Gucky

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Begriffsklärung Dieser Artikel beschreibt die Person der klassischen Perry Rhodan-Serie. Für die Person der Perry Rhodan Neo-Serie, siehe: Gucky (PR Neo).
Für weitere Bedeutungen, siehe: Gucky (Begriffsklärung).

Gucky ist ein Ilt und stammt von dem Planeten Tramp. Sein ursprünglicher Name ist Plofre.

Inhaltsverzeichnis

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Heft: PR 2889
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Heft: PR 999 – Innenillustration 1
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Heft: PR 2790
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Heft: PR 2721
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Heft: PR 533 – Innenillustration 1
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HC: PR-Classics 4 - Innenillustration
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Erscheinungsbild

Gucky ist knapp über einen Meter groß und ähnelt, wie alle Ilts, einem übergroßen Biber mit dem Kopf einer Maus und einem großen Nagezahn; daher auch der allgemein für die Ilts verwendete Begriff Mausbiber. Gucky hat einen seidigen Pelz, der rötlich schimmert, einen Biberschwanz und nicht unerhebliches Übergewicht, was zu einer meist watschelnden Gehweise führt. (PR 18)

Gucky machte meist ein Geheimnis um sein Alter und die Lebensspanne der Ilts. Allerdings lässt eine im Jahr 1983 von ihm gemachte Aussage auf das Geburtsjahr 1832/1833 schließen. (PR 36) Die normale Lebensspanne eines Mausbibers beträgt um die 600 Jahre.

Siehe auch: Galerie Gucky

Paragaben

Gucky ist einer der vielseitigsten lebenden Mutanten, da er zugleich Telekinet, Teleporter und Telepath ist. Zudem sind seine Kräfte im Vergleich auch sehr stark. Anfangs hielt er sein volles Potential zum Teil geheim, da er die Terraner noch kaum kannte.

Telekinet

Gucky ist ein Telekinet, der entfernte Gegenstände mit der Kraft seines Geistes bewegen und verändern kann.

Teleporter

Gucky ist ein Teleporter, der auch große Entfernungen überbrücken kann.

3581 war seine Maximalentfernung zum Springen 500.000 Kilometer. (PR 742)

Innerhalb der um Guckys Inn gelegenen Raum-Zeit-Barriere war er in der Lage, von einem Sonnensystem zum anderen zu springen. (PR 955, S. 46)

Telepath

Sein telepathisches Potential ist ebenfalls im Vergleich zu anderen Telepathen außerordentlich. Das tatsächliche Ausmaß hielt er anfangs geheim. Er ist so stark, dass auch mächtige Hypnos ihm nichts anhaben können. (PR 27)

Anmerkung: In PR 30 kommt es zu einem Autorenfehler, als Gucky seine Stimme telepathisch im Gehirn des Springers Holloran hörbar macht. Dies wäre nur möglich, wenn Holloran auch ein Telepath gewesen wäre, was er nicht war. Telepathen empfangen nur Gedanken anderer und können deswegen auch nur mit anderen Telepathen gedanklich kommunizieren. Nicht telepathisch begabte Wesen können keine Gedanken empfangen, auch wenn diese ihnen telepathisch gesendet werden.

Divestor

Im Jahre 1514 NGZ erwachte Gucky aus einem mehr als zwei Jahre währenden Koma und hatte alle seine bisherigen Paragaben verloren. Stattdessen war er zu einem »Paradieb« geworden. Bei Berührung anderer Mutanten übernahm er nun deren Fähigkeiten. Neben vorhandenen Paragaben ging dabei aber auch die gesamte Vitalenergie der betroffenen Person auf ihn über und der betroffene Mutant starb. Gucky hatte keine Kontrolle über diese Fähigkeit. (PR 2721)

Charakterisierung

Gucky ist verspielt, übermütig und humorvoll, wobei diese Seiten seines Charakters in den ersten Jahrhunderten seines Lebens besonders ausgeprägt waren. Damals spielte er zeitweise den »Hofnarren«, der Rhodan und allen anderen den Spiegel vorhalten durfte. Auch dem Nackenkraulen ist Gucky sehr zugetan.

Der nach außen hin so possierlich und niedlich aussehende Ilt wurde mit zunehmendem Alter immer weiser und abgeklärter, versteht es aber, dies hinter seinen übermütigen Späßen zu verbergen. Obwohl er sich auch manche Schnitzer leistete, ist er ein unverzichtbarer Streiter für die Terraner und rettete durch seinen persönlichen Einsatz nicht zuletzt der Führungsspitze der Terraner mehrfach das Leben.

Zitat: »[...] Ich [Anm.: K. H. Scheer] beobachtete Walter Ernsting beim Spiel mit einer Katze. Da entschloß ich mich, für ihn in aller Stille eine Figur zu erschaffen, die weit jenseits von der verdammten Technik lag. [...] Ich nannte ihn wegen seiner großen, schönen Augen GUCKY. Das ehemals für W. Scholz gedachte Exposé bekam Walter, und er machte aus meiner Schnellgeburt jenen Gucky, den man heute noch kennt und schätzt. [...]« (Werkstattband, S. 39)

Besondere Beziehungen

Gucky ist eine sehr beziehungsfähige Person, wohl auch aufgrund seines Humors und seiner verspielten Art. So pflegt er viele kleine und große Freundschaften.

Der Ilt wurde bald zu einem der wichtigsten und zuverlässigsten Freunde von Perry Rhodan. Eine spezielle lebenslange Freundschaft verbindet ihn mit Reginald Bull, der den Mausbiber zunächst nicht ganz ernst nahm. Aus dieser Zeit rühren zahlreiche stichelnde Bemerkungen Bulls, etwa die Bezeichnung des Ilts als Micky-Maus, die Gucky als tödliche Beleidigung verstand. (PR 18, PR 22)

Zitat: »[...] ›Diese komische Mickymaus soll Mitglied unserer Elitetruppe werden? Das halte ich nicht aus ...‹ Er verstummte jäh, denn seine Füße verloren den Halt und schwebten einige Zentimeter über dem Boden. Aber nur für Sekunden, dann landete er sanft. Gucky hatte ihn nur warnen wollen, mehr nicht. [...]« (PR 18)

Im Gegensatz zu Perry, dem er (Zitat) »[...] eine besondere Art Ehrfurcht [...]« (PR 42 III, S. 27) entgegen brachte, ließ er Bully mit Vorliebe telekinetisch schweben, wenn er sich geärgert fühlte.

Ernährung

Er ist Vegetarier. Seine Leibspeise sind Mohrrüben und zarte Spargelspitzen; Eier lehnt er dagegen ab.

Zitat: »[...] ›Bin ich ein Untier, das sich von unschuldigen Embryos ernährt?‹ Gucky schüttelte sich entsetzt. [...]« (PR 248)

Über die Art, wie er sie bevorzugt, gibt folgende historische Aufzeichnung Auskunft:

Zitat: »[...] Servo, eine Mohrrübe, gewaschen, nicht geschält! [...]« (PR 2524)

Militärische Laufbahn

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Heft: PR 30
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Zunächst wurde Gucky als Leutnant Guck des Mutantenkorps geführt. Er wurde somit auch 1975 dessen erstes außerirdisches Mitglied. Es folgten neben Beförderungen auch eine Reihe von Degradierungen, so dass selbst Perry Rhodan im Jahre 2169 nicht genau wusste, ob Gucky noch Oberleutnant oder wieder einfacher Leutnant war. (PR-Action 25)

Aufgrund seiner später festgestellten Langlebigkeit von circa 500 bis 600 Jahren und seiner Verdienste um die Menschheit wurde Gucky aus der militärischen Laufbahn herausgenommen, auf die er sowieso keinen Wert legte, und als Sonderoffizier bezeichnet. Er verblieb allerdings im Mutantenkorps. Zur Zeit der Auseinandersetzung mit den Meistern der Insel in den Jahren 2400–2406 wurde er zudem mehrfach als USO-Spezialist bezeichnet, da er zu einem unbekannten Zeitpunkt eine 10-jährige Spezialausbildung der USO abgeschlossen hatte. (PR 259)

Promotionen

Gucky kann man nicht anders als außergewöhnlich intelligent nennen. Er kam von einer Welt, die keine Technik kannte und er musste alles von Grund auf lernen, sowohl einfache Umgangsformen, Lesen und Schreiben, Mathematik und vieles mehr. Obwohl er sicherlich viele Hypnoschulungen durchlaufen hat, ist die Leistung nicht zu unterschätzen.

Im Laufe seines langen Lebens belegte Gucky mehrere Studiengänge an der Universität von Terrania, dem daran angeschlossenen Terrania Institute of Technology (TIT), und anderen Studieneinrichtungen. Nach eigener Aussage brachte er es auf insgesamt zehn oder zwölf Doktortitel und auf zahlreiche weitere Ehrendoktortitel. (PR 1973)

Epische Dichtungen und sonstige literarische Werke

Gucky hat sich in seinem langen Leben mehrmals, allerdings mit wechselndem Erfolg, als Autor betätigt. Bibliografie:

Über das Leben Guckys wurden verschiedene Berichte, Dokumentationen oder Satiren verfasst:

Sonderausstattung 1001/b2

Unter dem Titel Sonderausstattung 1001/b2 ist bei der LFT das Futteral für den Biberschwanz an einem Raumanzug katalogisiert. (PR 2303)

Erlernte Sprachen

1976 lernte Gucky Interkosmo und Englisch als erste Fremdsprachen seines Lebens über eine Hypnoschulung. (PR 18) Wenig später kam auch noch Arkonidisch dazu. (PR 22)

Geschichte

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Früheste Darstellung von Gucky
Heft: PR 18 – Innenillustration 1
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Frühe Jahre

Gucky wurde vermutlich um 1833 geboren. Er lebte bis 1976 ein sehr ruhiges und ziemlich langweiliges Leben auf Tramp. Im Gegensatz zu anderen Ilts verlor er nachts nicht seine Intelligenz. (PR 18)

Die Dritte Macht (1975 - 1984)

Eintritt ins Mutantenkorps

Als die STARDUST II im Jahre 1975 bei der Lösung des von ES gestellten Galaktischen Rätsels auf dem Planeten Tramp landete, stahl sich Plofre an Bord. Der Alltag auf seiner Heimatwelt hatte begonnen, ihn zu langweilen und er wollte weiterhin mit den Terranern »spielen«, die eine große Abwechslung in sein bisheriges Leben gebracht hatten. Nach seiner Entdeckung als blinder Passagier (man fand ihn ausgerechnet frische Früchte schmausend im Vorratslager der Bordküche), nannte ihn Perry Rhodan aufgrund seiner großen Augen kurz Gucky und beschloss ihn wegen seiner parapsychischen Kräfte an Bord zu behalten. (PR 18)

Anmerkung: In PR 18 ist ganz zu Anfang noch explizit davon die Rede, dass der Mausbiber – als nur einer von vielen Tausenden – keinen Namen hatte. »Plofre« wurde dann erstmals in PR 98 kurz erwähnt. Ein zweites Mal kam diese Bezeichnung im Rahmen einer vorübergehenden Persönlichkeitsstörung von Gucky in PR 2137 zur Anwendung (siehe unten).

Bevor sich die Mannschaft nach Tuglan begab, erhielt Gucky eine Hypnoschulung mit umfangreichen Wissen der Arkoniden. Außerdem lernte er auch Englisch. (PR 18)

Auf Tuglan begab er sich in die Hauptstadt Tugla, um zu »spielen«. Er richtete ein ziemliches Chaos an und tötete sogar einen Tuglanten, der ihn angriff, was sein Gewissen aber nicht besonders belastete. (PR 18)

Aus dem »Spiel« wurde schließlich Ernst, als er erfuhr, dass Rhodan entführt worden war. Er verbündete sich mit Karolan und seinen Männern, machte Rhodan ausfindig und befreite ihn. Dabei tötete er auch den Anführer der Aufständischen, Alban. (PR 18)

1981 begleitete er eine Mission mit der GOOD HOPE V auf die Venus, um hier nach dem verschollenen Perry Rhodan zu suchen. (PR 22)

Mitte 1981 zeigte sich beim Kampf gegen den Overhead, dass Gucky dessen hypnotischen Einfluss mit spielerischer Leichtigkeit abwehrte. Damit zeigte sich, dass seine telepathischen Kräfte vermutlich genauso stark waren wie seine telekinetischen, die er schon eindrucksvoll bewiesen hatte. Er rieb Reginald Bull bei dieser Gelegenheit plakativ unter die Nase, dass er total unterschätzt wurde (bis dahin galt Betty Toufry als stärkste Telepathin im Mutantenkorps), aber auch, dass er ein gewisses Potential noch verborgen gehalten hatte. (PR 27)

Die Springer bedrohen Terra

Gucky kam den von den Springern entführten und auf Snowman gestrandeten Kadetten um Julian Tifflor, der zu jener Zeit den Kosmischen Lockvogel spielte, zu Hilfe und brachte ihnen Vorräte. Dann kaperte er ein kleines Beiboot der Springer und ließ sich von dessen Pilot Holloran zur ETZ XXI bringen, um dort nach Informationen zu suchen. Er erfuhr aus den Gedanken Etztaks, dass dieser plante, Snowman durch eine Arkonbombe zu zerstören, damit kein Rivale von der Erde erfahren konnte. Zunächst konnte Gucky den Plan vereiteln. (PR 30)

Er erfuhr außerdem, dass die Springer Roboter auf der Erde als Spione einsetzten, weshalb sie bisher von den Telepathen nicht aufgespürt werden konnten. (PR 30) Danach half er der Gruppe um Julian Tifflor, sich vor den Springern zu verstecken. (PR 31) Er konnte allerdings nicht verhindern, dass diese schließlich aus Wut eine Arkonbombe auf dem Planeten zündeten. Zwar konnte er den verantwortlichen Kommandanten Orlgans und seine Mannschaft bestrafen, indem er ihr Schiff besetzte und zur Landung zwang, jedoch nicht den Tod fast der gesamten Spezies der Halbschläfer aufhalten. Lediglich fünfzig von ihnen konnten evakuiert und nach Terra gebracht werden. (PR 33)

Anfang 1983 kam er einigen Mutanten auf Goszuls Planet zu Hilfe, die dort die Operation Galaktischer Schachzug durchgeführt hatten und danach in Schwierigkeiten gerieten. Zusammen mit Tako Kakuta lenkte er die Verfolger ab und zerstörte dabei mindestens ein halbes Hundert Patrouillenschiffe. Die Anzahl der dabei getöteten Besatzungsmitglieder lag bei mindestens 50. (PR 35)

Gucky war maßgeblich an der Eroberung des neuesten Raumschiffprototyps der Springer beteiligt. Das Schiff wurde später als GANYMED bezeichnet. (PR 37)

Expedition nach Arkon

Mit dieser flog Gucky 1984 mit nach Arkon. Natürlich war er maßgeblich mit daran beteiligt, die TITAN zu stehlen. (PR 39) Auf der Flucht vor dem Robotregenten gelangte die TITAN nach Zalit und vor allem Gucky durchschaute rasch die heimliche Herrschaft durch die Mooffs. Zusammen mit Tama Yokida sorgte er dafür, dass sie unauffällig getötet wurden, damit die Zaliter wieder Herr ihrer selbst wurden. (PR 40)

Auf Honur wurde er als einer von wenigen nicht von der Nonus-Pest infiziert, weil er fand, dass die Nonus entsetzlich stänken und er sie deswegen nicht berührte. Außerdem war er immun gegen sie. (PR 42)

Untergang der vermeintlichen Erde

Nach der Rückkehr zur Erde im November 1984 sollte Gucky eigentlich Urlaub machen. Da ihm das aber zu langweilig war und er lieber an der Front sein wollte, schlich er sich als blinder Passagier an Bord der CENTURIO, die ins Beteigeuze-System entsandt wurde, um die vermeintliche Vernichtung der Erde vorzutäuschen. Tatsächlich war er eine große Hilfe, um die auf Aqua stationierten Topsider zu täuschen. Für seinen Ungehorsam wurde er von Rhodan dazu verurteilt, ein halbes Jahr keine Mohrrübenrationen mehr zu erhalten. Diese Strafe traf ihn jedoch kaum, da er kurz vorher eine Wette gegen Conrad Deringhouse gewonnen hatte, die seinen Mohrrübenvorrat sicherte. (PR 48)

Während der Schlacht im Beteigeuze-System der Springer gegen die Topsider war Gucky damit beschäftigt, Topthor zu finden, dem als einzigem das Täuschungsmanöver der Terraner bewusst war. Topthor wurde schließlich auf Aqua geespert und Gucky zwang den Überschweren, sich selbst zu erschießen. Gucky vernichtete ebenso die TOP II. Zur Belohnung erhielt er von Rhodan einen ganzen Silo Mohrrüben. (PR 49)

Anmerkung: In Silberband 7 wurde die Exekution herausgenommen. Stattdessen stirbt Topthor im Kampf mit dem Topsider Ber-Ka.

