HALUTA (Raumschiff)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Raumschiff. Für weitere Bedeutungen, siehe: Haluta.

Die HALUTA war das Netzgängerschiff des Haluters Icho Tolot. (PR 1303)

Die Nachfolgeschiffe hießen HALUTA II, HALUTA III und HALUTA IV. (PR 2364, PR 2710) Tolot benannte seine Raumschiffe nach Haluta, der Sonne seines Heimatsystems.

Technische Daten

Technische Daten: HALUTA (445 NGZ)
Typ: Netzgängerschiff
Größe: 120 m × 25 m × 27 m (PR 1303 – RZ)
Masse: 21×106 t (PR 1303 – RZ)
Bordrechner: Syntronik
Unterlichtantrieb: Gravoantrieb (PR 1303 – RZ)
Beschleunigung: 1200 km/s2 (PR 1303 – RZ)
Überlichtantrieb: Metagrav, Enerpsi-Antrieb (PR 1303 – RZ)
Überlichtfaktor: 400 Mio. mit Enerpsi-Antrieb (PR 1303)
Offensivbewaffnung: Transformgeschütz (4000 Gt), 4 Impulsgeschütze (PR 1303 – RZ)
Defensivbewaffnung: verschiedene Feldschirme (PR 1303 – RZ)
Beiboote: kugelförmiges Beiboot, Ø 22 m, 2 Paralysegeschütze, 2 Transformgeschütze (PR 1303 – RZ)
DORIFER-Kapsel (PR 1303, PR 1303 – RZ)
Besonderheiten: Psikom; bordinterne Transmitter; hochwertige Hyperphysik-Labors (PR 1303 – RZ)
Besatzung: 1
Abbildung
Risszeichnung: »HALUTA – Icho Tolots Raumschiff« (PR 1303) von Oliver Johanndrees

Das 120 Meter lange, 25 Meter breite und 27 Meter hohe Raumschiff war grob quaderförmig mit einer Einbuchtung im Bugbereich. Die Hauptzentrale befand sich in einem kuppelförmigen Aufbau am Heck, der von einer ringförmigen Psifunk-Antenne umgeben war. Davor war auf der Schiffsoberseite ein kugelförmiges Beiboot mit 22 Metern Durchmesser angedockt. (PR 1303 – Risszeichnung)

Das Schiff verfügte über einen Gravo-, Metagrav- und Enerpsi-Antrieb und war mit einer DORIFER-Kapsel ausgestattet. Die Offensivbewaffnung bestand aus zwei Paralysatoren und zwei Transformgeschützen des Beiboots sowie einem schweren Transformgeschütz und vier Impulsgeschützen des Hauptschiffs. (PR 1303 – Risszeichnung)

Obwohl die HALUTA nicht besonders groß war, gab es bordeigene Transmitterverbindungen. (PR 1303 – Risszeichnung)

Als weitere Besonderheit gab es in der Bugsektion Laborräume für hyperphysikalische Untersuchungen. (PR 1303)

Die Syntronik hatte den Namen Taravatos.

Geschichte

Gänger des Netzes

Ab dem Jahr 430 NGZ wirkte Icho Tolot als Gänger des Netzes. (PR 1300) Die HALUTA diente zunächst als sein persönliches Netzgängerschiff. (PR 1303)

Mitte November 445 NGZ nahm Icho Tolot mit der HALUTA wissenschaftliche Messungen an dem vor etwa sechs Wochen aufgetauchten KLOTZ vor. Dabei konnte er dank seiner beiden Gehirne als Erster die Vier-Lichtminuten-Grenze unterschreiten und näherte sich dem rätselhaften Objekt bis auf 2,5 Lichtminuten, bevor die Belastung auch ihm zu viel wurde und er den Anflug abbrechen musste. Dann traf ein Notruf von Perry Rhodan und Eirene ein, die auf dem Planeten Topelaz in Bedrängnis waren. Auf schnellstem Weg begab sich Tolot mit der HALUTA dorthin und konnte Rhodan und Eirene vor dem Zugriff durch kodextreue Häscher retten. (PR 1303)

