Gespenster der Vergangenheit

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 260)
PR0260.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Die Meister der Insel
Titel: Gespenster der Vergangenheit
Untertitel: Sie sind älter als Atlan – denn sie leben auf dem Planeten ohne Zeit …
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck / 4. Auflage: Themistokles Kanellakis (2 x)
Erstmals erschienen: 1966
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Atlan, Tronar und Rakal Woolver, Bari Staunder, Pavlech, Gunter Emerich, Maurice
Handlungszeitraum: April 2404
Handlungsort: Andromeda, History
Risszeichnung: Bergungs- und Flottentender zur Bergung von Raumschiffen bis 500 Meter von Rudolf Zengerle
(Abbildung)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Mit der Flucht aus dem Wracksystem ist es der CREST III gelungen, ihre tefrodischen Verfolger abzuschütteln. Am 5. April 2404 geht das terranische Flaggschiff in den Ortungsschutz einer großen roten Sonne, die tief in der Zentrumszone der Galaxie Andromeda steht. Plötzlich werden Transmitterimpulse geortet. Es stellt sich heraus, dass die Sonne einen Planeten besitzt, auf dem sich möglicherweise eine Transmitterstation befindet. Perry Rhodan beschließt, dass sich die Woolver-Zwillinge mit ihrer Parafähigkeit als Wellensprinter in den Transmitterstrahl einfädeln sollen, um den Planeten und die dort vermutete Station zu erkunden.

Die Woolver-Zwillinge gelangen auf diesem Weg in eine tefrodische Unterwasserbasis und werden schon bald nach ihrem Eintreffen von Wachmannschaften entdeckt. Dank ihrer Parafähigkeit können sie fliehen und geraten an Bord eines Flugbootes. Sie können den Piloten zwar kampfunfähig machen, doch ein kurz darauf per Funk eingehendes Impulssignal macht den beiden klar, dass die Tefroder eine Sicherheitsschaltung ausgelöst haben: Nach einer kurzen Zeitspanne wird sich das Flugboot selbst in die Luft sprengen. Kurz bevor das Boot explodiert, finden die Woolver-Zwillinge einen Sender, den sie für ihre weitere Unternehmung nützen können.

Überraschender Weise materialisieren sie in einer mittelalterlichen Burg. Sie treffen dort auf eine Handvoll Männer, die sich als Terraner längst vergangener historischer Epochen entpuppen: unter anderem Major Bari Staunder, ein Offizier der Solaren Flotte, und Gunter Emerich, ein Hauptmann der deutschen Wehrmacht. Staunder wurde im Jahre 2327 zusammen mit drei weiteren Männern von einem großen Raumschiff gekidnappt und auf diesen Planeten gebracht; Emerich wurde zusammen mit neunzehn Mann, drei LKWs und einem Panzer von der Ostfront des Jahres 1944 entführt. Seither leben sie auf diesem Planeten, ohne dass sie einem Alterungsprozess unterworfen sind. Während die Zwillinge den Erzählungen der beiden Männern lauschen, vergessen sie, auf das abgesprochene Peilsignal von der CREST III zu achten, das sie zurückbringen soll. Als es ihnen einfällt, ist der ausgemachte Zeitpunkt verstrichen.

Inzwischen stellt sich heraus, dass die Burg in wenigen Stunden von Steinzeitmenschen angegriffen werden soll, die weit in der Überzahl sind. Bei einem Ausfall mit den LKWs und dem Panzer werden die Urmenschen zwar zurückgeschlagen, aber französische Soldaten der napoleonischen Zeit, die sich mit den Urmenschen verbündet haben, überraschen mit Fesselballons die kleine Armee von Staunder und Emerich. Es kommt zu schweren Mann- und Materialverlusten, ehe dieser Angriff abgeschlagen werden kann. Die Woolver-Zwillinge, die zunehmend um ihre Entdeckung durch die Tefroder fürchten, drängen darauf, dass man jetzt den von seinen Verteidigern entblößten Stützpunkt der Franzosen einnimmt. Sie rechnen damit, dass die Tefroder sie dort am wenigsten vermuten.

Die Einnahme der französischen Burg geht problemlos und ohne Kampf über die Bühne. Den beiden Mutanten gelingt es außerdem, Kontakt zur CREST III herzustellen. Kurz danach taucht ein tefrodisches Flugboot auf. Die Woolver-Zwillinge überrumpeln die aus sechs Tefrodern bestehende Besatzung, deren Mitglieder alle in ihrem Aussehen identisch sind. Sie wollen sich daraufhin mit dem Flugboot absetzen, doch auch dieses wird durch eine Sicherheitsschaltung gesprengt. Als kurz danach weitere Flugboote auftauchen, scheint das Schicksal der beiden Mutanten besiegelt. Doch eine Korvette der CREST III kann noch rechtzeitig eingreifen und sie zusammen mit Major Staunder an Bord nehmen.

Zurück auf der CREST III werden Perry Rhodan und Atlan aus den Berichten der Woolver-Zwillinge nicht recht schlau. Die Existenz des Planeten, dem Perry Rhodan passender Weise den Namen History gibt, beweist, dass die Meister der Insel die Erde kennen. Warum sie hier Terraner aus unterschiedlichen historischen Epochen versammelt haben und von Tefrodern bewachen lassen, bleibt aber ebenso unklar, wie das identische Aussehen der tefrodischen Flugbootbesatzung. Perry Rhodan beschließt deshalb, History genauer zu untersuchen.

Innenillustrationen