Jaranoc

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit dem Offiziersrang Jar. Für weitere Bedeutungen, siehe: Jar.

Die Jaranoc waren zunächst ein Hilfsvolk der Entität VATROX-VAMU und wurden nach dessen Vernichtung zu einem Hilfsvolk der Entität VAMU.

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Heft: PR 2588
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Stardust 4
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Heft: PR 2540
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Makrons Albtraum - Jaranoc
Heft: PR 2520 – Innenillustration
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Erscheinungsbild

Jaranoc sind durchschnittlich um die 2,5 Meter groß bei einer Schulterbreite von 1,5 Metern und einem Gewicht von um die 600 Kilogramm. Sie besitzen einen langen Schwanz. (PR 2523, S. 37)

Auf einem kurzen Hals befindet sich ein keilförmiger Kopf. Dieser läuft in einen gebogenen, braunen Schnabel aus, der einen kräftigen Eindruck macht. Auf den Seiten des Schnabelkamms befinden sich Riechöffnungen, die jeweils etwa so groß wie der Daumen eines Terraners sind. Das Gesicht wird von Hornplättchen bedeckt. (PR 2523, S. 37)

Oberhalb der von faltigen Hautwülsten umrandeten Augen tragen Jaranoc zwei spitz zulaufende Hörner. Die Stirn ist breit und gewölbt. Sie geht in einen knöchernen, halbrunden und mit Stacheln besetzten Nackenschild über. Dieser ist gut einen Meter breit und ungefähr so dick wie der Finger eines Terraners. (PR 2523, S. 37)

Anmerkung: Die Beschreibung bezieht sich auf das Aussehen der im Jahre 1463 NGZ auf Katarakt gesichteten Jaranoc. Es ist unklar, inwiefern das Erscheinungsbild anderer Angehöriger des Volkes von dieser Beschreibung abweicht (z. B. wäre vorstellbar, dass die Größe des Nackenschildes variiert oder die durchschnittliche Größe lediglich bei den beobachteten Soldaten 2,5 Meter beträgt). Die Körperform erscheint einem aufrecht gehenden Triceratops nicht unähnlich.

Paragabe

Jaranoc versetzen sich in die sogenannte Kampftrance, die ihren Geist erweitert, all ihre Sinne schärft und unermessliche Potenziale freisetzt. Im Zustand der Kampftrance können die Jaranoc Psi-Kräfte erlangen. Nur wenige Jaranoc können die Kampftrance bewusst herbeiführen. Sie dauert dann an, bis der Kämpfer sich bewusst aus ihr löst.

Charakterisierung

Die Jaranoc haben einen hoch entwickelten Ehrbegriff, der auch im Kampf gilt. Es wird als ehrlos betrachtet, ein Gemetzel unter wehrlosen oder unterlegenen Gegnern anzurichten. Ein solcher Vorfall wird als Barihch bezeichnet. Wenn Beratungen abgehalten werden müssen, nehmen die Beteiligten in einem rituellen Kreis Platz.

Eine weitere strenge Regel in der Kultur der Jaranoc ist eine Lebensschuld, in die ein Jaranoc in Folge eines verlorenen Duells fällt. Dem Sieger eines Duells ist der besiegte Jaranoc, sollte er ihn am Leben lassen, mit seinem Leben verpflichtet und muss ihm treu ergeben sein. Fortan muss er das Leben eines Vasallen führen und seinem Bezwinger überallhin folgen. Diese Regel führt, zum Beispiel im Falle des Jaranoc Kardo Tarba, zu Problemen gegenüber der natürlichen Verpflichtung eines jeden Jaranoc seinem Volke und dessen Herrn VATROX-VAMU zu dienen. Dieser Widerspruch scheint in der Gesellschaft der Jaranoc nicht berücksichtigt und nicht klar geregelt zu sein. (PR 2560)

Ein Sprichwort der Jaranoc besagt:

Zitat: »[...] Feuer und Wasser sind zwei treue Diener, aber auch zwei schlimme Herren. [...]« (PR 2587, S. 10)

Bekannte Jaranoc

Gesellschaft

Militärische Organisation

Die Truppen der Jaranoc gliedern sich in Jara-Divisionen. Von der vierten Jara-Division unter dem Kommando von Kardo Tarba bei dem Einsatz auf Katarakt ist bekannt, dass ihr um die 10.000 Soldaten angehörten und ihr circa 300 Kampfgleiter zur Verfügung standen. Kommandiert wird eine Jara-Division von dem mittleren Offiziersrang eines Jar. (PR 2523)

