Joshua Liumbwe

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Der afroterranische Professor Joshua Liumbwe war im Jahre 2321 wissenschaftlicher Versuchsleiter an Bord der MINHAU.

Erscheinungsbild

Bei der Untersuchung der MINHAU im Jahre 2436 erschien Professor Liumbwe als Videoprojektion. Er wirkte erschöpt und zeigte ein faltiges, eingefallenes Gesicht. Liumbwe trug silbergraues Kraushaar, hatte dunkle Augen und eine hohe Stirn. Während der Aufzeichnung der Videobotschaft trug er eine leichte, dunkelblaue Raumkombination. Später wurden die Reste seines Körpers in seinem Versteck gefunden.

Charakterisierung

Professor Liumbwe hatte durch seine illegalen Experimente gegen die Gesetze des Solaren Imperiums verstoßen, und nahm später auch den Tod der Besatzung der MINHAU in Kauf. Er machte diese Taten jedoch mehr als wett, als er das terranische Kommando an Bord der MINHAU von den Plänen der Konstrukteure des Zentrums informierte und so mit hoher Wahrscheinlichkeit alles Leben in der Milchstraße rettete. Atlan äußerte sich später: Zitat: [...] »Dieser Professor Liumbwe hat ein Denkmal im Herzen aller intelligenten Wesen unserer Galaxis verdient.« [...] (PR 364, S. 54)

Geschichte

Liumbwe arbeitete im Jahre 2321 an einer Linearzeitmaschine, die er an Bord des privaten terranischen Raumschiffes MINHAU testen konnte. Nach einem zweieinhalbtägigen Test, der im Sektor QF1331 im Bereich des Orion-Nebels durchgeführt worden war, wurde das Forschungsschiff in die Galaxie M 87 verschlagen.

Es gelang Professor Liumbwe, sich der Gefangennahme durch fremde Wesen zu entziehen, indem er sich in einem Robotkörper versteckte. Von dort beobachtete er den Einbau eines unbekannten Triebwerkes in die MINHAU und auch die Installation eines Waffensystems, das nach der Rückkehr der MINHAU in die Milchstraße dort alles Leben vernichten sollte. Um die gefangene Besatzung der MINHAU an einer Rückkehr und damit an der unwissentlichen Vernichtung der Milchstraße zu hindern, tötete er die Mannschaft mit Hilfe eines Nervengases.

Den KdZ blieb damit die sofortige Vernichtung der Milchstraße verwehrt, und sie mussten auf das nächste gestrandete Raumschiff warten, welches später die CREST IV wurde. Um jedes Restrisiko auszuschließen, präparierte Professor Liumbwe das Forschungsschiff im Anschluss mit einem nuklearen Sprengsatz mit Zeitzünder, der einen Flug zurück zur Milchstraße unmöglich machte.

Als die Terraner der CREST IV im Jahre 2436 die MINHAU zum Rückflug nutzen wollten, lösten sie die Videobotschaft mit Liumbwes Warnung und gleichzeitig den Zeitzünder aus. Es gelang allen Terranern, das Raumschiff rechtzeitig zu verlassen und zur CREST IV zurückzukehren, bevor die MINHAU explodierte.

Quelle

PR 346