Juclas

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit den Clans der Juclas. Für weitere Bedeutungen, siehe: Clan.

Die Juclas (abgekürzt für Junge Clans) sind nomadisierende Bewohner der Außenregionen von Gruelfin.

Erscheinungsbild

Juclas sind wie alle Völker der Cappins menschenähnlich. Aufgrund ihrer besonderen Lebensumstände erreichen sie jedoch nur ein Lebensalter von 20 Jahren. Da sie seit Jahrtausenden abgeschottet sind, bringen sie keine Pedotransferer hervor.

Stammbaum

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Cappins
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schoronen
 
Takerer
 
Ganjasen
 
Pekorer
 
Olkonoren
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Saalkh
 
Juclas
 
 
 
 
 
 
 
Nasoms
 
Moritatoren
 
Wesakenos
 
diverse 1
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Frühmenschen
 
 
 
 
 
 
Farrogs
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Lemurer
Lemuride Völker
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


1) Die diversen anderen Ganjasen-Abkömmlinge sind degenerierte Primitivvölker, zu denen die Chamyros (Gayszatus), Praipors, Oldonen und Lofsooger zählen.

Bekannte Clans

Im Jahre 3438 bestand das Volk aus 45 Clans; namentlich bekannt sind:

(PR 496)

1225 NGZ existierten 46 Clans; namentlich bekannt sind:

  • Alt-Erloin
  • Comydyn
  • Doblync
  • Ercourra-Clan – 345 Schiffe
  • Gryncin
  • Murra-Clan – der größte aller Clans; 5800 Schiffe
  • Neu-Erloin – Um 1225 NGZ der jüngste der Clans
  • Odogryn
  • Schamenhyn – 2400 Schiffe
  • Schybenhyrt
  • Sebestyn
  • Soyblin

(Flammenstaub 3, Flammenstaub 4, Flammenstaub 9)

Bekannte Juclas

Gesellschaft

Das Alter

Die Juclas sind äußerst schnelllebig. Dieser Umstand beeinflusst ihre gesamte Kultur, so lautet der allgemeine Wahlspruch auch: »Niemand hat Zeit.« Juclas schlafen im Vergleich zu Terranern sehr wenig, ein guter Schlaf umfasst vier bis fünf Stunden.

Ab dem Alter von drei Jahren nehmen Juclas am allgemeinen Leben teil, ab fünf Jahren können sie die Geschlechtsreife erreichen, ab sechs Jahren ist eine Heirat möglich, auch wenn sie meist erst später erfolgt. Als Blütezeit des Lebens gilt der Zeitraum zwischen sieben und dreizehn Jahren. Danach tragen viele Juclas bereits transparente Plastikhäute im Gesicht, um ihr wahres Alter zu verschleiern. Diese Masken verfügen über Atem-, Speise- und Sehschlitze sowie verschiedene Aufsätze.

Ab einem Alter von 18 Jahren setzt eine schnelle Degenerierung ein und die Juclas können nicht mehr arbeiten und ihren Lebensunterhalt verdienen. Darum leben sie von diesem Zeitpunkt an von ihren erbeuteten oder anderweitig verdienten Besitztümern. Lange Zeit gab es die so genannte Alterspolizei, die dafür verantwortlich war, dass Greise im Alter von 20 Jahren hingerichtet werden. Theoretisch können Juclas noch weit älter werden, so wird von 25-jährigen Greisen berichtet, die vollständig dem Schwachsinn verfallen sind und die niemand betreuen möchte. Aus genau diesem Grund hassen die Juclas das Altern, welches ein Tabuthema in der Jucla-Gesellschaft ist. Das Amt des Henkers wird auf jedem der Jucla-Schiffe von einem geheimnisvollen Henker ausgeführt, bei dem es sich stets um einen takerischen Spion handelt, der auf diese Weise die Juclas überwachen kann.

