Goman-Largo

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Goman-Largo war ein Spezialist der Zeit aus dem Volk der Tigganois. Er wurde auch der Modulmann genannt. Der Tigganoi wurde in der Zeitschule von Rhuf ausgebildet. (Atlan 709)

Inhaltsverzeichnis

A736Illu.jpg
Atlan 736 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
A809Illu.jpg
Atlan 809 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Er war von hominider Gestalt mit einem schmalen, ausdrucksstarken Gesicht, in dem helle Augen funkelten. Er schien nur aus Knochen, Sehnen und Muskeln zu bestehen. Die Haut war rötlich gelb. Die Nase war wie jene eines Raubvogels gebogen. Das rotbraune lockige Haar reichte bis zu den Schultern. (Atlan 709)

Goman-Largo war in eine eng anliegende einteilige, rötlichgelbbraune Kombination gekleidet. (Atlan 709) Auf der Brust befand sich ein in den Farben des Regenbogens pulsierendes, auf der Spitze stehendes gleichseitiges Dreieck in einem kreisförmigen, farblosen Feld, die so genannte Impulsplakette. (Atlan 807) Die Kombination wurde von einem roten Gliedergürtel und roten Halbstiefeln vervollständigt. Durch Berühren einer roten Linie auf dem runden Kragen konnte ein Folienhelm aktiviert werden, der sich zu einem kugelförmigen Druckhelm entfaltete. (Atlan 709)

Der Modulmann war 1,82 Meter groß und extrem hager. (Atlan 779)

Kodewörter

Der Spezialist der Zeit verwendete oftmals die Begriffe ultramonotisch und hypertemporal. Diese beiden Wörter waren Erkennungswörter. Wenn jemand eines dieser Wörter nannte, musste der Angesprochene das andere Wort aufsagen. (Atlan 808)

Der Modulmann

Goman-Largo war nicht psionisch begabt. Seinem Körper waren Module aufgepfropft worden. Diesen winzigen Funktionseinheiten waren spezielle Fähigkeiten genotronisch aufgeprägt worden. Genotronisch steht für gentechnisch, positronisch. Sie waren ebenso wie Goman-Largo selbst biologisch gewachsen. (Atlan 709)

Goman-Largo lernte die Fähigkeiten seiner Module erst nach und nach kennen. Erst wenn er sich in akuter Bedrängnis befand und sich sein Bewusstsein auf ihre Erschließung konzentrierte, gaben sie ihr Können preis. Das ließ sich aber nicht nach Belieben erzwingen. Aus diesem Grund konnte man den Modulmann nicht als »Supermann« bezeichnen. (Atlan 727)

Einige seiner Module konnten eine Entfernung von 6,3 Lichtminuten in einer Transition überbrücken. (Atlan 800)

Fähigkeiten

Goman-Largo verfügte über einige außergewöhnliche Fähigkeiten. So konnte er Neithadl-Off bei ihrem ersten Aufeinandertreffen auf unbekannte Weise bewegungslos und stumm machen. (Atlan 709)

Er konnte Wände aus Formenergie expandieren oder implodieren lassen. (Atlan 709)

Sein technisches Verständnis war enorm. (Atlan 709)

Während der Reise durch Manam-Turu fand Goman-Largo heraus, dass mit den Modulen ein rasterartiges Sehen möglich war. Auf diese Weise war er in der Lage, selbst bei Blendung der Augen wahrzunehmen, was um ihn herum vorging. Allerdings konnte er nur unbelebte Materie erfassen, Leben im biologischen Sinn war nicht erkennbar. (Atlan 779)

Modular Rezeptorischer Sektor

Dieser Sektor in seinem Gehirn war für die Steuerung, Kontrolle und Programmierung der Module verantwortlich. Im MR-Sektor fand die Rückkopplung mit den aktiven Modulen statt. (Atlan 758)

Zielsetzungen

Seine Ziele waren es festzustellen, ob es den Orden der Zeitchirurgen noch gab, ihnen Paroli zu bieten, die Mitglieder auszuschalten und den Orden zu eliminieren. Danach stand die Suche nach dem Volk der Tigganois und nach der Zeitschule von Rhuf auf dem Programm. (Atlan 800)

Geschichte

Schon vor vielen Jahrtausenden war ihm vorausgesagt worden, dass er in einem Stasisfeld gefangen und von einer Parazeit-Historikerin daraus befreit werden würde, die sich in ihn verliebte. (Atlan 726)

Gefangen in der Zeitgruft

Im Jahre 3819 hielt sich Goman-Largo in absoluter Stasis als Gefangener in der Zeitgruft auf Xissas auf. Neithadl-Off, die bei seinem Anblick in unsterbliche Liebe zu dem Modulmann entflammte, konnte die Zeitchirurgen dazu bringen, das Stasisfeld abzuschalten und Goman-Largo frei zu geben. Er sollte den angeblichen »Zeitfunk« installieren, um mit dem ebenso angeblichen »König Parthas« in Verbindung treten zu können. Diese Geschichte hatte die Vigpanderin den Wächtern erfolgreich aufgetischt. (Atlan 709)

Auf unbekannte Weise konnte der Modulmann die Wächter eine Zeitlang ausschalten. Dies nutzte er dazu, um mit Neithadl-Off die Zeitgruft zu verlassen. Auch ein Usyll konnte sie nicht aufhalten. Auf seinen Spuren, die von einigen ausgeschickten Modulen verfolgt worden waren, gelangten Goman-Largo und seine Begleiterin aus der Zeitgruft. Sie starteten mit der DSCHWINGG. Durch den Ausfall der Überlichttriebwerke erfolgte vor dem vierten Planeten ein Rücksturz in den Normalraum. Auf einem kleinen Mond dieser Welt landete die DSCHWINGG für die Reparatur der Triebwerke. Kurz vor Abschluss der Arbeiten erschien ein Raumschiff der Wächter. Ein furchtbarer Schlag erschütterte die DSCHWINGG. Die beiden Passagiere verloren das Bewusstsein. Die Wächter hatten ein Dimensionskatapult eingesetzt, das die DSCHWINGG in einen Mahlstrom aus n-dimensionalen Energien riss. Goman-Largo und Neithadl-Off richteten sich auf einen langen Flug ein. (Atlan 709)

Missverständnis

Doch schon bald kollidierte die DSCHWINGG im Mahlstrom mit der IGEL. Als Wrack stürzte die DSCHWINGG in den Normalraum zurück und raste auf einen Meteoritenschwarm zu. Der Modulmann versuchte eine Notlandung auf einem der Meteoriten. (Atlan 709)

Während der Tigganoi den Konverter und das Bordgeschütz reparierte, wurde die DSCHWINGG von mehreren Strahlschüssen getroffen. Raumbeben vernichteten den Meteoritenschwarm. Neithadl-Off stellte eine Funkverbindung mit Goman-Largo her. Aus Einzelteilen der DSCHWINGG und der IGEL wollten die Schiffbrüchigen zumindest ein Hyperfunkgerät zusammenbauen. (Atlan 710)

Anima meldete die Annäherung fremder Raumschiffe. Nach Neithadl-Off, die den Erstkontakt herstellte, wurden auch Goman-Largo und Anima an Bord der HORKA MALA ORKA gebracht. (Atlan 710)

In der Gewalt des Fremden

Während des Testlaufes eines experimentellen Überlichttriebwerkes ahnte Goman-Largo die drohende Gefahr angesichts der fehlenden Hyperraum-Abschirmung. Es kam zu seltsamen Phänomenen. Der Spezialist der Zeit verließ eilig die Kabine, indem er einfach durch die Wand schritt. Er wurde von bewaffneten Phylosern umzingelt. Durch die Verbreitung einer Wolke aus Pheromonen, die Neithadl-Off ausgestoßen hatte, ließen die Phyloser ihre Waffen fallen, trieben Unfug und zerstreuten sich. Die drei Gefährten setzten Tanc-Foll und seine Getreuen fest. Enerschi-Upp übernahm wieder die Befehlsgewalt. (Atlan 710)

Als Gegenleistung für die Bereitstellung eines kleinen Raumschiffes bot Goman-Largo Hilfe bei der Verbesserung des Hyperantriebes an. Die HORKA MALA ORKA flog Preet an. Ein Beiboot brachte Goman-Largo und seine Gefährtinnen sowie Enerschi-Upp zur FESTUNG. Dort war es zu einem politischen Umsturz gekommen. Der neue Imperator Krell-Nepethet wollte die drei Gefangenen in der Desintegrationskammer beseitigen lassen. Von Robotern ausgestrahlte Fesselfelder vereitelten jeden Fluchtversuch. Die Roboter stießen sie in eine Pseudo-Vulkanlandschaft. Dort mussten sie sich mit materiell stabilen Tulocks auseinandersetzen. Vor den rasenden Bestien konnten sie sich in eine Kammer, die auf einem Metallsockel stand und eine direkte Transmitterverbindung zu der Kammer im ehemaligen Inneren eines Meteoriten darstellte, in Sicherheit bringen. Nach dem Tod Krell-Nepethets kehrten sie per Transmitter nach Preet zurück. (Atlan 710)

In der FESTUNG

Goman-Largo unterstützte gemeinsam mit Neithadl-Off und Anima die Hyperphysikerin Enerschi-Upp auf dem Mond Niarmena bei der Weiterentwicklung des Hyperantriebes. Es kam zur Explosion des Teilchenbeschleunigers. Um der drohenden Verhaftung durch die Behörden zu entgehen, planten die drei unterschiedlichen Wesen die Flucht. Sie kaperten eine Mondfähre und flogen zum Planeten Phylos. Die Fähre wurde vom Raumjagdgeschwader Nerzell abgefangen und nach Preet umgeleitet. Dort landete das kleine Schiff auf dem Raumhafen der FESTUNG, die von Landungstruppen einer aufständischen phylosischen Kolonie angegriffen wurde. Die Orbiterin wurde von der Druckwelle einer in ihrer unmittelbaren Nähe explodierenden Rakete erfasst und durch ein offenes Tor in die FESTUNG geschleudert. Die bewusstlose Anima wurde von Goman-Largo getragen. Sie hatte innere Verletzungen davongetragen. Die Humanoide wurde an Neithadl-Off übergeben, damit der Modulmann nach Brusch-Onoton suchen konnte. Die Gefährten wurden von dem cholerischen Imperator in die Pseudolandschaft in den Tiefen der FESTUNG geführt, die sie vor etwa einem halben Jahr kennengelernt hatten. Die dort stationierten schwerbewaffneten humanoiden Roboter gestatteten Anima, dem Modulmann und der Vigpanderin den Zutritt zum Transmitter. Sie wurden abgestrahlt, landeten diesmal aber nicht in der Raumstation, sondern in einer Zeit-Transfer-Kapsel. (Atlan 726)

Auf der Nullzeit-Spur

Das Fahrzeug setzte seine unterbrochene Reise auf der Nullzeit-Spur fort. Bald drohten ein Engpass an Nahrungsmitteln und Trinkwasser. Bevor es zu Komplikationen kam, tauchte die Zeit-Transfer-Kapsel in den Einsteinraum zurück und landete auf dem Planeten Mohenn. Dort wurden die Ankömmlinge gewissermaßen als Götter verehrt und zu einem Festessen eingeladen. Als Gegenleistung sollten sie den Signern Unterstützung in deren Kampf gegen die barbarischen Xorer bieten. (Atlan 726)

Noch in der Nacht wurde Goman-Largo von einem Geräusch zur Zeit-Transfer-Kapsel gelockt. Vor dem noch immer offen stehenden Schott warnte ihn Nussel vor einem Eindringling. Doch in der Kapsel war niemand zu finden. Aber das Steuergerät fehlte. Nussel war dem Modulmann in das Innere gefolgt und machte ihn auf einen Überfall der Xorer unter dem Kommando von Narunn aufmerksam. Auf den Bildschirmen der Kapsel konnte Goman-Largo das Eindringen der Barbaren in das Zeltlager der Signer mitverfolgen. In der Zwischenzeit hatte sich das Schott der Kapsel geschlossen und der Modulmann und Nussel konnten nicht mehr hinaus. (Atlan 726)

Neithadl-Off, Anima und Donora wurden gefesselt und aus dem Lager getragen. Als der Trupp die Kapsel passiert hatte, öffnete sich das Schott wieder. (Atlan 726)

Bevor Goman-Largo sich zum Lager der Xorer aufmachen konnte, zeigte ihm Nussel gleich unterhalb der Sandsteinplattform, auf der die Zeit-Transfer-Kapsel gelandet war, den aus Metallplastik bestehenden Zugang zu einem unterirdischen Tempel. Der Modulmann folgte steinernen Stufen zu einem Raum, der größtenteils mit im Kreis angeordneten Trümmerstücken einer Zeit-Transfer-Kapsel gefüllt war. Auch die Aufhängevorrichtung eines Steuergerätes war vorhanden, jedoch fehlte das wertvolle Gerät selbst. (Atlan 726)

Der Rivale

Im Lager der Xorer vergnügten sich die Krieger an der Musik, die Neithadl-Off mit ihrem Kombinationsgerät erzeugte. Währenddessen befand sich Anima auf der Flucht vor Narunn, der versuchte, sie zu töten. Goman-Largo beobachtete das Geschehen von einem Hügel aus. Der Modulmann schwang sich auf den Rücken des Tieres und wurde durch den rasanten Antritt abgeworfen. Nussel ließ sich davon aber nicht aufhalten und stürmte auf Narunn los. Der Xorer warf den Bogen weg und stürzte sich mit einem Dolch auf Nussel, rannte dabei aber in dessen Horn und blieb heftig blutend im Gras liegen. (Atlan 726)

Goman-Largo untersuchte den Xorer und stellte ein Zucken des linken Auges fest, doch Anima behauptete, dass Narunn nicht mehr lebte, obwohl etwas von diesem Körper oder in diesem Körper noch am Leben war, jedoch auf keinen Fall ein Xorer. Da jedoch nur Narunn über den Verbleib des verschwundenen Steuergerätes Bescheid wusste, ordnete der Modulmann die Heilung des Xorers an. Große Teile Narunns zerfielen zu Staub und wurden vom Wind davongewirbelt. Übrig blieb ein Zwischending zwischen Schlange und Amphibie. Im Kopf des Wesens hatte sich ein schwarzes, eiförmiges Auge gebildet, das die Abbilder einer Sumpflandschaft, aus dem eine stählerne Insel mit einer kreisförmigen Plattform zeigte – den Eingang zu einer Zeitgruft. (Atlan 726)

Anima hatte sich an der Physiologie und dem Metabolismus eines Xorers gehalten, als sie die Wiederherstellung durchgeführt hatte. Dadurch war es zu Diskrepanzen gekommen, die das nunmehrige Aussehen Narunns hervorgerufen hatten. Narunn ergriff die Flucht. Goman-Largo und Neithadl-Off glaubten das Steuergerät im Zelt des Feldherrn zu finden. Doch dort wurden sie von einer Schar Signer empfangen, die sich von ihren Fesseln befreien konnten und auf die beiden Kameraden losgingen. Erst als sie erkannten, wen sie vor sich hatten, ließen die Signer von ihnen ab. (Atlan 726)

In der Zwischenzeit war Narunn mit dem Steuergerät zur Tempelanlage unterwegs. Goman-Largo und Neithadl-Off folgten ihm. Anima kam auf dem Rücken von Nussel angeritten und gesellte sich wieder zu ihren Gefährten. Der Modulmann erreichte die offene Schleuse vor seinen beiden Begleiterinnen. Das Wesen, das einst Narunn gewesen war, hatte das Steuergerät bereits wieder an seinen Platz installiert, doch die Zeit-Transfer-Kapsel reagierte nicht. Unter Animas Kräften starb der Fremde. (Atlan 726)

Ein neues Ziel

Aus dem Tempel holte die Orbiterin eine rechteckige Metallplastikplatte mit der Inschrift »This is a Time-shuttle«. Nussel identifizierte die Sprache als Englisch. Anima konnte die Bedeutung mit »Zeit-Pendler« erklären. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Kapsel nun als Time-Shuttle bezeichnet. Allerdings gab Anima zu denken, dass Englisch nur von den Terranern und den Celestern in Alkordoom gesprochen wurde. Es stellte sich also die Frage, wie diese Schrift auf das Trümmerstück einer Zeit-Transfer-Kapsel gekommen war. (Atlan 726)

Das Time-Shuttle war startbereit, reagierte jedoch nur mehr auf Berührungen von Anima. Die Suche nach ihrem Ritter konnte endlich weitergehen. (Atlan 726)

Zurück auf Mohenn

Die Reise des Time-Shuttles wurde jäh unterbrochen, als Anima eine unbestimmte Gefahr spürte. Das Shuttle trat in den vierdimensionalen Normalraum ein, geriet aber in den Sog eines Schwarzen Lochs. Das Black Hole zog die Kapsel in sein Zentrum und hätte sie in einem anderen Universum wieder frei gegeben. Dies wäre aber keineswegs im Sinne Animas gelegen, da sich ihr Ritter Atlan auf dieser Seite aufhielt. (Atlan 727)

Goman-Largo versuchte mit seinen Modulen und Animas Hilfe Einfluss auf den Antrieb des Shuttles zu nehmen. Doch dadurch erhöhte sich die Fallgeschwindigkeit auf das Zentrum des Schwarzen Lochs. In dem Modulmann reifte die Erkenntnis, dass die Kapsel nach Neithadl-Offs Bericht über den »Quintadimsegler« des »Sternenjägers« den Fixpunkt auf ihrer Reise nicht verfehlt hatte. Der Fixpunkt war einfach durch das Black Hole gestürzt und in diesem Universum nicht mehr vorhanden. (Atlan 727)

Die Zeit-Transfer-Kapsel schrammte gewissermaßen an der Öffnung des Schwarzen Lochs vorbei und kehrte auf die Nullzeit-Spur zurück. Das Time-Shuttle landete erneut auf Mohenn, wo es bereits von Nussel erwartet wurde. (Atlan 727)

Goman-Largo, Neithadl-Off, Anima und Nussel begannen, die Zeitgruft zu untersuchen. Dabei mussten sie feststellen, dass sie sich durch die Zeit bewegten. Als die Bewegung endete, erschien die Zeitgruft unversehrt. Das Time-Shuttle war verschwunden. Auch in dieser Gruft gab es wie auf Xissas Ringsektoren, deren Wände aus transparentem Material bestanden. Im fünften Ringsektor entdeckte Goman-Largo einen Wächter des Ordens der Zeitchirurgen, der in einem Stasisfeld gefangen war. Mithilfe seiner Module fand Goman-Largo einen Weg aus der Zeitgruft. Die Gefährten benutzten ihre Flugaggregate, während ihnen Nussel nachgaloppierte. Als sie die Treppe erreichten und die Zeitgruft verließen, fanden sie das Time-Shuttle unversehrt auf der Steinplatte vor. (Atlan 727)

Probleme in der Hohlwelt

In der Zwischenzeit hatten sich die Mohennas um den Tempel versammelt und ein großes Fest vorbereitet. Noch zwei Tage blieben die Zeitreisenden auf Mohenn, ehe sie mit dem Time-Shuttle erneut starteten. Nussel begleitete seine neuen Freunde. Das Shuttle näherte sich dem Punkt, an dem Anima die psionische Wellenfront verspürt hatte. Es gelang nicht, die Zeit-Transfer-Kapsel anzuhalten. Sie steuerte eine weitere Zeitgruft an. Auf den Bildschirmen wurde eine Eiswüste erkennbar. Das Time-Shuttle kam auf einer schrägliegenden Stahlplatte zum Stehen. Ein aktiver Wächter der Zeitgruft versuchte die Kapsel abzuschieben. Der Wächter aus dem Orden der Zeitchirurgen glaubte, Krell-Nepethet gefangen zu haben. Die Zeit-Transfer-Kapsel hatte inzwischen die Relativvergangenheit von Kamintze erreicht. In dieser Zeit war die Hohlwelt noch intakt. (Atlan 727)

Kontakt mit den Tufylls wurde hergestellt. Lanara berichtete von dem drohenden Absturz Kamintzes auf den Planeten Stoma, da die Ankunft des Time-Shuttles durch die wenn auch geringe Massenvergrößerung eine Bahnveränderung verursachte, die mit den Mitteln der Tufylls nicht mehr korrigiert werden konnte. Die Tufylls teilten auch mit, dass die Massenvergrößerung inzwischen wieder zurückgegangen war, was gleichbedeutend mit dem Verschwinden des Time-Shuttles war. (Atlan 727)

Der Modulmann, Anima und die Vigpanderin wurden von Lanara zu Allgorah geleitet. Dort hielt Salany Verbindung mit der Positronik. Goman-Largo konnte für eine Zeit lang mit Allgorah verschmelzen, während Salany sich völlig mit der Positronik vereinte. Vergessene und stillgelegte Kraftwerke wurden aktiviert, Triebwerkskomplexe fuhren aus, lichtschnelle Strahlenbündel wurden in bestimmte vorausberechnete Richtungen ausgestoßen. Nach einer bestimmten Zeitspanne wurden die Anlagen wieder abgeschaltet. Kamintze hatte eine stabile Umlaufbahn um Stoma erreicht. Die Gefahr eines Absturzes war gebannt. (Atlan 727)

Goman-Largo kehrte zur Zeitgruft zurück. Ein großes Loch mit gezackten und verfärbten Rändern klaffte in der Metallplatte. Das Time-Shuttle war noch immer verschwunden. Nach stundenlanger Suche nach seinen Gefährten entdeckte der Modulmann das Skelett eines Einhorns und glaubte schon, Nussels Überreste vor sich zu haben. Doch der Tigganoi hatte sich geirrt – Nussel trabte unversehrt heran. Sie erkundeten die Tiefen der Zeitgruft. In der üblichen Ebene mit den ringförmig angeordneten Sektoren entdeckten sie Anima und Neithadl-Off, die in einem Stasisfeld gefangen waren. Im Zentrum der Anlage, in dem kein Stasisfeld errichtet werden konnte, fand Goman-Largo die zerfallenen Überreste von sechs thronartigen Stühlen. Durch Konzentration konnte der Modulmann den Standort des Wächters der Zeitgruft ausmachen. Er fand auch das verschwundene Time-Shuttle. Als er in die Kapsel eindrang, beobachtete er den Wächter, der sich in einem verzweifelten Kampf gegen die Überreste des Hepathers Krell-Nepethet befand. Die weiche, aufgequollene Masse, die in einer Vorratskammer der Zeit-Transfer-Kapsel gelagert und spurlos verschwunden war, versuchte, dem Wächter die Zellflüssigkeit zu entziehen, so dass dieser allmählich zu Staub zerfiel. Goman-Largo entdeckte einen Quintadimwerfer und feuerte die Waffe auf die brodelnde Masse ab, die sich nun auch gegen ihn wendete. Die Biomasse verschwand unwiderruflich im Hyperraum. (Atlan 727)

Der halbtote Zeitchirurg erklärte sich bereit, Goman-Largo bei der Suche nach Atlan zu unterstützen. Er erklärte ihm die Bedienung der Zeit-Transfer-Kapsel, die fähig war, zwischen den Zeitgrüften anzuhalten und sich dabei in der Zeit sowohl auf- oder abwärts, als auch seitwärts bewegen konnte.

In Manam-Turu

Goman-Largo und seine Gefährten machten sich auf, mit der Zeit-Transfer-Kapsel ein neues Ziel anzusteuern. Sie erreichten den Planeten Nasindra, auf dem es keine Zeitgruft gab. Diese Welt lag in der Galaxie Manam-Turu, in der sich auch Atlan aufhielt. Doch die Zeitepoche stimmte nicht. Das Time-Shuttle war zu weit in der Zukunft gelandet. Das Shuttle drohte von einem der Götter des Großen von Evoll begraben zu werden. Der vor dem gigantischen Wesen flüchtende Raman wurde an Bord genommen. Goman-Largo schoss mit dem Quintadimwerfer auf das Plasmawesen, das den Verlust an organischer Substanz mit unheimlicher Geschwindigkeit immer wieder kompensierte. Das Time-Shuttle tauchte wieder auf die Nullzeit-Spur ein. Die Kapsel landete auf Barquass. Goman-Largo schickte das Time-Shuttle zu einer Zeitgruft, die auf dem Flug nach Barquass tangiert worden war. Sicherheitshalber schickte er ein Modul mit, das ein Raum-Zeit-Signal aussendete, sobald es den Aktivierungsimpuls eines anderen Moduls empfing. So hoffte der Tigganoi, das Time-Shuttle wiederzufinden. (Atlan 727)

Die kleine Gruppe wurde von fünf bewaffneten Gleitern umringt. Barquass-Piraten entstiegen den Fluggeräten. Von Hatchiss erfuhr Neithadl-Off, dass die Piraten auf der Lauer lagen, um Atlan zu fassen. Goman-Largo, die Vigpanderin, Anima und Nussel schlossen sich den Piraten an. (Atlan 727)

Schatzsuche

Mit der KOKAHU machten sich die Gefährten auf die Suche nach Atlan. Dabei geriet das Schiff in den Einflussbereich der Lithragischen Synklinale. Der Tigganoi sonderte drei seiner Module ab. Eines setzte sich in der Positronik der KOKAHU fest, ein zweites im Kopf von Hatchiss und das dritte diente der Kontrolle der beiden anderen. Die aufgetretenen seltsamen Phänomene aufgrund der an dem Schiff zerrenden hyperenergetischen Zentrifugalkräfte normalisierten sich schnell wieder. Die KOKAHU erreichte wohlbehalten den Boden der 5-D-Mulde und entdeckte den Planeten Nubal. Mit einem Beiboot landeten Hatchiss, Tscha-Nom, Eltaso, Neithadl-Off und der Tigganoi auf der Planetenoberfläche. (Atlan 734)

Ein Tunnel zu einer auf der Seite im ewigen Eis liegenden Pyramide wurde von Tscha-Nom mit einem Desintegrator angelegt. Eltaso versuchte mit seiner Spezialausrüstung einen Eingang zu finden. Plötzlich flackerte ein helles Licht auf und zwischen den beiden Piraten entstand eine quadratische Öffnung. Als der kleine Trupp in die Pyramide eindrang, war es Goman-Largo auch trotz der Zuhilfenahme seiner Module nicht möglich festzustellen, woraus die Wandung des Korridors bestand. Im exakten Zentrum der Pyramide trafen sechs Korridore in einem sechseckigen Hohlraum zusammen. Eltasos Geräte wurden von einem Modul Goman-Largos verstärkt. Mit einem erneut aufflackernden grellen Leuchten bildete sich zwischen zwei Korridoren eine schwarze kreisförmige Öffnung. Trotz der Warnung Goman-Largos, durchschritt Neithadl-Off unbekümmert in Erwartung der Eloranischen Schätze die schwarze Fläche. Der Tigganoi folgte der Vigpanderin. Die beiden Freunde fanden sich in einer dunkelvioletten Umgebung wieder. Metallisch schimmernde glockenförmige Gebilde beinhalteten die Eloranischen Schätze. Der Modulmann löste seinen Quintadimwerfer für eine winzige Zeitspanne aus. Das genügte, um eine der glockenförmigen Hüllen verschwinden zu lassen. Goldfarbene Bälle explodierten. Ein silbriges Netz aus hauchdünnen Fäden wurde sichtbar, die von Sonnenwindseglern der Hüter der Eloranischen Schätze befahren wurden. Mit seinen Modulen stellte Goman-Largo fest, dass das Netz aus semiorganischer, 5-D-sensibler Substanz, das Eis und die Pyramiden von Nubal durchzog und nur dann sichtbar wurde, wenn einer der glockenförmigen Behälter geöffnet wurde. Die Hüter produzierten eine Art ultrahochfrequentes Absingen, das die im Netz gespeicherten Informationen aus der Vergangenheit teilweise manifest werden ließ. Der Tigganoi erkannte, dass nur eine sofortige Flucht ihn und Neithadl-Off vor den erwachten Hütern schützen konnte. Es gelang ihm, gemeinsam mit der Vigpanderin die schwarze Öffnung und den sechseckigen Hohlraum zu erreichen. Eltasos Geräteanordnung war zusammengeschmolzen. Neithadl-Off war es gelungen, in einem winzigen Kunststoffbeutel goldfarbenen Staub, den sie als Zeitasche bezeichnete, mitzunehmen. Goman-Largo konnte die Barquass-Piraten schnell davon überzeugen, zur KOKAHU zurückzukehren, um Nubal zu verlassen, ehe die Hüter der Eloranischen Schätze ernsthaft zuschlagen würden. (Atlan 734)

Die Zeit begann rückwärts zu laufen. Der in das Eis gebrannte Schacht zur Oberfläche war nicht mehr vorhanden. Tscha-Nom war gezwungen, einen neuen Schacht durch die nun etwa doppelt so dicke Eisschicht zu treiben. Über Nubal entstand ein Netz aus silbrigen Fäden, die Goman-Largo schon in der Schatzkammer kennengelernt hatte. Nur mit auf Volllast laufenden Triebwerken gelang es dem Beiboot, die Kraftfelder des Netzes zu durchstoßen, das die Hüter mit ihren Sonnenwindseglern versuchten, fertig zu stellen. Mit viel zu hoher Geschwindigkeit raste das Boot auf die KOKAHU zu und baute im Hangar eine Bruchlandung, bei der Tscha-Nom und Hurgiss Fa Hatcher verletzt wurden. (Atlan 734)

Neuerlich unterstützte Goman-Largo mit seinen Modulen Sukiss, den vorübergehenden Kommandanten der KOKAHU. Nebenbei gelang es ihm, ein Gespräch zwischen Neithadl-Off und Eltaso, das sich mehr als 50 Meter von ihm abspielte, durch stählerne Wände und Schotte zu belauschen. Die Vigpanderin rang dem Kamota das Geständnis ab, ein Gesandter Gurays zu sein. (Atlan 734)

Nach der Rückkehr der KOKAHU in den Normalraum Manam-Turus wurde das so genannte Helle Tor als nächstes Ziel angeflogen. Doch diese Möglichkeit, einen Weg zu Atlan zu finden, wurde schnell wieder verworfen. (Atlan 734)

Welt des Krieges

Tscha-Nom machte sich daher auf Goman-Largos Empfehlung hin auf die Suche nach Funksprüchen, die auf einen Planeten hindeuteten, auf dem Waren für unterentwickelte Welten auf den Abtransport warteten. Hatchiss wollte diese Güter gegen Nukleoniumbarren und auf den Zielplaneten gegen wertvolle Rohstoffe eintauschen. Diese Vorgehensweise wurde gewählt, um die Kontaktaufnahme mit Atlan und dem Erleuchteten durch Piraterie nicht zu gefährden. Tatsächlich fand Tscha-Nom den Planeten Gysal. Dort wurde das Schiff mit Waren für eine Primitivwelt beladen und flog weiter nach Pechel. (Atlan 734)

Als Anima unerlaubt einen Gleiter entwendete, um Eltaso zur Stadt Khoros zu verfolgen, erhielten Goman-Largo und Neithadl-Off von Hatchiss den Auftrag, ihre Gefährtin zurückzuholen. Sie machten sich gemeinsam mit Sukiss mit einem Gleiter auf den Weg. (Atlan 734)

Vor der Stadt Khoros trafen sie auf die Pechel Qumpoh. Neithadl-Off wurde sofort als weibliches Wesen akzeptiert. Die hochrangigen Offizierinnen der Sturmbrigade von Khoros waren bereit, die Vigpanderin bei der Suche nach Anima zu unterstützen. Doch die Orbiterin und Eltaso hatten Khoros bereits wieder verlassen und sich zu einer nahegelegenen Erholungsinsel aufgemacht. Sukiss nahm mit Eltaso Funkverbindung auf. Ein Treffpunkt beim Tempel der Weißen Schlange wurde ausgemacht. Doch weder Eltaso noch Anima waren beim Tempel anzutreffen. Neithadl-Off meinte, sie in einem nahegelegenen Waldstück entdeckt zu haben. Als sich die Gruppe zu Fuß dorthin begab, war wiederum niemand zu entdecken. Ein Modul des Tigganoi führte eine multienergetische Abtastung durch. Goman-Largo glaubte, einen hervorragend getarnten Lift entdeckt zu haben, der in die Tiefe des Planeten führte. (Atlan 734)

Der Modulmann wurde mitsamt seinen Gefährten nach dem Verschwinden der KOKAHU von den Pecheles verhaftet und zum Dienst in der Stadtarmee von Khoros gezwungen. (Atlan 735)

Bei den Kämpfen zwischen Khoros und Mhiklas wurde Goman-Largo in den linken großen Gesäßmuskel getroffen. Anima sorgte für eine schnelle Heilung. Auch die beiden Offiziere der Pecheles, Koqtoh und Qumpoh, die Goman-Largo und Neithadl-Off aus dem Feindfeuer gerettet hatten, wurden von Anima versorgt. (Atlan 735)

Nach ihrer Wiederherstellung mussten Goman-Largo und Neithadl-Off an einem Kommandounternehmen teilnehmen. Der Kyptai sollte aus Mhiklas entführt werden. Das Unternehmen Nestraub startete. Die Operation musste erfolglos abgebrochen werden. (Atlan 735)

Doch Goman-Largo hatte aus dem Computer des Kyptai wertvolle Informationen über das Doranit geholt. Dabei war ihm klar geworden, dass die Pecheles viel zu wenig für diesen wertvollen Rohstoff verlangten. Er konnte Koqtoh und Qumpoh davon überzeugen, die nächsten Verhandlungen mit landenden Händlern führen zu dürfen. Stillschweigend erhielt der Tigganoi von allen Stadtkommandantinnen das Verhandlungsmandat. Schon bei Lavallo Glurschatz zeigte sich, dass die Händler die neuen Preise zähneknirschend akzeptierten. (Atlan 735)

Das Piratenschiff MUGGEBRUGG baute eine Notlandung auf Pechel. Kurz darauf landete der angebliche Celester John Urko, zeigte jedoch keinerlei Reaktion, als sich ihm Anima vorstellte, die bei den Celestern wohl bekannt war. Auch bei dem folgenden Gespräch im Am Hammock, bei dem Urko versprach, Anima zu Atlan zu bringen, der sich irgendwo in Manam-Turu versteckt hielt, blieben Goman-Largo und Neithadl-Off misstrauisch. Es gab zu viele Ungereimtheiten in den Aussagen des Celesters. Sie bedrängten Anima, auf Urko einzuwirken, und sie mitzunehmen. Nur widerwillig ließ sich John Urko überreden. Das Schiff startete von Pechel. (Atlan 735)