Ende Januar 446 NGZ brach Icho Tolot in Richtung M 87 auf. Die Galaxie lag weniger als vier Millionen Lichtjahre von dem Kugelsternhaufen Parakku entfernt innerhalb des Bereichs, in dem das Psionische Netz nutzbar war. Sein erster Versuch im Jahre 430 NGZ, mit einem persönlichen Sprung dorthin zu gehen, war gescheitert, als ob es in und um M 87 keine Präferenzstränge gäbe. Deshalb unternahm er den zweiten Anlauf mit seiner HALUTA. Lange hörte man nichts mehr von Icho Tolot; gegen Ende des Jahres 446 NGZ galt er bereits seit vielen Monaten als verschollen. (PR 1300, PR 1315, PR 1342)

Im Januar 446 NGZ erreichte er M 87.

Die Monos-Herrschaft

Dort erfuhr Icho Tolot von dem Juwel von Mimoto, das als Schlüssel zu den Schwarzen Sternenstraßen galt. Auf der Suche danach fand er den Schwarzen Kubus, der zusammen mit dem Juwel eine Karte der Sternenstraßen ergab. Die HALUTA stürzte durch das Mimoto-Black Hole in M 87 und tauchte im Jahr 640 NGZ im Siragusa-Black Hole der Lokalen Gruppe wieder auf. Anschließend suchte der Haluter mit der HALUTA über 300 Jahre lang nach den Mitgliedern des Tarkan-Verbandes, wobei er aber mit der HALUTA immer wieder am Chronopuls-Wall rund um die Milchstraße scheiterte. Anschließend war er 200 Jahre im Paura-Black Hole der Großen Magellanschen Wolke auf einem Asteroiden gefangen, das er mit dem Ewigkeitsschiff der Bekassu erreicht hatte. Die HALUTA war während dieser Zeit auf dem Planeten Paura-II abgestellt. (PR 1418, PR 1419, PR 1420)

Im Jahr 1143 NGZ entdeckte Perry Rhodan die HALUTA und dockte diese an das Ewigkeitsschiff der Bekassu an. Damit erreichte er das Innere des Paura-Black Holes, wo er Icho Tolot befreien konnte. Gemeinsam und an Bord der HALUTA traten die Gefährten mittels der Schwarzen Sternenstraßen die Reise in die abgeschottete Milchstraße an. Die HALUTA erreichte das Perseus-Black Hole in der Milchstraße. Allerdings war die Reise mit einer Zeitreise verbunden: Die HALUTA kam im Jahr 490 NGZ an. Dort und dann trafen sie auf Galbraith Deighton und erfuhren von den großen Änderungen, die sich in der Milchstraße seit 448 NGZ zugetragen hatten. Die HALUTA kehrte anschließend auf dem gleichen Weg in die Gegenwart des Jahres 1143 NGZ zurück. (PR 1418, PR 1421, PR 1422)

Nachdem Icho Tolot immer wieder erfolglos versucht hatte, Halut anzufliegen, startete er am 30. August 1144 NGZ mit der HALUTA zu einem erneuten Vorstoß. Auf der Heimatwelt der Haluter, deren Oberfläche durch den Angriff der Blitzer vollständig glasiert worden war, lebten aber keine Haluter mehr. Erst ein Jahr später erhielt Icho Tolot von Stalker die Koordinaten des in Andromeda liegenden Halporasystems, wo die Haluter auf Halpat eine neue Heimat gefunden hatten. (PR 1454, PR 1455, PR 1458, PR 1466, PR 1467)

Anschließend und bis in das Jahr 1147 NGZ hinein war die HALUTA eines der am Ende 2000 halutischen Schiffe, die die Milchstraße von der Herrschaft Monos zu befreien halfen. (PR 1497)

Verschiedene kleine Einsätze

Zwischen den Jahren 11481166 NGZ war Icho Tolot als Kommandant der HALUTA mit anderen Halutern bei der Rekultivierung von Halut gebunden.