Raumschiffe

Die Jaranoc verwenden verschiedene Raumschiffstypen. Dazu gehören kleinere Einheiten, die entfernt an Wespen erinnern. Sie bestehen aus drei unterschiedlich großen Ellipsoiden und machen einen aggressiven, aber auch eleganten Eindruck. Die größte bekannte Einheit dieses Typs ist insgesamt 540 Meter lang und somit weit größer als das durchschnittliche Wespenschiff. Es dient als Trägereinheit für den Hyperdim-Perforator bzw. ist mit diesem identisch. Der »Kopfteil« ist 55 Meter lang, auf den »Thorax« entfallen 320 Meter. Das Heck hat eine Länge von 165 Metern. Der größte Durchmesser beträgt 45 Meter. Die Außenhülle hat eine schmutzig-gelbe Farbe.

Ein weiterer Typ hat die Form eines Kegelstumpfs und ist 3800 Meter lang. Der Bug hat einen Durchmesser von 1200 Metern, das Heck durchmisst 2300 Meter.

Risszeichnung

»Jaranoc-Schlachtschiff« (PR 2579) von Johannes Fischer und Rainer Castor

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Krieger der Jaranoc
Heft: PR 2523 – Innenillustration
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Der Jaranoc Kardo Tarba
Heft: PR 2587 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Geschichte

Vorgeschichte

Legenden der Jaranoc zufolge gab es einst nur einen einzigen Jaranoc. Er war ein schwaches Wesen, das allgemein verspottet wurde. Es stürzte sich in eine Sonne, um zu sterben, wurde jedoch von VATROX-VAMU gerettet und ging gestählt aus diesem Ereignis hervor. VATROX-VAMU verlieh ihm große Kräfte und machte ihn zu seinem Diener. Aus diesem Jaranoc erschuf VATROX-VAMU die erste Division von Jar. Die Jaranoc vernichteten ganze Sonnensysteme und rächten sich auch an jenen, die den ersten ihrer Art verspottet hatten. Sie metzelten die bereits besiegten Gegner nieder. So kam es zum ersten Barihch. VATROX-VAMU bestrafte die Jaranoc, verschonte sie aber und trug ihnen auf, ihre Ehre nie wieder zu verletzen. Eines Tages erreichten die Jaranoc die Welten von Xant. VATROX-VAMU wartete an den Grenzen dieses Sternenreiches und verkündete, dort lebten seine Feinde. Die Jaranoc sollten dort alles Leben vernichten. Der erste Jaranoc musste sich opfern. Sein Geist inspirierte die anderen, so dass sie erstmals in die Kriegstrance fielen und siegreich blieben. Den Körper des ersten Jaranoc nahm VATROX-VAMU mit an den Ort, an dem er sich aufhält. (PR 2540)

Zu einem unbekannten Zeitpunkt versuchte VATROX-VAMU die Immaterielle Stadt Connajent zu erobern, während sie bei einer Station ihrer »Rundreise« materiell wurde. Die Stadt entzog sich dem Zugriff, indem sie weiterreiste. In die Stadt eingedrungene Jaranoc-Truppen und ein Splitter VATROX-VAMUS wurden dabei mitgerissen. Die Jaranoc wurden von den Bewohnern der Stadt für den zunehmend schlechter werdenden Zustand Connajents verantwortlich gemacht und gejagt. (PR 2559)

Bereits um etwa 1453 NGZ - als Sichu Dorksteiger 20 Jahre alt war - kam es in der Galaxie Anthuresta zu Kämpfen zwischen den Jaranoc VATROX-VAMUS und der Frequenz-Monarchie und der mit ihr verbündeten Tryonischen Allianz. (PR 2563)

1463 NGZ

Als Alaska Saedelaere im Jahre 1463 NGZ die Stadt besuchte, war Korte Hanner der letzte der noch überlebenden Jaranoc. Dieser starb im Laufe der folgenden Ereignisse, bevor Alaska die Stadt mit den Waffen des Raumschiffs LEUCHTKRAFT vernichten musste, um die Ausbreitung des Splitters VATROX-VAMUS zu verhindern. (PR 2559)

