Hundertneun

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Hundertneun war ein Motoklon, der den Absturz eines Kybb-Raumers auf Graugischt überlebte und in die Gefangenschaft des Schattenstaats Andaxi geraten war.

PR2274.jpg
Heft: PR 2274
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Er war circa 1,95 Tonnen schwer, 2,90 m groß und der Körperform einer Echse mit angedeuteten Rückenpanzerzacken, Echsenschädel und -schwanz nachgebildet. Hundertneun besaß zwei jeweils dreigelenkige Arme, in denen Waffen-, Orter- und Funksysteme untergebracht waren.

Charakterisierung

Der Motoklon war ein Befehlsempfänger ohne eigenen Willen, er gehorchte nur seinen Programmen.

Nachdem er bei seinem Einsatz auf Kherzesch drei seiner acht Redundanz-Rechnersysteme verloren hatte, begann er allmählich, wie ein Lebewesen zu denken. Gleichzeitig entwickelte sich in ihm der Wunsch, einzigartig zu sein und »zu leben«. Offenbar erfüllte sich sein Wunsch, denn er beschloss im Angesicht seiner Vernichtung, ein letztes Mal zu tanzen.

Geschichte

Der Motoklon Hundertneun stürzte 1332 NGZ über Graugischt ab und konnte erst nach größeren Anstrengungen gefangen werden. Im Rahmen seiner Aktivitäten auf dem Residenzplaneten Carya Andaxis wandte der komplexe kybernetische Organismus mehrmals seine fürchterlichste Offensivwaffe, den Motoschock, an und tötete damit wohl mehrere zehntausend Individuen. Nach seiner Gefangennahme wurde er zur Sicherheit in die Nähe der Sonnenkorona gebracht und in einem gewissen Sicherheitsabstand mit energetischen Fesselfeldern im Raum fixiert. Mit einiger Mühe gelang es den Toron Erih, die Energieversorgung Hundertneuns lahmzulegen und ihn umzuprogrammieren. Danach nahm er zusammen mit der Schildwache Lyressea an einem Kommandoeinsatz auf dem Planeten Kherzesch teil. Dort wurde er im Einsatz getötet.

Quellen

PR 2263, PR 2270, PR 2274