Tunnel durch die Zeit

Bei der Inspektion des Maschinenraums stellte der Modulmann fest, dass sich hinter den Verkleidungen der Computer, Steueranlagen und Kontrollkonsolen eine hochentwickelte Technologie verbarg. Dies verstärkte den Argwohn des Tigganoi. Er versuchte, John Urko zur Rede zu stellen, wurde dabei aber von einem winzigen biotronisch programmierten Pfeil getroffen, der sein Zentralnervensystem beeinflusste und ihm suggerierte, dass Urko ein echter Freund wäre und alles der Wahrheit entsprach, was er von sich gab und ihm uneingeschränktes Vertrauen entgegengebracht werden konnte. Seinen Modulen gelang es, die Wirkung des Pfeiles zu neutralisieren. Das wurde von Urko bemerkt, der ihn töten wollte. Doch Neithadl-Off, die den fremden Einfluss ebenfalls abschütteln konnte, überzeugte Urko davon, dass der Modulmann ihm später vielleicht hilfreich sein könnte. Die Vigpanderin sperrte Goman-Largo auf Geheiß Urkos in einen Lagerraum ein. Nach der Landung des Schiffes auf einer fremden Welt, verließen John Urko, Anima und Neithadl-Off das Schiff. Die Vigpanderin ging als letzte und schob die Riegel des Gefängnisses zur Seite. Goman-Largo wartete einige Zeit, ehe er versuchte, den Raum zu verlassen. Urko schlich sich zurück an Bord und verriegelte den Lagerraum erneut. (Atlan 735)

Einige Zeit später öffnete sich die Tür und Qumpoh und Koqtoh begrüßten den Tigganoi. Das Schiff war auf einer uralten Welt gelandet. Sie folgten Anima, Neithadl-Off und John Urko in die Tiefen einer uralten Festung. Goman-Largo stellte mithilfe seiner Module fest, dass in einem Raum, den Anima gerade betreten wollte, höchstwahrscheinlich ein Time-Shuttle vorhanden war, eine Art Tunnel in eine fremde Zeitebene. Der Tigganoi und Neithadl-Off hielten Anima zurück, diese Falle zu betreten. Urko ging durch den Eingang, um zu beweisen, dass sich Atlan in dem Raum befand. Tatsächlich trat eine hochgewachsene Gestalt in einem schwarzen Raumanzug mit weißblonden, schulterlangen Haaren aus der Öffnung. Goman-Largos Module verrieten, dass es sich auf keinen Fall um Atlan handeln konnte. Dieses Wesen, das seine Erscheinungsform nach Belieben ändern konnte, wollte Anima, Neithadl-Off und ihn vernichten. Der Modulmann gab den Auslösebefehl. Finsternis breitete sich aus. Als es wieder hell wurde, konnte man keine Veränderungen feststellen. Doch die Tür in der Metallwand war geschlossen. Ein seltsamer Roboter stürmte auf die Gefährten zu und forderte sie zur Eile auf. Sie gingen an Bord des Robotschiffes des Erleuchteten und verließen den Planeten. Der Roboter stellte sich als Traykon-6 vor. Gongschläge hallten in immer kürzeren Abständen durch das Schiff. Der Erleuchtete versuchte, mit dem Pre-Lo in Verbindung zu treten. Mit einem kleinen Beiboot verließen Goman-Largo, Anima, Neithadl-Off und Traykon-6 das Robotschiff, das in einer grellen Explosion vernichtet wurde. (Atlan 735)

Station der Hyptons

Der Modulmann war mit seinen Gefährten Neithadl-Off, Anima und Traykon-6 im Beiboot unterwegs, als die Ortung anschlug und 18 Objekte anzeigte. Ein Schuss traf das Leitwerk des Bootes. Die künstliche Schwerkraft, die Funkanlage und das Klimasystem fielen aus. Ein 200 m durchmessender Kugelraumer mit abgeplatteten Polen nahm das kleine Schiff mit einem rosaroten Traktorstrahl in Schlepp. Sie wurden auf die Station MANAM-PZAN gebracht. Dort wurden sie bis auf Traykon-6 in separate Kabinen eingesperrt. (Atlan 736)

Goman-Largo wurde von Stahlmännern zum Born der Ruhe geführt, wo die Hyptons ihn in ein freundliches Gespräch verwickelten und gleichzeitig versuchten, ihn mit ihrer Parafähigkeit zu beeinflussen. Dem Tigganoi wurde das Angebot gemacht, an der Seite der Hyptons für die Befriedung Manam-Turus zu sorgen. Als Gegner wurden insbesondere der Erleuchtete mit EVOLO, Guray und Atlan eingestuft. (Atlan 736)

Der Modulmann konkretisierte allmählich seine Fluchtpläne. Chossoph und Chirtoquan wurden in die Planungen miteinbezogen. Für Goman-Largo überraschend, war auch Traykon-6 auf seiner Seite. Mimimi wollte bei der Flucht mitgenommen werden. Doch der Tigganoi und die Vigpanderin vertrauten der »Roten« nicht. Neithadl-Off beförderte das Kugelwesen auf ihren Rücken und verschwand aus der unmittelbaren Nähe Goman-Largos, der mit Chirtoquan Kontakt aufnehmen konnte. (Atlan 736)

Bei einer geheimen Zusammenkunft wurde der Modulmann von Chossoph über die Daila, die Ligriden, Piraten, den Erleuchteten, Atlan, Cairon, die Bathrer, EVOLO, das Pre-Lo und die Verhältnisse in Manam-Turu umfassend informiert. (Atlan 736)

Traykon berichtete von einem Raumschiff, das von MANAM-PZAN aus den Planeten Cairon anfliegen würde. Um auf das Schiff zu kommen, sollte nach dem Roboter der Plan Hypton-Schnippchen gestartet werden. Mimimi platzte mit zwei Stahlmännern mitten in die Vorbereitung. Goman-Largo schickte eines seiner Module in den Körper der Zarryrerin, die sich blitzschnell zu achtfacher Größe aufblähte und dann implodierte. Die beiden Stahlmänner wurden in Mimimi hineingerissen und zerstört. (Atlan 736)

Der Tigganoi, die Vigpanderin und die Orbiterin blieben auf MANAM-PZAN zurück, während Chossoph, Questror und Chirtoquan in einem Frachtcontainer nach Cairon unterwegs waren. Traykon-Schwiegermutter-Blödel hatte eigene Pläne. (Atlan 736)

Ausflug

Der Tigganoi und seine Partnerin durften sich in MANAM-PZAN frei bewegen. Goman-Largo versuchte vom Born der Ruhe die Genehmigung zu erhalten, mit der REE-Z die Umgebung zu erkunden. Dass das Beiboot infolge eines Triebwerksschadens nicht überlichtschnell fliegen konnte, störte den Zeitagenten nicht sonderlich. Er hoffte, den Antrieb selbst reparieren zu können. Der Modulmann kalibrierte das Transitionstriebwerk der BIZARRER EISSTRAHL. Das kleine Schiff flog nach den Positionsangaben der Teiltraube des Borns der Ruhe, die den Flug mitmachte, zum Varenzyn-System, wo das Entstehen eines Relaisfeldes des Erleuchteten erwartet wurde, über das dieser Kontakt mit MANAM-PZAN aufnehmen konnte. Die Hyptons erhofften sich über dieses Relais den Aufenthaltsort des Erleuchteten herauszufinden. (Atlan 747)

Die REE-Z landete auf dem Asteroiden A-218. Das unerwartete Auftauchen der DORDONA ließ das Relaisfeld sofort nach dem Aufbau wieder zusammenbrechen. (Atlan 747)

Seltsame Erscheinung

Verzyll wurde eingeladen, an Bord de REE-Z zu kommen. Die DORDONA wurde in Schlepp genommen. Der Rückflug nach MANAM-PZAN brachte den totalen Ausfall des Transitionstriebwerkes. Zwischen dem dritten Sprung und der endgültigen Rematerialisation trat ein seltsames Phänomen auf. Eine hagere, halbstoffliche, humanoide Gestalt mit dunklen Haare und einem konturlosen Gesicht stand plötzlich in der REE-Z. Bevor die Gestalt wieder verschwand, sagte sie: »Damned, this is a time-loop, poor Alaska!«. Neithadl-Off, die von Anima Englisch gelernt hatte, übersetzte: »Verdammt, das ist eine Zeitschleife, armer Alaska!« (Atlan 747)

Flucht

Bei einem Angriff des Erleuchteten auf MANAM-PZAN wurde die DORDONA zum Wrack geschossen. Auch die REE-Z wurde vernichtet. (Atlan 747)

Als Neithadl-Off, Goman-Largo und Verzyll an Bord der WEISHEIT DER KÄLTE gingen, wurden sie von drei Naktayern brutal zusammengeschlagen. Die Vigpanderin wurde dabei schwer verletzt. Die drei Gefährten wurden bewusstlos in eine Kammer zur Energieaufbereitung für das Überlichttriebwerk gesperrt. Bei Aktivierung würden sie hilflos verbrennen. Als die drei Gefährten das Bewusstsein wiedererlangten, waren ihre Fesseln durchschnitten und ihre Schmerzen wurden durch Injektionspflaster gelindert. Während Goman-Largo die Kommandozentrale des Schiffes aufsuchte, blieben Neithadl-Off und Verzyll in der Kammer zurück. Sie konnten sich noch nicht bewegen. (Atlan 747)

Der Modulmann konnte die Naktayer und die Ury-Ligridinnen überwältigen. Anima holte Neithadl-Off und Verzyll aus ihrem gefährlichen Gefängnis in die Kommandozentrale. Nun konnte POSIMOL die WEISHEIT DER KÄLTE auf Überlichtgeschwindigkeit beschleunigen und Polterzeit anfliegen. (Atlan 747)

Geheime Stützpunkte

Nachdem die WEISHEIT DER KÄLTE der Traykon-Flotte entkommen war, verlangte Anima, die Hyptons von ihren Fesseln zu befreien. Goman-Largo versuchte mit den raumfesten Handschuhen die klebrigen Fäden zu lösen. Doch bald konnten die in den Handschuhen eingearbeiteten Senso-Rezeptoren wegen der extremen Verklebung den Tastsinn des Tigganoi nicht mehr unterstützen. (Atlan 748)

Kurz darauf begannen die Fäden von selbst abzufallen. Durch die erfolgte Programmierung verloren sie ihre Eigenschaft nach einer bestimmten Zeitspanne. Auch die Senso-Rezeptoren an Goman-Largos Raumhandschuhen erhielten ihre Funktionsfähigkeit zurück. (Atlan 748)

POSIMOL war schon vor langer Zeit mit einer Zusatzprogrammierung versehen worden, die die Positronik zwang, nur den Befehlen der Hyptons zu folgen. Diese Programmierung wurde aktiviert, um Goman-Largos Versuche zu vereiteln, die Kontrolle über die Positronik zu erlangen. Der Modulmann, Neithadl-Off und Verzyll wurden vor die Wahl gestellt, entweder als Gäste mit gewissen Einschränkungen sich dem Befehl der Hyptons freiwillig zu unterstellen oder arretiert zu werden. (Atlan 748)

Der Spezialist der Zeit beharrte auf dem Planeten Polterzeit als Ziel des Fluges, doch die Hyptons waren dagegen. Die Quellenplaner bestimmten Gamura als Ziel der WEISHEIT DER KÄLTE. Beim Anflug wurde das Raumschiff von einer Raummine, die die Truppen des Erleuchteten zurückgelassen hatten, beschädigt. Neithadl-Off, die Verletzungen davontrug, wurde von Anima geheilt. Der Modulmann musste von der Orbiterin wiederbelebt werden und erholte sich dann in einem Plasmatank. (Atlan 748)

Als das Raumschiff wieder linearflugfähig war, befahlen die Quellenplaner, die nächste geheime Stützpunktwelt anzufliegen – Agran im Mephel-System. Goman-Largo wurde gebeten, die Solo-Kanzel für den Einzelpiloten zu besetzen. Als die WEISHEIT DER KÄLTE vor Agran in den Normalraum zurückfiel, ließ Goman-Largo alle Systeme inklusive der Überlebenssysteme abschalten, um die Ortungsgefahr zu verringern. Während des Landeanfluges tauchte ein Pulk aus 62 Traykon-Schiffen des Erleuchteten vor Agran aus dem Linearraum in den Normalraum ein und schwenkte in einen Orbit um den Planeten. Da Goman-Largo die WEISHEIT DER KÄLTE schon vor dem Auftauchen der fremden Schiffe auf relativ hohe Geschwindigkeit beschleunigt hatte, gelang es dem Raumschiff mühelos aus dem Feuerbereich der Traykon-Schiffe zu gelangen und zu entkommen. Der Erleuchtete meldete sich über Funk und forderte die Hyptons auf, ihre Intrigenspiele aufzugeben und ihm Anima zu übergeben. Andernfalls drohte er mit der Vernichtung. Der Born entschied, der Forderung Goman-Largos nachzugeben und Polterzeit anzufliegen. (Atlan 748)

Polterzeit

Verzyll gab bei einem Gespräch zu, dass Traykon-Roboter auf Polterzeit gelandet waren und den Planeten nach versteckten Hyptons und Ligriden abgesucht hatten. Die Roboter richteten eine automatische Überwachungsstation ein. (Atlan 748)

Beim Landeanflug auf Polterzeit stiegen Verzyll, Goman-Largo und Neithadl-Off aus der WEISHEIT DER KÄLTE aus und vertrauten sich drei Shynn an, die in großer Höhe durch die Atmosphäre schwebten. Domkast, Nofryll und Gangdor brachten die Gefährten zum Flachdach der Überwachungsstation. Über einen Lüftungsschacht drangen Verzyll und Goman-Largo in die Station ein. Der Tigganoi platzierte neben dem Hyperfunkgerät mehrere Sprengkörper. Dann verließen sie auf schnellstem Wege die unbemannte Station. Per Fernzündung brachte Goman-Largo die Sprengsätze zur Explosion und zerstörte so das Hyperfunkgerät. Die WEISHEIT DER KÄLTE wurde gerufen und nahm die drei Gefährten wieder auf. (Atlan 748)

Auf dem Südpol wurde eine natürliche Höhle im Eis gefunden, die von elf Spezialrobotern, die sich an Bord der WEISHEIT DER KÄLTE befanden, für die Hyptons wohnlich eingerichtet wurde. Während sich Goman-Largo, Neithadl-Off und Verzyll auf die Suche nach zwei Zeitchirurgen machten, die auf Polterzeit angeblich ihr Unwesen trieben, bezogen die Hyptons die Höhle. (Atlan 748)

Neithadl-Off, Goman-Largo und Verzyll erhielten vom Born der Ruhe die Erlaubnis, nach der angeblich auf Polterzeit vorhandenen Zeitgruft und den Zeitchirurgen zu suchen. Auf dem Wummawat-Archipel bemerkte die Vigpanderin, dass die beiden Universal-Armbandgeräte, die sie und Goman-Largo von POSIMOL erhalten hatten, verschwunden waren. Es war bald klar, dass ihnen die geheimnisvollen Meisterdiebe von MANAM-PZAN gefolgt waren. (Atlan 748)

Auf der Insel Ganafu-Kakana fanden sie bei den Hexensteinen einen Transmitter, der sie in die Zeitgruft abstrahlte. Goman-Largo versuchte, die große Halle zu betreten, wurde aber zurückgeschleudert, als ein Blitz in seinem Bewusstsein ihn beinahe betäubte. Eine Botschaft, deren Verschlüsselung ihm bekannt war, besagte, dass die Zeitgruft unter Quarantäne stand. (Atlan 748)

Bei einem nun vorsichtigeren zweiten Vorstoß setzte Goman-Largo seine Module ein, um den Grund für die Quarantäne herauszufinden. Der Modulmann stellte fest, dass in der Gruft ein starkes temporales Gefälle herrschte. Der Temporalbruch ging durch alle Zeitebenen aller Parallelzeiten, also von einem Ende der Ewigkeit bis zum anderen. Ein vollständiges Eindringen in die Zeitgruft hätte einen endlosen Sturz durch die Zeit hervorgerufen. (Atlan 748)

Seinen drei ausgesendeten Modulen gelang es, ein Stück Fremdzeit zu bergen. Goman-Largo erhoffte sich, damit den Zeitbruch schließen zu können, der das Gefüge des Universums bedrohte. Bei seinen Versuchen mit der Fremdzeit, wurden Goman-Largo, Neithadl-Off und Verzyll unterschiedliche Realitäten versetzt. Dabei glaubte der Spezialist der Zeit auch das Geheimnis des so genannten Gespenstes von Polterzeit gelüftet zu haben. Er vermutete hinter dem Spuk eine hochentwickelte Maschine, deren programmierte Sextadimfelder möglicherweise durch die Ausstrahlung modifizierter fünfdimensionaler Energie wirkte. (Atlan 748)

In einem Saal eines phantastischen Schlosses trafen die drei Zeitreisenden eine aus Gold zu bestehen scheinende Truhe, über deren Oberfläche Energieschauer flimmerten. Plötzlich erschien Shymee. Es gelang dem Modulmann, Shymee mit seinen Modulen zu helfen, die sechsdimensionale Sperre zu überwinden, die die Zeitchirurgen um den Transmitter gelegt hatten, um ihr den Vorstoß in die Normalzeit der Shynn zu verwehren. Als Dank für ihre Befreiung übermittelte Shymee dem Modulmann eine Botschaft, in der von einer Welt mit drei Monden im Zentrum des dreigeteilten Silbernebels gesprochen wurde, die das Vermächtnis des Zeitingenieurs Tronh Tronomonh barg. (Atlan 748)

Goman-Largo und seine Gefährten kehrten zur WEISHEIT DER KÄLTE zurück. Anima verwehrte Verzyll mit einer Strahlwaffe den Zutritt. Das Zusatzprogramm der Hyptons war in der Zwischenzeit erloschen und POSIMOL war somit in seinen Entscheidungen nicht mehr eingeschränkt. Der Modulmann ließ Verzyll den Gleiter zurück. Doch vor dem Schiff standen nicht nur dieses Fluggerät, sondern insgesamt zwei Personengleiter und eine Frachtmaschine. Der Frachtgleiter war jener, der vor der Höhle der Hyptons bereits aufgetaucht war. An Bord des Raumschiffes befanden sich nun auch insgesamt 17 Roboter, unter ihnen auch jene 15 Maschinen, die den Hyptons gestohlen worden waren. (Atlan 748)

POSIMOL bestätigte Goman-Largo, dass die WEISHEIT DER KÄLTE früher den Namen STERNENSEGLER getragen hatte. Der Modulmann entschied, dass das Schiff ab nun wieder so heißen sollte. Die STERNENSEGLER setzte Kurs auf Barquass. (Atlan 748)

Unter Verrückten

Bei der Stadt Barquass gelandet, verließ Anima die STERNENSEGLER. Mehr als 100 Raumschiffe der Barquass-Piraten standen auf dem Raumhafen. Tausende von Piraten hatten sich zwischen der Stadt und dem Raumhafen versammelt und schienen ein gewaltiges Fest zu feiern. Überall waren provisorische Zelte und Hütten errichtet worden. (Atlan 749)

Goman-Largo und Neithadl-Off folgten Anima, die sich einen Weg durch die grölende Menge zur Stadt bahnte. Der Tigganoi und die Vigpanderin wurden von den Piraten aufgehalten. Plötzlich wandelte sich die Stimmung, alle stürmten zu ihren Schiffen, sie wollten kämpfen. Die Vigpanderin und der Tigganoi wurden ebenfalls gezwungen, in die STERNENSEGLER zurückzukehren. Minuten später erfolgte ein erneuter Stimmungsumschwung, die Piraten verließen ihre Raumschiffe wieder und das Trinkgelage wurde fortgesetzt. Erst jetzt gelang es Neithadl-Off und Goman-Largo, in die Stadt gehen. (Atlan 749)

Sie konnten aber Anima in der Stadt nicht finden. Goman-Largo und Neithadl-Off warteten in der STERNENSEGLER auf die Rückkehr der Orbiterin. Diese teilte ihnen mit, dass sie auf Barquass bleiben und Guray bei der erwarteten Auseinandersetzung mit dem Erleuchteten und EVOLO beistehen wollte. (Atlan 749)

Gefangen in der Schatzkammer

Während Anima durch die Stadt streifte, warteten Goman-Largo und Neithadl-Off mit der STERNENSEGLER auf die Rückkehr ihrer Gefährtin. Der Modulmann machte sich ebenfalls auf den Weg durch die Stadt Barquass. Seine Module spürten einen großen Raum auf, dessen Wände aus einen engmaschigen Gitter aus einem fünfdimensional schwingenden Mineral bestanden. In einer der Wände befanden sich etwa 300 neutralisierte Schwingungskerne, die aktiv wurden, als der Tigganoi die Wand berührte. Dadurch wurden alle vierdimensionalen Objekte in fünfdimensionale Impulse umgewandelt und abgestrahlt werden. Eine genauere Untersuchung brachte zu Tage, dass es keine Gegenstation zur Rückverwandlung gab. Die Impulse würden sich also im Hyperraum verlieren. Mit seinen Modulen stellte Goman-Largo fest, dass es einen kleinen Bereich in dem Saal gab, der von den Schwingungskernen nicht beeinflusst wurde. Dort feuerte der Zeitspezialist seinen Quintadimwerfer ab. Die Schwingungskerne reagierten. Eine Wand löste sich auf und gab einen Korridor frei, der in eine Schatzkammer führte, in der er Ringe, Armbänder aus Gold, Silber, Platin und Tiron, Nukleonbarren und Edelsteine fand. (Atlan 758)

In einer Ecke entdeckte er eine kreisförmige Plattform, die einen Lift in einen unter der Schatzkammer liegenden Raum darstellte. Hier fand der Tigganoi Regale mit Symbolfolien, die Aufzeichnungen über die Frühgeschichte der Galaxie enthielten. In luftdicht verschlossenen Metallplastikröhrchen wurden Proben chemischer Verbindungen und biologische Substanzen aufbewahrt. Eine Schachtel aus Kunststoff erregte seine Aufmerksamkeit, da er sie mehrmals anstieß und zu Boden warf. Aus der Schachtel fielen etwa 30 schillernde bunte Kristalle, die einen extremen Härtegrad aufwiesen. Die Kristalle wiesen einen ausgeprägten Temporal-Tropismus auf. Goman-Largo nahm einen der Kristalle an sich und kehrte mit der Plattform in die Schatzkammer zurück. Er grübelte darüber nach, ob ein weiterer Zeitagent aus der Zeitschule von Rhuf sich auf Barquass aufgehalten hatte, da diese Kristalle unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen in der Zeitschule aufbewahrt wurden und daher nur von einem anderen Spezialisten der Zeit nach Manam-Turu gebracht werden konnten. Goman-Largo unterließ es, Module auszuschicken, um die Umgebung zu überwachen. So geriet er in den Einflussbereich einer Falle. (Atlan 758)

Auf der Kunstwelt

Goman-Largo wurde in eine Umgebung transportiert, dessen Himmel blutrot gefärbt war. Die Landschaft um ihn herum war grün und eben. Durch seine Module fand er schnell heraus, dass er sich auf einer künstlichen Welt aus Metallplastik aufhielt. Riesige Hohlräume waren mit zahlreichen positronischen Elementen gespickt, die die künstliche Schwerkraft, die Zusammensetzung der Atmosphäre und die Temperatur steuerten. Der Himmel der Kunstwelt war der Übergang zwischen zwei Universen. (Atlan 758)

Mit seinem Flugaggregat bewegte sich der Tigganoi über die Oberfläche der Kunstwelt. Er entdeckte ein kreisrundes Schott, das sich bei Annäherung öffnete. Ein energetisches Transportfeld beschleunigte ihn und brachte ihn zu einer biologisch lebenden Kugel mit 70 Metern Durchmesser. Plötzlich veränderten sich die positronischen Elemente des Kunstplaneten. Eine Kristallwelt entstand. Am nun dunklen nächtlichen Himmel funkelten ferne Sterne. Wenige Meter von Goman-Largo stand ein etwa drei Meter großes Wesen, das dem Tigganoi erklärte, dass er sich auf Llokyr im Raumsektor Askyschon-Nurgh befand. (Atlan 758)

Anima und Neithadl-Off drangen in die Stadt der Unauffindbaren vor. Vor dem Tempel trafen sie auf Goman-Largo, der ihnen von Llokyr und Askyschon-Nurgh berichtete. Zum Erstaunen des Modulmannes erzählte Neithadl-Off, dass sie auch schon auf Llokyr gewesen und einem Fremden begegnet war. Die Vigpanderin erklärte, dass beim nächsten Mal alles real sein würde, so wie es schon einmal war. Verblüfft stellte Goman-Largo fest, dass diese Worte jenen entsprachen, die auch er auf Llokyr vernommen hatte. (Atlan 758)

Der Tigganoi übergab den von Smaragden besetzten goldenen Armreif aus der Schatzkammer an die Vigpanderin. Nun, da alle versammelt waren, drängte Anima auf einen baldigen Start von Barquass. (Atlan 758)

Gefährliche Zwischenstation

Die STERNENSEGLER flog das Gumurrah-System an. Aus dieser Richtung hatte Anima den Hilferuf ihres Ritters vernommen. POSIMOL landete das Schiff auf Katloch. In Raumanzügen betraten der Tigganoi, die Vigpanderin und die Orbiterin die Planetenoberfläche. Drei Stahlmänner begleiteten sie. Die seltsame Lebensform des Planeten zwang Goman-Largo und seine beiden Begleiter in ihren Bann. Der Tigganoi fühlte sich wie ein Gott, ehe seine Module dafür sorgten, dass er die drohende Gefahr erkannte. (Atlan 758)

POSIMOL ordnete eine Rettungsaktion an. Nei, Go und An brachten ihre Schützlinge gegen deren Willen in die Schleusenkammer der STERNENSEGLER, wo sie die Raumanzüge von dem fremdartigen Leben befreiten. Während Goman-Largo und Neithadl-Off sich schnell von der geistigen Beeinflussung erholten, blieb Anima bewusstlos. (Atlan 758)

Als sie wieder zu sich kam, empfing Anima erneut Impulse von Atlan. Sie gab POSIMOL die Koordinaten zum Raumsektor Ray-Canar. (Atlan 758)

Während des Fluges zog sich Goman-Largo in seine Kabine zurück. Er schlief ein. In seinem Traum führten ihn zwei Stahlmänner direkt in die Burg Llokyr und brachten ihn zu König Askyschon-Nurgh, der in seiner schwarzen Rüstung auf einem Thron saß und dem Tigganoi befahl, zu ihm zu kommen. Befehlsverweigerung würde der König mit der Tötung anderer intelligenter Wesen bestrafen. Unvermittelt erwachte Goman-Largo. Anima war bei ihm und berichtete, dass er sehr hohes Fieber hatte. (Atlan 758)

Neithadl-Off vermisste den Ring, den ihr Goman-Largo geschenkt hatte. Der Zeitspezialist vermutete, dass sich noch immer Meisterdiebe an Bord der STERNENSEGLER aufhielten. (Atlan 758)

Eine neue Spur

Das Schiff hatte inzwischen den Raumsektor Ray-Canar erreicht. Der dort liegende Sternhaufen wurde von Anima als Schwert des Rächers bezeichnet. Die Orbiterin empfing den Ruf ihres Ritters wieder. Auf der Welt Relais waren Roboter unermüdlich damit beschäftigt, riesige Stahlkonstruktionen ständig zu verändern. Nach der Rückkehr der STERNENSEGLER in den stationären Orbit, spürte Anima wieder den Ruf. Die Orbiterin gab POSIMOL den Kurs vor. (Atlan 758)

Goman-Largo versuchte von Anima einen Anhaltspunkt zu erhalten. Nussel stellte sich ihm in den Weg. Sein Horn berührte das Zunftsymbol auf der Brust des Spezialisten der Zeit. Nussel brach zusammen. Doch das Einhorn war nicht verletzt. Im Gebiet des grün leuchtenden untersten Schwertsterns legte die STERNENSEGLER einen Orientierungsstopp ein. Plötzlich wurde die Zentrale von einem intensiven grünen Leuchten erfüllt. Nussel reagierte mit einem Toben und wieherte ständig. POSIMOL wart nicht ansprechbar. Anima kauerte vor dem Schiffsgehirn und reagierte nicht. Als das Leuchten erlosch, begab sich Goman-Largo in die Kanzel des Solo-Piloten. Das Raumschiff wart zum Stern Schwertgriff versetzt worden. Neithadl-Off nahm mit dem Tigganoi Kontakt auf. Sie berichtete, dass Askyschon-Nurgh nach ihr gerufen hatte. Die Vigpanderin hatte alles vorbereitet, damit sie und ihre Gefährten über die Brücke von Llokyr gehen konnten. Allerdings war es dafür notwendig, dass Goman-Largo das Schiff per Hand steuerte. Der Spezialist der Zeit folgte den Anweisungen der Vigpanderin. (Atlan 758)

Welt der Glückssteine

Goman-Largo, der das Schiff aus dem Cockpit für den Solo-Piloten steuerte, war bereit, die von Neithadl-Off verlangte Passage über die »Brücke von Llokyr« zu benutzen. Nachdem Blitze über die Bildschirme gezuckt und Funken über die Sensorpunkte getanzt waren, übernahm PSOIMOL die Kontrolle. Der Kurswechsel im Linearraum hatte nur einen Energieschock ausgelöst, der zu keinen Schäden geführt hatte. Eine »Brücke von Llokyr« kannte POSIMOL nicht. (Atlan 759)

Die STERNENSEGLER hat eine Entfernung von 28.561 Lichtjahren zurückgelegt. Der Schrei ihres Ritters in ihrem Bewusstsein schaltete Animas Denken aus. Bevor sie zusammensackte, konnte sie noch auf einen gelbroten Stern auf den Bildschirmen zeigen. (Atlan 759)

POSIMOL konnte den von Anima gezeigten Stern identifizieren. Es handelte sich um die Sonne Muruth. Der vierte Planet trug den Eigennamen Cirgro. (Atlan 759)

Blinde Passagiere

Die Positronik kündigte plötzlich an, dass das Licht erlöschen würde. Es kam zu Kollisionen unter den Gefährten. Als das Licht wieder anging, war Nussel verschwunden und Goman-Largo und Anima lösten sich voneinander. Die Orbiterin war von der Vigpanderin weggeschleudert worden und auf den Tigganoi gestürzt. Seltsamerweise war sich POSIMOL nicht bewusst, dass die Positronik den Beginn und das Ende der Dunkelheit angekündigt hatte. Nussels Aufenthaltsort wurde ermittelt. Das Einhorn steckte mit seinem Horn in einer hölzernen Ersatzteilkiste fest, die sich im Ringkorridor zwischen Linearraumkonverter und Energieplasmatanks befand. Das Horn hatte zudem ein hominides Lebewesen festgenagelt. Es handelte sich um den Saltic Navak. Nussels Horn hatte seinen Körper unterhalb der Rippen durchbohrt. Anima stellte fest, dass es sich um eine relativ harmlose Fleischwunde handelte. Navak wurde aus seiner misslichen Lage befreit. (Atlan 759)

Nachdem seine Wunde versorgt war, bemerkte Goman-Largo, dass an Bord der STERNENSEGLER Totenstille herrschte. Auch das leise Geräusch der Schiffsaggregate war verstummt. Die Gefährten erfuhren einige Einzelheiten über das Volk der Saltics, denen Gucky kein Unbekannter war. (Atlan 759)

Widerstand

Die Schiffszelle war plötzlich starken Erschütterungen ausgesetzt. So plötzlich wie diese aufgetreten waren, endeten sie wieder. Goman-Largo, der sich wieder im Solo-Cockpit aufhielt, erhielt die Kontrolle über die STERNENSEGLER zurück. Es drohte eine Kollision mit einem der zahlreichen Schiffswracks an der Peripherie des Muruth-Systems. Der Spezialist der Zeit flog einen Ausweichkurs und steuerte Cirgro an. Doch ein von dem Planeten ausgehender Einfluss zwang Goman-Largo auf Gegenkurs zu gehen, was Anima nicht akzeptieren wollte. Sie brachte POSIMOL dazu, die Roboter auf sich einzustellen und den Modulmann aus dem Cockpit zu holen. Die STERNENSEGLER wendete und flog wieder Cirgro an. Durch ein kurzes Linearmanöver wurde die Entfernung drastisch verringert. (Atlan 759)

Zeitschleusen

Ein keilförmiges Raumschiff kreuzte ihren Weg. Durch Umgehung POSIMOLS gelang es Goman-Largo, Neithadl-Off, Navak und Sutok, die Kontrolle über die Ortungssysteme und die Triebwerke zu erlangen. Sie schafften es, die STERNENSEGLER sanft an das vermeintliche Wrack anzudocken und setzten in Raumanzügen über. Zu ihrem Erstaunen fand sich jeder der Vier in einer eigenen Umgebung wieder. Goman-Largo und Neithadl-Off erkannten unabhängig voneinander, dass das Schiff mit Zeitschleusen ausgerüstet sein musste, durch die man auf andere Zeitebenen gelangte. (Atlan 759)

Diejenigen in dem seltsamen Raumschiff, die die Zeitschleusen steuerten, verfolgten das Ziel, die vier Eindringlinge von der STERNENSEGLER fernzuhalten, um das Schiff selbst übernehmen zu können. Goman-Largo gelang es mit seinen Modulen die Manipulation der Zeitschleusen zu beenden, die Prä-Paradoxe zu neutralisieren und das Gleichgewicht der Kräfte im Universum wiederherzustellen. Dadurch konnten die Gefährten das fremde Temporalschleusenschiff verlassen und auf die STERNENSEGLER zurückkehren. Die Zeitphänomene fraßen das fremde Schiff gewissermaßen auf. (Atlan 759)

Goman-Largo, Neithadl-Off und die beiden Saltics waren nun bereit, Anima nach Cirgro zu folgen. Der völlig entkräftete Modulmann wurde von der Vigpanderin mit ein paar Tropfen Alkohol, den sie in seinem Gesicht verteilte, behandelt. Den Rest der beiden Flaschen konsumierte sie selbst. (Atlan 759)

In der Gewalt der Bärenartigen

Der Modulmann übernahm wieder die Steuerung des Schiffes. Einige Lichtsekunden vor Cirgro wurde Goman-Largo die Kontrolle entzogen und die STERNENSEGLER nahe der Siedlung Daimarat gelandet. Krelquotten erwarteten das Schiff. (Atlan 759)

Nachdär und Sufrya begrüßten die Ankömmlinge. Währenddessen schleppten die beiden Meisterdiebe Beutestücke von den Krelquotten unbemerkt in die STERNENSEGLER. (Atlan 759)

