ID-Karte

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ID-Karten dienen auf Terra der Identifikation von Personen.

Sie werden gelegentlich auch Identifikationsmarken (PR 580, S. 41), Identifikationsplakette (PR 973) oder Identifikationsplättchen (PR 973) genannt.

Darüber hinaus gibt es noch eine für militärisches Personal entwickelte Identifizierungsmarke.

Eine ähnliche Identifizierungstechnologie wurde während der Aphilie in Form der Personal-Identifizierungs-Kodegeber verwendet. (PR 700)

Übersicht

Im 35. Jahrhundert war es auf Terra bereits üblich geworden, dass alle Menschen gleich nach ihrer Geburt registriert wurden und eine ID-Karte erhielten. Die Registrierung erfolgte durch nahezu unfehlbare Identifikationsroboter. »Nahezu« deshalb, weil auch Fälle bekannt geworden sind, in denen die Identifikationsroboter erfolgreich manipuliert werden konnten und so ID-Karten ausgestellt wurden, deren Datensätze unbekannt blieben. (PR 580, S. 41)

Die Karte selbst war unscheinbar. Nur Name und Geschlecht waren in erhabener Schrift erkennbar. Alle weiteren Informationen waren magnetisch auf der Karte gespeichert. Neben den Angaben über Name, Geburtstag und Kontonummer wurden zu dieser Zeit auch komplexe Daten wie zum Beispiel besondere Charakteristiken des Gehirnwellenmusters auf der ID-Karte gespeichert. Das Gehirnwellenmuster allein enthielt achtzehn verschiedene Koeffizienten, deren Kombination bei jedem Menschen unterschiedlich sind. (PR 581, S. 56 - 58)

Insgesamt waren 128 Parameter erforderlich, um eine ID-Karte ausstellen zu können. Außer den Registrierungsrobotern konnten auch besonders autorisierte Mitarbeiter des Zentralamts für Statistik ID-Karten beantragen beziehungsweise ausstellen. Nach Eingabe der Parameter war die Eingabe von einundzwanzig Instruktionen erforderlich. Eine Absicherungsmaßname gegen Unbefugte bestand darin, bei Eingabe einer bestimmten vorbereiteten Instruktion einen Alarm auszulösen. Damit konnten Mitabeiter, die zum Ausstellen einer ID-Karte gezwungen wurden, diese Absicht vereiteln. (PR 581, S. 58–59)

Im 36. Jahrhundert hatten sie die Form von Plaketten, mit denen man mit öffentlichen Gleitern fahren konnte oder das öffentliche Kommunikationsnetz nutzen konnte. Kinder trugen sie an ihrem Handgelenk. (PR 973)

Anfang des 16. Jahrhunderts NGZ konnte die ID-Karte zumindest innerhalb des Solsystems verwendet werden, um bargeldlos zu bezahlen. (PR-Trivid 2)

Geschichte

Nachdem sich im Mai des Jahres 3444 die sogenannten Altmutanten mit ihren nichtregistrierten, künstlichen Synthokörpern auf der Flucht vor Perry Rhodan befanden, gelang es ihnen, für die sieben männlichen Synthokörper durch Manipulation von Registrierungsrobotern ID-Karten mit unbekanntem Inhalt zu beschaffen. Ein unter dem Namen Bivar Onrain als Assistent des Amtsleiters des Zentralamts für Statisik eingeschleuster Altmutant versuchte, den Amtsleiter Dr. Eldor Savrin zu beeinflussen und eine ID-Karte für eine Frau mit Namen Sanine Marechal Bouffat ausstellen zu lassen. Savrin überredete Onrain, zuerst eine ID-Karte für eine fiktive Person zu erstellen, um Onrain zu zeigen, dass das Zentralamt für Statistik tatsächlich eine autorisierte Eingabestelle sei. Onrain war einverstanden. Savrin schlug den Namen Sykes Pomerance Olpin sowie einige anscheinend erfundene Daten vor, die Onrain akzeptierte. Diese ID-Karte wurde ohne Zwischenfälle erstellt und Dr. Savrin war es gelungen, Onrains Aufmerksamkeit zu verringern. Bei der Eingabe der Daten für Sanine Marechal Bouffat konnte Savrin schließlich die Eingabe durch die Verwendung einer speziellen Instruktion als erzwungen kennzeichnen und Alarm auslösen. Onrain und die anderen Altmutanten flohen daraufhin aus dem Zentralamt. (PR 581, S. 56–59)

Quellen