Käfigtransmitter

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Die Käfigtransmitter sind die ersten Materietransmitter, auf welche die Terraner im Jahre 1975 auf Ferrol im Wega-System trafen.

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Heft: PR 14
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Übersicht

Dem Namen entsprechend sind diese Transmitter käfigförmige Konstruktionen. Die für den Transport zum Gegengerät nötigen Technologien und die Energiespeicher sind im Sockel des Gerätes untergebracht. Die zu transportierende Person steht auf dem Sockel, und ist von einer käfigförmigen Gitterkonstruktion umgeben, in der die Bedienelemente untergebracht sind. Die Größe der Käfigtransmitter variiert mit ihrer Fassungskapazität.

Später werden die Käfigtransmitter von den einfacher zu bedienenden Torbogentransmittern nach akonischem Vorbild abgelöst.

Im Jahr 1333 NGZ bestätigen die Aussagen des ferronischen Thorts Kelesh, dass die Käfigtransmitter nicht vom erhöhten hyperphysikalischen Widerstand betroffen sind, was eine erneute Untersuchung dieser Technik angebracht erscheinen lässt, da die gebräuchlichen Torbogentransmitter unbrauchbar geworden sind.

Der dargestellte Kurzstrecken-Transmitter KST-100M-1150 von MIFONA ENERGETICS, Titan, ist als militärisches Gerät für maximal 4 Personen (oder einen Haluter) in Raumschiffen und Stationen ausgelegt. Wie für alle Transmitter, deren Energieversorgung NICHT durch Sonnenzapfung bewerkstelligt wird, gilt auch für diesen Typ eine allgemeine Reichweitenbegrenzung von etwa 5 Lichtjahren.

Zivile Versionen dieses Bautyps decken den Personen-Nahverkehr zum Beispiel auch im Umfeld des BACKDOOR-Bahnhofes auf Merkur ab.

Zeitablauf einer Transmission

Zeit (in Sekunden) Gerät Ereignis
T 0 Externes Kontrollpanel Eingabe der Transmissionsdaten. Initiierung der automatischen Transmissions-Sequenz.
T 0 + 0.001 Steuerpositronik, Überwachungspositronik Beginn Selbstdiagnose.
T 0 + 0.020 Steuerpositronik, Überwachungspositronik Beginn Diagnose aller Komponenten des Käfigtransmitters.
T 0 + 0.257 Steuerpositronik, Überwachungspositronik Abschluss Diagnose, Erstellung Diagnoselog und Bereitschaftszeichen. Beginn Überwachung Energiemanagement.
T 1 Käfig-Kontrollpanel Manuelle Sicherheitsquittierung der Bereitschaft. Start der Sequenz.
T 1 + 0.001 Steuerpositronik, Überwachungspositronik Erstellung Transmissions-Protokoll. Beginn Sicherheitssimulation der geplanten Transmission.
T 1 + 0.002 Hyperfunk Beginn Aufbau Transmissionsverbindung zu Empfängerstation und Datenabgleich.
T 1 + 0.064 Steuerpositronik Abschlussmeldung Aufbau und Datenabgleich.
T 1 + 0.064 Überwachungspositronik Beginn der mit 0005 s getakteten Abfrage nach Stabilität der Transmissionsverbindung zum Empfänger.
T 1 + 0.084 Energiespeicher Einleitung Energieabgabe über Energielogik an Quintadim-Wandler. Aufwärmphase für Feldemitter, Strukturfeldspulen und Prallfeldgenerator.
T 1 + 0.098 Quintadim-Wandler Einleitung Wandlungsprozess.
T 1 + 0.108 Kühlsystem, Prallfeldgenerator Beginn der Aktivkühlphase. Aufbau Schutzfeld.
T 1 + 0.214 Strukturfeldgeneratoren Initialisierung der Felderzeugung in den Feldspulen.
T 1 + 0.350 Strukturfeldgeneratoren, Feldemitter Beginn Regelung der Feldspulen auf stabilisierte Feldfrequenz und Leistung. Start Entladungssequenz.
T 1 + 0.400 Nutzlast-Scanner Start der mit 0003 s getakteten Überwachungssequenz und Abgleich mit Empfänger.
T 1 + 0.744 Strukturfeldgeneratoren, Feldemitter Feldfrequenz und Anlaufleistung stabilisiert. Alle Emitter entladen. Freigabemeldung an Steuerpositronik.
T 1 + 0.950 Strukturfeldgeneratoren, Nutzlast-Scanner Feldstärke erreicht in den Spulen Nominalwert. Letzte Speicherung der Nutzlastdaten.
T 1 + 0.990 Steuerpositronik Einleitung Entmaterialisierungssequenz.
T 1 + 1.015 Feldemitter Empfänger Projizierung des Transmitterfeldes, Entmaterialisierung der Nutzlast im Sender. Rematerialisierung im Empfänger. Beginn Überprüfung des Sicherheitsprotokolls und ggf. Aktivierung des Schutzschirmes.
T 1 + 1.080 Feldemitter, Steuerpositronik Zusammenbruch des Strukturfeldes. Auswertung Empfänger-Überwachungslog und Abgleich.
T 1 + 1.105 Strukturfeldgeneratoren, Feldemitter Beginn Abregelung der Feldspulen auf Stand-by Niveau. Beginn Entladungssequenz.
T 1 + 1.250 Steuerpositronik, Externes und Käfig-Kontrollpanel, Prallfeldgenerator Abschluss Transmissionsprotokoll. Meldung erfolgter Transmission und Sequenzende. Zusammenbruch Schutzfeld. Kommt es zu keiner nachfolgenden Transmission, werden die aktivierten Geräte heruntergefahren.
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Terranischer Käfigtransmitter 1344 NGZ
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt und Gregor Paulmann

Darstellungen

Geschichte

Die Terraner trafen erstmals 1975 auf Käfigtransmitter im Wega-System. Geheimnisvoll an ihnen war die Tatsache, dass die Ferronen, denen die Transmitter gehörten, ihre Technik selbst gar nicht entwerfen konnten, da sie nicht in der Lage sind, fünfdimensional zu denken, ein Widerspruch, der Perry Rhodan sofort auffiel und den er zu ergründen bestrebt war. (PR 11)

Für seine Hilfe gegen die Topsider überzeugte er den Thort, ihm die Konstruktionspläne zu überlassen, ein überaus wertvoller Schatz für die technologisch noch hinterherhinkende Erde. (PR 11)

Der Thort täuschte ihn jedoch, da die Pläne in der Zeitgruft eingeschlossen waren. Rhodan gelang es jedoch, diese zu öffnen und somit die erste Aufgabe des Galaktischen Rätsels zu lösen. (PR 12)

Quellen

PR 11, PR 12, PR 14, PR 2335, PR 2376