Vor etwa 2000 Krelquotten forderte Anima, sie zu Atlan zu bringen. Dogkhan wurde von den Bärenartigen ausgewählt, Anima zu Atlan zu führen. Der Tigganoi, die Vigpanderin und das Einhorn wurden von den Krelquotten abgedrängt und daran gehindert, der Orbiterin zu folgen. (Atlan 759)

Anima wurde zu halbschalenförmigen Gleitern gebracht, die sofort nach dem Einsteigen losflogen. Goman-Largo war über vier seiner Module, die er an Animas Gleiter geheftet hatte, über die Geschehnisse in den Tiefen des Planeten informiert. Sutok berichtete dem Tigganoi, dass Neithadl-Off in einer benachbarten Stadt vom Himmel gefallen war, jedoch von den Krelquotten mit deren psionischen Kräften aufgefangen wurde. Goman-Largo und Nussel gingen an Bord der STERNENSEGLER und landeten auf einem Platz, auf dem auch ein diskusförmiges Raumschiff stand. Anima meldete sich über Funk und verkündete, dass Atlan frei war. Als Gegenleistung hatte sie die Kranken geheilt. Noch immer schlafend, wollten ihn die Krelquotten an Bord der STERNSCHNUPPE bringen. Das Diskusschiff sollte danach in den Weltraum befördert werden. Neithadl-Off kam an Bord der STERNENSEGLER. Navak und Sutok baten Goman-Largo, ihre Anwesenheit an Bord dem Arkoniden vorerst vorzuenthalten. Anima stürmte in die Zentrale und verlangte, dass die STERNENSEGLER die STERNSCHNUPPE verfolgte. POSIMOL bestätigte den Befehl. (Atlan 759)

EVOLOS Diener

Nach der Kontaktaufnahme mit der STERNSCHNUPPE wurde die ENTE geortet. Die STERNENSEGLER und die STERNSCHNUPPE nahmen die Verfolgung des fremden Raumschiffes auf. Die beiden Schiffe landeten auf einer Ebene des Planeten Orgro, auf der auch die ENTE stand. Plötzlich war das fremde Schiff verschwunden. (Atlan 760)

Einige Zeit später bemerkten Goman-Largo, Anima und Neithadl-Off acht Gestalten, die sich der STERNENSEGLER näherten. Der Modulmann und Neithadl-Off verließen die STERNENSEGLER, um die fremden Raumfahrer zu begrüßen. Die Vigpanderin erklärte, dass sie sich auf einer Hochzeitsreise befänden. Der Bräutigam war Goman-Largo, der Anima geheiratet hatte. Die Gefährten aus der STERNSCHNUPPE stellten die Trauzeugen dar. Grablyn, der Anführer des Erkundungstrupps, konnte mit diesen Informationen nicht allzu viel anfangen. (Atlan 760)

Mrothyr entfernte sich aus der STERNSCHNUPPE und gab über Funk einen verstümmelten Notruf ab. Atlan machte sich sofort auf, um dem Freund zu Hilfe zu kommen. In einer unterirdischen Höhle überwältigte der Zyrpher den Arkoniden. Mrothyr handelte nach dem absoluten Befehl, der ihn zu einem willfährigen Werkzeug EVOLOS machte. (Atlan 760)

Der Zyrpher machte sich auf den Weg zur STERNSCHNUPPE. Über Funk meldete er Atlans Verletzung, die er im Kampf mit einer Riesenspinne davongetragen haben sollte. Er verlangte, dass Anima sofort mit ihm kommen sollte, um den Arkoniden heilen zu können. Goman-Largo forderte Mrothyr auf, zunächst einmal an Bord zu kommen. Dort wurde er von einem Fesselfeld eingefangen. Atlan hatte dank seines Zellaktivators das Bewusstsein schneller wiedererlangt als Mrothyr gedacht hatte und über Funk seine Freunde informiert. Der Zyrpher setzte psionische Fragmente EVOLOS frei und schickte sie durch das Fesselfeld zu Goman-Largo. Doch die Module des Spezialisten der Zeit verhinderten, dass die Fragmente in seinen Körper eindrangen. (Atlan 760)

Die STERNSCHNUPPE holte Atlan mit einem Traktorstrahl aus der Höhle an Bord. Es kam zu einer Auseinandersetzung zwischen Anima und Mrothyr auf psionischer Ebene. Mrothyr wurde von den psionischen Teilen EVOLOS, die in seinem Körper vorhanden waren, befreit. (Atlan 760)

Als die YOI 1, die STERNSCHNUPPE und die STERNENSEGLER Orgro verließen, nahm Atlan mit Soray Verbindung auf, um sich zu verabschieden. Goman-Largo wollte die Tessaler zu ihrer Heimatwelt begleiten. Atlan ließ ihn ziehen. Er schickte auch Anima an Bord der STERNENSEGLER. Die Koordinaten Aklards wurden in POSIMOL gespeichert. Die STERNENSEGLER und die YOI 1 verließen den Normalraum. (Atlan 760)

Zeitbeben

Ein Defekt des Linearraumtasters der YOI  1 zwang die beiden Schiffe, einen Zwischenstopp auf Tichex einzulegen. Die Reparatur nahm zwei Monate in Anspruch, ehe die beiden Schiffe ihren Flug fortsetzen konnten. (Atlan 771)

Während des Fluges nach Tessal, wo der Spezialist der Zeit hoffte, eine Zeitgruft oder Hinweise auf den Orden der Zeitchirurgen zu finden, wurde der Flug der STERNENSEGLER und des Schweren Aufklärers der Tessaler von den Ausläufern eines Sextadimschocks jäh gestoppt. Der Tigganoi ermittelte die Stärke des Zeitbebens im Muruth-System mit 11 minus auf der Ariolcanischen Skala. (Atlan 771)

Kurz nachdem die beiden Schiffe wieder Fahrt aufnahmen, wurde die STERNENSEGLER von fünfdimensionalen Energien getroffen. Der Aufklärer der Tessaler war spurlos verschwunden. Goman-Largo vermutete, dass er von psionischen Kräften aus dem Normalraum entfernt worden war. (Atlan 771)

Da Tessal ohne einen Führer nicht erreicht werden konnte, ordnete Goman-Largo den Rückflug in das Muruth-System an. (Atlan 771)

Dort materialisierte die STERNENSEGLER nicht wie geplant zwischen Vengro und Cirgro, sondern zwischen Orgro und Cirgro. (Atlan 771)

Die STERNENSEGLER schwenkte in einen Orbit um Cirgro ein, wo das Schiff von den Krelquotten mit deren parapsychischen Kräften festgehalten wurde. Neithadl-Off übernahm die Kommunikation mit Dschadda-Moi. Atlan sollte sich im Raumsektor Ray-Canar aufhalten. Die STERNENSEGLER setzte nach einer knappen Verabschiedung von Dschadda-Moi Kurs auf das Schwert des Rächers. (Atlan 771)

Kreuzfahrt

Kurz vor Ray-Canar ließ Goman-Largo die STERNENSEGLER anhalten. Durch seine Schulung in den Logikbeziehungen des Kausalnexus war der Tigganoi zu dem Schluss gekommen, dass die aufgefangenen Notrufe Fartuloons eigentlich extrem verdächtig waren. Anima protestierte. Goman-Largo ließ die Orbiterin Hyperfunksprüche mit höchster Sendeleistung ausstrahlen, die nach Atlan riefen. Eine Frist von drei Stunden wurde anberaumt, nach deren Ablauf das Schwert des Rächers systematisch abgesucht werden sollte. Nussel erschien in der Zentrale der STERNENSEGLER und sprach von einem Zeichen, das Unheil bedeutete. Als das Einhorn von Goman-Largo darauf angesprochen wurde, konnte sich Nussel nicht mehr daran erinnern, etwas gesagt zu haben. (Atlan 771)

Nach Ablauf der Frist begann die STERNENSEGLER, einen Stern nach dem anderen anzufliegen. Die nächste Sonne war Schwarze Witwe. In diesem System waren kein Leben und auch keine Anwesenheit von Raumschiffen festzustellen. Das nächste Ziel war das System des Sterns Weiße Frau. In diesem System gab es einige riesige Orbitalstädte, von denen eine erkundet werden sollte. Nussel und die beiden Saltics Navak und Sutok nahmen neben Anima und Neithadl-Off ebenfalls an diesem Vorhaben teil. Goman-Largo blieb im Schiff als Wache zurück. (Atlan 771)

Die zweite Expedition in eine weitere Orbitalstadt machte Goman-Largo mit. An seiner Stelle blieb Anima in der STERNENSEGLER zurück. Nach dem Betreten der Stadt schickte der Tigganoi ein Modul aus, das die WINDSBRAUT entdeckte. Dieses Modul gelangte über die Sextadimhalbspur in das kleine Raumschiff. Die Funktion des Moduls war Goman-Largo bisher nicht bekannt gewesen. Der Spezialist der Zeit flog die WINDSBRAUT aus der Orbitalstadt und verankerte sie an der Unterseite der STERNENSEGLER. (Atlan 771)

Das nächste Ziel war die Sonne Hexenmeister. Während der Erkundung des Systems maß POSIMOL eine schwache Nuklearexplosion im System Schwertspitze an. Die STERNENSEGLER setzte sich sofort dorthin in Bewegung. Das Schiff schwenkte in einen Orbit um den Planeten Relais ein. Der Ort der Explosion wurde geortet. POSIMOL maß die Reststrahlung von drei Mini-Fusionsraketen an, wie sie in der STERNSCHNUPPE mitgeführt wurden. Mit der WINDSBRAUT landeten Goman-Largo, Neithadl-Off, Anima, Sutok und Navak an jener Stelle, an der die charakteristischen Energiemuster des Unterlichtantriebs der STERNSCHNUPPE festgestellt wurden. (Atlan 771)

Anima war in Sorge um ihren Ritter nicht mehr zu bremsen und übernahm die Führung der Gruppe durch das Gewirr der Stahlträger. Die Gefährten stießen auf zerstörte und führungslos herumirrende Stahlmänner. Auch eine kleine Gedenktafel mit dem Namen »Mrothyr« wurde gefunden. Die beiden Saltics Navak und Sutok entdeckten in den Gehirnen der Roboter Datengruppen, die mittels Subultraimpulsen eingespeist worden waren. POSIMOL wurde mit der Auswertung der Datengruppen beauftragt. Es handelte sich um Koordinaten, die auf den mittleren Stern der Klinge des Schwertes des Rächers hindeuteten. (Atlan 771)

Bei der Annäherung an Heißer Stahl wurde die Zentrale der STERNENSEGLER von dem intensiven Licht des Sterns geflutet. Die Intensität des Lichtes rief bei Goman-Largo Schmerzen, bei Neithadl-Off und Nussel Panik hervor. Von einem Augenblick zum anderen leuchtete Heißer Stahl wieder wie eine normale Sonne. Nussel spürte das Böse, das um das Schiff herum lauerte. (Atlan 771)

Goman-Largo steuerte die STERNENSEGLER in einen engen Orbit um die seltsame Energiekugel, die den Planeten Klingsor darstellte. Als er die Funkanlage aktivierte, dehnte sich Klingsor rasend schnell aus und verschlang das Schiff. Von einem Augenblick zum anderen schrumpfte die Energieballung wieder in sich zusammen und gab die STERNENSEGLER frei. Klingsor zog sich so stark zusammen, dass er verschwand und weder zu sehen, noch zu orten war. Auf den Bildschirmen der STERNENSEGLER war nichts mehr von den Sonnen des Schwertes des Rächers zu sehen. Zahlreiche Staub- und Gaswolken leuchteten in großer Entfernung in Blau und Rot. In den Lücken zwischen den Wolken funkelten unzählige Sterne. (Atlan 771)

In unbekanntem Raum

Die Versetzung in ein unbekanntes Raumgebiet verursachte bei Anima einen scheintodähnlichen Zustand. Auf Goman-Largos Befehl ließ POSIMOL aus einer Wandöffnung einen Cyborg-Tank ausfahren, in den der Modulmann Anima sorgsam hineinlegte. Transparentes Kontaktgel schmiegte sich um den Körper der Humanoiden, das sie perfekt mit den Cyborg-Einrichtungen verband. Eine Maske stülpte sich über ihr Gesicht. Die Lebensfunktionen Animas konnten dadurch auf einem Minimum stabilisiert werden. (Atlan 772)

Die Besatzung der STERNENSEGLER widmete sich nun wieder der fremden Umgebung. Nussel verlangte den sofortigen Abflug aus diesem Gebiet, das seiner Meinung nach Tod und Grauen roch. (Atlan 772)

Goman-Largo ließ den gespeicherten Funkspruch an Atlan ununterbrochen mit höchster Intensität ausstrahlen. Eine Antwort blieb aus. Seltsamerweise waren überhaupt keine Hyperfunkaktivitäten festzustellen. (Atlan 772)

Da es der STERNENSEGLER nicht möglich war, das merkwürdige Raumgebiet, das Binnenraum genannt wurde, zu verlassen, wurde die Sonne Rotes Flackerlicht als Ziel ausgewählt. Mit der WINDSBRAUT und zwei Stahlmännern als Begleitung landete Goman-Largo auf Endstation. Er untersuchte die Ruinen einer Festungsanlage. Doch alles war von den Gewalten atomaren Feuers vernichtet worden. Goman-Largo entschloss sich zur Rückkehr auf die STERNENSEGLER. (Atlan 772)

Das nächste Ziel war der Stern Blaues Flackerlicht. In einer Umlaufbahn um den sechsten Planeten dieses Systems wurde die OBSERVATORIUM entdeckt. Mit der WINDSBRAUT setzten Neithadl-Off, Sutok, Navak und Nussel zu dem fremden Raumschiff über. (Atlan 772)

Den Saltics gelang es, die völlige Kontrolle über die RUTENGÄNGER, wie das Schiff eigentlich hieß, zu erlangen. Während Neithadl-Off auf die STERNENSEGLER zurückkehrte, blieben Sutok, Navak und Nussel an Bord des fremden Raumschiffes. Die RUTENGÄNGER folgte der STERNENSEGLER zum System Grünes Flackerlicht. Die fünfte Welt der Sonne wies ein Ringsystem auf, das aus insgesamt fünf Ringen bestand. Diese setzten sich zum größten Teil aus Raumschiffswracks zusammen. (Atlan 772)

Ein plötzlich zwischen dem fünften Planeten und dem innersten Ring erscheinender blassroter Ring mit einem Durchmesser von etwa einer Million Kilometern färbte sich in wenigen Sekunden grellrot. In seinem Innern war ein violettes Wallen zu erkennen. Die Trümmerbrocken verließen ihre bisherige Umlaufbahn und stürzten in dieses Wallen, wo sie entstofflicht wurden und verschwanden. Kurz darauf brach auch der Ring wieder zusammen und verschwand so spurlos, wie er zuvor aufgetaucht war. Da sich der Vorgang nicht wiederholte, wurde Kurs auf Totes Auge gesetzt. (Atlan 772)

Beim Anflug auf den Planeten Sarkophag wurde die STERNENSEGLER von der RUTENGÄNGER in einen Dakkardimtunnel versetzt, um so gefahrlos diese Welt erreichen zu können. Im Inneren Sarkophags entdeckten Neithadl-Off und Goman-Largo Tausende von Raumschiffen, die in riesigen Werthallen von einer transparenten, harten Schicht vor Korrosion geschützt wurden und nur auf ihre Inbetriebnahme warteten. Nach der Entdeckung der FEUERDRACHE kehrten die beiden Freunde in die STERNENSEGLER zurück, die bald darauf von der RUTENGÄNGER in einem Dimensionstunnel wieder in den Weltraum zurückgeholt wurde. (Atlan 772)

Erinnerungen

Goman-Largo, der immer wieder von Erinnerungen an den »Schwarzen Ritter« geplagt wurde, den er auf dem Planeten Barquass kennengelernt hatte, als er auf eine Kristallwelt versetzt worden war, beschloss, dem Ruf des Unbekannten zu folgen und nach Llokyr zu suchen. Der Modulmann vermutete in Dreigestirn das verborgene Zentrum der Sternenfalle Askyschon-Nurgh. Im Raum zwischen den drei Sonnen glaubte er den Planeten Llokyr zu finden. (Atlan 772)

Goman-Largo wollte mit der WINDSBRAUT in den Raum zwischen den drei Sonnen fliegen, wo eine energetische Hölle herrschte. Neithadl-Off versuchte ihren Partner mit einem Paralysator daran zu hindern. Mit einem plumpen Trick entwaffnete er die Vigpanderin. Er übergab ihr aber sofort wieder die Waffe. Ein Hyperfunkspruch von Atlan wurde aufgefangen. Der Arkonide wartete auf Llokyr, warnte jedoch davor, mit der STERNENSEGLER dorthin zu fliegen. Selbst die STERNSCHNUPPE hatte den Planeten nur mit Mühe erreicht und dabei waren die Schutzschirmprojektoren verglüht. (Atlan 772)

Llokyr

Die RUTENGÄNGER öffnete einen Dakkardimtunnel und beförderte auf diesem Weg die WINDSBRAUT mit Goman-Largo nach Llokyr. Auf der Kristallwelt angekommen sendete der Spezialist der Zeit einen Hyperfunkspruch an Atlan aus, der sich unverzüglich meldete und bat, an Bord kommen zu dürfen. Die von Goman-Largo ausgeschickten Module konnten zwar eine Masse biologisch lebender Substanz orten, aber deren Emissionen waren nicht jene Atlans. Da der Modulmann nicht gleich antwortete, forderte ihn der angebliche Atlan zu einem Duell auf Leben und Tod heraus. Goman-Largo war sich sicher, den »Schwarzen Ritter« oder den »Ritter des Feuers«, den er auf Barquass getroffen hatte, vor sich zu haben. Sollte der Tigganoi den geforderten Kampf gewinnen, so war ihm das Verlassen Llokyrs und der Sternenfalle von Askyschon-Nurgh gewiss. Sollte er jedoch verlieren, musste er dem Unbekannten bis an dessen Ende dienen. Goman-Largo glaubte, dass der »Schwarze Ritter« an seinem Wissen, das ihm in der Zeitschule von Rhuf vermittelt worden war, interessiert war. Der Zeitspezialist bereitete die Selbstzerstörung der WINDSBRAUT vor. Der Ritter lenkte plötzlich ein und bat Goman-Largo mit ihm zusammenzuarbeiten, um eine Invasion der unter dem Kommando Dulugshurs stehenden Flotten zu verhindern. Als Gegenleistung für eine gleichrangige Stellung sollten Atlan und Chipol getötet werden, da diese jedem Eingriff in die Zeit ablehnend gegenüber standen. Goman-Largo lehnte diese Bedingung kategorisch ab. (Atlan 772)

Der Unbekannte erklärte, dass es sich dabei um einen Test gehandelt hatte, dem zeitgleich auch Atlan unterzogen worden war. Beide Prüflinge hatten den Test bestanden. Der Ritter sorgte daraufhin dafür, dass sie die Sternenfalle Askyschon-Nurgh verlassen konnten. Dazu musste jener Ort aufgesucht werden, an der die STERNENSEGLER nach dem Durchgang durch den Pedotransmitter Klingsor aufgetaucht war. Bevor der Unbekannte sich auflöste, teilte er Goman-Largo noch mit, dass er ihm auf der Spur bleiben würde und dass ihm der Tigganoi irgendwann sein Wissen und Können zur Verfügung würde stellen müssen. (Atlan 772)

Der echte Atlan meldete sich. Die STERNSCHNUPPE landete mit dem Arkoniden, Chipol und Don Quotte neben der WINDSBRAUT. Ein Dakkardimtunnel holte die beiden Raumschiffe aus der Hölle des Dreigestirns. (Atlan 772)

Die drei Schiffe flogen jene Position an, an der sie von Klingsor kommend materialisiert waren. Von einem Augenblick zum anderen befanden sie sich wieder im System von Heißer Stahl. Während Anima wieder erwachte, meldeten Sutok und Navak, dass sie keine Kontrolle mehr über die RUTENGÄNGER hatten. Alle Schaltkonsolen wurden von einem undurchdringlichen Energiefeld umhüllt. Die STERNENSEGLER und die STERNSCHNUPPE versuchten, die RUTENGÄNGER abzufangen, was jedoch kläglich misslang. Das Riesenschiff verließ den Normalraum. (Atlan 772)

Abschied

Der Modulmann wollte unbedingt die Zeitgruft auf Tessal besuchen, während Atlan mit der STERNSCHNUPPE nach Aklard fliegen wollte, um zu sehen, ob es bei den Daila und EVOLO etwas Neues gab. Anima war nicht bereit, an Bord der STERNENSEGLER zu bleiben, sondern wollte auf die STERNSCHNUPPE gebracht werden. Gleich nach ihrem Überwechseln beschleunigte die STERNENSEGLER und verschwand zwischen den Sternen. (Atlan 775)

Planet der Kanäle

Während der Nachtperiode des bisher ereignislosen Fluges nach Tessal wurde die YOI I plötzlich von einer unbekannten Kraft auf dem Normalraum gerissen. Die STERNENSEGLER begann die Suche nach dem Raumschiff der Tessaler. POSIMOL und die von der Bordpositronik ausgeschickten Sonden konnten nicht einmal eine Rest-Energiespur orten. Goman-Largo und Neithadl-Off waren sich sicher, dass der »Schwarze Ritter« von der Kristallwelt Llokyr seine Hände im Spiel hatte. Hoffnung, eine Sonne, die von einem Planeten umkreist wurde, auf dem Sauerstoffatmer leben konnten, wurde als Ziel auserkoren. Die STERNENSEGLER ging in den Linearraum. Nach nur kurzem Flug landete das Schiff auf dem Planeten Canali. Eine der ausgeschickten Sonden übermittelte die Bilder einer Kolonne aufrecht gehender Wesen, die zu einem der zahllosen Kanäle dieser Welt unterwegs war. Die Aufnahmen waren nicht deutlich genug, sodass sich Goman-Largo entschloss, die STERNENSEGLER auf einem verfallenen Raumhafen nahe der Ruinenstadt zu landen. (Atlan 778)

Der Modulmann rüstete sich mit einem Raumanzug aus. Als Bewaffnung nahm er lediglich einen Paralysator mit, den er in der rechten Hüfttasche seines Anzugs versteckte. Ein Individualschutzschirm konnte ihn vor etwaigen Gefahren schützen. Derart ausgerüstet, näherte sich Goman-Largo den Planetariern. (Atlan 778)

Goman-Largo erreichte den Zug der Canalis. Diese froschähnlichen Wesen schleppten braune, etwa einen Meter hohe und 54 Zentimeter breite und ebenso dicke Lehmblöcke mit sich, die mit dicken pflanzlichen Fasern durchsetzt waren. Das Erscheinen des Fremden löste Unruhe unter den Canalis aus. Der Translator übersetzte den Friedensgruß des Tigganoi in die quarrende Sprache der Froschwesen. Ein einzelner Canali trat vor und stellte sich als Karrn, der Oberste Quaker, vor. Auf die Frage Goman-Largos nach dem Verbleib der Tessaler und deren Raumschiffs, konnte Karrn nur antworten, dass in diesem Teil seiner Welt schon seit langer Zeit kein Schiff mehr gelandet war. Der Oberste Quaker berichtete davon, dass unter seinem Volk ein erst kürzlich stattgefundenes Ereignis für große Unruhe gesorgt hatte. Das Wasser im Kanal, das üblicherweise kaum eine Strömung aufwies, hatte große Wellen geschlagen und dabei Schäden angerichtet, die die Canalis jetzt zu reparieren versuchten. Goman-Largo kehrte an Bord der STERNENSEGLER zurück. (Atlan 778)

POSIMOL ortete in einer weiteren Ruinenstadt die Tätigkeit eines Reaktors auf Wasserstoff-Helium-Fusionsbasis. Unter dem Raumhafen der Stadt gab es ein ausgedehntes System von Kavernen und Korridoren. Eine von einer Erdschicht bedeckte Metallplatte verschloss einen 100 Meter durchmessenden Schacht, der von der planetaren Oberfläche zu einem unterirdischen Hangar führte. Eine in ihrer molekularen Beschaffenheit der YOI I entsprechende Masse wurde erkannt. (Atlan 778)

Die Bordpositronik der STERNENSEGLER fand einen fünf Meter weiten Schacht, der leicht schräg von der Oberfläche zum Hangar führte. Der Modulmann und Neithadl-Off bewaffneten sich mit Quintadimwerfern und flogen mit ihren Flugaggregaten durch den Schacht in die Tiefe. Trümmer wurden durch den Einsatz der Waffen aus der Schatzkammer Krell-Nepethets aus dem Weg geräumt. (Atlan 778)

Sie gelangten in einen Raum mit kreisförmiger Grundfläche und einer Wölbung nach oben hin. In zwei Meter tiefen und einen Meter hohen Nischen ruhten die sterblichen Überreste von mehreren Hundert insektoiden Wesen in luftdicht verschlossenen, transparenten Behältern. Durch den Zahn der Zeit stark in Mitleidenschaft gezogene Kunststoffkästen an den Fußenden der Särge, war deren Inhalt über den Boden verteilt worden. Die Grabbeigaben bestanden aus seltenen Metallen und waren mit kostbaren Juwelen besetzt. Noch während Goman-Largo und Neithadl-Off in die Betrachtung dieser Schätze versunken waren, schloss sich der Eingang zu dieser Schatzkammer. Von der Decke fiel ein Memowürfel herab. Das Bild des »Schwarzen Ritters« erschien. Er warnte die beiden Eindringlinge davor, sich nicht mit den Schätzen aufzuhalten, sondern Dulugshur zu suchen. Nur auf diese Weise konnte der Tod vieler intelligenter Wesen verhindert werden. (Atlan 778)

Mit seinen Modulen stellte Goman-Largo fest, dass diese Botschaft vor etwa 12.000 Jahren verfasst worden war. Seine kleinen Helferlein konnten die positronische Sperre des Eingangsportales überwinden. Zurück in der Freiheit verschloss der Tigganoi das Tor, um den Insektenmumien ihre Totenruhe zurückzugeben. (Atlan 778)

Auf ihrem weiteren Weg trafen Goman-Largo und Neithadl-Off auf Soray und seine Tessaler. Erfahrungen wurden ausgetauscht. Um alle Personen von dieser Welt abzutransportieren, war die YOI I unbedingt erforderlich. Goman-Largo fand den Raum mit der Sektorenpositronik, die durch den Dimensionsschock bei der Versetzung der YOI I aus ihrem »Schlaf« geweckt worden war und einer uralten Programmierung folgte. Der Würfel mit sechs Metern Kantenlänge war nun voll aktiv, was die zahllosen Skalen und Leuchtelemente bewiesen. Auf einem großen Bildschirm war der Rumpf der YOI I zu sehen. Die abmontierten Teile wurden auf Metallgestellen gelagert. Die Positronik drohte, die Eindringlinge in die »Festung« zu vernichten. Der Tigganoi und die Vigpanderin wurden von dicken bläulichen Strahlen erfasst, deren Energien jedoch von den Schutzschirmen abgelenkt wurden. Die Positronik war gezwungen, ihrerseits einen grünen Schutzschirm aufzubauen, um sich nicht selbst zu schaden. (Atlan 778)

Neithadl-Off gab sich als Zeitprinzessin aus, die mit ihrem Ritter Goman-Largo von den Herren der Positronik entsandt worden war, um auf dem Planeten nach dem Rechten zu sehen. Die Sektorenpositronik blieb skeptisch, da sie mit der Zentralpositronik keine Verbindung aufnehmen und die Behauptungen überprüfen konnte. Auf Verlangen schaltete das Rechengehirn seinen Schutzschirm aus, um eine Funkverbindung der Abgesandten mit der Zentralpositronik POSIMOL störungsfrei zu ermöglichen. Goman-Largo schickte einige seiner Module unbemerkt in das Innere des Rechners. Dann funkte er POSIMOL an und berichtete von den Schwierigkeiten mit der Sektorenpositronik der Festung. Er forderte die Bestätigung über den Status als befehlsberechtigte Abgeordnete an, denen sich sowohl POSIMOL als auch die Sektorenpositronik unterzuordnen hatten. Das Bordgehirn der STERNENSEGLER bestätigte. Inzwischen hatten die Module einen großen Teil der alten Programmierung der Sektorenpositronik gelöscht. Diese ordnete sich nun den Abgesandten der Herren unter. Goman-Largo und Neithadl-Off erhielten ihre Freiheit zurück und die Roboter begannen mit dem Wiederaufbau der YOI I. (Atlan 778)

Nach drei Tagen flog der Aufklärer der Tessaler durch den großen Ausflugschacht und schloss zur STERNENSEGLER auf, die sich in einem stationären Orbit über dem Raumhafen befand. Dem Weiterflug nach Tessal lag nun nichts mehr im Weg. Noch bevor die beiden Schiffe starteten, wurde ein 20.000 Quadratkilometer großes Gebiet um den Raumhafen von einer nuklearen Explosion verwüstet. Goman-Largo war davon überzeugt, dass dies das Werk des »Schwarzen Ritters« war. (Atlan 778)

Im Machtbereich der Tessaler

Die Flugrichtung der STERNENSEGLER und der YOI I zeigte zum Halo der Galaxie Manam-Turu. Der Kurs war jedoch nicht geradlinig, sondern wich oftmals davon ab, anscheinend, um die Position des Planeten Tessal nicht frühzeitig bekannt werden zu lassen. (Atlan 779)

Der erste Zwischenstopp führte in ein Doppelsonnensystem, das offenbar nicht natürlichen Ursprungs war. Die Ebenen der Planetenbahnen standen im Winkel von 45 Grad zueinander. Der bläulich-weiße Gasriese und der andere Stern, der sich offenbar in einem Übergangsstadium vom Roten Riesen zum Weißen Zwerg befand, wurden von jeweils 24 Planeten umkreist. Diese Welten wurden ihrerseits von 192 Monden umlaufen. Die YOI I übermittelte an POSIMOL die Anordnung, das Defensivsystem zu aktivieren. Der Schutzschirm baute sich um die STERNENSEGLER auf. Bisher hatten die beiden Schiffe 23.468 Lichtjahre seit ihrem Aufbruch von Canali zurückgelegt. Der Aufklärer der Tessaler übermittelte weitere Kursdaten. Plötzlich wurden die YOI I und die STERNENSEGLER von psionischen Kräften angegriffen. Die Schirmfelder glühten auf. Erschütterungen durchliefen die Schiffe. Bevor größere Schäden auftraten, wechselten die Raumschiffe in den Linearraum über. Der Peilstrahl der YOI I führte die STERNENSEGLER in den Halo. (Atlan 779)

Nach insgesamt 52.113 Lichtjahren erreichten die Schiffe den Kugelsternhaufen Simmian. Nun nahm der Obmann Soray endlich persönlich Kontakt mit der STERNENSEGLER auf. Er war dabei aber weiterhin äußerst wortkarg und warnte nur davor, die Nähe der YOI I zu verlassen. Soray forderte die STERNENSEGLER auf, mit Höchstwerten zu beschleunigen und ein Linearmanöver vorzubereiten. Goman-Largo weigerte sich, diesem Befehl zu folgen, da er der Ansicht war, dass sich der Obmann der Tessaler an ihn oder Neithadl-Off zu wenden hatte, wenn er etwas anzukündigen hatte. Nur widerwillig nahm Soray Kontakt auf und warnte vor drohenden Angriffen von Piraten. Nur wenige Sekunden nachdem Kursdaten an POSIMOL überspielt worden waren, wurden Objekte geortet, die sich mit hoher Überlichtgeschwindigkeit näherten und sich auf Kollisionskurs befanden. Vier diskusförmige Raumschiffe fielen in den Normalraum zurück. Nur Sekundenbruchteile später traten die YOI I und die STERNENSEGLER in den Linearraum ein. (Atlan 779)

Nach nur 15 Lichtjahren fielen die beiden Schiffe in den Normalraum zurück und befanden sich nun im Innern einer Dunkelwolke. Eine weitere Linearetappe brachte sie in die unmittelbare Nähe eines Schwarzen Loches. Die STERNENSEGLER nutzte den Gravitationssog aus, um zu beschleunigen. Beide Faktoren, der Sog und die Beschleunigung, brachten den Zeitablauf durcheinander. Ein Zeitschatten der STERNENSEGLER zeigte das Schiff spiegelverkehrt. Eine neuerliche Linearetappe beendete den Spuk. (Atlan 779)

Piraten-Gefechte

Im Bereich einer blauen Sonne stürzten die beiden Raumschiffe in den Normalraum zurück. Sie landeten inmitten eines heftigen Gefechtes zwischen tessalischen Aufklärern und diskusförmigen Einheiten mit 90 Metern Durchmesser und 15 Metern Polhöhe. Die STERNENSEGLER wurde zum Ziel der Diskusschiffe. Die YOI I unterstützte Goman-Largo und Neithadl-Off mit dem Einsatz von Transform-Geschützen. Die Piraten verwendeten Quintadimwerfer, die Kugelfelder von elf Metern Durchmesser erzeugten. (Atlan 779)

Goman-Largo konnte sich von den kämpfenden Parteien etwas absetzen, deren Verluste ziemlich hoch waren. Der Tigganoi wollte ein schwer beschädigtes Diskusschiff der Piraten untersuchen. Doch bevor er auf das Wrack übersetzen konnte, griffen zwei tessalische Aufklärer die STERNENSEGLER an. Die Schüsse aus den Desintegratoren konnten von den Schutzschirmen der STERNENSEGLER absorbiert werden. Aus dem Linearraum tretende Einheiten umzingelten die STERNENSEGLER. Goman-Largo schaltete die Schutzschirme des Schiffes aus. Der aufgefangene Funkverkehr zwischen den tessalischen Einheiten brachte eine heftige Diskussion zwischen Gudar und Soray zu Tage. Soray konnte die Vernichtung der STERNENSEGLER verhindern, indem er auf die Dienste verwies, die Goman-Largo als Spezialist der Zeit den Tessalern erweisen konnte. Der Tigganoi war vielleicht imstande, das Geheimnis um den Tempel des Zwerges Modar zu lüften. (Atlan 779)

