Kantor-Sextant

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Der Kantor-Sextant ist eine Weiterentwicklung der Ultra-Giraffe. Die Konstruktion basiert auf handschriftlichen Notizen, die Myles Kantor in den Monaten vor seinem Tod ausgearbeitet hatte.

Die eigentliche Bezeichnung für dieses Messgerät lautet UHF-N-2 bzw. Ultra-Messwerk. Der gängige Name wurde zum einen gewählt, weil das Gerät ohne die Aufzeichnungen Kantors nie gebaut worden wäre. Der zweite Wortteil ist eine Anspielung auf die anachronistischen Messinstrumente alt-terranischer Seefahrer und auf die Tatsache, dass das Gerät Sextadim-Komponenten enthält.

Aufbau / Funktion

Im Gegensatz zu einem Taster, der Impulse aussendet, um deren Reflektionen zu empfangen, handelt es sich beim Kantor-Sextanten um ein passives Ortungsgerät. Da der Kantor-Sextant nur Fremdimpulse empfangen kann, ist die Effizienz des Geräts von der Distanz zur jeweiligen Strahlungsquelle abhängig. Je weiter entfernt diese ist, das heißt je schwächer die empfangenen Impulse sind, desto unklarer ist das Ortungsergebnis. Die gezielte Suche nach einer Strahlungsquelle ist mit dem Kantor-Sextanten der ersten Generation daher nicht möglich.

Der Kantor-Sextant ist wesentlich kompakter aufgebaut als sein Vorgänger und kann bequem mit einem Lastengleiter transportiert werden. Das Gerät erweitert das Ortungsspektrum der Ultra-Giraffe in den UHF- und SHF-Bereich hinein und ermöglicht damit eine erheblich größere Ortungs-Bandbreite als diese. Darüber hinaus arbeitet der Kantor-Sextant weit präziser als die älteren Geräte und hat eine größere Reichweite.

Das Ultramesswerk kombiniert die Funktionsweise der Ultra-Giraffe mit dem camelotschen Hyperraum-Resonator. Die eigentlichen Detektoren enthalten unter anderem Eclisse, CV-Embinium sowie in geringen Mengen hyperladungsstabilisiertes Howalgonium (HS-Howalgonium) aus der Experimentalfabrik HWG-01.

Die total verschiedenartigen Stoffe müssen in einem hochpräzisen Verhältnis in einer nanostrukturierten Anordnung kombiniert werden. Insbesondere die Kombination von Eclisse, dessen zweites Strahlungsmaximum sogar bis jenseits des UHF-Bereichs reicht, mit dem im UHF-Bereich absorbierenden Howalgonium-Sextagonium-Zwitter CV-Embinium, weist neuartige Eigenschaften auf.

Die aktuelle Version ist in der Lage, bis in den SHF-Bereich von 8,45 Billiarden Kalup zu messen und selbst sechsdimensionale Einflüsse zu erkennen. Mit einer Reichweite von 2000 Lichtjahren ist sie in der Lage, einen Bereich von 4000 Lichtjahren Durchmesser abzudecken, wobei die Stärke des Signals mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt.

Die Geräte der zweiten Generation enthalten vier Detektoren in einer Tetraederkonfiguration, die eine Dreieckspeilung der georteten Strahlungsquelle erlauben, wodurch auch eine gezielte Suche ermöglicht wird.

Der Kantor-Sextant ist mit einer Hochleistungspositronik ausgestattet, die die Messergebnisse auswertet. In einer verschließbaren, rund 50 Zentimeter tiefen Terminalnische stehen Eingabegeräte für eine manuelle Bedienung zur Verfügung. Normalerweise wird der Kantor-Sextant jedoch nicht direkt manuell bedient, sondern speist die Messergebnisse in die Bordsysteme des Raumschiffs ein, in dem er montiert ist.