Bodentruppen der Jaranoc, die über Amethyst-Stadt nach Katarakt im Stardust-System zu gelangen versuchten, wurden erstmals am 3. Januar 1463 NGZ von den Unithern Makron und Miklant beobachtet. Die Propheten der Städte konnten sehen, dass sich Jaranoc und deren Raumschiffe innerhalb der Immateriellen Stadt befanden, aber nicht hinaus gelangen konnten. (PR 2511)

Am 17. Januar materialisierte Amethyst-Stadt endgültig, so dass die Raumschiffe und die Bodentruppen ins Freie gelangten. Sie griffen die Propheten der Städte und die Glücksjäger, die sich hier versammelt hatten, sofort an und versuchten, ins All zu gelangen. Dort wurden die Raumschiffe von Einheiten der Stardust-Flotte abgefangen. Miklant wurde von einem Jaranoc aufgespießt und starb, Makron tötete diesen und einen anderen Angreifer. (PR 2520)

Amethyst-Stadt wurde unter starke Paratron-Riegelfelder gelegt. Darunter erzeugten die Jaranoc eigene Schutzschirme und begannen mit dem Bau des Hyperdim-Perforators. Sie erhielten ständig Nachschub über Amethyst-Stadt, bis diese weiterreiste und wieder immateriell wurde. Insgesamt waren bei Amethyst 200.000 Fußsoldaten und 2500 Kleinraumer der Jaranoc eingesetzt. Sie konnten die Angriffe einer Kompanie der 3. Stardust-Raumlandedivision, die von Icho Tolot unterstützt wurde, lange genug abwehren, so dass der Hyperdim-Perforator ungehindert starten konnte. Die Stardust-Truppen brechen daraufhin ihren Sturmangriff ab, und der Jaranoc Kardo Tarba verzichtete darauf, sie beim Abzug zu verfolgen, da sie hauptsächlich nichttödliche Waffen eingesetzt hatten. (PR 2523)

88.000 Jaranoc blieben ohne Aussicht auf Nachschub und Verstärkung auf Katarakt zurück. Sie saßen weiterhin unter Paratron-Riegelfeldern fest. Eine Kapitulation kam nicht in Betracht, zumal sie die Stardust-Terraner durch ein Barihch beleidigt hatten. Sie erwarteten zwar die Ankunft von VATROX-VAMU, hatten aber nur noch Vorräte für drei Tage. In dieser Situation schlug Vuran Khitar die Tötung der Hälfte aller Jaranoc vor, um der anderen Hälfte ein längeres Überleben zu ermöglichen. Der Vorschlag wurde verworfen. Einige Zeit später wurde eine Wasserader unter dem Lagerplatz der Jaranoc entdeckt. (PR 2540)

Icho Tolot und Eritrea Kush suchten die Jaranoc zu Verhandlungen auf. Um seinem Volk eine ehrenvolle Kapitulation zu ermöglichen, forderte Kardo Tarba den Haluter zu einem Zweikampf auf Leben und Tod heraus. Im Fall seines Sieges sollten die Stardust-Terraner die Jaranoc mit Vorräten für zehn Tage versorgen. Im Fall seiner Niederlage wäre es den Jaranoc möglich, ohne Gesichtsverlust zu kapitulieren, so dass ihr Überleben ebenfalls sichergestellt wäre. Das Duell fand am 5. Februar 1463 NGZ statt. Kardo Tarba rechnete mit seinem Tod, wollte Tolot aber einen guten Kampf liefern. Er versetzte sich daher in Kampftrance und machte den Boden durchlässig, so dass Tolot versank. Danach verfestigte er den Untergrund wieder. Allerdings verausgabte er sich dabei so sehr, dass er zusammenbrach. Der Haluter konnte sich problemlos befreien. Er verzichtete jedoch darauf, seinen Gegner zu töten. Die Gesetze seines Volkes verlangten von Kardo Tarba, sich zum Vasallen seines Bezwingers zu erklären. (PR 2540)

Am 8. Februar erschien VATROX-VAMU außerhalb des Stardust-Systems und vertrieb VATROX-DAAG sowie eine aus Schlachtlichtern bestehende Flotte, die sich Gefechte mit Kegelstumpfraumern der Jaranoc geliefert hatten. Am 11. Februar machte der Hyperdim-Perforator den Sextadim-Schleier für VATROX-VAMU durchlässig. Die Entität drang ins Stardust-System ein und unterjochte die meisten Bewohner auf mentalem Wege. Die Jaranoc blieben unbeeinflusst. (PR 2541)

