Gravojet

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Der Gravojet ist als Feldantrieb für den Einsatz in gasförmigen oder flüssigen Medien ausgelegt. Er dient also zur Fortbewegung auf Himmelskörpern mit einer ausreichend dichten Atmosphäre.

Übersicht

Verwendung findet der Gravo-Jet-Antrieb in fast allen modernen Atmosphärengleitern und Raumschiffen. Er wird in der Regel aus Effizienzgründen zusammen mit einem Antigravtriebwerk betrieben, um das anzutreibende Gewicht zu reduzieren. Man findet ihn auch in aufwendigen Antriebssystemen für Einsatz- und Raumanzüge, dann meistens als Bestandteil des Gravo-Paks.

Gelegentlich gibt es Raumanzüge nur mit dem Gravojet. Ein Beispiel dafür sind die Netzkombinationen der Gänger des Netzes. (PR 1302)

Funktionsweise

Der Gravojetantrieb beeinflusst ein das Objekt umgebende Medium dahingehend, dass in gewünschter Bewegungsrichtung an der Grenzfläche Objekt/Medium ein kurzlebiges Unterdruckgebiet bzw. Vakuum erzeugt wird. Analog den frühen Modellen von Trag- und Auftriebsflächen bei Flugkörpern wird so eine gerichtete Auftriebskraft erzeugt. Das Objekt bewegt sich somit in Richtung des Unterdruckgebietes.

Das evakuierte Medium (Atmosphärengas oder -flüssigkeit) wird dabei je nach Triebwerksbauart bei der Außenstrombauweise um das gesamte Objekt, bzw. bei der Innenstrombauweise um Projektorpylone herum abgeführt. Der Effekt lässt sich am ehesten mit dem Transportvorgang innerhalb eines gepolten Antigravschachtes erklären. Das Atmosphärenmedium wird dabei durch gerichtete, aufeinander folgende Gravitationswellen gelenkt. Dazu wird entlang der Grenzfläche Objekt/Medium in Flugrichtung ein pulsierendes offenes Hyperfeld aus dem HF-Band initiiert. Bei kugelförmigen Objekten ist dies eine Halbschale.

In dieser relativ dünnen Zone – ihre Stärke variiert von 20 cm bis 100 m je nach Flugobjekt – wird dann je nach Triebwerksleistung eine Semimanifestation durch Absenkung im Bereich von 2,5 bis 5,0×102 mK erzeugt. Die Triebwerksemitter generieren nun gepulste Gravitationswellen im Intervall von 10-5 bis 10-3 s, die vom Scheitelpunkt der Grenzfläche an entgegen der gewünschten Bewegungsrichtung abfließen. Infolge ihrer ebenfalls je nach Triebwerksleistung variierenden Anziehungskräfte von 4 bis 103 g reißen sie das umgebende Medium innerhalb der Semimanifestation mit. Bei hohen Leistungen treten durch Reibung Ionisationseffekte auf – das Medium beginnt zu leuchten.

Vorteile

Die Einsatzvorteile eines solchen Antriebkonzeptes liegen in seiner Einsatzvielfalt, da es in circa 98 % aller bekannten Atmosphärenmedien einsetzbar ist. Zudem bietet es eine hohe Umweltverträglichkeit, da bei moderatem Einsatz weder eine Verschmutzung noch eine übermäßige Aufheizung der Atmosphäre auftritt. Wegen seiner Verwandtschaft zu Antigrav und Metagrav lag es nahe, nun auch bei Atmosphärenantrieben die schon bekannte Technologie zu nutzen.

Nachteile

Dieses Triebwerk ist wegen seiner komplizierten Felddynamik und -geometrie sehr überwachungsintensiv und erfordert ein Höchstmaß an Wartung. Zudem emittiert es anmessbare fünfdimensionale Strahlung. (PR 1367, S. 43)

Darstellung

Quellen

PR 1302, PR 1367

   ... todo: PR 2032, PR 2054 ...