JIKULST

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.

Die JIKULST war ein Raumschiff der Ligriden.

Technische Details

Das Schiff war 1290 Meter lang, 210 Meter breit und 189 Meter (Atlan 770) hoch. Das ehemalige Transportschiff verkehrte zwischen Enterny und Manam-Turu. Mit dem Umbau waren die Schutzschirme deutlich verstärkt worden. Die Panzerung des nunmehrigen Fernraumschiffes war wesentlich dicker und schwere Waffen wurden eingebaut, ebenso neueste Fernortungsanlagen, Individual-Mehrzweck-Aufzeichnungsgeräte und sämtliche bekannten Nachrichtensysteme. Die Offensivwaffen waren trotz der Aufrüstung nicht von großer Bedeutung, wohl hingegen die Defensivsysteme. (Atlan 768)

Die Besatzung setzte sich aus 350 Dienerinnen und Dienern des Gward und 350 des Gwyn zusammen. (Atlan 768)

Es gab gewaltige Triebwerke und Hilfstriebwerke, zwei schrägstehende Stabilisierungsflossen, lange Antennen und einen kreisförmigen Hangarverschluss im letzten oberen Drittel des Schiffes. 30 Beiboote und 30 Raumjäger waren in den Hangars untergebracht. (Atlan 768)

Das Überlichttriebwerk bezog seine Energie über einen Hyperraumzapfer. (Atlan 768)

Bekannte Besatzungsmitglieder

Darstellung

Risszeichnung: »Ligridischer Forschungskreuzer JIKULST« (Atlan 768) von Manuel de Naharro

Geschichte

Im Jahre 3820 wurde die JIKULST umgerüstet und auf BASTION II für eine Expedition in die Galaxie Bennerton vorbereitet. Der Planet Fjukium war das Ziel des Fernraumschiffes. (Atlan 768)

Der Start der JIKULST wurde von der KLINSANTHOR beobachtet. Als das Fernraumschiff Fahrt aufnahm, verließ auch die KLINSANTHOR den  Wikipedia-logo.pngOrbit um Zur guten Aussicht und folgte in großem Abstand der JIKULST. Nach der vierten Linearetappe verschwand das Schiff der Ligriden von den Schirmen des Hyperraumspürers der KLINSANTHOR. Plötzlich tauchte es in unmittelbarer Nähe der KLINSANTHOR aus dem Linearraum und eröffnete sofort das Feuer. Fesselfelder griffen nach der KLINSANTHOR, in die immer wieder Treffer einschlugen. Die Ligriden nahmen Kontakt auf. Fartuloon bat den Diener des Gwyn, das Feuer einzustellen und bot seine Zusammenarbeit an. Der Calurier, Inua und Kornen Fus wurden an Bord der JIKULST geholt und vorerst in ihren Kabinen eingesperrt. Das Schiff setzte seinen Flug nach Bennerton fort. (Atlan 768)

Die JIKULST erreichte den Planeten Fjukium. In dem Sonnensystem waren ebenso wie in der Galaxie Bennerton keine Raumschiffsbewegungen zu orten. Der von Hoonrust erwähnte Illusionsschirm um die Brutwelt existierte nicht mehr. 15 Beiboote und 15 Raumjäger wurden ausgeschleust, während die JIKULST im Orbit blieb. Die Anlagen der Hyptons gab es nicht mehr. Es schien, als ob die Fledermausartigen und die Ikuser den Planeten in den letzten 30 Tagen verlassen hatten. (Atlan 768)

Nach den Entdeckungen auf Fjukium hinsichtlich der Herkunft des ligridischen Volkes wurden die Besatzungen der Beiboote und Raumjäger mit dem Schock kaum fertig. Immer mehr Raumfahrer mussten betäubt und auf die JIKULST gebracht werden. (Atlan 768)

Die Beiboote starteten von Fjukium. Die JIKULST meldete das Eintreffen eines starken Raumschiffsverbandes. Alle Beiboote konnten eingeschleust werden. Erste Schüsse verfehlten die JIKULST. Das Fernraumschiff trat in den Linearraum ein und nahm Kurs auf Manam-Turu. Fartuloon war sich sicher, dass viele Ligriden den Flug nicht überleben würden. (Atlan 768)

Bei seiner Flucht aus der Galaxie Bennerton wurde die JIKULST von der KHEZY-KCOM verfolgt. Kurz vor Erreichen der Randzonen Manam-Turus holte das Kampfschiff der Hyptons das ligridische Fernraumschiff ein und feuerte mehrere Male mit seiner Satyr-Faran-Kanone. Ein direkter Treffer gelang der KHEZY-KCOM nicht. Allerdings wurde die JIKULST in Richtung auf ein Black Hole abgedrängt. Fartuloon sendete Notsignale an Atlan aus. Die weitere Flugrichtung zielte auf den Sternhaufen RC-112. Dort wurde der Notruf beantwortet. (Atlan 770)

