Kallisto

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Kallisto (lemur.: Amtrur) ist ein Mond des Gasriesen Jupiter im Solsystem und gehört zu den Galileischen Monden.

Kallisto.jpg
Astrophysikalische Daten: Kallisto
Andere Namen: Callisto (Spartac 2.1), Amtrur (lemur.) (Das Herz von Kallisto)
Daten ursprünglich später (terraformiert)
Planet: Jupiter Jupiter
Sonnensystem: Sol Sol
Galaxie: Milchstraße Milchstraße
Mittlere Planetenentfernung: 1,883 Mio. km (Spartac 2.1) 1,883 Mio. km (Spartac 2.1)
Mittlere Sonnenentfernung: 778,3 Mio. km (Spartac 2.1) 778,3 Mio. km (Spartac 2.1)
Umlaufzeit um den Planeten: ≈16 d (Das Herz von Kallisto)
(16,69 d lt. Spartac 2.1)
≈16 d (Das Herz von Kallisto)
(16,69 d lt. Spartac 2.1)
Rotationsdauer: ≈16 d (Das Herz von Kallisto)
(16,69 d lt. Spartac 2.1)
≈4 d (Das Herz von Kallisto)
Typ: Einseitendreher, Gesteinsmond Sauerstoffwelt
Durchmesser: 4680 km (PR 1716)
(4820,6 km lt. Spartac 2.1)
4680 km (PR 1716)
(4820,6 km lt. Spartac 2.1)
Schwerkraft: ≈1 g (Das Herz von Kallisto)
Atmosphäre: keine Sauerstoffatmosphäre (PR 415)
Atmosphärendruck: keiner dicht, atembar (PR 415)
Mittlere Temperatur: -137 °C (Spartac 2.1) warm, lebensfreundlich (PR 415)
Völker
Terraner
Besonderheiten
Der Mond ist seit dem 21. Jahrhundert fast durchgängig terraformiert.

Übersicht

Sie war im Urzustand ein 4680 km großer atmosphäreloser Gesteinsmond mit felsigen Gebirgen und weiten Ebenen, tiefen Spalten und weiten Schluchten, der ähnlich wie der Mars wirkte. (PR 415, PR 1716)

Im 21. Jahrhundert wurde die Atmosphäre von Kallisto mit Sauerstoff angereichert, ein Schritt zum Terraforming des Mondes. Über den menschlichen Ansiedlungen stehen Atomsonnen. (PR-TB 17) Künstliche Schwerkraft hält eine dichte Sauerstoffatmosphäre, die sowohl 3432, 1217 NGZ als auch 1461 NGZ den Betrieb von atmosphärischen Gleitern ermöglichte. (PR 415, PR 1716, Das Herz von Kallisto)

Anmerkung: Abweichend davon wird Kallistos Atmosphäre in PR 412, Kap. 3 als dünn und zersetzend beschrieben.

Die auf Erdniveau heraufgesetzte Schwerkraft wurde von zwei in den Eisernen Ebenen errichteten riesigen Gravo-Silos sowie weiteren dort platzierten Schwerkraftgeneratoren erzeugt. Durch deren Aktivierung wurde auch die Rotationsdauer Kallistos geändert. Diese wurde um das Vierfache beschleunigt und drehte sich von da an innerhalb eines Planetenumlaufs viermal um sich selbst. (Das Herz von Kallisto)

Durch die künstliche Schwerkraft baute sich ein tektonischer Überdruck im Innern des Mondes auf, der auch im 13. Jahrhundert NGZ durch teils kilometerhohe Lavafontänen aus vulkanischen Schloten sein beeindruckendes Ventil findet. Technische Maßnahmen begrenzten diese Vulkanaktivität auf kleine Zonen des Mondes, um den anderen Gebieten die nötige relative Ruhe zu verschaffen. (PR 1716)

Im Jahre 3432 ist der Mond offenbar größtenteils besiedelt, dazu gehören auch Raumhäfen. (PR 415) Seit dem 21. Jahrhundert wird Kallisto industriell und bergbautechnisch genutzt. Rohstoffe wie Silber, Zink und Uran werden abgebaut. Offenbar ist dies ab dem 25. Jahrhundert trotz (oder mit) der Technologie der Materieumformung rentabel. (PR-TB 17, PR 1609) Große Industrie- und Handelsimperien haben auf Kallisto ihren Sitz. (PR 1716)

