Jere tan Baloy

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Jere tan Baloy – manchmal auch Jere von Baloy – war Akone und kommandierte 1327 NGZ als Maphan das Explorerschiff LAS-TOÓR.

Erscheinungsbild

Er war groß und schlank. Sein schwarzes Haar trug er kurz geschnitten. Er hatte sehr große Hände mit auffallend schlanken, langen Fingern. Trotz seines hohen Ranges trug er stets einen schmutzigen Overall mit zahllosen Taschen, die mit allerlei Krimskrams vollgestopft waren.

Charakterisierung

Wegen seiner mehr als saloppen Art, sich zu kleiden, und seines lockeren Umgangstons wurde Jere tan Baloy oft unterschätzt. Er war jedoch ein guter Kommandant, der auch unter Druck ruhig und gelassen blieb. Seine Offenheit, zum Beispiel den Terranern von der PALENQUE gegenüber, war untypisch für einen Akonen. Die Austauschgeisel Hartich von Küspert behandelte er freundlich und zuvorkommend.

Jere tan Baloy litt unter  Wikipedia-logo.pngAgoraphobie (Platzangst = Angst vor großen freien Flächen). Diese Angst überwand er aber mit der Zeit.

Geschichte

Jere tan Baloy wurde im Jahre 1265 NGZ auf Xölyar geboren. Er studierte am Universitätskomplex in Turma auf Drorah. Er war dort Mitglied der Studentenvereinigung Team Stern*weh, dem auch Solina Tormas und Eniva ta Drorar angehörten.

Die Sternenarchen

Als die LAS-TOÓR im April 1327 NGZ die Sternenarche NETHACK ACHTON entdeckte, kam es zu einer Begegnung mit dem terranischen Prospektorschiff PALENQUE. Jere tan Baloy zeigte sich verhandlungs- und kompromissbereit. Es wurde ein »Gästeaustausch« vereinbart, damit eine friedliche gemeinsame Erforschung der Sternenarche garantiert war – tatsächlich handelte es sich um nichts anderes als um den Austausch von Geiseln. Jere tan Baloy überließ der terranischen Geisel sogar die Kabine des Ersten Offiziers, führte ihn durchs ganze Schiff und gab ihm sogar einen Arbeitsplatz in der Kommandozentrale.

Nach der Rückkehr ins Blaue System wurde Jere, wie alle Besatzungsmitglieder der LAS-TOÓR, im Regenerationszentrum für Stabsoffiziere der Siebten Flotte interniert und einem Verhör durch ein Team des Energiekommandos und der Siebten Flotte unter der Leitung von Achab ta Mentec alias Levian Paronn unterzogen. Eniva ta Drorar und Solina Tormas schafften es allerdings, brisante Dateien ins HistNet einzuspeisen und auf diese Weise einige Zugeständnisse für sich und ihre Freunde, die Terraner, zu erzwingen, unter anderem eine Einflugerlaubnis ins Blaue System und Zugang zur Sternenarche ACHATI UMA.

Nach seiner »Freilassung« kommandierte Jere tan Baloy die LAS-TOÓR beim Vorstoß nach Gorbas-IV. Levian Paronn, der weiterhin in der Tarnidentität als Achab ta Mentec auftrat, floh nach der Vernichtung des Zeittransmitters von dem Planeten und ließ Perry Rhodans Einsatzteam dort ohne Fluchtmöglichkeit zurück. Jere tan Baloy erhielt den Befehl, zurück nach Drorah zu fliegen. Diesen Befehl verweigerte er jedoch, um der Besatzung der PALENQUE zu helfen, die Terraner zu retten.

Die Parzellierung von Drorah und Xölyar

Nach der Verkündung der TRAITOR-Direktive im November 1344 NGZ wurde die LAS-TOÓR zur Landung auf Drorah gezwungen. Die Besatzungsmitglieder konnten den Planeten nicht verlassen, sie waren zu Langeweile und Nichtstun verurteilt. Jere tan Baloy verlor das Kommando über das Schiff. Zusammen mit ihnen beschaffte Jere Waffen und Ausrüstung aus geheimen Lagern des Energiekommandos.

Er war zugegen, als Solina Tormas am 26. Juli 1345 NGZ als Unbeteiligte bei Kämpfen zwischen dem Energiekommando und den Mor'Daer-Besatzern ums Leben kam. Dies weckte in ihm Hassgefühle und den Wunsch nach Rache. Jere und einige andere Schiffskameraden erhielten von Dorn Tevomor einen Signalgeber für mehr als 4000 Sprengladungen, die an allen wichtigen Punkten Drorahs gelegt worden waren. Als Jere das Gerät testete, vernichtete er auf diese Weise unabsichtlich eine High-Tech-Fabrik, wobei viele Akonen starben. Damit sich so etwas nicht wiederholte, benötigte er vollen Zugriff auf alle Funktionen des Geräts, aber das war nur mit einem Code des Energiekommandos möglich.

Zu diesem Zweck wurde der in medizinischer Rehabilitation befindliche Agent Taje Karoon-Baal entführt. Er war allerdings auch freiwillig bereit, Jeres Gruppe zu helfen und sich ihr anzuschließen. Mit Tajes E-Kom-Code hatte Jere die Möglichkeit, 4419 Zielobjekte auf Drorah nach Belieben zu vernichten. Gelegenheit dazu bekam er, als der Dunkle Obelisk am 2. August seine Tätigkeit aufnahm. Jere versuchte, den Ratspalast zu sprengen, in dessen Nähe der Obelisk stand, aber die Impulse des Signalgebers konnten die Dunkelzone offenbar nicht durchdringen. Jere wählte ein anderes Ziel: Einen Turm, in dem die erst jüngst auf Drorah eingetroffenen Kolonnen-Geometer sich befanden. Der Anschlag war erfolgreich: Der Turm wurde völlig vernichtet.

In den nächsten Tagen übernahm Taje Karoon-Baal das Kommando über die Gruppe, was von Jere tan Baloy stillschweigend akzeptiert wurde. Er überließ Taje auch den Signalgeber. Die Gruppe tauchte sicherheitshalber in der Künstlerkolonie Echnaricoll unter. Dort wertete Taje Daten über die Vorgänge im Blauen System aus, die er in einer geheimen Ortungsstation des Energiekommandos gesammelt hatte.

Am 11. August nutzten Taje und Jere einen geheimen Transmitter des Energiekommandos, um die Vorgänge auf Xölyar zu untersuchen, denn die Aktivitäten der Terminalen Kolonne schienen sich auf den Mond zu konzentrieren. Während Jere dort bei der Evakuierung der Überlebenden eines abgestürzten Raumdocks half, zündete Taje mit dem Signalgeber einige Sprengladungen, die wie auf Drorah schon vor einiger Zeit an neuralgischen Punkten gelegt worden waren. Damit erreichte er aber nur, dass die Mor'Daer auf ihn aufmerksam wurden und ihn jagten. Er konnte sie zwar abhängen, erhielt dabei aber einen Streifschuss. Zurück auf Drorah suchte Tajes Gruppe neue Verstecke, sobald der Exagent genesen war.

Als Drorah am 28. August parzelliert wurde, befanden Taje und seine Gefährten sich im Inneren der Parzelle, so dass sie die Vernichtung ihres Heimatplaneten überlebten. Sie entdeckten den nach seinem Kampf gegen Arfyss E'lhacc schwer verletzten Jaghiro Ackan, verschonten ihn jedoch. Sie wollten ihn in ihre Wohnung transportieren, wurden aber von Jaghiros Freunden paralysiert, die sich im Schutz ihrer Dunkelfelder näherten.

Quellen