Gucky unterstützte Perry Rhodan tatkräftig bei seinem Heiratsantrag an Thora. (Kurzgeschichte »Der Flug nach Eden«)

Atlan und Arkon

Der Kaiser vom Andromeda-Nebel (2043)

Im Jahre 2043 gab Gucky auf die Frage eines Wächter-Roboters im Raumschiff der Ahnen, wer er sei, die spöttische Antwort, er sei der Kaiser vom Andromeda-Nebel. Mit dieser Antwort konnte der Roboter relativ wenig anfangen. (PR 81)

Die letzten der Ilts (2045)

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Heft: PR 98
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Im Jahre 2045 besuchte er Tramp und musste miterleben, wie der Planet durch ein Experiment der insektoiden Orgh unterging. Gucky gelang es, 28 Ilt-Kinder zu retten. Diese wurden auf dem Mars angesiedelt. (PR 98)

Die Posbis

Im Jahre 2102 nahm er am Langstreckenerprobungsflug der FANTASY teil. Nach der ungeplanten Entdeckung des Blauen Systems der Akonen und der anschließenden Flucht überlebte er eine schwere Explosion an Bord. Er gehörte zu den 82 Überlebenden, die auf dem Plasmaplaneten strandeten und später durch die LIZARD von Samuel Graybound gerettet wurden. (PR 100, PR 101)

Im Dezember 2102 rettete er nach der Ausschaltung des Blauen Schutzschirms Perry Rhodan, Tama Yokida und Atlan aus akonischer Gefangenschaft. (PR107)

Nach dem unerkannten Austausch Rhodans gegen seinen Sohn Thomas Cardif wurde Gucky im August 2103 mit allen anderen Mutanten nach M 13 beordert. (PR115) Erst im folgenden Oktober gelang ihm mit Atlan auf Trakarat die Befreiung von Perry Rhodan aus den Händen der Báalols. (PR116) Im Folgemonat war er am Diebstahl der 1000 Robotraumer von Drorah beteiligt. (PR117)

Im August und September 2104 folgten ein Einsatz gegen das Saatschiff auf Snarfot, die Sabotage der Funkstation auf Mechanica und das Eindringen in das Ernteschiff. (PR119, PR120, PR121) Ab Oktober war Gucky aufgrund der immer prekäreren Lage auf Arkon als Leibwächter von Atlan tätig und musste nach dessen Absetzung durch den Robotregenten mit ihm zusammen Arkon verlassen. (PR123, PR124) Im Rahmen des Unternehmens Verzweiflung reiste er mit dem Epotron ins Jahr 3917 v. Chr. (PR125)

Im Jahre 2106 war er zusammen mit Iltu maßgeblich verantwortlich, dass der Angriff der Laurins auf die CÄSAR scheiterte. (PR126)

Erst sechs Jahre später, im Juli 2112, fand ihr zweiter gemeinsamer Einsatz statt. Iltu war mit Gucky, Perry Rhodan und einigen anderen Mutanten an der Errichtung eines Stützpunktes auf Mechanica beteiligt. Zusammen mit Iltu entdeckte er Gefühlsschwingungen in einem abgestürzten und von den Terranern geborgenen Fragmentraumer, was einer der Auslöser zur Entdeckung der hypertoyktischen Verzahnung war. (PR 129)

Im Herbst desselben Jahres kam es zu einem Eklat zwischen den mittlerweile fest liierten Iltu und Gucky, bei denen bereits von einer bevorstehenden Hochzeit die Rede war. Iltu kam dahinter, dass Gucky anderen Mausbiberdamen auf dem Mars »schöne Augen« machte. Der Ertappte erfand Ausreden, in denen Perry Rhodan und Reginald Bull eine tragende Rolle bekamen. Iltu blieb misstrauisch und fragte bei beiden nach. Nachdem die Lügen aufgedeckt waren, traktierte Iltu Gucky mit massiven Vorwürfen, so dass dieser bei Rhodan um einen Einsatz an vorderster Front bat. (PR 130)

...

Die Regenten der Energie (2166)

Am 15. März 2166 reiste Gucky nach Trafalgar, wo er in die Kämpfe gegen die Regenten der Energie eingriff. Er beteiligte sich an der Eroberung der Tiefseestation der Regenten und an der Suche nach der Brutkammer der Hohen Herren auf Sepzim. (PR-Action 4, PR-Action 6)

Von der Molembu Ziriana Mirios wurde er aufgrund seiner parapsychischen Fähigkeiten abfällig als Psi-Bestie und Pelzmutant bezeichnet. (PR-Action 11)

...

Das Zweite Imperium

Der Raumpirat

Im Jahre 2329 hatte Gucky den Raumpiraten als literarisches Erstlingswerk verfasst, um Bully eins auszuwischen, und dann von ihm und Perry Rhodan absegnen lassen.

Die Serie wurde von dem terranischen Trivideo-Sender TV-7 im September 2329 alle drei Tage um 18 Uhr ausgestrahlt. Neben der spannenden und realistischen Handlung machte einen Großteil ihres Erfolges der Umstand aus, dass der Autor offensichtlich Zugang zu Interna der Solaren Flotte und der USO besaß.

Die Handlungsfigur – der Raumpirat – wies für Eingeweihte eindeutige Züge des Charakters Reginald Bulls auf, da er ebenso redete und handelte sowie diesen wörtlich zitierte.

Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Autor um Gucky handelte. Bully tat, als ob er die Parallele nicht bemerkte.

Auf diesen erfolgreichen Erstling folgte im Jahre 2404 das Epos über die Eroberung des Universums.

Der Retter des Universums

Im Jahre 2350 begegnete Gucky mit einer Expedition den Orgh erneut. Er hatte geplant, die Vernichtung von Tramp zu rächen. Allerdings musste er entdecken, dass die Orgh von der fehlgeleiteten Positronik Kher, den sie als Gott verehrten, zum Vernichten von Planeten wie auch Tramp gezwungen wurden. Gigant XI, die Welt des Robotgehirns, wurde in der Folge vernichtet.

Gucky selbst nannte sich danach in seiner »bescheidenen« Art den Retter des Universums. (PR-TB 28)

Die Meister der Insel

Der Überall-zugleich-Töter

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Heft: PR 232
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Neben zahlreichen Ehrentiteln, die er von den Völkern, denen er half, verliehen bekommen hatte, war er besonders stolz auf die Bezeichnung Überall-zugleich-Töter.

Diese bekam er, als er im Jahre 2401 im Schrotschuss-System bei der Suche nach der Justierungsstation des Sonnentransmitters durch eine Zeitfalle um 1000 Jahre in die Vergangenheit des Planeten Kulloch versetzt wurde und den dortigen Maahks gegen die Strafaktion der Meister der Insel beistand. Dank seiner Teleporterfähigkeit konnte er sehr schnell an vielen Orten nacheinander sein und so viele der angreifenden Schiffe zerstören. Aufgrund dieser scheinbaren Omnipräsenz verliehen ihm die Maahks diesen Titel. Auch nach der Rückkehr in die Zukunft des Jahres 2401 wurde Gucky von den mutierten Nachkommen der Maahks und von anderen Teilvölkern der Maahks als der legendäre Held erkannt und verehrt.

Iltu und Jumpy

Im Jahre 2402 heiratete Gucky dann endlich die Mausbiberfrau Iltu.

Die unzähligen Abenteuer Guckys wurden in der Zeit um 2400 von dem Chronisten Scharlbrolwe aufgezeichnet und vom Verlag Regy Bullna vertrieben.

Im Jahre 2403 wurde Iltus und Guckys ebenfalls paranormal begabter Sohn, der im Jahre 2435 Jumpy genannt wurde, geboren.

Lucky Log

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Heft: PR 259
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Zusammen mit dem Psi-Roboter Lucky Log vom Planetoiden Runaway, mit dem ihn eine eigentümliche Freundschaft verband, dichtete er an seinem »grandiosen Epos über die Eroberung des Universums«. Es ist fraglich, ob er das Werk nach dem Verschwinden des Roboters fertigstellte.

Neue Mode: Gucky-Look

Im April 2404 wurde Gucky bei einem Einsatz auf dem tefrodischen Raumschiff SUSAMA zusammen mit Icho Tolot und André Noir in eine Falle gelockt und mit einem Gas betäubt. Die Tefroder duplizierten Gucky. Zwar gelang dem Mausbiber danach die Flucht auf die CREST III, aber die Tefroder griffen die Terraner mit Gucky- und Noir-Duplos an. Um den richtigen Gucky von den Duplo-Guckys unterscheiden zu können, wurde er von Major Curt Bernard mit Farbe markiert. Dabei wurde der Schutzanzug orangerot, der Schwanz violett eingesprüht. Der Helm bekam drei giftgrüne Streifen. Gucky war über diese Behandlung ziemlich verärgert. Später schlug seine Stimmung um, so dass er überlegte, nur noch Raumanzüge in diesen Farben zu tragen.

Zitat: »[...] Ich könnte eine völlig neue Mode kreieren, den sogenannten Gucky-Look. [...]« (PR 263)

Wurzelzwerg

Im Jahre 2405 betitelte Miharos, der Centerkommandant von Eyhoe II, den Mausbiber aufgrund seiner geringen Körpergröße verächtlich als Wurzelzwerg. (PR 289)

Tarlora

Im Jahre 2420 verursachte Gucky aufgrund eines unbedachten Alleinganges(-sprunges) auf den Planeten Nihoa im Tarlora-System die Erbrechtaberkennung Atlans als Tamrat durch Taraak, das lemurische Zentralgehirn des 103. Tamaniums. Dadurch provozierte er den Angriff Taraaks auf die IMPERATOR II und letztlich indirekt den Tod Heske Alurins. Dieser Fehler Guckys kostete das Solare Imperium den ursprünglich als CREST IV vorgesehenen Flottenneubau, der als Ersatz für die IMPERATOR II an die USO geliefert wurde.

M 87

SFCD

Im September 2435 wurde Guckys im Jahre 2431 gestellter Aufnahmeantrag positiv beschieden und er wurde als zweimillionstes Mitglied in den SFCD, den Senioren-Fischerei-Club-Donnerangel, aufgenommen. Obwohl er als Vegetarier keinen Fisch aß, nahm er an den Club-Treffen teil, um mit seinem Angler-Latein zu prahlen. (PR 302)

Monol

Im Jahre 2436 hatte Gucky fast das Ende seiner natürlichen Lebensspanne erreicht. Dies wurde vor allem durch die Verfärbung und andere Probleme mit seinem Nagezahn ersichtlich, der oftmals von seinem Zahnarzt Dr. Frettl in Horropolis behandelt werden musste. Während eines Einsatzes auf dem Planeten Monol in M 87 wurde er zwangsweise einer biophysikalischen Hyperregenerierung unterzogen. Dadurch wurde er bis ins Embryonalstadium verjüngt, behielt aber seine Erinnerungen. Innerhalb kürzester Zeit durchlief er alle Entwicklungsstadien bis zum voll ausgewachsenen Ilt und hatte wieder seine komplette Lebensspanne vor sich.

Mitte Oktober 2436 sendete Gucky das Notsignal December Night, als er das Attentat der Akonen auf Sol aufdeckte. (PR 371)

Die Cappins

Relative Unsterblichkeit

Im Jahre 2931, nachdem er alle anderen Ilts überlebt hatte, erhielt Gucky den Zellaktivator der während des Panither-Aufstandes erschossenen Mory Rhodan-Abro und wurde so relativ unsterblich. Obwohl er auf Plophos eingesetzt worden war, um die Bevölkerung zur Ruhe zu bringen, konnte er die Ermordung Morys und ihrer Tochter Suzan Betty Rhodan-Waringer nicht verhindern. Noch lange Zeit später machte er sich deswegen bittere Vorwürfe.

Da er sich nicht damit abfinden konnte, der einzige Ilt des Universums zu sein, machte er sich sporadisch auf die Suche nach Hinweisen über andere Ilts.

...

