Halle der Unberührbarkeit

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Die Halle der Unberührbarkeit befindet sich auf Halut. Vereinzelt wird sie auch Raum der Unberührbarkeit genannt.

Hintergrund

Im Jahr 2436 ist eine terranische Expedition unter Vivier Bontainer auf Halut auf der Suche nach einer Waffe gegen die Zweitkonditionierten. Ein Hinweis Icho Tolots besagt, dass - wenn überhaupt - im halutischen Untergrund in der so genannten Halle der Unberührbarkeit Informationen darüber zu finden seien. Diese Halle soll sich in der Nähe des Hauses des Wächters der Unberührbarkeit - Waxo Khana - befinden.

Aussehen

Vor der eigentlichen unterirdisch gelegenen Anlage befinden sich neun kubisch geformte Räume, neben- bzw. übereinander gelegen. Dahinter sind riesige Hallen. An den Eingängen der Räume befindet sich folgende Inschrift: Historische Labors.

Die Eingänge bestehen aus einem System drehbarer, unsichtbarer Platten mit einer Breite von fünf Metern. Die Räume selbst enthalten Maschinen, mit denen historische Forschung betrieben werden kann. Am anderen Ende eines jeden Raumes befindet sich erneut eine gläserne Barriere, hinter der sich jeweils ein gläserner Steg in einem Bogen in eine runde, zylindrische Halle schwingt. Diese Halle wirkt wie ein gigantischer Park, ausgeleuchtet mittels künstlicher Sonnen. Gleichzeitig dient er als Nahrungsmittellager für das halutische Volk.

Am anderen Ende der Halle öffnen sich wieder die bekannten Glasplatten. Hinter ihnen befindet sich in einer relativ kleinen Halle, die von drei Seiten mit schlanken, kannelierten Säulen mit viereckigen Kapitellen eingefasst ist, die eigentliche Halle der Unberührbarkeit. Ihr Eingang besteht aus einer riesigen Pforte aus zwei 20×10 m großen Kupferplatten. Diese Platten tragen in fünf Metern Höhe eine Kugel als Flachrelief. Diese Kugel, durch den Trennspalt geteilt, stellt den Planeten Lemur dar. Eine auf parapsychischer Basis modulierte Strahlung verhindert, dass Haluter die Halle betreten können. Dahinter schließt sich eine weitere Halle an, in der der Untergang Lemurias dokumentiert wird. Hier ist die parapsychische Strahlung ungleich stärker und auch für Terraner schmerzhaft spürbar.

Funktion

Die Hallen hinter dem unterirdischen Park sind ein interaktives Museum, in dem alle Taten der Haluter aus der Vergangenheit dokumentiert sind. In ihm befinden sich Standbilder vernichteter früherer Gegner, ebenso wie Holofilme über die Zerstörung ganzer Planeten. Quasi jeder Planet und jedes Volk, das in der etwa 50.000-jährigen Geschichte der Haluter vernichtet wurde, ist dokumentiert. Einer der Teilnehmer der Expedition, Geoffry Abel Waringer, bezeichnet sie als ein Museum des Schreckens. John Sanda nennt sie eine Stätte des Wahnsinns.

Psychologisch interessant ist, dass die Haluter zwar in einem Akt der Selbstquälerei das Museum anlegten, gleichzeitig aber durch die parapsychische Strahlung verhinderten, dass sie selbst es betreten können. Ihr Maximum erreicht die Strahlung dabei um den Themenkomplex der Vernichtung Lemurias.

Quelle

PR 372