Indica

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Die Nexialistin Dr. Indica war 1346 NGZ ein Besatzungsmitglied des Hangay-Geschwaders und an Bord des Flaggschiffes RICHARD BURTON stationiert. Einen Vornamen besaß sie nicht, laut eigener Aussage behaupteten böse Zungen, ihr Vorname sei »Doktor«.

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Heft: PR 2409
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Die Kolonialterranerin mit einem Schuss Arkonidenerbgut war 1,88 m groß. Sie hatte dunkle Haare mit weißen Strähnen, wobei die Strähnen nicht künstlichen Ursprungs, sondern Teil des arkonidischen Erbgutes waren. Ihr linkes Auge war fast schwarz, ihr rechtes rot. Nach Atlans Dafürhalten besaß sie eine überaus ansehnliche Figur, die durch ihre hautenge schwarze Kleidung noch betont wurde. Ihre Kleidung war mit silbernen Tech-Applikationen besetzt, die sie frei programmieren konnte. Sie wurde meist von einem fassförmigen Roboter namens Deco-2 begleitet.

Ihr Körper verströmte einen leichten nussigen Duft, der Atlan an eine Palisa-Nuss erinnerte.

Charakterisierung

Sie sprach mit glasklarer, Autorität gewohnter Stimme. Sie war sich ihrer fachlichen und menschlichen Qualitäten bewusst. In Gespräche ging sie stets sehr gut vorbereitet, wobei sie die oben angesprochenen Applikationen gerne verwendete.

Allgemeines

Aufgrund einer leitenden Funktion in der Vergangenheit war sie mentalstabilisiert. Laut Hajmo Siderip war sie eine ausgebildete Dagor-Kämpferin.

Geschichte

Die am 21. Februar 1310 NGZ auf dem blockfreien Wissenschaftlermond An'Olbukan geborene Kolonialterranerin war bereits mit der LEIF ERIKSSON II unter Perry Rhodan im Sternenozean von Jamondi unterwegs. Da auf dem Wissenschaftlermond An'Olubkan sowohl für die LFT, als auch das Kristallimperium gearbeitet wurde, war sie zuvor intensiv vom TLD überprüft worden. Ihr wurde danach absolute Vertrauenswürdigkeit bescheinigt.

An Bord der RICHARD BURTON war sie eine Nexialistin z.b.V. ohne feste Einbindung in die Bordroutine. Ihre Aufgabe war es, zwischen den einzelnen Wissenszweigen zu vermitteln und sie im Auge zu behalten.

Als sich am 15. Juni 1346 NGZ, etwa 300.000 Lichtjahre von Hangay entfernt, der Prozessor Rutmer Vitkineff von der Hyperdim-Matrix ESCHERS abkapselte, einen Aktionskörper erzeugte und sowohl die Parapositronik als auch die RICHARD BURTON unter seine Kontrolle zu bekommen versuchte, war sie an der Lösung des Problems beteiligt.

In der Folgezeit vermittelte sie häufig zwischen den einzelnen Wissenschaftlern an Bord und wurde von ihren Kollegen gerne als Sprecherin bei Konferenzen mit der Schiffsführung eingesetzt. Außerdem kamen Indica und Atlan sich auch menschlich näher.

Bei der Überwindung des Grenzwalles um Hangay gelang es ihrer Arbeitsgruppe, die Signale eines Raum-Zeit-Routers zu entschlüsseln. Dem Raum-Zeit-Router konnte mittels gefälschter Daten ein schiffbrüchiger Traitank vorgegaukelt werden, dem der Router mit sicheren Daten für die Durchquerung des Grenzwalles weiterhalf.

Im Juli 1346 NGZ stellte sie in der Raumstation Schwinge-von-Raffat wichtige Daten über den Entstehungsprozess der Proto-Chaotischen Zelle im Segarenis-Sternhaufen sicher.

Als Atlan Mitte August allein nach Kalifurn flog, um einen Entropischen Zyklon hautnah mitzuerleben, gab Indica ihm Deco-2 mit, dessen Bioplasma-Komponente sie sicherheitshalber entfernt hatte. Sie war bereit, ihr eigenes Leben in einer Rettungsmission zu riskieren, als Atlan sich nicht mehr meldete. Dazu kam es allerdings nicht, da der aufziehende Zyklon jegliche Aktionen unmöglich machte. Atlan kehrte nach Abzug des Zyklons wohlbehalten zur RICHARD BURTON zurück. Indica gab sich reserviert: Sie tat so, als sei sie nur deshalb erfreut, weil sie Deco-2 unbeschädigt zurückerhielt.

Quellen

PR 2408, PR 2409, PR 2410, PR 2411, PR 2418