Hrom-Connan

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Die Kuppelstadt Hrom-Connan ist vordergründig ein Klinikkomplex, tatsächlich aber eines der wichtigsten und geheimsten Forschungszentren der Aras im Milchstraßen-Kugelsternhaufen Thantur-Lok.

Allgemeines

Die Stadt besteht aus acht halbkugelförmigen Kuppeln mit Durchmessern von sechs bis 160 Kilometern, die rings um den Nordpol des Planeten Neu-Tolimon in Thantur-Lok gruppiert sind. Außenstellen Hrom-Connans sind über den ganzen Planeten verteilt. Der gesamte Komplex wird von einem Konsortium verwaltet, an dessen Spitze der Primäre Koordinator steht.

Hrom-Connan hat nach offiziellen Angaben 14 Millionen Besucher pro Jahr. Im Juni 1340 NGZ befanden sich insgesamt sechs Millionen Lebewesen aus allen galaktischen Völkern in den Kuppeln, mehrere hunderttausend weitere in den Außenstellen. Völker aus Thantur-Lok sind vorwiegend vertreten, es sind jedoch auch Terraner und terranische Kolonisten anwesend. Jeder »Gast« wird über ein so genanntes Stressband permanent überwacht und gegebenenfalls bestraft.

Hinzu kommt das sehr gut bezahlte medizinische und wissenschaftliche Personal, das sich hauptsächlich aus Aras rekrutiert, sowie das aus Faroghs und eigens auf Hrom-Connan hergestellten Cyborgs bestehende Wachpersonal. Beschäftigte, die Hrom-Connan verlassen, erhalten eine Gehirnwäsche, so dass sie sich an nichts mehr erinnern können.

Der Komplex gilt als letzte Hoffnung für unheilbar Kranke. Zahlungskräftige Kunden, die die hohe Behandlungsgebühr im voraus entrichten können, werden über verschlungene Routen mit Walzenraumern, die zum Eigentum des Konsortiums gehören, nach Hrom-Connan gebracht. Sie werden dort luxuriös untergebracht und in vielen Fällen auch erfolgreich behandelt, aber niemand verlässt die Stadt wieder - jedem Patienten wird mitgeteilt, die Verweildauer müsse aus diesen oder jenen Gründen kostenfrei verlängert werden. Zusätzlich werden immer wieder Personen aus der ganzen Milchstraße nach Hrom-Connan verschleppt oder zwangsverpflichtet. Die Galactic Guardians und die Springer sind in diese Machenschaften verwickelt. Auf diese Weise sichern sich die Aras von Hrom-Connan einen ständigen Zustrom von »Versuchsobjekten«, die sie für ihre verbrecherischen Experimente missbrauchen können.

Aufbau

Die von Kunstsonnen erhellten Kuppeln dienen verschiedenen Zwecken. Einzelne Kuppeln werden komplett an externe Forschungsteams vermietet. Die Kuppeln sind durch subplanetare Rohrbahnen miteinander verbunden.

Bekannt sind folgende Kuppeln:

Zentralverwaltungskuppel

Die Zentralverwaltungskuppel ist eine pulsierende, von 12.000 Aras bewohnte Metropole, die hauptsächlich zuständig für die Überwachung der Sicherheit und für Verwaltungsaufgaben sind. Hier laufen die Informationen aus allen Stressbändern zusammen.

Zuchtkuppel

Die Zuchtkuppel hat einen Basisdurchmesser von 45 Kilometern. Individuen bzw. ganze Gruppen aus mindestens 90 verschiedenen Völkern werden hier wie Tiere unter primitivsten Bedingungen gehalten und in Gehege gepfercht. Die Kuppel dient der Massenzüchtung von Versuchsobjekten, die vom Personal als »Tierchen« bezeichnet werden, obwohl es sich durchweg um intelligente Lebewesen handelt. Da die Massenzucht im Vordergrund steht, werden die Lebewesen in manchen Fällen operativ so verstümmelt, dass sie aus kaum mehr als einem fortpflanzungsfähigen Torso bestehen.

Rekreationskuppel

Die Rekreationskuppel durchmisst 80 Kilometer und ist der Wohnbereich für die zahlenden Gäste. Die Kuppel enthält riesige Biotope, unter anderem ist ein kompletter Regenwald vorhanden, in dem sich luxuriöse Bungalows für die Angehörigen der verschiedenen Völker befinden. Im Zentrumsbereich erheben sich riesige Arkologien, Hotels und Verwaltungsgebäude. Hier findet der »Kurgast« alle möglichen Glücksspiel-Casinos, Einkaufszentren, Arenen für barbarische Gladiatorenspiele, Discotheken, Bars, Vergnügungsparks und dergleichen. Der größte Vergnügungspark, das Euphorium, liegt an der Kuppelperipherie.

