Hamart

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Hamart war ein telepathisch begabtes Wesen vom Planeten Cham.

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Heft: PR 479
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Der humanoide Chamyro war etwa zwei Meter groß und besaß eine sechs Zentimeter dicke Fettschicht zum Schutz vor der Kälte. Als einziger bekannter Chamyro war er ein Mutant. Er konnte dank seiner Kiemen am Hals und unter den Achselhöhlen nicht nur unbegrenzt lange tauchen, sondern war außerdem ein Telepath.

Charakterisierung

Hamart war eigentlich ein Außenseiter in der chamyroschen Gesellschaft, er zog von Stamm zu Stamm und war eine gern gesehene Bereicherung für jeden Stamm, bei dem er zu Gast war. Doch er zog stets nach einer Weile weiter, um in unbekannten Gefilden zu jagen und Abenteuer in den Tiefen der Meere zu erleben. Er war außerdem bemüht, ein friedliches Zusammenleben zwischen den Stämmen herbeizuführen, was ihm allerdings nicht gelang. Trotzdem konnte er mit dem Stamm der Gayszatus einen Kompromiss schließen: Es wurden keine Feldzüge gegen andere Sippen geplant, lediglich die Verteidigung erfolgte mit aller Kraft. Die im Krieg getöteten Gegner durften aber nach altem Chamyro-Brauch verspeist werden.

Geschichte

Nach langer Zeit des Umherziehens ließ sich Hamart bei den Gayszatus nieder. Zum Dank für seine Hilfestellungen wurde ihm das schönste Mädchen der Gayszatus zur Frau gegeben. Raga war einer der Gründe, aus denen Hamart lange Zeit nicht weiterzog, sondern bei den Gayszatus verblieb.

Im März 3438 half Hamart bei der Abwehr eines kriegerischen Stammes und entdeckte in der Nähe von dessen Insel einen weiteren Telepathen, der sich in Not befand. Dieser Telepath entpuppte sich als der Riesenkrake Guyl, den Hamart gemeinsam mit seinem Freund Scharam aus einem unterseeischen Bergrutsch retten konnte. Da er nun einen Mitstreiter gefunden hatte, der ebenso ausdauernd tauchen konnte wie er, machte sich Hagart gemeinsam mit Guyl auf die Suche nach der legendären »Stadt unter dem Meer«, von der die alten Sagen der Chamyros berichteten.

Unterwegs stießen sie auf Dronal, einen telepathisch veranlagten Draafir, der sich ihnen ebenfalls anschloss und ihnen von der Heiligen Kuppel berichtet, die offenbar mit der Stadt unter dem Meer identisch war. Gemeinsam fanden die drei Freunde die unterseeische ganjasische Station und drangen über die Einstiegsluke ein – lediglich Guyl musste brachiale Gewalt anwenden, um in die Station zu gelangen. Dronal erkundete die Station und verhielt sich friedlich, Guyl hingegen musste Wände zerstören, um sich fortzubewegen und rief damit die Kampfroboter der Station auf den Plan, die mit ihren Angriffen den Kraken nur marginal verletzen konmten. Aufgrund seiner Wunden steigerte sich Guyl in einen Kampfrausch und wütete wahllos in der Station. Hamart unterdessen wanderte friedlich durch die Station und drückte wahllos Knöpfe. Eine der Schaltungen löste Ganjo-Alarm aus, und ein Dakkarkomsignal wurde durch Gruelfin gesendet, bevor die Stationsroboter den Alarm wieder ausschalteten. Zudem aktivierte Hamart einen Sammler, der auf dem Meeresboden von Cham ruhte.

Weil der Chamyro auf einem der Bildschirme der Station eine Metallstange auf einem nahen Unterwassergebirge gesehen hatte, brach er auf, um dieses Phänomen zu untersuchen. Dabei gelangte er in einen Strudel und durch diesen auf den Sammler, welcher sich vom Meeresboden löste und dabei die Oberfläche des Planeten gravierend veränderte. Auf dem Sammler wurde er von Vasallen verfolgt, bis er durch Gucky gerettet werden konnte und auf die MARCO POLO gebracht wurde. Bei einem kurzen Verhör durch die Terraner stellte sich heraus, dass Hamart nichts über den Ganjo wusste und den Alarm versehentlich ausgelöst hat. Er wurde nach Cham zurückgebracht, wo er auch Guyl wiederfand.

Ob sich Guyl und Hamart später erneut mit Dronal trafen, ist unbekannt.

Quelle

PR 479