Kartaperator

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Der Kartaperator war ein großes Energiegeschütz, mit dem die Kombination aus Paratronschirm und Prallfeld durchschlagen werden sollte, die von den Terranern um Pthor errichtet worden war.

A315Illu.jpg
Kartaperator
Atlan 315 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Aussehen

Er war etwas über 100 m lang, rund 60 m breit und an die 40 m hoch. In seiner Grundform ähnelte er einem gepanzerten Raupenfahrzeug; an seiner Frontseite befand sich eine große kugelförmige Steuerzentrale, an der Hinterseite drei große Projektionsstrahler. (Atlan 315)

Wirkungsweise

Der Kartaperator kam nie zum Einsatz, daher ist über seine Wirkungsweise nichts Genaues bekannt. Die Herren der FESTUNG waren allerdings überzeugt davon, dass damit der Pthor umgebende Schutzschirm durchschlagen werden konnte. (Atlan 315)

Geschichte

Nachdem es den Robotbürgern von Wolterhaven im Jahre 2648 nicht gelungen war, eine Öffnung im Schutzschirm zu erzeugen (Atlan 308), beschlossen die Herren der FESTUNG, dem Hindernis auf andere Art beizukommen. Sie hoben einige ihrer eigenen Verbote auf, schalteten neue Flugkorridore und brachten etwa 1500 Technos, mehrere Robotdiener sowie eine große Zahl an technischen Einrichtungen und Baumaterial an eine bestimmte Stelle in der Wüste Fylln, wo sie mit dem Kartaperator die ultimative Waffe gegen den Paratronschirm errichten ließen. Auf einer Fläche von etwa zehn Quadratkilometern entstand eine gigantische Baustelle. Den Oberbefehl über dieses Projekt bekam der Gordy Artol Forpan. (Atlan 315)

Kurz vor Fertigstellung der Waffe erreichten Atlan und Razamon die Oase Teimabor, wo sie von der Schattenkullja mit der Siarta eine Waffe erhielten, mit der es gelingen sollte, den Kartaperator zu zerstören. Die Schattenkullja befürchtete nämlich, dass bei einem Abfeuern der Waffe durch die gewaltigen freigesetzten Energien auch die Oase Teimabor zerstört werden könnte. (Atlan 315)

Inzwischen war auf der Baustelle der Robotdiener Manziel immer mehr Opfer seiner Fehlfunktion geworden. Er sabotierte – unbeabsichtigt – die Bauarbeiten, weil seiner Meinung nach die Vorschriften der Vollkommenheit, nach denen die Roboter aus Wolterhaven lebten, nicht eingehalten wurden. Als Atlan den Kartaperator mit der Siarta zerstören wollte, begegnete er Manziel und überzeugte den entarteten Roboter, den Kartaperator zu zerstören, weil er so abgrundtief hässlich und unvollkommen sei. Kurz nach der Fertigstellung des Geräts – und nur wenige Minuten vor dessen Abschuss – zerstörte Manziel den Kartaperator wie vereinbart. Artol Forpan beging daraufhin wegen der Schande Selbstmord. (Atlan 315)

Quelle

Atlan 315