Im Mikrokosmos gefangen

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Überblick
Serie: Perry - Unser Mann im All (Band 33)
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© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Star-Galerie
SOLAR-Klasse.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Titel: Im Mikrokosmos gefangen
Untertitel: Ein fesselndes, abgeschlossenes Weltraumabenteuer mit Perry Rhodan
Enthaltene Geschichten:
  • Im Mikrokosmos gefangen
  • Atlan: Das Gespensterschiff
Autor: William Voltz und Hans Kneifel (Atlan-Teil)
Zeichner & Illustratoren:

...

Erstmals erschienen: Donnerstag, 7. Mai 1970
Star-Galerie:

Schlachtkreuzer der SOLAR-Klasse

Handlung

Im Boran-System umkreist eine einsame Raumstation den einzigen bewohnten Planeten. Ein geheimnisvoller Funkspruch hat Perry und seine Freunde angelockt. Das Vorhandensein der Raumstation ist ihnen völlig neu. Im Inneren der Station ist Perrys Raumschiff auf den Bildschirmen gut zu sehen. Mantas, ein Wissenschaftler von Boran, beobachtet zufrieden die Ankunft der Terraner. Der Papagei auf seiner Schulter lobt sein Herrchen.

Dann, als das Kugelraumschiff sich in einer günstigen Position befindet, aktiviert Mantas seine teuflische Waffe. Unsichtbare Strukturstrahlen greifen nach Perrys Raumschiff. Perry und seine Freunde beobachten erstaunt, wie sich die Raumstation anscheinend immer weiter aufbläht. Doch Perry versteht sofort die Zusammenhänge. Es ist nicht die Station, die größer wird, sondern der Kugelraumer schrumpft! Bevor sie als manövrierunfähiges Staubkorn im Weltall treiben, entschließt sich Perry zur Landung auf Boran.

Im Landeanflug sehen die Terraner Städte und Straßen, die von Menschen bevölkert sind. Alles scheint die normalen Größenverhältnisse zu haben. Doch dann landet das Raumschiff abseits zwischen ein paar riesigen Blumen. Nach dem Aussteigen ertrinken Perry und Bully fast, als sich ein paar Tautropfen von der Blüte einer Blume lösen. Das Raumschiff kippt um und wird davongeschwemmt. Bully und Perry sind nun von den anderen abgeschnitten und setzen ihren Weg zu Fuß fort.

Kurz darauf wird Bully von einer Ameise angegriffen. Perry kann sie mit seinem Handstrahler erledigen. Glücklicherweise reicht die Energie der Miniaturwaffe für das Insekt. Nachdem sie später fast in einer Wolke aus Sporen erstickt sind, entdeckt Perry ein billiges Transportmittel. Er und Bully hängen sich an die Gewebefäden von abgefallenen Blättern. Sie werden von einem Windstoß hoch in die Luft befördert und landen sanft in der Nähe einer altertümlichen Festung. Die Festung stimmt in ihren Proportionen mit der Größe der Terraner überein. Perry und Bully sind jedoch nur den Bruchteil eines Hundertstel Millimeters groß. Dann überlegen sich Bully und Perry, wie sie in die Festung gelangen können.

In der Zwischenzeit wird Perrys Raumschiff von den Tautropfen an einen unbekannten Ort geschwemmt, wo es strandet.

Perry und Bully haben ein verschlossenes Tor entdeckt. Doch bevor sie klopfen können, erscheint ein fliegender Roboter und trägt beide in das Innere der Festung. Im Hof der Festung stehen supermoderne Gebäude. Der Roboter landet und Perry und Bully machen die Bekanntschaft mit Sharto, dem Anführer auf Boran. Sharto erkundigt sich, ob auch Perry in die Falle von Mantas getappt ist. Auf Perrys Nachfrage erzählt Sharto die Geschichte seines Volkes. Mantas, ein genialer Wissenschaftler, entdeckte die Strukturstrahlen. Doch die Macht, die er dadurch erlangte, machte ihn wahnsinnig. Er verbannte die Boraner in den Mikrokosmos. Dann startete er mit einer Raumstation in das All, um Perry Rhodan zu überlisten.

Perry gibt sich zu Erkennen. Dann fragt er Sharto, ob den Boranern das Geheimnis der Strukturstrahlen bekannt ist. Sharto bejaht die Frage, doch niemand kann an die Anlage heran. Mantas hat ein Wesen als Wächter geschaffen, das die Boraner den ALLESKAPUTTMACHER nennen. Wird die Kreatur nicht gefüttert, wütet sie und vernichtet Menschen und Gebäude. Sharto zeigt Bully und Perry das riesige Wesen, das in einer Halle untergebracht ist. Es ist halb organisch und halb mechanisch. Bully fragt, ob schon mit Gift versucht wurde, den ALLESKAPUTTMACHER zu töten. Sharto bestätigt. Doch Gift macht der Kreatur nichts aus. Dann hat Perry eine Idee. Er möchte die nächste Fütterung abwarten.

Als die Fütterung beginnt, springt Perry mit einem Messer bewaffnet in den Metalltrichter, der dem ALLESKAPUTTMACHER zur Nahrungsaufnahme dient. Nun ist er im Inneren der Kreatur. Er arbeitet sich durch Kanäle und Gänge bis zum Nervenzentrum vor und sticht mit dem Messer hinein.

Entsetzt sehen Bully, Sharto und die anderen Boraner, wie die Kreatur zu toben beginnt und die Halle zum Einsturz bringt. Sharto glaubt, das Ende der Welt sei gekommen und das Perry tot ist. Im Inneren der Kreatur kann sich Perry mit Mühe festhalten. Dann, als die Bewegungen langsamer werden, entdeckt er eine Öffnung und zwängt sich ins Freie. Der ALLESKAPUTTMACHER ist tot. Sharto und die Terraner begutachten die Schäden, die jedoch nicht so schlimm sind wie befürchtet.

