Gleam

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem auch als Mausefalle bekannten Planeten. Für weitere Bedeutungen, siehe: Mausefalle (Begriffsklärung).

Der Planet Gleam, auch als Welt der Gesänge, Endstation Sehnsucht, Mausefalle oder Sprungbrett bekannt, umkreiste die zweite Sonne, Tri II, des aus drei Sonnen bestehenden Tri-Systems.

Astrophysikalische Daten: Gleam
Andere Namen: Welt der Gesänge, Endstation Sehnsucht, Mausefalle, Sprungbrett
Sonnensystem: Tri
Galaxie: Andro-Beta
Entfernung zur Milchstraße: ≈2,13 Mio. Lichtjahre
Monde: 1 (Siren), zerstört 2402
Typ: Sumpfwelt
Mittlere Sonnenentfernung: 520 Mio. km
Durchmesser: Polachse: 10.480 km, Äquatorachse: 20.962 km
Schwerkraft: Polzone: 1,1 g, Äquatorzone: 0,85 g
Atmosphäre: Sauerstoffgehalt 26,17 % Vol.
Mittlere Temperatur: +26 °C
Bekannte Völker
Gleamors

Allgemeines

Gleam umläuft Tri II von Pol zu Pol, auf einer exakten Kreisbahn, wobei er ihr den Äquatorialrand zuweist.

Wegen der hohen Rotationsgeschwindigkeit beträgt das Verhältnis von Polachse (10.480 km) zu Äquatorialdurchmesser (20.962 km) exakt 1:2. Infolge der ungewöhnlich hohen Rotationsgeschwindigkeit differiert auch die Gravitation von 0,85 Gravos in der Polzone zu 1,1 Gravos in der Äquatorzone. Eine Station nahe dem Äquator veränderte die Schwerkraftwerte anfänglich auf 3 Gravos in der Äquatorzone und 0,98 Gravos in der Polzone.

Der einzige Mond Gleams, Siren, war ein 3112 km durchmessender, ausgehöhlter Himmelskörper, der bis zu seiner Zerstörung im Jahre 2402 die Hyperfunkstation beherbergte, mit der die Meister der Insel die Mobys in Andro-Beta steuerten.

Anmerkung: Eine andere Quelle beschreibt eine komplizierte Umlaufbahn Gleams um alle drei Riesensonnen. (PR 375, S. 5) Die gleiche Quelle beschreibt, dass die blau fluoreszierende Komponente der Atmosphäre ein von den Moduls auf parapsychischem Wege geschaffener und sich selbst erhaltender Puffer sei. Dieser würde die sich bei der Umkreisung der drei veränderlichen Sonnen um drei bis fünf Prozent verändernden Schwerkraftverhältnisse kompensieren.

Übersicht

PR2526Illu.jpg
Gleams Flora und Fauna
Heft: PR 2526 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Den Namen »Gleam« erhielt der Planet im Jahre 2402 vom Offiziersanwärter Chard Bradon, der sich damit auf die extrem fluoreszierende Lufthülle bezog, die durch einen sehr hohen Sauerstoffgehalt bedingt war. Die Oberfläche wurde von Sümpfen und Pilzwäldern bestimmt und war subtropisch. Die Tierwelt bestand aus Wasser- oder Moorlebewesen (unter anderem Goldener Käfer, Pilzläufer, Moosläufer, Gravotänzer und Sumpfschlangen). Es gab außerdem waschbärähnliche Tiere, die von den Bewohnern des Planeten als Haustiere gehalten wurden. Eines davon, Mister Jefferson genannt, gelangte dank Brazos Surfat an Bord der CREST II.

Die intelligenten Bewohner von Gleam waren die Gleamors. Sie waren degenerierte Nachkommen der Moduls. Diese entstanden auf Gleam aus den von Greenish-7 deportierten Mitgliedern des Lun-Clans und gingen auf die von den Meistern der Insel verschleppten lemurischen Wissenschaftler des Luna-Klubs zurück.