Einsatz auf Ruppet

Im April 3112 wurde Gucky von einem Einsatz auf dem Planeten Ruppet von dem Ara Geriok Atair zu Hilfe gerufen. Das USO-Schiff IMASO hatte Lordadmiral Atlan in geistiger Verwirrung aus einer Rettungskapsel nahe des Planeten Ranjokhan gerettet, und nun gelang es nicht, ihn aus seiner Verwirrung, die durch einen psionischen Imprint hervorgerufen wurde, zu befreien. Gucky kam auf die Idee, geistigen Kontakt zu Atlans Extrasinn aufzunehmen und Atlan durch Schocksituationen und Warnungen in die Wirklichkeit zurückzuholen, was schließlich auch gelang. Direkt im Anschluss musste Gucky jedoch wieder zu der Mission auf Ruppet aufbrechen, da Perry Rhodan ihn dort dringend benötigte. (Monolith 1)

Gruelfin-Expedition

Im Jahre 3437 nahm Gucky an Bord der MARCO POLO an der Expedition nach Gruelfin teil. Bei seinen Einsätzen erkundete er zahlreiche Planeten, darunter Jambic, Geysselin, Lofsoog und Offsohonar. Wertvolle Hilfe vor allem als Teleporter leistete er danach auch auf TCR und auf der Moritatoren-Archivwelt Molakesch. (PR 450 - PR 459)

Als die Moritatoren von Molakesch evakuiert werden mussten, befand er sich auch an Bord der CMP-1 und rettete viele Leben. Auf dem Moritatoren-Planeten Haygasch wurden die Flüchtlinge und Terraner freundlich begrüßt, und bei den Feiern trank Gucky sich mehrfach ins Koma. Kritisch wurde die Situation, als Gucky Kontakt mit der MARCO POLO aufnehmen musste, um der dortigen Besatzung die Authentizität der CMP-1-Besatzung zu beweisen. Später wurde Gucky von Abschena, dem Moritatoren-Anführer von Haygasch, eine Dakkarkomnadel verliehen, vorgeblich ein Orden für die Errettung zahlreicher Moritatoren. (PR 460, PR 461)

In den folgenden Auseinandersetzungen mit Takerern rettete Gucky den Wissenden Schekonu von Mysyscher und spionierte takerische Geheimanlagen auf Leffa aus. Auf Leffa teleportierte er eigenmächtig in eine Stadt, die direkt danach mit einem Schutzschirm abgeriegelt wurde. Eine Rettungsmission unter Rhodans fand den Mausbiber in bester Stimmung vor: Er hatte bereits die Schwachstelle des Schirmfelds ausgemacht und obendrein Pedopeiler-Anlagen gefunden, die den Beweis für eine Pedoinvasion der Milchstraße darstellten. (PR 462, PR 470)

Auf dem Planeten Lohkrath wurde das Team, welches den ALTEN besuchte, von Takerern gefangengenommen. Neben Rhodan und Ovaron gehörte auch Gucky zu den Gefangenen, die nach Takera auf die VALOSAR-Insel verbracht wurden. Während dieser Gefangenschaft benutzte der Ilt den Tarnnamen Wuhuf. Der Taschkar konnte sich aufgrund Guckys und Ras Tschubais Fähigkeiten nicht lange an seinen Gefangenen erfreuen. Die Gefährten entkamen durch ein Fallenlabyrinth und landeten auf einem Sammler, von dem aus sie mit der Raumjacht des Taschkars flohen und schließlich zur MARCO POLO zurückkehrten. (PR 471 - PR 478)

Auf der Eiswelt Cham begegnete Gucky den Telepathen Hamart, Guyl und Dronal, als die MARCO POLO einem fälschlichen Ganjo-Alarm nachging. Der Riesenkraken Guyl machte auf Gucky enormen Eindruck, und trotz des freundschaftlichen Kontakts berichtete der Mausbiber später von einem Kampf mit Guyl und übertrieb dessen Größe maßlos. (PR 479)

Während Perry Rhodan, Atlan, Ovaron und Merceile mit Florymonth zur Urmutter vorstießen, blieb Gucky auf der MARCO POLO zurück in der Terrosch-Rotwolke. Dort ging er wieder einmal schriftstellerischen Ambitionen nach und las Fragmente aus »Guckys Zitatensammlung« vor, die er noch als Loseblattsammlung in seinen Uniformtaschen trug und an die Knittelverse von Mentro Kosum angelehnt hatte. Die Sprüche wurden von der Besatzung eher negativ rezensiert. (PR 481)

Ferner nahm Gucky an einem Einsatz teil, als die Urmutter die Besatzung der MARCO POLO zu einem Besuch auf eine der Stationen in der Terrosch-Rotwolke einlud. Während dieser Erkundungsmission wurde Gucky zwar durch die Gasdämpfe von Reinigungsrobotern betäubt, trug aber auch seinen Teil dazu bei, die drei Pedolotsen unschädlich zu machen, die die MARCO POLO vernichten wollten. (PR 482)

Als Ovaron der MARCO POLO ermöglichte, die Terrosch-Rotwolke zu verlassen und nach Morschaztas vorzudringen, gehörte Gucky zur Besatzung der Space-Jet, die durch eine ganjasische Sperrflotte aus der Arrivazone ausbrach und nach Erysgan vorstieß. Eine der wichtigsten Aktionen im Kampf der Perdaschisten und Farrogs gegen die Ganjoprester und die erysganische Armee war die Entführung des Armeechefs Tarino durch Gucky. (PR 486)

Nach dem Sieg Ovarons über die Pedolotsen und Ganjoprester floh der Sextolotse Guvalasch zu den Takerern und plante, sich an den Ganjasen von Morschaztas zu rächen. Gucky war empört über dessen Absichten, mit den Sammlern das Hyperraumversteck der Ganjasen zu zerstören und danach die Urmutter zur Selbstzerstörung zu bewegen. In einer äußerst risikoreichen Aktion drang Gucky mit einigen Mutanten in das Flaggschiff des Taschkars ein und tötete Guvalasch – dessen Namen er aus Abneigung zu Gulasch-Mann oder Gulliver verdrehte. (PR 489)

Im Juni 3438 nahm Gucky gemeinsam mit 33 weiteren Einsatzkräften an der Operation Wespennest teil, bei der der Planet Takera mit Arkonbomben vernichtet wurde. Bald darauf zerstörte die MARCO POLO den Ultragigant-Pedopeiler im Moryr-Moryma-System, über den die Invasion der Milchstraße durchgeführt wurde. Noch während des Angriffes der MARCO POLO auf den Planeten Mohrc führte Gucky gemeinsam mit Ras Tschubai, Icho Tolot und dem Wesakeno Elteruen eine Erkundungsmission auf dem Mond Mohrcymy durch. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass keinerlei Anspielungen Guckys auf den sehr Mohrrüben-ähnlichen Namen des Planeten überliefert sind. (PR 490, PR 491, PR 494)

Der Schwarm

Universum der Accalauries

Anfang August 3441 führte Gucky mit der EX-333 eine Expedition durch, um die Accalauries zu finden und um diese um Hilfe bei den Problemen zu bitten, die der Schwarm ausgelöst hatte. Mithilfe eines Accalaurie-Schiffes gelangte er in das Antimaterie-Universum, traf dort seinen alten Freund Accutron Mspoern wieder und half den Accalauries, Kontakt mit den Vertretern des Homo futuris aufzunehmen. Hinsichtlich der Auswirkungen des Schwarms sahen sich die Accalauries nicht in der Lage zu helfen. (PR-TB 101)

Tambu-Gott

Anfang Februar 3443 teleportierte Gucky auf den Schwarm-Planeten Harda-Hardy, auf dem sich eine Karties-Melkstation unter der Leitung des Schwarmgötzen Y'Xamara befand, um diesen auszukundschaften, da Wabenraumer mit teilungsreifen Karties dort gelandet waren.

Durch die bei der Teilung entstehende psionische Strahlung verwirrte sich Guckys Verstand, und er hielt sich fortan für den Tambu-Gott. In diesem völlig realitätsfremden Zustand verbündete er sich mit dem inzwischen auch irrsinnigen Götzen, um das Universum zu beherrschen.

Beide suchten noch Diener, und dieses machten sich Perry Rhodan, Atlan und einige andere zu Nutze und paralysierten Y'Xamara und Gucky in einem günstigen Moment.

Nachdem sich Gucky einige Zeit außerhalb der gefährlichen Strahlung aufgehalten hatte, normalisierte sich sein Zustand sehr schnell und er erledigte drei Parabomben, die der MARCO POLO großen Schaden hätten zufügen können. (PR 560)

Meisterdieb

Im März 3443 landete Gucky gemeinsam mit Perry Rhodan auf der Suche nach dem Tabora mit der KAPELLA auf Na'nac. Die dortigen Pai'uhn K'asaltic, allen voran Kun Tares, standen im Ruf von Meisterdieben, den sie sogleich bestätigten, indem sie die KAPELLA ausräumten.

Gemeinsam mit Lord Zwiebus revanchierte sich Gucky und bestahl die Meisterdiebe. Das verletzte die Ehre Kun Tares', der seinerseits Gucky »stahl«, indem er ihn mit einem Paranetz an der Teleportation hinderte und als Gestaltwandler auch noch Guckys Gestalt annahm, um den Terranern seinen Coup zu verkünden. Damit war die Ehre der Pai'uhn K'asaltic wiederhergestellt. Bei einem abschließenden Fest wurde Gucky gemeinsam mit Lord Zwiebus in die Gilde der Meisterdiebe aufgenommen.

Ebenfalls auf Na'nac traf Gucky auf das Tabora, das zu ihm telepathischen Kontakt aufnahm und ihn aufgrund ihrer ähnlichen Ansichten zu Krieg und Frieden als Freund anerkannte. (PR 565)

Die Altmutanten

3444 gehörte er zu der Gruppe, welche Perry Rhodan an Bord der TIMOR nach Asporc begleitete. (PR 571)

...

Das Kosmische Schachspiel

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Heft: PR 600
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Anti-Universum

Im Jahre 3456 wurde Gucky mit der Besatzung MARCO POLO im Zuge des kosmischen Schachspiels zwischen ES und seinem negativen Gegenspieler ANTI-ES in ein Paralleluniversum geschleudert. (PR 600)

Dort kam es zur Begegnung mit Guckys negativem Spiegelbild Gucky II und zum Duell der beiden Mausbiber. (PR 602, PR 605)

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Das Konzil

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Heft: PR 691
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Im Januar 3459 begleitete er Perry Rhodan nach Hetossa, wo er entscheidend bei der Flucht des Großadministrators aus den Händen der Laren mitwirkte. (PR 650, PR 651) Im Februar dieses Jahres folgte der Einsatz auf Hoptrec-Haich. (PR 653) Im April und Mai nahm er an dem Flug der MARCO POLO in die Provcon-Faust teil, wo er auf Gäa in eine provconische Parafalle geriet. (PR 659) Am 4. Juli wurde er zum Mitglied der ÜLA und rettete Atlan aus den Händen der Laren. Bereits am nächsten Tag half er Ribald Corello beim Abwenden der Hyspies-Gefahr auf dem Merkur. (PR 662) Im November 3459 war er zusammen mit Balton Wyt an einem Einsatz gegen Eymontop beteiligt (PR 669) und half der Besatzung der DINO-55 EXP aus Weltraumnot. (PR 670) In der ersten Dezemberwoche bekämpfte er die Zeittaucher-Gefahr im Solsystem und auf Olymp. (PR 671)

Am 7. März 3460 weilte er auf der Erde und wurde mit ihr in den Mahlstrom der Sterne transferiert. (PR 676) Anfang April unterstüzte er Roi Danton während des Einsatzes auf Zannack, wo er entscheidend zur Enttarnung einer Gruppe von Ploohns beitrug. (PR 684) Unmittelbar darauf folgte die Aktion auf Stiemond. (PR 685)

Ende Mai 3460 befand er sich an Bord der SAN ANTONIO, wo er den mentalen Kontakt zum Wesen Zeus herstellen wollte. Die telepathische Suche war erfolglos, doch konnte der Mausbiber den Hilferuf von Toronar Kasom empfangen, dessen 11. Offensivflotte durch die Energiepest vernichtet wurde. Zusammen mit Kasom erkundete er dann Onyx, wo er nach der Kontaktaufnahme zu den Psaltas den Bezug zwischen dem Molkex und den Schanath-Netzen der Psalta-Schiffe herstellen konnte. (PR 691)

Er nahm am 6. Juni an der Schlacht am Schlund teil, wo er das Flaggschiff der Ploohns infiltrierte. Nach der Schlacht begleitete er Perry Rhodan zurück zur Erde. (PR 692) Seine auf Onyx gewonnenen Erkenntnisse zum Thema »Molkex im Mahlstrom der Sterne« führten Ende Juni unmittelbar zu der gewagten Expedition nach Ploohn-Nabyl, wo der Mausbiber auf Gragh-Schanath die Anti-Molkex-Bomben zünden und somit die Ploohns von der militärischen Überlegenheit der Terraner überzeugen konnte. (PR 694)

Im Juli 3460 war er maßgeblich an der Entführung der Mopoys auf Caysire beteiligt, wodurch der Transfer der Erde in einen Orbit um die Sonne Medaillon begonnen werden konnte. (PR 699, S. 7 – 27)

Die Aphilie

In der Galaxie Balayndagar

3540 wurde er neben vielen anderen Getreuen Perry Rhodans von Terra verbannt und flog mit der SOL, um nach der heimatlichen Milchstraße zu suchen. Diese Suche dauerte 38 Jahre, bevor man endlich einen Anhaltspunkt fand. (PR 711) Eine seiner Aufgaben an Bord war unter anderem der Schutz der Kinder. (PR 742) In der Kleingalaxie Balayndagar strandete die SOL auf dem Planeten Last Stop. Wenige Tage später begleitete Gucky eine Expedition aus sieben Leichten Kreuzern unter dem Kommando von Galbraith Deighton, um die Galaxie zu erforschen und nach einer Lösung für die SOL zu suchen. Sie kamen auf den Planet Tomphus und lernten so die Kelosker kennen. Auf diese Weise erfuhren sie vom fünften Konzilsvolk. Die Kelosker wollten sich jedoch von Konzil lossagen, die SOL kapern und mit ihr flüchten, da ihre Galaxie durch die Große Schwarze Null bedroht wurde. Guckys Verhandlungsversuche, dass man dafür eine friedliche Lösung finden könne, scheiterten zunächst und die Expedition kehrte nach Last Stop zurück, um Bericht zu erstatten. (PR 711) Kurze Zeit später half er einen Übernahmeversuch der Kelosker von SENECA zu verhindern. (PR 713)

Im Dakkardimballon

Nach dem Übergang in den Dakkardimballon war Gucky wesentlich an der Befreiung des Spezialisten der Nacht Olw beteiligt. (PR 726) Bei der Suche nach Py brachte er seine Gefährten auf dem Planeten Lennyth unabsichtlich in eine gefährliche Lage, meisterte diese aber geschickt. Dennoch war die Spezialistin verschwunden, so dass nur noch die Rückkehr zur SOL blieb. (PR 729) Er war entscheidend bei der Kaperung des zgmahkonischen Tunnelschiffs MORGEN sowie dem Diebstahl des Beraghskolth beteiligt. (PR 731)

