Hauri

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Die Hauri sind ein Volk aus der Galaxie Hangay und somit aus dem Universum Tarkan. Von Ratber Tostan erhielten sie aufgrund ihres Aussehens den Namen Sticks.

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Hauri (rechts)
Heft: PR 1381
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Der letzte Auftrag
Heft: PR 2359 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Das Erscheinungsbild der Hauri ist humanoid, allerdings sind sie bei einer Körpergröße von zwei Metern extrem dünn und wirken wie ausgemergelt, sie sehen fast aus wie Mumien oder Moorleichen. Sie haben dunkelbraune Haut von lederartiger Konsistenz. Der Kopf wirkt, als sei der Knochen lediglich von einer dünnen Haut überzogen. Besonders auffällig sind die tief in den Höhlen liegenden, grünlich leuchtenden Augen. Hauri haben je fünf Finger und Zehen, sie sind zweigeschlechtlich. Sie tragen im Einsatz vorwiegend khakifarbene Uniformen. Wasserträger tragen rote Kleidung.

Die von den Hauri abstammenden Tronahae des Planeten Bugaklis werden nur durchschnittlich 1,80 Meter groß und haben eine gelbliche Hautfarbe.

Die auf Chattu beheimateten Khorra gleichen in ihrer Erscheinung den durchschnittlichen Hauri. Allerdings haben sie eine natürliche Resistenz gegen Wasser entwickelt.

Besonderheiten

Wasser ist für die Körperchemie der Hauri giftig. Nimmt ein Hauri größere Mengen reinen Wassers zu sich, dann führt dies zum Tod. In geringer Dosierung wirkt Wasser auf die Hauri wie ein starkes Stimulans, das aber bei zu exzessivem Konsum zum Tod durch Überlastung führen kann.

Hauri sind unempfindlich gegen den Strangeness-Schock. Irmina Kotschistowa glaubte zunächst, diese Resistenz auf ein von ihr so genanntes Strangeness-Globulin zurückführen zu können, das sie im Körper von im Zuge der Operation Sandmann gefangen genommenen Hauri entdeckte. Kurze Zeit später erkannte sie aber, dass die Hauri in Wirklichkeit eine natürliche psionische Schutzaura gegen den Strangeness-Schock besitzen. Das Strangeness-Globulin ist lediglich eine Folge dieser Schutzaura. Eine erhöhte Konzentration von Strangeness-Globulin im Körper eines Hauri deutet darauf hin, dass er vor kurzem einem Strangeness-Schock ausgesetzt war. (PR 1380, S. 61-62)

Darüber hinaus ist das Bewusstsein der Hauri – ähnlich wie bei den Loowern – in zwei Bereiche unterteilt. Das vordergründige Bewusstsein ist für die »normalen Alltagsgedanken« zuständig, wichtige Informationen und tiefere Gedanken werden im Hintergrundbewusstsein verborgen. Das Hintergrundbewusstsein ist Telepathen normalerweise nicht zugänglich. Salaam Siin gelang es allerdings bei einer Gelegenheit, den Mentalblock eines Hauri für kurze Zeit zu zerbrechen, wodurch der Telepath Fellmer Lloyd in der Lage war, auch Gedanken des Hintergrundbewusstseins zu lesen. (PR 1380, S. 57-58)

Bekannte Hauri

Gesellschaft

Praktisch alle Hauri sind religiöse Fanatiker. Alle Bereiche ihrer Kultur sind vom Glauben an die Lehren des Hexameron durchdrungen. Die Hauri leben in einer Art Kollektiv, ihr ganzes Leben ist im voraus nach einem bestimmten Plan festgelegt. In diesem Kollektiv nimmt der einzelne Hauri keinen großen Stellenwert ein, Individualismus ist nicht gefragt. Einzelne Hauri ordnen ihr persönliches Wohlergehen soweit bekannt bis auf lediglich wenige Ausnahmen immer der Gemeinschaft unter.

Einen besonders hohen religiösen Rang nehmen die Wasserträger ein. (PR 1377, S. 17)

Aus dem Namen eines Hauri lässt sich – zumindest teilweise – dessen Zugehörigkeit zur Gemeinschaft eines bestimmten Priesterberges ableiten. Der Name Shaa pak Jhiakk deutet so zum Beispiel auf die Zugehörigkeit zum Priesterberg Jhiakk hin. (PR 1376, S. 14)

Anmerkung: Die Namensgebung scheint generell aber komplizierteren Regeln unterworfen zu sein. Shallun zum Beispiel trug keinen Namenszusatz, obwohl er zum Priesterberg Jhiakk gehörte. Daneben tauchen in der Serie auch Namen mit Zusatz auf, die keinen erkennbaren Bezug zu einem der zehn Priesterberge aufweisen.

Der bevorzugte Lebensraum der Hauri hat Wüstencharakter, da ihre Ursprungswelt Talluur im System des Doppelsterns Ushallu in der Galaxie Hangay extrem wasserarm war.

