Hyperfunk

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Begriffsklärung Dieser Artikel beschreibt die Technologie der klassischen Perry Rhodan-Serie. Für die Technologie der Perry Rhodan Neo-Serie, siehe: Hyperfunk (PR Neo)
Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit dem Hyperwandler eines Hyperkoms. Für weitere Bedeutungen, siehe: Hyperwandler.

Unter Hyperfunk versteht man eine überlichtschnelle Funkkommunikation, die es erlaubt, über sehr große Distanzen praktisch verzögerungsfrei zu kommunizieren.

Pr adventure hyperkom.jpg
Perry Rhodan vor einem
Hyperkom-Terminal im PC-Spiel

© Deep Silver

Funktionsweise

Der Hyperfunk funktioniert nach einem ähnlichen Verfahren wie der konventionelle elektromagnetische Funk. Nur werden beim Hyperfunk Trägerwellen eines dimensional übergeordneten Kontinuums, des Hyperraums, moduliert. Diese Trägerwellen bewegen sich, da sie nicht an das Einsteinsche Raum-Zeit-Kontinuum gebunden sind, mit sehr viel höherer Geschwindigkeit als das Licht.

Die gängige Technologie, ein Hyperfunksystem zu konstruieren, ist, die Eigenschwingungen eines Howalgonium-Kristalls als Basis zu benutzen. Daraus erhält man die gewünschten übergeordneten Trägerwellen. Diese werden dann verstärkt und mit beliebigen Signalen moduliert. Zu einem vollständigen Hyperfunksystem gehören noch weitere Baugruppen wie Verstärker für Empfang und Sendung oder auch Modifikatoren, die eine gerichtete Sendung ermöglichen.

Abstrahlung wie auch Empfang erfolgen mittels einer Hyperfunkantenne.

Anmerkungen: In PR 1330, Kap. 2, 8 ist von einem »Hyperkomwandler« als Bestandteil des Senders die Rede, sowie von einem turmhohen, den Sender ringförmig einschließenden »Hyperumformer« / »Hyperwandler«. Das Gerät – falls es ein- und dasselbe ist – scheint mit der Transformation der Sendung in Hypersignale befasst zu sein. Details werden nicht geliefert.
In PR 1325, Kap. 2 wird ein Notruf auf »Hyperkurzwelle« erwähnt. Es gibt derzeit aber keine Anhaltspunkte, welcher Frequenzbereich des Hyperspektrums und welche Wellenlängen der Hyperkurzwelle entsprechen.

Reichweite und Einschränkungen

Die Reichweite eines Hyperfunksystems ist theoretisch unbegrenzt, tatsächlich aber stark von der eingesetzten Sendeenergie, der Bündelung, der Empfindlichkeit des Empfängers und Störungen in der Umgebung abhängig, und variiert von einigen Lichtminuten bis zu einigen tausend Lichtjahren.

Auch mit der fortschrittlichen Technik des 5. Jahrhunderts NGZ kommt es immer noch zu leisen Statikgeräuschen bei fehlendem Eingangssignal. (PR 1315)

Hyperstürme können den Funkverkehr nicht nur stören, sondern vollständig zum Erliegen bringen. (PR 1336)

Befindet sich der Hyperraum am Standort des Senders im Zustand einer Polarisation, so ist kein Hyperfunk mehr möglich. Ebenso wird die Hyperortung extrem erschwert. Elektromagnetischer Funk wird ebenfalls sehr stark gestört. Eine Verständigung ist maximal über etwa 30 Lichtsekunden hinweg möglich. Seth-Apophis setzte dieses Phänomen im März 427 NGZ gegen die Galaktische Flotte ein, allerdings ist unbekannt, wie sie es erzeugte. (PR 1160)

Anwendung

Die Kommunikation über Hyperfunk wird durch einen Hyperkom ermöglicht, bestehend aus Hypersender und Hyperempfänger. Diese fünfdimensionalen Funkgeräte haben theoretisch eine unbegrenzte Reichweite. Allerdings steigt der benötigte Energieaufwand mit zunehmender Entfernung an, was die Reichweite des Hyperkoms in der Praxis begrenzt.

