Juki Leann

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Die Nosmonerin Juki Leann, mit vollem Namen Juki Taemyn Leann, war eine Agentin der Schwarzen Garde, des Geheimdienstes des Imperium Dabrifa.

Erscheinungsbild

Auf den Armen und am Hals hatte sie Tätowierungen, die sie für eine Geheimsprache verwendete. (PR-Terminus 1)

Charakterisierung

Sie hasste Untätigkeit und war schlecht darin, seelenruhig abzuwarten. (PR-Terminus 1)

Geschichte

Juki Leann war entfernt mit Imperator Shalmon Kirte Dabrifa verwandt. Sie lebte fast zehn Jahre auf Terra. Ihre Mutter Ahna Leann war die Botschafterin des Imperiums Dabrifa auf Terra. (PR-Terminus 1)

Am 10. Oktober 3408 verbrachte Juki Leann ihre Ferien in der Privatvilla der Leanns auf Nosmo. Sie war vom Urlaubsort nicht begeistert und stritt mit ihrer Mutter, Ahna, der dabrifanischen Botschafterin auf Terra. In der Villa traf sie erstmalig auf Imperator Dabrifa. Die Sicherheitsleute paralysierten dabei Hina, ihre akonische Aynu-Hündin. Sie beschloss die Geschichte zu studieren, um mehr über Dabrifa Werdegang und Charakter herauszufinden. (PR-Terminus 3)

Zur 400-Jahr-Feier der dabrifanischen Botschaft auf Terra am 15. November 3411 veranstaltete Ahna Leann ein Fest, in dem unter anderem auch Imperator Dabrifa und Perry Rhodan zugegen waren. Juki nutzte die Gelegenheit und löcherte Rhodan mit Fragen. Sie hatte Sympathien für den Terraner und sah Dabrifa skeptisch. (PR-Terminus 3)

Am 4. Oktober 3412 speiste Juki Leann mit ihrem Vater Grun Phovidan im Restaurantbereich des Sydney Towers und offenbarte ihm, dass sie nicht auf Nosmo studieren wird. Sie hielt das TIT für die bessere Universität. Phovidan hielt nichts davon, da sie als Verwandte von Dabrifa auf Nosmo studieren müsse und schlug vor, fünf Jahre durch die Galaxis zu tingeln, um danach auf Nosmo zu studieren. Sie willigte ein und flog einen Monat später von Terra nach Olymp, heuerte dort auf einem arkonidischen Explorer an und war bis 3413 in der Southside unterwegs. (PR-Terminus 3)

Sie heuerte auf der HARDWIRE an, traf dort auf Reknon Potkir und verliebte sich in ihn. Am 4. Mai 3417 starb Potkir auf dem Planeten Muraj an einer allergischen Reaktion auf Erdbeeren. Juki Leann, die ein halbes Jahr als medizinische Assistentin gearbeitet hatte, versuchte ihn mit einem Luftröhrenschnitt das Leben zu retten, scheiterte aber. Der Polizist Arten Snejter bewies ihr anhand einer Videoaufnahme, dass es sich bei Potkirs Tod um einen Mordanschlag eines Geheimdienstes gehandelt hatte. Am nächsten Tag erfuhr sie aus einer Aufzeichnung Potkirs, dass es ein Agent der Schwarzen Garde gewesen sein musste, der sich nach dem Mord an fünf terranischen Agenten auf der HARDWIRE vor der Solaren Abwehr versteckte. Deswegen trat sie am 8. Juni 3417 der Schwarzen Garde bei, um Potkirs Mörder zur Strecke zu bringen. Mittlerweile verfluchte sie Rhodan, dem sie die Verantwortung für Potkirs Tod anlastete. (PR-Terminus 3)

Erst am 2. Oktober 3429 fand sie die Mörderin Sira Ahrems auf Lepso. Als diese sich als Doppelagentin outete, beließ es Leann dabei, ihr die Nase und das Jochbein zu brechen. (PR-Terminus 3)

Am 27. September 3430 traf sie auf Wloto Gribsen und Darren Zitarra und wurde ins Solsystem geschickt. Davor hatte sie einen Auftrag gegen eine Widerstandsbewegung auf Nosmo wegen einer alten Freundschaft verbockt. Sie vermutete, dass dies der Grund für die Todesmission im Solsystem war. (PR-Terminus 3)