Während des Einbaus des Beraghskolths begleitete er einen Aufklärungsflug in die Rute. Hier esperte er Gedankenimpulse von drei Spezialisten der Nacht, die gerade nach Kernoth gebracht werden sollten. Als er sie per Teleportation befreien wollte, geriet er in eine Parafalle und klebte an der Hülle des zgmahkonischen Schiffes fest. So blieb ihm nichts anderes übrig, als bis nach Kernoth mitzufliegen. Während des Fluges bekam er telepathischen Kontakt mit der Spezialistin der Nacht Yaiska. Diese erzählte ihm von der Theorie, dass die Schöpfer der Spezialisten vielleicht eine noch unbekannte Macht waren. Als das Schiff landete, bekam er von der Parafalle einen Schlag, der ihn vorübergehend aller Parafähigkeiten beraubte und ihn bewusstlos werden ließ. Erstaunlicherweise fand ihn jedoch nicht die Mannschaft des feindlichen Raumschiffs, sondern zwei spielende Kinder, die ihn für ein Tier hielten. Sie sperrten ihn in einen Bunker, wo er sich langsam erholte. Danach kehrte er auf die Korvette und diese zur SOL zurück. (PR 742)

Kurze Zeit später wurde er von dem Koltonen Voillocron übernommen. Während dieser Zeit fiel er in einen komaähnlichen Zustand und niemand konnte wegen eines plötzlichen Energiebarriere seine Kabine betreten mit Ausnahme von Fellmer Lloyd. Telepathisch erzählte der Koltone ihm die Geschichte seines Volkes – und damit die Wahrheit über das Konzil, das nämlich heimlich von den Koltonen beherrscht wurde. Gucky gelang, Fellmer Lloyd diese Informationen zu übermitteln in Momenten, wo das Fesselfeld schwächer wurde und Fellmer schmiedete einen Plan, die Koltonen zu vernichten. Zusammen mit den Spezialisten der Nacht brachte man Gucky nach Kernoth, wo die Spezialisten telekinetisch ein Chaos anrichteten, während sie sich an Guckys Psi-Kräften aufluden. Danach kehrten sie zur SOL zurück und lockten die nichtsahnenden Koltonen, die nach wie vor glaubten, die Kontrolle über das Geschehen zu haben, damit in die Nähe des Beraghskolths. Als dieses aktiviert wurde, saugte es die Koltonen praktisch mental aus, so dass deren Bewusstseinsinhalte im Leerraum vergingen. Gucky wurde dadurch endgültig befreit. Gucky und die Spezialisten der Nacht strandeten jedoch vorerst auf Kernoth. (PR 744) Dieser drohte zerstört zu werden, da die Kräfte der Spezialisten unkontrollierbar wurden und der Dakkardim-Ballon beeinflusst wurde. (PR 745) Kurze Zeit später konnte ein Rettungsteam sie aber vom Planeten abholen und die SOL durch einen Dimensionstunnel in die Galaxie Chmacy-Pzan fliehen. (PR 746)

Unterwegs in die Milchstraße

Unmittelbar nach Ankunft der SOL in Chmacy-Pzan empfing man Notsignale von einem nahegelegenen Sonnensystem. Gucky und Fellmer Lloyd wurden mit dem Leichten Kreuzer KLONDIKE losgeschickt, um nach dem Rechten zu sehen. Sie gerieten in die Gefangenschaft der Körperlosen von Grosocht, die einen gefangenen Mausbiber als Medium missbrauchten. Zusammen gelang ihnen die Flucht, doch am Ende musste der Mausbiber Lowis sein Leben opfern, um die Gefahr für immer zu beseitigen. (PR 747)

Ende 3581 war Gucky Teil einer kleinen Delegation, die Kontakt mit Mitgliedern der GAVÖK suchte. Nachdem es auf Thomas Olmenth deswegen zu einer unschönen Auseinandersetzung mit Atlan gekommen war, der dies zu hintertreiben suchte, weigerte sich Gucky, weiterhin gegen den alten Freund vorzugehen. (PR 760)

3582 war er mit einigen anderen Mutanten zusammen vergebens bemüht, den Untergang des Pseudo-NEI aufzuhalten. (PR 762, PR 763)

Zurück im Mahlstrom

Zurück im Mahlstrom landete die SOL zunächst auf Ovarons Planet. Hier brach unmittelbar darauf die Rasterstop-Flechte aus; man hatte Krankheitserreger eingeschleppt, die gemeinsam mit Keimen des Planeten eine tödliche Seuche erzeugten. Gucky befürchtete, dass er derjenige war, der diese Entwicklung durch Teleporter-Sprünge verursacht hatte. Da er sich schuldig fühlte, überließ er eine Zeitlang Kayla Hildenbrandt den Zellaktivator, die sich in einem lebensbedrohlichen Zustand befand. (PR 771)

Nach dem Start von Ovarons Planet versuchte Homunk II mit ihm Kontakt aufzunehmen. Dies gelang jedoch nicht, außer dass Gucky wiederholt in Ohnmacht fiel. Er versuchte aber herauszufinden, woher die telepathischen Signale kamen und nahm dafür die Hilfe des selbstmordgefährdeten Tim Whalen in Anspruch, den er so von seinem Vorhaben abbringen konnte. Auf Vrinos fanden sie den Boten von ES und Gucky konnte Rhodan eine Warnung der Superintelligenz übermitteln, die den Namen BARDIOC enthielt. (PR 772)

Auf der Suche nach der Erde

Danach flog die SOL mithilfe des Septim-Parallelspurtriebwerks in die Galaxie Dh'morvon und wurde hier von den Tbahrgs in Empfang genommen. Nachdem es Galto Quohlfahrt gelungen war, mit den über ihnen stehenden Feyerdalern Kontakt aufzunehmen, war es Guckys Aufgabe, diesen das Schiff zu zeigen und alle ihre Fragen erschöpfend zu beantworten, um ein Vertrauensverhältnis herzustellen. Dies schaffte er mit gewohnter Tüchtigkeit. Die SOL durfte zum Planeten Kursobilth weiterreisen. Doch hier verzögerte der Regent der 20.000 Väter Harrerath eine persönliche Audienz von Perry Rhodan. Gucky erfuhr schließlich, dass man auf dem Planeten wegen der Umtriebe eines Grauvaters in Sorge war. Rhodan bot dem Regenten die Hilfe der Mutanten an. Tatsächlich gelang es Gucky, den Grauvater zu finden und unschädlich zu machen. (PR 779)

Eine 1470 Jahre alte Daunendecke und 3650 Rettungstaten

Einige Zeit später, während des Fluges zum MODUL, erhielt Gucky ein Paket mit einer Daunendecke, die sein ehemalige Kommandant Jefe Claudrin 2113 bestellt hatte. Zur damaligen Zeit war Gucky auf der THEODERICH stationiert gewesen und hatte sich über die harten Sitzgelegenheiten beschwert. Schon damals war klar, dass die Lieferung eine Zeitlang dauern würde, aber dass es dabei um 1470 Jahre gehen würde, hätte wohl keiner geahnt. (PR 788)

Diese Decke bereitete Gucky noch einiges Kopfzerbrechen. Denn Galto Quohlfahrt hetzte ihm den Posbi Alfons auf den Hals, um dafür zu sorgen, dass Gucky sie auch ja benutzte. Das war seine Rache dafür, dass Gucky ihn so oft im Stich gelassen hatte, als er vor der Fürsorge der Posbis flüchten musste. Gucky bat daraufhin Perry Rhodan um Hilfe, da er doch so oft die Erde und ihre Bewohner gerettet hatte. Rhodan erkannte sofort den bitteren Ernst in dieser Aufforderung – kaum ein Wesen an Bord war so selbstlos wie Gucky und hatte so viele Opfer gebracht. Ein Augenblick zwischen den beiden genügte, um zu beschließen, die Mannschaft zu erheitern. Rhodan stellte fest, dass der Mausbiber 3650 Rettungstaten vollbracht hatte und er ihm deshalb so viele Rettungen noch schuldig sei. Danach befahl er einem Sicherheitsoffizier, Gucky zu erschießen. Als der Mann die Waffe auf Gucky richtete und offensichtlich bereit war, abzudrücken, widerrief er den Befehl. Gucky, der das ganze fassungslos mitverfolgt hatte, bekam daraufhin erklärt, dass es jetzt nur noch 3649 Rettungstaten seien, die Rhodan ihm schuldig sei. Scheinbar empört und beleidigt teleportierte er fort. (PR 788)

Der Eierdieb

Auf Alwuurk versuchte er mit Ras Tschubai, einige Informationen zu sammeln. Sie fanden ein Haus, wo die Choolks ihre Eier ablegten und waren empört, dass diese offensichtlich durch die Kaiserin selektiert wurden. Sie versuchten, ein Ei zu stehlen, um die Choolks über die Lage aufzuklären. Bei der Flucht wurden sie gestellt und eingesperrt. Pyttcor 17 eröffnete ihn, dass die Choolks über die Geburtenkontrolle Bescheid wüssten und dass der Eidiebstahl ein Tabu bedeutete, weswegen sie hingerichtet werden würden. Duun 13, der alles beobachtet hatte, befreite die beiden jedoch, da er nicht wollte, dass es zum Krieg mit der SOL käme. Außerdem erkannte er, dass Tschubai und Gucky gute Absichten verfolgt hatten. Da sein Brustkristall wie alle Kristalle die beiden Mutanten beeinträchtigte, nahm er ihn ab und legte ihn unter einen Schutzschirm. Tschubai und Gucky waren sich darüber im Klaren, dass diese Geste von außerordentlicher Bedeutung war und Duun 13 sich damit zum Außenseiter machte. Sie boten ihm an, mit ihnen auf die SOL zu fliehen. Er wollte jedoch sein Volk nicht verlassen. Stattdessen half er Gucky und Tschubai solange er konnte. Gucky konnte einige angreifende Raumschiffe telekinetisch zum Absturz zwingen, obwohl ihn die Strahlungen schwer mitnahmen. Als die Übermacht zu groß wurde, hatten sie Glück. Denn das ganze Volk der Choolks verharrte in Reglosigkeit, als der Pruuhl aus dem Ei schlüpfte. Diesen Moment nutzten Gucky und Tschubai, um zurück auf die SOL zu springen. Duun 13 ging aber in das Muutklur ein. (PR 797)

BARDIOC

...to do...

Die Kosmischen Burgen

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Heft: PR 934
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Gucky begleitete die BASIS bei ihre Suche nach den Kosmischen Burgen.

Als Perry Rhodan und Atlan auf der Kosmischen Burg Partocs verschwanden, esperte er ihre Gedankenimpulse in einem Schaltgerät, was für alle ein Rätsel war, denn es war ja viel zu klein. Doch Gucky hatte recht: die beiden waren in ein Mikrouniversum geraten und kehrten wenig später daraus zurück. (PR 930)

König Gucky

Als es darum ging, die Kosmische Burg von Ariolc zu durchsuchen, brannte Gucky vor Ungeduld, diese Aufgabe übernehmen zu dürfen, doch Rhodan verbot es ihm, da er fürchtete, der Ilt könnte dem parapsychischen Einfluss unterliegen, der jeden glauben ließ, er sei Ariolc. Doch nachdem mehrere führende Crewmitglieder und Mutanten, unter ihnen Alaska Saedelaere, Ras Tschubai, Galbraith Deighton und Reginald Bull, nicht mehr auf Funkaufrufe reagierten, sollte Gucky als letzte Möglichkeit die anderen retten. Doch er verfiel dem Ariolc-Syndrom so schnell wie kein anderer. (PR 933) Aufgrund seiner starken PSI-Fähigkeiten übernahm er schnell die Kontrolle sowohl über die Burg als auch die BASIS. Die Lage wurde gefährlich, als er meinte, die BASIS vernichten zu müssen und die Reaktoren entsprechend präparierte. Zum Glück gelang es Rhodan, Atlan und Jost Seidel, die Strahlung zu stoppen, so dass Gucky seine Zerstörungspläne noch rechtzeitig verhindern konnte. Danach schämte er sich in Grund und Boden. (PR 934)

Einige Zeit später unterlag Icho Tolot einem telepathischem Einfluss und begann, wie ein Verrückter durchs Schiff zu rasen. Gucky war der einzige, der ihn mit seinen telekinetischen Kräften bändigen und Schlimmeres verhindern konnte. (PR 947) Gucky bewies im Folgenden seine ausgezeichnete mentale und parapsychische Kraft, denn er hielt den Haluter so mehrere Tage ununterbrochen fest, bis es endlich Ras Tschubai gelang, den telepathischen Sender, der Tolot beeinflusste, auszuschalten. (PR 948)

Im Karottensaftrausch

Nachdem der letzte Zusatzschlüssel zunächst nicht gefunden werden konnte, versuchte man dennoch die Materiequelle anzusteuern. Diese war jedoch durch eine unsichtbare sechsdimensionale Barriere beschützt. Gucky, der aus Versehen alkoholversetzten Karottensaft zu sich nahm, konnte diese Barriere überwinden. Weil er nicht auf den Alkohol verzichten wollte und um sich Bewegungsspielraum zu verschaffen, entführte er Perry Rhodan, Demeter und Atlan auf den Planeten Guckys Inn. Nachdem er wieder nüchtern geworden war, stellte sich heraus, dass er die Barriere nicht mehr überwinden konnte. Deswegen setzte man ihn mit einer ausgesuchten Mannschaft unter dem Kommando von Jentho Kanthall wiederum volltrunken in die Korvette ERRANTHE, die er komplett über die Barriere teleportierte. (PR 955) Es stellte sich dann jedoch heraus, dass es nur ein Sonnensystem war - das entsprechend den Umständen getaufte Drink-System - das von der Raum-Zeit-Barriere umgeben war. (PR 956)

Nachdem die Besatzung der ERRANTHE von den Kellnern in Schlaf versetzt und entführt wurde, waren Gucky – inzwischen wieder nüchtern – und Milder Dano die einzigen, die nicht bewusstlos wurden. Allerdings verlor Gucky vorerst seine Paragaben. Sie folgten den Entführern und Opfern in die unterirdische Wohnstatt tief im Innern des Planeten. Hier fanden sie den Traumgenerator und zerstörten ihn. (PR 957) Dadurch erhielt Gucky seine Paragaben in eingeschränktem Maße zurück. Kurz darauf trafen sie auf die wiedererwachte Besatzung der ERRANTHE, die sofort begonnen hatte, einen Weg in die Freiheit zu suchen. (PR 958)

Möhren zur Belohnung

Nachdem mit den Valugi Frieden geschlossen werden konnte (PR 958), wurde Rhodan wenig später von Kemoauc in die Materiesenke entführt, in der auch ES gefangen war (PR 966). Zwar konnte Rhodan wieder befreit werden, nachdem man mit Kemoauc ein Bündnis geschlossen hatte, aber bei ES war schwieriger. Sowohl Ras Tschubai als auch Gucky versuchten es vergeblich. Doch ES wusste den selbstlosen und nicht ungefährlichen Einsatz zu schätzen und gab beiden eine Belohnung. So ließ er Gucky auf eine Projektion von Mystery gelangen, wo sich der Mausbiber nach Herzenslust an Möhren sattessen konnte, die er auf der BASIS so sehr vermisste. (PR 968)

