John Marshall

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Terraner. Für weitere Bedeutungen, siehe: John Marshall (Begriffsklärung).

John Marshall war Chef des Mutantenkorps und Zellaktivatorträger.

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Heft: PR 100
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Heft: PR 270 4.Auflage - Innenillu 1
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Erscheinungsbild

Er hatte sehr glattes, dunkles Haar, hellbraune Augen und trug normalerweise ein Jackett, weil er in der Zentralbank von Brisbane als Kassierer arbeitete. Deswegen legte er auch sehr viel Wert auf Höflichkeit, Sauberkeit und Ehrlichkeit. (PR 4)

Charakterisierung

John Marshall hatte einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und galt als kompromissbereit, aber unbestechlich, was sich vor allem zeigte, als die Springer die Erde in einen Handelsstützpunkt umwandeln wollten. Auf Kritik und Bemängelung seines Äußeren reagierte er sehr ärgerlich, besonders wenn Bully auf ihn herabschaute.

Er trug in der ersten Zeit der Dritten Macht vorsichtshalber immer einen altmodischen Trommelrevolver bei sich. (PR 22)

Obwohl es Mutanten gab, die weitaus vielfältigere Mutantenfähigkeiten als John Marshall besaßen, wurde der Australier immer wieder von Rhodan in Positionen mit hoher Verantwortung eingesetzt, was auf ein besonders enges Vertrauensverhältnis zwischen Rhodan und dem Telepathen schließen lässt.

Bekannte Tarnidentitäten

Paragabe

Er war Telepath. (PR 4)

Erlernte Sprachen

Geschichte

20. Jahrhundert

Er wurde im August 1945 in Brisbane/Australien geboren.

Seine Eltern befanden sich zur Zeit des Atombombenabwurfes in Hiroshima, wodurch seine Erbanlagen verändert wurden. (PR 4)

Marshall entdeckte seine telepathischen Fähigkeiten im Zusammenhang mit einem Überfall auf die Zentralbank von Brisbane, den er vor der Tat noch vereiteln konnte, indem er frühzeitig auf den Alarmknopf trat. (PR 4)

Er stieß als erster Mutant zu Perry Rhodan (sie trafen sich zufällig in einem Restaurant in Los Angeles) und bot ihm spontan seine Dienste an. (PR 4) Marshall gehörte zu den Gründungsmitgliedern des von Perry Rhodan gegründeten Geheimen Mutantenkorps (PR 6)

Im Februar 1972 war er Zeuge, wie ein Individual-Verformer den Körper von F. Lehmann übernahm. Da man den IVs eine Falle stellen wollte, ging man zunächst nicht dagegen vor, sondern beobachtete den Besetzten. Marshall musste dabei sehr vorsichtig agieren, da auch die IVs zur Telepathie fähig waren. (PR 7)

Im Juni 1972 ging Marshall gemeinsam mit Reginald Bull nach Chicago, um Clive Cannon gefangen zu nehmen, der ebenfalls von einem IV übernommen worden war. Sie brachten ihn in die Wüste Gobi, bis die IV's kapitulierten. (PR 9)

Seit 1972 war Marshall offiziell der Chef des Mutantenkorps. 1975 begleitete er Rhodan ins Wega-System, wo die Ferronen durch eine Invasion der Topsider bedroht wurden. PR 10)

Hier stand er mit Dr. Haggard auf Iridul Wache, solange die STARDUST II im Sol-System neu bemannt wurde. Er hatte dabei regelmäßig Kontakt mit dem Thort und entdeckte in dieser Zeit in dessen Gedanken die Existenz der Zeitgruft, die angeblich das Geheimnis der Transmitter, die die Ferronen zwar besaßen, aber nicht bauen konnten, enthielt. (PR 12)

Er half dabei, die Topsider, die sich weigerten, das Wega-System zu verlassen, in eine tödliche Falle zu locken. (PR 13)