Weitere Entwicklung

Mitte des 16. Jahrhunderts NGZ wurde das rein passive Messwerk zu dem Kantor-Kompaktsextanten weiterentwickelt. Der neue Sextant vermochte, wenn auch nur im begrenzten Umfang, selbst Impulse auszusenden, die Sextadim-Komponenten enthielten. (PR 2919, S. 8) Das Gerät konnte deutlich miniaturisiert werden und hatte nun nur noch 90 Zentimeter Länge. Allerdings war diese neuartige Entwicklung außerordentlich kostspielig. (PR 2923, S. 38)

Geschichte

Der Kantor-Sextant wurde von einem Wissenschaftlerteam unter der Leitung von Malcolm S. Daellian in Zusammenarbeit mit der Neuen USO anhand der bruchstückhaften Aufzeichnungen von Myles Kantor konstruiert. Diese Kooperation enthielt allerdings einige Einschränkungen, was dazu geführt hatte, dass keine der beiden Seiten allein imstande gewesen wäre, einen Kantor-Sextanten herzustellen. Sowohl die Neue USO als auch die terranischen Wissenschaftler arbeiteten ständig an der Verbesserung der einzelnen Baugruppen. Die Neue USO stellte Ende Oktober 1344 NGZ verbesserte Komponenten zur Verfügung, die die Leistungsfähigkeit der Sextanten weiter steigerten.

Im Oktober 1344 NGZ stellte Perry Rhodan den Arkoniden zwei dieser Geräte zur Verfügung. Sie waren allerdings verplombt und hatten eine begrenzte Lebensdauer. Wurde die Verplombung geöffnet, zerstörte das Gerät sich selbst. Die wichtigsten Baugruppen zerstörten sich nach Ablauf der Frist ebenfalls selbst. Auf diese Weise sollte verhindert werden, dass die Arkoniden die Kantor-Sextanten näher untersuchen und nachbauen konnten. Bostich I. beschloss die Geräte im arkonidischen Bereich KUM (Kantor(sche?/-)Ultra-Messwerke) zu nennen, um nicht zu sehr an ihre terranische Herkunft erinnert zu werden. Zehn weitere Kantor-Sextanten wurden den Arkoniden im November 1344 NGZ im Austausch für die Erkenntnisse über das VRITRA-Geschütz zur Verfügung gestellt.

Ein weiterer, vermutlich nicht verplombter Kantor-Sextant wurde Icho Tolot überlassen, der ihn in seine HALUTA III einbaute.

Verkleinerte Versionen des Kantor-Sextanten mit kürzerer Ortungsreichweite kamen ab Februar 1345 NGZ in den Mikrotom-Jägern zum Einsatz.

Ein Kantor-Sextant wurde auch für den Prototypen des Carapol-Strukturbrenners verwendet, der im November 1345 NGZ fertig gestellt wurde.

Am 2. Juli 1346 NGZ erhielten die Friedensfahrer einige Kantor-Sextanten, die benötigt wurden, damit die Kabinettisierung von Planeten in anderen Galaxien der Lokalen Gruppe verhindert werden konnte.

   ... todo: Geschichte bis 1551 NGZ (Genesis-Zyklus) ...

Am 19. Juli 1551 NGZ wurde ein Kantor-Kompaktsextant an Bord der NEÈFOR verwendet, um den Schwarzschirm von Wanderer durchzudringen. Der Versuch scheiterte an der fortschrittlichen Technologie der Scheibenwelt. (PR 2919, S. 9)

Am 5. August wurde der Versuch unternommen, einige Kantor-Kompaktsextanten in das Innere der YETO zu schmuggeln. Dies misslang zuerst, da die Gemeni die Sextanten leicht entdecken und als potenziell für den Spross gefährlich einstufen konnten. (PR 2923, S. 53) Erst nachdem es Icho Tolot galungen war, eins der Geräte in drei Teile zu zerlegen, konnte ein Sextant hineingeschmuggelt werden. Die damit durchgeführten Messungen bestätigten die Verbindung der GESHOD-Sprosse mit dem Dakkarraum. (PR 2924)

Darstellung

Quellen