Nachdem es Laire endlich gelungen war, ES aus der Materiesenke zu befreien, brauchte die Superintelligenz "positive paranormale Substanz", die in ausreichender Menge nur bei den Mutanten zu finden war. Gucky war einer der wenigen Mutanten, die sich gegen eine Aufnahme durch ES entschied. Er gestand Atlan im Geheimen, dass darin das wahre Opfer gelegen habe. (PR 968)

Die Linguiden

Die Zeit ohne Zellaktivator

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Heft: PR 1592
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Nachdem ES die Zellaktivatoren eingefordert hatte, erhielt Gucky 1169 NGZ eine Zelldusche. (PR 1502)

Ras Tschubai und Fellmer Lloyd waren zu der Zeit nicht zu erreichen und mit Anderen machte sich auch Gucky auf die Suche. Dabei kam es Anfang Dezember 1169 NGZ in einer Gefahrensituation zu einem Teleportersprung mit einem Linguiden, der daraufhin zu einem lallenden Idioten wurde – der Linguide hatte dabei sein Kima verloren. Gucky machte sich daraufhin schwerste Vorwürfe und hatte Gewissensbisse. In der Folgezeit unternahm er nichts mehr und zog sich zurück. Erst die linguidische Friedensstifterin Dorina Vaccer konnte Ende Dezember mithilfe ihres Talents Gucky heilen. (PR 1504, PR 1506)

Bei der Suche nach ES beteiligte sich auch ab 1170 NGZ das Triumvirat der Kleinen, das sich aus Gucky, Beodu und Salaam Siin zusammensetzte. Sie fanden auch Hinweise: Im Juli 1171 NGZ ein Fragment des Observatoriums von Wanderer und im September einen Colt Peacemaker, der psionische Impulse abstrahlte. (PR 1541, PR 1544)

Bei einer Exkursion in Andromeda im April 1173 NGZ besuchten Gucky, Perry Rhodan und Atlan zuerst den Planeten History, wo sie in die Vergangenheit versetzt werden und dann die Kunstwelt Wanderer, die im Histo-System erscheint. Dort erfuhren sie einiges über die Zellaktivatoren der MdI. (PR 1572, PR 1573)

Im Oktober 1173 NGZ half Gucky Roi Danton und Adonor Cyrfant, die gesperrten Höhlen von Zonai zu erforschen, stand Ende November als Helfer des Aktivator-Teams zur Verfügung und rettete die Friedensstifterin Dorina Vaccer vor der Hinrichtung. (PR 1587, PR 1590)

Nachdem im November 1173 NGZ 240 Nakken auf der Suche nach ES mit der CATALINA MORANI in den Hyperraum gingen und erst einige Stunden später wieder materialisierten, hatten alle Nakken den Bezug zum Einstein-Raum verloren. Bei der Rettungsaktion, bei der Gucky beteiligt war, infizierte sich dieser an den entarteten 5-D-Impulsen der Nakken und war seitdem verwirrt. Er fühlte sich 20.000 Jahre in die Zukunft versetzt und teleportierte ständig unbewusst. Er wurde erst auf Tahun behandelt und war dem Tod näher als dem Leben, während die Nakken nach Akkartil kamen, um Heilung im 5-D-Schauer des Mondes Anansar zu suchen. Gucky verlangte ebenfalls nach Akkartil gebracht zu werden und kam auch auf abenteuerlicher Weise dorthin. Der 5-D-Schauer Anansars war tatsächlich hilfreich, Gucky gesundete und wusste, dass es der 24. Dezember 1173 NGZ war. (PR 1591, PR 1592)

Im Mai 1174 NGZ bekam Gucky auf Wanderer einen Zellaktivatorchip. Gleichzeitig bekam er von ES den Auftrag, nach den beiden noch fehlenden Kandidaten, den Spiegelgeborenen, für die restlichen Zellaktivatorchips zu suchen. (PR 1599)

Die Ennox

Heimo Gullik

Gucky war mit dem Hanse-Kapitän Heimo Gullik seit dem Jungfernflug des Kontaktschiffes XENOLITH im Jahr 1195 NGZ in dicker Freundschaft verbunden. Ihr Ziel war damals die 3,3 Millionen Lichtjahre entfernte Zwerggalaxie DDO 221, um dort ein Handelskontor aufzulösen.

Auf der einen Seite verband sie, dass er ein Vegetarier war, der aus seiner Karottensucht kein Geheimnis machte, auf der anderen Seite war während dieser Reise etwas passiert, das nur in Gerüchten kursierte. Mehrere Exkursionen wurden nur von Heimo Gullik und Gucky alleine durchgeführt aber keiner von den beiden wollte auch nur etwas zur Aufklärung dessen tun, was sie beide erlebt hatten.

Es gab viele Gerüchte um Gucky und Gullik, so waren doch einige Besatzungsmitglieder der Meinung, die beiden hätten sich nur verdrückt um neue Karottenrezepte zu studieren, andere waren der Ansicht, es hätte gefährliche Lagen gegeben. Eines dieser Gerüchte hielt sich aber hartnäckig: Gullik soll Gucky das Leben gerettet haben, als dieser sich an einer Mohrrübe verschluckt hatte – Gullik soll mit bloßen Händen die Karotte aus Guckys Hals gezogen haben.

Die Freundschaft der beiden war so intensiv, dass sie einen Geheimkode ausmachten, mit dem man sich gegenseitig um Hilfe rufen konnte. (PR 1630)

Die Suche nach den Spiegelgeborenen

In den vergangenen 25 Jahren war Gucky mehrmals vergeblich Hinweisen von ES nachgegangen. Im Februar 1199 NGZ entdeckte er auf dem Planeten Cuelamaz ein hohles, metallenes Ei, in dessen Innerem er eine Abbildung der Milchstraße erkannte, auf der vier gelbe Lichtpunkte markiert waren. Gucky konnte sich die Position eines dieser Punkte einprägen, bevor sie verschwanden.

Mit der Space-Jet GECKO brach er in Begleitung von Alaska Saedelaere im Januar 1200 NGZ auf. An den Koordinaten fanden sie schließlich einen von Siedlern hastig verlassenen Planeten mit dem Namen Saira. Alle Siedler hatten den Planeten mit dem Raumschiff AIOLOS in Angst vor der Wahnsinnswoge verlassen.

Bei ziellosen Teleportationen über Saira entdeckte Gucky ein altes Karottenfeld, das von ein paar den Hasen ähnlichen Tieren benutzt wurde. Bei einem Kontaktversuch wurde er plötzlich von einem Hasen geohrfeigt und in Interkosmo von dem Tier angesprochen: »Hebe dich hinweg und erledige deinen Auftrag! Ja bist du denn immer noch hier?«. ES hatte ihm einen neuen Hinweis gegeben, mit dem er jedoch zunächst nichts anzufangen wusste. (PR 1602)

Auf der Suche nach der AIOLOS stellten sie auf mehreren Planeten fest, dass die Wahnsinnswoge einen ganzen Raumsektor erfasst hatte. Auf einer Medo-Welt fanden sie schließlich vier erkrankte Besatzungsmitglieder des Raumschiffs und brachten sie zum Saturnmond Mimas. Einer der Erkrankten, Cadfael Benek, nannte ihnen als Ziel der AIOLOS die Provcon-Faust. (PR 1611, PR 1612, PR 1618)

Auf Gäa, dem Hauptplaneten der Provcon-Faust, verliefen sich die Spuren der Siedler von Saira. Gucky fand aber im Juli einen Ennox, mit dem Namen Felix, der keine Erinnerung mehr hatte und auch nicht mehr in der Lage war den Kurzen Weg zu gehen. (PR 1622)

Die Besatzung der GECKO hilft ihm und bittet den Hanse-Kapitän Heimo Gullik im September Felix mit dem Kontaktschiff XENOLITH in seine Heimat zu bringen. Die XENOLITH nahm sofort Kurs auf NGC 55, wo es unbeschadet am 7. Oktober eintraf. Die Erinnerungen von Felix kamen langsam zurück und er erkannte in NGC 7793, sieben Millionen Lichtjahre von M 55 beziehungsweise 10,5 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt, das nächste Ziel, das wiederum nicht weit vom eigentlichen Ziel entfernt sein konnte.

Vor dem Weiterflug bestand Gullik auf eine Landung beim Kontor Letzter Hafen, da der Stützpunkt sich über Funk nicht meldete. Ein Wissenschaftler betrieb dort in den vergangenen 30 Jahren verbotene Experimente, die ihn aber in den Wahnsinn trieben. Von dem Menschen existiert nur noch das Gehirn, das Gucky und Saedelaere letztlich töten mussten. (PR 1630)

Anfang Januar 1201 NGZ erreichten sie einen Kugelsternhaufen, der die Bezeichnung Karo-1001 erhielt und auf dem Planeten Guckys Rast konnten Gucky und der Ennox einige ruhige Tage verleben. Dort fanden sie auch ein drei Meter großes eiförmiges Objekt, dass Gucky an die Geschehnisse auf Cuelamaz erinnerte. Als er in das Ei teleportierte, empfing er eine mentale Botschaft von ES. Diese war frustrierend, denn ES entzog dem Ilt den Auftrag zur Suche nach den Spiegelgeborenen, weil er versagt hatte.

Felix zeigte endlich den Weg in sein Heimatsystem. Es war eine einsame Sonne mit nur einem Planeten, 50.000 Lichtjahre vor NGC 7793. Dort erschienen dann Philip und Hunderte weiterer Ennox an Bord der XENOLITH. Sie machten deutlich, dass kein Fremder die Oberfläche ihrer Heimat betreten durfte. Felix wurde mit einem ferngelenkten Beiboot ausgeschleust und als es zurückkehrte, verließen die Ennox die XENOLITH. Gucky, der sehr neugierig war, teleportierte in die Atmosphäre des Planeten Mystery, um Eindrücke zu gewinnen. Als er zurückkam, wusste er nicht mehr, dass er ein Mutant ist. (PR 1636)

Mitte September1201 NGZ befindet sich Gucky immer noch auf dem Saturnmond Mimas, nachdem ihn Heimo Gullik dort zur Behandlung abgeliefert hatte. Felix war wieder der Alte und er erschien auf dem Saturnmond, um sich bei Gucky zu bedanken. Als der Mitpatient Cadfael Benek auftauchte und sich als gesundet verabschieden wollte, erzählte er noch von den Vandemar-Zwillingen und über ihr merkwürdiges Leben. Auch Felix kannte sie. Plötzlich war Gucky wieder geheilt, er hatte eine Eingebung und das nächste Ziel mit der GECKO war Gäa.

Am 17. September standen sie vor der Tür der Zwillinge und Felix konnte Mila und Nadja wiedersehen, die ihm während seiner Amnesie geholfen hatten. Die beiden mussten über eine Psi-Gabe noch unbekannter Art verfügen. Nach einigem Hin und Her erklärten sich Mila und Nadja bereit, mit ins Solsystem zu kommen.

Gucky teleportierte am 25. September mit Nadja und Mila nach Wanderer. Dort trafen sie auf Ernst Ellert, der die beiden Frauen nach einem letzten Test ebenfalls als Spiegelgeborene anerkannte. Die Zwillinge bekamen die beiden letzten Zellaktivatorchips implantiert, und Ellert setzte anschließend die Vandemar-Zwillinge und den Mausbiber wieder auf der GECKO ab. (PR 1648)

Die Tolkander

Goedda

...

Das Reich Tradom

Während der Erkundungen auf dem Planeten Pombar im Reich Tradom im November 1311 Neuer Galaktischer Zeitrechnung erlitt Gucky lebensgefährliche Verletzungen durch die tödlichen Messer der Kreaturen von Quintatha. Seitdem erholte er sich nur sehr langsam von den damit verbundenen körperlichen und seelischen Verletzungen. Als Folge des psychischen Traumas, das mit Guckys schweren Verletzungen verbunden war, entwickelte der Mausbiber vorübergehend eine Persönlichkeitsstörung. Diese äußerte sich darin, dass Gucky seinen alten Namen Plofre annahm. In dieser Identität kamen die dunkleren Seiten des Mausbibers zum Vorschein. Obwohl Gucky das seelische Trauma bald wieder weitgehend überwand, indem er die letzten Kreaturen von Quintatha tötete, war er künftig doch nicht mehr ganz der unbeschwerte, lustige Geselle, als der er bis dahin bekannt gewesen war.

Anmerkung: Das Trauma rührt aus dem Schockzustand, dass Gucky seine Sterblichkeit vor Augen geführt wurde. Er fühlte sich hinter seinem Paratronschirm sicher vor den lebenden Wurfmessern, obwohl seine Parafähigkeiten zu diesem Zeitpunkt neutralisiert waren. Den Autoren ist entgangen, dass schon 20 Real-Jahre vorher, in Heft PR 1212, Gucky in dieselbe Situation geriet, mit dem kleinen Unterschied, dass diese Wurfgeschosse den SERUN nicht durchbohrten.

Neue Hoffnung schöpfte Gucky unter anderem aus der Tatsache, dass es irgendwo im Universum womöglich noch Ilts gab, oder vielmehr ein Volk von mausbiberähnlichen Wesen, aus denen die Ilts sich entwickelt hatten. Das erfuhr Gucky aus der Entstehungsgeschichte der Superintelligenz VAIA, die vor rund 1,4 Millionen Jahren aus einer Verbindung des Ritters der Tiefe Vaikan von Vaniloon und den Qevayaan hervorgegangen war – und Vaikan von Vaniloon war ein Angehöriger jenes Volks von Ur-Ilts.

Der Sternenozean

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Heft: PR 2258
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

In den Jahren 1332 und 1333 NGZ nahm Gucky an einer Expedition in den Parrakhon-Sternenhaufen teil. Bei der Erkundung eines Raumschiffswracks wurde er schwer verletzt und verlor seinen gesamten Pelz. Das Fell wuchs zwar bald wieder nach, aber das psychische Trauma war so schwerwiegend, dass Gucky noch längere Zeit danach die psychotherapeutische Hilfe von Jan Shruyver in Anspruch nahm.

Auf Parrakh wurde Gucky zusammen mit Reginald Bull und Icho Tolot gefangen genommen und im Inneren eines Splitters des Nocturnenstocks Satrugar nach Terra transportiert. Am 14. Mai 1333 NGZ gelang ihm und seinen beiden Gefährten die Flucht aus dem Splitter.

Die Loower

Im April 1341 NGZ wurde Gucky mit der Suche nach Perry Rhodan beauftragt, der seit einer Raumschlacht gegen Schiffe der Loower verschollen war. Gleichzeitig arbeitete er an seinem Epos Der letzte wahre Held. Er begegnete der geheimnisvollen Terranerin Sirken, die (was Gucky zu diesem Zeitpunkt nicht ahnte) eine »Kopie« von Baya Gheröl war. Gucky war zwar mehr als genervt von Sirkens geheimniskrämerischer Art, dennoch half er ihr, als sie ihm versicherte, sie hätte eine wichtige Aufgabe zu erfüllen und könnte ihm bei der Suche nach Rhodan helfen. Sirken führte Gucky zu einer Missionsstation der Neo-Entelechie auf dem Planeten Tschesko, die wenig später von Loowern okkupiert wurde.

