verkleidet als Colemayns Sohn, unterwegs zum Nukleus Alkordooms. Sein Schiff, einen kleinen Diskusraumer, hatte er L.E.F. getauft. Ziel der Reise waren die Koordinaten, die er mit Colemayn auf Gorfu in Erfahrung bringen konnte. Bei seinem Flug bewegte sich der Roboter mit der L.E.F. im Grenzbereich zwischen der Sonnensteppe und dem Kopfschweif Alkordooms. Heftige energetische Phänomene verursachten bei Geselle eine Art positronische Alpträume. Währenddessen flog die L.E.F., gesteuert von ihrer Bordpositronik Arko, weiter Richtung Ziel. Als Geselle nach seinen Ausflügen in eine positronische Fantasiewelt wieder klar denken konnte, stellte er fest, dass man immer noch den zehnten November schrieb. Nach seiner internen Rechnung wäre die Zeit bereits zwei Tage weiter voran geschritten. Die L.E.F. war weiter heftiger überdimensionaler Strahlung ausgesetzt. Als das Schiff zur nächsten Etappe in den Linearraum eintauchte, wurde es von einem starken Sog ergriffen, trotzdem endete der Flug mit einer unwesentlichen Abweichung an den angepeilten Koordinaten. Jedoch war um das Schiff herum nur Leere und absolute Schwärze. Dann schien sich die Zeit für Geselle ins Endlose zu dehnen. (Atlan 815)

Geheimnisvolles DOMIUM

Als der Roboter seine Umgebung wieder klar wahrnahm, waren sämtliche Anzeigen in der Zentrale ausgefallen. Das Schiff war schwer beschädigt. In der Gewissheit sein Ziel erreicht zu haben, stieg Colemayns »Sohn« aus. Er stellte fest, dass er sich in einer Halle oder einem Hangar befand, vermutlich im Inneren einer Raumstation. Während sich Geselle auf einen Ausgang zubewegte, betraten Kampfroboter die Halle und schossen mit Lähmstrahlern. Nicht gewillt seine Tarnung aufzugeben, spielte Colemayns »Sohn« den Bewusstlosen. Er wurde mit einem Transmitter abtransportiert und in einem Verhörraum auf eine Liege geschnallt. Bei der folgenden Befragung durch eine Lautsprecherstimme trat wieder einmal die ebenso humorvolle wie widerspenstige Seite des Roboters zu Tage. Als man schließlich versuchte, ihn mit Elektroschocks gefügig zu machen, setzte er seine körpereigenen Waffen ein und verwandelte den Raum in einen Trümmerhaufen. Dann floh er. Kaum auf dem Gang angekommen, geriet Geselle in das Kreuzfeuer zweier Kampfroboter. Er wehrte sich nach Kräften und konnte die beiden Maschinenwesen unschädlich machen. Dann setzte er seinen Weg fort, auf und ab, kreuz und quer durch die Station. Schließlich gelangte er in eine Maschinenhalle, wo er erneut von Kampfrobotern gestellt wurde. Sie feuerten jedoch nicht, offenbar um die Gerätschaften zu schonen. Als Geselle begann, seinerseits die Einrichtung unter Beschuss zu nehmen, wurde er von einem blauen Licht erfasst und langsam außer Gefecht gesetzt. (Atlan 815)

