Giftatmerkriege

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.

Als Giftatmerkriege werden die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Kartanin und den Maakar um die Vorherrschaft in Triangulum bezeichnet. Zwischen etwa 3500 und 430 NGZ wurden drei ausgedehnte Kriege geführt, der vierte wurde dank der Intervention der Galaktiker bereits im Ansatz beendet. Der fünfte Krieg brach nach der Hyperimpedanz-Erhöhung im Jahre 1331 NGZ aus.

Die Bezeichnung stammt von den Kartanin, die Maakar nennen sie Territorialkriege.

Erster Giftatmerkrieg

Der Erste Giftatmerkrieg tobte vermutlich irgendwann zwischen 3500 und 3520. Eine genauere Einordnung ist derzeit nicht möglich, im Jahre 430 NGZ hieß es: »vor etwa fünfhundert Jahren«.

Anmerkung: Die Angaben in den Quellen differieren. In PR 1312, Kap. 2 ist von drei Kriegen binnen 600 Jahren die Rede, wonach der erste Krieg bereits um etwa 3430 stattgefunden haben müsste. Die Spuren des Krieges auf Kabarei wurden laut PR 1326, Kap. 1 dagegen etwa auf das Jahr 3580 datiert.

Nach Jahrhunderten praktisch ungehinderter Expansion (zwei interstellare Kriege mit anderen raumfahrenden Völkern waren relativ schnell gewonnen) drangen die Kartanin über die Grenzen ihres in der Westside liegenden Imperiums in die Northside vor. Hier gründeten sie weitere Stützpunkte und Kolonien – und trafen auf die Maakar.

Wodurch der Krieg ursächlich ausgelöst und damit die jahrhundertelange Erbfeindschaft der beiden Völker begründet wurde, ist nicht bekannt. Es mögen Unterschiede in der Mentalität, grundsätzliches Misstrauen und Unverständnis füreinander oder eine grundlegende Sauerstoffatmerphobie der Maakar (welche die Erinnerung an die Flucht der Maahk-Vorfahren aus der Milchstraße noch immer wach hielten) gewesen sein; auf jeden Fall prallten die beiden Sternenimperien mit großer Gewalt aufeinander.

Aufgrund ihrer untereinander ausgetragenen Streitigkeiten betrachteten sich die Maakar anfangs als die schwächere Partei. Zu einem unbekannten Zeitpunkt legten sie ihre Konflikte bei und einten ihre zersplitterten Völker. (PR 1326)

Der Krieg endete mit großen Verlusten auf beiden Seiten und mit einem nicht offiziell erklärten Waffenstillstand. Beide Völker waren geschwächt, grundlegende Erfolge konnte keines der beiden vorweisen. Im Grunde war es ein erstes Kennenlernen und ein Vorbereiten auf die nächste Auseinandersetzung.

Bei den Kartanin kam es in der Folge zu Kolonialaufständen und Unruhen auf Kartan. Dies führte dazu, dass sie sich nicht schnell genug erholen konnten, um für den nächsten Waffengang gerüstet zu sein.

Zweiter Giftatmerkrieg

Der Zweite Giftatmerkrieg begann um das Jahr 48 NGZ (nach Auskunft eines Maakar fünfzig Jahre nach den Weltraumbeben im Todesnebel).

Im Vergleich zum ersten Krieg waren die Maakar etwa fünfmal stärker und errangen schnell große Erfolge. Die kartanischen Stützpunkte und Kolonien in der Northside wurden überrannt. Eine Raumschlacht im Sektor Rah'puuranh endete mit einer vernichtenden Niederlage der Kartanin, die sich daraufhin auf die inneren Grenzen ihres Imperiums zurückzogen.

Die Maakar eilten von Sieg zu Sieg und standen schon bald vor Kartan. Mittlerweile hatten die Kartanin im N'jala-System erkannt, dass die Tränen N'jalas, die fünfzig Jahre zuvor hier materialisiert waren, die Psi-Fähigkeiten weiblicher Kartanin wecken und verstärken konnte. Eine Admiralin der H'ay stellte sich mit Unterstützung der Esper unter Führung von Njua-Korth-F'ean der Schlacht – und gewann. Die Führerin der Esper starb dabei unter ungeklärten Umständen.