Die Explosion zweier weiterer Fusionsbomben legte die Antennenanlage der JIKULST lahm. Ein hyperenergetisches Energiefeld setzte die Ortungsanlagen der KHEZY-KCOM außer Funktion, sodass das ligridische Schiff das Weite suchen konnte. (Atlan 770)

Während sich die JIKULST auf der Flucht vor den Hyptons befand, griff plötzlich ein grünes, irrlichternes Leuchten nach dem Raumschiff. Die Kontrollen zeigten unsinnige Werte an. Alles schien Grün zu sein. Panik begann sich der Ligriden zu bemächtigen. Nach etwa drei Minuten wurde die JIKULST von einer fremden Kraft erfasst und stark beschleunigt. Mit einem peitschenden Geräusch erlosch das grüne Leuchten. Die Anzeigen der Instrumente normalisierten sich wieder. Der Bordpositronik war ebenso wie der Besatzung nicht klar, durch welches Kontinuum der Raumer eigentlich flog. Endlich stürzte die JIKULST in den Normalraum zurück. Die Sterne Manam-Turus waren wieder zu sehen. Es dauerte allerdings nicht lange, als das Schiff erneut von einer unbekannten Kraft gepackt wurde. Die JIKULST wurde auf das Zentrum einer dunklen Zone gezogen. Die Triebwerke wurden abgeschaltet und die Energieerzeugung auf Leerlauf geschaltet. Das Schiff drang in die ungewöhnliche dichte Dunkelwolke ein, die jegliche Ortungsstrahlen verschluckte. (Atlan 777)

Die JIKULST gelangte in eine lichtdurchflutete Zone, die von einem schwachen Energiefeld gegen das Dunkel von Schwarzball abgeschirmt wurde. Das Schiff setzte auf Stahlwelt auf. Beiboote wurden ausgeschleust, um Stahlwelt zu erkunden. Fartuloon, Inua, Kornen Fus und Dennenhor nahmen sich ebenfalls eines der Boote und untersuchten eine der zahlreichen Vertiefungen im stählernen Boden. Nachdem ein Öffnungsmechanismus gefunden wurde, der eine gewaltige Stahlplatte schräg nach unten kippen ließ, startete Cardac die JIKULST und landete das Schiff nahe der Öffnung. (Atlan 777)

Nach der Kontaktaufnahme mit dem Zentralgehirn Stahlwelts informierte Fartuloon Londways, Utamag und Cardac über die Vorfälle im Inneren des künstlichen Planeten. Er warnte die Kriegsherren davor, unüberlegt mit der JIKULST starten zu wollen. Dies würde höchstwahrscheinlich eine heftige Reaktion des Zentralgehirns herausfordern. Das Gehirn wollte, dass sich die Ligriden vermehrten und Stahlwelt bevölkerten. Der Bauchaufschneider schlug vor, dem Zentralgehirn klar zu machen, dass sich unter den Ligriden keine Frauen befanden. Diese müssten erst nach Stahlwelt geholt werden. Nur dann würde das Gehirn erlauben, die künstliche Welt zu verlassen. Cardac garantierte, zwei Tage zu warten. Erst dann würde die JIKULST starten. (Atlan 777)

Fartuloon, Inua und Dennenhor, die Stahlwelt erneut erkundeten, wurde auf einem Bildschirm mit riesigen Ausmaßen die JIKULST gezeigt, in die alle Beiboote eingeschleust wurden. Nur eines der Boote blieb zurück und ein großer Stapel verschiedener Ausrüstungsgegenstände und Nahrungsmittel. Das Zentralgehirn beklagte, dass die Ligriden sich nur damit begnügten, die gefundenen Schätze wegzuschleppen und starten wollten, obwohl sie dazu ausersehen waren, Stahlwelt zu bevölkern und die Kostbarkeiten für immer besitzen zu können. Fartuloons Argument, dass die Männer spätestens in 30 oder 40 Jahren an Altersschwäche sterben würden, ließ das Gehirn nicht gelten. Es erklärte, dass die Ligriden Jahrhunderte leben würden. Der Calurier bat das Gehirn, die JIKULST mit Zugstrahlprojektoren einzufangen, den Start zu verhindern und die Ligriden auf diese Weise nicht zu töten. Die JIKULST beschleunigte und erreichte den Übergang aus der lichtdurchfluteten Zone und Schwarzball. Obwohl das Zentralgehirn beteuerte, das Raumschiff ziehen zu lassen, konnten auch die aktivierten Schutzschirme eine Explosion nicht verhindern. Trümmerstücke bewegten sich auf Stahlwelt zu. Das Gehirn beteuerte sicher gewesen zu sein, dass die Sperren abgeschaltet waren. (Atlan 777)

Quellen

Atlan 768, Atlan 770, Atlan 777