Guu'Nevever

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Die Entität Guu'Nevever war der Bruder Jii'Nevevers. Beide bildeten eigentlich ein Doppelwesen und waren als die Träumer von Puydor bekannt.

Erscheinungsbild

Der Körper sah aus wie ein Tropfen, wobei die obere Körperhälfte der dickere Teil war. Die linke Körperseite war vollkommen plan. Seine andere Hälfte wurde von seiner Schwester Jii'Nevever gebildet. Guu'Nevever war etwa zwei Meter lang und etwa 50 cm dick.

Der Körper bestand, wie bei seiner Schwester, aus modifiziertem Tronium-Azint, war also kristallin. Die Haut war weißlich glänzend und mit feinen Schuppen bedeckt.

Charakterisierung

Guu'Nevever war friedlich und vernünftig. Er besaß eine hohe Moral und viel Geduld.

Fähigkeiten

Da die Träumer aus Tronium-Azint erschaffen wurden, besaßen sie eine hohe Affinität zu diesem Material. So konnten sie es als Relais benutzen, um ihre Geisteskräfte zu verstärken. Außerdem war es ihnen möglich, ihren Geist zu einem anderen Tronium-Azint-Brocken zu schicken, so dass dieser ihr neuer Körper wurde.

Ihren Namen verdankten die Träumer der Fähigkeit, die Träume anderer Lebewesen nach Belieben gestalten zu können. Damit konnte das Verhalten von Personen beeinflusst werden. Falls dies nicht genügte, konnte Guu'Nevever während des Traums die Erinnerungen der Person löschen und umschreiben, so dass eine neue Persönlichkeit nach Maß entstand. Dies war auch möglich, wenn die betroffene Person wach war, allerdings war der Vorgang für sie dann mit großen Qualen verbunden.

Neben diesen beeindruckenden Fähigkeiten besaßen beide Träumer auch noch die Talente der Telepathie und der Levitation.

Geschichte

Guu'Nevever und Jii'Nevever wurden als eineiige Zwillinge gleichzeitig erschaffen. Das Volk der Nevever hatte seine ganze Ratio (Guu) und seine gesamte Phantasie (Jii) auf einen Brocken Tronium-Azint übertragen. Als dieses Psi-Potential den Schwingquarz beseelte, wurden die beiden Träumer geboren. Dies geschah etwa 25.000 v. Chr.

In der Folge gehorchten sie dem Auftrag der Nevever, in Puydor für Frieden zu sorgen. Vom Planeten Curayo ausgehend, änderten sie mit ihren Träumen die geistige Haltung einzelner Personen hin zum Frieden. Als erste größere Gruppe wurde die Agmem-Sippe der Rawwen befriedet. Von nun an standen sie und ihr Generationenschiff INTURA-TAR in den Diensten der Träumer.

Nach einigen Jahrzehnten entdeckte Guu'Nevever das Volk der Gojomer. Sie waren friedlich und noch recht primitiv. Sie hatten noch nicht einmal einen Satelliten in den Weltraum geschickt. Doch sie trugen etwas in sich, das Guu'Nevever als den Funken bezeichnete. Vermutlich meinte er damit das Potential zu großen Paragaben. Wenn die Träumer eines Tages in den Konflikt der Hohen Mächte gezogen werden würden, wäre Puydor bei den Gojomern in guten Händen.

Die Friedensbemühungen der Träumer wurden jedoch von den Varmiren bemerkt. Kriegsherr Lovo Kasistan erkannte als einziger die Gefahr, die langfristig heraufzog. Mittels experimenteller Projektoren wollte er seine Soldaten gegen die Psi-Kräfte der Träumer abschirmen und so mit einer kleinen Flotte einen Angriff auf Curayo fliegen, um die Träumer zu töten.

Der Überraschungsangriff gelang zwar, doch Guu'Nevever und Jii'Nevever reinkarnierten sich auf der anderen Seite des Planeten und übernahmen dann trotz der Abwehrmaßnahmen die Flotte. Nur Lovo Kasistan entkam mit seinem Flaggschiff. Er holte die besten Tronium-Azint-Wissenschaftler zu sich und befahl ihnen, eine Waffe zu erfinden, mit der man die Träumer töten könne. Durch Zufall kam Vago Intaren auf die richtige Spur und konnte so den Tronium-Azint-Auflader (kurz: Tronizator) entwickeln. Bevor Lovo Kasistan jedoch die Waffe bauen lassen konnte, wurde er in einer Palastrevolution von seinem jüngsten Sohn Garmor Kasistan getötet. Dieser kam erst Jahre später auf die Spur der Waffe, spürte Vago Intaren auf und zwang ihn, das Projekt fortzusetzen.