Schwierigkeiten auf Tessal

Gudar erteilte der YOI I die Erlaubnis, die STERNENSEGLER mit einer Eskorte von vier Schiffen nach Tessal zu bringen. Die beiden Schiffe landeten auf dem Raumhafen von Knachir. Die STERNENSEGLER und ihre Besatzung wurden unter Quarantäne gestellt. Doch bereits kurze Zeit später wurde diese wieder aufgehoben und Goman-Largo und Neithadl-Off wurden aufgefordert, das Schiff zu verlassen. Die von den Tessalern gesetzte Frist von drei Minuten lief ab. Der Spezialist der Zeit und die Parazeit-Historikerin weigerten sich, der Anordnung Folge zu leisten. Neithadl-Off drohte mit einer neu entwickelten »Sextadim-Endzeitfusionsbombe«, deren Explosion das Dordonn-System völlig vernichten würde. Sie verlangte mit dem Herrscher von Tessal zu sprechen. Einige Minuten später meldete sich die Kaiser-Admiralin Nifaidong. Sie wies den Ankömmlingen ein Gästequartier im Drittelpalast zu. Marudor wurde der Vigpanderin als Adjutant zugeteilt. Mit drei Schwebern wurden Neithadl-Off und Goman-Largo vom Raumhafen zum Drittelpalast geflogen. Zwei auf dem Raumhafen zurückgelassene Module des Tigganoi übermittelten diesem die vergeblichen Versuche der Tessaler, in die STERNENSEGLER einzudringen. Vehement forderte der Spezialist der Zeit Marudor auf, zum Raumhafen zurückzukehren. Er scheute auch nicht davor zurück, die Tessaler als Volk von Dieben zu bezeichnen, die das Gastrecht mit Füßen traten. Marudor ließ die Aktivitäten an der STERNENSEGLER einstellen. (Atlan 779)

Während des Anfluges auf den Drittelpalast ertönten Alarmsirenen. Das Gebäude wurde in einen Schutzschirm gehüllt. Die Vinnider griffen mit einigen diskusförmigen Raumschiffen die Stadt an. Die drei Gleiter landeten. Die Tessaler versuchten, sich in unterirdische Bereiche in Sicherheit zu bringen. Neithadl-Off wurde von dem Strom an Personen mitgerissen und von ihrem Gefährten getrennt. Goman-Largo und Marudor stießen aber bald wieder zu Neithadl-Off. Der Flug zum Drittelpalast wurde fortgesetzt. (Atlan 779)

Im Palast angekommen, verlangte Neithadl-Off, dass sie die STERNENSEGLER zum Palast holen durfte. Über ein Hologramm nahm die Kaiser-Admiralin Kontakt auf und schlug die Bitte der »Prinzessin der hundert Galaxien« ab. Die STERNENSEGLER schien das Angriffsziel der Piraten zu sein. Morissa, Burtai und Sissiam informierten Goman-Largo und Neithadl-Off über die augenblickliche Lage im Kugelsternhaufen Simmian. Die Piraten hatten im Umkreis von zehn Lichtjahren um Dordonn starke Kräfte zusammengezogen. (Atlan 779)

In den ihnen zugewiesenen Gemächern erhielten Goman-Largo und Neithadl-Off Besuch von Prinz-Admiral Hochtai, der aus einem Geheimgang die Unterkunft betrat. Der Tessaler bat die Gäste um Hilfe bei Verhandlungen mit den Vinnidern. Gleichzeitig informierte er über die Beweggründe, die die angeblichen Piraten zu Angriffen auf die Tessaler veranlassten. Der Prinz-Admiral bat die Vigpanderin und den Spezialisten der Zeit ihn zu Nofradir zu begleiten. (Atlan 779)

Im Zwergentempel

Neithadl-Off gab sich im Tempel des Zwerges Modar als eine Angehörige jenes Volkes aus, das die Tessaler in ferner Vergangenheit auf dem Planeten Alchadyr vor dem Untergang gerettet hatte. Auch forderte sie die Rückgabe des Heiligen Kubus der Vinnider, den Nofradir gestohlen hatte. Eine schwere Detonation unterbrach die Unterhaltung. Ein Landungstrupp der Vinnider war in den Tempel eingedrungen. Der Erste Exekutor tötete einen der Angreifer mit seinem Thermostrahler, dann mussten die Tessaler und die Fremden die Flucht vor der Übermacht ergreifen. Sie waren gezwungen, ihre Quintadimwerfer einzusetzen. Nofradir erhielt einen Streifschuss an der Hüfte. Neithadl-Off wurde von den Vinnidern überwältigt und als Geisel genommen. Tessalische Soldaten trafen zur Unterstützung ein. Goman-Largo heftete eines seiner Module an die Vigpanderin und konnte so ihren Standort jederzeit ausmachen. Der Spezialist der Zeit versuchte, die Tessaler aufzuhalten, die darauf aus waren, niemanden entkommen zu lassen. Wie die Vinnider verließ Goman-Largo den Tempel. Über sein Modul beobachtete er den Flugweg seiner Gefährtin, bis in einem großen Raum die Übertragung zu Ende war. Er konnte nur mehr Schwärze erkennen. (Atlan 779)

Goman-Largo wurde von den Soldaten und Hochtai eingeholt. Er würde sein Verhalten den Tessalern gegenüber erklären müssen. Die Modar-Kämpfer brachten ihn in den Drittelpalast zurück, wo die Kaiser-Admiralin wartete. (Atlan 779)

Auf der Spur der Entführer

Am 2. Juni 3820 befand sich Goman-Largo in Kophal auf der Flucht vor den Männern der Nifaidong. Es war ihm gelungen, mit einem Gleiter aus dem Drittelpalast von Knachir heimlich zu entkommen, zumal ihm die Kaiser-Admiralin verboten hatte, das Gebäude zu verlassen. Der Tigganoi wollte seine Gefährtin Neithadl-Off jedoch nicht im Stich lassen. (Atlan 780)

In einem Viertel der Stadt, an dessen Gebäuden der Zahn der Zeit schon ordentlich genagt hatte, führte ihn die Spur der Vinnider zu einer metallenen Platte, die durch einen Strahlschuss des Tigganoi aufkippte. Goman-Largo gelang es, sich blitzschnell aus der Gefahrenzone zu katapultieren, ehe die tonnenschwere Platte ihn zermalmen konnte. Ausgeschickte Module konnten die Infrarotspur der Vigpanderin in einem nun sichtbaren Stollen anmessen, der steil in die Tiefe führte und von einem grünen Dämmerlicht erhellt wurde. Ein kaum sichtbarer Draht ließ Goman-Largo stolpern. Dies bewahrte ihn vor einer messerscharfen Scheibe, die aus einer Öffnung hervorgeschossen kam und den Gang verschloss. Einige Module machten den Tigganoi darauf aufmerksam, dass der Sauerstoff abgepumpt und durch Stickstoff ersetzt wurde. Ein massives Schott schnitt ihm den Rückweg ab. Dem Beschuss mit seinem Quintadimwerfer hielten die beiden Verschlüsse mühelos stand. Plötzlich glitten die beiden Schotte zurück und gaben den Weg frei. (Atlan 780)

Der Gang führte weiter bis zu einer Gabelung. Rechts verwandelte sich der Gang zu einer Fallröhre, die in einem Säurebecken endete. Der Zeitspezialist hielt sich daher links, wo gewaltige Stufen in die Tiefe führten. Als sich die Absätze in eine glatte Fläche verwandelten, rutschte der Tigganoi darauf immer schneller werdend nach unten. Überdimensionale, eng beieinander stehende Messer schoben sich aus der Fläche. Die Zeit reichte nicht aus, alle Messer mit dem Quintadimwerfer zu beseitigen. In letzter Sekunde wurden die Messer wieder eingefahren. Die Module hatten ihn gerettet. Durch kinetische Aufprallenergie hatten sie einen grünen Kippschalter betätigt, der die Falle erneut betriebsbereit machte und im Fall des Zeitspezialisten das Gegenteil bewirkt hatte. (Atlan 780)

Nachdem der Schock über diese mörderischen Fallen abgeklungen war, machte sich Goman-Largo unverzüglich weiter auf die Suche nach der Vigpanderin. Er hielt sich nun in einer runden, kuppelförmigen Halle auf. In einer Nische begann ein Tunnelgewölbe, das zu einem gewaltigen Portal führte. Seine Module warnten vor der Hochspannung, mit der das Tor und eine Fläche davor abgesichert waren. Goman-Largo feuerte mit seinem Quintadimwerfer und konnte durch den Beschuss die Stromquelle neutralisieren. Er schoss ein faustgroßes Loch in das Tor, das sich daraufhin öffnete. Eine kleine nur düster beleuchtete Kammer wurde sichtbar. Ein raffiniert angebrachtes Spiegelsystem gaukelte dem Auge vor, dass die rückwärtige Wand aus gewaltigen Quadern zu bestehen schien. Ein Transmitter wurde durch dieses System vor neugierigen Blicken bewahrt. Es bereitete ihm keine Mühe, die Transportkoordinaten herauszufinden. Als er das Gerät auf Senden schaltete, wurde er ohne Zeitverlust abgestrahlt. Er materialisierte in einer weitläufigen Halle. Zwei Echsenwesen kauerten am Fuß eines Podestes, das mit Kissen bedeckt war. Darauf thronte Neithadl-Off. Die Vigpanderin wurde als »Seherin« und »Abgesandte des Drachenkubus« angesprochen. Sie versicherte dem Namradur und Schadir, dass die Tessaler den Transmitter nie finden würden und somit dem Drachentempel keine Gefahr drohte. Nachdem sich die beiden Vinnider zurückgezogen hatten, eilte eine junge Frau herbei, die der Seherin die Kissen aufschüttelte und Laken und Decken zurechtrückte. Neithadl-Off genoss augenscheinlich diese bevorzugte Behandlung. (Atlan 780)

Während Goman-Largo die Vorgänge in der Halle beobachtete, wurde er von acht Vinnidern entdeckt, die sich sofort auf ihn stürzten. Schnell war eine Schlägerei im Gange. Der Absolvent der Zeitschule von Rhuf wurde der Spionage für die Tessaler bezichtigt und dementsprechend rüde behandelt. Er wurde von Eristofit und seinen Wachen zu Schadir gebracht. Der Modulmann berichtete dem Drachensohn von seiner Verfolgungsjagd, die ihn schließlich durch den geheimen Transmitter in den Tempel des Drachen in Vinnidarad geführt hatte. Doch Schadir glaubte ihm nicht und ließ ihn in einen besonders gesicherten Kerker werfen. (Atlan 780)

Die Seherin und der Hofnarr

In Ketten wartete Goman-Largo auf die Dinge, die da kommen würden. Schadir und Eristofit betraten seine Zelle. Der Wächter wurde von dem Drachensohn aufgefordert, dem Gefangenen die Ketten abzunehmen. Schadir bat Goman-Largo um Entschuldigung für die Behandlung. Der als Hofnarr der Seherin geltende Fremde wurde frei gelassen und nach einem ausgiebigen Bad zu Neithadl-Off gebracht. Die Vigpanderin machte dem Zeitspezialisten klar, dass sie die Abgesandte des Drachenkubus wäre und dass er sich als Hofnarr darstellen sollte. Goman-Largo spielte die ihm zugedachte Rolle, betätigte sich als Clown, Grimassenschneider, Akrobat und Zauberer – sehr zum Amüsement des Namradur. Da der Modulmann von seiner Gefährtin als genialer Lügner vorgestellt worden war, beantwortete er eine Frage des Namradur, wie er sich die Suche nach dem Heiligen Kubus vorstellte, mit einem Hinweis auf den »Schwarzen Ritter«, der sich in einer Festung in den Wolken aufhalten sollte. Neithadl-Off interpretierte diese Lügengeschichte dahingehend, dass in den subplanetaren Gefilden nach dem Kubus gesucht werden musste, der von mehreren Tätern entwendet worden war. (Atlan 780)

Begleitet von fünf schwerbewaffneten Vinnidern machten sich Goman-Largo und Neithadl-Off auf, um unter dem Drachentempel eine vermutete Zeitgruft zu entdecken. In einem Saal mit kreisrundem Grundriss herrschte ein gelbliches Leuchten, das von überall her kam. Durch die transparenten Wände waren die ringförmigen Sektoren zu erkennen, die dem Modulmann und der Vigpanderin schon bekannt waren. Boden und Decke nahmen andere Farbgebungen an, Blitze leuchteten auf und unheimliche Geräusche ertönten. Als der Raum sich in ein düsteres Rot hüllte und die Wände tiefschwarz wurden, verfielen die fünf Vinnider in Panik. Sie hämmerten mit bloßen Fäusten auf die Wände ein und feuerten mit ihren Waffen darauf. Goman-Largo stoppte die Aktivität der von ihm ausgesendeten Module, wodurch sich die Halle in ihren Ursprungszustand zurückverwandelte. Der Zeitspezialist begleitete Eristofit und dessen Männer zum Ausgang. Nun, da sie alleine waren, setzte Goman-Largo den Vorgang dort fort, wo er aufhören musste. Als die Zeitgruft ihre Stabilität wiedererlangte, lag der Heilige Kubus auf dem Boden. (Atlan 780)

Der seltsame Würfel

Der Würfel begegnete Neithadl-Offs Vorstellung als Abgesandte des Heiligen Kubus mit einer gehörigen Portion Skepsis, da er bislang über keine Abgesandte verfügte. Doch die Vigpanderin ließ nicht locker und gab sich als Angehörige jenes Volkes aus, das den Würfel zu den Vinnidern gebracht hatte. Neithadl-Off war angeblich ebenfalls zurückgeblieben, um den Kubus zu beschützen. (Atlan 780)

Sie bezeichnete sich als Förderin des Drachenkultes. Mitglieder des Ordens der Zeitchirurgen hätten sich des Würfels bemächtigt und Neithadl-Off gefangen genommen. Nach Jahrhunderten in totaler Stasis wäre das Neutralisationsfeld zusammengebrochen, und die Vigpanderin konnte fliehen. Sie gelangte in die Zeitgruft von Xissas, wo sie Goman-Largo befreien konnte. Der Heilige Würfel akzeptierte diese Geschichte und erkannte sie als seine Vertraute an. Wer ihn wirklich entführt hatte, war dem Würfel jedoch nicht bekannt. Er glaubte, dass ein Unbekannter in der Maske des Tessalers Nofradir dafür verantwortlich war. (Atlan 780)

Flug nach Alchadyr

In der Zeitgruft war auch eine kleine tropfenförmige Transfer-Kapsel stationiert. Mit diesem Fluggerät erreichten sie den freien Weltraum und steuerten den Planeten Alchadyr an. Auf halber Strecke wurde Alarm ausgelöst. Die Kapsel war in einen anderen Zeitstrom gerissen worden. Ein unbekanntes Objekt befand sich im Schlepptau. Für einen kurzen Moment verformte sich die Transfer-Kapsel und wurde dabei durchsichtig, so dass Aggregate sichtbar wurden, die sich ebenfalls zu skurrilen Elementen veränderten. Wie die Kapsel, so wurden auch die beiden Passagiere halbtransparent. Auch der Kubus unterlag diesem Phänomen. Von einem Moment zum anderen war der Spuk vorbei. Die Transfer-Kapsel befand sich wieder in der Gegenwart, in der der Tigganoi und die Vigpanderin zu Hause waren. Der Kurs auf Alchadyr lag immer noch an, auch der Begleiter war noch da. (Atlan 780)

Ein maskierter Dieb

Als die Transfer-Kapsel in der Zeitgruft auf Alchadyr ankam, war der seltsame Begleiter verschwunden. Goman-Largo und Neithadl-Off, mit dem Heiligen Kubus auf ihrem Rücken, verließen die Kapsel. Mit einem Time-Lift erreichten sie die Gegenwartsebene. In einem runden Saal der Zeitgruft begegneten sie Nofradir. Allerdings handelte es sich nicht wirklich um den Tessaler, sondern nur um dessen Kopie. Der unechte Tessaler feuerte augenblicklich mit zwei Strahlern auf die Ankömmlinge. Goman-Largo erwiderte mit seinem Quintadimwerfer das Feuer. Das enganliegende Energieabwehrfeld des unechten Nofradir konnte von der Waffe des Tigganoi nicht durchdrungen werden. Mit seinen Modulen modifizierte der Zeitspezialist die Zeitgruft, um sich und Neithadl-Off eine unauffällige Positionsänderung zu ermöglichen. »Nofradir« erklärte, aus der Vergangenheit in die Realgegenwart gekommen zu sein, um Goman-Largo das Handwerk zu legen. Er war es, der von der Transfer-Kapsel als Anhängsel mitgeschleppt worden war. Neithadl-Off schien von einer Salve »Nofradirs« getroffen worden zu sein. Doch der Modulmann erkannte, dass seine Partnerin den Tod nur vortäuschte und mit ihrem Körper den Kubus abgedeckt hatte. Goman-Largo begann wieder, die Zeitgruft zu manipulieren. Der falsche Erste Exekutor geriet langsam in Panik, da er fürchtete in einer Pseudozeitebene zu verschwinden oder von einer Parallelströmung der Jetztzeit mitgerissen zu werden. Um das zu verhindern, musste Goman-Largo getötet werden. (Atlan 780)

Kampf in der Zeitgruft

Die Kopie Nofradirs, die auch für den Diebstahl des Heiligen Kubus verantwortlich war, wurde von Formenergiewänden eingeschlossen. Ungläubig sah der falsche Erste Exekutor, dass Neithadl-Off keinesfalls tot war, sondern putzmunter. Goman-Largo wollte die Kopie mit dem Time-Lift in die Vergangenheit befördern. Bevor er jedoch den Gedanken in die Tat umsetzen konnte, maßen seine Module einen Transmitterimpuls an und die Nofradir-Kopie stand mit gezogenen Waffen vor ihm. Ein Fiktivtransmitter hatte ihn aus dem Formenergiegefängnis transportiert, das oben offen war, wie Goman-Largo seine Unachtsamkeit zur Kenntnis nehmen musste. »Nofradir« wagte es jedoch nicht, seine Waffen abzufeuern, da Neithadl-Off mit der Zündung einer »Mini-Sextadim-Endzeitfusionsbombe« drohte, bei der es sich in Wirklichkeit nur um ihr Aufzeichnungsgerät handelt. Goman-Largo leitete mit seinen Modulen eine Zeitversetzung ein. Während der Modulmann, die Vigpanderin und der Kubus in der Gegenwart blieben, wurde der falsche Exekutor auf eine Pseudozeitebene transportiert. (Atlan 780)

Doch eine Interferenzerscheinung versetzte den Maskierten zurück in die Gegenwart. Wutentbrannt löste er seine beiden Waffen aus. Dabei wechselte er mit seinem Fiktivtransmitter ständig seine Position. Goman-Largo drohte in diesem Kampf zu unterliegen und versuchte, sich auf den nahen Tod vorzubereiten. Doch übergangslos löste sich der Fremde in Luft auf. Ein leicht ansteigender Gang brachte die drei Gefährten in eine Halle, wo sie auf eine riesige Plattform stießen. Der Raum erwies sich jedoch als Falle. Ein Energiefeld erfasste den Modulmann und seine Begleiterin und wirbelte sie immer schneller herum. Sie erreichten einen Raum, der vollständig mit Metallplastik verkleidet und von Energieschirmen umgeben war. Auf einem Bildschirm wurde ein Symbol sichtbar und die »Stimme des Schwarzen Zwerges« meldete sich. Diese verkündete, dass die Gefährten für immer in ihrem Gefängnis verbleiben müssten, da das größte Geheimnis der Tessaler unter keinen Umständen bekannt werden durfte. Neithadl-Off war überraschenderweise davon überzeugt, dass sie imstande sein würde, die Stimme des Schwarzen Zwerges zu überzeugen, sie freizulassen. Auch der Würfel tat kund, dass angeblich Hoffnung bestand, dass sich alles zum Guten wendete. Er hatte hinter der Stimme etwas Verwandtes erkannt. (Atlan 780)

Entkommen

Neithadl-Off wollte darauf warten, dass sich die Stimme des Schwarzen Zwerges wieder meldete und dann mit einer Konversation beginnen. Doch auch nach einem Tag war von der Stimme nichts zu hören. Der akute Wassermangel zwang den Modulmann zum Handeln. Hinter dem Bildschirm in der Zelle fand Goman-Largo feine Düsen, die frischen Sauerstoff in den Raum bliesen. Einige Module machten sich auf die Reise und gelangten durch die winzige Lücke im die Zelle umgebenden Energieschirm ins Freie. Sie konnten die Energiefelder abschalten. Goman-Largo und Neithadl-Off verließen durch eine drei Meter breite und etwa sechs Meter hohe Tür ihr Gefängnis. Die Strukturlücke wurde wieder verschlossen, um der Stimme des Schwarzen Zwerges keinen Hinweis auf die Flucht zu geben. (Atlan 785)

In planetaren Tiefen

Der Zeitspezialist, die Vigpanderin und der Heilige Kubus erreichten eine große Halle, in der etwa einhundert Gebäude in einem weiten Rund hintereinander angeordnet waren. Diese subplanetarische Stadt war in einem relativ guten Zustand, allerdings von seinen Bewohnern verlassen. In einem der Gebäude suchten Goman-Largo und Neithadl-Off nach dem dringend benötigten Wasser. Aus einem Hahn konnten sie die wertvolle Flüssigkeit entnehmen, die sie in ihre Tanks füllen und mit Desinfektionspillen behandelten. (Atlan 785)

In dem Zentralbau der Stadt fand der Spezialist der Zeit einen dreidimensionalen Plan der unterirdischen Anlagen. Darauf war der Standort der Stimme des Schwarzen Zwerges ebenso verzeichnet wie die Position der Zeitgruft. (Atlan 785)

Der weitere Weg führte die beiden Gefährten durch einen zehn Kilometer langen Korridor in eine weitere Wohnhalle. Im Anschlusskorridor versagte das Flugaggregat des Zeitspezialisten. Eine Metallwand versperrte die Mündung des Korridors. Goman-Largo und Neithadl-Off blieb nichts Anderes übrig, als in die Wohnhalle zurückzukehren. In einem anderen Korridor näherten sie sich nach etwa zehn Kilometern einer weiteren Wohnhalle. Etwa hundert Meter vor der Mündung des Stollens begann sich die Schwerkraft zu erhöhen. Zehn Meter vor der Öffnung war auch für Goman-Largo Schluss. Die Gravitation lag bei mindestens drei Gravos. Übergangslos wurde der Tigganoi von einem energetischen Wirbelfeld erfasst, das ihn in eine derart schnelle Rotation versetzte, dass er von seiner Umgebung nichts mehr erkennen konnte. Unsanft landete er auf dem Boden des Korridors, unmittelbar vor Neithadl-Off. Außer Prellungen und einer großen Beule am Hinterkopf war der Absolvent der Zeitschule von Rhuf unverletzt geblieben. Die von Goman-Largo ausgeschickten Module konnten die Halle ebenfalls nicht erreichen. Am Ende des Tunnels hatte sich eine Wand aus Mischenergie gebildet. Dort überlappten sich verschiedene Strahlenfelder und machten ein Durchkommen unmöglich. Der Modulmann und die Vigpanderin mussten wieder in die Wohnhalle zurückkehren und versuchten nun, über einen Seitengang voranzukommen. (Atlan 785)

Die Laborpositronik

In einer Kaverne konnten sie fremdartige Apparaturen und eine gläserne runde Säule erkennen, die zu höher- sowie niedrigerliegenden Ebenen der Anlage führte. Die Vigpanderin drängte den Modulmann, den Lift zu benutzen, um so den Standort der Stimme des Schwarzen Zwerges schneller zu erreichen. Goman-Largo gab ihr scheinbar nur zögerlich nach. Tatsächlich wollte er die Gelegenheit nutzen, um der Zeitgruft näher zu kommen. Kurz vor dem Liftschacht wurden Goman-Largo und Neithadl-Off von energetischen Fesselfeldern eingefangen. Sie wurden angehoben und in einen Raum transportiert, in dem sie auf Tische gelegt und von robotischen Geräten einer Untersuchung unterzogen wurden. Als sich die Tentakel zurückzogen, nutzten die beiden Gefährten die Gelegenheit und verschwanden aus diesem Raum. Der Heilige Kubus wurde von Neithadl-Off auf ihrem Rücken transportiert. Der Stationsrechner meldete sich und teilte ihnen das Untersuchungsergebnis über Lautsprecher mit. Der Rechner kam zu dem Schluss, dass die beiden Eindringlinge mit seinen Herren nicht identisch waren und sofort eliminiert werden mussten. Große, metallisch blinkende Kästen versuchten, diese Aufgabe zu übernehmen. Es kam zum Kampf. Die Quintadim-Werfer beförderten zahlreiche der Maschinen in den Hyperraum. Doch die Menge der Roboter zwang den Zeitagenten und die Vigpanderin zur Flucht. Der Heilige Kubus rutschte von Neithadl-Offs Rücken und polterte zu Boden, wo er liegenblieb. (Atlan 785)

Holografische Impressionen

Die nachrückenden Roboter versuchten, die beiden Flüchtenden in Richtung zur Stimme des Schwarzen Zwerges zu treiben. In einer weiteren riesigen Halle, die von einer weißgelben Sonne erhellt wurde, schwirren bunte Vögel und Insekten über eine Landschaft, die von Gras, leuchtenden Blüten und grünen und bläulichen Pflanzen bewachsen war. Ein Felsengebilde, das den Steinkreisen von Mohenn glich, erhob sich in der weiten Landschaft. Die Module des Zeitagenten meldeten, dass es sich um eine holografische Projektion handelte. Aus den Büschen kam ein Einhorn hervor – Nussel. Freudig begrüßte das Einhorn seine beiden Freunde. Es war auf ihm unerklärliche Weise hierhergekommen und hatte Goman-Largo und Neithadl-Off wiedererkannt. (Atlan 785)

Ein alter Freund?

Nussel zeigte ihnen den Weg zu einem Ausgang. Goman-Largo war misstrauisch. Als sie durch das Portal traten, erlosch hinter ihnen die Projektion. Zurück blieben nur die Kunstsonne und eine vollkommen leere Halle. Mit lautem Knall schlossen sich die Torflügel. Ein kilometerlanger Tunnel erstreckte sich vor den drei Freunden. Nach einiger Zeit blieb das Einhorn stehen und warnte vor einer drohenden Gefahr. Ein silbriger Nebel kam aus dem Boden und hüllte Goman-Largo, Neithadl-Off und Nussel ein. Der Tigganoi und die Vigpanderin schlossen ihre Raumanzüge, konnten sich aber nicht mehr von der Stelle bewegen. Die Schwerkraft wurde aufgehoben und der Nebel nahm die drei Gefährten den Korridor entlang mit. Während der Reise äußerte Goman-Largo die Vermutung, dass es sich bei Nussel vielleicht auch um eine Projektion handeln könnte. Goman-Largo wusste auch eine Erklärung für seine Vermutung. Beim Kampf mit den Robotern im Labor hatte Neithadl-Off einige ihrer Speicherkristalle verloren. Aus diesen musste die Stimme Daten über das Aussehen Nussels und auch den Steinkreis in der Holoprojektion extrahiert haben. (Atlan 785)

Bei der Stimme

Am Ziel angekommen, löste sich der Nebel auf. Grelles Licht blendete den Modulmann und die Parazeit-Historikerin. In einer großen, runden Halle war die Stimme untergebracht. Die Biotronik berichtete von ihrer Aufgabe, den Alchadyrs zu helfen. Dafür war sie von ihren einstigen Herren diesem Volk zum Geschenk gemacht worden. Den Tessalern, als den Nachfolgern der Alchadyrs, fühlte sie sich ebenfalls verpflichtet. Sie wollte nicht gestatten, dass die Tessaler manche Einzelheiten aus der Vergangenheit erfuhren, um psychischen Schaden von ihnen abzuhalten. (Atlan 785)

Die Zeitgruft war für die Stimme des Schwarzen Zwerges nicht zugänglich. Aus Emissionen in der Gruft hatte sie auf einen Kampf mit tödlich wirkenden Waffen geschlossen. Die Stimme war der Meinung, dass Tessaler daran beteiligt waren und die Auseinandersetzung verloren hatten. Als Goman-Largo und Neithadl-Off aus der Zeitgruft kamen, sah sich die Biotronik in ihrer Meinung bestätigt. Die Flucht der beiden Fremden aus dem Gefängnis hatte sie nicht bemerkt. Erst als sie von der Labor-Positronik verständigt worden war, hatte sie davon erfahren und den Inhalt der Speicherkristalle übermittelt bekommen, die die Vigpanderin während des Kampfes verloren hatte. Nach der Auswertung der Informationen aus diesen Kristallen war die Biotronik zu dem Schluss gekommen, sich mit den Fremden unbedingt unterhalten zu müssen. Das Aussehen der Einhörner von Mohenn und die Tatsache, dass Nussel als Freund Goman-Largos und Neithadl-Offs galt, waren für die Stimme für die Kontaktaufnahme ausschlaggebend. Die Reaktion auf die Projektion von Nussel hatte die Biotronik davon überzeugt, dass der Spezialist der Zeit und die Parazeit-Historikerin tatsächlich Freunde des Einhorns waren. Außerdem glichen die Einhörner von Mohenn verblüffend den einstigen Herren der Biotronik, den Metagyrrus. (Atlan 785)

Die Stimme des Schwarzen Zwerges ließ von den Speicherkristallen Duplikate anfertigen und händigte diese Neithadl-Off aus. Goman-Largo bat die Biotronik, nach dem Verbleib des Heiligen Kubus Ausschau zu halten, da dieser benötigt wurde, um für Frieden zwischen den Vinnidern und den Tessalern zu sorgen. Die Stimme entließ den Tigganoi und die Vigpanderin, die sich nun auf den Weg zur Zeitgruft machten. Die Nussel-Projektion führte sie durch die Korridore. (Atlan 785)

Endstation Zeitgruft

Vor der Kuppelhalle der Zeitgruft löste sich das Einhorn auf. Auf der Gegenwartsebene der Zeitgruft bestiegen Goman-Largo und Neithadl-Off den Time-Lift, der sie zur Transfer-Kapsel bringen sollte, mit welcher sie nach Jammatos fliegen wollten, um den Heiligen Kubus den Vinnidern zurückzugeben. Doch der Hangar war leer. Die Transfer-Kapsel war verschwunden. Der Zeitspezialist und seine Gefährtin kehrten auf die Gegenwartsebene zurück und mussten feststellen, dass ihnen der Zugang zu allen anderen Ebenen verwehrt war. Sie versuchten, zur Stimme des Schwarzen Zwerges zurückzukehren. Auf ihrem Weg fanden sie den Heiligen Kubus, der im Korridor einfach abgesetzt worden war. Die Biotronik hatte alle Korridore und Zugänge zu dem unterirdischen Labyrinth mit Metallschotten und Energiefeldern abgesperrt. Eine Kontaktaufnahme über Funk schlug fehl. Goman-Largo und Neithadl-Off stand nur noch der Weg zur planetaren Oberfläche offen. Die Nussel-Projektion erschien plötzlich und teilte ihnen mit, dass die Stimme die Anrufe zwar empfangen hatte, jedoch nicht in der Lage war, etwas für sie zu tun. Das Einhorn begleitete sie zur Oberfläche. (Atlan 785)

Dunkelwelt

Goman-Largo und Neithadl-Off durchstreiften eine der Ruinenstädte auf der Oberfläche des Planeten Alchadyr. Da ihnen die Transfer-Kapsel aus der Zeitgruft nicht mehr zur Verfügung stand, waren sie auf der Suche nach einem Raumschiff, mit dem sie nach Jammatos fliegen konnten, um den Vinnidern den Heiligen Kubus zurückzubringen. (Atlan 786)

Der bisher ziemlich stumm gebliebene Würfel meldete sich plötzlich zu Wort. Er teilte mit, dass die Stimme des Schwarzen Zwerges von unbekannten fremden Kräften beeinflusst wurde. Verursacher waren die Neuen Wirbelsturm-Reiter, eine Traube der Hyptons, die mit der PZAN NYOR von einem Transmitterfeld aus dem Sektor RC-112 unter die Oberfläche Alchadyrs versetzt worden war. (Atlan 786)

Nach einiger Zeit unterhielt sich Goman-Largo erneut mit dem Heiligen Kubus. Der Würfel gab bereitwillig die Auskunft, den Auftrag erhalten zu haben, den Tigganoi und die Vigpanderin zu einem bestimmten Sektor der Stadt zu führen. Der Kubus erneuerte seine Warnung, dass die Biotronik von unbekannten Kräften beeinflusst wurde. Er selbst war eine unabhängig von der Stimme des Schwarzen Zwerges handlungsfähige Einheit. Goman-Largo und Neithadl-Off waren sich ziemlich sicher, dass sie der Würfel in eine Falle führen würde. Die von dem Tigganoi ausgeschickten genotronischen Module meldeten die Aktivierung von rostigen Maschinen, die ihre bisherigen Positionen verließen. Mehr als 90 Roboter begannen die beiden Freunde einzukreisen. Der Kubus gab die Information preis, dass diese Maschinen einst als städtische Gardisten fungiert hatten und deshalb auch bewaffnet waren. Die Strahlen von Scheinwerfern erhellten Teile der Stadt. Energiestrahlen zuckten durch die Nacht. Die klobigen, großen Roboter suchten mit blinkenden und farbigen Lichtern nach Goman-Largo und Neithadl-Off. Als sich eine der Maschinen dem Standort der beiden Gefährten bedrohlich näherte, feuerte Goman-Largo seinen Quintadimwerfer ab. Der Roboter explodierte und ein Teil von ihm verschwand spurlos. Zwischen zwei Mauerteilen tauchte eine Gestalt auf, die mit eine Arm auf die Roboter zu zeigen schien. Ein Strahl aus einer halb armlangen Waffe zerstörte einen weiteren Roboter. Der Tigganoi schickte wieder Module aus, die die Umgebung erkundeten. Sie machten sechs oder mehr unterschiedlich große Gestalten in dunklen Raumanzügen aus, die sich im Kampf mit den Robotern befanden und zahlreiche von ihnen ausschalten konnten. Zwei der Fremden entdeckten den Tigganoi. Dieser feuerte mit seinem Quintadimwerfer auf den Boden vor die Stiefel der Raumfahrer. Die Fremden schossen ihrerseits über den Kopf Goman-Largos hinweg. Glühende Steinblöcke wurden durch die Luft gewirbelt. Immer mehr Roboter fielen den Raumfahrern zum Opfer. Goman-Largo verließ seine Deckung und trat den beiden Raumfahrern gegenüber. Er nannte seinen Namen. Nun gesellte sich auch Neithadl-Off zu der kleinen Gruppe, die sich bisher in einem Tunneleingang verborgen hatte. Der Spezialist der Zeit und die Vigpanderin wurden schnell von den Fremden umringt. Ein Humanoide mit breiten Schultern erklärte, dass er die beiden so unterschiedlichen Wesen kannte, da ihm Atlan von ihnen bereits erzählt hatte. Fartuloon erklärte, auf der Suche nach den Hyptons zu sein. Die beiden nun vereinten Gruppen setzten ihren Weg auf den Kuppelbau fort. Immer wieder wurden sie von den Uralt-Robotern angegriffen. (Atlan 786)