Zwei Tage später ist es soweit. Sharto und einige andere Wissenschaftler haben Mantas Strukturstrahler einsatzbereit gemacht. Perry und Bully werden zuerst auf ihre normale Größe gebracht. Staunend stehen sie neben der Festung, die nun für sie wie ein Spielzeug aussieht. Doch nach und nach erhalten alle Boraner ihre Größe zurück. Perry und Bully verabschieden sich. Sie wollen das Kugelraumschiff suchen.

Redhorse, Goratschin und die anderen Besatzungsmitglieder sind ebenfalls nicht untätig geblieben. Sie haben eine Expedition gestartet, um die riesenhafte Umgebung zu erkunden. Plötzlich bebt die Erde! Dann senkt sich ein riesiger Stiefel herab und Bullys Zigarettenkippe landet knapp neben Goratschin. Goratschin erkennt sofort die Gelegenheit. Zusammen mit Redhorse nutzt er die Glut der Kippe, um ein Feuer zu entfachen. Perry wird auf das Feuer aufmerksam und vermutet ein Signal seiner Freunde. Redhorse, Goratschin und die anderen hetzen zurück zum Raumschiff. Das Flammenmeer breitet sich dicht hinter ihnen aus.

Wenig später entdecken Bully und Perry das miniaturisierte Raumschiff. Perry hebt es vorsichtig hoch, es passt in eine Hand. Bully und Perry bringen das Raumschiff zurück zur Festung, wo es ebenfalls wieder vergrößert wird. Dann lässt er den Strukturstrahler an Bord bringen und startet.

Als sich Perrys Kugelraumschiff in normaler Größe der Raumstation von Mantas nähert, erlebt dieser eine böse Überraschung. Bevor der wahnsinnige Wissenschaftler reagieren kann, setzt Perry seinerseits die Strukturstrahlen gegen ihren Erfinder ein. Mantas Raumstation schrumpft zur Spielzeuggröße zusammen. Dann lässt es sich Perry nicht nehmen, persönlich mit einem Raumanzug bekleidet die Raumstation von Hand einzufangen und nach Boran zu bringen.

Mantas wird zu einem Leben in der Miniaturfestung verbannt. Als er Perrys Raumschiff starten sieht, begeht Mantas Selbstmord und erschießt sich. Der Papagei sitzt nun auf dem toten Wissenschaftler und lobt ihn noch immer.

Atlan – Das Gespensterschiff

Tom und Dave, zwei Mitarbeiter des Raumhafens von Terrania, sehen auf ihrem Bildschirm, wie die X 2002 der TERRA-Flotte von einer Expedition zurückkehrt. Dave hat die Vorahnung, dass mit dem Raumschiff etwas nicht stimmt. Dann landet das Schiff ohne Komplikationen, nur die Schleusen öffnen sich nicht. Niemand geht von Bord. Die USO wird alarmiert.

Als eine der Schleusen aufgeschweißt wird, dringt ein intensiver Pflanzengeruch aus dem Raumschiff. Es wird durchsucht, doch die Mannschaft aus Biologen bleibt verschwunden. Dann vernichten sich die pflanzlichen Proben im Raumschiff selbst. Feuer brechen aus, zuerst im Raumschiff, dann auf dem ganzen Raumhafengelände. Auch im biologischen Labor des Raumhafens geschehen seltsame Dinge. Unterlagen fliegen wie von Geisterhand in die Aktenvernichter und Speicherbänke geraten in Brand.

Atlan und Rico beraten sich. Atlan entschließt sich, das Ziel der X 2002 anzufliegen, den Planeten Sais. Diese Welt liegt 35.000 Lichtjahre von Terra entfernt. Als sich Atlans Raumschiff dem Planeten nähert, gerät er unter den Einfluss einer unheimlichen Macht. Er beginnt unsichtbar zu werden. Rico kann jedoch nichts feststellen und bleibt unbeeinflusst. Dann landet das Raumschiff auf Sais. Als Rico von Bord geht, trifft er auf Pflanzenwesen, die wie aufrecht gehende Blumen aussehen. Die Pflanzen geben sich als intelligente Lebensform zu erkennen. Sie hindern ihn nicht daran, eine Halle am Rande des Raumhafens zu betreten. Dort liegt die Besatzung der X 2002. Doch die Biologen sind nicht tot, nur betäubt. Ein Pflanzenwesen erklärt, dass sie als abnorme Entwicklung abgestempelt worden waren, daher wurden die Menschen bestraft. Die X 2002 wurde automatisch nach Terra geflogen und mit Para-Impulsen sorgten die Pflanzenwesen für die Vernichtung aller Daten über sie.

Rico ist nicht beeinflussbar und demonstriert seinerseits seine Überlegenheit, indem er mit seiner Strahlwaffe ein Gebäude zerstört. Das macht die Pflanzenwesen verhandlungsbereit. Rico schlägt ihnen eine friedliche Koexistenz mit den Menschen vor. Nach kurzer Beratung sind die Pflanzenwesen einverstanden. Die Besatzung der X 2002 wird an Bord von Atlans Raumschiff gebracht. Auch Atlan wird wieder sichtbar.

Später, als Atlan, Rico und ein Pflanzenwesen friedlich miteinander reden, merkt Rico an, dass erst eine Maschine kommen musste, um den Menschen zu zeigen, wie sie sich zu verhalten haben. Atlan erwidert lachend, dass Rico eben perfekt sei.