Hen-Kwa

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Hen-Kwa war ein männlicher Kartanin und Vorsteher (Leitender Projektingenieur) des Projektes Meekorah.

Erscheinungsbild

Keine näheren Angaben (grundsätzliche Erscheinung siehe unter Kartanin).

Charakterisierung

Hen-Kwa fühlte sich von der großen Belastung und Verantwortung für das Schicksal aller Völker der Kansahariyya manchmal erdrückt.

Daher war er auch unzufrieden mit der Situation, dass das Projekt Meekorah nicht vorankam, weil die vorbereitenden Ergebnisse des »Komitees Arbeitsvorbereitung« immer noch nicht vorlagen.

Er war sich der Würde seines Amtes und als männlicher Kartanin durchaus bewusst. Durch das ungewohnt forsche Auftreten der weiblichen Tar-Tu wurde diese Vorstellung arg strapaziert, was jedoch durch das weitere wissenschaftliche Interesse an der vorgetragenen Theorie zur Energiegewinnung völlig in Vergessenheit geriet.

Geschichte

Geburtsdaten und Alter sind nicht bekannt.

In seiner Funktion als Leitender Projektingenieur und Vorsteher des Projektes Meekorah erhielt er Besuch von einer Kartanin namens Tar-Tu, die ihm nach eigenen Angaben vom »Aufgabenkreis Weibliche Projektplanung« einen Vorschlag darlegen wollte.

Sie erläuterte eine noch theoretische Möglichkeit der Energiegewinnung durch angeregte Hyperenergie. Diese konnte umgeformt und gebündelt abgestrahlt werden, so dass ein so genanntes Kleinst-Universum geschaffen würde. Damit wäre es möglich, ein Objekt zu umschließen und Universumsgrenzen zu überschreiten.

Um die Theorie und die eventuelle Möglichkeit der Versetzung von Hangay bestätigen zu können, müsste zunächst ein Pilotprojekt eingerichtet werden. Die Pläne für ein entsprechendes Raumschiff wurden Hen-Kwa von Tar-Tu übergeben. Mit einer Länge von 90 km, einer Breite von 28 km und einer Höhe von 20 km bot das unregelmäßig geformte Gebilde genügend Platz, um allen Völkern der Kansahariyya eine ausreichende Überlebens-Basis für die Erforschung von Meekorah zu bieten. Dort könnte somit der Wechsel von Hangay ins Standarduniversum vorbereitet werden und die Völker in Hangay könnten sich wie zu Hause fühlen. Hen-Kwa benannte das zu bauende Raumschiff daher mit NARGA SANT - »Ein Stück Heimat«.

Begeistert von den Plänen überrechnete er, nach dem Weggang von Tar-Tu, nochmals die Gesamtkonstruktion und konnte an den optimalen Werten keine Fehler entdecken.

Nachfragen beim Informationssystem ergaben weder zum »Aufgabenkreis Weibliche Projektplanung« noch zu Tar-Tu irgendwelche Informationen. In seinen privaten Aufzeichnungen hatte er dennoch ausführlich auf das Wirken von Tar-Tu hingewiesen.

Die Theorie und weiteren Pläne hatte er jedoch auf der nächsten Projektsitzung der Arbeitsgruppen als seine eigenen vorgetragen. Hieraus entwickelte sich das Unternehmen NARGA SANT, dessen erster kommandierender Projektingenieur Hen-Kwa wurde.

In dieser Funktion arbeitete er etwa 40 Jahre weiter, bevor er starb.

Quelle

PR 1399