Geschichte

ca. 2.200.000 v. Chr.

Um 2,2 Mio. v. Chr. war Gleam der einzige Planet einer weißgelben Sonne. Dort hatten die Porleyter ihre Vorbereitungen getroffen, um den Frostrubin einzufangen. Durch das vagabundierende Kosmonukleotid wurde die Supernova S Andromeda ausgelöst und der Handelsstern TAQARAN ins Standarduniversum zurückgeschleudert. (PR 2591)

297.388 v. Chr.

Im Auftrag von ES reiste Lotho Keraete ins Jahr 297.388 v. Chr. zurück zu dem Handelsstern TAQARAN im Halo von Andromeda, um die Ereignisse, die zum Verschwinden des PARALOX-ARSENALS führten, zu beobachten. Keraete durchflog die benachbarte, 50 Lichtjahre durchmessende Explosionswolke der Supernova S Andromeda und unternahm einen Abstecher zu dem 29 Lichtjahre von TAQARAN entfernten Gleam. Dort untersuchte Keraete stichprobenhaft die von den Porleytern in dem fast zur Gänze ausgehöhlten Mond Siren zurückgelassenen Anlagen, bevor er zu dem Handelsstern zurückflog. Damals hatte der Planet Gleam noch keine blau leuchtende fluoreszierende Lufthülle. (PR 2591)

ca. 50.000 v. Chr.

Um 50.000 v. Chr. wurden Gleam und Siren von den Lemurern im Auftrag von ES nach Andro-Beta verlagert. (PR 2591)

Später siedelten die Meister der Insel die Nachkommen der nach Greenish-7 deportierten lemurischen Wissenschaftler des Luna-Klubs auf Gleam an. Als ein Teil der Gleamors die Fähigkeit der Energietransformation entwickelten, wurden diese besonders begabten Moduls auf die Dunkelwelt Modul im Leerraum verbannt.

2402

In der ersten Septemberhälfte des Jahres 2402 landete die Space-Jet SJ-4C unter dem Kommando von Captain Don Redhorse auf Gleam. Weitere Besatzungsmitglieder waren Olivier Doutreval, Whip Gilliam, Chard Bradon und Brazos Surfat. Die Terraner befanden sich auf der Suche nach dem Hypersender, der die Mobys in Andro-Beta steuerte. Die fünf Männer trafen auf die Gleamors unter der Führung von Loor Tan und wurden gefangen genommen. Dabei entdeckten sie die Energiestation, die das Reflektor-Feld aufbaute, welches die Hyperfunksignale von Siren, dem Mond Gleams, nach ganz Andro-Beta reflektierte. Der Besatzung der SJ-4C gelang die Flucht, auch Loor-Tan wurde mitgenommen und an Bord der CREST II gebracht.

Am 20. September wurde in einem Stoßtruppunternehmen, an dem unter anderem die Space-Jet SJ-008C teilnahm, Siren zerstört. Am 4. Oktober 2402 explodierte der Mond. Es kam zu schweren Verwüstungen auf Gleam, die durch das zerstörte Gravitationsfeld und die Explosionshitze ausgelöst worden waren. Bis auf wenige sehr große Sumpftiere wurde fast alles Leben auf Gleam ausgelöscht. Auch die Gleamors starben aus, bis auf Loor Tan, der auf der CREST II weilte. Nur das Gebiet, in dem bald darauf Power Center errichtet werden sollte, war von den Zerstörungen deutlich weniger betroffen. Die Energiestation des Reflektor-Feldes wurde zerstört. Von den Meistern der Insel befehligte Androidenmonster, die den Sender auf Siren bewacht hatten, waren von dort nach Gleam geflohen.