Neben den eher großformatigen und stationären Hyperkoms gibt es auch die kleinere, tragbare Version, die in Raumanzügen Anwendung findet, den Minikom. Oft ist das Minikom neben anderen Funktionen auch in ein Armband integriert. Diese Version des Gerätes wird meist Multifunktionsarmband genannt.

Reine Sprechverbindungen sind ebenso möglich wie Bildübertragungen. (PR 865 III, S. 21, 41)

Wichtige Bauteile eines Hyperkoms, zumindest celestischer Konstruktion, sind die Xita-Stabilisatoren. Was genau ihre Funktion darstellt, ist nicht näher beschrieben. (Atlan 805)

Hyperfunk-Relais

Durch Relaisstationen mit eigener Energieversorgung lässt sich eine Hyperfunk-Relaisstrecke aufbauen, die eine Kommunikation über extrem große Entfernungen ermöglicht. (PR 1346 – Computer)

Um die zeitnahe Kommunikation über die Entfernungen in Galaxien zu ermöglichen, hat man schon seit Beginn der interstellaren Raumfahrt auf Relaisstrecken gesetzt. Seit dem Auftreten der Hyperimpedanz-Erhöhung wird wieder verstärkt am Ausbau dieser Systeme gearbeitet. Ob allerdings das GALORS-Netzwerk eine Renaissance erlebt, ist wohl fraglich.

Da Kommunikation für jedes politische System überlebenswichtig ist, ist sie gerade in den Zeiten von Auseinandersetzungen besonders schützenswert. So waren bzw. sind einige solcher Relaisstationen schwer bewaffnet und völlig autark, wie ein Beispiel aus dem Solaren Imperium zeigt. Eine gängige Hyperfunk-Relaisstation der USO beherbergte in einem Rotationsverfahren zehn Besatzungsmitglieder und war auf der Basis eines Raumschiffes gebaut. Außerdem standen eine Space-Jet als Beiboot, Transformkanonen und HÜ-Schirme zur Verfügung.

Spezialfälle

Für eine abhörsichere Kommunikation wurden Hyperfunk-Sperrkanäle verwendet, die nach dem Stand der Technik Mitte des 5. Jahrhunderts NGZ als extrem sicher galten. (PR 1323)

Siehe dazu auch: Sperrkanal.

Als Hypergramm bezeichnet man eine kurze Nachrichtenübermittlung per Hyperkom, ähnlich einem früheren Telegramm. (PR-TB 80, S. 35)

Neben der offensichtlichen Anwendung des Hyperfunks als Kommunikationsmittel können die Funkwellen auch für spezielle Anwendungen genutzt werden. Ein Beispiel hierfür ist die stationäre Langstreckenbeobachtung von Sternen in Form des Hyperkomradioteleskops.

Risszeichnungen

Technische Alternativen

Die Nachteile des Hyperfunks werden durch technisch höherwertige Prinzipien aufgehoben. Den Terranern bekannt wurden dabei unter anderem:

Geschichte

Die Entstehung des Hyperfunks bei den Lemurern ist noch ungeklärt. Sehr wahrscheinlich ist er eine Eigenentwicklung – obwohl zur Entwicklungszeit auf Lemur im damals bekannten Apsusystem keine Howalgonium-Kristalle gefunden noch überhaupt bekannt waren.

Die Terraner begegneten erstmals 1971 einem Hyperfunkgerät. Dieses stammte aus arkonidischer Fertigung und befand sich in der AETRON. (PR 5) Diese wiederum übernahmen es von den Akonen, die es wiederum von den Lemurern geerbt hatten.

Der Hyperfunksender der AETRON sendete nach ihrem Absturz ein automatisches Notsignal, wodurch die Fantan-Leute ins Solsystem gelockt wurden. (PR 5)

Seit der Erhöhung der Hyperimpedanz ist die Gewinnung der Trägerwellen und deren Modulierung bedeutend schwieriger geworden, was sich in einem enormen Rückgang der Reichweite und Übertragungsqualität bemerkbar macht.

Quellen