Geselle wurde zu seiner Überraschung nicht einfach zerstrahlt, sondern von Robotern erneut abtransportiert. Seine Sinneswahrnehmungen funktionierten noch, auch denken konnte sein Positronengehirn weiterhin, jedoch war er jeglicher Bewegungsmöglichkeit beraubt. In diesem Zustand wurde er Ohrenzeuge eines Gesprächs zwischen einem der Robots und einem unbekannten Lebewesen. Er erfuhr nicht nur, dass er sich im DOMIUM befand, sondern auch, dass seine Sabotage in der Maschinenhalle dafür gesorgt hatte, dass ein Eindringling direkt im APSIDION gelandet war. Dann setzten die Roboter ihren Transport fort, schließlich endete der Weg für Geselle festgeschnallt auf einem Tisch in einem Raum, der sowohl Labor- und Werkstatt- als auch Kommunikationseinrichtungen beherbergte. Während die Roboter ihren Gefangenen entkleideten, besserte sich dessen Zustand nach und nach. Auf einem der Bildschirme erkannte Geselle schließlich sogar die STERNSCHNUPPE, die mehr und mehr von einem blauen Leuchten erfasst wurde. Dann ertönte eine Stimme und ordnete an, den Gefangenen ins APSIDION zu bringen, um ihn dort mit in das Stasisfeld einzuschließen. Im Angesicht der Gefahr in der sich Atlan und seine Gefährten befanden, nahm Geselle keine Rücksicht mehr auf sein eigenes Schicksal. Durch Einsatz seiner Waffen schaltete er die umstehenden Roboter aus und nahm über eines der Kommunikationsgeräte Kontakt zur STERNSCHNUPPE auf. Er warnte Atlan und dessen Gefährten vor der großen Gefahr, in einem Stasisfeld eingefroren zu werden. Geselle riet dazu, die beiden Kapseln aus der RA-perfekt zu benutzen. (Atlan 815)

Als Atlan, Anima, Chipol. Neithadl-Off, Goman-Largo und Dartfur mit der RANIKI im DOMIUM eintrafen, war Geselle in einer Zelle inhaftiert. Den Ankömmlingen wurde eine Kopie präsentiert, die Atlan stürmisch begrüßte. Der Roboter war angeblich auf der Suche nach einem Raumschiff. Er berichtete, dass alle Sicherheitseinrichtungen gleichzeitig ausgefallen waren, wodurch er fliehen konnte. Geselle bestätigte, dass sie sich im DOMIUM aufhielten. Er erzählte auch von einem Ferntransmitter und wollte bei einer Erkundung des DOMIUMS behilflich sein. Der Extrasinn des Arkoniden warnte Atlan vor allzu viel Vertrauen in den Roboter. Der Logiksektor riet, Grüße von Hage Nockemann auszurichten und die Reaktion zu beobachten. Tatsächlich ging Geselle auf eine Bemerkung über Nockemann gar nicht ein. Atlan stieß einen lauten Warnruf aus, dass sie sich von einem Doppelgänger hatten täuschen lassen. Fesselfelder hüllten die Gefährten ein. Die Kopie Geselles teilte mit, dass der echte Roboter eingesperrt war und er nur dazu da war, sie in eine Falle zu locken. Sie wurden in Einzelzellen gesperrt. Die Geselle-Kopie machte sich einen Spaß daraus, ihr Original zu verhöhnen, indem sie mit ihrem Erfolg prahlte. (Atlan 817)

Dartfur konnte mithilfe seines »Schlafenden Arsenals« alle Gefangenen, und somit auch Geselle, befreien. Atlan unterzog den Roboter einer kurzen Prüfung. Er fragte den Roboter nach Merlitong, was Geselle mit »Schwiegermutter« beantwortete. Nun stand seiner Befreiung nichts mehr im Wege. (Atlan 817)

Etwas später erreichten Atlan und seine Gefährten den Ferntransmitter. Goman-Largo, Geselle und der Blitzmonteur benötigten mehr als eine Stunde, um das Gerät für das Ziel APSIDION sendebereit zu machen. Anschließend machte sich Dartfur allein auf den Weg zur RANIKI. Er konnte das ihm anvertraute Schiff nicht zurück lassen. Kurz bevor der Rest der Gruppe abgestrahlt wurde, bemerkte Atlan, dass die Zielkoordinaten geändert wurden. (Atlan 817)