Das war die Situation, als nach dem 6. Oktober Perry Rhodan mit der KC-38 auf Gleam landete. Icho Tolot hatte den Vorschlag gemacht, dort einen terranischen Stützpunkt zu errichten, ES hatte Perry Rhodan darin bestärkt. Auf Gleam fanden die Terraner Harno, der sie vor den Androidenmonstern warnte. Die Monster stellten aber keine große Bedrohung dar. Laut PR 244 fand der erfolglose Angriff der Androiden auf die KC-38 in der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober statt. Sie änderten dann ihre Taktik und versuchten die terranischen Erkundungstrupps anzugreifen. Dabei geriet Gucky kurzzeitig in ihre Gewalt, ohne Schaden zu nehmen.

Bereits am 18. Oktober war der Ausbau des Stützpunktes Power Center, der in einem geschützten Ringgebirge angelegt wurde, in vollem Gang. Power Center war zu diesem Zeitpunkt der am weitesten vorgeschobene Stützpunkt der Terraner in Richtung Andromeda.

Anmerkung: Die genaue Chronologie ist etwas unklar. Nach PR 245 hätten bereits 14 Tage vor dem 18. Oktober die Terraner auf Gleam Fuß gefasst, während nach PR 244 zu diesem Zeitpunkt erst Siren explodiert und Perry Rhodan auf dem Weg zum Geheimsatelliten Troja gewesen sei, den er am 6. Oktober erreicht habe.

2404

Im Januar 2404 wurde die erste Ausbauphase des Flottenstützpunktes Power Center abgeschlossen. Der Stützpunkt diente in Folge als Basis für den Vorstoß nach Andromeda. Der Raumhafen unter dem Kommando von Oberst Katunga umfasste zu diesem Zeitpunkt mindestens 31 gigantische Landefelder. Geschützt wurde das Tri-System von der Achten Flotte.

Anfang Januar befand sich Atlan mit dem USO-Schlachtschiff IMPERATOR auf Gleam und leitete die Raumflugerprobung der neuen Moskito-Jets, die vier Wochen zuvor mit dem Großraumtransporter ANBE 205 eingetroffen waren.

Am 5. Januar landete Perry Rhodan mit dem neuen Flaggschiff CREST III auf Feld sieben, das eine Fläche von 36 Quadratkilometern umfasste.

Am 6. Januar fand in Power Center eine Lagebesprechung im Hauptquartier des Großadministrators statt. Anwesend waren unter anderem Perry Rhodan, Atlan, Gucky, Icho Tolot, Baar Lun, die Mutanten Ras Tschubai, John Marshall, André Noir, Wuriu Sengu, die Woolver-Zwillinge, Iwan Iwanowitsch Goratschin sowie Chefingenieur Efhard Laut, der Erbauer des Gleam-Stützpunkts, Dr. Ing. Marco Sagener und der Kosmopsychologe Prof. Dr. Mentsche Rosenstayn. Die Besprechung dauerte fünf Stunden. Es wurde der sofortige Start der CREST III und der Vorstoß in die Galaxie Andromeda beschlossen. Außerdem wurde angeordnet, die über Gleam stationierte Flotte auf 10.000 Einheiten zu verstärken. (PR 250)

In den folgenden Monaten zogen die Terraner auf Anregung Reginald Bulls eine Flotte von 13.000 Kampfschiffe unter dem Befehl von Solarmarschall Julian Tifflor um Gleam in Andro-Beta zusammen. Zugleich nutzten sie Gleam als riesige Reparaturwerft und rüsteten die Flotte mit neuen Kalupkonvertern für längere Flugreichweiten aus.

Während für die militärische Absicherung von Gleam alles getan wurde, stiegen die finanziellen Ausgaben deutlich an. Die Aufrechterhaltung der terranischen Stützpunkte im Vorfeld von Andromeda verschlang mit allen Nebenkosten laut Atlan 4000 Milliarden Solar täglich. (PR 280)

Anmerkung: Die Kosten von täglich 4 Billionen Solar erscheinen etwas überzogen.