1981 begleitete er Rhodan auf die Venus, wo Thora unerlaubterweise den Hyperfunksender benutzen wollte, um Kontakt mit Arkon herzustellen. Ihr Drei-Mann-Zerstörer wurde durch die Venuspositronik abgeschossen und sie machten eine Bruchlandung. Auf ihrem Marsch durch den Dschungel zur Venusfestung gerieten sie zwischen die Fronten der verschiedenen Splittergruppen der Ostblock-Truppen, die 1980 hier hängengeblieben waren. (PR 22)

Er erlebte sehr unangenehme Tage, als er sich allein zum Meer durchschlagen musste, weil er dort mit den Robben Kontakt aufnehmen sollte. So machte er etwa unangenehme Erfahrungen mit einem Hornwühler. Er konnte ihn mit seinem Impulsstrahler zwar treffen, doch das bewirkte nur eine Teilung des Wurms. Nach stundenlanger Verfolgung konnte er einen Teil abhängen und den zweiten Teil schließlich töten. Danach war er so erschöpft, dass er in einen komaähnlichen Schlaf fiel. Als er endlich das Meer erreichte, konnte er keinen Kontakt mit den Robben herstellen. Stattdessen geriet er in das Visier des Ostblock-Soldaten Lwow, der ihn unbedingt töten wollte, da er geradezu eine abergläubische Angst vor ihm hatte. Marshall blieb nichts anderes übrig, als ihn in Notwehr zu erschießen. Dadurch zog er aber erst recht die Aufmerksamkeit von Tomisenkows Leuten auf sich, die ihn jetzt regelrecht einkreisten. Er konnte weitere sechs Soldaten mit dem Impulsstrahler töten. Als die Lage misslich wurde, kamen ihm Perry Rhodan und Son Okura zu Hilfe, die den Gegner mit zwei Haftminen vertrieben. (PR 23)

Nach der Rückkehr zur Erde wurde die Dritte Macht mit den Umtrieben des Overhead konfrontiert. Im Juli 1981 war man ihm zwar schon auf der Spur, konnte jedoch nicht verhindern, dass Crest entführt wurde. (PR 25)

1982/1983 war er Teilnehmer bei der Operation Galaktischer Schachzug und unterstützte vor allem Kitai Ishibashis Anstrengungen, die Patriarchen suggestiv zu beeinflussen. (PR 34)

1984 war er ebenfalls Mitglied der Arkon-Expedition. (PR 39)

Nach der Landung der TITAN auf Honur wurde er von der Nonus-Pest infiziert. Seinen persönlichen Nonus nannte er Tannhäuser. (PR 42)

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Heft: PR 46
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Nach seiner Heilung war er vor allem auf Gom wertvoll im Einsatz. (PR 47)

Im November 1984 kehrte er mit der TITAN nach Terra zurück, wurde aber gleich wieder als Leiter eines zehnköpfigen Mutantenteams in den Einsatz ins Beteigeuze-System geschickt. (PR 48)

Seit ... erhielt er regelmäßig von ES auf Wanderer die Zelldusche.

21. Jahrhundert

Noch unter dem Eindruck, dass die Erde im Jahre 1984 von den Springern scheinbar zerstört wurde, beobachtete er im Jahre 2040 im Geheimen die Forschungen der Aras an einem Serum, das die Alterung von Rhodans Frau Thora und des Arkoniden Crest aufhalten sollte und das er gemeinsam mit der Mutantin Laury Marten erbeuten konnte.

Im Jahre 2044 war er terranischer Verbindungsoffizier auf Arkon und persönlicher Vertrauter Atlans, konnte aber nicht verhindern, dass dessen Zellaktivator vom Anti-Mutanten Sengo Kaata gestohlen wurde.