In der Folge durchsuchten die Jaranoc das Stardust-System nach Hinweisen auf die Frequenz-Monarchie. Die 88.000 Jaranoc, die bisher auf Katarakt festsaßen, wurden von Kegelstumpfraumern aufgenommen. Die Jaranoc besetzten unter anderem sogar die Raumstation SOLAR SYSTEM, verließen diese aber bereits am 14. Februar wieder. Die Jaranoc versuchten sogar, über die Nebeldome auf Aveda, Trondgarden, Katarakt und Zyx nach Talanis vorzudringen, diese Vorhaben schlugen aber allesamt fehl. Am 30. April 1463 NGZ gelang es schließlich einem Parablock aus parapsychisch begabten Funkenleuten auf der Insel Talanis, VATROX-VAMU und alle Kegelstumpfraumer der Jaranoc weit aus dem Stardust-System hinauszuschleudern. Der einzige Jaranoc, der somit im Stardust-System verblieb, war Kardo Tarba, der sich weiterhin als Vasallen Icho Tolots sah und sich in der Zwischenzeit von VATROX-VAMU losgesagt hatte. (PR 2560, PR 2561, PR 2568)

Am 10. Mai 1463 NGZ begann VATROX-VAMU mit dem finalen Angriff auf die Frequenz-Monarchie. Etwa 100.000 Kegelstumpfraumer der Jaranoc sammelten sich beim Ankunftssektor Aroscha, 20.000 Raumschiffe griffen das Forschungszentrum TZA'HANATH an. Auch innerhalb der Schneise kam es zu Gefechten zwischen der Frequenz-Monarchie und den Jaranoc. (PR 2587, PR 2588)

Dann begannen die Jaranoc mit ihrem Großangriff auf die Hibernationswelten Hibernation-7 und Hibernation-8. Obwohl es bei Hibernation-7 zunächst danach aussah, als neige sich das Schlachtenglück zugunsten der Frequenz-Monarchie, gewannen bald doch die Jaranoc die Oberhand, und Hibernation-7 wurde zerstört. Dabei wurden 291 Millionen Vatrox getötet. (PR 2588)

Danach wandten sich die Jaranoc Hibernation-8 zu. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Hibernationswelt von 48.500 Schlachtlichtern und 100 Sektorknospen gesichert. Die Angriffsflotte der Jaranoc bestand aus 40.000 Kegelstumpfraumern. Das Kampfgeschehen wankte hin und her, da auf Seiten der Jaranoc immer wieder VATROX-VAMU und auf Seiten der Verteidiger VATROX-DAAG eingriffen. Nachdem VATROX-DAAG vergebens versucht hatte, VATROX-VAMU durch den Einsatz zweier Feueraugen zu besiegen, beschossen die Jaranoc Hibernation-8 mit einer Waffe, die bewirkte, dass der gesamte Handelsstern mit einer gelblichen Schicht überzogen wurde. Diese Substanz war hitzeundurchlässig und sorgte dafür, dass sich das Innere von Hibernation-8 immer weiter aufheizte, bis eine Temperatur von mehreren tausend Grad Celsius erreicht war. Dann brach die Hibernationswelt auseinander, wobei ein Großteil der 397 Millionen Vatrox getötet wurde. (PR 2589)

Kurz darauf vernichtete und verschlang VATROX-VAMU VATROX-DAAG beim Polyport-Hof ESHDIM-3. (PR 2589)

Nach den Kämpfen um die Hibernationswelten versammelten sich etwa 12.000 verbliebene Schlachtlichter der Frequenz-Monarchie an der Schneise. Hier erschienen kurz darauf auch 15.000 Kegelstumpfraumer der Jaranoc. Nachdem der Frequenzfolger Sinnafoch das Ende der Frequenz-Monarchie verkündet hatte, gab er seinen Schlachtlichtern den Befehl, sich in alle Richtungen zu entfernen und sich über ganz Anthuresta zu zerstreuen und so zu versuchen, den Jaranoc zu entkommen. Der Aufbruch der Schlachtlichter war für die Kegelstumpfraumer gleichzeitig das Signal zum Angriff, sodass viele Schlachtlichter bereits beim Abflug von der Schneise zerstört wurden. (PR 2594)

