Goms

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit der Lebensform GOM. Für weitere Bedeutungen, siehe: Gom.

Die Goms, auch Lackflundern genannt, sind ein Volk des Planeten Gom.

Erscheinungsbild / Eigenschaften

Die Goms haben ein lackartiges Aussehen und ähneln mit ihrer ovalen Form einer terranischen Flunder, wovon sich die Bezeichnung »Lackflunder« ableitet. Ein einzelner Gom ist in etwa einen Quadratmeter groß und kann in einer Richtung leicht zerrissen werden. Sie können mit Hilfe chemischer Reaktionen Luft vollständig abbauen, sodass in einem geschlossenen Raum ein Vakuum entsteht. Sie ernähren sich von organischen Stoffen wie Metallplastik (Anteil organischer Substanzen: 85 %) oder beispielsweise Menschen. Die Metabolisierung von lebender Materie scheint für sie jedoch schwieriger zu sein.

Paragaben

Eine bemerkenswerte Eigenschaft der Goms ist ihre Fähigkeit, sich zusammenzuschließen. Hierbei handelt es sich um einen reversiblen Vorgang. Im Zusammenschluss weisen sie eine gummiartige Elastizität von großer Flexibilität auf, können aber auch hart wie Beton werden. Ein Gom-Zusammenschluss agiert selbstständig und als Individuum. Während ein Einzelwesen bestenfalls als halbintelligent eingestuft werden kann, steigen Bewusstsein und Intelligenz der Zusammenschlüsse mit zunehmender Größe. Ihre parapsychischen Fähigkeiten wie Telepathie, Telekinese und Suggestion sind ebenfalls größenabhängig. Sie kommunizieren auf telepathischem Wege. Allerdings bedarf es zur Kommunikation mit menschlichen Telepathen einer beidseitigen Modulation der Gedankenfrequenz. Zusätzlich erschwerend auf die Verständigung wirkt sich die für menschliche Begriffe völlig fremde Logik aus.

Über-Goms

Ab mindestens 10.000 Goms spricht man von einem Über-Gom.

Anmerkung: Diese Angabe beruht auf einer groben Schätzung des Mutanten John Marshall.

Goms können ihre Umgebung zunächst nur zweidimensional erfassen. Das Wahrnehmen einer Stufe gelingt ihnen nicht. Erst Zusammenschlüssen ab fünfzig- bis hunderttausend Einzelwesen ist die Wahrnehmung der dritten Dimension möglich. (PR 47)

Anmerkung: Der maximale Blickwinkel, bezogen auf die Körperebene der Goms wurde von Marshall auf 0,5 Grad geschätzt.

Die Parafähigkeiten von Über-Goms können gewaltige Ausmaße annehmen, wenn man in Betracht zieht, dass sie sogar in der Lage sind, ein Raumschiff von der Größe einer Gazelle auf die Planetenoberfläche zu ziehen, welches sich circa im Orbit des Mondes Laros befindet. (PR 47)

Der größte bekannte Über-Gom bestand aus einer Milliarde Goms und besaß eine Fläche von etwa eintausend Quadratkilometern. (PR 47)

Geschichte

Aras und Goms arbeiteten im Gonom-System zusammen. Während die Goms den Aras die Grundsubstanz zur Produktion der Bios-Kunstwesen lieferten, bauten diese ihnen im Gegenzug unterirdische Anlagen, die als Geburtenstationen fungierten, wodurch der Ausstoß an Grundsubstanz beträchtlich erhöht werden konnte. Da die Bios aus Gom-Substanz bestanden, konnte sie mit den Gom-Wesen telepathisch Verbindung aufnehmen. Das wurde von den Aras dazu benutzt, sich mit den leitenden Über-Goms zu verständigen. (PR 47)

Im Jahr 1984 – im Zuge der Ereignisse um die von den Aras und Springern geplante Vernichtung der Erde – zwang ein Über-Gom auf Befehl der Aras eine terranische Gazelle zum Absturz auf den Planeten Gom. Die Besatzung entdeckte eine der Anlagen und John Marshall gelang es, in Kontakt mit den Goms zu treten. Nach Klärung einiger Missverständnisse halfen die Goms zunächst den Terranern, in der Hoffnung, dass diese die Aras vertreiben könnten. Doch letztere setzten die Goms mit massiven Todesdrohungen so unter Druck, dass sie erneut die Seiten wechselten und erst durch das Erscheinen der TITAN unter Perry Rhodan zum Rückzug veranlasst werden konnten. Als Rhodan den Ara-Stützpunkt auf Laros zerstörte, endete die Zusammenarbeit zwischen Goms und Aras. (PR 47)

(...todo: Im Jahr 2044 ... PR-TB 5...)

Quellen