Im November 2404 erreichte Perry Rhodan mit der CREST III den Stützpunkt, kurz nachdem ihm die Rückkehr aus der lemurischen Vergangenheit geglückt war. Bald nach der Ankunft von Perry Rhodan überstellte der Paddler Kalak seine Werftplattform KA-preiswert nach Gleam. Kalak hatte den bisherigen Standort am Rand von Andromeda wegen starker tefrodischer Flottenkonzentrationen aufgeben müssen. Auch sämtliche dort stationierten terranischen Raumschiffe zogen sich nach Andro-Beta zurück.

Am 23. November kamen Mory Rhodan-Abro und Homer G. Adams mit der ANHOMAR nach Power Center. In einer Besprechung, an der außer diesen beiden auch Perry Rhodan, Atlan, Julian Tifflor, Kalak und Dr. Hong Kao teilnahmen, berichtete Homer G. Adams über das Falschgeld, das seit drei Monaten das Solare Imperium überschwemmte. (PR 280)

Es darf vermutet werden, dass Rhodan und Mory ihr Wiedersehen ausgiebig feierten - rechnerisch ist der Aufenthalt auf Gleam der Zeitpunkt der Zeugung ihrer beiden Kinder.

2405

Am 16. Juni 2405 flog Atlan mit der VANUTO von Power Center nach Andro-Alpha, um mit den Maahks einen Friedensvertrag auszuhandeln. Nach Abschluss des Friedensvertrages landete Ende Juni eine Delegation der Maahks unter dem Anführer der Neunväter Grek-1 auf Gleam und führte in Power Center Verhandlungen mit Perry Rhodan.

Nach dem Friedensschluss mit den Maahks Mitte Juni, wurde von Gleam aus der erfolgreiche Angriff auf den Sonnentransmitter im Zentrum der Galaxie Andromeda geplant und durchgeführt. Zu diesem Zweck wurden 13.000 Einheiten der Solaren Flotte in Andro-Beta abgezogen und die aus 10.000 Einheiten der Maahks bestehende Abschirmflotte Betanebel übernahmen den Schutz des Beta-Nebels und somit auch von Gleam, was ein deutlicher Vertrauensbeweis an die Nichthumanoiden war.

Durch die Zerstörung des Sonnentransmitters im Zentrum der Galaxie Andromeda am 9. Juli 2405 wurde die Transmitterstrecke von Kahalo nach Schrotschuss zunehmend instabil. Nach den Vorkommnissen um die bei einem Transmittersprung deformierte EL PASO wurde Ende Juli deshalb die Evakuierung aller Einheiten in Andro-Alpha, Andro-Beta, Schrottschuss und Andromeda angeordnet.

Perry Rhodan beschloss, dass möglichst alle 13.000 Einheiten im Raum Andro-Beta und Andromeda die Milchstraße erreichen sollten. Allerdings waren nur tausend Raumschiffe mit Multitriebwerken ausgestattet, die Reichweiten bis über eine Million Lichtjahre versprachen. Sie sollten als letztes Gleam verlassen. 8000 Einheiten verfügten über Kompakttriebwerke für Einwegflüge bis zu 450.000 Lichtjahre. 4000 Schiffe verfügten nur über einfache Kalup-Triebwerke und benötigten Zusatzgeräte für Flüge über 250.000 Lichtjahre.

Weil in der Milchstraße auch die Kampfkraft der älteren Modelle von unschätzbarem Wert war, ließ Perry Rhodan die Werften auf Gleam mit Hochdruck Zusatzaggregate bauen, damit auch für die leistungsschwachen Schiffe der Schrotschuss-Transmitter erreichbar würde. KA-preiswert, die Werft des Paddlers Kalak, beteiligte sich ebenfalls an dem Aufrüstprogramm.

Die 8000 Einheiten mit Kompakttriebwerken brachen sofort ins Schrotschuss-System auf, um je nach Stabilität des Transmitters, nach Kahalo weiterzufliegen. Die 4000 älteren Modelle wurden nach und nach aufgerüstet und verließen innerhalb von drei Wochen Andro-Beta. Pro Tag wurden um die 160 Raumschiffe mit Zusatztriebwerken versehen.

