Keftiu

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Keftiu, auch Kaptara genannt – das heutige Kreta – ist eine Insel im Großen Grünen, dem heutigen Mittelmeer.

Übersicht

Zur Regierungszeit des Pharao Amenemhet I. betrug die Breite an der engsten Stelle der Insel 12.000 Schritte, an der weitesten 55.000 große Schritte. Das Verhältnis Länge zu Breite betrug 5:1. (Atlan X 1)

An der südlichen Küste durchzog ein Kalksteingebirge die Insel. Zwei Flüsse bahnten sich ihren Weg durch den Gebirgszug und mündeten ins Meer. Der höchste Berg - Ida - erreichte 2500 Schritte und war meist wolkenverhangen. Auf dieser Erhebung war nach dem Glauben der Bewohner Keftius, der Vater aller Götter geboren worden. Die nördliche Küste wurde von zahlreichen Buchten, Stränden und Flussmündungen geprägt. Zwischen dem Gebirge und der Nordküste erstreckte sich eine weite Ebene, aus der sich die meisten und größten Siedlungen erhoben. (Atlan X 1) Die östlichste Spitze der Insel bildete das Kap Thirr. (Atlan X 2)

Keftiu war reich bewaldet. Nur wenige Wege verbanden die Städte, die meist im mittleren Teil der Insel erbaut worden waren. Zwei gewundene Wege führten von Knossos nach Mallia und von Knossos nach Feistos. (Atlan X 2)

Auf Keftiu wehte stets eine frische Brise, daher stammte der Begriff »Insel der Winde«. Die Windrichtung wechselte oftmals. (Atlan X 2)

Knossos

Die Stadt wurde von den Kretern Knosos oder Kunusa genannt. Sie erstreckte sich auf einer Hochfläche. An zwei Stellen fiel das Plateau steil ab. Das Stadttor lag am Ende einer Allee, die von vier Baumreihen gebildet wurde. Die breite Straße endete vor dem Tor, das zwischen zwei Türmen aus riesigen Steinblöcken eingebaut war. Die Häuser der Stadt waren auf steinernen Fundamenten errichtet worden. Die Wände bestanden aus hölzernen Balken oder Ziegeln aus Lehm. Gedeckt waren die Bauten mit Stroh oder Binsen. (Atlan X 2)

Palast von Knossos

Der Palast von Knossos war ein eindrucksvolles Bauwerk in der Stadt Knossos. Er bestand aus zahllosen Räumlichkeiten, ein verwirrendes Durcheinander aus Mauern, Türmen, Säulen, Terrassen, Gewölben, Höfen mit oder ohne Dach und Sälen. Es gab Säulen aus weißem Stein und solche aus geschnitzten schwarzbraunen Eichenstämmen. Der Palast und die ihn umgebende Stadt mit ihren Mandelbaumwäldchen und Weinbergen sollten vom Reichtum des Minos künden. Vorratskammern und riesige Krüge dienten zur Aufbewahrung der Ernten. Dem Minos genügten die Erträge aus dem Fischfang nicht.

Zur Zeit des Pharao Amenemhet lebten mehr als 100 Menschen im noch unfertigen Palast.

Vom großen Hof inmitten des Palastes führte eine lange Treppe, unterbrochen von Plattformen, zu einer Gruppe alter Eichen. Hier war auf einem steinernen Sockel eine Statue der Ariadne aus Holz errichtet worden, die mit einer bunt bemalten Gipsmasse überzogen war. Die Göttin trug einen langen, bauschigen Rock, der bis zum Boden reichte. Der Oberkörper war nackt. Die Stirn wurde von einem goldenen Reif geschmückt. Um den Hals trug die Statue einen Halsschmuck. In den ausgestreckten Händen hielt Ariadne eine Schlange und eine Labrys.

Das stilisierte Zeichen der Labrys war überall im Palast zu entdecken – in den Zinnen der Mauern, im Pflastermosaik und an vielen anderen Orten.