22. Jahrhundert

Im Jahre 2102 nahm er am Langstreckenerprobungsflug der FANTASY teil. Nach der ungeplanten Entdeckung des Blauen Systems der Akonen und der anschließenden Flucht, überlebte er eine schwere Explosion an Bord. Er gehörte zu den 82 Überlebenden, die auf dem Plasmaplaneten strandeten und später durch die LIZARD von Samuel Graybound gerettet wurden. (PR 100, PR 101)

Marshall war im Rahmen des Unternehmens Verzweiflung Teilnehmer der Zeitreise ins Jahr 3917 v. Chr. Dabei lernte er als Offizier Toote den Ka'Marentis und Vollender des Robotregenten, Epetran da Ragnaari, persönlich kennen. (PR 125)

Im Jahre 2169 war er Leiter der Mutantenschule Crest da Zoltral und musste die bis dato größte Krise des Mutantenkorps miterleben. Der ferronische Divestor Saquola warb viele seiner Schüler als Mitglieder seines Dunklen Korps ab. (PR-Action 25 bis PR-Action 36)

Er nahm an der Reise in die Galaxie Andromeda teil und wurde gemeinsam mit der Mannschaft der CREST III 50.000 Jahre in die Vergangenheit geworfen.

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John Marshall, 2402
Heft: PR 245 – Innenillustration 1
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

24. Jahrhundert

Er bekam im Jahre 2326 einen Zellaktivator überreicht.

25. Jahrhundert

Als Leiter des Korps stand er ab dem Jahr 2400 im Rang eines Generals.

Im Jahre 2423 kontaktierte er Samantha Lund – gemäß deren Aussage in einem Interview – die durch ihre unglaublichen Geschäftserfolge im Verdacht stand, präkognitive Fähigkeiten zu besitzen. Bei den entsprechenden Tests konnte aber keine Paragabe nachgewiesen werden. (PR-TB 96 II, S. 39)

Im Jahre 2435 zählte er zu den Führungspersönlichkeiten des Solaren Imperiums und war an den geheimen Gesprächen über OLD MAN beteiligt.

Marshall wurde mit der Mannschaft der CREST IV nach M 87 versetzt und nahm dort an mehreren Einsätzen zur Erforschung der Galaxis und zur Rückkehr in die Milchstraße teil.

Aufnahme durch ES

Marshall wurde während der Second-Genesis-Krise als Betreuer der erkrankten Mutanten eingesetzt und starb am 4. März 2909 an einem von den Mutanten Betty Toufry und Tama Yokida herbeigeführten Herzversagen. Sein Zellaktivator ging in die Hände von Kitai Ishibashi über, der ihn Gevoreny Tatstun als Geschenk an ihren ungeborenen Sohn Ribald Corello mitgab.

Im April 1291 NGZ wurde er – zusammen mit anderen parapsychisch Begabten – von ES kurzzeitig freigesetzt, um die Superintelligenz im Kessel von DaGlausch und Salmenghest zu unterstützen. (PR 1993)

Eine weitere vorübergehende Freisetzung erfolgte im Februar 1463 NGZ. John Marshall und einige ES-Mutanten unterstützten die Stardust-Mutanten auf Talanis im Kampf gegen VATROX-VAMU, der das Stardust-System besetzt hatte. Sie trainierten die Stardust-Mutanten in der Anwendung ihrer Fähigkeiten und schlossen sich mit ihnen zu einem Parablock zusammen, dessen geballte Energie mit der Freisetzung von Psi-Materie verstärkt und schlagartig gegen VATROX-VAMU freigesetzt wurde. Die Entität und die Raumschiffe ihrer Jaranoc-Hilfstruppen wurden mehrere tausend Lichtjahre weit weg geschleudert. Am 30. April kehrten John Marshall und all seine Gefährten in das Mentaldepot von ES zurück. (PR 2561)

Kurz darauf kehrte er gemeinsam mit anderen Mutanten nach Talanis zurück. Am 7. Mai 1463 NGZ starb John Marshall endgültig als Bestandteil eines Parablocks, der versuchte, ein Feuerauge an der Vernichtung von Sol zu hindern. (PR 2576)

Quellen