Um das Alter deutlich anzuzeigen, gibt es eine Kleiderordnung unter den Juclas. Es wird von separaten Kleidern der 7–8-jährigen, 17- bis 18-jährigen und 19–20-jährigen berichtet. Somit ist anzunehmen, dass jeweils zwei Jahrgänge die gleichen Gewänder tragen. Trotzdem werden die Masken- und Kleidungsvorschriften auch gerne gebrochen und Clanmitglieder geben sich durch ihre Kleidung jünger, als sie tatsächlich sind.

(PR 496)

Der Heerwurm

Die Juclas sind keine Planetenbewohner, vielmehr leben sie in einem Flottenverband von über 200.000 Großraumschiffen zusammen, der mit Unterlichtgeschwindigkeiten durch die Randbereiche Gruelfins streift. Dieser Heerwurm dehnte sich über zwei Lichtjahre Länge und 300 Millionen Kilometer Breite aus und wurde an den Rändern von schnellen Schiffen und mobilen Ortungs- und Wachstationen abgesichert.

Anmerkung: Man darf sich die Jucla-Flotte in ihrer normalen Plünderformation also nicht als geschlossenen Verband vorstellen: Wären 200.000 Schiffe gleichmäßig über zwei Lichtjahre verteilt, so stünde jedes Schiff vom nächsten 100 Millionen Kilometer entfernt! Es handelt sich vielmehr um einige Dutzend Pulks von Raumschiffen, die voneinander Lichtmonate entfernt sein können.

Die Flotte ist weiter unterteilt in verschiedene Clans mit unterschiedlicher Größe. Die Clans ordnen sich freiwillig einem Oberbefehlshaber unter, traditionell dem Clanführer mit den meisten Raumschiffen. Es hatte sich gezeigt, dass selbstständige Clans untergegangen waren, während die zusammenhaltenden Flottenverbände überlebensfähig waren. Der Oberbefehlshaber ließ den Clans im Gegenzug für ihre Unterstützung großzügige Freiheiten. Der Heerwurm dient somit als Sammelbecken für die Juclas; viele Schiffe sind meist abwesend, um mit Expeditionen in die benachbarten oder auch weiter entfernten Sonnensysteme ihren Lebensunterhalt zu sichern.

Diese Expeditionen umfassen in der Regel den Angriff auf und die Plünderung von schwach verteidigten und ungeschützten Planeten und die Versklavung von deren Bewohnern. Daneben treiben die Juclas auch Handel mit besser verteidigten Welten, um weiter entwickelte Technologie oder neue Raumschiffe zu erhalten. Viele Clans leisten auch Söldnerdienste. Im Fall, dass aufgebrochene Raumschiffe angegriffen wurden und nicht zurückkehren, unternehmen größere Jucla-Verbände Strafexpeditionen, um die Schuldigen zu finden.

Die Stärke der einzelnen Familienclans ist unterschiedlich, der schwächste von ihnen besaß 3438 gerade etwa 200 Schiffe. Der Murra-Clan dominierte in jener Zeit mit seinen fast 10.000 Schiffen die Flotte und stellte daher in Kriegs- und Krisenzeiten den Oberbefehlshaber über die vereinigte Flotte von 200.000 Schiffen. Die Juclas respektieren im Allgemeinen den Taschkar, leisten sich aber oft auch eine Missachtung von dessen Befehlen, da sie sich als unabhängige Macht sehen.

Im Kriegsfall sammeln sich die Jucla-Raumschiffe zu einem annähernd kugelförmigen Haufen, um als tatsächlich geschlossener Verband zu agieren.

(PR 496)

Wildes Leben

Der zentrale Bestandteil im Leben der Juclas sind aber nicht Kampf und Plünderungen, sondern der Genuss der erbeuteten Waren. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit finden Feste, Feierlichkeiten und regelrechte Orgien an Bord der Jucla-Schiffe statt. Dazu gehört die Rückkehr eines Plündertrupps zum Clan, die Amtsübernahme eines neuen Clanführers, Hochzeiten oder Geburten. Zu besonderen Gelegenheiten ordnet auch der Anführer des Heerwurms ein Fest an. Nahe der Kommandozentrale befindet sich darum auf Jucla-Großraumschiffen meist eine Festhalle.