Wiederbegegnung mit Unbekannt

Atlan und seine Begleiter berieten an Bord der RANIKI das weitere Vorgehen. Plötzlich gellten die Alarmsirenen. Ein Gebilde, das die Ortungsgeräte nicht genau qualifizieren konnten näherte sich. Die RANIKI wurde in Kampfbereitschaft versetzt. Geselle schlug vor, Funkkontakt aufzunehmen. Tatsächlich antwortete die Gegenseite, zu Atlans Überraschung in Interkosmo, eine Sprache die in Alkordoom außer dem Arkoniden und Geselle niemand kennen dürfte. Trotzdem gestaltete sich die Unterhaltung problematisch. Der Unbekannte, der über eine jugendliche Stimme verfügte, weigerte sich standhaft sein Inkognito aufzugeben. Er verwies auf die Schwarzen Sternenbrüder, er könnte es nicht riskieren, dass sie seinen Namen erfuhren. (Atlan 819)

Unterdessen konnte Geselle das andere Raumschiff als STERNSCHNUPPE identifizieren. Atlan bat daraufhin den Unbekannten, direkt mit seinem Schiff sprechen zu dürfen. Die STERNSCHNUPPE teilte mit, dass der Unbekannte sie aus dem APSIDION befreit hatte. Leider wäre er aber auch für sie unsichtbar. Neithadl-Off vermutete, dass das Wesen sich um einen Sekundenbruchteil in der Zukunft befand. (Atlan 819)

Wie sich im weiteren Verlauf des Gesprächs herausstellte, hatte der Unbekannte Atlans Schiff nicht ganz ohne Hintergedanken befreit. Er wollte die STERNSCHNUPPE tauschen – gegen den Roboter Geselle. Nachdem er sich dessen Einverständnis geholt hatte, stimmte Atlan zu. Ein unsichtbares Wesen erschien in der Zentrale der RANIKI, nur für Anima schemenhaft wahrnehmbar, und verschwand wieder, mitsamt der ehemaligen mobilen Laborpositronik der SOL. (Atlan 819)

Ein neuer Herr

Wie nach einer Teleportation rematerialisierte Geselle auf einem öden Planeten, den er für sich Wasteworld taufte. Er versuchte, seinen neuen Herrn in ein Gespräch zu verwickeln, erhielt aber keine wesentlichen Informationen. Jedoch erinnerte eine Redewendung den Roboter an Breckcrown Hayes, den High Sideryt der SOL. Deshalb beschloss er, den Unsichtbaren künftig Breckcrown zu nennen. Diesem war der Name so recht wie jeder andere. Nach einiger Zeit befahl Breckcrown Geselle sich zu tarnen und jegliche energetische Aktivität zu minimieren. Das Maschinenwesen grub sich in den Boden ein. Kurz darauf landete nur einen halben Kilometer entfernt ein würfelförmiges Raumschiff. Stundenlang passierte nichts. Nach Anbruch der Dunkelheit jedoch startete das Schiff wieder, allerdings nur um in einigen Kilometern Entfernung vor einer Hügelkette erneut zu landen. Dort begann eine hektische Aktivität. Um das weitere Geschehen verfolgen zu können, transportierte Breckcrown Geselle auf die bekannte Art näher heran. Roboter begannen den Hügel auszuhöhlen, große Mengen Material wurden ausgeladen, genug um eine zwanzig Meter hohe Halle mit einer Grundfläche von 2400 Quadratmetern zu bauen. Die Bauteile wurden in der Kaverne zusammengesetzt, anschließend wurde die Öffnung mit Felsblöcken verschlossen. Die Arbeitsroboter gingen zurück an Bord, das Schiff startete wieder und verschwand. (Atlan 819)

