Halbraumspürer

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Durch den Halbraumspürer wurde es möglich, Raumschiffe mit Lineartriebwerk auch bei Überlichtetappen zu verfolgen. Er zählt zu den aktiven Ortungsgeräten.

Funktionsprinzip

Kernstück der Halbraumspürers ist ein Wandler, der vierdimensional stabile Impulse an die neutral-energetische Zustandsform des Halbraumes anpasst und sie als Libroflex-Impulse zur Verfügung stellt. Der Halbraumspürer sendet diese Libroflex-Impulse aus, die vom verfolgten Raumschiff reflektiert, vom Halbraumspürer wieder empfangen und als Abbildung auf dem Libroflexschirm zur Anzeige gebracht werden. Durch den Halbraumspürer ist somit eine aktive Ortung auf Echobasis möglich. (PR 536 S.16)

Halbraumspürer arbeiten ohne Außenantennen. So wurde der Halbraumspürer der CREST IV in der Zentrale des Raumschiffes installiert.

Geschichte

Bereits seit der Entdeckung des Blauen Systems der Akonen im Jahre 2102 arbeiteten die Terraner an der Entwicklung eines Halbraumspürers, um die Raumschiffe der Akonen verfolgen zu können. (PR-TB 411)

Die CREST III wurde im Jahre 2404 beim Vorstoß nach Andromeda bei der Flucht von History mit einem Halbraumspürer der Meister der Insel konfrontiert. Da es sich bei dieser Verfolgung um einen Einzelfall handelte, kamen dabei vermutlich Experimentalmodelle zum Einsatz.

Erste Versuche zur Konstruktion eines eigenen Halbraumspürers fanden bei der USO im Jahre 2408 statt. Jedoch kamen die siganesischen Entwickler nicht über einen Prototypen hinaus. In der Anwendungspraxis kam es zu zahlreichen Aussetzern und Fehlern, so dass noch von einer Serienfertgung abgesehen werden musste. (PR-TB 411)

Der terranische Halbraumspürer wurde auf Last Hope vom Waringer-Team entwickelt. Ein erster voll funktionsfähiger Halbraumspürer wurde an Bord von Roi Dantons FRANCIS DRAKE eingebaut.

Im Tausch gegen alle Abbaurechte auf dem Planeten Rubin übergab Roi Danton einen Halbraumspürer an das Solare Imperium. Dieser wurde auf der CREST IV eingebaut. Der Halbraumspürer blieb ein Monopol des Solaren Imperiums.

Erst in Gruelfin wurde die MARCO POLO mit takerischen Halbraumspürern konfrontiert. Geoffry Waringer entwickelte daraufhin den Librationstarner als Ortungsschutz.

Quellen