Gwydlin Grichert

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Gwydlin Grichert war Administrator des Sempron-Systems der Plejaden und Bewerber für den Posten des Großadministrators im Solaren Imperium. (PR 331, S. 17, 41)

Erscheinungsbild

Er war ein großer, massiger Sempronese mit einem ebenso massigen Gesicht und tief liegenden Augen. Setzte er sein verächtliches Lächeln auf, wirkte sein Gesicht äußerst abstoßend. (PR 330, S. 36, 50, 51)

Charakterisierung

Gwydlin Grichert war ein scharfer Denker, der geballte Kraft ausstrahlte und jede Schwäche seiner Gegner gnadenlos für seine Zwecke ausnutzte. Er war aber auch ein impulsiver, leicht zu erzürnender Mann, der schon mehrmals in Schlägereien verwickelt war. (PR 330, S. 36)

Obwohl er mit der CONDOS VASAC paktierte, hatte er dabei doch ein ungutes Gefühl in Abhängigkeit zu geraten. Er hatte den Akonen und Antis schon zu viele Zugeständnisse machen müssen. Er war jedoch der Meinung, dass ihm diese Geheimorganisation nicht mehr gefährlich werden könne, wenn er seine politischen Ziele erreicht habe. Er war sich sicher, Mittel und Wege zu finden, um sich seiner ehemaligen Helfer zu entledigen. (PR 331, S. 20)

Grichert war dem Alkohol nicht abgeneigt. Besonders dann, wenn er von Müdigkeit übermannt wurde, griff er gerne zur Flasche. Als er noch auf Sempron I Kuppeln und Straßen baute, trank er jeden Abend so viel, dass er nicht mehr stehen konnte. Und am nächsten Morgen baute er weiter – auch im verkaterten Zustand. (PR 331, S. 57)

Geschichte

Gwydlin Grichert studierte Architektur. Später wollte er nicht mehr nur Straßen und Kuppeln auf der Dschungelwelt Sempron I bauen, sondern war zu höheren Weihen bestimmt. Er ging in die Politik, gewann die Wahl zum Administrator (mit nicht gerade lauteren Mitteln) und führte das Sempron-System (mit ebenso unlauteren Mitteln) zu großem wirtschaftlichen Aufschwung. Auch gegenüber dem Solaren Imperium konnte er sich in den meisten Fällen durchsetzen, sodass er in seinem System einen starken Rückhalt hatte. (PR 331, S. 18)

Der 2. Februar 2436 sollte zu einem Triumph für Gwydlin Grichert werden, denn er hatte von der CONDOS VASAC die Information erhalten, dass Perry Rhodan in der Großen Magellanschen Wolke vermisst wurde. Rhodan wollte jedoch vor der Versammlung der Administratoren in Terrania sprechen und Grichert wollte ihn dabei als Roboter oder Doppelgänger Rhodans entlarven. Doch Rhodans Doppelgänger, Heiko Anrath, konnte die Behauptungen Gricherts entkräften, überstand eine Durchleuchtung und die Überprüfung seiner Individualimpulse. Grichert hatte seine erste schwere Niederlage erlitten und kehrte in sein Heimatsystem zurück. (PR 330, S. 51-54)

Am 9. Februar 2436 war Grichert wieder zurück in Terrania, mit einem neuen Plan und dieses Mal mit direkter Unterstützung durch die CONDOS VASAC. Grichert hatte es sich jetzt zur Aufgabe gemacht, selbst Großadministrator zu werden. Der positive Mutant Croton Manor spielte ihm dabei in die Hände, als dieser vor einem Millionenpublikum verkündete, dass der sich im Sol-System aufhaltende Großadministrator nicht Perry Rhodan sei. (PR 331, S. 11, 18)

Gwydlin Grichert ließ Manor während einer Versammlung durch Mitglieder der CONDOS VASAC in Uniformen der Solaren Abwehr entführen. Damit hatte er schon die Hälfte seiner Wahl zum Großadministrator gewonnen. Der folgende Wahlkampf, den Grichert durchzog, hatte aber auch etwas Gutes: Die Ausschreitungen auf Terra hielten sich in Grenzen. Während einer Konferenz mit den Medien wurde Grichert von Caarn aufgesucht, der ihn darüber informierte, dass Croton Manor in Watan, in der Nähe von Srinagar, eine Erklärung über die Medien verlesen wolle. Gwydlin Grichert musste dabei sein. (PR 331, S. 35, 46, 53)

Im Beisein der Mitglieder der CONDOS VASAC und Gwydlin Grichert erklärte dann Croton Manor, dass der falsche Perry Rhodan nach Watan kommen müsse, um seine Identität testen zu lassen. Als der Doppelgänger Rhodans schließlich das Podium betrat, forderte Grichert ihn auf, sich testen zu lassen, dieses Mal jedoch mit besserem Equipment. Doch dazu kam es nicht mehr. Croton Manor entwand Gwydlin Gricherts Dienstwaffe und erschoss ihn. (PR 331, S. 59-62)

Danach begab sich Manor zum Mikrofon und klärte die Öffentlichkeit über die wahren Zusammenhänge auf, die zu dieser Situation geführt hatten. Kurz darauf wurde auch Manor von einem der Mitglieder der CONDOS VASAC erschossen. (PR 331, S. 62, 63)

Quellen

PR 330, PR 331