Funkgespräche

Wie Geselle kurze Zeit später feststellte, war das Bauwerk von außen nicht zu erkennen, das einzig sichtbare Anzeichen des nächtlichen Geschehens waren die Abdrücke der Landestützen des fremden Raumers. Nach einiger Suche entdeckte der Roboter jedoch einen Eingang, der mit einer Kunststoffabdeckung der Umgebung angepasst worden war. Zusammen mit Breckcrown drang er in die Halle ein. Dort gelangten sie nach einiger Zeit in einen Funkraum, der neben Normal- und Hyperfunkgeräten auch ein Dakkarkom-Relais aufwies. Geselle nahm das Gerät in Betrieb, Sekunden später wurden die beiden Eindringlinge Zeuge einer Unterhaltung zwischen mindestens zwei Sternenbrüdern. (Atlan 819)

Obwohl Geselle den Dakkarkom einwandfrei justieren konnte, wurde das Gespräch immer wieder durch Störungen unterbrochen. Es wurde aber klar, dass einer der Sender in Manam-Turu saß. Außerdem wurde ein Zerotrafer erwähnt und es ging um den Transport von Arbeitskräften. Endlich konnte Geselle die Störungsquelle identifizieren, es war Breckcrown. Kaum hatte er diesen aus dem Empfangsbereich geschickt, wurden die beiden von einer Sicherheitsautomatik entdeckt. (Atlan 819)

Verfolgt von Robotern gelang die Flucht nur knapp. Mehrfach entging Geselle nur der Zerstörung, weil Breckcrown eingriff und sich dabei als äußerst wehrhaft erwies. Als sie in Sicherheit waren, wies der Unsichtbare Geselle an sich zu entfernen, Momente später erschütterten Explosionen den Hügel. (Atlan 819)

Ein merkwürdiges Abschiedsgeschenk

Dann verabschiedete sich der Unsichtbare unvermittelt, jedoch hinterließ er seinem Roboter noch zwei kleine Kapseln und befahl ihm Stillschweigen über seine Existenz. Gleich darauf landeten drei Raumschiffe, denen eiförmige Roboter entstiegen und Geselle verschleppten. Sie teilten ihm aber noch mit, dass er nach Jarkadaan gebracht würde. Der Roboter wurde in einer sicheren Zelle untergebracht, wo er die Zeit nutzte, um eine der beiden Kapseln zu öffnen. Der Inhalt entpuppte sich als eine Gewebeprobe eines wichtigen Bewohners der SOL. (Atlan 819)

Zusammenarbeit mit den Samaritern

Der Roboter hatte im Gefängnistrakt im Inneren des Asteroiden Jassal festgestellt, dass alle Robotwächter bis auf einen vor seinem Gang verschwunden waren. Er überlistete die verbliebene Maschine zunächst, damit er freikam, dann zerstörte er sie. Auf seinem Weg durch den Asteroiden schaltete Geselle einen weiteren Kampfroboter aus und erreichte einen Wohntrakt, wo er sich zunächst umfassend informierte. Als er von einer Sperrzone erfuhr, wollte er diese aufsuchen, änderte seine Pläne aber im nächsten Moment wieder, als er von den eingedrungenen Robotern hörte. Er beschloss, sich mit ihnen zu treffen. Teils mit List, teils mit Gewalt setzte Geselle sich auf seinem Weg gegen die feindlichen Roboter durch und erreichte schließlich den Verteiler in dem Temper und Visor festgesetzt worden waren. Er zerstörte die Waffen und die Fesselfeldprojektoren, die Samariter von Alkordoom waren wieder frei. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg in den Gefängnistrakt. Die drei Roboter erreichten die Zelle der Celester. Arien und Sarah wurden verarztet, mussten aber zur endgültigen Behandlung auf die HOFFNUNG gebracht werden. Für Richardson wäre die Belastung aber noch zu groß gewesen, er brauchte ein Transportmittel. Zunächst zierte er sich noch, ließ sich dann aber von Geselle tragen. (Atlan 821)

