Jautiasch dom Cicol

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Jautiasch dom Cicol war der kosmonautische Kommandant des Weltraumzirkusses OSA MARIGA. Dem Adeligen Zweiter Klasse, der somit einem Mittleren Kelch entstammte, oblagen alle Belange der Schiffsführung.

Erscheinungsbild

Der 57-jährige Kolonialarkonide war von hagerer, hochgewachsener Gestalt mit halblangem, silbergrauem Haar. Von seinen Nasenflügeln und Mundwinkeln aus zogen sich tiefe Kerben in sein graues Gesicht, was ihm einen verhärmten Ausdruck verlieh.

Er trug die schmucklose, graugrüne Kombination eines zivilen Kommandanten mit dem Rangzeichen eines Vulkanträgers.

Charakterisierung

In seiner Jugend war er entschlussfreudig gewesen. Später verfolgten ihn Albträume eines verhängnisvollen Einsatzes. Sein Versagen und die ruhelose Flucht vor sich selbst und anderen hinterließen tiefe Spuren in seiner Seele.

Geschichte

Jautiasch dom Cicol war ein ferner Nachfahre von Amonar da Cirol, dem einstigen Administrator des Planeten Larsaf II.

Anmerkung: Amonars Khasurn-Name wird oft auch mit "da Cicol" angegeben. (Obsidian 8, S. 35)

Dom Cicol hatte seine Ausbildung in der arkonidischen Flotte angetreten.

Jahre später, als aufstrebender Offizier, hatte er das Kommando über einen Kreuzer inne. Während eines Einsatzes traf er unbedacht und ohne umfassende Prüfung den Entschluss zu einer Transition, die in einem Asteroidenfeld endete. Der Kreuzer wurde von den Gesteinsbrocken förmlich durchlöchert. Hunderte starben, lediglich die Besatzung der Zentrale überlebte.

Seine Familie des Cicol-Khasurns erwartete den Freitod von ihm, um die Schmach und Schande zu tilgen. Jautiasch jedoch floh vor Khasurn und Flottengericht in den Untergrund. Zunächst diente er auf heruntergekommenen Raumschiffen, bis er aus Geldnot mit der SENTENZA in Berührung kam. Den Klauen der Verbrecherorganisation entkam er durch eine erneute Flucht. In aussichtsloser Situation traf er auf die Orbeki Farfanee, die ihn als Kommandanten zur OSA MARIGA brachte.

Am 18. Prago des Ansoor 12.402 da Ark (April 5772 v. Chr.) befahl dom Cicol den Start der OSA MARIGA vom Planeten Links-Aubertan mit dem Ziel Couratto IV. Die nächste Vorstellung sollte bereits in wenigen Tagen stattfinden, so dass Direktorin Farfanee Kommandant Jautiasch zur Eile ermahnte – auch wenn dieser vor einem aufkommenden Hypersturm warnte.

Kaum bei dem Leuchtfeuer 12-Lokorn angekommen, wurde die OSA MARIGA ohne Vorwarnung von dem arkonidischen Schlachtschiff ROMAN angegriffen und getroffen. Die von Jautiasch eingeleitete Nottransition führte durch den Hypersturm und endete nahe Couratto III. Die OSA MARIGA stürzte auf den Planeten ab und kam schließlich im Meer auf dem Gipfel eines aktiven Vulkans zur Ruhe.

Jautiasch beauftragte Terban und Qandoar Rettungstrupps zusammenzustellen und das Schiff zu durchkämmen. Währenddessen versuchten der Kommandant, Altao Ta-Camlo, in dem Jautiasch den verschollenen Kristallprinzen Atlan zu erkennen glaubte, und die übrigen Mitglieder der Zentralebesatzung, die Positronik zu reaktivieren und die erlittenen Schäden festzustellen.

Kemprey entwickelte den Plan, das Schiff in druck- und wasserdichten Behältern zu verlassen. An Bord gab es insgesamt zehn dieser Container, in denen üblicherweise die Tiere transportiert wurden. Kommandant Jautiasch bestimmte, dass die Tiere in dem Wrack zurückbleiben mussten. Zudem leistete er hervorragende Arbeit. Er spendete den Überlebenden Trost, war überall, wo es erforderlich war, um zu helfen. Er organisierte auch die Vorbereitungen für die Flucht aus dem Wrack. Nach und nach drang Magma in die unteren Sektionen der OSA MARIGA ein.

Die überlebenden 177 Frauen und Männer wurden in die Container eingeschweißt. Ein Hangar und die dazugehörige Schleuse wurden geflutet. Drei der Behälter erreichten schnell die Meeresoberfläche. Jautiasch beaufsichtigte in seinem Raumanzug die Evakuierung. Einer der restlichen Container verkeilte sich zwischen den verbogenen Elementen des Ringwulstes. Der Vulkanträger schaffte es, ihn freizubekommen. Während er dem letzten Container nachblickte, brach sein Trauma endgültig durch. Er zog sich in das Innere der OSA MARIGA zurück. Dort traf er auf das Kecz'dharr, das mit ihm telepathischen Kontakt aufnahm. Es sah in seinem Leben nach dem Tod Farfanees keinen Sinn mehr. Gemeinsam warteten sie auf die Magma, die immer schneller im Schiff hochstieg und dann über ihnen zusammenschlug.

Quelle

Traversan 6