Nun meldete sich auch wieder der Heilige Kubus. Durch die Rückkoppelung mit der Stimme des Schwarzen Zwerges war die Biotronik über die Absichten der Raumfahrer informiert und hatte alles an die Hyptons weitergeleitet. Während Fartuloon, Goman-Largo, Neithadl-Off und deren Begleiter durch Hallen, über Treppen und Rampen hasteten, meldete sich die Stimme des Schwarzen Zwerges. Die Biotronik hatte gemerkt, dass sie beeinflusst wurde. Jetzt stand sie aber nicht mehr im Bann der fremden Mächte. Das Raumschiff der Hyptons hielt sich in der Transmitterhalle auf. Der Pedotransmitter war aktiviert worden und bereit, das Schiff abzustrahlen. Eine Gegenstation befand sich tief unter dem Tempel des Zwerges Modar auf dem Planeten Tessal. Diese Verbindung zwischen den beiden Welten diente den Hütern der Zwergentempel von Tessal als Mittel, um sich von der Stimme des Schwarzen Zwerges Ratschläge und Problemlösungen zu holen. Die Hüter kannten die Wirkungsweise eines Pedotransmitters nicht und hielten es für Magie. (Atlan 786)

Die verbündeten Raumfahrer erreichten endlich die Halle und mussten zur Kenntnis nehmen, dass das Kugelschiff der Hyptons auf eine riesige Kugel aus n-dimensionaler Mischenergie zuschwebte. Lautlos drang das Schiff in die Energieballung ein. Als das Pedofeld erlosch, war das Raumschiff verschwunden. Der Heilige Kubus informierte seine Begleiter, dass er zum Schweigen verpflichtet gewesen war, da die Biotronik von den Hyptons manipuliert wurde. Nach der Aktivierung der Uralt-Roboter hatte diese Beeinflussung nachgelassen. Die Biotronik hatte die Gelegenheit erkannt und dagegen angekämpft. Der Pedotransmitter hatte das Raumschiff der Hyptons nicht nach Tessal abgestrahlt, da die Heimatwelt der Tessaler nicht der Ausgangspunkt dessen Reise gewesen war. Da die Stimme den Transmitter nicht völlig kontrollierte und auch keinen Einfluss auf die Ziele und die Aktivierung anderer Pedotransmitter hatte, war nicht bekannt, wohin sich die Hyptons gewendet hatten. (Atlan 786)

Während Fartuloon und seine Gefährten von der ARIE aufgenommen und zur MASCAREN gebracht wurden, blieben Goman-Largo und Neithadl-Off auf Alchadyr zurück. Der Tigganoi und die Vigpanderin wurden mit Vorräten, Nahrungsmitteln und Ausrüstungsgegenständen versorgt. Goman-Largo und Neithadl-Off nahmen die von den Stahlmännern instand gesetzten Transportschächte, um die Stimme des Schwarzen Zwerges und die Zeitgruft zu erreichen. Sie gelangten in eine riesige Höhle, durch die sie sich in einem offenen Kasten bewegten, der auf unsichtbaren Strahlen in weiten und engeren Kurven mit hoher Geschwindigkeit schwebte. Nach einer rasanten Fahrt fiel die als Fels getarnte Plattform in einem domartigen Felssaal aus zwei Metern Höhe zu Boden. Aus den Wänden drang gelbes Licht. Der völlig ebene und staubbedeckte Boden war mit seltsamen Möbeln bedeckt. Goman-Largo, Neithadl-Off und der wieder schweigsame Heilige Kubus setzten ihren Weg zu Fuß fort. (Atlan 786)

Wanderer durch die Zeit

Goman-Largo und Neithadl-Off versuchten die Zeitgruft von Alchadyr zu erreichen. Die Zeitgruft war wieder zugänglich, es herrschte allerdings eine temporale Trübung vor, die verhinderte, dass die Sicht über die etwa 30 Ringsektoren der Station möglich war. Zudem traten temporäre Schocks auf. (Atlan 787)

In einem der Ringsektoren der Zeitgruft lag ein Zeit-Tramp. Das hominide Wesen schien Hilfe zu benötigen. Um es zu erreichen, mussten Goman-Largo und Neithadl-Off einige Formenergiewände durchqueren. Ein hektisches Flackern des Lichtes bewirkte das Verschwinden der Formenergiewände. Der Spezialist der Zeit und die Vigpanderin konnten nun auf direktem Weg zu dem Zeit-Tramp vorstoßen. Spittinger war von einer Pursuit-Kristallnadel getroffen worden. Der Absolvent der Zeitschule von Rhuf verabreichte dem Zeit-Tramp ein Injektionspflaster mit Universal-Antidot. Goman-Largo legte dem Todgeweihten seine Medobox an den Hals. Inzwischen entdeckte die Vigpanderin im Brustteil des Raumanzuges ein Aufzeichnungsgerät. Neithadl-Off aktivierte das Gerät und die gespeicherte Information wurde abgespielt. (Atlan 787)

In Krelquan, der Hauptverkehrssprache von Manam-Turu, berichtete das Gerät von dem Imargen Spittinger, der einem Simianer begegnet war, der zu seinem Mörder geworden war. Nach seinem Tod sollte die gesamte Ausrüstung in den Besitz desjenigen übergehen, der ihn zu retten versucht hatte. Spittinger wollte eingeäschert werden. Seine Asche sollte in so vielen Zeitebenen wie möglich verstreut werden. Nach dem Abspielen einer letzten Information konnte Goman-Largo nur mehr den Tod des Zeit-Tramps feststellen. Durch einen scharfen Zuruf hinderte er Neithadl-Off daran, den Leichnam gemäß den Riten der Vigpander einer Verwertung zuzuführen. (Atlan 787)

Die Zeit-Kapsel

Die Koordinaten, die den Standort der Zeit-Transfer-Kapsel angaben, lagen nur 120 Jahre unterhalb der Jetztzeit. Mit dem toten Zeit-Tramp auf dem Rücken machte sich Goman-Largo auf den Weg. In der Zeitgruft aktivierte der Tigganoi mit seinen Modulen die vertikale Zeitversetzung. Die Wände und der Boden der Gruft wurden milchig trüb und Nebel zog durch die Luft. Auf der von Spittinger genannten temporären Ebene war vom Time-Shuttle nichts zu sehen. Es war möglich, dass es räumlich noch weit entfernt war. Zeitlöcher erschwerten Neithadl-Off und Goman-Largo den Weg. Als sie den Time-Shuttle endlich erreichten, mussten sie feststellen, dass dieser geschwärzt und umgekippt war. Eine Untersuchung ergab, dass die Zeit-Transfer-Kapsel nicht beschädigt war. Der Schwarze Ritter schien mit einer Hochenergiewaffe Dauerfeuer geschossen zu haben, hatte dem Shuttle allerdings nichts anhaben können und nur die Umgebung verwüstet. Im Inneren der Kapsel fand Goman-Largo eine tigganoische Vibranette, die er virtuos spielen konnte. In dem Kontrollraum aktivierte der Modulmann die Zeit-Transfer-Kapsel. Neithadl-Off erinnerte ihren Gefährten an den Zeit-Tramp, den Goman-Largo außerhalb des Shuttles liegen gelassen hatte. Der Leichnam war jedoch nicht mehr zu finden. Schnell kehrte der Tigganoi in die Kapsel zurück und aktivierte das Steuersystem. Der Time-Shuttle bewegte sich über die Nullzeit-Spuren. (Atlan 787)

Gestrandet

Während der Reise standen beziehungsweise saßen Neithadl-Off und Goman-Largo an der Decke des Shuttles. Die beiden Gefährten hofften, dass die Kapsel den Planeten Jammatos erreichen würde. Die STERNENSEGLER wartete seit etwa 30 Tagen auf einem Raumhafen des Planeten Tessal auf sie. Beim Übergang von der Nullzeit-Spur in das vierdimensionale Raum-Zeit-Kontinuum polte sich die Schwerkraft im Time-Shuttle plötzlich um. Das führte dazu, dass alle nicht verankerten Gegenstände von der Decke auf den Boden zurückfielen. Goman-Largo war sich sicher, dass sie in der Zeitgruft angekommen waren, allerdings nicht in jener auf Jammatos. (Atlan 787)

Es dauert zwei Tage, bis der Tigganoi und die Vigpanderin die räumliche Distanz nach oben zur Pforte der Zeitgruft zurücklegten. Als sie den Ausgang passierten, fanden sie sich in einer halbkugelförmig gestalteten Halle wieder, die etwa 100 Meter hoch war. Drei kreisrunde Schotte stellten die Ausgänge dar, die hochwertig kodiert waren. Die dazu notwendige Technik stammte aus verschiedenen Systemen, die gewissermaßen zusammengestoppelt waren. Der Zeitspezialist schickte drei Module aus, die die Verriegelung knackten und die Alarmanlage ausschalteten. Während Goman-Largo und Neithadl-Off das nun offene Lamellenschott passierten, ließen sie den Heiligen Kubus in der Zeitgruft zurück. (Atlan 787)

Planet der Schätze

Von einem Hohlraum führten elf breite, hohe und von bläulichem Licht erhellte Korridore nach allen Seiten. Über den drei Schotten, die sie gerade durchquert hatten, stand in Krelquan ein Hinweis, dass der Zutritt zur Zeitgruft von Dolen C'Austry verboten war und Verstöße dagegen mit einem Ausschluss aus der Gilde und der Aberkennung aller Ehrentitel geahndet wurden. Neithadl-Off geriet in eine Notsituation. Sie drohte in einen Konverter zu stürzen. Doch der Tigganoi hatte seiner Gefährtin eines seiner Module nachgeschickt. Er konnte das Flugaggregat der Vigpanderin aktivieren und sie so aus der Gefahrenzone bringen. Über das Modul, das Bilder übertragen konnte, verfolgte der Zeitspezialist den weiteren Weg seiner Gefährtin, die sich in einer der zahlreichen Schatzkammern einer gründlichen Reinigung unterzog. Zum Schutz der Vigpanderin schickte Goman-Largo neun weitere Module aus, die die Umgebung der Schatzkammer überwachten. (Atlan 787)

In einer weiteren Kammer fand der Spezialist der Zeit eine Vielzahl technischer Geräte wie Multifunktionsarmbänder, Flugaggregate, Handwaffen, Kombigürtel und Druckhelme, Innen- und Auenschotts von Raumschiffsschleusen, darunter ein Außenschott der KAPELLA. Zwischen ferngesteuerten Raketen mit Impuls- und Transitionstriebwerken bewegte sich eine singende Stele. Die Stele bat den »Zusammengesteckten« näher zu kommen. Sie stellte sich als SCHLÜSSEL ZUR WANDLUNG vor und gab einige Informationen über die Zeitchirurgen und die Zeitgruft preis. Goman-Largo legte sich die Stele mit deren Einverständnis und dem Ersuchen, sie gut zu behandeln und zu behüten, über die rechte Schulter und verließ die Schatzkammer. (Atlan 787)

Auf der Flucht vor einem bewaffneten Roboter, der aus Einzelteilen von Tagjäger zusammengesetzt worden war, flüchtete Neithadl-Off in eine Kammer, die mit medizinischen Geräten vollgestopft war. Da ihr der Roboter auch hierhin folgte, flehte sie in höchster Not um Hilfe durch den Modulmann. Goman-Largo trat tatsächlich zwischen zwei Regalen hervor. Seine Module verlangsamten den angreifenden Roboter, der in seine Einzelteile auseinanderfiel. (Atlan 787)

Goman-Largo nahm die Stele SCHLÜSSEL ZUR WANDLUNG wieder auf, die er nach Cirgro bringen wollte. Plötzlich ertönte eine Stimme, die diese Möglichkeit ausschloss, denn nichts, was sich in den Schatzkammern von Dolen C'Austry befand, durfte je wieder weggeschafft werden. Fünf Hominide in schweren Kampfanzügen und mit Energiewaffen ausgerüstet, nahmen den Modulmann und die Vigpanderin fest. Sie galten als Schwerverbrecher, die vor das Höchsten Gericht von Saltic geführt wurden. Eine Salve aus den Waffen paralysierte die beiden Gefährten. Auf einer Antigravplattform wurden sie zu einer Transmitterstation gebracht. Die Stele und auch der Waffen- und Ausrüstungssack, der der Vigpanderin abhanden gekommen war, traten die Reise nach Saltic an. (Atlan 787)

Vor Gericht

Im Regierungsgebäude wurden Goman-Largo und Neithadl-Off in einen Raum mit vergitterten Fenster untergebracht. Gildenmeister Errenos suchte die Gefangenen in Begleitung von vier bewaffneten Saltics auf. Neithadl-Off erwähnte im Gespräch den Schwarm, worauf die Saltics mit blankem Entsetzen reagierten. Dunkors fungierte als Ankläger. Als Strafe für ihren Frevel drohten Gedächtnislöschung und Psychoumformung. Zur Verteidigung erwähnte Goman-Largo, dass sie irrtümlich auf Dolen C'Austry gestrandet waren, da ihr Time-Shuttle auf dem Weg von der Zeitgruft auf Alchadyr zu jener auf Jammatos vom Kurs abgekommen war. Dies schien ihre Lage jedoch noch zu verschlimmern. Lautstark wurde von den einigen der insgesamt 120 Saltics der Vollzug der angedrohten Strafe gefordert. Neithadl-Off bot die Versiegelung der Zeitgruft an. Die Verfehlung des eigentlichen Zieles begründete sie mit der Verwechslung der Zeitkoordinaten. Diese Koordinaten hatten sie angeblich von den beiden Saltics Navak und Sutok erhalten. Doch diese waren nicht bekannt, da es sie eigentlich noch nicht gab. Goman-Largo und Neithadl-Off befanden sich ja noch immer 120 Jahre in der Vergangenheit. Den Saltics waren jedoch die Clans der Navakloth und der Sutokloth bekannt. Erst die Erwähnung des Meisterdiebes Gucky sorgte für den Freispruch. Da sie jedoch den Namen des Urvolkes der Saltics, die Pai'uhn K'asaltic kannten, sollten der Modulmann und seine Begleiterin den Planeten nicht mehr verlassen dürfen. Neithadl-Off merkte an, dass auch Atlan über das Urvolk informiert war. Unter der Voraussetzung, dass die Stele SCHLÜSSEL ZUR WANDLUNG sie begleiten durfte, waren Goman-Largo und die Vigpanderin bereit, gemeinsam mit Atlan das Geheimnis zu hüten. Neithadl-Off forderte auch, dass sie zu Ehrenbürgern von Saltic ernannt wurden. Das war allerdings nur dann möglich, wenn sie in eine Diebesgilde aufgenommen wurden und der Gildenmeister zustimmte. Errenos war bereit, Neithadl-Off und Goman-Largo in seine Gilde aufzunehmen. Einige Tage Ausbildung in seiner Schule und die Ablegung einer Prüfung waren jedoch Voraussetzung für die Vollmitgliedschaft in der Gilde. (Atlan 787)

Abschied der Meisterdiebe

Einige Zeit später bestanden der Tigganoi und die Vigpanderin die Prüfung und wurden als Vollmitglieder in die Gilde von Errenos aufgenommen. Danach wurden sie nach Dolen C'Austry zur dortigen Zeitgruft gebracht. Sie gingen an Bord des Time-Shuttles. Die Stele nahm eine Position direkt über dem Heiligen Kubus ein, der daraufhin von innen heraus hell zu leuchten begann. SCHLÜSSEL ZUR WANDLUNG berichtete von den Fratoskopen, den Metagyrrus, dem Planeten Alchadyr, der Stimme des Schwarzen Zwerges und dem Heiligen Kubus. Die Stele wies noch darauf hin, dass sie Informationen über eine Zeitfestung besaß, eine Zentrale des Ordens der Zeitchirurgen. Doch die Stele gab die verschlüsselten Informationen nicht preis und schwieg. (Atlan 787)

Rückkehr des Heiligtums

Goman-Largo und Neithadl-Off versuchten die Zeitgruft von Alchadyr zu erreichen. Beim Eintritt der Kapsel in das vierdimensionale Raum-Zeit-Kontinuum zeigten die Bildflächen deutlich erkennbare Spuren der Zerstörung. Der Modulmann und seine Begleiter waren in der Zeitgruft von Alchadyr gelandet. Goman-Largo nahm den Heiligen Kubus auf und bewegte sich mit Neithadl-Off auf die Mitte des kreisrunden Raumes zu. Die Umgebung des »Zeitgelasses« begann sich dabei zu verändern. Zunächst wurde sie grellweiß und trüb. Dahinter befand sich die Schwärze des Nichts. Die Wände wurden transparent und die Begrenzungslinien glätteten sich. Sie verzerrten sich zu einem grünen Schimmer. Ein Flüstern und Wispern ertönte. Ein Ring nach dem anderen öffnete sich und ließ die Wanderer passieren. Der Ring schloss sich hinter ihnen wieder. Dabei traten Lichtblitze auf. Die Halle verwandelte sich in schnellem Ablauf, während sich Goman-Largo und Neithadl-Off nicht von der Stelle bewegten. (Atlan 788)

Als alles zum Stillstand kam und klar und überschaubar wurde, standen sie vor dem Lamellenschott, das den Ausgang aus der Zeitgruft darstellte. Vor ihnen stand die Zeit-Transfer-Kapsel, mit der sie von Jammatos nach Alchadyr gekommen waren und die seit ihrer Ankunft auf der Dunkelwelt spurlos verschwunden war. (Atlan 788)

Der Spezialist der Zeit und die Parazeit-Historikerin fanden Spuren der Nutzung der Kapsel während der Zeit ihres Verschwindens. Eines der merkwürdig geformten Gestelle im Inneren der Kapsel war verbogen und am Boden lag Schmutz. Für Goman-Largo konnte es nur der Schwarze Ritter gewesen sein, der sich der Kapsel bedient hatte, dabei allerdings Fehler gemacht zu haben schien. Der Zeitspezialist konnte die Irrtumsschaltung rückgängig machen und den Startvorgang einleiten. (Atlan 788)

Die Kapsel landete nun endlich in der Zeitgruft von Jammatos. Mit einem Antigravfahrstuhl erreichten Goman-Largo, Neithadl-Off, der Heilige Kubus und SCHLÜSSEL ZUR WANDLUNG den Drachentempel von Vinnidarad. Dort trafen sie auf Schadir, der über die Rückkehr des Heiligen Kubus hocherfreut war. Goman-Largo forderte die Einstellung der Kämpfe mit den Tessalern. Der Drachensohn eilte davon, um den Namradur zu informieren. Goman-Largo erblickte eine merkwürdig geformte Skulptur, die bei ihrer Ankunft noch nicht im Tempel gewesen war. (Atlan 788)

Friedensmission

Mit dem vinnidischen Diskusschiff FELDHERR II flogen Goman-Largo und Neithadl-Off in das Dordonn-System ein. Auf dem Raumhafen von Knachir wurde der Schriftzug vor laufenden tessalischen Kameras in VERSÖHNUNG umgewandelt. Der Prinz-Admiral Hochtai wartete mit einer Ehrengarde auf Goman-Largo, Neithadl-Off, Schadir und einige Würdenträger des vinnidischen Volkes. Nach einer herzlichen Begrüßung mit dem Sohn der Kaiser-Admiralin machten der Tigganoi und die Vigpanderin einen Abstecher zur STERNENSEGLER. POSIMOL meldete keinerlei Näherungsversuche der Tessaler. Zufrieden kehrten die beiden Gefährten zu Hochtai zurück, der sie in den Drittelpalast zu seiner Mutter geleitete. Nifaidong hieß die Ankömmlinge herzlich willkommen. Auch der Erste Exekutor des Alchadyr-Ordens begrüßte Schadir. Ein Friedensvertrag wurde vorbereitet, in dem der beiderseitige Respekt der Völker sowie die Achtung der Hoheitsgrenzen angeführt wurden. Tessaler und Vinnider würden sich gegenseitig unterstützen und dafür sorgen, dass Simmian weiterhin als unbewohnt und uninteressant galt. Ein großes Fest wurde ausgerichtet, bei dem auf unerklärliche Weise einige wertvolle Gegenstände verschwanden. (Atlan 788)

Mit dem Versprechen, über die Verhältnisse in Simmian Stillschweigen zu bewahren, verabschiedeten sich Goman-Largo und Neithadl-Off von den Vinnidern und den Tessalern. Nach dem Start der STERNENSEGLER beschlich den Modulmann das Gefühl, dass an Bord nicht alles mit rechten Dingen zuging. POSIMOL bestätigte jedoch, dass während der Abwesenheit des Tigganois und der Vigpanderin niemand das Schiff betreten hatte. (Atlan 788)

Der Magier

Die STERNENSEGLER erreichte das System der Sonne Muruth. Dort herrschten reger Hyperfunkverkehr und hohe energetische Aktivität. Pausenlos landeten Raumschiffe der unterschiedlichsten Bauarten auf Cirgro. Verblüfft stellten Goman-Largo und Neithadl-Off nach der Kontaktaufnahme mit der Bodenstation fest, dass sie bereits erwartet wurden und auf dem Raumhafen der Stadt der tausend Wunder landen sollten. SCHLÜSSEL ZUR WANDLUNG meldete sich und verlangte, eine Höhle unter den Hügeln aufzusuchen, wo das Modell des Berges Cirgrum versteckt war. Doch die Stele sollte zunächst Dschadda-Moi zur Verfügung gestellt werden, die die orakelhaften Aussagen sicherlich deuten konnte. Goman-Largo bemerkte an einer Schaltwand des Schiffes eine Sensorleiste, die vorher nicht da gewesen war. Als er Neithadl-Off darauf aufmerksam machte, war die Leiste wieder verschwunden. Die STERNENSEGLER begann den Landeanflug auf Cirgro. Unmittelbar nach der Landung verließen der Modulmann und die Parazeit-Historikerin das Schiff. SCHLÜSSEL ZUR WANDLUNG nahmen sie in die Stadt der tausend Wunder mit. Eine Abordnung der Krelquotten begrüßten die bereits vor zwei Tagen von dem berühmten Magier und Seher Posariu angekündigten Freunde des Volkes, die das Geheimnis des Berges Cirgrum enthüllen würden. In einem der Zelte trafen sie auf Posariu, den »Magier und Seher hinter die Gründe jeder Existenz«, die die Krelquotten und anderen Besucher der Stadt mit unerklärlichen Tricks verblüffte. Als Goman-Largo, Neithadl-Off und vier Krelquotten das Zelt betraten, verschwand die Illusion. Die Vigpanderin und der Tigganoi betraten die Bühne, um an einem der Kunststücke des Magiers teilzunehmen. Von einem Augenblick zum anderen verschwanden die beiden. Posariu kündigte an, dass sie in der nächsten Stunde zurückkehren würden – rechtzeitig genug, um die Ankunft der Chadda nicht zu versäumen. Dann löste sich auch Posariu in Luft auf. (Atlan 788)

Zauberkunststücke

Goman-Largo und Neithadl-Off fanden sich in einer unwirklichen Umgebung wieder. Sie wurden von schattenhaften Gebilden umringt. Als sich die Vigpanderin von ihrem Partner entfernte, begann sie für ihn zu verblassen. Goman-Largo hetzte ihr hinterher. Das Aussenden von Modulen war ihm nicht möglich. Doch so schnell er auch lief, er konnte Neithadl-Off nicht einholen. Die Umgebung begann sich zu manifestieren. Er entdeckte Neithadl-Off in einem Meer aus Sand, das über seinem Kopf hing. Der Modulmann schnellte sich durch die Luft. Als er das Gleichgewicht wiederfand, erstreckte sich an seiner Seite ein Ozean mit Fischen, die aus dem Wasser sprangen. Der Spezialist der Zeit war sich sicher, dass er hier keine Zeitphänomene durchlebte, sondern Raumphänomene. Mit jedem Wechsel der Gravitation veränderte sich die Landschaft. Als Goman-Largo in das Wasser einzutauchen versuchte, veränderte sich die Umgebung erneut. In einem von Schlieren durchzogenen Himmel erschien ein schiefes Gesicht mit riesigen Augen. Der Magier erklärte, Zeit für seine Geschäfte benötigt zu haben. Posariu warf dem Zeitspezialisten vor, das Angebot des Schwarzen Ritters nicht wirklich angenommen zu haben, sondern die eigenen Interessen zu verfolgen. Plötzlich war Neithadl-Off neben ihm. Zurück in der Umgebung der Schatten wurden sie abrupt auf die leere Bühne in jenem Zelt versetzt, aus dem sie verschwunden waren. Die Chadda trat auf sie zu und verlangte zum Versteck des Berges Cirgrum geführt zu werden. Doch die Stele, die dieses kannte, war spurlos verschwunden. (Atlan 788)

Der Meisterdieb und der Berg

Goman-Largo, Neithadl-Off und Dschadda-Moi waren mit einem Gleiter zum Versteck unterwegs. Auch ohne die Anweisungen der Stele konnte die Vigpanderin aus deren Hinweisen die Höhle einigermaßen lokalisieren. In einem Tal fanden die Module Goman-Largos mitten auf dem hellen Sand einen dunklen Stein. Goman-Largo, Neithadl-Off, Dschadda-Moi und der krelquottische Pilot des Gleiters betraten den Stollen, der zu dem unterirdischen Flusslauf führte. In der Höhle, die das Wasser geformt hatte, befand sich das Modell. Der Berg Cirgrum reagierte auf die Anwesenheit der Chadda und meldete sich in den Bewusstseinen der Ankömmlinge. Er ordnete an, dem schwerverletzten Saltic zu helfen. Goman-Largo aktivierte seinen Individualschirm und stürzte sich in den Fluss. Die Ausdehnung des Schirms war größer als die Öffnung. Dies verhinderte, dass er mit den Wassermassen im Loch verschwand. Durch eine Strukturlücke griff er nach dem Verletzten und zog ihn in das Innere des Schirmes. Nachdem der Individualschirm zusammengebrochen war, beförderte ihn Neithadl-Off mit einem Zugstrahl ans Ufer. Der bewusstlose Meisterdieb erwachte für einige Augenblicke. Goman-Largo drückte ihm ein Pflaster auf die Stirn und schickte gleichzeitig ein Modul aus, das mit höchster Intensität nach der STERNENSEGLER rief. (Atlan 788)

Nach zwei Stunden hatten es die Medoroboter der STERNENSEGLER geschafft. Errenos war außer Lebensgefahr. Als Errenos nach einer weiteren Stunde aus der Bewusstlosigkeit erwachte, teilte er dem Modulmann mit, dass Posariu die Stelen gestohlen hatte. (Atlan 788)

Das Modell

Dschadda-Moi beugte sich über den Berg und vollführte seltsame Bewegungen mit den Handflächen durch die Luft. Dabei flüsterte sie. Die Luft begann unter der statischen Aufladung zu knistern. Als sich die Chadda wieder aufrichtete, hielt das Flüstern und Raunen an. Die Krelquottin sprach leise davon, dass der Berg die Personen zählte, für die er Transportenergie bereitstellen musste. Das Glasdach über dem Berg begann zu strahlen. Eine ovale Aura begann sich rasch auszudehnen. Der Berg und die ihn umgebende Landschaft schienen größer zu werden. Einen heftigen Entzerrungsschmerz verspürend, standen die Gefährten nach dem Erlöschen der Aura in einer etwa 300 Meter durchmessenden Halle. Im Zentrum befand sich die Eherne Tafel. Die Chadda und ihre beiden Helfer brachten die verbliebenen Stelen aus dem Berg in die Höhle. Posariu hatte etwa ein Drittel der Stelen gestohlen. Mehr als 100 Gleiter transportierten die Stelen in das Zentrum der Stadt der tausend Wunder. Das Modell meinte, dass der Diebstahl der Stelen durch Posariu keine negativen Auswirkungen haben würde. (Atlan 788)

Das Modell wurde auf Befehl der Chadda in das Zentrum der Zeltstadt gebracht und dort von einem dichten Ring aus Psionikern geschützt. Goman-Largo musste verärgert vernehmen, dass es einem einzelnen Schiff gelungen war, die Blockade um Cirgro zu durchbrechen. Es handelte sich um ein vinnidisches Raumschiff. Goman-Largo und Neithadl-Off wurden zu Ehrenbürgern von Cirgro ernannt und erhielten den Titel eines Cirgraners. Die Bitte der Chadda, als Berater auf Cirgro zu bleiben, lehnten die beiden ab. (Atlan 788)

Mit Errenos an Bord verließ die STERNENSEGLER die Welt der Krelquotten. Ihr Ziel war das Schwert des Rächers – dorthin zeigte die Spur des geflüchteten Posariu. (Atlan 788)

Unter fremdem Einfluss

Während des Anfluges auf Klingsor begann die sechste Welt von Heißer Stahl zu pulsieren. Da der Planet dabei immer mehr an Volumen zunahm, wurde Goman-Largo trotz der großen Entfernung unruhig. Der Tigganoi erteilte der Bordpositronik den Befehl, abzubremsen und sich Klingsor nicht mehr weiter zu nähern. Doch POSIMOL reagierte nicht. Die STERNENSEGLER flog weiterhin auf die seltsame Welt zu. Goman-Largo begab sich in das Solo-Cockpit und übernahm das Schiff in die Handsteuerung. (Atlan 793)

An Bord der STERNENSEGLER befand sich aus ein unterarmlanger roter, achteckiger Stab, den der Meisterdieb Errenos dem Magier Posariu auf Cirgro stehlen konnte. Der Stab leuchtete von innen heraus in glühendem Rot. Auf die Rufe der Vigpanderin reagierte der Modulmann voller Panik. Er erklärte, dass er bereits zweimal versucht hatte, das Schiff abzubremsen, doch die Beeinflussung immer stärker wurde und er sich nicht erfolgreich dagegen wehren konnte. Mit einem Handgriff aktivierte Goman-Largo das Lineartriebwerk. Bereits nach wenigen Sekunden stürzte die STERNENSEGLER dicht vor Klingsor in den Normalraum zurück. Goman-Largo kehrte in die Hauptzentrale zurück. Er war sich sicher, dass Posariu sich den roten Stab absichtlich hatte stehlen lassen, damit er an Bord der STERNENSEGLER gelangte und im entscheidenden Moment zum Einsatz kommen konnte, um die Besatzung des Schiffes im Sinne des Magiers zu beeinflussen. (Atlan 793)

Zurück in der Sternenfalle

Der Pedotransmitter versetzte das Schiff nun schon zum zweiten Mal in die Sternenfalle Askyschon-Nurgh. Das Leuchten des roten Stabes war beinahe versiegt. Goman-Largo und Neithadl-Off verspürten keinerlei Beeinflussung mehr, doch POSIMOL war noch immer blockiert. Plötzlich stand ein schneeweißes Einhorn mit blauer Mähne und Schweif im Steuerraum. Auf seinem Rücken saß ein riesiger Ritter in einer türkisfarbenen Rüstung mit einem goldenen Schild und einem goldenen Schwert. Der Modulmann erkannte sofort Canaray, da ihm Atlan von der Begegnung in der Vergangenheit Cirgros berichtet hatte. Canaray erklärte, die Zwingfessel angewendet zu haben, um den Modulmann und die Vigpanderin in die Sternenfalle zu bringen. Wenn sie von nun an seine Befehle bedingungslos befolgten, versprach er, von einer weiteren Beeinflussung abzusehen. Neithadl-Off und Goman-Largo waren dazu nicht bereit, zumal es der Parazeit-Historikerin gelungen war, zwei Handstrahler heimlich an sich zu bringen. Der Reiter mit dem Flammenschwert verlangte, dass die STERNENSEGLER nach Schrottsammler flog. In der dortigen Zeitgruft sollten Goman-Largo und Neithadl-Off in die Vergangenheit gehen, um in dem Raum, von dem aus das Projektionsnetz der Sternenfalle gesteuert wurde, die Kontrollen zu deaktivieren. Danach stand der Rückkehr in die Jetztzeit nichts mehr im Wege und sie könnten hingehen, wohin sie wollten. Der Tigganoi und die Vigpanderin eröffneten das Feuer. Die Strahlen verschwanden im Nirgendwo, während das Schwert laute Töne von sich gab. Der Ritter teilte mit, dass niemand den großen Canaray mit dem Harfenschwert besiegen konnte. Das Einhorn und sein Reiter begannen zu verblassen und verschwanden kurz darauf. (Atlan 793)

Da die Zwingfessel auf den Errenos keinen Einfluss auszuüben schien, wollte der Saltic den Stab durch die Luftschleuse in das Weltall verfrachten. Als die Zwingfessel das Schiff verließ, verschwand ihr Einfluss augenblicklich. Doch plötzlich war der rote Stab wieder da. Auch der Einfluss war sofort wieder spürbar. (Atlan 793)

Suche nach der Zeitgruft

Als die STERNENSEGLER Schrottsammler erreichte, entstand ein Transmitterfeld, aus dem etwa 300 Raumschiffe vom Typ der RUTENGÄNGER flogen. Die Einheiten versuchten, die STERNENSEGLER zu umzingeln. Goman-Largo ließ sein Schiff in die Atmosphäre des Planeten eindringen. Der Tigganoi sonderte mehr als 200 seiner Module ab und schickte sie als Vorauskommando, um die Zeitgruft auf Schrottsammler ausfindig zu machen. (Atlan 793)

Goman-Largo lenkte die STERNENSEGLER direkt auf Schrottsammler zu, ehe er vollen Gegenschub gab. Durch dieses abrupte Manöver konnten die Verfolger nicht mehr bremsen und schossen an dem Planeten vorbei. Goman-Largo zwang die STERNENSEGLER in einer Höhe von dreißig Kilometern in einen Orbit. Bevor der Zeitspezialist seine Absicht, sich in dem Ozean zu verstecken, in die Tat umsetzte, meldeten seine Module die Entdeckung der Zeitgruft auf einer großen Insel. (Atlan 793)

RUTENGÄNGER-Schiffe orteten die STERNENSEGLER. Goman-Largo fuhr die Schutzschirme hoch. Über Schrottsammler baute sich ein Transmitterring auf. Die Verfolger hatten mit den hyperdimensionalen Strahlungen zu kämpfen. Mehrere Schiffe kollidierten miteinander und explodierten. Ein riesiger Klumpen Schiffsschrott materialisierte 500 Kilometer über der Planetenoberfläche und stürzte etwa 2000 Kilometer von der STERNENSEGLER entfernt dem Boden entgegen. Goman-Largo gelang es, den durch die Druckwelle torkelnden Flug des Schiffes zu stabilisieren. Doch die gesamte Flotte der RUTENGÄNGER-Schiffe erschien über der STERNENSEGLER, die eine mindestens einen Kilometer durchmessende Öffnung im Boden ansteuerte, die mit extrem starken Saug- und Transportfeldern das herabgestürzte Metall einsammelte, verdichtete und in vier Blöcken in die Tiefe transportierte. Die durch die starken Fusionsreaktoren entstehende Streustrahlung ließ das Normaltriebwerk der STERNENSEGLER ausfallen. Die Antigravprojektoren konnten einen Absturz verhindern. Um der Ortung durch die Zylinderschiffe zu entgehen, ließ Goman-Largo den Antrieb deaktiviert. Die STERNENSEGLER setzte hart auf. Der Modulmann aktivierte eine Anlage, mit der die Vernichtung des Schiffes simuliert werden konnte. Eine Sonde wurde ausgestoßen, um den Erfolg der Aktion zu überprüfen. (Atlan 793)

