Herihrs Fluch

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Herihrs Fluch ist der Titel einer Kurzgeschichte von Kurt Mahr, enthalten in Jubiläumsband 2.

Handlung

Im Jahre 22 NGZ soll am Rand der Großen Magellanschen Wolke der Kosmische Basar BERGEN, ehemals das Sporenschiff NOGEN-ZAND des Mächtigen Murcon, eingeweiht werden. Einige Monate zuvor wurde in 31 Lichtjahren Entfernung ein von intelligenten Wesen bewohnter Planet, Ramäa im Laara-System, entdeckt. Dessen Bewohner, die an aufrecht gehende Huftiere mit Schläfenhörnern erinnern, leben in einer Zivilisation, die etwa Assyrien Anfang des 1. Jahrtausends v. Chr. entspricht.

Perry Rhodan, Reginald Bull, der Mutant Fellmer Lloyd und 15 Begleiter machen einen Staatsbesuch auf Ramäa. Der Leichte Holk SAMARKAND bringt sie hin. König Psusenk und sein Hof bereiten einen großen Empfang, und die Delegation erhält Quartiere im Palast. Durch Zufall entdecken die Terraner jedoch eine versteckte Mikrokamera, die überhaupt nicht zum technischen Niveau auf Ramäa passt. Lloyd stellt fest, dass er die Gedanken der Ramäer nicht lesen kann, jedoch auch nicht die von Rhodan und Bull. Dies deutet auf eine Art mechanische Sperre gegen Telepathie hin. Die Gruppe ist von nun an misstrauisch.

Bei einem Staatsakt fällt Rhodan der Hohepriester Herihr, eine beeindruckende Persönlichkeit, auf. Rhodan und seine Begleiter erfahren, dass in Kürze das Fest des roten Büffels sein wird, ein sehr wichtiges religiöses Fest. Abends erhält Rhodan Besuch von Prinzessin Rarigit, die ihn bittet, sich bei ihrem Vater für sie zu verwenden, denn sie möchte Uennamu, einen jungen Mann, heiraten. Rhodan bleibt diplomatisch zurückhaltend.

Am nächsten Tag erzählt Herihr den Terranern eine seltsame Geschichte. Die Ramäer hätten vor einiger Zeit von zwei Götterboten Besuch gehabt, und diese hätten unter anderem ihre Namen geändert, das Fest des roten Büffels eingeführt und ihnen viele Erinnerungen an die Vergangenheit genommen. Es scheint im übrigen starke politische Spannungen zwischen Psusenk, der als Tyrann erscheint, und Herihr zu geben.

Das Fest des roten Büffels beginnt. Plötzlich entreißen einige Priester Psusenk sein Zepter und geben es Herihr. Ein Umsturz? Rhodan befiehlt, einzugreifen. Paralysatoren werden abgefeuert, die Priester betäubt und Psusenk sein Zepter zurückgegeben. Herihr bezeichnet Rhodan noch als Narren, dann glüht erst das Zepter in Psusenks Händen auf und anschließend der rote Büffel. Rhodan und alle anderen Terraner verlieren das Bewusstsein.

Sie erwachen, aller Ausrüstung beraubt, in einer Gefängniszelle zusammen mit Herihr und Rarigit. Rhodan erkennt, dass er einen Fehler gemacht hat, und befürchtet einen Anschlag einer fremden Macht auf die Kosmische Hanse. Herihr hat noch nicht aufgegeben. Er meint, ein Götterbote von Asri, dem guten Gott, habe ihm einen mächtigen Fluch verliehen, mit dem er Psusenk töten könne, doch werde dieser auch ihn das Leben kosten. Der Fluch sei notwendig, denn Psusenk folge einem bösen Gott, der Asri, seinen Bruder, getötet habe.

Wächter treffen ein. Rhodan sollen Elektroden auf den Schädel gesetzt werden, vermutlich, um ihn mental zu beeinflussen. Da greift Uennamu ein, schaltet die Wachen aus und befreit die Gefangenen. Rarigit ist überglücklich, und auch Herihr begrüßt den Mann, der sein eigener Sohn ist. Durch einen Uennamu bekannten Geheimgang bewegt sich die Gruppe weiter und stößt auf ein hochmodernes psionisches Labor. Dort erwartet sie bereits siegessicher König Psusenk. Er aktiviert die Anlagen, um sein Ziel doch noch zu erreichen. Da erhebt sich Herihr und beginnt, den Fluch auszusprechen. Das Arbeitsgeräusch der Anlagen verändert sich und Psusenk bricht zusammen. Rhodan befiehlt die Flucht. Diese gelingt, während hinter ihnen das Labor explodiert. Psusenk und Herihr sterben.

Die Terraner können Hilfe holen. In der Nachanalyse erkennt Bull, dass viele der Namen auf Ramäa denen aus einer Epoche des alten Ägypten, der 21. Dynastie, sehr ähnlich sind. Asri erinnert beispielsweise an Osiris, Ramäa an Aramäa, und der Königspalast, hier Tanni genannt, an Tanis. Zugleich sind die Namen aller Personen ähnlich denen einer Sage aus dem alten Ägypten. Dann erkennen Rhodan und Bull die wahrscheinliche Wahrheit, denn auch in Ägypten gab es einen Mythos um einen Brudermord unter Göttern, und der böse Gott dort hieß – Seth! Also steckte Seth-Apophis hinter den Aktionen auf Ramäa, und der zweite Götterbote, der Namen veränderte, um eine Warnung zu übermitteln, handelte vermutlich im Auftrag von ES, dem ein direktes Eingreifen bekanntlich nicht mehr möglich ist.

Uennamu und Rarigit heiraten und besteigen in einer großen Feier den Thron Ramäas. Ein Handelsvertrag mit der Kosmischen Hanse wird unterzeichnet, der auch nach über 400 Jahren noch zu guten Beziehungen zwischen Ramäa und Hanse geführt hat.

Personenregister

Reginald Bull
Perry Rhodan
Fellmer Lloyd