Raumschiffe

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Heft: PR 2357
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Die von den Hauri bei der ersten Begegnung mit den Galaktikern genutzte Technologie war keine Eigenentwicklung dieses Volkes, sie wurde ihnen vielmehr vom Hexameron zur Verfügung gestellt.

Die Trimer genannten Raumschiffe sind in drei heterogene Abschnitte gegliedert, die Abschnitte ihrerseits sind ebenfalls unregelmäßig strukturiert. Sie erinnern am ehesten an Aale, was ihnen den Namen Weltraum-Aale eingebracht hat. Der Überlichtfaktor der Raumschiffe beträgt maximal 70 Millionen. Sie sind schwer bewaffnet.

Sie sind insgesamt 300 Meter lang und haben an der dicksten Stelle einen Durchmesser von 40 Metern. Das Heck besteht aus einem konisch zulaufenden Zylinder, der vorne an seiner dicksten Stelle 40 Meter durchmisst und eine Länge von 150 Metern hat.

Der mittlere Teil des Schiffes ist 75 Meter lang und besteht ebenfalls aus einem sich nach hinten verschmälernden Zylinder mit einem Durchmesser von 30 Metern an der dicksten Stelle. Bei Transportschiffen ist der Mittelteil offen und dient als Transportplattform für Module oder sperrige Lasten.

Der Bug ist wie das Mittelteil ebenfalls 75 Meter lang und hat an seiner umfangreichsten Stelle einen Durchmesser von 40 Metern wie das Heck. Die dünnsten Stellen der Hauri-Schiffe durchmessen 10 Meter bzw. 15 Meter am Bugende.

Eine im 5. Jahrhundert NGZ gängige Variante mit einer Gesamtlänge von etwa 200 Metern, die als Kampfschiffe dienten, wurde von galaktischen Militärexperten mit der Bezeichnung LIBELLE versehen. (PR 1385, S. 19)

   ... todo: nach dem Wechsel nach Meekorah; nach der Erhöhung der Hyperimpedanz ...

Risszeichnungen

Geschichte

Im Dienst des Hexamerons

Die Hauri sind ein uraltes Volk. Bereits vor mehr als zwölf Millionen Jahren setzte Aqossu, der damalige Herrscher der Galaxie Hangay (der später als Assu-Letel einer der Fürsten des Hexamerons wurde), sie in der zwei Millionen Lichtjahre entfernten Nachbargalaxie Shera Naar zur Unterstützung der Scharden gegen Sirixim ein (den späteren Herrn Heptamer). (PR-TB 358)

Die Hauri waren im Bereich der Galaxie Hangay das wichtigste Hilfsvolk des Hexamerons. Ihr Ziel war es, den Hitzetod des sterbenden Universums Tarkan zu beschleunigen. Eine ihrer wichtigsten Aufgaben bestand darin, den Materieverlust auszugleichen, der durch den Transfer Hangays nach Meekorah entstand. Zu diesem Zweck setzten sie Materiewippen ein.

Etwa 50.500 v. Chr. besiegte der Herr Heptamer scheinbar ESTARTU auf Zerenghaa, dem 59. Planeten des Ushallu-Systems. Währenddessen vernichteten gewaltige Verbände der Hauri die zahlenmäßig weit unterlegenen Kartanin, die das Hilfsvolk der Superintelligenz waren. (PR 1390)

Im Jahre 430 NGZ wurde die TS-32 unter dem Kommando von Ratber Tostan durch einen Grigoroff-Unfall nach Tarkan geschleudert. Die Galaktiker flogen die nächstliegende, unbekannte Galaxie an, wo es zu Kämpfen mit verschiedenen aggressiven Volksgruppen kam. (PR 1343)

Anmerkung: Bei der Galaxie handelte es sich sehr wahrscheinlich um Hangay und bei den Angreifern um Traav und Hauri; dies war somit die erste Begegnung von Galaktikern mit den Hauri.

Unternehmen Zeitschluss

Bereits Jahre vor dem Transfer des ersten Hangay-Viertels waren Hauri in den Galaxien Absantha-Gom, Vilamesch und Pinwheel aktiv, wo sie Stützpunkte und Materiewippen errichteten. In Pinwheel befanden sich ein Stützpunkt auf dem Planeten Sringal IV, die Station Panterei auf dem zweiten Planeten der Sonne Septembermorgen und eine unterirdische Station auf der Eiswelt Mushak, dem neunten Planeten der im Halo gelegenen Sonne Nachors Auge. Alle diese Aktivitäten dienten dem Unternehmen Zeitschluss. (PR 1371)

Mitte Februar 447 NGZ bekam es die Pinwheel Information Group (PIG) erstmals mit den Hauri zu tun. Bei der Raumschlacht um Finisterre demonstrierten die Hauri eine deutlich überlegene Technik. Lediglich den Hypertrop des PIG-Stützpunktes verschonten sie bei der Bombardierung. Letztlich vereitelte die PIG den Abtransport der Beutetechnik, die Schiffe der Hauri wurden vernichtet. Die Galaktiker hörten erstmals von dem Unternehmen Zeitschluss. (PR 1352)