Am 20. August überbrachte die HELIPON die Nachricht, dass Perry Rhodan Vater von Zwillingen geworden war. Aus Freude darüber lud Perry Rhodan zu einem Fest, an dem auch die Mannschaft der HELIPON teilnahm, die als Kurierschiff zwischen Gleam und dem Schrotschuss-System fungierte.

Es befanden sich zu diesem Zeitpunkt nur mehr die tausend modernen Einheiten mit Multitriebwerken in Andro Beta. Perry Rhodan plante, mit diesem Rest der 8. Flotte am 25. August zum Schrotschuss-System aufzubrechen. Bis dahin wurden auf Gleam noch strategisch wichtige Infrastrukturen wie Werften, Landefelder, Lagerräume und technische Anlagen im Wert von Billionen von Solar zerstört. Dadurch sollte verhindert werden, dass diese Einrichtungen in die Hände der Tefroder fielen.

Kurz vor dem Aufbruch übermittelte ihm aber die HELIPON die Nachricht, dass die Tefroder das Schrotschuss-System erobert hatten. Die HELIPON war am 21. August wieder Richtung Schrottschuss abgeflogen und dort mit knapper Not dem Angriff der Tefroder entkommen. Sie war ein Wrack, als sie das Tri-System erreichte. Es gab nur 52 Überlebende, darunter der Kommandant Tsin Muno. Perry Rhodan war jetzt mit den tausend Einheiten von der Milchstraße abgeschnitten. Er beschloss, vorerst im Tri-System zu bleiben. (PR 291)

Perry Rhodan nahm Verbindung mit den Maahks auf und bat sie zu einer Konferenz nach Gleam, in der es um die Existenz von Weltraumbahnhöfen ging, mit denen die Maahks vor 50.000 Jahren angeblich die Distanz zwischen Milchstraße und Andromeda überbrückt hatten. Die Maahks konnten zwar deren Existenz bestätigen, besaßen aber nur ungenaue oder alte Positionsdaten. Perry Rhodan befahl trotzdem eine groß angelegte Suchaktion. Durch die FRANKFURT war inzwischen die Nachricht eingegangen, dass der Schrotschuss-Transmitter explodiert war. (PR 292)

Am 7. Oktober landete die GARIBALDI auf Gleam. Sie hatte dank neuer Zusatztriebwerke die Entfernung von der Milchstraße überwinden können und war auch in der Lage, wieder zurückzufliegen. Damit war die Isolation von Perry Rhodan und seinen Einheiten im Tri-System beendet. Paron Taminew, Kommandant der GARIBALDI, informierte Perry Rhodan über die neuesten Entwicklungen, unter anderem die Zerstörung des Sonnensechseck-Transmitters im Zentrum der Milchstraße und von Kahalo. Am 9. Oktober startete die GARIBALDI zum Rückflug. (PR 293)

Kurze Zeit später begann die Eroberung der Weltraumbahnhöfe, die insgesamt rund eineinhalb Monate beanspruchte. Gleam diente währenddessen wieder als Flottenstützpunkt. Am 10. Dezember kam es zu einer weiteren Besprechung mit den Maahks. Es ging um den Planeten Multidon, einen wichtigen Stützpunkt der Meister der Insel. Die diesbezüglichen Informationen der Terraner und der Maahks wurden abgeglichen. Dann startete Perry Rhodan mit der TOKYO zur Uklan-Dunkelwolke, um Multidon anzugreifen. Atlan blieb mit der Hauptflotte auf Gleam zurück. (PR 293, PR 294, PR 295)

2406

Im Februar 2406 verschärften die Maahks die Vertragsbedingungen betreffend Gleam: Zwar wurde der Planet den Terranern als ständiger Stützpunkt eingeräumt, es durften dort aber nie mehr als 100 Schiffe stationiert sein. (PR 299)

2436

Im Jahre 2436, nachdem die Gefahr der Meister der Insel gebannt worden war, wurde Gleam erneut ausgebaut. Nach dem Bau der Stadt Power City als Wohnort für die 18.000 Besatzungsmitglieder des Stützpunktes kamen später auch noch die Kosmische Klinik und der Gebäudekomplex der terranischen intergalaktischen Botschaft hinzu, sowie die Botschaft der Maahks und das Institut für Feldenergieexperimente.

