Gevoreny Tatstun

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Gevoreny Tatstun war die Mutter des Supermutanten Ribald Corello.

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Heft: PR 411
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Die zu einem unbekannten Zeitpunkt geborene und parapsychisch begabte Anti wurde als schöne Frau mit großen, leicht schräg gestellten Augen, einer fliehenden Stirn, langen dunklen Haaren sowie einem breiten Mund beschrieben.

Charakterisierung

Über ihren Charakter war nicht viel bekannt. Es kann jedoch angenommen werden, dass unter der beherrschten äußeren Hülle ein warmherziger Mensch steckte, was sich auch durch die Liebe und die Fürsorge für ihr Kind offenbarte.

Geschichte

Das Supermutanten-Projekt

Als Genuntersuchungen der Antis ergaben, dass ein gemeinsames Kind von Gevoreny und Kitai Ishibashi über ungeheure PSI-Fähigkeiten verfügen würde, wurde das Anti-Mädchen im Rahmen des »Supermutanten-Projekts«, eines Offensivprogramms der Aras und Antis gegen das Solare Imperium, auf den terranischen Mutanten angesetzt.

Im Jahre 2909 arbeitete sie als Mitglied des Pflegepersonals auf Mimas. Der Plan ging auf: Sie begegnete Kitai Ishibashi und das gewünschte Kind wurde gezeugt. Allerdings verliebte sich Gevoreny in Kitai, und die beiden heirateten.

Während der Second-Genesis-Krise im Jahre 2909 erhielt sie von Ishibashi den Zellaktivator des getöten John Marshall. Sie sollte den Zellaktivator nur aufbewahren, da er für das gemeinsame Kind bestimmt sei. (PR 408)

Das Zeitparadoxon

Im Jahre 3432 wurde ein Verzweiflungsversuch Perry Rhodans, Corello durch die Schaffung eines Zeitparadoxons zu beseitigen, vereitelt. Joaquin Manuel Cascal sollte als Zeitagent Rhodans mit einem Nullzeitdeformator ins Jahr 2909 reisen und die Geburt Corellos verhindern.

Als er feststellte, dass er hierfür Gevoreny Tatstun umbringen müsste, führte er den Auftrag nicht aus. Es gelang Gevoreny, von Mimas zu fliehen und zu ihren Auftraggebern zurückzukehren.

Es entstand allerdings insoweit ein Zeitparadoxon, als Gevoreny durch Cascals Eingreifen wusste, wie sich ihr ungeborener Sohn in der Zukunft entwickeln würde. Infolgedessen versuchte sie ihn durch den Zellaktivator vor dem Offensivprogramm zu schützen. (PR 411)

Ribald Corello

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Ribald Corello mit Gevoreny Tatstun
Heft: PR 433
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Der gemeinsame Sohn Ribald Corello wurde am 5. September 2909 auf einem Planeten der Antis geboren.

Gevoreny trug zunächst den Zellaktivator von John Marshall. Im Alter von 391 Jahren übergab sie den Zellaktivator an Ribald Corello, um ihn dadurch vor dem Offensivprogramm der Antis zu schützen. Zu dieser Zeit – Ende des 33. Jahrhunderts – war Ribald Corello selbst auch schon fast 400 Jahre alt. Der Supermutant brauchte so lange, um erwachsen zu werden. (PR 432)

Konserviert in einem biologischen Tiefkühltank überdauerte Gevoreny ohne Zerfallserscheinungen. Corello führte sie später stets in dem wahrscheinlich von den Antis konstruierten gläsernen Sarg auf seinem Schrein mit sich. Er hoffte, sie eines Tages wieder erwecken und ihr einen anderen Zellaktivator überreichen zu können. (PR 416)

Die Embryo-Blockade Ribald Corellos wurde trotz des Zellaktivators aktiv, und der Supermutant wurde zum Feind des Solaren Imperiums. Allerdings agierte der Supermutant eigenständig ohne eine Kontrolle durch Antis oder Aras.

Gevoreny Tatstun erschien ihrem Sohn mehrfach in Visionen und ermahnte ihn zur Menschlichkeit und zum Widerstand gegen die Machenschaften der Antis. Es ist unklar, ob die Visionen dem Unterbewusstsein Ribald Corellos entstammten oder ob sie selbst trotz der Konservierung parapsychisch auf ihren Sohn einwirken konnte.

Das letzte Erwachen

Als Corello am 5. Januar 3434 kurz davor stand, Alaska Saedelaere zu töten, spürte dessen Cappin-Fragment das nahende Ende und verließ das Gesicht des Terraners, um sich an Gevoreny zu heften. Dadurch wurde sie aus ihrem Tiefschlaf erweckt und informierte Alaska Saedelaere und Ribald Corello über die Embryo-Blockade und das Offensivprogramm. Nachdem sie ihren Sohn ein letztes Mal in die Arme geschlossen und ihn getröstet hatte, zerfiel sie zu Staub. (PR 433)

Quellen

PR 408, PR 411, PR 416, PR 432, PR 433