Die Varmiren hatten herausgefunden, dass Guu'Nevever großes Interesse an den Gojomern besaß und ihren Planeten regelmäßig besuchte. Also ließen sie von der Orr-Sippe an die Agmem-Sippe durchsickern, dass sie einen Angriff auf Gojom planen würden. Guu'Nevever machte sich mit der INTURA-TAR sofort auf den Weg und kam gerade rechtzeitig, um den Beginn des Gemetzels zu erleben. Er versuchte, die Varmiren zu befrieden, doch plötzlich tauchten robotische Varmiren-Kreuzschiffe auf und zerschossen das Heck der INTURA-TAR, in dem Guu'Nevever sein Domizil hatte.

Guu'Nevevers Körper starb, er schaffte es jedoch, seinen Geist in das Tronium-Azint-Depot auf Gojom zu schicken. Bevor er jedoch recht begriff, was geschah, trat der Tronizator in Aktion und lähmte ihn. Guu'Nevever war nun vollkommen machtlos und in diesem Brocken Quarz eingefroren. Seine letzte Äußerung war ein mentaler Angstschrei, den seine Schwester als Todesschrei interpretierte.

Die komplette Anordnung aus Quarzblock und Tronizator wurde von den Varmiren auf dem Planeten Smyrno versteckt und mit einer geologischen Falle gesichert. In all den Jahrtausenden focht Guu'Nevever einen Kalten Krieg mit der planetaren Intelligenz aus, die den Störenfried wieder loswerden wollte.

Guu'Nevever gab immer wieder als geisterhafte Erscheinung Hilferufe von sich, die von den Orr-Rawwen als göttliche Botschaften interpretiert wurden. Fortan brachten sie alle paar Jahre Opfer in Form von Tronium-Azint dar.

Erst im Juni 1290 NGZ, 30.000 Jahre später, wurde Guu'Nevever von Icho Tolot, Julian Tifflor und Gucky befreit. Nach mehreren Tagen schwerster Reparaturarbeit war die INTURA-TAR wieder flugfähig und brach zusammen mit ihrem neuen und alten Passagier nach Na'Call auf. Dort wollte Guu'Nevever seine Schwetser wieder zur Vernunft bringen.

Zufälligerweise weilte Jii'Nevever auf Na'Call als die INTURA-TAR eintraf. Guu'Nevever kontaktierte seine Schwester sehr vorsichtig, trotzdem bekam sie einen Schock und geriet in Panik. Nach mehreren bangen Minuten erkannte sie ihn schließlich. Guu'Nevever teleportierte sich nach Na'Call, um sich mit seiner Schwester wieder zu einem Wesen zu vereinigen. Gucky teleportierte ebenfalls nach Na'Call, da er das Schauspiel aus der Nähe miterleben wollte.

Auf der Insel Ace'Kyper trafen sich Guu'Nevever und Jii'Nevever inmitten einer gigantischen Anlage zur Aufbewahrung von Tronium-Azint. Beide tanzten in einem komplizierten Muster umeinander herum, doch jedesmal, wenn sie sich berührten stießen sie sich ab. Im Lauf der Stunde wurden die Versuche immer verzweifelter, aber ihre Körper wollten sich einfach nicht vereinigen. Schließlich sahen beide ein, dass eine Fusion unter Gleichberechtigten nicht möglich wäre. Also versuchte einer, den anderen zu absorbieren. Da zeigte sich, dass Jii'Nevever von Anfang an geplant hatte, Guu'Nevever zu absorbieren. Sie hatte in den umherliegenden Tronium-Azint-Brocken mentale Spuren hinterlassen, die sie jetzt zu einem Netzwerk verband, aus dem Guu'Nevever nicht mehr entkommen konnte. Er versuchte noch zu fliehen, doch sie blockierte seinen Kontakt zu anderem Tronium-Azint. Jii'Nevever vereinnahmte ihn zuerst körperlich und löschte dann seinen Geist aus.

Jii'Nevevers Kräfte verdoppelten sich so, und sie erhielt Guu'Nevevers Erinnerungen.

Quellen

PR 1907, PR 1917, PR 1918, PR 1929, PR 1931, PR 1939, PR 1940, PR 1941