Gucky und Sirken versteckten sich in der unter dem Missionsgebäude liegenden Transferstation vor den eindringenden Loowern. Als die Station ihren Betrieb aufnahm, flogen die Loower wieder ab – mit Gucky und Sirken als blinden Passagieren auf einem ihrer Schiffe. Auf diese Weise gelangte Gucky auch zur PAN-THAU-RA, die von den Loowern in den Normalraum versetzt wurde. Kurz bevor der Biophore Jaumet die Selbstzerstörung des Sporenschiffes aktivieren konnte, trafen Gucky, Baya Gheröl/Sirken und die Monaden ein. Letztere hinderten Jaumet daran, die entscheidenden Schaltungen vorzunehmen. Durch einen Zusammenschluss ihrer besonderen Kräfte lösten die Monaden, Joker, Baya Gheröl und Gucky eine psionische Schockwelle aus, durch die alle Loower miteinander versöhnt wurden. (PAN-THAU-RA 2, PAN-THAU-RA 3)

TERRANOVA

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Heft: PR 2348
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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In der Hyperdim-Matrix
Heft: PR 2379 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Am 3. März 1344 NGZ bekam Gucky von Perry Rhodan die Aufgabe, sich um den jungen Marc London zu kümmern. Gemeinsam suchten sie auf der Forschungsstation HWG-01 nach Spionen. Dabei stellte Gucky fest, dass London ein Psi-Korresponder war. Es gelang Gucky, einige Spione zu enttarnen und dadurch einen Bombenanschlag auf HWG-01 zu verhindern.

Gucky war Trauzeuge bei der Hochzeit von Reginald Bull und Fran Imith. Diese fand Anfang März 1344 NGZ statt, wahrscheinlich am 16. des Monats. (PR 2307)

Ende September 1344 NGZ entdeckte ein Sicherheitsbeauftragter der Whistler-Company Hinweise für eine Verschwörung, hinter der er die Akonen vermutete. Gucky wurde von Perry Rhodan mit der Recherche beauftragt, fand aber keine näheren Informationen. Wenig später ereignete sich eine unerklärliche Explosion in den Whistler-Werken.

Im Oktober 1344 NGZ half Gucky bei der Besänftigung der Angehörigen des auf der Isla Bartolomé materialisierten Nukleus mit, indem er die Machenschaften von Agitatoren der Sensationspresse aufdeckte, die die Stimmung anheizten.

Anfang 1345 NGZ überwachte Gucky die ersten Versuche, die mit den TANKSTELLEN durchgeführt wurden.

Am 4. Juni 1345 NGZ begleitete Gucky Perry Rhodan bei einer Expedition durch das im Solsystem entstandene Wurmloch. Er nahm die mentalen Schmerzensschreie der Mächtigen von der SEOSAMH wahr und erhielt Kontakt zu deren Anführer Nuskoginus.

Perry Rhodan rief Gucky hinzu, als Dr. Laurence Savoire im Januar 1346 NGZ mit einem Hypnoblock in der Solaren Residenz auftauchte. Auf das Stichwort Rübenalarm hin sollte Gucky Savoire in Sicherheit teleportieren, sobald Merlin Myhr und Pal Astuin auftauchten.

Als Gucky per Teleportation in das ESCHER-Gebäude einzudringen versuchte, fand sich für kurze Zeit innerhalb der Hyperdim-Matrix wieder und erhielt dort Kontakt zu den Bewusstseinen der Prozessoren. Es kam ihm so vor, als seien die Menschen durchaus glücklich mit ihrer neuen Existenz und als würden sie mit hoher Effizienz zusammenarbeiten. Dann musste er vor Myhr und Astuin fliehen.

Am 26. Januar begleitete Gucky Perry Rhodan auf den aus Sol aufgetauchten Dunklen Ermittler, der wenig später das Solsystem in Richtung Dengejaa Uveso verließ. Gucky litt besonders stark unter den ablehnenden Ausstrahlungen des Quell-Klippers. Gucky und die Terraner, die sich auf dem Quell-Klipper aufhielten, wurden Anfang Februar auf Yorname ausgesetzt. Zusammen mit Rhodan flog er am 8. März an Bord der RICHARD BURTON zum Kharag-Sonnendodekaeder. Dort entdeckten die beiden und Icho Tolot die lemurische Stoßimpuls-Generator-Plattform ZEUT-80, auf der die Halbspur-Changeure einen Transporthof errichtet hatten. Gucky erkundete die Station bei einem Alleingang und stieß dabei mit dem »Hausmeister« Pscholian Lox zusammen. (PR 2397)

Zusammen mit Perry Rhodan und Icho Tolot kehrte er nach der Aufgabe Omega Centauris zur Erde zurück. (PR 2398)

Negasphäre

Ab April 1346 NGZ nahm er an der Operation Tempus teil. Er ging mit Perry Rhodan und Icho Tolot in der LAOMARK auf Erkundung. Dabei lehrte er einigen Laosoor das »Fliegen«. (PR 2400, PR 2401)

Im Mai beteiligte er sich an einer Geheimmission im Mark-Kastell, deren Ziel darin bestand, die Identität des Auftraggebers der Laosoor zu ermitteln. Gleichzeitig wurde seine Vitalenergie von einem immateriellen Wesen aufgezehrt, das sich in ihm eingenistet hatte. Dieses Wesen nannte sich Aphaitas und löste sich selbst dann nicht von Gucky, als es erkannte, dass der Mausbiber buchstäblich zu »verwehen« drohte. Im Endstadium war Gucky selbst kaum noch materiell. Dann aber vereinigte Aphaitas sich vorübergehend mit der CHEOS-TAI und wurde dadurch so gestärkt, dass er sich von Gucky lösen konnte. Der Mausbiber wurde wieder »normal« und konnte sich an nichts mehr erinnern. (PR 2405)

Während des Fluges nach Tare-Scharm nahm Gucky Ketschua unter seine Fittiche, um ihn zusammen mit Mondra Diamond zu unterrichten. Gucky trainierte das Teleportieren mit dem Laosoor und dachte sich immer wieder neue Aufgaben für seinen Schützling aus. Außerdem sorgte Gucky dafür, dass Ketschua bei seinen Alleingängen nicht über die Stränge schlug. Zusammen mit ihm evakuierte er Mitte Oktober ein von Perry Rhodan geleitetes Einsatzteam, das einen wracken Traitank untersuchte und dabei von Truppen TRAITORS angegriffen wurde. Gucky begleitete Rhodan auch bei der Erkundung INTAZOS. Er stahl Kamuko einen Datenträger, der eine komplette Sternkarte Tare-Scharms enthielt. Seine Eigenmächtigkeit hatte keine schlimmen Folgen, denn Kamuko wollte den Terranern diesen Datenträger ohnehin zuspielen. (PR 2420, PR 2423, PR 2424, PR 2432)

Im Mai 20.059.812 v. Chr. gehörte er zu Perry Rhodans Einsatzteam, das Kamuko aus der Neganen Stadt befreite. (PR 2446)

Gucky verkraftete den Kontextsprung zurück in die Relativgegenwart schlecht. Als er sich erholt hatte, erkundete er gemeinsam mit Mondra Diamond und den Laosoor den Planeten Evolux, auf dem die JULES VERNE festsaß. Sie erbeuteten große Mengen hochwertiger Hyperkristalle, mit denen die Fernflugtauglichkeit des beschädigten Schiffes wiederhergestellt werden konnte. Später unterstützte er Mondra Diamond bei dem Versuch, die PENDULUM zu kapern. (PR 2450, PR 2452)

Auch an der Mission des Einsatzgeschwaders ARCHETIM zur Einleitung der Retroversion Hangays nahm Gucky teil. Als die Schiffe Ende Oktober 1347 NGZ den Kernwall Hangays durchdrangen, litt Gucky sehr stark unter den Begleiterscheinungen und dem Vibra-Psi. Die Krankenpflegerin Karim-Simma aus dem Volk der Bautio, für die Gucky romantische Gefühle zu entwickeln begann (die nicht unerwidert blieben), kümmerte sich aufopferungsvoll um ihn. (PR 2488)

Archaischer Impuls

Anfang Juni 1402 NGZ begleitete Gucky Perry Rhodan auf dessen Privatjacht MANCHESTER nach Tahun, um eine junge Frau zu besuchen, die sich später als Sahira Saedelaere, die Tochter von Alaska Saedelaere und Siela Correl herausstellte. Auf Tahun sprachen die beiden mit Sahira und ihren Ärzten. Sahira wurde zu der Zeit auf Tahun behandelt, da sie rückwärts alterte, also immer jünger wurde. Als Reginald Bull, der derzeit für Rhodan als Terranischer Resident fungierte, Rhodan bat, an seiner statt zu einer Konferenz zu reisen, zu der der Zarlt von Zalit eingeladen hatte, flogen Rhodan und Gucky ins Voga-System und nahmen Sahira auf deren Wunsch hin mit. (PR-Arkon 1)

Im Voga-System angekommen begaben sich Gucky und Rhodan zunächst heimlich auf die Oberfläche des Planeten Zalit. Im Forschungszentrum Anuula am Stadtrand der Hauptstadt Tagnor trafen sie auf verwirrte und Amok laufende Zaliter, die davon sprachen, das Arkon-System erobern zu wollen. Nach ihrer Rückkehr auf die MANCHESTER begaben sich die beiden auf Wunsch des Zarlt Hernam da Zalit auf die Raumstation VOGAS STOLZ, wo die Konferenz stattfinden sollte, zu der Hernam im Auftrag des Imperators Gaumarol da Bostich eingeladen hatte. Neben Hernam da Zalit, Bostich, Rhodan und Gucky nahmen daran auch der Lordmediker Oclu-Gnas für die Aras und Zentrumspatriarch Polktor für die Springer teil. Als Bostich eintraf, war er durch den Archaischen Impuls negativ beeinflusst und versuchte, die Anwesenden mit Hilfe seiner Kralasenen in seine Gewalt zu bringen und auf seinem Flaggschiff GOS'TUSSAN internieren zu lassen. Während alle anderen Anwesenden in Bostichs Gewalt fielen, konnten Gucky und Rhodan fliehen. Sie schafften es zurück an Bord der MANCHESTER und entkamen mit knapper Not aus dem Voga-System. Dabei wurde die MANCHESTER beschädigt, und man legte bereits unweit des Voga-Systems einen Stopp ein, um die Jacht zu reparieren. Hier erzählte Sahira Saedelaere Gucky und Rhodan Teile ihrer Lebensgeschichte. (PR-Arkon 1, PR-Arkon 2)

Dann entdeckte man in einem nahe gelegenen Asteroidenfeld eine Raumlinse, die sich dort zu verstecken versuchte. An Bord befand sich der Arkonide Kerlon da Orbanaschol, der vor seinem Bruder Kassian III. da Orbanaschol von Bord der ATLANTIS geflohen war. Die ATLANTIS machte nun weiterhin Jagd auf diese Raumlinse. Gucky gelang es mit knapper Not, Kerlon mittels Teleportation von Bord der Raumlinse auf die MANCHESTER zu retten, bevor die Raumlinse von der ATLANTIS zerstört wurde. Dann trat die MANCHESTER erneut die Flucht an. (PR-Arkon 2)

Allerdings verfolgte die ATLANTIS die MANCHESTER auch weiterhin. Es gelang dem Forschungsraumer bald, die Raumjacht zu stellen. Mit Hilfe von Strukturlücken, die der Positroniker Marv Minkmester in die Schirme der ATLANTIS geschaltet hatte, gelang es Gucky, Rhodan, Sahira und Kerlon da Orbanaschol, auf die ATLANTIS zu teleportieren, gerade als der von einer fremden Macht übernommene Kassian III. da Orbanaschol den Befehl zur Zerstörung der MANCHESTER gab. Nach dieser Zerstörung begann die Besatzung der ATLANTIS gegen ihren Kommandanten zu revoltieren, und Kassian musste die Flucht antreten, verfolgt von Gucky und Kerlon. In einem Hangar nahm Kassian einen Shift und verließ die ATLANTIS. Gucky und Kerlon teleportierten hinterher, und Gucky brachte Kassian zurück auf die ATLANTIS und sorgte hier für dessen Inhaftierung, während Kerlon bei der anschließenden Explosion des Shifts scheinbar ums Leben kam. (PR-Arkon 3)

Perry Rhodan, der nun quasi der neue Kommandant der ATLANTIS war, nahm nun Kontakt zu Atlan auf. Atlan war zu dieser Zeit mit dem arkonidischen Trägerschiff GOS'MIRTAN unterwegs, und so vereinbarten Rhodan und Atlan einen Treffpunkt in der Nähe des Wartok-Systems. Dort schleuste die ATLANTIS in die GOS'MIRTAN ein, und beim folgenden Treffen mit Atlan mussten Rhodan, Gucky und Sahira feststellen, dass auch Atlan vom Archaischen Impuls und den Dunklen Befehlen übernommen worden war. Atlan ließ daraufhin Rhodan, Gucky und Sahira in Haft nehmen. Während des folgenden Angriffs der GOS'MIRTAN auf das Wartok-System und den Planeten Ariga gelang es Atlan für einen kurzen Augenblick, wieder die Kontrolle über sein Handeln zu gewinnen. So ermöglichte er es Gucky, mit Rhodan und Sahira aus ihren Zellen zurück auf die ATLANTIS zu teleportieren, und der ATLANTIS, den Hangar der GOS'MIRTAN zu verlassen und die Flucht anzutreten. (PR-Arkon 3, PR-Arkon 4)

Sekunden bevor die ATLANTIS in den Linearraum überwechseln und sich somit in Sicherheit bringen konnte, wurde die komplette Besatzung von Fremden mit Narkosestrahlen außer Gefecht gesetzt. Die ATLANTIS wurde daraufhin ferngesteuert in das Rusuma-System gebracht, wo ein arkonidisches Enterkommando Sahira von Bord und zur Mantar-Klinik auf Aralon brachte. Die Besatzung der ATLANTIS und auch Gucky erwachte erst wieder, als die ATLANTIS, immer noch ferngesteuert und unter fremder Kontrolle, dabei war, das Rusuma-System zu verlassen und einen Ort anzusteuern, an dem die ARK-SUMMIA-Bewegung dabei war, eine gewaltige Flotte zusammenzuziehen. Als die ARK-SUMMIA-Flotte erreicht war, schickte diese eine Leka-Disk mit einem kleinen Enterkommando zur ATLANTIS. Nahezu zeitgleich mit dieser Disk dockten auch Ronald Tekener und Korrt Moody mit der TIGA'ZHYM an der ATLANTIS an, und mit der Unterstützung von Tekener und Moody gelang es Rhodan und Gucky, das Enterkommando zu besiegen. (PR-Arkon 7)

