Janvrin

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Janvrin war ein Diener der Superintelligenz ANTI-ES. Von ANTI-ES und Anti-Homunk wurde er auch als Manifest A bezeichnet. Bei den Haawern war er unter dem Namen Arrbos bekannt.

A606 1.JPG
Atlan 606
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Er sah aus wie ein achtbeiniger schwarzer Panther. Der Körper war 2,5 Meter lang und 40 Zentimeter hoch. Der Schweif hatte eine Länge von einem Meter. Im Ober- und Unterkiefer saßen überlange Eckzähne. Janvrins Körperinneres bestand aus Jenseitsmaterie.

Fähigkeiten

Janvrin konnte teleportieren und Schutzschirme durchdringen. Nur durch mehrfach gestaffelte Paratron-/HÜ-Schirme konnte er aufgehalten werden. Beschuss aus Handstrahlern erwies sich als wirkungslos. Er konnte sich mit unglaublicher Schnelligkeit bewegen und verfügte über gewaltige Körperkräfte. So konnte er selbst Roboter zerstören und den Körper eines strukturumgewandelten Haluters zerreißen.

Darstellungen

Geschichte

Irgendwann nach ihrer Verbannung in die Namenlose Zone (also nach 3458) vereinnahmte die Superintelligenz ANTI-ES das Spinar und begann damit, alle Zähler in Werkzeuge umzuwandeln, die unter ihrer Kontrolle standen und von ihr als Manifeste bezeichnet wurden. Ende 3587 oder Anfang 3588 war das aus einem Teil Janv-Zounts erschaffene erste Manifest Janvrin einsatzfähig. (Atlan 616)

Ein anderer Teil Janv-Zounts wurde in einem Gebäude auf der Basis des Ersten Zählers eingekerkert. (Atlan 600)

...

Atlan begegnete Janvrin erstmals Ende 3587 oder Anfang 3588 auf der Basis des Ersten Zählers. (Atlan 606)

Vermutlich war Janvrin zusammen mit Atlan zu der Basis gebracht worden. Laut Kiks Aussage hatte Janvrin jedenfalls früher nicht dort gelebt. (Atlan 600)

Janvrins Aufgabe bestand darin, den unter der Mnemo-Löschung leidenden Arkoniden daran zu hindern, sich an vergangene Ereignisse zu erinnern und Nachforschungen zu betreiben. Atlan sollte unwissend bleiben. Deshalb vernichtete Janvrin alle Aufzeichnungen Atlans und tötete Verynth, der den Arkoniden mit Notizblöcken versorgt hatte. Später tötete er den Haluter Beyl Transot, als sich dieser plötzlich trotz der Mnemo-Löschung wieder an seine Vergangenheit erinnerte und Atlan darüber informieren wollte. Als Atlan ins Innere der Basis vordrang und sich mit den dortigen Wartungsrobotern unterhielt, folgte Janvrin ihm und vernichtete bzw. vertrieb die Roboter. Atlan selbst wurde zwar mehrmals von Janvrin bedroht, aber nicht geschädigt, denn ANTI-ES brauchte Atlan als Geisel und hatte ein Tabu über ihn verhängt. Es gelang Atlan, den eingekerkerten Teil Janv-Zounts zu befreien. Dieser kehrte ins Spinar zurück. (Atlan 600)

Im März 3601 griff Janvrin Atlan erneut an, als sich der Arkonide der Quelle der Mnemo-Löschung näherte. Atlan lenkte eine kleine Jenseitsmaterie-Kugel, die er von Born erhalten hatte, gegen Janvrin. Das Wesen wurde zerfetzt und tauchte zunächst nicht wieder auf. (Atlan 613)

Zwei bis drei Generationen vor 3807 war Janvrin in der Galaxie Xiinx-Markant aktiv. Er erschien bei den Haawern, die ihn danach als unüberwindlichen Kämpfer verehrten. Möglicherweise initiierte er bei diesem Volk den Kampfzwang, dem alle Völker Xiinx-Markants ab einem bestimmten Zeitpunkt unterlagen. Die Haawer errichteten in den Zentralen all ihrer Raumschiffe Standbilder von Janvrin, den sie nur unter dem Namen Arrbos kannten (Atlan 604)