Das Institut für Kosmo-Linguistik diente den Terranern als Hauptquartier der Andromeda-Sektion der Solaren Abwehr - der »Andro-Abwehr«.

1463 NGZ

Am 28. Februar 1463 NGZ erreichte die JESSE OWENS, ein Beiboot der RICHARD BURTON III, im Rahmen der Operation Hathorjan das Tri-System. Ihr Ziel war es, den Planeten Gleam wieder als Stützpunkt für die Operation Hathorjan in Betrieb zu nehmen. Dieses Ziel wurde erreicht, nachdem man einige Twonoser, die sich selbst die »Mörderischen Jungs Des Siebten Gebets« nannten, aus Power Center vertrieben hatte. Außerdem wurden die Raumlandetruppen kurzzeitig in Auseinandersetzungen zwischen Maahks und Schattenmaahks hineingezogen. (PR 2526)

In der Folge wurde Gleam zu einem Flottenstützpunkt für die Galaktische Flotte gemacht. Ende März 1463 NGZ waren hier 1475 Fragmentraumer der Posbis, die MOTRANS-Plattform MYLES KANTOR, fünf PONTON-Tender, 20 LFT-BOXEN, 20 Ultraschlachtschiffe der JUPITER-Klasse, 30 arkonidische GWALON-Kelche, 12 Haluterschiffe und 12 Großwalzen der Mehandor stationiert. (PR 2537)

Im April 1463 NGZ, nach dem Sieg bei Hibernation-3, wurde der Transporthof DARASTO von Perry Rhodan ins Tri-System in die Nähe von Gleam versetzt, um beim weiteren Vorgehen gegen die übrigen Hibernationswelten der Frequenz-Monarchie größere Flexibilität zu haben. (PR 2546) DARASTO wurde in der Folge als Knotenpunkt genutzt, um für die Eroberung der drei Distribut-Depots KJALLDAR, HASTAI und LORRAND von der Frequenz-Monarchie Raumlandetruppen, die unter anderem vom Distribut-Depot ITHAFOR aus der Milchstraße entsandt wurden, über das Polyport-Netz zu verteilen. (PR 2548)

Am 11. Mai 1463 NGZ begann sich Gleam extrem schnell zu drehen. Dadurch nahm der Äquatorumfang des Planeten zu, gleichzeitig flachten sich die Pole ab, sodass sich Gleam nach und nach in eine Scheibenwelt verwandelte. Die Truppen der Galaktischen Flotte konnten zuvor rechtzeitig vom Flottenstützpunkt auf Gleam evakuiert werden, auch DARASTO befand sich weit genug entfernt, sodass der stark rotierende Planet keine Bedrohung darstellte. (PR 2597, PR 2598)

Schließlich hatte Gleam das Aussehen einer Scheibenwelt erreicht und ähnelte damit äußerlich der Kunstwelt Wanderer. Diese neue Scheibenwelt entmaterialisierte und wurde in die Fernen Stätten versetzt, die Mächtigkeitsballung der neuen Superintelligenz TALIN. TALIN gab der neuen Scheibenwelt den Namen Peregrinus. Sie sollte von nun an die Fernen Stätten auf einer elliptischen Bahn umkreisen, wobei einer der Ellipsenbrennpunkte TALIN ANTHURESTA, das Wunder von Anthuresta, sein sollte. (PR 2599)

Quellen

PR 241, PR 242, PR 244, PR 245, PR 250, PR 288, PR 291, PR 292, PR 299, PR 375, PR 2526, PR 2537, PR 2546, PR 2548, PR 2591, PR 2597, PR 2598, PR 2599