So genannte Kali-Theater dienen als Austragungsstätten für sportliche Wettkämpfe und dergleichen. Messerkämpfe sind besonders beliebt unter den Juclas beiderlei Geschlechts.

Mit Sexualität gehen die Juclas recht unverkrampft um. Zwar gibt es regelmäßig Kämpfe unter den Männern um eine Frau, doch genauso üblich ist es, den Geliebten der eigenen Frau zu ignorieren. Die mächtigeren Männer können es sich leisten, mehrere Frauen zu haben. Es ist zwar nicht besonders üblich, aber prinzipiell möglich, dass auch Frauen Clanoberhaupt werden, wenn ihr Vater keinen Nachfolger hinterlassen hat. Der Sturz eines Clanoberhaupts durch einen Herausforderer aus dem gleichen Clan ist neben der Erbfolge ebenfalls ein legitimer Weg.

Nur wenige Jucla-Ingenieure sind so begabt, dass sie Schiffe tatsächlich reparieren können. An Bord der Jucla-Schiffe gibt es also oft eine schlecht gewartete Technik, dafür jedoch eine luxuriöse Ausstattung mit Pelzen, Schmuck und Sklaven. Die Juclas verzieren ihre Schiffe gerne mit Malereien, vorzugsweise Kampf- und Jagdszenen. Außerdem dröhnt ununterbrochen wilde Musik aus den Lautsprechern der Schiffe. Die Sklaven dürfen nach einem Brauch der Juclas nicht älter als ihre Herren werden, doch dieser Brauch lässt sich leicht umgehen, da alte Juclas ihre Besitztümer im Alter meist veräußern müssen.

(PR 496)

Raumschiffe

Da die Juclas keine Infrastruktur für den Bau von Raumschiffen unterhielten, wurden diese von anderen Völkern erworben. Daher waren der technische Standard, die Bauform und andere Merkmale zwischen den einzelnen Raumern sehr unterschiedlich. Gemeinsam war den meisten ein hohes Alter. Die Schiffe dienten den Juclas als Heimat. Fast alle hatten schon viele Generationen kommen und gehen gesehen. (PR 496)

Geschichte

Die genaue Abstammung der Juclas ist nicht bekannt. Wahrscheinlich sind sie Abkömmlinge der Takerer oder Ganjasen, die sich während der chaotischen Zeit des Untergangs des Ganjasischen Reiches und des Aufschwungs des Taschkars in die Außenregionen zurückgezogen haben.

Nach der Stabilisierung seiner Macht suchte der Taschkar nach einer Möglichkeit, Gruelfin gegen äußere Angreifer abzusichern. Da eigene Schiffe teuer im Unterhalt sind und keine Besatzung gewillt ist, ihr halbes Leben einsam an Bord zu verbringen, ersann er einen teuflischen Plan: Mittels Strahlung wurde die Lebenserwartung von Cappin-Flüchtlingen langsam auf eine Spanne von etwa 20 Jahren reduziert. So entwickelten sie ihre schnelllebige und aggressive Kulturform.

Die Juclas hatten ihrer eigenen Überlieferung zufolge einst auf einem Planeten der Außenrandzone Gruelfins gesiedelt, wo ihre Lebenserwartung immer weiter gesunken war. Als sie nur noch knapp 20 Jahre betrug, wanderten die 100.000 letzten Bewohner in den Weltraum aus und bildeten fortan die Juclas. Bei dieser offiziellen Version handelt es sich vermutlich um eine Geschichtsfälschung der Taschkars. Zwar sehen sich die Juclas selbst als Takerer an, doch auch dies könnte eine Lüge sein, die die Clans an die Takerer binden sollte.