Am 31. Januar versetzten die Hauri mittels einer Materiewippe fünf Millionen Sonnenmassen vom Ende eines Spiralarms der Galaxie Vilamesch nach Tarkan. (PR 1355) Am 2. April 447 NGZ holten sie weitere fünf Millionen Sonnenmassen in Form der Dugun Sisawa genannten vier Kugelsternhaufen der Galaxie Absantha-Gom nach Tarkan. (PR 1357, PR 1373)

Anfang April 447 NGZ erreichte der Hauri Torren, der mit der NARGA PUUR in das Standarduniversum gekommen war, den Dunklen Himmel. Er traf ein Abkommen mit den Singuva, mehrere Millionen Sonnenmassen aus Estartu nach Tarkan zu transferieren; im Gegenzug würde er technische Hilfe leisten. (PR 1358)

Durch die Dimensionsnaht konnten die Hauri problemlos aus Tarkan nach Meekorah wechseln; gegen den Strangeness-Schock waren sie immun. (PR 1369)

Im Charifsystem (in einem der noch in Tarkan verbliebenen Teile Hangays) arbeitete die haurische Untergrundorganisation Han-Shui-Kwon daran, einige Nakken zur Lehre des Hexamerons zu bekehren. Mitte Juli deckten Perry Rhodan und Beodu die Machenschaften auf und verhinderten, dass die Hauri durch eine Manipulation des Black Holes Anansar das gesamte System mit den Heimatplaneten der Kartanin und Nakken vernichteten. (PR 1374, PR 1375)

In der zweiten Jahreshälfte 447 NGZ betrieben die Hauri in Pinwheel intensive Propaganda, um die Kartanin gegen die Galaktiker aufzuhetzen. Der mangelnde Glaube der Kartanin sei schuld am Versagen des Parataus. Die Hauri verkündeten, sie wollten die Kartanin, die Kinder des Herrn Heptamer und verlorene Söhne und Töchter Afu-Metems seien, wieder in den Schoß des Feuerfürsten zurückführen. Kriegerische Aktionen wie der Angriff auf die kartanische Kolonie Tarkoon im Yillja-System im September blieben vorerst die Ausnahme. (PR 1371)

Im Oktober 447 NGZ griffen 42 Hauri-Schiffe die kartanische Kolonie auf dem Planeten Doguang in Hangay an, um Noori pan Lotok, den Leiter des Unternehmens Zeitschluss, aus der Gefangenschaft zu befreien. Der Angriff wurde mithilfe der TS-CORDOBA vom Galaktischen Expeditionskorps zurückgeschlagen. Noori pan Lotok beging daraufhin Selbstmord, sein Nachfolger wurde Tuun lop Paral. (PR 1372)

Gegenschlag der Galaktiker

Im November 447 NGZ eroberte das Galaktische Expeditionskorps unter dem Kommando von Atlan den Hauri-Stützpunkt auf dem Planeten Zapurush-III. (PR 1380) Im Ushallu-System wurde kurz darauf die Materiewippe auf dem Planeten Paghal entdeckt. Beim Transfer des dritten Hangay-Viertels planten die Hauri, damit die Galaxie Pinwheel nach Tarkan zu versetzen. Das Todeskommando Paghal zerstörte diese Materiewippe am 30. November. (PR 1381, PR 1382, PR 1383) Als Folge wurde zur selben Zeit die Gegenstation auf dem Planeten Ashkalu im Kugelsternhaufen Marty-5 der Galaxie Pinwheel vernichtet. (PR 1385)

Im Surprise-System, geschützt durch eine stabilisierte Raum-Zeit-Falte, erbauten die Hauri ab etwa 427 NGZ die Raumstation Ur amm Taloq. Diese Super-Materiewippe sollte zukünftig ganze Galaxien von Meekorah nach Tarkan befördern. (PR 1386) Das Gegenstück in Tarkan war Borj amm Droar in der Nähe der blauen Riesensonne Girratu. (PR 1392) Das Kampfkommando Ragnarök unter Galbraith Deighton vernichtete Ur amm Taloq im Februar 448 NGZ. (PR 1395)

Der Hundertjährige Krieg

Nach dem Transfer des letzten Hangay-Viertels lösten Hauri-Amokläufer den Hundertjährigen Krieg aus. Davon war ab 452 NGZ auch die Milchstraße betroffen. In den Jahren nach dem Transfer Hangays zerfiel das Volk der Hauri in zahlreiche Splittergruppen. Unter anderem entwickelte sich aus den Nachkommen eines auf Bugaklis abgestürzten Haurischiffes das Volk der Tronahae.

   ... todo: 1345 NGZ ...

Die Befriedung der Hauri

Unter dem Druck, den die Terminale Kolonne TRAITOR auf Hangay ausübte, schlossen die Hauri sich der Noquaa-Kansahariyya an. (PR 2410)

Quellen