Kelmar

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Kelmar war der Zeitexperte einer akonischen Wissenschaftlergruppe in der Zeitstation auf Pigell im Jahre 2436. (PR 354, S. 31)

Erscheinungsbild

Kelmar war ein typischer Akone. (PR 354)

Charakterisierung

Er war weder Physiker noch Techniker und entwickelte sich dennoch zum besten Zeitspezialisten Akons. (PR 354, S. 31)

Gibt es eine Zukunft?

Kelmar machte sich Gedanken darüber, warum Zeitreisen in die Zukunft nicht zu realisieren waren. Da die Exponate, beziehungsweise sieben Wissenschaftler, etwa 300 Jahre in die Zukunft geschickt wurden, jedoch nicht zurückkamen, vermutete Kelmar, dass es in 300 Jahren keine Zukunft mehr gäbe. Das ließe sich dadurch beweisen, dass man die Exponate in einem geringeren zeitlichen Abstand zur Jetztzeit in die Zukunft schicken würde. Doch dazu kam es durch die Zerstörung des Zeittransmitters nicht mehr. (PR 354, S. 32)

Geschichte

Bis zum Jahre 2430 hatte Kelmar auf seiner Heimatwelt versucht, eine Zeitmaschine zu konstruieren. Er war überglücklich, als man ihn als Teammitglied für Pigell vorsah. Noch im selben Jahr landete Kelmar als einer von 300 Akonen auf dem Planeten, um die dortige Zeitstation in Besitz zu nehmen. Drei Jahre später gelang ihnen zum ersten Mal die Inbetriebnahme des ehemals zerstörten Zeittransmitters. Reisen in die Vergangenheit liefen noch mit einer zu großen Ungenauigkeit ab, Reisen in die Zukunft wurden jedoch nicht realisiert. Kelmar verlor einmal sieben seiner Wissenschaftlerkameraden, die aus der Zukunft nicht zurückkehrten. (PR 354, S. 29–31)

Mitte Mai 2436 landeten 200 Terraner in Begleitung eines »Haluters« (PALADIN I) auf Pigell und drangen in die Zugänge zur Zeitstation ein. Trotz Abwehrmaßnahmen gelang es den Terranern, in die Station einzudringen. Es dauerte nicht lange, bis auch die Verbindung zur Planetenoberfläche unterbrochen war. Kelmar befand sich gerade mit dem Chefwissenschaftler Falcon in der Steuerzentrale, als der »Haluter« zusammen mit einem Mausbiber mitten im Raum materialisierte. Falcon und Kelmar waren kaltgestellt, während General Borgas, der militärische Kommandant der Station, noch weiterkämpfte. Falcon und Kelmar erklärten sich zur Zusammenarbeit bereit und Falcon befahl über die Rundsprechanlage die Einstellung der Kämpfe, um sich zur »Kapitulation« bereitzumachen. Er hatte das Wort »Kapitulation« benutzt, um die Selbstzerstörungsanlage des Zeittransmitters zu aktivieren. Sofort kam es zu Auflösungserscheinungen bei den Verteidigern. Auch die Terraner wurden darüber informiert und gemeinsam mit den Akonen wurde die Station verlassen. Auf der Planetenoberfläche angekommen, wurden Kelmar und alle Akonen verhaftet. Zwei Stunden nach der Auslösung der Selbstzerstörung verging die Station in einer atomaren Explosion. (PR 354, S. 37–63)

Quelle

PR 354