Kampf gegen die Zylinderschiffe

Die RUTENGÄNGER-Schiffe fielen auf den Bluff anscheinend herein und zogen sich an den Rand des Sonnensystems zurück. Doch zwölf der Schiffe versteckten sich in den Trümmerringen um Schrottsammler. Die Energieemissionen der nun bis auf POSIMOL voll einsatzbereiten STERNENSEGLER wurden angemessen. Der Wettlauf mit der Zeit begann. Goman-Largos Module meldeten Schwierigkeiten beim Öffnen des stark korrodierten Lamellenschotts der Zeitgruft. Beim Einflug in die doch noch rechtzeitig geöffnete Schleuse berührte die STERNENSEGLER beinahe das Schott. Das Schiff setzte ziemlich hart auf. Die Zylinderschiffe eröffneten das Feuer. Die Strahlbahnen schlugen in den Schacht ein, verfehlten aber die STERNENSEGLER, da sich das Schott wieder schloss. Unter dem Dauerfeuer begann es sich rot zu verfärben. Goman-Largos Module, von den ausgesandten waren ein gutes Dutzend nicht mehr zurückgekehrt, kämpften mit den Schaltungen der Zeitgruft, um die STERNENSEGLER zwei Tage in die Vergangenheit zu versetzen – und damit in Sicherheit vor den Zylinderschiffen. Endlich strahlte das gelbe Licht in diesem Vorraum, in der »Ersten Realgegenwart«, wie Neithadl-Off ihn nannte, und die Schottdecke glänzte silberweiß. Errenos sorgte für Speis und Trank, das von Goman-Largo dankbar angenommen wurde. (Atlan 793)

Die STERNENSEGLER wurde in die Mitte des Vorraumes bugsiert. Der Metallboden löste sich auf und das Schiff befand sich nun in dem darunterliegenden Raum, in dessen Decke keine Öffnung erkennbar war. Goman-Largo, Errenos und Neithadl-Off drangen zu Fuß weiter vor. Unbemerkt von seinen Gefährten begann das Dreieckssymbol auf Goman-Largos Kombination in allen Farben zu pulsieren. (Atlan 793)

Reise in die Vergangenheit

Die Luft in dem Raum war von silbern schimmernden winzigen Partikeln durchsetzt, die die Sicht trübten. Es herrschte völlige Stille. Die Gefährten durchschritten eine Wand aus Formenergie und fanden sich in einer Zone ohne Licht wieder. Es wurde allmählich heller. Das Licht begann zu flackern. Mit jedem Intervall überbrückten die Gefährten mehrere Jahrzehnte in Richtung Vergangenheit. Nach 1000 Jahren schalteten Goman-Largos Module die Schaltstelle ab. Eine blaue Formenergiewand schützte die Kontrollen, die sich zudem auf einer parallelen Zeitebene befanden. Speicherbänke und fremdartige Computer füllten den Raum aus, in dessen Zentrum sich ein frei stehendes Schaltpult erhob. Ein grün schimmernder Energieschirm aus Sextadim-Feldern hüllte die Kontrollanlage ein. (Atlan 793)

In der Decke aus Formenergie bildeten sich Löcher, aus denen sieben Usylls hervorkamen. Goman-Largo, Neithadl-Off und Errenos traten die sofortige Flucht an. Sie schafften es im letzten Moment durch die blaue Wand. Die Usylls blieben in ihrer Parazeit-Ebene zurück. Ausgeschickte Module meldeten dem Tigganoi, dass der Sextadim-Schirm auf allen benachbarten Zeitebenen existierte und das über Jahrhunderte hinweg. Auch waren überall Usylls zu finden. Das bedeutete, dass die Gefährten noch tiefer in die Vergangenheit reisen mussten. Nach 400 Jahren war der 6-D-Schirm verschwunden. Die Module fanden schnell heraus, wie das Projektionsgitter abgeschaltet werden konnte. Allerdings würde als Folge der ganze Planet Schrottsammler zerstört werden. Plötzlich dröhnten laute Hammerschläge auf und rote Lichtfäden hingen von der zu grauen Nebelschwaden veränderten Decke. Grellweiße Kegel glitten an den Fäden nach unten –– Usylls. Goman-Largo löste auf dem Kontrollpult eine Schaltung aus. Das Licht erlosch. Eine dunkle Zone, ähnlich einem Schwarzen Loch, nahm Goman-Largo und seine beiden Begleiter auf. Sie befanden sich im nächsten Moment in der Zentrale der STERNENSEGLER, die sich etwa zehn Millionen Kilometer von Schrottsammler entfernt im Weltraum befand. Der Planet zerbrach, was auch den Untergang der Flotte der Zylinderschiffe bedeutete. Ein riesiger schwarzer Ring, der sich wie ein Strudel drehte, saugte die Schiffstrümmer der Ringe ein. Die STERNENSEGLER wurde von schweren Strukturbeben erschüttert. Nachdem die Überreste der mehr als 30.000 Schiffe verschwunden waren, endeten auch die Beben und POSIMOL meldete sich. Der schwarze Ring bestand aus reiner Energie und wirkte wie ein Quintadim-Werfer. An der Position Schrottsammlers entstand für einige Sekunden eine tiefrote grell leuchtende Energiespirale. Die Barriere zwischen dem Binnenraum und Manam-Turu war verschwunden. Die Sternenfalle Askyschon-Nurgh existierte nicht mehr. Canaray erschien wieder in der STERNENSEGLER. In seinem linken Arm hielt er SCHLÜSSEL ZUR WANDLUNG. Er gab Goman-Largo einige Erklärungen über das Geschehene. (Atlan 793)

Der Plan des Sternenmarschalls

Im Inneren Schrottsammlers hatten tausende Schiffe auf ihren Einsatz zur Invasion Manam-Turus unter dem Befehl des Sternenmarschalls Dulugshur gewartet. Diejenigen Schiffe, die die STERNENSEGLER gejagt hatten, waren nur die Vorhut gewesen. In wenigen Jahren hätte Dulugshur genügend der riesigen achtfingrigen Hominiden aus seinem Exil hergebracht, deren Raumanzüge an Bord der RUTENGÄNGER gefunden wurden. Aus diesem Grund musste Schrottsammler untergehen. Canaray war auf die Hilfe Goman-Largos angewiesen, da für ihn selbst die Kontrollen des Projektionsnetzes wegen eines Banns unerreichbar waren. (Atlan 793)

Canaray übergab mit seinem Dank die Ministele, über die Goman-Largo notfalls Verbindung mit ihm aufnehmen konnte. Er verriet auch seinen wahren Namen: Tuschkan der Magier. Mit einem dröhnenden Lachen verschwand das seltsame Wesen. (Atlan 793)

Goman-Largo war nicht der Meinung, dass die Zeitgruft mit dem Planeten untergegangen war. Doch weder seine Module noch POSIMOL fanden auch nur die kleinste Spur der Gruft. Neithadl-Off glaubte, dass die beobachtete grell leuchtende Energiespirale am Standort Schrottsammlers die Zeitgruft in umgewandelter Form dargestellt hatte und diese »zurückgeführt« worden war. Goman-Largo bezweifelte die Aussagen seiner Partnerin. (Atlan 794)

Stelen-Betreuung

Der Spezialist der Zeit kümmerte sich intensiv um die Stele. Doch obwohl er ihr ungewöhnliche Wünsche, wie den Anblick der Sterne Manam-Turus über die Bildschirme und Hologramme der STERNENSEGLER oder eine Reinigung in der Nasszelle, erfüllte, war SCHLÜSSEL ZUR WANDLUNG zunächst nicht bereit, ihm die Informationen über die Zeitfestung zu geben. Doch dann erhielt er doch die verschlüsselten Daten. Die STERNENSEGLER beschleunigte, um das Gebiet der einstigen Sternenfalle zu verlassen. Während des Fluges bemühte sich POSIMOL, die Verschlüsselung zu knacken, um den Standort der Zeitfestung herauszufinden. Errenos schlug vor, nach Tessal zu fliegen, da die dortige Zeitgruft durch ihre exponierte Lage im Halo Manam-Turus eine besondere Bedeutung haben müsste. Goman-Largo war dazu bereit, wollte aber auf Barquass einen Zwischenstopp einlegen, um mit der dortigen Zeit-Transfer-Kapsel, die der Tigganoi von Barquass aus zu einer anderen Zeitgruft geschickt hatte, nach Tessal zu gelangen. (Atlan 794)

Antriebsprobleme

Ein Leistungsabfall im Lineartriebwerk zwang die STERNENSEGLER zum Rücksturz in den Normalraum. Das Schiff stand nahe einer pulsierenden Sonne vom Typ RR-Lyrae. Die STERNENSEGLER durchquerte zwei Protuberanzen, ehe Goman-Largo die Triebwerke abschaltete und das Schiff in steilem Winkel und mit steigender Geschwindigkeit auf die Chromosphäre zuflog. Eine weitere Protuberanz riss die STERNENSEGLER von der Sonne weg. Mit Maximalwerten beschleunigte das Schiff. Als Ursache für den Ausfall des Linearantriebes wurde eine zehn Zentimeter lange, vierfingrige Metallhand, ein Beutestück, das wahrscheinlich Errenos im Strukturwandler des Antriebes versteckt hatte, identifiziert. Der Saltic schien einen Roboter in seine Einzelteile zerlegt zu haben, was weitere Funde erhärteten. (Atlan 794)

Während des Fluges nach Barquass wurde ein Hyperfunkspruch aufgefangen, den Turman und Norphan von der YRMION nach Cairon geschickt hatten. Darin war von der Entführung Thykonons, Kelloquans und Questrors die Rede, sowie von halb transparenten Wesen, die auf Aklard und Cirgro erschienen waren. (Atlan 794)

Roboter-Puzzle

Goman-Largo und Neithadl-Off beschäftigten sich mit den gefundenen Roboterteilen – zwei vierfingrigen Händen und ein Beinstück. Goman-Largo bewahrte in seiner Kabine noch ein viertes Teil auf, das er im Brausekopf der Dusche gefunden hatte. Der Spezialist der Zeit konzentrierte sich auf das eiförmige Gebilde und dachte intensiv daran, dass es sich öffnen sollte. Tatsächlich gaben vier Segmente einen silbern glänzenden stilisierten Kopf frei, aus dessen unterem Drittel winzige bewegliche Fäden ragten. Steckkontakte schoben sich aus der verdickten Unterseite hervor. An der Spitze des metallenen Schädels saß ein Facettenauge, das aufglühte und eine enorme Hitze ausstrahlte. Der eiförmige Körper stieg lautlos nach oben und war von einem Augenblick zum anderen verschwunden. Errenos waren die Roboterteile völlig unbekannt, die inzwischen ebenfalls verschwunden waren. (Atlan 794)

Nachricht von Anima

Goman-Largo und seine Begleiter hörten ein Funkgespräch zwischen der KARRATOS und einer planetaren Station ab, in dem es auch um eine Zeitgruft ging. Zwei Module wurden ausgeschickt, die mittels Transition einige Lichtminuten überbrückten und versuchten, eine Dreieckspeilung vorzunehmen. In einem weiteren verstümmelten Funkspruch wurde Anima erwähnt, die sich an Atlan um Hilfe für alle Gefangenen wendete. Der Standort des Senders konnte von den Modulen und POSIMOL ermittelt werden. Der Modulmann glaubte an eine Falle. Neithadl-Off drängte darauf, der Freundin zu Hilfe zu kommen, worüber Goman-Largo nicht begeistert war, der lieber der Spur der Agenten vom Orden der Zeitchirurgen gefolgt wäre. Die Vigpanderin flunkerte ihrem Gefährten vor, dass Anima eine besondere Zeitgruft kennen würde, mit deren Hilfe die Orbiterin selbst EVOLO besiegen könnte. (Atlan 794)

Der diebische Roboter

Goman-Largo erklärte sich bereit, die angepeilten Koordinaten anzufliegen. Errenos schrie plötzlich unter heftigen Schmerzen auf. Seine linke Hand löste sich auf, bald war der linke Arm verschwunden und auch die rechte Hand begann sich aufzulösen. In der Kabine von Errenos versuchte Goman-Largo durch intensive Gedanken den unsichtbaren Roboter zum Erscheinen zu zwingen. Als sich ein Schatten bildete, feuerte Goman-Largo seinen Quintadimwerfer darauf ab. Doch das kugelförmige Energiefeld zeigte keine Auswirkungen auf den Roboter und bewegte sich auf den Modulmann zu. Kurz bevor es diesen erreichte, löste es sich auf. Mit ihm verschwanden der Schatten des Roboters und Errenos. Neithadl-Off sprach von einem vorherbestimmten Schicksal durch die Schuld der Vorfahren, die das Tabora gestohlen hatten. (Atlan 794)

Einige Zeit später tauchte der kleine Roboter in der Zentrale der STERNENSEGLER auf, mit einigen Modulen Goman-Largos in den Händen. Bevor der Tigganoi zupacken konnte, verschwand der Roboter wieder. An der Hüfte Goman-Largos war selbst durch die enganliegende Kombination ein faustgroßes Loch zu erkennen. Die STERNENSEGLER erreichte inzwischen die Sonne Ordnungshüter. Der Roboter tauchte wieder auf und holte sich erneut mehrere Module. Das Schiff wurde von Thermoschüssen getroffen. Taumelnd stürzte es auf die Oberfläche von Flüchtiger Dieb zu. Goman-Largo versuchte im Solo-Cockpit die STERNENSEGLER unter seine Kontrolle zu bekommen, da POSIMOL ausgefallen zu sein schien. Das Schiff prallte mehrmals auf und kam auf einem Gletscher zu liegen. Inmitten des Chaos wurde der Roboter wieder aktiv. Goman-Largo opferte zwei Module, die er zur Explosion brachte. Doch auch diesmal zeigte der Roboter keine Reaktion. Goman-Largo und Neithadl-Off verließen auf schnellstem Weg die STERNENSEGLER. Sie suchten in einer Höhle Deckung vor anfliegenden Flugmaschinen. Anima meldete sich telepathisch. Pzankur hielt sie hier auf Tobly-Skan gefangen. In diesem Moment erschien der Roboter und griff Goman-Largo an. Der Modulmann begann sich aufzulösen. Alle seine Module verließen ihn. Auf unerklärliche Weise gelang es Anima, ihre beiden Freunde zu retten. Neithadl-Off hatte ihre Sensorstäbchen und Goman-Largo seine Module wieder. (Atlan 794)

Befreiungsaktion

Die beiden Freunde folgten einem Stollen, bis ein Felsrutsch ihnen den Weg versperrte. Goman-Largo machte seinen Quintadimwerfer bereit, als die Felsbrocken zu sprechen begannen. Errenos nahm seine hominide Gestalt an. Zwei Traykon-Roboter, die den Stollen bewachten, verloren positronische Bauelemente, die ihnen Errenos entwendete, wodurch sie keinen Alarm auslösen konnten. Goman-Largo konnte die Roboter umprogrammieren, sodass sie nun loyale Führer darstellten. So gelangten die drei Gefährten in den unterirdischen Stützpunkt. Über Treppen stiegen sie in die Tiefe hinab. Goman-Largos Module meldeten die Annäherung kleiner bärenähnlicher Wesen – Kaytaber. Die beiden Traykon-Roboter gaben an, die »Gefangenen« zu den anderen zu bringen. Einer der Kaytaber warnte noch vor den neuen Sperren, die nach dem Fluchtversuch der Frau aufgebaut worden waren, ehe die Bärenartigen ihren Weg fortsetzten. (Atlan 794)

Beim Durchschreiten einer unsichtbaren Sperre begann sich der Körper von Errenos zu verändern. Goman-Largos Muskeln schwollen an. Das Haar begann zu wachsen. Auch bei Neithadl-Off waren Veränderungen festzustellen. Sie wurde zum Raubtier und schleuderte den Modulmann mit einem Prankenhieb zu Boden. Er feuerte seine Waffe jedoch nicht ab. Die Wirkung der psionischen Falle verschwand. Während Neithadl-Off sich mit den Robotern um Errenos kümmerte, hetzte Goman-Largo allein weiter. (Atlan 794)

Zum Teil tödlich wirkende Fallen zwangen den Tigganoi zu Umwegen. In einer von mehrfach gestaffelten Schirmfeldern geschützten kleinen Halle überwand Goman-Largo vier der Sperren, ehe er einen schwachen Funkspruch Animas auffing. Ein Spezialroboter versorgte sie immer zur selben Zeit mit Mahlzeiten. Zurück bei seinen Gefährten entwickelte der Modulmann den Plan, diesen Spezialroboter umzuprogrammieren und in seinem Inneren Errenos zu verstecken. Der Saltic sollte das innere Energiefeld ausschalten. Der Roboter wurde von einem Modul abgefangen und von Goman-Largo umprogrammiert. Errenos versteckte sich im Inneren. Ein Modul begleitete ihn. Es gelang dem Meisterdieb, den Energieschirm abzuschalten. Allerdings wurde dabei Alarm ausgelöst. Anima und Errenos stießen zu Goman-Largo und Neithadl-Off. Heranstürmende Traykon-Roboter wurden mit den Quintadimwerfern ausgeschaltet. (Atlan 794)

Auf dem Rückweg trafen sie die Stele SCHLÜSSEL ZUR WANDLUNG, die sich auf die Suche nach den Freunden gemacht hatte. Die Verfolger kreisten die Gruppe ein. Goman-Largo setzte einen Hyperfunkspruch ab, den SCHLÜSSEL ZUR WANDLUNG an Tuschkan weiterleitete. Neithadl-Off entdeckte einen uralten Stollen. Die Verfolger waren ihnen dicht auf den Fersen. (Atlan 794)

Ausbruchsichere Käfige

Im Höhlensystem zuckten dünne, grüne Linien aus dem Boden und den Wänden hervor. Goman-Largo, Anima, Neithadl-Off und Errenos wurden vom dem geisterhaften Gespinst eingehüllt. Jeder der Gefährten fand sich kurze Zeit später im Inneren eines würfelförmigen Käfigs mit einer Kantenlänge von drei Metern und einer massiven Metallplatte als Boden und Decke. Die Wände bestanden aus einem Gewirr von metallenen Ranken mit Blüten und Blättern. Die Käfige standen in einer riesigen Halle, die rohe Felswände, einen unebenen Boden und zwei Eingänge zu dunklen Stollen aufwies. Allein Goman-Largo bewegte sich nicht und war auch nicht ansprechbar. (Atlan 795)

Unvermittelt sauste der bisher unter der Decke der Halle auf und ab hüpfende leuchtende Ball in einen der Stollen. Mit hoher Geschwindigkeit rasten ihm die vier Käfige nach. Beschleunigungsphänomene waren von den Gefangenen nicht zu bemerken, obwohl es oftmalige Richtungswechsel gab. Mit einem heftigen Ruck kamen die Käfige zum Stehen. Sie befanden sich wieder in einer fünf Meter hohen Halle, in der der leuchtende Ball unter der Decke hing, zunächst auf und ab hüpfte und schließlich stillstand. Eine primitiv wirkende Maschine kam aus einem der Stollen, kroch durch die Halle und gab den Eingang wieder frei. Die Käfige bewegten sich wieder, diesmal jedoch deutlich langsamer. Sie kamen in einem quadratischen Raum zum Stehen. (Atlan 795)

Goman-Largo war inzwischen wieder handlungsfähig. Die fünfdimensionalen Energien der Falle hatten seine Module unbrauchbar gemacht. Ein handfester Streit zwischen Neithadl-Off und Errenos drohte auszubrechen. Die beiden versuchten aus ihren Käfigen auszubrechen, schafften es aber nicht. Als Sündenböcke waren schnell Goman-Largo und Anima gefunden, die sich heftigen verbalen Attacken ausgesetzt sahen. Bald änderte sich langsam auch das Verhalten des Modulmannes. (Atlan 795)

Die Verlorene Seele

Anima begann, eine warme und freundliche Stimmung auszustrahlen, woraufhin sich Neithadl-Off und Errenos zu beruhigen begannen. Auch Goman-Largo ging es besser. Ein Fremder betrat die Kammer und musterte die Gefangenen. Aus Goman-Largos Käfig holte er die Stele SCHLÜSSEL ZUR WANDLUNG. Dabei griff er einfach durch das Gitter, als sei es gar nicht vorhanden. Ein Roboter, der seinem Herrn völlig ähnelte, materialisierte in einem grellen Licht, das von den Punkten der Kombination des Fremden ausging. Mit einem leisen Murmeln verließ der Fremde die Kammer. Auf Krelquanisch hatte er gesagt: »Bald wirst du nicht mehr alleine sein, du Verlorene Seele«. Der schwarze Roboter stand noch reglos im Raum. Die wieder einsatzfähigen Module Goman-Largos hatten ihm gezeigt, dass die funkelnden Punkte der Kombination des Fremden Steuervorgänge eingeleitet hatten, die zur Materialisierung der Einzelteile des Roboters führten, die sich dann zusammengefügt hatten. (Atlan 795)

Als die Verlorene Seele zurückkehrte, wurde das Bewusstsein von Errenos in den Roboter transferiert. Dartfur, wie sich die Verlorene Seele nannte, kündigte an, dass auch die anderen Gefangenen echte Körper erhalten, wenn sich das »Schlafende Arsenal« aufgefüllt hatte. (Atlan 795)

Goman-Largo schickte einige Module gegen Dartfur aus. Die glänzenden Punkte auf dessen Anzug schleuderten die Module so heftig zurück, dass Goman-Largo bei der Wiederaufnahme taumelte und benommen zu Boden ging. Anima empfand Mitleid mit der Verlorenen Seele. Dieses Empfinden wurde immer stärker und schwappte auch auf Goman-Largo und Neithadl-Off über. Dartfur war verunsichert und ratlos und im Augenblick unfähig, einen weiteren Roboter herbeizurufen. Er bestätigte, dass er den Tausch von Errenos Bewusstsein rückgängig machen konnte. Zwischen den Punkten von Dartfurs Anzug und den Teilen des Roboters entstanden dünne Linien, die bald wieder erloschen. Der Roboter war verschwunden. Goman-Largo und Neithadl-Off durften ihre Käfige verlassen, wie schon zuvor Anima auch. Der Modulmann erhielt SCHLÜSSEL ZUR WANDLUNG zurück. Sie ließ sich von Goman-Largo tragen. (Atlan 795)

Angriff des Psionischen Pakets

Ein Alarm zeigte Dartfur die Annäherung von Wesen von der Oberfläche Tobly-Skans an. Er beruhigte Anima, dass ihr und ihren beiden Gefährten nichts passieren würde, da kein Weg hierher führte. Nur die Käfige kamen durch, und diese wurden von Dartfur kontrolliert. Die in den Stollen verlaufenden Energiebänder dieser uralten Anlage, auf denen sich die Käfige fortbewegten, vernichteten alles, was sich in den Stollen bewegte. Die fremden Eindringlinge sprengten jedoch eine Kammer, in der eines der Bänder seinen Ursprung hatte, woraufhin das Energieband verschwand und der Stollen frei zugänglich wurde. Dartfur ließ 30 der schwarzen Roboter aus seinem Schlafenden Arsenal erscheinen, die Pzankurs Helfer entgegen eilten. Die Roboter wurden vollständig vernichtet. Die Verlorene Seele war bereit, mit Anima, Goman-Largo, Neithadl-Off und Errenos zu fliehen. Dartfur ließ einen Käfig materialisieren. Mit seinen Passagieren setzte sich der Käfig in Bewegung und raste zum Stützpunkt GLIKK AMUN. Dort stießen sie auf defekte und zerstörte Stahlmänner. Kampfspuren waren überall zu sehen. Ein noch funktionierender Antigravschacht – von Dartfur vor einiger Zeit repariert – brachte die Gruppe in die oberen Bereiche der Station der Hyptons. In der Kommandozentrale funktionierten noch ein großer Bildschirm und ein Normalfunkgerät – ebenfalls von Dartfur repariert. Dem Hyperfunkgerät fehlten ein paar Teile. Auf dem Bildschirm wurden große Gleiter sichtbar, die sich näherten. Dartfur platzierte zwei seltsame Kästen, die einen Schutzschirm aus Mischenergie projizierten mit fünfdimensionaler Struktur und einer psionischen Komponente. Entgegen Goman-Largos Erwartung, konnten Pzankurs Helfer den Schirm nicht überwinden. (Atlan 795)

Pzankur ließ Chipol und Dschadda-Moi nach GLIKK AMUN bringen. Ihnen folgten Bathrer, Daila, Krelquotten und andere Vertreter der verschiedensten Völker. Alle waren mit derben Ketten gefesselt. Sie wurden gezwungen, sich in einer Reise vor dem Schirm aufzustellen. Hinter jeder Geisel stand ein Bewaffneter. Die Helfer Pzankurs gaben Anima und ihren Gefährten eine Stunde Zeit, sich zu ergeben. Nach Ablauf der Frist würden alle Gefangenen getötet. (Atlan 795)

Auftritt des Magiers

Plötzlich stand Tuschkan mitten in der von Trümmern übersäten Kommandozentrale. Nach einer Berührung seines Gürtels, verschwand der Magier wieder. Die bewaffneten Helfer Pzankurs, die Geschütze und die Gleiter waren ebenfalls verschwunden. Die Gefangenen standen ohne Fesseln bewegungslos da. Alles schien erstarrt zu sein. Die Gefährten verließen die Station. Die Geiseln schüttelten die Erstarrung ab. Plötzlich befanden sich alle im Gebirge nahe dem Stützpunkt. Tuschkan kehrte zurück, mit der Behauptung, dass alle Geiseln auf Tobly-Skan befreit wären. Er hatte auch ein Raumschiff organisiert. Anima und die Gefangenen wollten damit nach Barquass fliegen. Goman-Largo, Neithadl-Off und Errenos gingen an Bord der startbereiten STERNENSEGLER. Als er von einer Zeitgruft hörte, wollte Dartfur sie begleiten. Die MASCAREN wollte ohne den spurlos verschwundenen Fartuloon nach Aklard aufbrechen. Eine Funkverbindung mit Atlan gelang weder Anima noch Goman-Largo. (Atlan 795)

Seltsame Schwangerschaft

Die STERNENSEGLER setzte in einem entlegenen Gebiet auf Barquass auf. Goman-Largo schickte ein Aktivierungssignal aus, um die Zeitkapsel Krell-Nepethets zurückzuholen, die er bei einem früheren Aufenthalt auf dieser Welt zu einer anderen Zeitgruft geschickt hatte. Doch das an Bord der Zeit-Transfer-Kapsel zurückgelassene Modul reagierte nicht. (Atlan 796)

Plötzlich erstarrte der Modulmann. Seine linke Brustseite wurde von einem irisierenden Leuchten eingenommen, das sich auf den gesamten Oberkörper ausdehnte und erlosch. Die von POSIMOL aktivierten Sonden stellten eine Minimierung der Körperfunktionen des Tigganoi fest. Als die Medo-Sensoren dem Zeitspezialisten eine Injektion verabreichten, wurden sie von einigen Modulen zerstört. Eines dieser Module drang in Neithadl-Offs Körper ein, wo sich eine faustgroße Hautwucherung bildete. Goman-Largo wurde wieder aktiv. Er hatte die Koordinaten des Time-Shuttles erhalten. Mit fragendem Blick musterte er die Wucherung. Die Vigpanderin schien Nachwuchs zu erwarten. Neithadl-Off zog sich überstürzt in ihre Kabine zurück. Die STERNENSEGLER startete und setzte Kurs auf die von POSIMOL und Goman-Largo umgerechneten Koordinaten der Zeitkapsel. (Atlan 796)

Sternengeburt

Ein Gebiet hyperenergetischer Instabilität unterbrach den Flug der STERNENSEGLER. POSIMOL schlug einen Ausweichkurs um diese Zone einer Sterngeburt vor. Goman-Largo lehnte ab und das Schiff flog auf direktem Weg die Sonne Hoffnung an. Von Hoffnung IV gingen die Signale des Time-Shuttles aus. Auf einer großen Plattform, die von meterhohen kubischen Steinblöcken getragen wurde, stand die Kapsel. Goman-Largo öffnete mithilfe seiner Module den Eingang zu der unter der Plattform liegenden Zeitgruft. Dartfur stieß zu dem Modulmann und der Parazeit-Historikerin. Auch der Saltic und die Stele SCHLÜSSEL ZUR WANDLUNG fanden sich ein. Goman-Largo gelang es, eine steinerne Wendeltreppe freizulegen, die in die Tiefe führte. Ein Lamellenschott wies Beschädigungen auf und stand offen. Die Treppe reichte bis in die unter dem Schott liegende kreisrunde Halle. (Atlan 796)

Reise durch den Zeitstrom

Eingedrungenen Schutt, Gestein und Erdreich versuchte Goman-Largo mit seinem Quintadimwerfer zu entfernen. Plötzlich ertönte ein dumpfes Grollen und heftige Stöße erschütterten die Zeitgruft. Eine ringförmige Formenergiewand entstand. Die Gefährten wurden durch die Zeit bewegt. In der neuen Zeitebene war die Zeitgruft unversehrt. Die Steintreppe gab es noch nicht und das Lamellenschott war verschlossen. Goman-Largo war nicht bekannt, wodurch der Transport in diese Parallelzeit hervorgerufen wurde. Neithadl-Off plädierte für einen Ausflug an die Oberfläche Raanaks, um dort etwaige Hinterlassenschaften der Zeitchirurgen zu finden. Der Zeitspezialist hatte längst ein Modul vorausgeschickt. Raanak war in dieser Epoche dicht besiedelt, das Zeitalter der Raumfahrt hatte gerade erst begonnen. Der Ausgang der Zeitgruft lag am Rand einer anscheinend verlassenen Stadt. In der Atmosphäre erfolgte eine Atomexplosion, kurz darauf eine zweite. Zum Glück für Goman-Largo, Errenos, Dartfur, die Stele und Neithadl-Off entstand wieder eine durchsichtige Formenergiewand und riss die Gruppe durch den Zeitstrom. (Atlan 796)

Sie befanden sich noch immer auf Raanak, wurden aber sofort von hominiden Eingeborenen mit Pfeil und Bogen angegriffen und zogen sich in die Zeitgruft zurück. Die Ringsektoren der Gruft begannen miteinander zu verschmelzen. Das Team sah sich selbst während der atomaren Explosionen, sah düstere Zeiten auf Raanak mit radioaktiven Verstrahlungen, die Rückeroberung der Ruinen durch die Pflanzenwelt und die von Goman-Largos Quintadimwerfer hervorgerufenen Zerstörungen im Schacht von der Oberfläche in die Zeitgruft. Die Stele vermeldete, dass die bisher in ihr gespeicherten Daten über die Zentrale der Zeitchirurgen klarer wurden. Erneut überwand die Gruppe große Zeitabstände und erreichte schließlich die Realgegenwart. SCHLÜSSEL ZUR WANDLUNG kannte nun den Weg zur Zeitfestung. Der Anfang befand sich in der Zeitgruft unter dem Tempel des Schwarzen Zwerges auf Tessal. Der Time-Shuttle wurde an die STERNENSEGLER gekoppelt. Dem Start von Raanak stand nichts mehr im Weg. (Atlan 796)

Besuch auf Tessal

Die STERNENSEGLER erreichte das System Dordonn. Schwere Aufklärer der Tessaler näherten sich und nahmen Funkkontakt auf. Goman-Largo bat um Landeerlaubnis auf Tessal. Auf Ottrar traten vinnidische und tessalische Militärs zur Begrüßung an. Nifaidong, die Kaiser-Admiralin von Sappran, Hochtai, der Prinz-Admiral, Nofradir, der Erste Exekutor des Alchadyr-Ordens, sowie die beiden Kaiser-Admiralinnen von Ottrar und Ranitsch mit ihren Söhnen, den Prinz-Admiralen, empfingen Goman-Largo, Neithadl-Off, Errenos und Dartfur. Der Tigganoi trug seine Bitte vor, in der Zeitgruft Nachforschungen anstellen zu dürfen. (Atlan 796)

Die Zeitkapsel wurde mit Vorräten ausgerüstet, dann brachte Goman-Largo den Time-Shuttle auf die Nullzeit-Spur. Obwohl er spürte, dass etwas nicht in Ordnung war, konnte er den Vorgang nicht stoppen. Der Shuttle wurde in Schwingungen versetzt. Begleitet von tosendem Lärm und psychedelisch wirkenden Lichtern schien die Kapsel aufzuprallen, um die Längsachse zu rotieren und eine sanft ansteigende Fläche zu rutschen. Goman-Largo wurde hochgerissen und verlor beim Aufprall das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam, sah er sich Neithadl-Offs Vorwürfen gegenüber, eine »gesperrte« Zeitgruft anfliegen zu wollen, ohne die Konsequenzen zu bedenken. Der Tigganoi hatte nicht einmal gewusst, dass eine Zeitgruft gesperrt werden konnte. Tatsächlich hatte der Shuttle das Innere einer Zeitgruft erreicht. Zentimeterhoher Staub bedeckte den Boden. Eine halb mumifizierte Gestalt wurde gefunden. Der Tessaler hatte seine Strahlenpistole leer geschossen. Im siebten Ringsektor begegneten Goman-Largo und Neithadl-Off einem Geschöpf mit kugelförmigem Körper, das halb biologisch und halb Roboter war und das auf seinen acht langen Beinen durch die nächste Formenergiewand floh. Die Vigpanderin bezeichnete den Flüchtenden als »Zeitmechaniker«, der bald wieder zu seinen herumstehenden seltsamen Geräten zurückkehren und versuchen würde, die Eindringlinge zu vernichten. Ein blau leuchtender Energieschirm bildete sich, der sich auf den Zeitspezialisten und seine Gefährtin zubewegte. Neithadl-Offs Geschwulst platzte auf. Zwei fingerlange und fingerdicke verschachtelte und modifizierte Module saugten das blaue Leuchten in sich auf. Nach der Rückkehr des »Zeitmechanikers« konnte Neithadl-Off diesen mithilfe der beiden mutierten Module töten. Der Mechaniker brach zusammen und löste sich bis auf einen faustgroßen Würfel auf. (Atlan 796)