Von 11691174 NGZ war er in der ES-Krise unter anderem bei den Linguiden aktiv, wobei er auf die HALUTA zurückgriff. (PR 1551)

Im Jahre 1200 NGZ war die HALUTA das Raumschiff, das erste Spuren der Aktionen Sintas fand. (PR 1613)

Die Coma-Expeditionen

Im Jahr 1202 NGZ flog die HALUTA als Beiboot der BASIS im Rahmen der Coma-Expedition mit zur Großen Leere. (PR 1650)

Icho Tolot erforschte mit der HALUTA zu einem nicht genau bekannten Zeitpunkt, der vermutlich zwischen 11741202 NGZ lag, eine Kleingalaxie am Rande des Raumsektors NGC 4826. Hier besuchte er einen Planeten, den er Titanic nannte. Er folgte Hinweisen auf Vorfahren der Haluter und entdeckte zwar Spuren einer Rasse »Schwarzer Riesen«, musste jedoch erkennen, dass diese keine Verwandtschaft mit seinem Volk aufwiesen. Die Bewohner des Planeten nannten sich selbst Obyeter und ihre Welt Ohark. (PR-TB 379)

Anmerkung: Die Reise nach NGC 4826 nahm zum angegebenen Zeitpunkt circa vier Monate in Anspruch, hin und zurück eher neun Monate. Das schließt eine Reihe von Möglichkeiten im Zeitraum von 1174–1202 NGZ aus. Im Oktober 1202 NGZ verbrachte die BASIS mit Icho Tolot und der HALUTA als Beiboot an Bord einige Zeit in unmittelbarer Nähe von NGC 4826. Icho Tolot hätte also mit Leichtigkeit während des Aufenthalts der BASIS vor Ort mit seinem eigenen Raumschiff einen schnellen Abstecher in die nähere Umgebung machen können. Dann also wäre Icho Tolots Reise nach Ohark noch am ehesten auf Ende Oktober 1202 NGZ zu terminieren.

Die HALUTA war während der gesamten Dauer der ersten Coma-Expedition von 1202–1212 NGZ an Bord der BASIS und operierte im Bereich der Sampler-Planeten am Rand der Großen Leere. Nach der Rückkehr der BASIS in die Milchstraße im Jahr 1212 NGZ ging die HALUTA mit Icho Tolot an Bord auf Jagd nach den Spindelwesen. (PR 1691)

Ende 1212 NGZ war die HALUTA wieder an Bord der BASIS, die auf ihre zweite Reise zur Großen Leere startete. Bis 1218 NGZ unterstützte die HALUTA die BASIS gegen die Damurial. Anschließend trat die BASIS mit der HALUTA an Bord die Rückreise zur Milchstraße an. Im Juni 1220 NGZ erreichte die BASIS etwa auf halbem Wege Coma-6 und änderte aufgrund der Geschehnisse rund um die Imprint-Süchtigen aus der Milchstraße, die sich auf dem Weg nach Hirdobaan gemacht hatten, den Kurs nach Hirdobaan. (PR 1751)

In Hirdobaan ging die HALUTA mit Icho Tolot an Bord im Jahr 1220 NGZ in ihren letzten Einsatz. Icho Tolot ließ sich zum Imprint-Süchtigen machen und begab sich mit der HALUTA zum Planeten Schingo, wo er sich gefangen nehmen ließ, um von dort als Phasenspringer den anderen Imprint-Süchtigen beizustehen. Dabei blieb die HALUTA im  Wikipedia-logo.pngOrbit von Schingo zurück. Sie wurde nie wieder gefunden. Vermutlich wurde sie von den Völkern Hirdobaans als willkommener Rohstofflieferant in ihre Einzelteile zerlegt. (PR 1778)

Quellen