An einer Schleuse trafen sie mit Colemayn und Poliff zusammen. Gemeinsam gingen alle durch einen Energieschlauch an Bord eines kleinen Walzenraumers und flogen anschließend zur HOFFNUNG. Das Schiff startete. Als es sich etwas von Jassal entfernt hatte, erwachte dessen Hauptpositronik aus ihrer Starre. Gemeinsam mit Hammasat, Stenhen und Mortas verhinderte sie mit Fesselfeldern seine Flucht und nahm den Raumer gleichzeitig unter schweres Dauerfeuer. Als die Lage schon aussichtslos schien, meldete sich ein Schwarzer Sternenbruder über Hyperfunk und untersagte jeden weiteren Angriff auf das Samariterschiff. Dieses flog davon. (Atlan 821)

Die HOFFNUNG verfügte über hervorragend ausgestattete Labore. Geselle nutzte die Gelegenheit und bat Temper und Visor darum, aus der DNA-Probe, die er von Breckcrown erhalten hatte, einen Menschen zu klonen. Sie sagten zu. Geselle war erfreut, bald wieder einem Hage Nockemann gegenüber zu stehen. (Atlan 821)

Angriff der Falkenschiffe

Die HOFFNUNG war nach ihrer Flucht aus dem Jarkadaan unterwegs im Nukleus. An Bord befanden sich neben den drei Samariter-Robotern Colemayn und sein angeblicher Sohn Geselle sowie die Celester Sarah Briggs und Arien Richardson. Außerdem lag der Klon von Hage Nockemann in einer Krankenstation. (Atlan 822)

Die Celester waren gern nach New Marion zurückgekehrt, ihr Wunsch wurde aber von den Samaritern ignoriert. Stattdessen kreuzte die HOFFNUNG scheinbar ziellos durch den Kernbereich Alkordooms, verfolgt von Falkenschiffen im Auftrag der Schwarzen Sternenbrüder. Irgendwann gelang es diesen, das unbewaffnete Schiff der Samariter zu stellen. Unter dem Dauerfeuer einer Übermacht drohten selbst die hervorragenden Schutzschirme der SvA zusammenzubrechen. Geselle sendete schließlich einen Notruf, in der vagen Hoffnung Hilfe zu erhalten. Tatsächlich tauchte nach einiger Zeit die HORNISSE auf und griff die Falkenschiffe an. Die HOFFNUNG war gerettet. Etwas später stiegen Colemayn und seine Begleiter samt Hage Nockemann um auf die HORNISSE. Vor ihrem Abflug überreichten die Samariter Geselle noch ein Sambol. (Atlan 822)

Die Barriere

Die Celester versuchten per Hyperfunk New Marion zu erreichen, scheiterten jedoch. Messungen ergaben, dass sich die HORNISSE in einem Bereich mit ungewöhnlich hoher und zudem schwankender Energiedichte befand. Das Schiff musste den Nukleus verlassen, um Funkkontakt über eine lange Distanz zu erhalten. Doch eine Barriere stoppte die HORNISSE, die dabei schwere Schäden erlitt. Colemayn ließ einen zweiten Versuch starten, den Innenbereich Alkordooms zu verlassen. Diesmal schafften sie es bis auf 1800 Lichtjahre an den Rand heran, dann wurde das Schiff erneut von unüberwindlichen Gewalten ergriffen. Da auch die Beiboote nicht einsatzfähig waren, blieb der Besatzung keine andere Wahl, als zu versuchen, jemanden über Hyperfunk zu erreichen, auch wenn sie damit riskierten, die Schergen der Schwarzen Sternenbrüder auf sich aufmerksam zu machen. Nach einiger Zeit gab es tatsächlich Kontakt mit den Cschwnskis. (Atlan 822)

Reparaturarbeiten

Eine Plattform näherte sich der HORNISSE. Krzptl bot eine Reparatur der HORNISSE an, verlangte dafür aber einen nicht unwesentlichen Betrag. Geselle konnte zwar mit den genannten Zahlen nichts anfangen, aber da es keine Alternativen gab, sagte er nach kurzer Verhandlung einfach zu. Die HORNISSE wurde auf die Plattform der KROVA-ONORO gebracht. Die Plattform flog mit ihrer Fracht ein wenige Lichtjahre entferntes Sonnensystem an und landete auf dem zweiten Planeten, dem der Roboter den Namen Hypothek gab. Die Cschwnskis veranschlagten für die Instandsetzung der HORNISSE etwa zwölf Tage. (Atlan 822)