Hinweise

Goman-Largo konnte den Memowürfel, eines jener Fabrikate, die von den Spezialisten der Zeit verwendet wurden, aktivieren. Das Hologramm Corloques sprach von der Zeitfestung und von der Suche nach seinem Freund Goman-Largo. Mit der Aufforderung, die Zeitgruft von Rawani aufzusuchen und den Hinweisen, wie Rawani zu erreichen war, schloss die Botschaft. Goman-Largo und Neithadl-Off kehrten auf schnellstem Weg zum Time-Shuttle zurück. (Atlan 796)

Der Shuttle begab sich wieder auf die Nullzeit-Spur und materialisierte in der Zeitgruft von Rawani. Hier herrschten Temperaturen um den Gefrierpunkt. Das Licht der Scheinwerfer der Kapsel wurde bereits nach wenigen Metern absorbiert. Die Zeitgruft schien außer Funktion zu sein. Goman-Largo drang alleine in die absolute Finsternis vor. Er fand einen weiteren Memowürfel. Die akustische Botschaft Corloques bezeichnete die Zeitgruft von Rawani als »abgeklemmt«, als vom Zeitfluss ausgeschlossen. Der weitere Weg führte mit der STERNENSPRINGER nach Goowand, wo eine funktionierende Zeitgruft zu finden war. Mit den Koordinaten von Goowand endete die Übertragung. (Atlan 796)

Das neue Schiff

Nach zwei Stunden Marsch durch die Dunkelheit erreichte Goman-Largo wieder den Time-Shuttle. Neithadl-Off konfrontierte den Modulmann mit der von Errenos, Dartfur und SCHLÜSSEL ZUR WANDLUNG bestätigten Behauptung, dass der Modulmann zwei Tage unterwegs gewesen war. Da ein Start mit dem Time-Shuttle nicht möglich war, machten sich die Gefährten auf den Weg zur Oberfläche von Rawani. Mit den Quintadimwerfern wurde das Lamellenschott zerstört, das sich auf herkömmlichem Wege nicht öffnen ließ. In einer Reihe von Gebäuden der Ruinenstadt, die wie eine Rampe in den Himmel ragten, wurde die STERNENSPRINGER gefunden. Die Außenhülle des Raumschiffes war rostzerfressen und in einem schlechten Zustand. Auch die Ausstattung des Schiffes war desolat. Die STERNENSPRINGER war ein Wrack. Goman-Largo ließ die Konverter anlaufen. Er wurde von der Stele dabei unterstützt. Als 50% der Energieerzeugung erreicht waren, kam es zu Entladungen, die Konsolen schmelzen ließen. Die Stele platzierte sich zwischen den Entladungen, die daraufhin an Intensität verloren. SCHLÜSSEL ZUR WANDLUNG brach auseinander. Nun griff Dartfur ein. Die silberfarbenen Punkte seiner Kombination verbreiteten ein fahles Licht, das die Verlorene Seele einhüllte. Winzige Blitze zuckten aus den Punkten und verschwanden in Decke, Wände und Boden. Minuten vergingen, in denen Dartfur aus dem Material des Schiffes ein neues »Schlafendes Arsenal« entstehen ließ, das alle Schäden im Schiff behob. Nur einige Stunden später war die STERNENSPRINGER in einem ausgezeichneten Zustand. Dartfur und Goman-Largo programmierten den Autopiloten, der die STERNENSPRINGER nach Goowand bringen sollte. (Atlan 796)

Dort angekommen, verhüllte Dunkelheit den gesamten Planeten. Auch die Besatzung der STERNENSPRINGER wurde nicht verschont und verlor das Bewusstsein. (Atlan 796)

Fremde Umgebung

Der Modulmann, die Vigpanderin, Dartfur und der Saltic erwachten aus ihrer Bewusstlosigkeit. Die STERNENSPRINGER befand sich nicht mehr im Orbit um Goowand, sondern in einer riesigen Halle. Dartfur ließ die Schutzschirme hochfahren, die aber unter dem heftigen Beschuss bald zusammenbrachen. Der Strahlwaffenbeschuss wurde eigestellt. Die Schutzschirmprojektoren, die Antriebssysteme sowie die Kontroll- und Steuerverbindungen zum Hauptausleger mit der Hangarkugel des Schiffes waren ausgefallen. Roboter näherten sich der STERNENSPRINGER und drangen ein. Sie waren darauf programmiert, das Schiff von unbefugten Eindringlingen zu »säubern« und dann wieder instand zu setzen. Goman-Largo und seine drei Gefährten konnten die Vorhut der Roboter schnell zerstören. (Atlan 800)

Auf dem Weg zu einem Beiboot wurden die Gefährten von einer Übermacht an Robotern unter Feuer genommen. Wild um sich schießend rasten sie mit ihren Flugaggregaten auf die Phalanx der Roboter zu, die das Feuer nicht erwiderten. Verblüfft stellten auch Goman-Largo, Neithadl-Off, Dartfur und Errenos das Feuer ein. Dartfur vermutete sechsdimensionale Schwingungen als Ursache für die Tatenlosigkeit der Roboter. Als diese Schwingungen wieder verschwanden, erwachten die Roboter und nahmen die Verfolgung auf. Diese Sextadimschwingungen wurden nach Ansicht der Parazeit-Historikern von den Modulen ihres Begleiters erzeugt, wenn der Tigganoi Todesfurcht entwickelte. (Atlan 800)

Der Hangar mit dem Großraumbeiboot wurde von einem wallenden Energievorhang abgeschirmt, der von den Gefährten mühelos durchstoßen werden konnte. Sie fanden sich in einer Umgebung wieder, in der alles Rot war und die Temperaturen um den Gefrierpunkt lagen. Nach dem Durchfliegen einer elastischen roten Plastikhaut gelangten sie in einen schwarzen Korridor, der sich bald in sechs Gänge aufteilte, aus denen ein pulsierendes blaues Leuchten drang. Aus diesen sechs Korridoren stießen ganze Roboterpulks auf die Gefährten zu. Und wieder im Augenblick der größten Bedrohung stellten die Maschinen das Feuer ein und verharrten reglos. So konnten Goman-Largo und seine Begleiter durch die schwarze Korridorwand gleiten und eine neue Umgebung betreten. Durch diese Sextadim-Oszillation wurde bei den Robotern des Ordens der Zeitchirurgen die Freund-Kennung aktiviert. (Atlan 800)

Am Ziel der Reise

Auf einer goldfarbenen Brücke befanden sich zwei große kugelförmige Gebilde, die das Äußere von Welten darstellten, die sich auf einer anderen Bezugsebene befanden. Dartfur wählte eine der Kugeln als Ziel, die sich in eine schwarze Ballung verwandelte, die einem Quintadimfeld ähnelte. Neithadl-Off sprach vom Reich der Stählernen Sonnen, in welchem sie diese Umsetzer schon benutzt hatte. Goman-Largo, Neithadl-Off, Dartfur und Errenos stürzten sich in die schwarze Ballung. Sie kamen in einem Sphäroid von etwa 40 Metern Durchmesser heraus. Dartfur meinte, schon hier gewesen zu sein. Goman-Largo sandte einige seiner Module aus, die eine Programmierung in der Sphärenhülle entdeckten und aktivierten. Diese bildete daraufhin eine rund fünf Meter durchmessende kugelförmige Ausstülpung aus, in die sich die Gefährten begaben. Die Ausstülpung schnürte sich von der Sphäre ab und raste einen hellroten Strang entlang. Neithadl-Off bezeichnete den Strang als Teil eines Zeitgewebes, das der Stabilisierung der Zeit in einem internen räumlichen Bereich diente. Dieser Bereich befand sich in einem ganz bestimmten, räumlich existierenden Objekt, das aber außerhalb räumlicher Dimension existierte –– die Zeitfestung! (Atlan 800)

Das Transportmittel passierte mehrere Knotenpunkte, wobei es grelle Blitze verursachte und immer schneller wurde. Plötzlich standen Goman-Largo, Neithadl-Off, Errenos und Dartfur auf einer weiten flachen Ebene, über die sich eine etwa fünf Kilometer durchmessende und ebenso hohe Formenergieglocke wölbte. Die Stränge, Knotenpunkte und auch das Transportfahrzeug waren verschwunden. Die Formenergiekuppel begann sich allmählich zusammenzuziehen. Sie war mit einer sechsdimensionalen Multischaltung programmiert, die zu einer Raum-Dilatation führen würde. Dartfur konnte diese Programmierung neutralisieren, benötigte dazu aber zwei der Module Goman-Largos. Hinter der oberen Wölbung der Kuppel wurde für einen Moment eine blutrote grell leuchtende Spirale sichtbar. Es wurde finster und Orkanböen fegten über die Ebene aus Metallplastik. Der Sturm war ebenso schnell vorüber wie er gekommen war. Eines der Module, das die Annäherung von Angehörigen des Ordens der Zeitchirurgen anzeigte, sprach an. Goman-Largo aktivierte sein Gravo-Jet-Aggregat und raste auf den vermuteten Standort des Todfeindes zu. Vor einem teilweise eingestürzten Tor, das zu einer unendlich nach den Seiten und nach oben reichenden Steinmauer gehörte, landete der Zeitspezialist. Hufgetrappel war zu hören. Plötzlich lösten sich die Mauerreste auf. Aus der Dunkelheit schälte sich das Herz der Zeit. Dartfur war bereit, die Kameraden zur Hauptschaltzentrale der Zeitfestung zu führen. Auf die Flugaggregate mussten sie verzichten, da sie der Weg zunächst durch den Bezirk der Geister führte. Zunächst ging es zwischen zwei parallel verlaufenden, fünf Meter voneinander entfernten Steinmauern dahin. Goman-Largo stemmte die Vigpanderin plötzlich hoch und sprang vorwärts. Hinter ihm wurde der Weg von schweren Steinquadern verschüttet. Errenos hatte sein Flugaggregat trotz Dartfurs Warnung, im Bezirk der Geister nicht zu fliegen, gestartet und verschwand. Eine kurze Strecke weiter stürzte Dartfur durch eine Falltür, die sich hinter ihm blitzschnell wieder schloss. Goman-Largo feuerte seinen Quintadimwerfer auf die Falltür ab, die aber unversehrt blieb. Ein mehr als vier Meter hoher und sechs Meter langer schwarzer Drache mit rotglühenden Augen und einem gezackten Schwanz erschien. Eine Flammenlanze aus dem Maul des Untiers verfehlte Goman-Largo nur knapp, da ihm Neithadl-Off von hinten in die Beine lief, so dass er das Gleichgewicht verlor und auf dem Körper der Vigpanderin landete. Dartfur tauchte auf der Mauerkrone auf, sprang auf den Drachen und drehte ihm den Hals um. Das Tier verschwand. (Atlan 800)

Aus einer Lücke in der Mauer trat eine schöne Hominidin in weißem Gewand mit einer Radleier. Sie lachte auf und begrüßte die Gefährten in ihrem Reich. Ein Tritt von Neithadl-Off ließ Goman-Largo in die Knie gehen. Die hübsche Frau verwandelte sich in ein zwei Meter großes Monstrum, halb Rieseninsekt, halb Roboter, mit langen Stielaugen. Dartfur wurde weggeschleudert, der Tigganoi umklammert und abgetastet. Die Mundwerkzeuge näherten sich seinem Hals. Mit einem grauenhaften Schrei zerfiel das Monstrum zu Staub. Die Module hatten dem Wesen einen tödlichen Schock versetzt. (Atlan 800)

Goman-Largo erinnerte sich an die beiden Module, die er eingebüßt hatte. An der Stelle der Mauer, an der er sie zuletzt wahrgenommen hatte, glaubte er, Errenos' Gesicht zu erkennen. Neithadl-Off holte aus ihrem Bauch-Aggregattornister eine auf Tessal »organisierte« Intervallfräse. Mit höchster Leistungsstufe schnitt das Gerät ein einen Meter hohes, zwei Meter breites und einen halben Meter tiefes Stück aus der Mauer. Die Mauer stürzte in diesem Bereich ein und gab einen dunklen, schräg in die Tiefe führenden Gang frei. Goman-Largo, Neithadl-Off und Dartfur machten sich auf den Weg. In einem Felsendom fanden sie einen schwarzen Kubus mit fünf Metern Kantenlänge. Doch der Kubus war nicht materiell. Es war, als ob sich im Felsendom ein würfelförmiges Loch im Universum befände. Auf Neithadl-Offs Eingebung hin, holte Dartfur Material von der ungefähren Masse des Saltics. Die Verlorene Seele warf einen halb vermoderten Baumstamm in den Kubus. Allerdings hatte Neithadl-Off im Bezirk der Geister keine Bäume gesehen. In dem Augenblick, als der Baumstamm in das Nichts eintrat, erkannte die Vigpanderin, dass es sich um einen Geist handelte, der die Gestalt des Baumes angenommen hatte. Der Kubus zog sich bis auf einen Meter zusammen, ehe er explodierte. Als er sich wieder normalisierte, stand Errenos im Felsendom. Am Ringfinger seiner linken Hand trug er den Ring der Hysborah, den er aus der Schatzkammer von Truhgfar mitgenommen hatte. Auch die drei verschollenen Module kehrten zu Goman-Largo zurück. In dem Gang zwischen den Steinmauern hatte die Temperatur in der Zwischenzeit so weit abgenommen, dass Eis die Steine bedeckte und von den Mauerkronen lange Eiszapfen herabhingen. Der Himmel leuchtete rubinrot. Dartfur, Neithadl-Off und Errenos hatten sich von Goman-Largo schon etwas entfernt, als der Zeitspezialist ausrutschte und stürzte. Während die Vigpanderin und der Saltic auf ihn warteten, rannte Dartfur weiter und war nicht mehr zu sehen. Eine Spiegelwand, die aber die drei Kameraden nicht widerspiegelte, nur die Mauern, stoppte ihren Lauf. Aus den von den drei Modulen mitgebrachten Informationen leitete Goman-Largo ab, dass Dartfur, so wie sie auch, auf die andere Seite der Spiegelfläche versetzt worden war. Die Verlorene Seele hatte das auch gleich erkannt und war weitergelaufen. Tatsächlich gab es auf den Mauern kein Eis mehr. Ein vorausgeschicktes Modul stellte das fünfdimensionale Energiefeld eines Antigravlifts fest. Dort wartete Dartfur auf seine Gefährten. (Atlan 800)

Auf dem Grund des Liftschachtes befand sich die Adaptionsschleuse. Als sich nach dem Betreten der Schleuse das gegenüberliegende Schott öffnete, war der Weltraum zu sehen – nach Dartfurs Aussage der Intern-Kosmos. Dartfur rief ein Boot herbei, das er einst verstecken konnte, ehe er eingefangen wurde. Es glich einem flachen dunkelgrauen Kegel mit zehn Metern Höhe und einer Grundfläche von 20 Metern. Die Spitze des Bootes passte genau in die Öffnung der Adaptionsschleuse. Dann öffnete sich auf der Unterseite ein Schott. Die Gefährten gingen an Bord. Das Boot legte ab, flog in den Intern-Kosmos hinaus und wechselte in den Linearraum über. Bei einer großen blauen Sonne stürzte das Boot in den Normalraum zurück. Dartfur machte das von ihm gesuchte Schiff bei einer großen Staubwolke aus. Die RA-perfekt war gefunden. (Atlan 800)

Die Plattform

Goman-Largo entdeckte sechsdimensionale Energiefelder rund um die Plattform. Dartfur verzögerte das Boot und entfernte sich wieder von der Plattform. Diejenigen, die RA-perfekt in den Intern-Kosmos entführten, hatten Dartfurs Meister Raanak energetisch konserviert in einen Stahlblock eingeschlossen. Dabei wurde das Bewusstsein Raanaks auf den Roboter Dartfur übertragen. Durch diesen Transfer veränderte sich das vorher nur positronische Pseudo-Ego. Es verschmolz mit Raanaks Bewusstsein zu einer denkenden und fühlenden Funktionseinheit. (Atlan 800)

Dartfur führte seine Freunde tief in das Innere von RA-perfekt. In einem würfelförmigen Raum mit einer Kantenlänge von etwa 100 Metern und mit zahllosen positronischen Elementen an den Wänden stand ein graublauer, halbtransparenter Stahlblock mit zwei Metern Länge, zwei Metern Breite und einen Meter Höhe. In dem Block waren die Umrisse eines Körpers zu erkennen. Auf einem Bildschirm wurde die Zerstörung des Bootes gezeigt, mit dem sie in die Station gekommen waren. 80 schwere Kampfroboter näherten sich. Die Verlorene Seele war in Raanak zurückgekehrt. Dartfur kniete vor dem Stahlblock und war nicht ansprechbar. Plötzlich machten die Roboter kehrt und zogen sich zurück. Die Luft über dem Stahlblock begann zu flimmern, die Temperatur stieg auf knapp 40 Grad Celsius. Eine leuchtende Gaswolke schwebte aus dem Stahlblock heraus, hielt über dem Boden des Raumes an und verharrte dort minutenlang, ehe sie sich zu einem Körper formte. Eine hominide Gestalt mit rotem Vollbart in einem blütenweißen Overall stand vor Goman-Largo. Der Paddler entschuldigte sich für den Auftritt der Kampfroboter, da er die Gefährten für Hilfskräfte der Zeitchirurgen gehalten hatte. Raanak bot Goman-Largo die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des gemeinsamen Feindes an. (Atlan 800)

Ein neuer Verbündeter

Raanak wollte sich bei einem Schaltstrang der Zeitfestung in den Informationsfluss einklinken, um etwas über Verbleib seiner 91 Besatzungsmitglieder herauszufinden. Neithadl-Off wollte sich in der Zeitfestung umsehen. Da die Vigpanderin auch nach Stunden nicht zurückkam, machten sich Goman-Largo und Errenos auf die Suche nach ihr. Bevor sie aufbrechen konnten, wurden sie von einem aufgeregten Raanak aufgesucht. Der Paddler hatte herausgefunden, dass sie sich eigentlich tief in der Vergangenheit befanden. Die RA-perfekt konnte den Intern-Kosmos so schalten, dass er einen Nullzeit-Transfer zwischen räumlich weit entfernten Sternballungen ermöglichen konnte. Allerdings war die Unterstützung durch Neithadl-Offs Kenntnisse, durch Goman-Largos Module und Dartfurs Fähigkeiten vonnöten, um diese Schaltung so zu vollführen, dass keine unheilvollen Pannen auftreten konnten. Doch zunächst musste Neithadl-Off gefunden werden. (Atlan 800)

Der Modulmann unterstützte Raanak bei dessen Bemühungen, den Intern-Kosmos für den Nullzeit-Transfer vorzubereiten. Einige seiner Module ermöglichten die Schaltung des Intern-Kosmos zum Nullzeit-Transfer. Dann machte er sich mit dem Kleintender RA-perfekt/87-3 Spitzenprodukte auf die Suche nach Neithadl-Off. Die speziellen Module ließ er im positronischen Schaltsektor der Werftplattform zurück. (Atlan 809)

Erkundungen

Peilsignale der Sternenprinzessin führten den Tigganoi zu einer Adaptionsschleuse, in der Atlan, Anima, Chipol, Neithadl-Off und 91 Paddler von Rhuf warteten – zu viele, um sie alle an Bord des Beibootes unterzubringen, zumal RA-perfekt verschwunden war. So unternahmen Goman-Largo, Atlan, Chipol, Mastrak, Hallan, Perdan, Anima und Neithadl-Off einen Erkundungsflug durch den Intern-Kosmos. Die restlichen Paddler blieben zurück und würden die nähere Umgebung im Inneren der Zeitfestung erkunden. Der Spezialist der Zeit stellte im Umkreis um den ehemaligen Standort fest, dass dort keine interstellare Materie zu finden war. Das bedeutete, dass RA-perfekt mittels Nullzeit-Transfer verschwunden war. Anima fing Funkwellen auf einer kurzwelligen Normalfrequenz auf. Der RA-perfekt/87-3 Spitzenprodukte flog den Planeten Kristall an. Es wurde festgestellt, dass der Ursprung der Funkimpulse auf dem sonnennäheren Planeten Dusty lag. Auf einer von Geröll übersäten Hochebene wurden zwei Gittermaste einer unterirdisch angelegten Funkanlage entdeckt. Atlan, Chipol, Neithadl-Off und Mastrak verließen das Beiboot in Schutzanzügen. Die Vigpanderin verschaffte sich mit ihrem Quintadimwerfer Zugang zu den unterirdischen Bereichen der Sendeanlage. In einem quadratischen Raum von 30 Metern Höhe entdeckte die Gruppe die Abbildung eines Sternenhimmels, der dicht mit Sonnen, Sternhaufen und Galaxien bedeckt war. In einem weiteren Raum befanden sich Plastiken von Raumschiffen, Gleitern, Strahlwaffen, Raumanzügen und das Modell eines Sonnensystems mit drei Planeten. Im dritten Raum gab es das Standbild eines vierbeinigen, pferdeähnlichen Wesens, das in einen silberfarbenen Raumanzug mit einem großen Helm gehüllt war. Neithadl-Off musste sofort an Nussel denken, das Einhorn von Mohenn. Zwischen den Vorderhufen der Statue lag die verwesende Leiche eines hageren, etwa 2,30 Meter großen Humanoiden. In einer Metallkapsel fanden die Gefährten ein zusammengefaltetes, vergilbtes Blatt Papier mit einer Zeichnung des vierbeinigen Raumfahrers, eines Sonnensystems und mit Koordinaten. Der Kleintender verließ den Planeten und setzte Kurs auf Mystery. (Atlan 809)

Auf dem Grund eines der Seen in einer Ruinenstadt öffnete Neithadl-Off ein Lamellenschott von drei Metern Durchmesser. Dahinter lagen Bandstraßen, Rampen und Lastenaufzüge, Säle, vollgestopft mit fremdartigen Geräten und kugelförmige, mit biegsamen Tentakeln versehene Reinigungsroboter. Neithadl-Off wurde in einer geräumigen Halle von Tschirpen angegriffen, ehemalige Auserwählte dieses Volkes, die mit ihren Wolkenschiffen auf Mystery gestrandet waren. (Atlan 809)

In der Zwischenzeit hatte Mastrak den Reinigungsroboter zum Rückzug gebracht. Goman-Largo schickte Module aus, die nach der Vigpanderin suchten. Mastrak hatte in einer kleinen Kontrollzentrale auf einem Bildschirm Neithadl-Off entdeckt, die in Gefahr war. Ein Hilferuf der Sternenprinzessin erhöhte das Tempo der Gruppe zusätzlich. Schnell waren die Tschirpen in die Flucht geschlagen. (Atlan 809)

Die entdeckte Schaltanlage war einst für die Programmierung eines Teils des Intern-Kosmos zum Nullzeit-Transfer zuständig gewesen. Doch die Zerstörungen konnten auch die Paddler nicht mehr reparieren. Atlan und seine Gruppe kehrten um. Der Tender wurde von etwa 50 Tschirpen mit Steinen beworfen. Atlan stellte Swirlig und Löppse einen Container mit Nahrungsmitteln sowie Werkzeugen und einigen Lähmwaffen zur Verfügung, um den Tschirpen einen Neuanfang zu erleichtern. (Atlan 809)

Goman-Largo hatte nach dem Ende der Expedition auf Mystery einen Punkt berechnet an dem sich die Grenze des Intern-Kosmos befinden musste. Mit mehreren Linearetappen bewegte sich der RA-perfekt/87-3 Spitzenprodukte darauf zu. Atlan und Mastrak programmierten eine Notschaltung, die den Tender im Ernstfall in den Normalraum zurückfallen lassen würde. Sechs Milliarden Kilometer vor dem Kollisionspunkt stürzte der Tender aus dem Linearraum. Er drehte bei und flog in die Tiefen des Intern-Kosmos zurück. Ein radförmiger Satellit mit etwas mehr als 20 Metern Durchmesser und zwei senkrecht aufeinander stehenden Speichen, die sich in einer kugelförmigen Nabe trafen, wurde entdeckt. An der Außenseite des Rades befanden sich zwei gegenüberliegende Projektoren, die 5-D-Impulse ausstrahlten. Bei Annäherung explodierte die Station jedoch. Kurz vor der Zerstörung hatte Goman-Largo einen Rafferimpuls aufgefangen, dessen Ziel die Station NUTRAK war. Atlan, Neithadl-Off, Goman-Largo und Mastrak bildeten das Team, das mithilfe von Haftladungen in die Station eindrang. Mastrak untersuchte die extrem kompakten Speicherelemente und Aggregate. Trotz Atlans Verbot führte Neithadl-Off heimlich Schaltungen aus. Als Folge materialisierte die RA-perfekt. Raanak nahm Funkkontakt auf und berichtete von der Rückkehr der Plattform aus einem unbekannten Raumsektor. Der Paddler hatte Dartfur beauftragt, die Notschaltstation zu deaktivieren. Atlan konnte den Befehl nicht mehr widerrufen. Ein überlichtschneller Energiestrahl raste von Socket auf die NUTRAK zu und hüllte das Schaltpult ein, an dem die Vigpanderin gearbeitet hatte. Goman-Largo und Mastrak wurden etliche Meter weggeschleudert. Atlan und Neithadl-Off waren spurlos verschwunden. (Atlan 809)

Goman-Largo, Anima und Raanak machten sich auf, um mit einem Time-Shuttle nach den Vermissten zu suchen. Sie waren tagelang von einem Zeitgruft-Operator zum anderen unterwegs, um Atlan und Neithadl-Off zu finden Auf dem Planeten Rhuf wurden sie fündig. Der Arkonide und Neithadl-Off gingen an Bord des Shuttles. Mit dem Time-Shuttle wollten die Gefährten in die Zeitfestung zurückkehren. (Atlan 810)

Abschleppdienst

Goman-Largo und Neithadl-Off schlugen vor, die STERNSCHNUPPE mit dem Time-Shuttle in Schlepptau zu nehmen. Das Vorhaben war nicht ohne Risiko, bot aber wohl die einzige Möglichkeit, um in den Intern-Kosmos zur RA-perfekt zu gelangen. Alle Gefährten wechselten auf den Time-Shuttle über. Mit einem Zugstrahl machte sich die STERNSCHNUPPE an der Transfer-Kapsel fest. Im Sog des Shuttles bewegte sich auch die SCHNUPPE in der Nullzeitspur. Die Kapsel wurde von heftigen Schlägen erschüttert. Goman-Largo verlor vorübergehend die Kontrolle über den Time-Shuttle. Am Ziel angekommen, meldete der Spezialist der Zeit den Verlust der STERNSCHNUPPE. Das Schiff hatte sich selbst aus dem Zugstrahl ausgeklinkt. (Atlan 812)

Suche nach der SCHNUPPE

Die Paddler der Werftplattform im Intern-Kosmos zogen den Shuttle in einen Hangar. Mit einem Tender der RA-perfekt machten sich Raanak, Atlan, Anima, Chipol, Goman-Largo und Neithadl-Off auf die Suche nach Dartfur und der STERNSCHNUPPE. Der Blitzmonteur der sich auf der Jagd nach dem Saboteur befand, der die Zeitgruft-Operatoren abschaltete, übermittelte Atlan jenen Funkspruch, den er beim Auftauchen von Blödels Magengrube empfangen hatte. Der Arkonide war sich sicher, dass sich die RA-perfekt in Alkordoom aufgehalten hatte, wo Colemayn und Geselle in Schwierigkeiten waren. Doch zunächst musste die SCHNUPPE gefunden werden. Neithadl-Off brachte den Arkoniden auf eine Idee. Er ließ im Bereich der Adaptionsschleusen suchen. Einige Zeit später wurden sie fündig. Über eine Adaptionsschleuse flog die STERNSCHNUPPE in den Intern-Kosmos ein. (Atlan 812)

Alkordoom

Mit der STERNSCHNUPPE kehrten Atlan und seine Begleiter zur RA-perfekt zurück. Für den bevorstehenden Flug nach Alkordoom ließ Raanak zwei RA-perfekt-Kapseln auf das Diskusschiff verlegen. Mit Atlan, Anima, Chipol, Goman-Largo und Neithadl-Off startete die STERNSCHNUPPE. Raanak aktivierte von der Werftplattform aus den Nullzeit-Transfer. Die SCHNUPPE kam wohlbehalten am Rand Alkordooms an. Während das Diskusschiff auftankte, griffen Schiffe fremdartiger Bauweisen und Energiephänomene an. Ein Linearmanöver über 1000 Lichtjahre schuf Erleichterung. Allerdings materialisierten zahlreiche schattenartige Gestalten in der Zentrale, die sofort angriffen. Ein neuerliches Linearmanöver brachte die STERNSCHNUPPE in die Galaxie. Die Schemen lösten sich auf. Atlan ordnete an, Kurs auf Crynn zu nehmen. Das Schiff landete beim Pyramidon. Gemeinsam mit der ebenfalls eingetroffenen VIRGINIA III verließ die STERNSCHNUPPE Crynn und setzte Kurs auf New Marion. (Atlan 812)

Doppelgänger auf New Marion

Während des Anflugs auf New Marion erklärte Atlan Goman-Largo sein spezielles Verhältnis zu den Celestern. Dann meldete sich Rob Lorenzen über Funk, er wies den Arkoniden an, mit der STERNSCHNUPPE auf CELESTE-RF-1 zu landen, dem kleinen Raumhafen am Sitz des Volksthings. Als sich Lorenzen ein weiteres Mal meldete, um zu versichern, dass alles in Ordnung wäre, schöpften Atlan und Goman-Largo Verdacht. (Atlan 814)

Während Anima und Chipol es vorzogen, an Bord zu bleiben, begleiteten Goman-Largo und Neithadl-Off Atlan hinaus auf das Landefeld. Als sich der Konvoi aus drei Gleitern zum Regierungsgebäude bewegte, erfolgte ein Angriff aus den Reihen der Spalier stehenden Roboter. Atlan überlebte den Anschlag nur dank des Defensivschirms seiner Kampfkombination. Momente später griff die STERNSCHNUPPE ein. Sie holte den Arkoniden mit einem Traktorstrahl an Bord, Neithadl-Off und Goman-Largo folgten. (Atlan 814)

Gemeinsam mit Spooner und Volkert Richardson trafen sich Curt Gilling und Rob Lorenzen an Bord der STERNSCHNUPPE mit Atlan und seinen Gefährten. Lorenzen berichtete über die Situation auf New Marion, insbesondere die Gerüchte über die WELT DES EWIGEN LEBENS. Er erzählte auch von Korbut Mannings und Bart Bermesser, deren Austausch gegen Doppelgänger aufgefallen war. Goman-Largo schickte eines seiner Module los, um Mannings im SANTA MARIA-Institut zu überprüfen. Das Innere des Celesters wurde von einer dunkelgrünen, breiartigen Masse und einem Aggregat, das die äußeren Formen erzeugte, eingenommen. Mit Neithadl-Off suchte der Modulmann das Institut auf, um weitere Nachforschungen anzustellen. Er schickte das Modul wieder los, damit es die Leute in Atlans Umgebung überprüfte. (Atlan 814)

Der Tigganoi isolierte das Mannings-Double zunächst von anderen Mitarbeitern, dann trennte er ihm einen Arm ab, eine zähe grüne Masse tropfte heraus. Als der angebliche Celester einen Strahler aus seinem Körper wachsen ließ, erschoss ihn der Modulmann, zerstörte dabei aber auch das Steuergerät, wie er kurz darauf feststellen musste. (Atlan 814)

Gleich darauf kehrte auch das Sensormodul zurück, dass Goman-Largo zu Atlans Begleitung abgestellt hatte. Der Tigganoi erfuhr, dass es sich bei Benjamin Boz Briggs ebenfalls um einen Doppelgänger handelte. Er informierte Atlan und teilte diesem außerdem mit, dass er unbedingt vermeiden sollte, dass Steuerelement zu zerstören. (Atlan 814)

Goman-Largo und Atlan konnte mithilfe von Funkimpulsen des erbeuteten Steuergerätes einen Ort anpeilen, an dem sie den Feind vermuteten. Rob Lorenzen flog mit Neithadl-Off und Goman-Largo mit der DRAGON nach Palmwiese, wo der Stützpunkt des Feindes vermutet wurde. Als sich der Gleiter dem Ziel näherte, brach plötzlich die Funkverbindung zur STERNSCHNUPPE ab, gleich darauf versagten auch die Triebwerke, die Maschine musste in einem kleinen Krater notlanden. Als die Insassen ausstiegen, wurden sie bereits von Attun, Arbon und Agide erwartet. Die drei betäubten die Gleiterbesatzung umgehend. (Atlan 814)

Neithadl-Off konnte ihre Bewusstlosigkeit schnell überwinden und aus dem Gefängnis mit Unterstützung der beiden mutierten Voorndaner Odek und Frodeuk entkommen. Atlan gelang es, mit der STERNSCHNUPPE die drei Fremden, Arbon Attun und Agide, zu töten. (Atlan 814)

Nach der Rückführung der entführten Celester-Flotte und einem Hinweis Geselles, kannte Atlan die gefälschten Zielkoordinaten der Flotte. Das nächste Ziel der STERNSCHNUPPE stand damit fest: Das DOMIUM. (Atlan 814)

Im Stasisfeld gefangen

Im November 3820 erreichte die STERNSCHNUPPE das APSIDION. Ein blaues Leuchten erfüllte den Raum, das auch in die STERNSCHNUPPE eindrang, die Zeit anzapfte und sich dadurch selbst regenerierte. Als Auswirkung verlangsamte sich der Zeitablauf im Bereich des blauen Leuchtens. Plötzlich sprach das Funkgerät an. Geselle meldete sich und warnte vor der großen Gefahr, in einem Stasisfeld eingefroren zu werden. Der Roboter riet dazu, die beiden Kapseln aus der RA-perfekt zu benutzen. Atlan, Anima, Chipol, Neithadl-Off und Goman-Largo begaben sich in diese Kapseln. Die STERNSCHNUPPE blieb im Stasisfeld im APSIDION zurück. (Atlan 815)

Schwester und Bruder

Eigentlich sollte ihre Flucht im Intern-Kosmos der Zeitfestung, genauer an Bord der RA-perfekt, enden. Stattdessen fanden sich die Gefährten in einem unbekannten Teil des Universums wieder. Sie konnten nicht einmal sagen um welche Galaxie es sich handelte. Die Kapselbesatzungen orteten nach einiger Zeit 6-D-Potentiale aus dem System der Sonne Big Sister. Die beiden RA-perfekt-Kapseln drangen in die Lufthülle des Planeten Little Brother ein, nachdem kurz zuvor die 6-D-Potentiale schwere Schäden angerichtet hatten. Die Kapseln wurden von gewaltigen gesteuerten Blitzen getroffen. Dieser Belastung waren die Schutzschirme nicht mehr gewachsen. Bei Atlans Kapsel versagten die Triebwerke. Der Arkonide, Chipol und Anima stiegen in 5000 Metern Höhe mit ihren Raumanzügen aus. Auch Neithadl-Off und Goman-Largo mussten die zweite Kapsel verlassen. (Atlan 816)