Am 17. Oktober startete sie gemeinsam mit Gribsen und Zitarra von Ferrol zu der Mission. Sie waren ein Spähkommando zu Aufklärungszwecken, das die Verteidigungsmöglichkeiten des Systems und die Forschungszentren für terranische Paratrontechnologie als Vorhut der Angriffsflotte der Antisolaren Koalition ausspionieren sollte. Dazu sollten sie den intersolaren Datenfunk abhören und dechiffrieren, um der Angriffsflotte und den Raumlandesoldaten die genauen Ziele nennen zu können. Ihr Transpluto-Systemkreuzer WOOGAN-237 hatte besonders empfindliche Funkempfänger eingebaut. Zuerst sollten sie den Saturn passieren, da man dort die Forschungsanlage vermutete. Dort sollten sie für die schnellen Eingreiftruppen in den Transitionsraumern die Ziele markieren, damit die Forschungsanlagen im Handstreich genommen werden konnten. Damit sollte der von der Antisolaren Koalition befürchtete Aufbau des systemumspannenden Paratronschirms verhindert werden. Ihr Ziel war der Saturnmond Calypso, auf dem der Geheimdienst die Forschungsanlage vermutete. Auf ihn sollten die Agenten Bunkersprenggranaten abfeuern, um den Aufbau des vermuteten Paratronschirms um den Mond zu verhindern. Die Raketen waren drallstabilisiert und mit Desintegratorköpfen versehen. Sie sollten ein Loch in die Panzerung der Anlage bohren und die Sprengladungen als Richtladung nach vorn explodieren. Sofern sich Strukturschirme gebildet hätten, hätten sie das mit einem Schildstrukturdisruptor verhindert. Da den Agenten der genaue Angriffszeitpunkt der Antisolaren Flotte unbekannt war, war als Funkbefehl December Night vereinbart. (PR-Terminus 1)

Von Ferrol aus starteten sie mit einem Massengutfrachtfloß in Richtung Solsystem. Während der Frachter mit stotternden, wenig abgeschirmten Traktorstrahlern die Außenbordladung fixierte und ihnen dadurch Ortungsschutz gab, stiegen die Agenten in Außenteam-Raumanzügen am Orientierungspunkt Ferrol fünf im Kuipergürtel aus dem Frachter und steuerten die WOOGAN-237 an, die sie innerhalb einer halben Stunde zu erreichen hatten. Dieser Frachter war den Terranern bereits bekannt, da er seit zwölf Jahren wöchentlich zur selben Zeit ins Solsystem aufbrach. (PR-Terminus 1)

Bis zum 24. Oktober 3430 versetzten sie die WOOGAN-237 mit den an Bord befindlichen Ersatzteilen in den bestmöglichen Zustand. Am 24. Oktober täuschte die Mannschaft des Frachters einen Unfall vor. Der Energiespeicher des Haupttraktorstrahlers brannte durch und wirkte durch ein extrem starkes Traktorfeld auf einige Asteroiden sowie die WOOGAN-237 ein, die dadurch ins Solsystem geschossen wurden. Sie wiederholten damit einen Unfall, den es bereits in den Jahren 3425 und 3427 gegeben hatte. Die Agenten überstanden die hohe Beschleunigung, indem der Schwarzschildreaktor der WOOGAN-237 mit dreihundert Prozent Leistung eine Batterie Andruckneutralisatoren auf eine Gurtkugel von zwei Metern Durchmesser in der Zentrale wirken ließ. Da das Imperium Dabrifa nicht über Paratrontechnologie verfügte, war der Schwarzschildreaktor aus einer gestohlenen Space-Jet ausgebaut worden. (PR-Terminus 1)

Der Magnetfeldantrieb beschleunigte die WOOGAN-237 bis auf die Reisegeschwindigkeit. Dieser Antrieb war nicht ortbar, da die Planeten seine Emissionen mit viel stärkeren Magnetfeldern verdeckten. Zur weiteren Tarnung wurde eine Kohlenstoffstaubwolke ausgeblasen, die auf der Oberfläche der WOOGAN-237 einen pudrigen Überzug bildete und durch statische Aufladung stabilisiert wurde. Das Hyperkristallnetz der Abhörsensoren wurde zum Saturn ausgerichtet. Die Biopositroniken suchten daraufhin nach Signaturen von Paratronschirmen, Entstofflichern, Großtransmittern und Schwarzschildreaktoren. (PR-Terminus 1)

Das Saturnmagnetfeld sollte ihnen in weiterer Folge zu einem Spiralorbit um den Planeten verhelfen. Hinter Calypso sollten die Agenten an einem Lagrangepunkt auf das Kodewort December Night warten, um die Bunkersprengköpfe abzufeuern. (PR-Terminus 1)

Am 30. Oktober 3430 meldete die Passivortung der WOOGAN-237 einen Hyperenergieausschlag mit gigantischer Feldstärke. Ein dunkelrotes Glühen erfasste das Innere des Raumers und durchdrang die Zentrale. Die Farben der Lichtwellen wechselten von hellrot zu gelb zu hellgrün und weiß. Das Licht war blendend hell. Dann folgte eine heftige, unerklärliche Kältewelle, die Bewusstlosigkeit hervorrief. (PR-Terminus 1)

Als Leann wieder zu sich kam, war die WOOGAN-237 schwer beschädigt und trieb auf Höhe des Neptuns im All. Das Eindämmungsfeld des Schwarzschildreaktors fluktuierte, da die Kristallmatrix durch artverwandte Hyperenergie verschoben worden war. Gammastrahlung drang durch den Reaktor und würde alle drei Agenten innerhalb einer Stunde trotz der Einsatzanzüge töten. Während Zitarra und Leann bei Bewusstsein waren, blieb Gribsen ohnmächtig, zerfiel und löste sich auf. (PR-Terminus 1)