Die kartanischen Streitkräfte waren nach dem Sieg in letzter Minute zu geschwächt, um diesen auszunutzen. Somit endete auch dieser Krieg de facto mit einem Waffenstillstand.

Für die Kartanin brachte dieser Krieg gravierende Umwälzungen. Dank der Tränen N'jalas errangen die Frauen die Vorherrschaft, das bisherige Patriarchat wurde durch das Matriarchat abgelöst. Es bildeten sich die sieben Großen Familien als Zusammenschluss besonders begabter Esper.

Schon kurz danach kam es zu einem blutigen Familienkrieg um die letzten Vorräte der Tränen. Er wurde mit blutiger Gewalt durch die oben genannte H'ay-Admiralin beendet. Die Familie der F'ean – später beschuldigt, den Krieg ausgelöst zu haben – wurde quasi ausgelöscht, den überlebenden Familienmitglieder wurde es verboten, den Namen zu tragen. Dies bedeutete unter anderem auch die Führung der H'ay im Rat der Hohen Frauen.

Im Folgenden stießen die Kartanin nach Fornax vor, wo sie sich mit den Nocturnen einigten und somit eine stete Versorgung mit den Tränen N'jalas sicherstellten.

Dritter Giftatmerkrieg

Der Dritte Giftatmerkrieg begann 404 NGZ. (PR 1338)

Die Maakar führten einen Präventivschlag gegen das kartanische Imperium. Ihr erklärtes Ziel war es, die Felnachin komplett auszurotten, um damit die Gefahr für ihr Volk und den Konkurrenten um die Vorherrschaft in Triangulum endgültig auszuschalten.

Im Verlauf des Krieges räumten die Kartanin ihren Stützpunkt auf Okto IV in Fornax, der Schiffsverkehr der Kleingalaxie wurde eingeschränkt. Damit sollte verhindert werden, dass die Maakar Hinweise auf den Ursprung der Esper-Macht finden und das Problem an der Quelle auslöschen könnten. Dies führte mittelfristig dazu, dass sie in Fornax Konkurrenz in Form der Kosmischen Hanse erhielten.

Nachdem die Maakar erst siegreich waren und erneut von Sieg zu Sieg eilten, schlugen die Esper zu. Die Ortungssysteme der Maakar wurden geblendet, ihre Besatzungen geistig verwirrt. Hinzu kam die psionische Verstärkung der kartanischen Schutzschirme. Eine Flotte der Maakar nach der anderen wurde vernichtet. Die Tränen N'jalas wurden als Overkill-Waffe eingesetzt.

Vor der Kernwelt der Maakar kam es zur Entscheidung. Die überlegenen Flottenverbände der Kartanin standen dem letzten Aufgebot der Methanatmer gegenüber. In einem letzten Aufbäumen und mit großer Todesverachtung warfen sich die Maakar auf die dicht gestaffelten kartanischen Verbände. Wo sie die Gegner nicht orten konnten, rammten sie diese. Die Kartanin boten daraufhin den Maakar in einer Mischung aus Hochachtung und Mitgefühl einen Waffenstillstand und einen Friedensvertrag an.

Aus Sicht der Kartanin verlangte der Friedensvertrag ihren Feinden nichts Unehrenhaftes ab. Er sollte die gegenseitigen Interessensphären klarstellen und vor zukünftigen Überfällen schützen. Die Maakar sahen dies anders.

In diesem Krieg erkannten die Maakar erstmals die Natur der kartanischen Hauptwaffe. Dank der Tränen N'jalas konnten die Kartanin einen (aus Sicht der Maakar) unehrenhaften Sieg erringen, ohne diesen wären die Maakar unschlagbar gewesen. Daraufhin begannen die Maakar einen Jahrtausendplan, der die Methanatmer soweit aufrüsten sollte, dass diesmal die Kartanin in einem einzigen schnellen Schlag vernichtet werden könnten.

Die Kartanin brauchten etwa 25 Jahre, bis sie sich wieder soweit erholt hatten, dass sie eine neue Expedition nach Fornax aussenden konnten: die MASURA mit Dao-Lin-H'ay.