Bis zum 11. Mai 1463 NGZ hatten die Jaranoc auch die Schlacht um das Forschungszentrum TZA'HANATH für sich entschieden. Auch an der Schneise, in der mittlerweile das PARALOX-ARSENAL wiedererschienen war, sammelten sich erneut mehrere tausend Kegelstumpfraumer der Jaranoc. Das PARALOX-ARSENAL selbst verbarg sich selbst in einem weitläufigen Hypersturm-Gebiet, sodass die Jaranoc zunächst nicht erkannten, was hier genau vor sich ging. Sie schickten Raumschiffe in den Bereich der Hyperstürme, um sich Klarheit zu verschaffen, von diesen wurden zahlreiche durch die Hyperstürme selbst und durch die Silberkugeln von Perry Rhodans Begleitern zerstört, die eine Entdeckung des ARSENALS durch die Jaranoc verhindern wollten. Als dann aber VATROX-VAMU persönlich erschien, wurde schnell klar, dass die Jaranoc das ARSENAL entdeckt hatten. Allerdings gelang es dann Piet Rawland und der Sektorknospe QUEEN OF ST. LOUIS, das ARSENAL mit Hilfe eines raumtemporalen Saugtunnels aus der Schneise nach TALIN ANTHURESTA zu versetzen. (PR 2595)

Kurz darauf erschienen etwa 60.000 Kegelstumpfraumer der Jaranoc bei TALIN ANTHURESTA am neuen Standort des PARALOX-ARSENALS, die sich allerdings zunächst passiv verhielten. (PR 2598)

Wenig später handelten Kardo Tarba und Icho Tolot mit Turak Efrin, einem Geschwaderkommandanten der Jaranoc, einen Waffenstillstand im Kampf um das PARALOX-ARSENAL aus. (PR 2599)

Nach der Niederlage von VATROX-VAMU gegen die Superintelligenz ES und der anschließenden Läuterung der neu entstandenen Entität VAMU durch ES und TALIN schlossen sich viele Raumer der Jaranoc VAMU an und verließen mit der Entität Anthuresta. Der restliche Teil der Jaranoc sollte auf geeigneten Planeten in Anthuresta angesiedelt werden. Außerdem machten es sich Kardo Tarba und Icho Tolot auf einer am 14. Mail 1463 NGZ auf TALIN ANTHURESTA stattfindenden Abschlussbesprechung zur Aufgabe, das nun geteilte Volk der Jaranoc wieder zu vereinen. (PR 2599)

1513 NGZ

Anfang Mai 1513 NGZ wurden Perry Rhodan und Eritrea Kush auf dem Planeten Sepura 2 im Kugelsternhaufen Far Away von Wesen angegriffen, die zwar deutlich kleiner und schwächlicher waren als Jaranoc, Rhodan aber dennoch an Jaranoc erinnerten. Rhodan gab diesen Wesen den Namen Pseudo-Jaranoc. (PR-Stardust 1)

Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass die Pseudo-Jaranoc nicht nach dem Vorbild der Jaranoc entstanden waren, sondern nach dem Vorbild der Jaroc, woraufhin sie den Namen Pseudo-Jaroc erhielten. (PR-Stardust 9)

Der einzige echte Jaranoc, dem Perry Rhodan im Jahre 1513 NGZ in Far Away begegnete, trug den Namen Kerat Tinga. Tinga war ein Vasall von Timber F. Whistler, der mittlerweile ein Bote der Superintelligenz TALIN war. Mit Tinga erlebte Rhodan zahlreiche Abenteuer, unter anderem in der Immateriellen Stadt Marhannu (PR-Stardust 3), auf den Planeten Jaroca (PR-Stardust 4, PR-Stardust 5) und Astogur (PR-Stardust 6) und in der fernen Vergangenheit der Pahl-Hegemonie. (PR-Stardust 7)

Anmerkung: in PR-Stardust 12 trat die Superintelligenz TALIN in der Gestalt des Jaranoc Kerat Tinga auf. Ob der Kerat Tinga, auf den Perry Rhodan zuerst traf, ebenfalls eine Inkarnation TALINS und somit gar kein echter Jaranoc war, ist nicht bekannt.

Quellen