Im Stadtzentrum durchschneidet eine gewaltige Prachtstraße die Häuserschluchten. Sie ist von Tausenden Stelen mit Pflanzschalen an den Spitzen gesäumt und führt zu einem 300 Meter hohen, naht- und fugenlosen Stahlblock, der in riesigen Lettern den Namen Mo trägt. Sowohl die Prachtstraße als auch die flankierenden Fassaden haben eine changierende, perlmuttfarbene Oberfläche.

Das scheinbar luxuriöse, sorgenfreie Leben in dieser Kuppel ist eine Täuschung. Die Gäste sind nicht mehr als Gefangene, die durch ihre Stressbänder sowie mit Medikamenten und speziellen Strahlungen gefügig gemacht werden. Es kommt auch vor, dass Experimente mitten in einem Vergnügungspark oder in einer Bar durchgeführt werden. So kann der als Todeskomet bekannte Fahrbetrieb dazu verwendet werden, künftige Opfer für die Zweitlebensphäre zu töten.

Zweitlebensphäre

Die Zweitlebensphäre ist eine Kuppel mit einem Basisdurchmesser von lediglich 3 Kilometern. Mehr Platz wird nicht benötigt, denn in dieser Kuppel befinden sich lediglich Tausende dicht an dicht gestapelte Behälter mit hirntoten Lebewesen, deren Bewusstseine sich im Simusense befinden. Von manchen Opfern sind nur noch die Torsi oder die Gehirne übrig. Die Bewusstseine durchlaufen im Simusense spezielle Spiele, durch die Rechenoperationen vorgenommen werden. Die Bewusstseine bilden somit eine Art Computer (vergleichbar vielleicht mit ESCHER), dessen Kapazität die eigentlichen Stationsrechner unterstützen kann.

Kasernenkuppel

In der Kasernenkuppel befinden sich Kasernen für die Faroghs sowie ein Gleiterhafen mit Tausenden schwer bewaffneten Fluggeräten.

Geschichte

Der Zeitpunkt der Entstehung Hrom-Connans ist nicht bekannt. Die Kuppelstadt muss jedoch seit mindestens 1331 NGZ existieren, denn der Ekhonide Rezzo d'Untrum hielt sich seit diesem Jahr hier auf. Er glaubte, einer der ersten »Gäste« der Kuppelstadt gewesen zu sein.

Im Jahre 1340 NGZ wurden die Anlagen Hrom-Connans im Rahmen des Projekts Ara-Toxin stark ausgebaut, der Personalstand wurde aufgestockt. Die von Trantipon geleiteten Forschungen, für die Unmengen von intelligenten Lebewesen »verbraucht« wurden, näherten sich im Juni 1340 NGZ dem Abschluss. Aus diesem Grund wurde Hrom-Connan wieder auf den vorherigen Stand zurückgebaut und das Personal reduziert.

Perry Rhodan und Julian Tifflor, die von Einundsiebzig nach Neu-Tolimon entführt worden waren, drangen über einen geheimen Tunnel und über die Rohrleitungen der Wasserversorgung in die Rekreationskuppel ein, wo Einundsiebzig bereits ein Hotelzimmer für sie vorbereitet hatte. Einundsiebzig selbst arbeitete in der Tarnexistenz der Medikerin Zhanauta Filgris in der Zentralverwaltungskuppel. Alle drei suchten nach Hinweisen auf das Ara-Toxin. Gondüb, ein Aerm, der Rhodan und Tifflor begleitet hatze, stieß auf eine Gruppe von Artgenossen, die ebenfalls in Hrom-Connan für Experimente missbraucht wurden.

Während die Terraner und Einundsiebzig einen Gefangenenaufstand anzettelten, bei dem sie von circa 3000 aus der Zweitlebensphäre befreiten Bewusstseinen unterstützt wurden, die die Computersysteme der Kuppeln übernahmen, verursachten die Aerimi mit ihren Paragaben ein Erdbeben, durch das es zu einer Eruption von Magma kam. Dadurch wurden große Teile der Kasernenkuppel zerstört, diese Kuppel musste evakuiert werden. An den anderen Kuppeln kam es nur zu leichten Schäden.

Perry Rhodan und Julian Tifflor beabsichtigten, die gesamte Anlage von der LFT besetzen zu lassen, hatten jedoch vorerst keine Möglichkeit, Hilfe herbeizurufen. Sie mussten den Planeten verlassen, um Trantipon verfolgen zu können.

Quelle

Ara-Toxin 1