Vierter Giftatmerkrieg

Der Vierte Giftatmerkrieg dauerte nur ein paar Wochen des Jahres 430 NGZ. In diesem machten sich die Maakar die Hauptwaffe der Kartanin zunutze: die Tränen N'jalas.

Im Vorfeld entdeckten die Maakar im Leerraum vor der Galaxie einen namenlosen Planeten mit einer seltsamen organischen Substanz. Aus dieser klonten sie unter Beimischung kartanischen Genmaterials einen so genannten SHADDOCK – eigentlich derer drei. In einem Geheimstützpunkt des N'jala-Systems wurde einer davon untergebracht. Dieser saugte die psionische Energie der Tränen ein und gab sie an seine beiden Brüder weiter, die damit suggestive Fähigkeiten erlangten.

Unter dem suggestiven Einfluss erklärten die Elite-Esper der Kartanin im N'jala-System ihre Unabhängigkeit und gründeten eine achte Große Familie unter der Führung von Lo-Lan, einer Nachfahrin der F'ean-Familie, die sich nun Lo-Lan-N'jala nannte. Die Esper führten nun unwissend einen Stellvertreterkrieg für die Maakar.

Die in das System geschickte Vierte Galaktische Einsatzflotte unter Admiralin Trona-Dap-V'ian wurde geschlagen und vertrieben. Bei ihrer Rückkehr in das Guunen-System kam es zwischen dieser und der nervösen Heimatflotte zu einem Schusswechsel – und mitten in diesem erschien die aus Fornax und der Milchstraße heimkehrende MASURA unter Dao-Lin-H'ay mit dem entführten Homer G. Adams.

Auch Stalker mit seinen drei Schülern Julian Tifflor, Nia Selegris und Domo Sokrat fand den Weg nach Triangulum. Der Sotho hatte ursprünglich Dao-Lin-H'ay geholfen, Adams zu entführen, um – wie er behauptete – die Kosmische Hanse und die Kartanin an den Verhandlungstisch zu zwingen. Aber anstatt zum gemeinsamen Treffpunkt zu kommen, wo Stalker plante, Adams mit Hilfe der Upanishad-Schüler zu befreien, gelang es den Espern der MASURA, ihr Raumschiff mit Hilfe der Tränen N'jalas in das Guunen-System zu versetzen.

In Triangulum erkannte Stalker schnell, wie die Dinge standen. Im N'jala-System fand er Kontakt mit den Maakar und überzeugte sie, in den Krieg einzugreifen. Die Kriegsflotte der Maakar nahmen Kurs auf Kartan.

Der Krieg wurde jedoch vorzeitig beendet, als eine 10.000 Einheiten umfassende Flotte der Galaktiker unter Führung der BASIS im Guunen-System erschien – sie war der Spur der MASURA gefolgt. Gleichzeitig setzten Tifflor, Selegris und Sokrat den SHADDOCK-Klon auf Kartan außer Gefecht. Die Maakar zogen sich zurück, die vormaligen Rebellen erklärten ihre Loyalität zur Zentralregierung. In der Folge kam es auch zu vertraglichen Regelungen zwischen dem Galaktikum, der Kosmischen Hanse und den Kartanin. Stalker musste erkennen, dass seine Intrigen hier nicht verfingen.

In den folgenden Jahren konzentrierten sich die Kartanin ausschließlich auf ihr Projekt Lao-Sinh. Für außenstehende Beobachter überraschend, traten sie mehrfach widerstandslos Gebiete an die Maakar ab. (PR 1326)

Fünfter Giftatmerkrieg

Der Fünfte Giftatmerkrieg brach nach der Hyperimpedanz-Erhöhung im Jahre 1331 NGZ aus. Diesmal ging es vor allem um die Hyperkristall-Vorräte von Triangulum, die unter den jetzt herrschenden Bedingungen wertvoller denn je waren. Die Ausmaße des Krieges waren wegen der zunächst weitgehend zum Erliegen gekommenen interstellaren Raumfahrt zwar gering, Ziel war jedoch die totale Ausrottung des Gegners.

Der Krieg wurde spätestens durch die Machtübernahme durch TRAITOR nach 1344 NGZ beendet.

Quellen

PR 1326, PR 1338

   ... todo: PR 1279, PR 1280, PR 1285, PR 2426 ...