Die Gemächer des Minos wurden von einer schwarzen Tür mit Beschlägen aus Bronze verschlossen. Der Knochenschädel eines Stieres mit weit ausladenden Hörnern war an den Holzbohlen befestigt. Der Türgriff war einer Labrys nachgebildet. Dahinter erstreckte sich ein zehn mal zehn Meter großer, düsterer Raum, dessen Boden mit Steinfliesen und einem runden Mosaik ausgelegt war. Darauf lagen dicke Teppiche aus geflochtenem Stroh. Zwei Wände waren dunkelrot bemalt. Vor den Fensteröffnungen hingen Bahnen aus blauem Stoff. Auf Steinsockeln an den Wänden erhoben sich farbige Statuen aus Holz und Bronze. Ein Bett aus dem Holz von Olivenbäumen gezimmert, war teilweise mit Schnitzereien verziert. Das Kopfteil wurde von einem mächtigen Stierschädel eingenommen. Neben einem Abbild der Ariadne »wuchs« eine Eiche aus glänzender Bronze mit zahllosen daumengroßen Blättern. Von der Decke hingen an vier Stellen dicke Schnüre, an denen die Schädel von Kindern oder Jugendlichen befestigt waren. Jeder zweite Schädel bestand aus gebranntem Ton mit schwarzer Glasur und weißen Linien in Form von Spiralen und Halbkreisen bemalt. Mehrere Holztruhen mit Füßen und Deckeln aus Stein und ein Tisch mit Stierfüßen aus Bronze komplettierten die Einrichtung.

Nördlich des Palastes waren kleine Höhlen zu finden. In einer dieser vor Unrat und Schmutz starrenden und stinkenden Grotte lebte die Mondpriesterin Deione. (Atlan X 2)

Geschichte

Die Besiedlung der Insel dürfte hauptsächlich aus dem Norden erfolgt sein. Doch auch Spuren von Einwanderern aus dem Zwei-Ströme-Land und selbst aus Tameri waren zu finden. (Atlan X 1)

In alten Geschichten wurde erzählt, dass Keftiu einst von Booten und Flößen angesteuert worden war. Die Seefahrer trafen auf Bewohner, die einem düsteren Götterkult huldigten und für die Ankömmlinge abstoßenden Bräuchen und Riten pflegten. Die Parusati vermischten sich mit diesen »Ersten Menschen« und errichteten im Lauf der Zeit fünf Städte und Paläste – Knossos, Mallia, Feistos, Archanes und Zakros. (Atlan X 2)

Zur Regierungszeit Amenemhets bereitete der Handelsfürst Ahiram-Acran, alias Atlan, drei seetüchtige Schiffe vor, um den Rômet Handelsbeziehungen mit Keftiu zu ermöglichen. Zu dieser Zeit beschäftigten sich die Bewohner der Insel mit Viehzucht (Rinder, Schafe, Schweine, Ziegen, einige Pferde) und dem Anbau von Weizen, Feigen, Birnen, Erbsen, Wein und Oliven. Keftius Fauna war reich an verschiedenen Vogelarten. Die Kunst, Bronze in Formen zu gießen und zu schmieden war den Bewohnern der fruchtbaren, grünen Insel bekannt. (Atlan X 1) Die Herstellung von Ölen zum Würzen, Salben, Duftwässern und Arzneien aus Blüten, Kräutern, Wurzeln und Früchten, vermischt mit Honig oder weißem Fett, wurde mit großer Sachkenntnis betrieben. Die Kreter bauten in Bergwerken Kupfer und Zinn ab. (Atlan X 2)

Als Vorbereitung für die Ankunft der drei Schiffe wurde die Neheshi Thot-K'aima in einer Höhle einquartiert. Die Höhle wurde mit allerlei technischen Raffinessen aus dem Fundus der Tiefseekuppel gespickt. Thot-K'aima sollte als Quellnymphe den Kontakt mit den Bewohnern der Insel herstellen. (Atlan X 1)

Der Plan gelang. Nach der Ankunft der Rômet-Schiffe kam es zum friedlichen Kontakt mit den Parusati. Mit Holz, Krügen mit Essenzen und Schösslingen von Olivenbäumen beladen, stachen die STRAHLEN DES RÂ, die PFEIL DER INSEL und die HERRIN DES HAPI wieder in See. (Atlan X 2)

Nach einem schweren Erdbeben wurden 15 Mädchen und Frauen von Menschenräubern aus dem Palast von Knossos entführt. Ahiram-Acran wurde vom Minos die ZORN DER GÖTTER zur Verfügung gestellt, um die Entführten, unter ihnen Perseïs und Asyrta-Maraye, zu befreien. (Atlan X 2)

Weblink

Wikipedia: Keftiu

Quellen

Atlan X 1, Atlan X 2