Neithadl-Off entdeckte eine Ansammlung würfelförmiger Gebäude, in deren Nähe sich die Schiffbrüchigen in einer Höhle trafen. Umfangreiche Antennenanlagen auf den Dächern ließen auf eine hochstehende Technik schließen. Gleich darauf zeigte sich ein Bewohner des Planeten, ein quallenartiges Wesen schwebte im Schutz eines Energieschirms in geringer Entfernung vorbei und verschwand in der Station. Goman-Largo schickte einige seiner Module zur Erkundung aus. Es stellte sich heraus, dass die Quallenwesen sich als Cransurger bezeichneten und Alkordisch sprachen. Während einer Unterhaltung fiel unter anderem der Begriff Dulugshur. Die Module konnten auch herausfinden, dass die Planetarier über Psi-Fähigkeiten verfügten und dass sich in rund einhundert Kilometern Entfernung eine deutlich größere Station befand. Dorthin machten die fünf Gestrandeten sich auf. (Atlan 816)

Als sie die große Ansammlung kubischer Gebäude erreichten, landeten sie erneut auf einem Dach. Goman-Largo schickte wieder einige Module voraus, die in Erfahrung brachten, dass die Station von einem Zgmahkonen namens Nogurschan geleitet wurde. Plötzlich strömten einige Dutzend Roboter aus den Gebäuden, es kam zu einem Feuergefecht. Die angreifenden Maschinen wurden vernichtend geschlagen. Wütend wegen dieses Fehlschlags schickte Nogurschan fünfzig Cransurger aus. Wenngleich die Quallenwesen über keine Kampferfahrung verfügten, sollten sie als natürliche Multidimschalter in der Lage sein, die Fremden zu töten, so meinte er. Während sie von den Cransurgern mit Blitzen attackiert wurden, gelang es Atlan und seinen Leuten, das Chaos des Kampfs zu nutzen und in die Station einzudringen. Die einzelnen Gebäude waren durch ein Labyrinth unterirdischer Röhren verbunden. Auf dem Weg in das Hauptgebäude wurden die Eindringlinge immer wieder in Kämpfe verwickelt, konnten sich aber letztendlich durchsetzen. (Atlan 816)

Goman-Largo fand mithilfe seiner Module heraus, dass sie sich in einer Gegenpolstation befanden, mit dieser sollte der Invasionsflotte Dulugshurs der Weg nach Manam-Turu bereitet werden. Dafür sprach auch die Vielzahl komplizierter Gerätschaften zur Kontrolle multidimensionaler Energien, die von den Cransurgern virtuos bedient wurden. Außerdem hatte Nogurschan einen Verbündeten, einen Saboteur im Intern-Kosmos. Dieser hatte offenbar im falschen Moment den Zeitfaden unterbrochen, und damit die beiden Zeitkapseln in der Nähe dieser Station stranden lassen. (Atlan 816)

Als Goman-Largo nach einiger Zeit ermittelte, dass die Roboter zentral gesteuert wurden, ließ er diese Steuerung von seinen Modulen umprogrammieren. Die Maschinen erhielten den Befehl, Nogurschan festzusetzen. Sie benötigten nicht lange, dies in die Tat umzusetzen. Daraufhin stellten auch die Cransurger ihre Kampfhandlungen ein. Atlan und seine Begleiter erreichten schließlich Nogurschans Wohnbereich, wo der Zgmahkone von seinen eigenen Robotern festgehalten wurde. Die Eindringlinge nutzten die Gelegenheit sich zu erfrischen. Plötzlich schlug ein Transmitter Alarm. Raanak hatte den Zeitgruft-Operator erreicht, von dort gab es eine Transmitterverbindung nach Rutensteine. (Atlan 816)

Während der Paddler sich mit Anima, Neithadl-Off und Chipol auf den Weg zum Time-Shuttle machte, entschlossen sich die Cransurger endlich einzugreifen. Sie befreiten Nogurschan, der daraufhin den »Totalen Befehl« gab. Die Multidimschalter sollten den Weg für Dulugshur öffnen. Atlan und der Modulmann waren unterdessen in der Zentrale, um dort noch möglichst große Schäden anzurichten. Als sie mit ihren Quintadimwerfern Teile der Einrichtung in den Hyperraum schleuderten, wurden sie plötzlich von Nogurschan beschossen. Die beiden flüchteten zum Transmitter. Als alle im Time-Shuttle versammelt waren, beobachteten sie, wie sich gewaltige Energiemengen zwischen Big Sister und Little Brother austobten. Der Planet war den Gewalten nicht lange gewachsen, er wurde zerstört. (Atlan 816)

Rückreise mit Hindernissen

Die Rückreise zum Intern-Kosmos erwies sich vermutlich wegen der freigewordenen Energien als äußerst anstrengend für den Piloten des Time-Shuttles, so dass Raanak beschloss, einen Zwischenstopp einzulegen um sich zu erholen. In einer Fantasiewelt, einem Knotenpunkt der Verbindungen zwischen den Zeitgruft-Operatoren, kam der Shuttle zum Stehen. Die Insassen des Time-Shuttles begannen nach einigen Stunden Pause damit, ihre Umgebung zu erkunden. Sie befanden sich anscheinend auf einem Asteroiden, der aber über eine atembare Atmosphäre ebenso verfügte wie über die gewohnte Schwerkraft. Statuen unbekannter Personen standen verteilt in einem parkähnlichen Gelände. Eine große Steinplatte mit einer Vielzahl merkwürdiger Symbole gab den Reisenden Rätsel auf. Atlan erinnerte sich, in Tharn Corm-City eine ähnliche Parklandschaft gesehen zu haben. Dann entdeckten Atlan und Anima Säulen, die ihnen bekannte Personen darstellten, Colemayn, Geselle, Raanak und auch Goman-Largo. Auch Skulpturen eines Einhorns und eines Zgmahkonen waren vorhanden. Eine Erklärung für diese Funde gab es nicht. Atlan entschied, die Reise fortzusetzen. (Atlan 816)

Unbefugter Eindringling

Die Reise des Time-Shuttles endete nicht wie geplant in der RA-perfekt, sondern in einer Halle innerhalb der Zeitfestung. Ein eher harmlos aussehender Roboter näherte sich dem Shuttle. Atlan, Anima, Goman-Largo, Neithadl-Off und Chipol verließen die Zeit-Fähre. Raanak, der den Shuttle gesteuert hatte, war verschwunden. Atlan schloss blitzschnell, dass sie angegriffen wurden. Er konnte seine Gefährten gerade noch aus der Halle schicken, schaffte es aber nicht mehr, hinter sich ein Schott zu schließen. Die Transfer-Kapsel verging in einer heftigen Explosion. Der Aktivatorträger und seine Begleiter hatten es nur ihren Schutzschirmen zu verdanken, dass die folgende Druckwelle sie nicht an einer Wand zerschmetterte. Die Druckwelle raubte den Gefährten aber das Bewusstsein. Raanak, der der Explosion entging, kümmerte sich um sie. Der Paddler berichtete, dass er die von dem Roboter ausgehende Gefahr rechtzeitig erkannt hatte. Er hatte sich in das Innere der Maschine begeben, wo er positronisch gesteuerte Kompensatorfelder manipulierte. Das führte zur vorzeitigen Explosion. Die Verteidigungspositronik der Zeitfestung hatte das Time-Shuttle als unbefugten Eindringling identifiziert und daraufhin entsprechende Abwehrmaßnahmen eingeleitet. (Atlan 817)

Der Plan der Positronik

Mit Atlan an der Spitze verließen sie die riesige Halle. Da die Verteidigungspositronik erkannte, dass ihr Vorhaben fehlgeschlagen war, ergriff sie weitere Maßnahmen. Ein sich plötzlich aufbauendes Energie-Potential sorgte, dass das Licht erlosch, die IV-Schirme zusammenbrachen und die Antriebsaggregate ausfielen. Die Gefährten machten Bekanntschaft mit dem Boden. Die Dunkelheit wich. Sowohl die Gravojet-Aggregate als auch die Schutzschirme nahmen ihre Arbeit wieder auf. Halborganische Roboter tauchten unvermittelt auf. Das Feuer aus den Strahlwaffen blieb wirkungslos. Die tentakelähnlichen Arme der Roboter trafen Atlan und Chipol mit extremer Wucht. Die beiden brachten auch Anima und Raanak zu Fall. Die Quintadimwerfer von Goman-Largo und Neithadl-Off lösten die Bio-Automaten mit den skelettierten Echsenschädeln auf. Doch jeder verschwundene Kämpfer wurde sofort ersetzt. Goman-Largo erkannte, dass die Angreifer durch 5-D-Reflektionsfelder geschützt wurden. Atlan ließ die IV-Schirme abschalten. Nun setzten die Bio-Roboter manipulierte Schocker ein. Atlan, Anima und Chipol gingen unter den schmerzhaften Stromstößen in die Knie, während Goman-Largo, Neithadl-Off und Raanak lediglich ein unangenehmes Kribbeln spürten. Durch einen Raum mit zwei Ausgängen gelang es, aus dem Gefahrenbereich zu entkommen. Der Angriff der Roboter war jedoch eine Finte. Die Sicherheitsautomatik der Zeitfestung vermutete inzwischen einen Zusammenhang zwischen den Fremden und einem Eindringling in den Intern-Kosmos. Einer der Roboter kam für einen Moment dicht bei Atlan aus der Wand. Im Auftrag einer Kontrolleinheit der Zeitfestung analysierte er den Ablauf der ana- und katabolischen Prozesse im Körper des Arkoniden. Die Züchtung von Viren wurde begonnen, die zu winzigen Kristallgeschossen umgeformt wu7rden. Der Plan der Kontrolleinheit ging in die dritte Phase. Nach der Abschaltung der IV-Schirme und der Herstellung der Viren sollten die sechs Eindringlinge infiziert werden. Als die halborganischen Maschinen wieder auftauchten, ließ Atlan die Waffen auf Paralysatorstrahlung umstellen. Die Roboter wurden in ihren Bewegungen zwar deutlich langsamer, blieben aber handlungsfähig. Die Gefährten flüchteten aus dem Raum. Nach einigen hundert Metern erschienen groteske Gestalten, die mit altertümlich aussehenden Waffen, die abgesägten Schrotflinten ähnelten, angriffen. Sie verschossen die kristallisierten Viren. Das einzige Ziel war Atlan, was allerdings unbemerkt blieb. Durch die Atemluft gelangten die Viren in den Körper des Arkoniden. (Atlan 817)

Die Sicherheitsautomatik ließ die Besatzung des Time-Shuttles in Richtung Intern-Kosmos dirigieren. Obwohl Atlan eine gewisse Zurückhaltung der Angreifer bemerkte, wusste er nicht, was er davon halten sollte. Bald erreichten sie eine Adaptionsschleuse, wo sie von der RA-perfekt aufgenommen wurden. (Atlan 817)

Nach einer Erholungsphase wurde ein Flug mit der RANIKI zum DOMIUM vorbereitet. Unbemerkt hatten sich die Viren inzwischen auf der Werftplattform ausgebreitet und hatten alle Lebewesen an Bord infiziert. Die Paddler begannen, den Intern-Kosmos so zu schalten, dass ein Nullzeit-Transfer zwischen Manam-Turu und Alkordoom möglich wurde. Raanak blieb in der RA-perfekt zurück. (Atlan 817)

Gefährliche Kopie

Ein Hyperfunkspruch an Colemayn wurde auf allen Frequenzen und in alle Richtungen abgestrahlt. Die RANIKI erreichte das DOMIUM. Sie landete in einer etwa 120 Meter durchmessenden Halle. Der Sauerstoffgehalt in dem Hangar war ausreichend, die Temperatur lag bei 21,1 Grad Celsius. Nach einer Wartezeit verließen die Gefährten das Expeditionsschiff. In einem mit Regalen vollgestopften Raum, der anscheinend als Depot und Werkstatt diente, trafen sie auf Geselle, der Atlan stürmisch begrüßte. Der Roboter war auf der Suche nach einem Raumschiff. Er berichtete, dass alle Sicherheitseinrichtungen gleichzeitig ausgefallen waren, wodurch er fliehen konnte. Geselle bestätigte, dass sie sich im DOMIUM aufhielten. Er erzählte auch von einem Ferntransmitter und wollte bei einer Erkundung des DOMIUMS behilflich sein. Der Extrasinn des Arkoniden warnte Atlan vor allzu viel Vertrauen in den Roboter. Der Logiksektor riet, Grüße von Hage Nockemann auszurichten und die Reaktion zu beobachten. Tatsächlich ging Geselle auf eine Bemerkung über Nockemann gar nicht ein. Atlan stieß einen lauten Warnruf aus, dass sie sich von einem Doppelgänger hatten täuschen lassen. Fesselfelder hüllten die Gefährten ein. Die Kopie Geselles teilte mit, dass der echte Roboter eingesperrt war und er nur dazu da war, sie in eine Falle zu locken. Sie wurden in Einzelzellen gesperrt. Dartfur konnte sich bald aus seinem Gefängnis befreien. Auf dem Weg zur Zentrale des DOMIUMS begegnete er einem synthetischen Vogelwesen, Das zwar misstrauische, aber dennoch redselige Wesen berichtete von einem geheimen Ferntransmitter. Dartfur entdeckte eine Art Kommunikationszentrum mir Normal-, Hyperfunk und einem Dakkarkom. Über Interkom gelang es dem Blitzmonteur eine Verbindung mit der Zentrale herzustellen. So hörte er mit, dass Geselle über die Inhaftierung Atlans und dessen Begleiter in Kenntnis gesetzt worden war. Ein Modul Goman-Largos kannte die Lage der Zellen der Inhaftierten und auch den Standort des Ferntransmitters. Mit diesem Wissen konnte Dartfur den Rückweg antreten. (Atlan 817)

Derart informiert befreite der Paddler-Robot zunächst Goman-Largo. Anschließend suchten die beiden Atlan in dessen Zelle auf. Dort besprachen sie das weitere Vorgehen. Mithilfe des »Schlafenden Arsenals« war es ein Leichtes für Dartfur alle Gefangenen zu befreien und ihnen ihre Waffen zu besorgen. Goman-Largo wollte die Gruppe zur Zelle Geselles führen. Doch Kampfroboter versperrten ihnen den Weg. Es blieb nur noch übrig die Waffen wegzulegen und sich zu ergeben. Seltsamerweise reagierten die Angreifer völlig irrational. Ein Teil verharrte bewegungslos, manche torkelten ziellos umher, andere ruckten vor und zurück. Völlig verblüfft nahmen die Eindringlinge ihre Waffen wieder auf und setzten ihren Weg fort. (Atlan 817)

Was sie nicht wissen konnten war, dass die biologischen Komponenten der Roboter sehr empfindlich auf die von der Zeitfestung eingeschleppten Viren reagierten. Viren, die so genau auf Atlan abgestimmt waren, dass sie seine Begleiter nicht infizierten. Goman-Largo, Neithadl-Off, die Paddler und Anima hatten einen deutlich abweichenden Metabolismus. Der Arkonide war als Aktivatorträger ohnehin immun. Die biologische Komponente der Roboter im DOMIUM reagierte durch ihren vereinfachten Metabolismus auf die Erreger. Das Bioplasma verfiel ins Koma und blockierte dadurch die Positronik. So war kein Roboter im DOMIUM mehr handlungsfähig. Die Module des Tigganoi hatten bei ihrer Erkundung ermittelt, wo der echte Geselle untergebracht war. Auch dieser wurde befreit – und von Atlan einer kurzen Prüfung unterzogen. Er fragte den Roboter nach Merlitong, was Geselle mit »Schwiegermutter« beantwortete. Nun stand seiner Befreiung nichts mehr im Wege. (Atlan 817)

Etwas später erreichten Atlan und seine Gefährten den Ferntransmitter. Goman-Largo, Geselle und der Blitzmonteur benötigten mehr als eine Stunde, um das Gerät für das Ziel APSIDION sendebereit zu machen. Anschließend machte sich Dartfur allein auf den Weg zur RANIKI. Er konnte das ihm anvertraute Schiff nicht zurück lassen. Kurz bevor der Rest der Gruppe abgestrahlt wurde, bemerkte Atlan, dass die Zielkoordinaten geändert wurden. (Atlan 817)

Fehlsprung

Goman-Largo, Neithadl-Off, Atlan, Anima und Chipol sowie Geselle materialisierten in einer Transmitterstation auf einer unbekannten Welt und nicht wie geplant im APSIDION. Eine freundliche, Krelquanisch sprechende Stimme, die direkt aus der Luft zu kommen schien, hieß die Neuankömmlinge auf Läveress, der Welt des ewigen Lebens, willkommen. Ihre einzige Chance zu überleben, läge darin, binnen drei Tagen die Unsterblichkeit zu erlangen oder zumindest das MEGANOM zu erreichen. Mit sanfter Gewalt wurden die sechs Gefährten aus der Transmitterstation befördert. Sie fanden sich auf einer Welt aus Stahl wieder. Hinter ihnen hüllte sich die Station in Nebel, um anschließend spurlos zu verschwinden. (Atlan 818)

Als sie etwa eine Stunde mit den Gravo-Jets geflogen waren, nahm Neithadl-Off etwas wahr. Sie spürte etwas Lebendiges, ohne diesen Eindruck präzisieren zu können. An der von der Vigpanderin bezeichneten Stelle fand sich eine Struktur im Stahl, die entfernt an eine Stadt erinnerte. Kurz nachdem Atlan, Anima und Chipol gelandet waren, begann der Stahl sich zu bewegen. Schichtweise, Zentimeter für Zentimeter, verschwand der Boden. Chipol versuchte davonzufliegen, stürzte aber sofort wieder ab. Sie mussten klettern, doch immer wieder rutschten sie zurück. Irgendwann begann sich über ihnen eine Decke zu bilden, die Wände kamen immer näher. Als alles verloren schien, zogen sich die Wände plötzlich zurück, die Falle öffnete sich. Anima bemerkte einen Riss an Atlans Kombination, genau über dem Zellaktivator, als hätte der Stahl ihn daran als Unsterblichen – und damit anscheinend Unantastbaren – erkannt. (Atlan 818)

Neithadl-Off ging noch einmal in sich und spürte dem Leben nach, das sie zu fühlen glaubte. Sie behauptete anschließend, die Essenz von Millionen Lebewesen, oder mehr, steckte in dem Stahl des Planeten. Einige Stunden später flogen der Arkonide und seine Gefährten weiter. Nach einiger Zeit trafen sie auf eine Gruppe von fünf Fremden. Atlan kam ihnen nahe genug um zu erkennen, dass sie Zellaktivatoren um den Hals trugen. Als man ihn bemerkte, zogen die Fremden Waffen und eröffneten sofort das Feuer. Der Arkonide floh. Bei der Verfolgung gerieten die Unbekannten in eine Falle des Stahlplaneten, auch unter ihnen verschwand der Boden. Atlan und seine Begleiter konnten nur einem der Fremden helfen. Schwer verletzt brachten sie ihn aus der Gefahrenzone. Als sie später die Stelle untersuchten, war sie um etwa einen halben Zentimeter gewachsen und etwas wärmer als die Umgebung. Ansonsten gab es keine Spur von den Opfern. (Atlan 818)

Jagd nach der Unsterblichkeit

Der Gerettete war ein Kerniktor und berichtete von einem Berg, auf dem es tausende und abertausende von Zellaktivatoren gab, aber nur einen pro Person. Kurz darauf erlag er seinen Verletzungen. Die Gruppe untersuchte den Zellaktivator des Toten und bemerkte eine belebende Wirkung. Für Atlan fühlte sich die Strahlung des fremden Aktivators anders an als gewohnt, irgendwie künstlich. In Ermangelung eines besseren Zieles beschlossen die sechs, den Berg zu suchen. (Atlan 818)

Die Frist von drei Tagen war fast abgelaufen, als die sechs Gefährten sich ihrem Ziel schließlich näherten. Eine kleine Streitmacht aus Kerniktors mit Fahrzeugen und Geschützen erwartete sie vor dem Berg. Plötzlich erklang wieder die bereits bekannte Stimme und teilte ihnen wiederum auf Krelquanisch mit, dass ihre Zeit abgelaufen wäre. Auch erfuhren sie, dass Läveress nur eine Testwelt war, die Zellaktivatoren verlören nach einiger Zeit ihre Wirkung. Sie hätten aber verabsäumt, in den Besitz solcher Geräte zu gelangen. Die Geräte hätten ihnen erlaubt, die echte Welt des ewigen Lebens aufzusuchen. Zu guter Letzt beschuldigte die Stimme sie, Frevler zu sein und Feinde des Guten, das sich gegen die finstere Herrschaft der Kosmokraten erhob. Das Urteil für diese Vergehen lautete auf Tod und würde umgehend vollstreckt. Ein Gong beendete die Ansprache, die Kerniktors griffen an. (Atlan 818)

Atlan und seine Gefährten versuchten ihren Gegnern zu entkommen, sie hielten sich dicht am Berg, jede Deckung nutzend. Ihre Gravo-Jets hatten aufgehört zu funktionieren, sie mussten also klettern. Plötzlich tauchte ein Raumschiff am Himmel auf – es war die RANIKI. Sie gingen an Bord. Das Schiff wurde von den Viren, mit denen sie in der Zeitfestung infiziert worden waren, gereinigt und es ging weiter Richtung Nukleus. (Atlan 818)

Tief in der Vergangenheit

Ende Dezember 3820 wurde die STERNSCHNUPPE an die RANIKI angekoppelt. Das Beiboot der RA-perfekt ging dann in den Linearflug über. Das Ziel des Schiffsverbundes war ein Sektor im Nukleus, in der sich die HORNISSE zuletzt befunden hatte. Gerade als sie meinten, das gesuchte Schiff geortet zu haben, wurde die STERNSCHNUPPE einschließlich der RANIKI von einem unbekannten Einfluss in den Intern-Kosmos der Zeitfestung versetzt. Ein Kontakt mit der HORNISSE war nicht mehr zustande gekommen. (Atlan 823)

Ein Versuch Dartfurs, die Paddlerwerft RA-perfekt über Hyperfunk zu erreichen schlug fehl, die Plattform war offenbar verschwunden. Kurz darauf meldete die STERNSCHNUPPE, dass auch die rote Sonne im Mittelpunkt des Intern-Kosmos nicht vorhanden war. Messungen ergaben, dass sie noch nicht existierte. Die STERNSCHNUPPE und ihre Besatzung waren in einer fernen Vergangenheit gestrandet, vermutlich einige Jahrtausende vor ihrer Realzeit. (Atlan 823)

Atlan entschied, als nächstes Mystery anzufliegen. Der Planet wies eine deutlich höhere energetische Aktivität auf als in der Relativzukunft. Auch der Mond war ein anderer, jedoch war er genau wie später Temoau durch einen hyperenergetischen Schlauch mit Mystery verbunden. (Atlan 823)

Nachdem ein Kontaktversuch fehlgeschlagen war, ordnete Atlan trotz möglicher Gefahren an, auf einem Raumhafen zu landen. Die RANIKI folgte, gesteuert von Dartfur und mit Goman-Largo sowie Chipol an Bord. (Atlan 823)

Als sie sich im Landeanflug befanden, gerieten die beiden Raumschiffe unter Beschuss. Die STERNSCHNUPPE musste stark beschädigt auf einer metallenen Fläche hinter einem Wald notlanden. Auch die RANIKI hatte dem Beschuss nichts entgegenzusetzen. Das kleine Raumschiff schlug in ein Gebäude ein und rutschte anschließend durch Gänge und über Rampen immer tiefer. Es hatte nur noch Schrottwert. (Atlan 823)

Einhörner

Goman-Largo verließ das Wrack zunächst allein um die Lage zu erkunden. Nach einiger Zeit gelangte er auf die Oberfläche, wo er beobachtete wie eine schattenhafte Gestalt von Robotern gejagt wurde und dann spurlos verschwand. Gleich darauf beobachtete der Modulmann einen dahinrasenden Gleiter, in dem sich zehn vierbeinige Gestalten befanden, die den Einhörnern von Mohenn glichen. Er nahm die Verfolgung auf, konnte jedoch die hohe Geschwindigkeit des Gleiters nicht halten und kehrte um. Dann erfolgten in der Nähe mehrere Explosionen, vermutlich von dem unbekannten Wesen ausgelöst. (Atlan 823)

Goman-Largo folgte robotischen Rettungskräften, die sich auf den Weg zum Unglücksort machten. Er musste jedoch gleich darauf in Deckung gehen, als sich weitere Detonationen ereigneten und ein ganzes Stadtviertel in Schutt und Asche legten. Dabei wurden nicht nur diverse Trümmer durch die Gegend geschleudert, auch ein Einhorn fiel in Goman-Largos Nähe zu Boden. (Atlan 823)

Obwohl tödlich verletzt konnte das Wesen dem Tigganoi noch einige wichtige Informationen vermitteln. Es war ein Metagyrru namens Gorodon und seinem Volk entstammte die zahlenmäßig kleine Gruppe der Zeitchirurgen, die sich auf Torwagg, dem Mond Mysterys, aufhielten. Abschließend bat Gorodon den Modulmann, er möge das Volk der Metagyrrus vor dem Hathor Tuschkan warnen, der es vernichten wollte. Dann starb die einhornähnliche Intelligenz. (Atlan 823)

Der Hathor

Da Tuschkan und er offenbar ähnliche Ziele verfolgten, versuchte Goman-Largo den Hathor zu finden. Bei seiner Suche orteten die Module des Tigganois ein Schwerkraftfeld, eine Falle der Metagyrrus für ihren Gegner. Der Modulmann rettete Tuschkan, dieser behauptete jedoch, sich nur zur Ablenkung in das Feld begeben zu haben, er habe eine Planetenbombe auf den Weg nach Torwagg gebracht. Dann verschwand der Hathor. (Atlan 823)

An Bord der STERNSCHNUPPE tauschten Goman-Largo, der wieder aufgetauchte Atlan und die anderen ihre Erkenntnisse aus. Der Arkonide war nicht gewillt, die Zerstörung Torwaggs hinzunehmen, sehr zum Missfallen Goman-Largos. Während der Blitzmonteur Dartfur seinem Beinamen mal wieder alle Ehre machte und die STERNSCHNUPPE wieder instand setzte, wollte Atlan die Bombe entschärfen, nicht zuletzt um ein Zeitparadoxon zu verhindern, da in der Gegenwart des Jahres 3820 der Mond noch immer existierte. Mit einer kleinen Kapsel von RA-perfekt, die sich noch an Bord befand, flog der Arkonide in den hyperenergetischen Strudel, der Mystery und seinen Mond verband. Nach längerer Suche bemerkte er schließlich eine hölzerne Kiste, in der sich der Sprengkörper befand. Vier Stunden schweißtreibende Arbeit später war die Bombe entschärft. Zurück in der STERNSCHNUPPE beobachtete Atlan mit seinen Gefährten, dass etliche Raumschiffe von Torwagg starteten, verfolgt von einer leuchtenden Sphäre, dem Schiff Tuschkans. (Atlan 823)

Tuschkan

Die STERNSCHNUPPE verfolgte die vierunddreißig Raumschiffe der Metagyrrus, genauer gesagt der Zeitchirurgen. Nach einer kurzen Linearetappe erreichten die Schiffe die Sonne Blue Eye. Tuschkans Sphäre war nicht mehr zu orten. (Atlan 824)

Die ovalen Raumer der Metagyrrus flogen dicht an den Stern heran. Plötzlich flammte der rote Ring eines Situationstransmitters vor den Schiffen auf. Atlan wagte es nicht, die STERNSCHNUPPE in den Transmitter zu schicken, er ließ sein Schiff auf Abstand gehen. Goman-Largo hingegen konnte es nicht riskieren, die Spur der Zeitchirurgen hier und jetzt zu verlieren. Während Neithadl-Off die anderen mit hypnotischer Musik ablenkte, die sie mit dem Prem erzeugte, begab sich der Tigganoi zu dem einzigen Beiboot über das die STERNSCHNUPPE seit ihrem letzten Aufenthalt auf RA-perfekt verfügte, einer kleinen Raumkapsel. (Atlan 824)

Von der Zentrale der STERNSCHNUPPE aus beobachtete Atlan wie die vierunddreißig Raumschiffe in das Transmitterfeld flogen, gefolgt von dem Modulmann in seiner kleinen Kapsel. Trotz der geringen Ausdehnung des Intern-Kosmos konnte die STERNSCHNUPPE den Wiedereintrittspunkt der Flotte nicht ohne weiteres orten, eine exakte Berechnung würde einige Zeit in Anspruch nehmen. (Atlan 824)

Goman-Largos Schiff rematerialisierte in geringer Entfernung zu einem Planeten, der eine grüne Sonne umkreiste. Die Transmission hatte die Aggregate der Kapsel schwer beschädigt, sie war nicht mehr zu steuern und drohte in der Atmosphäre zu verglühen. Plötzlich erschütterte ein Stoß das kleine Schiff, anschließend schien es stillzustehen. Die Kapsel befand sich in einer Art Raumschiffshangar. Nach kurzer Zeit öffnete sich ein Schott, dann betrat ein Roboter mit einem Schweißgerät die Halle, gefolgt von Tuschkan. Die beiden befreiten den Tigganoi aus seinem Schiff. (Atlan 824)

Dem Zeitspezialist wurde klar, dass Tuschkan Terakdschan identisch war mit Tuschkan, der ihm im Laufe der Jagd auf die Zeitchirurgen bereits mehrmals in verschiedenen Masken begegnet war. (Atlan 824)

Zu Goman-Largos Überraschung bot der Hathor ihm eine Zusammenarbeit an. Tuschkan klärte seinen Gast kurz darüber auf, warum er die Zeitchirurgen hasste. Anschließend informierte er ihn, dass die Schiffe der Metagyrrus verschwunden wären. Der Planet müsste der so genannte Umsetzer sein, ähnlich einem Transmitter, der Objekte direkt in einen stabilen Bereich der eigentlichen Zeitgruft brachte. (Atlan 824)

Damit die beiden der Flotte der Einhornwesen folgen konnten, mussten sie zunächst die entsprechende Stelle finden, an der die Schiffe verschwunden waren. Die Oberfläche des Planeten war übersät mit tausenden kilometergroßer metallischer Waben, von denen eine die richtige war. Nach mehrfacher Umkreisung des Planeten entdeckte Tuschkan eine energetische Anomalie bei einer der Waben, nach der er auf Anregung Goman-Largos gesucht hatte. (Atlan 824)

Tuschkan landete seine Sphäre direkt auf der Wabe, rund einhundert Meter über der Planetenoberfläche. Die zwei stiegen aus und untersuchten die metallische Bodenstruktur, fanden jedoch keinen Eingang. Der Hathor musste den Mikro-Spontantransmitter seines Anzugs einsetzen. Das Gerät reichte völlig aus um zwei Personen zu transportieren. Als Goman-Largo wieder zu sich kam, lag er auf dem Rücken, er befand sich nach wie vor auf der Oberfläche der Metallwabe, einige Meter entfernt lag Tuschkan, noch bewusstlos, und drohte über den Rand zu stürzen. Der Modulmann schaffte es, ihm vorher zu Hilfe zu kommen. (Atlan 824)

Niveauverschiebung

In der Hoffnung dort einen Eingang zu finden, versuchten es die beiden nun an der Basis der Wabe. Tatsächlich wart in der Mitte einer der Wabenseiten eine Art Schott auszumachen. Dem Tigganoi gelang es, mit seinen Modulen den Zugang zu öffnen. Durch Gänge und Verteiler kamen Goman-Largo und sein Begleiter zu einem Antigravschacht, von dem sie sich nach oben tragen ließen. Als der Lift nach etwa sechzig Metern endete, kamen sie in eine riesige Maschinenhalle, die der Hathor als Zentrale identifizierte. Messungen zeigten Restenergien einer kürzlich erfolgten Umsetzung. Schließlich fand Tuschkan einen Steuerungscomputer, den er glaubte bedienen zu können. In diesem Moment betraten Kampfroboter die Halle. Gegen die rund einhundert Kampfmaschinen halfen die Individualschirme der beiden Eindringlinge wenig, sie retteten sich auf eine der riesigen Maschinen. Als ihnen auch dorthin Roboter folgten, nutzte der Hathor den Niveautransmitter seines Anzugs, um die beiden auf einem anderen Energieniveau in Sicherheit zu bringen. Nach rund sechs Stunden fielen Tuschkan und Goman-Largo auf ihr gewohntes Energieniveau zurück. Sie mussten feststellen, dass die Roboter »ihren« Maschinenblock inzwischen in einen Energieschirm gehüllt hatten. Sie saßen fest. (Atlan 824)

Der Hathor war mit seiner Weisheit noch nicht am Ende, sein Anzug verfügte über eine weitere technische Raffinesse, einen Zeittransmitter. Damit transportierte er sich und seinen Begleiter rund sieben Stunden in die Vergangenheit. Nun konnte er sich in Ruhe dem Computer widmen. Tuschkan gelang es, einen Einflugschacht in der Wabe zu öffnen. Er ließ seine Sphäre hereinschweben und programmierte den Umsetzungsvorgang. Zusammen mit Goman-Largo ging er an Bord, dann begann die Umsetzung. Mit einer leichten Erschütterung setzte die Sphäre auf. Die Bildschirme zeigten zu Goman-Largos Überraschung, dass sie im Vorhof eines Zeitgruft-Operators zum Stehen gekommen waren. Von Zeitchirurgen war weit und breit nichts zu sehen. Als die zwei das Raumschiff verließ, erkannte der Tigganoi den ZGO wieder. Sie befanden sich auf Tessal. (Atlan 824)

Quellen

Atlan 709, Atlan 710, Atlan 726, Atlan 727, Atlan 734, Atlan 736, Atlan 749, Atlan 758, Atlan 759, Atlan 760, Atlan 771, Atlan 772, Atlan 775, Atlan 778, Atlan 779, Atlan 780, Atlan 785, Atlan 786, Atlan 787, Atlan 788, Atlan 793, Atlan 794, Atlan 795, Atlan 796, Atlan 800, Atlan 808, Atlan 810, Atlan 812, Atlan 814, Atlan 815, Atlan 816, Atlan 817, Atlan 818, Atlan 823, Atlan 824