Glücksbringer

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Die Glücksbringer waren eiförmige kopfgroße Raumschiffe, die auf der Spinnenwelt gestrandet waren und im Gespinst der Koorbstas festhingen.

Technische Details

Die ovalen, 30  Zentimeter kleinen Schiffe wurden von einem sich kreisförmig ausbreitenden Feld umgeben, das einen schwachen hypnotischen Einfluss erzeugte und damit bewirkte, dass sich ihnen keine Tiere und auch nicht die Die-Zagos näherten. Bei Terranern bewirkte das Feld Unruhe- und Furchtgefühle.

Die Außenhülle bestand aus einem bronzefarbenen Metall. Den Eingang ins Innere des Schiffchens stellte eine runde Luke dar, die sich fugenlos in die äußere Hülle integrierte. Die Luke drehte sich in einem Gewinde, klappte dann nach innen und gab den Einstieg in eine winzige Schleuse frei.

Der sich anschließende kugelförmige Raum wurde von grünlichgelbem Licht geflutet. Ein Glücksbringer war nicht für die Aufnahme von Passagieren eingerichtet.

Die kleinen Schiffchen waren mit Projektoren bestückt, die telepathische Impulse ausstrahlten und so intelligenten Lebewesen und auch Tieren ein starkes Glücks- und Zufriedenheitsgefühl vermittelten.

Geschichte

Die Glücksbringer wurden einst von einem hochstehenden raumfahrenden Volk gebaut. Da diese Wesen extrem empfindlich gegen seelischen Kummer, Schmerz und Leid waren, konstruierten sie ein großes Laborschiff, das sie bemannten. Die Flotte der Glücksbringer umschwirrte das Laborschiff, um ihre Herren vor negativen Emotionen zu schützen. Als eine Seuche ausbrach und die Raumfahrer dahinraffte, blieb dem letzten noch aktiven Besatzungsmitglied nur mehr die Möglichkeit, das Laborschiff auf der Spinnenwelt zu landen. Das Laborschiff versank im weichen Planetenboden, und der letzte Raumfahrer starb. Die Flotte der Glücksbringer kreuzte durch die Atmosphäre der Spinnenwelt, bis die Schiffchen zu dem Schluss kamen, dass sie nun, da ihre Herren tot waren, keine Aufgabe mehr hatten. Sie setzten ebenfalls zur Landung an und verfingen sich in den klebrigen Gespinstfäden der Koorbstas. Um Tiere fernzuhalten, erzeugten sie ein hypnotisches Feld.

Lange Zeit später, im Juni 2842, erreichte Stanzo Peysen mit seiner Gruppe den Standort der Flotte der Glücksbringer. Den Lageplan hatte er vom Prospektor Mentollien erhalten. Um die Tausende von Schiffen in Besitz zu nehmen, ließ Peysen mithilfe siganesischer Ärzte das Wachstum von 46 Kindern durch den Einsatz von Medikamenten anhalten, so dass sie nicht mehr als vier Zentimeter Körpergröße aufwiesen. 36 dieser Kinder wurden entführt und mit einer Korvette zur Spinnenwelt gebracht. Nach einer gefahrvollen Expedition zum Landeplatz der Flotte wurden sechs der mit einer Hypnoschulung vorbereiteten Kinder zu je einem der Glücksbringer transportiert. Saggelor Oggian gelang es, von einem der Schiffchen eingelassen zu werden. Dann nahm der Glücksbringer telepathischen Kontakt auf. Das Schiff bat Saggelor, seinen Freund Flannagan Schätzo zu ersuchen, es aus dem Gespinst der Koorbstas zu befreien. Dazu entließ es den Jungen ins Freie. Schätzo begann mit seinem Messer die Stränge zu durchtrennen. Saggelor Oggian kehrte ins Schiff zurück. Als Schätzo genug Fäden entfernt hatte, konnte sich das Schiff befreien und stieg rasch in den Himmel auf.

Während der Glücksbringer Kreise über dem Landeplatz der Flotte zog, um seine Systeme zu checken, brachte er Saggelor die Geschichte der Flotte zur Kenntnis.

Es konnten insgesamt mehr als 6000 Schiffe flugfähig gemacht werden, die mit den siganesischen Kindern und Flannagan Schätzo an Bord Kurs auf Siga nahmen.

Auf der Welt der Siganesen gelang es Saggelor Oggian, den Konflikt zwischen der Planetenbevölkerung und den Terranern zu beenden.

Nächstes Ziel war der Planet Feman, auf dem sich die beiden Volksstämme der Feniker und Mandunnen fortwährend bekämpften. Die Flotte der Glücksbringer landete in einem wüstenähnlichen Abschnitt des Apsarakus-Tals. Saggelor und Schätzo entfernten sich mit zwei Glücksbringern von der Flotte und versuchten, für Frieden zu sorgen. Doch das gelang nur, weil Saggelor die Flotte veranlasste, ihre Impulse abzustrahlen. Die Kampfhandlungen erloschen, doch um die seelische Verfassung der Planetenbewohner stand es nicht mehr zum Besten. Fürst Liggan konnte die Siganesen überzeugen, dass es für die Feniker und Mandunnen von höchster Wichtigkeit war, die Bestrahlung einzustellen, damit sie ihre Initiative zurückerlangen konnten und nicht in allgegenwärtiger Glückseligkeit dahinsiechten.

Nachdem die Aussendung der Impulse eingestellt worden war, einigten sich die beiden Volksstämme darauf, wieder zu einem einzigen Volk zu werden. Saggelor Oggian und Flannagan Schätzo sahen ihre Aufgabe als beendet an und starteten mit der Flotte der Glücksbringer in unbekannte Regionen der Milchstraße.

Quellen

Atlan 105, Atlan 106, Atlan 107