Dann verließen Rhodan, Gucky, Tekener und Moody die manövrierunfähige weil fremdgesteuerte ATLANTIS mit der TIGA'ZHYM wieder und traten die Flucht vor der ARK-SUMMIA-Flotte an. Kurz nach ihrem Start wurde die TIGA'ZHYM von einem Forschungsraumer mit dem Ara Goloshir und Sahira Saedelaere an Bord angefunkt, und Sahira wechselte mit Guckys Hilfe auf die TIGA'ZHYM über. Dann setzten Tekener und Moody Rhodan, Gucky und Sahira auf dem Planeten Glynth ab, von wo aus diese weiter zum Planeten Iprasa zu reisen gedachten. Tekener und Moody begaben sich derweil nach Aralon, wo sie den arkonidischen Imperator Bostich I. vermuteten. (PR-Arkon 8)

Auf Glynth hatten Gucky, Rhodan und Sahira zunächst Schwierigkeiten, sich mit den Glynkoniden zu verständigen, da diese die drei mit der ARK-SUMMIA-Bewegung im Bunde wähnten, die auf Gynth bereits einiges an Zerstörung angerichtet hatte. Knapp entgingen die drei einem Anschlag auf ihr Leben, dann wurden sie aber doch zum Führer der Glynkoniden, Tharc Sanaire, einem alten Freund von Perry Rhodan, gebracht. Nach einigem Zögern stellte Tharc Sanaire den dreien den Frachter SINEAN zur Verfügung, der sie nach Iprasa bringen sollte. Der junge Glynkonide Toracc begleitete die drei heimlich dorthin. (PR-Arkon 9)

Im Orbit von Iprasa hatten Gucky, Rhodan, Sahira und Toracc zunächst Probleme mit dem Leichten Kreuzer YILLD und dessen Kommandanten, dann teleportierte Gucky sie auf die Oberfläche von Iprasa. Hier wurden sie zunächst von einer Gruppe von Paragetha-Kadetten gefangen genommen, mit denen sie sich dann aber verbündeten, als sie von Angehörigen der ARK-SUMMIA-Bewegung angegriffen wurden. Mit Guckys Hilfe konnten die Angreifer besiegt werden, und Sahira führte Gucky und Rhodan schließlich zu dem Gijahportal, von dem 5-D-Impulse ausgingen und das die drei schließlich betraten, um auf den mysteriösen Wandelstern zu gelangen. (PR-Arkon 9)

Während ihrer Reise zum Wandelstern erfuhren Gucky, Rhodan und Sahira vom Gijahportal die Geschichte von Sidhar am Ende der Archaischen Perioden, wie er eine Maschine zur Aktivierung des Extrasinns bei Arkoniden entwickelte, wie die Prüfungen der ARK SUMMIA entstanden, wie die Gijahportale entstanden und wie Sidhars Schwarze Maschine auf den Wandelstern gelangte. (PR-Arkon 10)

Auf dem Wandelstern reagierten die dort ansässigen Gijahthrakos zunächst recht unfreundlich auf die Neuankömmlinge. Sie setzten die Paragabe der Suggestion ein, mit der sie sogar Guckys und Perry Rhodans Mentalstabilisierung durchdrangen, und brachten die drei fast dazu, sich selbst zu vergessen. Dann aber gelang es Gucky und Rhodan, die Initiative zurückzugewinnen, und es begannen Verhandlungen mit Recshek, einem Sprecher der Gijahthrakos vom Wandelstern. Von diesem erfuhr Sahira, dass es einen Zusammenhang gab zwischen den Gijahthrakos, dem Wandelstern, und Sahiras umgekehrtem Alterungsprozess. Dann eröffnete Recshek den drei Neuankömmlingen, dass sie Sidhars Schwarze Maschine in der sogenannten Schwarzen Burg finden würden. Die Gijahthrakos wiesen ihnen den Weg. Während der Wanderung dorthin stellte Gucky mit Hilfe von Aspartamins Seneszeroskop fest, dass Sahiras Alterung wieder einen normalen Verlauf angenommen hatten, was Gucky und Rhodan auf die Nähe der Schwarzen Maschine und deren Ausstrahlung zurückführten. (PR-Arkon 11)

Bei der Schwarzen Burg angekommen trafen Gucky, Rhodan und Sahira im Raum der Schwarzen Maschine auf den totgeglaubten Kerlon da Orbanaschol und fanden heraus, dass Kerlon hinter den Dunklen Befehlen und dem ganzen Chaos steckte, das derzeit in Thantur-Lok herrschte. Sie erfuhren die Lebensgeschichte von Kerlon und seinem Zwillingsbruder Kassian III. da Orbanaschol und warum Kerlon einen so großen Hass auf Imperator Bostich I. im Speziellen und auf die arkonidische Gesellschaft im Allgemeinen hatte. Dann wurden sie von Kerlon und Atlan, den Kerlon hinzugerufen hatte, mit Hilfe von Schirmfeldern festgesetzt, während Kerlon und Atlan den Abtransport der Schwarzen Maschine nach Arkon I vorbereiteten. (PR-Arkon 11)

achdem sie sich aus den Schirmfeldern befreit hatten, konnten Rhodan, Gucky und Sahira Kerlon und Atlan mit Hilfe der Gijahthrakos nach Arkon I folgen. Hier, im zentralen Trichterbau der Stadt Mirkandol, gelang es, Kerlon festzusetzen, und Rhodan benutzte Kerlons Messinghaube, um die Verbindungen zwischen der Schwarzen Maschine und den Extrasinnen der beeinflussten Arkoniden zu unterbrechen. Dies gelang bei fast allen Arkoniden, die nun wieder Herr ihrer eigenen Sinne waren. Die ARK-SUMMIA-Flotte, die das Arkon-System bedrohte, kapitulierte, und die ARK-SUMMIA-Bewegung hörte faktisch auf zu existieren. Rhodan glaubte, auch Atlan aus der Bevormundung durch seinen Extrasinn befreit zu haben, doch bei Atlan war die Bindung an die Dunklen Befehle stärker als bei allen anderen Arkoniden. Atlan ließ Sprengladungen im zentralen Trichterbau explodieren und floh mit Kerlon und der Schwarzen Maschine. Nachdem sie sich aus den herabstürzenden Trümmern des Trichterbaus befreit hatten, nahmen Rhodan, Gucky und Sahira die Verfolgung auf. (PR-Arkon 12)

Kerlon da Orbanaschol versuchte, in einer Leka-Disk Arkon I zu verlassen. Gucky teleportierte ihm hinterher, und als Kerlon die Aussichtslosigkeit seiner Lage erkannte, beging er Selbstmord. Allerdings saß Gucky nun für kurze Zeit in der Leka-Disk fest, da Kerlon kurz vor seinem Tode einen Paratronschirm rund um die Disk errichtet hatte, und Gucky erst nach Mitteln suchen musste, diesen zu deaktivieren. Dann teleportierte er zurück nach Arkon I in die Wüste Khoukar, wo Rhodan und Sahira mittlerweile Atlan gestellt und von der Bevormudung durch seinen Extrasinn befreit hatten. Rhodan übergab nun die Maschine aber an Sahira, da das Mädchen die Impulse der Maschine benötigte, um normal zu altern, und Sahira kehrte mit der Maschine in ihre Heimat Fornax zurück. (PR-Arkon 12)

Stardust

Operation Hathorjan

Im Jahre 1463 NGZ nahm er auf der JULES VERNE an der Operation Hathorjan teil. Nachdem die JULES VERNE am 20. Januar 1463 NGZ Andromeda erreicht hatte, das Holoin-Fünfeck aufgrund des dortigen Raum-Zeit-Labyrinths aber nicht anfliegen konnte, schleuste Gucky mit der NAUTILUS I aus, um nach Thirdal zu fliegen und von den Charandiden Informationen über die Lage in Andromeda zu bekommen. (PR 2515)

Am 21. Februar erreichte die NAUTILUS I Thirdal, und Gucky landete gemeinsam mit der Xenobiologin Francinn Teseus-Chan und dem Hyperphysiker Perme Umbrar an Bord eines LUPUS-Shifts auf dem Planeten. Zunächst musste sich Gucky dort mit einigen notgelandeten Gaids auseinandersetzen, bevor er Perme Umbrar zur Hilfe kam, der ein Extrakt des Third-Krauts zu sich genommen hatte und nun von den »verholzten« Ahnen der Charandiden in einer Art Rauschwahn gefangen gehalten wurde. Gucky konnte Umbrar befreien und er erfuhr etwas von dem, was die Charandiden zuletzt noch von Andromeda wahrgenommen hatten. So erfuhr er von der Existenz eines Netzes, das die Galaxie durchzog und das Gucky in der Form eines dunkelfeurigen, über alle Frequenzen schwingenden Himmelsrades wahrnahm. Die Charandiden wünschten sich, dieses Gebilde zu erreichen. Gucky ermöglichte es ihnen, indem er einen Teil seiner Mentalsubstanz zur Verfügung stellte. (PR 2516)

Ein paar Tage später nahm Gucky an Bord der JULES VERNE an einer Expedition zur Hades-Dunkelwolke teil. Am 25. Februar begab sich Gucky auf den Planeten Coffoy, nur um dort festzustellen, dass die Basis der Maahks verlassen war. Am 6. März gehörte Gucky gemeinsam mit Iris Shettle und Francinn Teseus-Chan zu einem Außenteam, das den Planeten Eurydike untersuchte und dort auf die Gurmaer und ihren »Erschöpften Schöpfer«, einen 50 Meter großen, aufrecht stehenden, versteinerten Wal traf. (PR 2524)

Am 5. April 1463 NGZ begleitete Gucky Perry Rhodan bei einem Kommandounternehmen mit dem Ziel, den Handelsstern FATICO zu erobern. Während Perry Rhodan und das Konzept Ras Tschubai/Fellmer Lloyd recht schnell in Gefangenschaft gerieten, konnten Gucky und der Schattenmaahk Pral sich dank ihrer Psi-Kräfte einer Festnahme zu entziehen. Als Darturka verkleidet reisten sie durch mehrere Sektionen des Handelssterns. Schließlich gelang es mit der Unterstützung der Posbi Jawna Togoya, Perry Rhodan und Lloyd/Tschubai zu befreien, und Perry Rhodan konnte mittels seines Controllers der Klasse B einen Neustart der Systeme des Handelssterns erzwingen. Daraufhin drangen Truppen des Bundes von Sicatemo in den Handelsstern ein, sodass dieser erobert werden konnte. (PR 2544)

Am 22. April 1463 NGZ befand sich Gucky auf der JV-1 an der Seite Atlans und lernte dort den Atto RourSi kennen und freundete sich mit diesem an. (PR 2547) Während des Angriffs des Bundes von Sicatemo auf die Hibernationswelt Hibernation-6 der Frequenz-Monarchie erfasste Gucky als einer der ersten die Präsenz einer höheren Entität, die sich kurz darauf als VATROX-CUUR entpuppte. (PR 2548) VATROX-CUUR setzte Gucky außer Gefecht und übernahm RourSi, der seinerseits die Gestalt von Gucky annahm. In dieser Gestalt trat VATROX-CUUR Perry Rhodan gegenüber, um ihn dazu zu überreden, sich mit der Frequenz-Monarchie gegen VATROX-VAMU zu verbünden. Rhodan schlug diesen Vorschlag allerdings aus, und VATROX-CUUR wurde kurz darauf vernichtet. Gucky gelang es danach mit knapper Not, mit RourSi zu Atlan auf die JV-1 zurückzuwechseln, bevor die JULES VERNE, bestehend aus JV-2 und JV-Mittelteil, durch einen von FATICO ausgehenden Transfertunnel in die Galaxie Anthuresta versetzt wurde. (PR 2549)

Talanis

Nachdem sie von der Bedrohung des Solsystems durch ein Feuerauge der Frequenz-Monarchie erfahren hatten, begleitete Gucky Atlan am 26. April 1463 NGZ mit der JV-1 und der ATLANTIS nach Terra. An Bord der ATLANTIS drangen sie in den Nebeldom über dem Atlantik ein und erreichten am 30. April die Insel Talanis. Hier fand Gucky seine Frau Iltu und seinen Sohn Jumpy vor, beide gemeinsam mit anderen Mutanten von ES freigesetzt, um dem Parablock der Funkenleute beim Kampf gegen das Feuerauge beizustehen. Zunächst war Guckys Freude riesengroß, dann allerdings musste er mit ansehen, wie Iltu und Jumpy immer schwächer wurden und am 8. Mai schließlich endgültig starben, da sie nicht in den Bewusstseinspool von ES zurückkehren konnten. Guckys Trauer über diesen Verlust war so groß, dass er medizinisch betreut werden musste und kurzzeitig sogar die Gefahr bestand, dass seine Trauer ihn das Leben kosten könnte. (PR 2576, PR 2577)

Mit der Zeit erholte sich Gucky ein wenig, lehnte es dann aber ab, Perry Rhodan noch am 8. Mai 1463 NGZ bei einem Angriff auf TZA'HANATH, das geheime Forschungszentrum der Frequenz-Monarchie, zu begleiten, da er sich von seiner Trauer noch zu geschwächt fühlte. (PR 2580)

Am 10. Mai 1463 NGZ wechselte Gucky mit der ACHILLES von Talanis über den Nebeldom nach Terra über und traf sich dort mit Reginald Bull, um Informationen zur aktuellen Lage auszutauschen. Danach kehrte Gucky nach Talanis zurück, und in der Nacht vom 10. auf den 11. Mai 1463 NGZ brachen Atlan und Gucky, begleitet von sieben ES-Mutanten, die ihre Körperlichkeit aufgegeben hatten und zum Schutz der beiden eine Art Konzept gebildet hatten, in einem Kommandounternehmen in einen der Handelssterne von TZA'HANATH ein. Sie waren auf der Suche nach einem Steuergerät, mit dem man das Feuerauge, das das Solsystem bedrohte, manipulieren konnte. Auf dem Handelsstern fand man Spuren von Kämpfen sowie die Leichen von Darturka, was darauf hindeutete, dass Jaranoc auch in das Innere des Handelssterns vorgedrungen waren. Auch fand man eine größere Anzahl toter Vatrox, die sich anscheinend selbst das Leben genommen hatten. Nachdem man vier Steuergeräte für Feueraugen gefunden hatte, verließen Atlan und Gucky TZA'HANATH wieder, während die Mutanten auf dem Handelsstern zurückblieben. Gucky wechselte erneut nach Terra und versuchte dort, die Steuergeräte gegen das Feuerauge zum Einsatz zu bringen, allerdings ohne Erfolg. (PR 2596)