Der Haluter Icho Tolot fand den Raumer auf einem Messflug im Randbereich des Solsystems. In diesem Bereich hatte er zum Zeitpunkt der Aktivierung des Antitemporalen Gezeitenfeldes sechsdimensionale Hyperstoßfronten im oberen Bereich der Hyperenergie-Skala geortet. (PR-Terminus 1)

Während sich Leann ergeben wollte, weil sie glaubte aus der Gefangenschaft fliehen zu können, suchte Zitarra den Kampf. Mit einem Hyperenergiegenerator, der das Schirmfeld des Haluters zum Zusammenbruch bringen sollte, bevor eine Bombe zündete, verwandelte er die Schleuse der WOOGAN-237 in eine Falle. Doch der Haluter entging der Explosion und stürmte die Zentrale des WOOGAN-237, worauf ihn Zitarra mit einem Thermostrahler beschoss. Tolot paralysierte die Agenten und brachte sie nach Imperium Alpha, wo sie verhört wurden. (PR-Terminus 1)

Nach einem der Verhöre wurde Leann kalt und sie fror, fühlte sich schwarz. Zusätzlich verschwamm ihre Umgebung. Sie fand sich plötzlich in einer unverschlossenen Zelle wieder. Sie verließ sie und ging durch das entvölkerte Imperium Alpha. Mit einem Gleiter flog sie über Terrania, das menschenleer zu sein schien. Es gab keinerlei Kommunikation. In der Nähe einer Menschenansammlung landete sie und lauschte dem Redner, der sich der Menge als Harper Buroom, einer der Fünfzig Ersten Sprecher vorstellte. Er erzählte, dass die Milchstraße vor einem Jahr der wahren Bestimmung zugeführt worden war. Das Solare Imperium und die anderen galaktischen Großreiche seien vernichtet, darunter das Imperium Dabrifa, die Zentralgalaktische Union und der Carsualsche Bund. Weiterhin stellt er sich als Homo superior vor, dessen Ziel es sei, die Menschen der Gattung Homo sapiens zum Ackerbau zurückzuführen. Leann wurde entdeckt und floh, wurde jedoch gefangen genommen. Als sie zu sich kam, sollte sie eine Kutsche ziehen. Da sie sich sträubte, traf sie ein Peitschenhieb. Zeitgleich spürte sie erneut die Kälte und die Umgebung verschwamm. (PR-Terminus 1)

In Imperium Alpha zeigten die Kameras kurz vor dem Verschwinden der Agenten, dass sich ein Flimmern um sie legte – ein dunkelrotes Glühen und Wallen, das sich verstärkte und von hellrot nach gelb, hellgrün und weiß wechselte, bevor die Gardisten zusammenbrachen, sich krümmten und verschwanden. Zusätzlich wurde Kälte angemessen. (PR-Terminus 1)

In Imperium Alpha untersuchten einstweilen Rhodan, Galbraith Deighton, Gucky, Takayo Sukurai, Icho Tolot und der Hyperphysiker Renier Bievre das Verschwinden der Agenten. Sowohl Tolot als auch Bievre fanden eine Erklärung: die Sextadimstrahlung und die inneren Ausläufer des ATG-Felds hatten mit hyperphysikalisch aktiven Strukturen an Bord der WOOGAN-237 wechselgewirkt. Das Spionageschiff samt Insassen wurde von dem sich aufbauenden ATG-Feld erfasst, wodurch Zitarra und Leann zu Zeitspringern wurden. Die Agenten wurden mit Sextadimimpulsen überschwemmt und Sekundäremitterkeime induziert, so dass sie nun ihrerseits Sextadimimpulse abgaben. Dadurch, so vermuteten Bievre und Tolot, unterlagen ihre zeitlichen Positionen sporadischen Verschiebungen. Gribsen dürfte von der Impulsen stärker betroffen gewesen sein und war deshalb auch verstorben. Vermutlich würde Zitarra und Leann dieses Schicksal ebenfalls nicht erspart bleiben. Gucky nannte die Sextadimimpulse der Einfachheit halber Zeitpartikel, wogegen Bievre energisch widersprach. (PR-Terminus 1)

Nach der Rückkehr ließ Deighton die Agenten in Hochsicherheitszellen bringen, die durch gestaffelte Prallfelder und HÜ-Schirme gesichert waren. Rhodan besuchte Leann am Krankenbett und erinnerte sich daran, dass er sie bei einem diplomatischen Empfang kennengelernt hatte. Er rang ihr die Zusammenarbeit im Gegenzug zu medizinischer Behandlung ab, wofür sie nach Mimas gebracht wurde. (PR-Terminus 1)

Kurz nach dem Start kam es zu einer Explosion in der Nähe des Gleiters, weil sie offenbar jemand zu befreien versuchte. (PR-Terminus 1)

Quellen

PR-Terminus 1, PR-Terminus 3