Im Jahr 1461 NGZ existiert nur noch eine einzige noch verbliebene naturbelassene, unbewohnte und nicht durch Geoarchitekten vollständig terraformte Struktur auf Kallisto, das Alte Territorium, ein zwölf Millionen Quadratkilometer (≈1/6 der Mondoberfläche) umfassendes Areal nahe dem Nordpol. Eine auffällige Struktur innerhalb des Alten Territoriums ist die Gipul Catena, eine 600 Kilometer lange Kette von Einschlagskratern. (Das Herz von Kallisto)

Die Oberfläche ist ansonsten ein ausgesprochen lebensfreundlicher, warmer und vollständig terraformter Ort. Ein bescheidener Pflanzenwuchs existiert, in den weiten Ebenen des Mondes finden sich kärgliche Buschwälder. (PR 415) Im 13. Jahrhundert NGZ ist die Erdkrume dick genug, um sogar Bestattungen durchzuführen. (PR 1609) In der Nähe der Eisernen Ebenen liegt die Stadt Lykaon City, das Fort Freyt, die dichten Wälder von Neu-Arkadien sowie die seichte Ovid-See. (Das Herz von Kallisto)

Große Hotels mit Bars existieren auf Kallisto sowohl für die an der wilden Natur des Mondes interessierten Touristen als auch für Geschäftsreisende der zahlreich vertretenen Gewerbekomplexe. Diese Hotels sind im 13. Jahrhundert NGZ in der Grundfläche etwa zehnmal so groß wie typische Hotels auf Terra und wirken von außen teils wie tibetische Klöster. (PR 1716)

Eine besonderes Landschaftsmerkmal von Kallisto ist der Krater Asgard, der zweitgrößte Krater auf dem Mond mit einer 300 Kilometer großen Zentrumszone. (Das Herz von Kallisto)

Im Jahr 1266 NGZ gab es im  Wikipedia-logo.pngOrbit von Kallisto ein Hospital für psychisch Kranke. (Space-Thriller 3)

Geschichte

Bereits 1982 existierte hier eine kleine Orterstation. (PR 28)

Das Solaren Imperium unterhielt große Festungsbauwerke auf Kallisto, die zum Teil auch noch im 13. Jahrhundert NGZ als Denkmale existierten. (PR 1716)

Der Mond diente im Jahr 3432 als Stützpunktwelt des Solaren Experimentalkommandos. Im selben Jahr wurde dort ein Haus für den Accalaurie Accutron Mspoern gebaut. Aufgrund der hochgefährlichen Antimaterie, die einen technischen Balanceakt erforderte, wählte man einen Standort 200 km vom Stützpunkt des Solaren Experimentalkommandos entfernt. Diese Unterkunft wurde Ende des Jahres, in Abwesenheit Mspoerns, durch den unachtsamen terranischen Ingenieur Fabel Gonder vernichtet, als Sauerstoff mit Antisauerstoff in Kontakt kam. Bei diesem Unfall kam Gonder ums Leben. Ein gigantischer Krater mit darin brodelnder Lava bildete sich. (PR 415)

Der Myles Kantor-Attentäter Njels Bohannon fand im Jahr 1200 NGZ seine letzte Ruhestätte auf Kallisto. (PR 1609)

Das Diskusschiff CILINO des Somers Furunoed kam 1217 NGZ über die Transmitterstrecke direkt aus der Mächtigkeitsballung Estartu und landete auf dem Jupitermond. Geo Sheremdoc und Koka Szari Misonan verhandelten dort in einem der Hotels mit den Somern. (PR 1716)

Um das Jahr 1461 NGZ war Magonnery Farr der amtierende Administrator Kallistos. Dieser plante, das Alte Territorium einem Terraforming zu unterziehen, um dort zwei neue Städte für 250.000 Einwohner errichten zu lassen. Unter den Bewohnern des Mondes gab es allerdings etliche Gegner dieses Projektes, die das letzte naturbelassene Areal erhalten worden. Diese nannten sich Überlasser. Die Befürworter des Projektes trugen die Bezeichnung Landnehmer. Der uralte Streit dieser zwei Fraktionen war seit der Besiedlung Kallistos nie ganz beigelegt worden. (Das Herz von Kallisto)

Der Wissenschaftler Emory Androshin, ein Spezialist für lemurische Geschichte, endeckte zu dieser Zeit in einem Krater der Gipul Catena das Wrack eines Raumschiffs aus der Anfangszeit der lemurischen Raumfahrtgeschichte. Es war abzusehen, dass die genaue Untersuchung der Fundstelle Magonnery Farrs Pläne für mehrere Jahre blockieren würde. (Das Herz von Kallisto)

Weblink

Quellen