Dann wurde Gucky an der Seite von Reginald Bull Zeuge, wie am 11. Mai 1463 NGZ allen Maßnahmen zum Trotz das Feuerauge in Sol stürzte. Hier wurde es zunächst von ARCHETIMS Psi-Korpus absorbiert und schließlich von der Superintelligenz ES aufgesaugt, ohne dass es zu nennenswerten Zerstörungen in Sol, auf Terra oder im Solsystem kam. Zeitgleich saugte ES aber auch die Bewusstseine von 350 Millionen Neo-Globisten, der auf Terra lebenden Schohaaken, von mehr als tausend Funkenleuten auf der Insel Talanis und von allen auf Talanis befindlichen ES-Mutanten in sich auf. Aber zumindest die Bedrohung für das Solsystem war gebannt, und das letzte Feuerauge der Frequenz-Monarchie war vernichtet. (PR 2597, PR 2598)

Unmittelbar nach dem Sieg über das Feuerauge wechselte Gucky mit Reginald Bull, der JV-1 und 22.000 Schiffen der Heimatflotte Sol via Talanis nach TALIN ANTHURESTA über, um dort Perry Rhodan beim Kampf um das PARALOX-ARSENAL zu unterstützen. (PR 2598) Bei TALIN ANTHURESTA wurde Gucky Zeuge, wie ES das PARALOX-ARSENAL in sich aufnahm und dann die neue Superintelligenz TALIN von sich abspaltete. Außerdem bekam Gucky Kontakt zu den Netzwebern, die bei den Ereignissen zugegen waren, und erfuhr so den Zusammenhang zwischen den Netzwebern und den Anthurianern. (PR 2599)

Neuroversum

Im Jahre 1469 NGZ befand sich Gucky an Bord der BASIS, als diese im Auftrag der negativen Superintelligenz QIN SHI in die Galaxie Chanda entführt wurde. Als die BASIS dann von Truppen der Dosanthi geentert wurde und Panik unter der Besatzung ausbrach, befahlen Perry Rhodan und Konteradmiral Erik Theonta die Evakuierung der BASIS. Gucky trat daraufhin gemeinsam mit Rhodan, Mondra Diamond, Ramoz und Nemo Partijan die Flucht an Bord des Obeliskenraumers MIKRU-JON an. (PR 2600)

Am 7. September 1469 NGZ erreichte MIKRU-JON das Morpheus-System. Dort entdeckte man den havarierten BASIS-Tender CHISHOLM, den man in Schlepptau nahm und mit dem gemeinsam MIKRU-JON auf der Oberfläche des Planeten Orontes landete. Sofort danach begannen die Reparaturarbeiten an dem schwer beschädigten Tender. (PR 2601)

Kurz darauf bildete Gucky gemeinsam mit Sinaid Velderbilt und Rynol Cog-Láar ein Außenteam, das die Höhlensysteme unterhalb der Landestelle der CHISHOLM untersuchen sollte. Dabei kam es zu einer Begegnung mit einer Gruppe von Todringern, die planten, gegen die Galaktiker vorzugehen. Es kam zum Kampf, an dessen Ende Gucky alle Todringer überwältigt und gefangen genommen hatte. Gemeinsam mit dem Todringer Awkurow begab sich Gucky daraufhin zur Klanmutter Syb, die nach kurzen Verhandlungen Gucky und den Galaktikern für einen befristeten Zeitraum Asyl auf Orontes gewährte. (PR 2602)

Am 11. September 1469 NGZ empfing die MIKRU-JON einen Notruf der Korvetten SENCO AHRAT und HARL DEPHIN. Die beiden Korvetten waren zwischen die Fronten einer Raumschlacht zwischen den Quolnäer Keretzen und den Sabyren geraten. Die MIKRU-JON eilten den beiden Korvetten zur Hilfe, und Gucky setzte seine Paragaben gegen die Keretzen und die Sabyren ein. Dabei brachte Gucky auch die Hintergründe zu der Blitzwelle der Keretzen in Erfahrung. Die beiden Korvetten konnten allerdings erst gerettet werden, als die Schweren Trägerkreuzer MISSISSIPPI und TUBLIR in den Kampf eingriffen. Dabei wurde die MISSISSIPPI zerstört, während die SENCO AHRAT, die HARL DEPHIN, die TUBLIR und die MIKRU-JON in den Linearraum flüchten und die Reise nach Orontes antreten konnten. (PR 2602, PR 2603)

Mitte September 1469 NGZ begleitete Gucky Perry Rhodan und die MIKRU-JON bei der Suche nach dem Verbleib der BASIS. Am 25. September 1469 NGZ wurde man bei der Werft APERAS KOKKAIA der QIN-SHI-Garde fündig. Allerdings hatte sich die BASIS, ausgelöst durch das Thanatos-Programm, bereits in mehrere Einzelteile zerlegt, und der Prozess der Zerlegung setzte sich noch weiter fort. Während Rhodan die MIKRU-JON verließ, um sich mit dem mysteriösen Ennerhahl an einem von Ennerhahl vorgegebenen Punkt innerhalb der BASIS zu treffen, blieb Gucky mit Nemo Partijan an Bord von MIKRU-JON zurück. (PR 2612)

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Das Atopische Tribunal

Koma

1512 NGZ fiel Gucky in ein Koma, als er versuchte, den Repulsor-Wall des Mondes per Teleportation zu überwinden. Dabei erlitt er eine paramentale Verbrennung. Er war während dieses Sprunges für die übrige Besatzung vier Sekunden lang »unterwegs« und rematerialisierte dann am Ausgangspunkt. Die Uhr seiner Raumkombi zeigte dagegen keinen Zeitverlust an. Seit diesem Zwischenfall wurde er, in einem Medotank liegend, in der Startac-Schroeder-Klinik behandelt. Behandelnder Arzt war Prof. Andressou Bouring. Es wurde festgestellt, dass sich sein Gehirn neu konfigurierte. Die behandelnden Ärzte konnten keine Prognose darüber abgeben, ob der Mausbiber nach einem etwaigen Erwachen noch über Parafähigkeiten verfügen würde – und welche Fähigkeiten das sein würden. (PR 2700)

Gucky erwachte am 1. September 1514 NGZ aus dem Koma, nachdem es Severin Fock gelungen war, mit seiner Parafähigkeit zu dem komatösen Mausbiber durchzudringen. Obwohl Guckys Psi-Potential stärker war als je zuvor, besaß er keine seiner früheren Paragaben mehr. Er war stattdessen zum »Paradieb« geworden. Sobald er ein Psi-begabtes Lebewesen berührte, gingen dessen Vitalenergie und alle Parafähigkeiten auf ihn über. (PR 2721)

So erlangte er erneut Parafähigkeiten und wurde zu einem

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Eroberung der CHUVANC

Während der Eroberung der CHUVANC kam Gucky im Rahmen einer Schmerzensteleportation erneut mit einem Repulsor-Wall in Berührung. Diese wirkte sich zunächst ähnlich aus, wie diejenige bei dem Versuch Luna zu erreichen, allerdings verlor der Ilt diesmal nicht das Bewusstsein, sondern fühlte sich lediglich extrem erschöpft und ausgelaugt. Seine Parafähigkeiten gingen ihm jedoch erneut verloren. (PR 2798)

Die Jenzeitigen Lande

Tief in der Vergangenheit

Als die ATLANC aufgrund der Sabotage der Laren um Avestry-Pasik im Jahre 20.103.191 v. Chr. aus der Synchronie zu fallen drohte, kehrten unvermittelt Guckys alte Parafähigkeiten zurück. Sie unterlagen aber heftigen Schwankungen von kaum spürbar bis zu ungewöhnlicher Stärke, so dass er zeitweise sogar die Gedanken von mentalstabilisierten Personen empfangen konnte. Während einer Erkundungsmission wurden er und die Besatzung des Schweren Kreuzers ISHY MATSU von den Tiuphoren inhaftiert. In der Gefangenschaft pendelten sich seine Gaben wieder auf dem alten, stabilen Niveau ein und Gucky gelang es später die Überlebenden an Bord der letzten noch intakten Space-Jet der ISHY MATSU zu teleportieren und ihnen so die Flucht zu ermöglichen. (PR 2800)

Im Achalabat-System lernten die Galaktiker den Rayonen Goyro Shaccner kennen. Um mehr Informationen über dessen Volk und den Kodex von Phariske-Erigon zu sammeln, spionierten Gucky, Perry Rhodan und Sichu Dorksteiger Shaccners Schiff aus. Sie gelangten dort an erste Erkenntnisse über die Hüter der Zeiten. (PR 2801)

Auch auf dem Planeten Vennbacc im Cyoterrisystem, in das sie Goyro Shaccner führte, um ein Gespräch mit wichtigen Regierungsmitgliedern der Rayonen zu arrangieren, betätigte sich Gucky als Informationssammler. Er entdeckte, dass sich auch die von ihnen gesuchten Proto-Hetosten um Avestry-Pasik dort aufhielten. Als zwei Sterngewerke Vennbacc angriffen, rettete Gucky Goyro Shaccner aus dem Palast der Tiefe, dem Regierungssitz des Planeten. Die Tiuphoren wurden von den Rayonen und der RAS TSCHUBAI aus dem Cyoterrisystem vertrieben. (PR 2802)

Am nächsten Tag wurde Vennbacc erneut von den Tiuphoren angegriffen. Diesmal handelte es sich um vier Sterngewerke, gegen die auch die vereinten Kräfte der Galaktiker und Rayonen machtlos waren. Es kam zu schweren Bodenkämpfen, bei denen die Angreifer erneut in den Palast der Tiefe eindrangen, um dort nach Daten über das Heimatsystem der Hüter der Zeiten zu suchen. Gucky brachte mehrere Regierungsmitglieder und Goyro Shaccner vor den Tiuphoren auf die BJO BREISKOLL in Sicherheit. Dabei musste er sich auch gegen einen tiuphorischen Brünneträger zur Wehr setzen. Diesem war er trotz seiner Parakräfte nur mit Mühe gewachsen. Als mehrere der Krieger auftauchten musste er die Flucht ergreifen. (PR 2803)

Im Mitraiasystem angekommen, der Heimat der Hüter der Zeiten, ging Gucky mit einem kleinen Team in einen Einsatz auf dem Planeten Zeedun (Zeut). (PR 2804) Als Perry Rhodan, Farye Sepheroa und Gholdorodyn ebenfalls dort eintrafen, kam es zur Konfrontation zwischen einem tiuphorischen Vorauskommando und den rayonischen Sicherheitskräften. Die Galaktiker griffen zugunsten des Kodex ein. Als es den Tiuphoren gelang, Avestry-Pasik und seinen Chefwissenschaftler Kniiten zu entführen, griff sich Gucky deren Vertraute Pey-Ceyan. Perry Rhodan ordnete daraufhin den Rückzug zur BJO BRESIKOLL an. (PR 2805)

Der Ilt war entsetzt über die Grausamkeit und das sinnlose Morden der Tiuphoren. Er war deshalb mit Perry Rhodans Taktik der Zurückhaltung und des Nichteingreifens nicht einverstanden, was er diesem, im Angesicht der wenige Tage später mit zehn Sterngewerken angreifenden Tiuphoren, auch immer wieder deutlich machte. Erst als die Gefahr bestand, dass die Angreifer den Bau der für die Rettung des Planeten Sheheena vorgesehenen Purpur-Teufe verhinderten, griffen die Galaktiker ein. Gucky, Perry Rhodan und Farye Sepheroa teleportierten auf das Ziquamaschiff QUAMQUOZ und halfen, die dort eingedrungenen Tiuphoren zu vertreiben. Danach kehrten sie auf die BJO BREISKOLL zurück. (PR 2816)

Am nächsten Tag landete die BJO BREISKOLL auf Sheheena, um dort eingesickerte Tiuphoren aufzuspüren. Unterstützt wurden sie dabei vornehmlich von Oyccu Phascen, dem rayonischen Sicherheitschef des Planeten. Gucky und Pey-Ceyan spürten die getarnten Kriegskapseln der Eindringlinge auf. Der Ilt teleportierte zusammen mit Perry Rhodan, Sichu Dorksteiger, Oyccu Phascen und dessen Spezialroboter Schild in eines der tiuphorischen Kleinraumschiffe. In einem heftigen Gefecht schalteten sie ihre Gegner aus. Bei der Rückkehr nach Neu Kerout gerieten sie ihrerseits überraschend in ein Gefecht. Als die Tiuphoren sich zurückzogen, folgte ihnen Gucky und wurde daraufhin von seinen Gegnern paralysiert. Bevor diese weitere Aktionen starten konnten, peilte Gholdorodyn Guckys Winker an und holte ihn mit dem Kran auf die BJO BREISKOLL. Unerwartet brachte der Kran auch einen Tiuphoren auf das Schiff. Dieser hatte Pey-Ceyan ihren Winker abgenommen und wurde an ihrer Stelle auf den Schlachtkreuzer versetzt. Bereitstehende Kampfroboter paralysierten den feindlichen Krieger sofort. (PR 2817)

Bei einem darauffolgenden Verhör stellte Gucky fest, dass der Kriegsornat genannte Kampfanzug Poxvorr Karroks eine telepathische Sondierung verhinderte. Erst nachdem ihm dieser abgenommen worden war, konnte der Ilt die Gedanken des Tiuphoren lesen. Allerdings war dieser auch ohne seine Brünne in der Lage, Guckys Espern abzublocken. Der Ilt nutzte die Zeit, den tiuphorischen Kampfanzug zu untersuchen und stellte fest, dass dessen Conmentum genannte Eigenintelligenz für die gedankenabschirmende Funktion verantwortlich war. Bevor der Ilt weitere Erkenntnisse gewinnen konnte entkam Poxvorr Karrok mithilfe einiger Indoktrinatoren aus seiner Zelle. Gucky unterstützte Sicherheitschef Grim Sternhell und den Herreach Kamona Hai bei der Jagd nach dem Tiuphoren. Trotz einer ausgeklügelten Falle behielt Poxvorr Karrok die Oberhand und schaltete sowohl Sternhell als auch Gucky mit weiteren Indoktrinatoren aus. Erst eine von Kamona Hai beschworene Psi-Kreatur, konnte den Krieger stoppen. Der Tote Gott umarmte den Tiuphoren mit unmenschlicher Kraft und zerquetschte ihn mitsamt seinem Kriegsornat. (PR 2818)

Am nächsten Tag ging Gucky zusammen mit Grim Sternhell und der Posmi Aurelia in den Einsatz auf die TOIPOTAI. Der Kamashite hatte mit seiner Parafähigkeit den Aufenthaltsort des Laren Avestry-Pasik an Bord des Sterngewerkes bis auf 50 Meter genau bestimmen können. Unterstützt von fünf TARA-IX-INSIDE-Kampfrobotern gelang es den dreien, Avestry-Pasik und Pey-Ceyan zu befreien. Der Wissenschaftler Kniiten war von den Tiuphoren allerdings bereits umgebracht worden. Anschließend beschwor der Ilt Perry Rhodan, den Laren nicht wieder frei zu lassen, um zu verhindern, dass dieser durch die Rettung der Ur-Laren ein Zeitparadoxon auslösen würde, das die Entstehung der Menschheit verhindern könnte. (PR 2819)

Quellen