Im Jahr 3807 sorgte Janvrin auf den Kriegsplaneten des Aulerbaul-Systems in Xiinx-Markant für die Einhaltung der Regeln bei den dortigen Kämpfen. Er trat immer dann in Erscheinung, wenn Waffen eingesetzt wurden, die nicht dem Technologie-Level des jeweiligen Kriegsplaneten entsprachen. Da es eine Weile dauerte, bis die auf den Kriegsplaneten gelandeten Solaner dies durchschauten, wurden einige von Janvrin getötet. Der schwarze Panther verwüstete die Leichten Kreuzer STARBUCK, HAGGARD und COONEY so schwer, dass sie kaum mehr als Wracks waren. Damit die Überlebenden gerettet werden konnten, musste Janvrin durch den Einsatz zahlreicher Beiboote abgelenkt werden. Er erschien danach in der SOL, richtete einige Zerstörungen in der Zentrale der SZ-2 an und teleportierte auch in die Hauptleitzentrale, als Breckcrown Hayes vorgab, Auler angreifen zu wollen. Dort wurde er in gestaffelte - und Paratronschirme gehüllt, wodurch er immerhin geschwächt werden konnte. Dennoch konnte er die Schirme durchdringen und fliehen. Er entführte den Auler Zettec von Navas, den die Solaner verhörten. Er setzte den Mann schutzlos im All aus, so dass er starb. (Atlan 601)

Janvrin griff außerdem alle intelligenten Lebewesen an, die in die Dunkelzone von Xiinx-Markant eindrangen. Als die GIRGELTJOFF in die Dunkelzone einflog, erschien er an Bord. Er zerstörte nacheinander die Hauptleitzentrale, die Feuerleitzentrale, das Observatorium, die Hautptantriebssysteme, die Hyperfunkanlage und die Beiboote. Außerdem beschädigte er die Positronik. Mit dem letzten Ein-Mann-Jäger wurde ein Ausbruchsversuch vorgetäuscht. Janvrin folgte dem robotgesteuerten Boot und zerstörte es. In der Zwischenzeit wurden die noch funktionsfähigen Schutzschirme der GIRGELTJOFF aktiviert. Da sie mehrfach gestaffelt waren, konnte Janvrin sie nicht durchdringen. Janvrin erschien erneut, nachdem die GIRGELTJOFF auf Skuzavar notgelandet war, und als der Planet die Dunkelzone beim Umlauf um Skuz durchquerte. Die Solaner suchten unter einer Energiekuppel Zuflucht vor Janvrin. Atlan fragte ihn, wer er sei. Daraufhin wurde dem Arkoniden das Erscheinungsbild des Ersten Zählers übermittelt. Die Energiereserven für die Schutzschirme reichten gerade bis zum Austritt des Planeten aus der Dunkelzone. In der Zwischenzeit tötete Janvrin einige Skuzavarer, bevor er wieder verschwand. (Atlan 602)

Als Hage Nockemann, Blödel, Argan U, Wuschel und der Haawer Glogg mit der ZACK vor der TEPPEW in die Dunkelzone flohen und von den Staubfliegern zu einem Planetoiden gelotst wurden, auf dem eine Statue Janvrins zu sehen war, erschien Janvrin auch dort. Er zerriss einige Staubflieger und wandte sich danach gegen die Solaner. Argan U beschoss Janvrin mit dem Hypervereiser der ZACK. Dadurch wurde Janvrin zwar nicht vernichtet, aber gelähmt. So konnte sich Wuschel ihm gefahrlos nähern. Der Bakwer zerfraß Janvrins Hals, so dass der Kopf abfiel. Daraufhin verwandelte sich der restliche Körper in Nickel und zerfiel zu Staub. (Atlan 604)

Quellen

Atlan 600, Atlan 601, Atlan 602, Atlan 604, Atlan 606, Atlan 613, Atlan 616