Nach einigen Tagen mussten die Cschwnskis eine Expedition starten, um gewisse Metallerze zu besorgen. Geselle schloss sich ihnen an. Unterwegs überflogen sie eine Ruinensiedlung. Krzptl verweigerte jedoch eine Landung, er meinte, es gäbe dort nichts zu holen. Im weiteren Verlauf des Gesprächs berichtete Krzptl, dass auch er von den Alkordern gehört hatte, aber nichts Näheres wusste. (Atlan 822)

In der Nacht saß Geselle in der Zentrale der HORNISSE, zufällig beobachtete er wie ein Raumschiff in wenigen Kilometern landete. Es handelte sich um eines der bereits bekannten Falkenschiffe. Zusammen mit Colemayn versuchte er zum Landeplatz zu kommen, das Schiff war jedoch schon wieder gestartet. (Atlan 822)

Am nächsten Tag beschlossen Geselle und Colemayn mit einem Beiboot die Ruinenstätte aufzusuchen, Sarah Briggs und Shah Run Tai begleiteten sie. Der Sternentramp und der Vermes suchen im Untergrund nach Informationen. Sarah und Geselle entdeckten die Statue eines Reptilienabkömmlings, die laut der verwitterten Inschrift einen Alkorder zeigte. Plötzlich tauchte erneut ein Falkenschiff auf, Kampfroboter wurden abgesetzt und griffen Sarah und Geselle an. Zusätzlich begann das Schiff auf sie zu schießen, traf aber nur die Ruinen. Dort gab es offensichtlich noch funktionierende Waffen, der Angreifer wurde abgeschossen. Zeitgleich fielen die Roboter aus. (Atlan 822)

Mit Höchstgeschwindigkeit flohen die vier zurück zur HORNISSE. Dort waren die wichtigsten Arbeiten inzwischen abgeschlossen, einem Start stand nichts im Wege – außer der Bezahlung. Geselle gestand Krzptl, dass er nicht zahlen konnte. Das einzige, was er zum Trost anbieten konnte, war das Sambol. Für den Roboter war das nicht mehr als eine höfliche Geste, der Cschwnski war jedoch völlig aus dem Häuschen. Nach seiner Einschätzung war das Sambol sehr viel wertvoller als die ganze HORNISSE. Angesichts dieser Großzügigkeit verriet er der Besatzung noch eine Möglichkeit den Nukleus zu verlassen, sie sollten den Durchbruch am Kopfschweif versuchen. (Atlan 822)

Kaum war Krzptl auf die KRONA-OVORO zurückgekehrt, griffen Falkenschiffe an. Die HORNISSE entkam. Auf dem Weg zum Kopfschweif griff Geselle aus unerfindlichen Gründen in seine Tasche. Dort befand sich zu seiner Überraschung das Sambol. (Atlan 822)

Die Rückkehr in den Außenbereich Alkordooms gelang. Die HORNISSE flog nach New Marion. (Atlan 822)

Quellen

Atlan 713, Atlan 724, Atlan 731, Atlan 735, Atlan 736, Atlan 737, Atlan 738, Atlan 739, Atlan 754, Atlan 766, Atlan 769, Atlan 770, Atlan 775, Atlan 776, Atlan 781, Atlan 782, Atlan 783, Atlan 789, Atlan 797, Atlan 798, Atlan 803, Atlan 789, Atlan 797, Atlan 798, Atlan 803, Atlan 811, Atlan 812, Atlan 813, Atlan 815, Atlan 817, Atlan 819, Atlan 821, Atlan 822