HWG-01

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HWG-01 ist die Bezeichnung für eine Experimentalfabrik auf dem terrestrischen Mond.

Übersicht

Der Fabrikkomplex HWG-01 liegt auf der erdabgewandten Seite des Mondes am Grunde des Zwiebus-Kraters. Der Komplex bedeckt eine Fläche von einem halben Quadratkilometer. Das Gebäude erreicht eine Höhe von 200 Metern, ist fünfeckig und in einem eher unscheinbaren Grauton gehalten. Außer einer großen Materialschleuse an jeder Seite und einigen kleineren Personenschleusen existieren keine weiteren oberirdischen Zugänge.

Im Inneren der Anlage leben und arbeiten mehr als 7500 Wissenschaftler, Techniker und Hilfskräfte an unterschiedlichen Projekten. Die oberirdischen Bereiche beherbergen die Unterkünfte, Versorgungseinrichtungen und Freizeitanlagen. Die Quartiere sind modern ausgestattet und ähneln mit ihrer großzügigen Ausstattung eher den Suiten eines Luxushotels.

Eine Vielzahl an Laboren, Fertigungsstätten und technischen Einrichtungen sind in den unterirdischen Komplexen untergebracht. Hier arbeiten die meisten Wissenschaftler und Forscher an der Entwicklung neuer Technologien. Das eigentliche Herzstück der Anlage bildet das Quintatron. In diesem Beschleuniger für Quintronen werden Hyperkristalle verschiedenen Arten von Hyperstrahlung ausgesetzt, um die Auswirkungen zu testen. Ein Produkt dieser Forschungen ist das HS-Howalgonium, eine Abart des Howalgoniums welche unter der Einwirkung der Hyperimpedanz stabil ist.

Der Schutz dieser Einrichtungen hat hohe Priorität. Daher sind die Sicherungsmaßnahmen dementsprechend hoch. Das gesamte Gelände ist hermetisch abgeriegelt und wird von Agenten des TLD überwacht. Die Einlasskontrollen sind streng. Sie werden in Schutzschildschleusen durchgeführt und umfassen Retina-, Zellschwingungs- und DNA-Scans. Gegen Mutanten ist das Gebiet mit Parafallen und Paratronschirmen geschützt. Kampfroboter vom Typ TARA V UH und Kantor-Sextanten zur Anmessung von Dunkelfeldern vervollkommnen die Sicherungsmaßnahmen.

Geschichte

In der Öffentlichkeit war außer dem Namen HWG-01 praktisch nichts über diese Einrichtung bekannt. Ab Februar 1344 NGZ machte sich die Einrichtung einen ersten Namen als Herstellungsort für Kantor-Sextanten. Bei anderen Machtblöcken war die Anlage längst als Technologieschmiede bekannt. So unterhielt das Energiekommando ein regelrechtes Agentennetzwerk unter den Wissenschaftlern. Außerdem war es dem Kommando gelungen, während der Bauphase eine Bombe in der Anlage zu platzieren. Die Agenten bestanden aus Schläfern, die teilweise schon seit Jahrzehnten für die LFT arbeiteten. Zu ihnen gehörten unter anderem mehrere als Arkoniden getarnte Báalols und der Wissenschaftler Turb Cartheon.

Im März 1344 NGZ hatten die Forscher den Prozess der Hyperstabilisierung von Howalgonium beinahe perfektioniert. Nach Eintreffen einer größeren Menge Howalgonium aus dem Firing-System begannen sie mit der Umwandlung. Die Agenten nutzten dies, um einen Vorfall zu provozieren, der ihnen die letzten notwendigen Daten über den Prozess in die Hände spielte. Plan war, mit den Daten zu verschwinden und HWG-01 mit der Bombe zu sprengen. Der Kurier wurde von Gucky aufgespürt und beging Suizid. Die Báalols waren als Todeskommando ausgebildet und versuchten, die Bombe zu zünden. Sie konnten in letzter Sekunde aufgehalten werden. Damit war die Experimentalanlage erst einmal gerettet.

Quellen

PR 2304, PR 2305, PR 2307