(PR 496)

35. Jahrhundert

Im Juli 3438, nach der Zerstörung Takeras durch die Arkonbomben der MARCO POLO, sann der aktuelle Taschkar Ginkorasch auf Rache. Er sprach mit Pentschypon-Kala 896., der gerade der Oberbefehlshaber der Juclas war, und berichtete ihm, dass die Ganjasen auf die Vernichtung der Jucla-Flotte hinarbeiteten. Das erste Gespräch eines Jucla-Anführers mit dem Taschkar seit Generationen war Grund genug für Pentschypon-Kala, an den Ernst der Lage zu glauben. Er führte kurzerhand alle Juclas in den Ganjasisch-Takerischen Krieg, um die Takerer bei ihrem Kampf zu unterstützen. Es kam ihm nicht in den Sinn, dass der Taschkar die Juclas als Kanonenfutter opfern wollte, um anschließend die Ganjasen umso leichter besiegen zu können.

Die ersten Kämpfe zwischen beiden Flotten verliefen blutig. Die Clans waren nicht an einen hohen Blutzoll gewöhnt und verließen das Schlachtfeld, nachdem 10.000 ihrer Raumschiffe zerstört wurden. Perry Rhodan sah eine Chance für Diplomatie und vereinbarte ein Treffen mit Pentschypon-Kala 896. Während des Treffens betonte Rhodan die Unnötigkeit der Auseinandersetzungen, was auch Pentschypon-Kala einleuchtete. Bald darauf wurden ihm einige Zusammenhänge um die Herkunft der kurzen Lebenszeit klar und er erkannte, dass die Takerer seit Jahrtausenden Spione bei den Juclas hatten: Die Henker, welche alle 20-jährigen töteten. Clanführer Pentschypon-Kala 896. reiste nach Arptof, um sich an dem Taschkar zu rächen. Während der Verhandlungen vergiftete er ihn. Ferner erging ein Befehl an alle Schiffe, dass die Henker von den Kommandanten getötet werden sollten.

Im Zuge der weiteren Entwicklungen übernahmen die Juclas das Kommando auf den Welten des Takerischen Reiches und nahmen Friedensverhandlungen mit den Ganjasen auf. Die Herrschaft der Juclas währte nicht lange. Nach kurzer Zeit wurden sie von einer Allianz anderer Cappin-Völker vertrieben, nachdem sich Pentschypon-Kala 896. laut takerischen Berichten sogar zum Taschkar ernannt hatte.

(PR 496, PR 498)

13. Jahrhundert NGZ

Im Jahre 1225 NGZ waren die Clans der Juclas noch immer der Schrecken vieler Planeten im Halo Gruelfins. Inzwischen hatte moderne Medizin die mögliche Lebenserwartung der Juclas auf 35 Jahre erhöht. Ein Mittel, die vorzeitige Alterung zu stoppen, war aber bisher nicht in Sicht.

Der Ercourra-Clan war im September dieses Jahres innerhalb des vorgelagerten Kugelsternhaufens Schimayn unterwegs. Hier trafen sie auf eine überlegene Wachflotte der Ganjasen, welche einen Pedopeiler bewachte. Später griffen sie in einen Kampf zwischen den Ganjasen und einer takerischen Angriffseinheit ein. Trotz ihres Einsatzes und hoher Verluste auf Seiten der Ercourras wurden die Ganjasen vernichtet. Nur das Beiboot AVACYN überstand die Schlacht. Danach rief der Führer des Ercourra-Clans die insgesamt 46 Clans zum Thein auf – dem traditionellen Treffen der Clans auf Eptascyn. Dort kam es zu einem Massaker durch die Zaqoor.

Unter der Führung von Atlan wurden die Juclas zu einer Art Schutztruppe für die Station BOYSCH.

Auf BOYSCH wurde dem Führer des Ercourra-Clans, nun sogar Führer aller Clans, eine Heilung der vorzeitigen Alterung in Aussicht gestellt. Diese Heilung sollte die Lebenserwartung innerhalb von zwei Generationen wieder auf die normale Cappinerwartung hochsetzen.

(Flammenstaub 3, Flammenstaub 4, Flammenstaub 9)

Quellen