Kitai Ishibashi

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Kitai Ishibashi war Gründungsmitglied des Geheimen Mutantenkorps und Zellaktivatorträger. Er war der Vater des Supermutanten Ribald Corello.

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Kitai Ishibashi, Atlan und Gucky
Heft: PR 2596 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Der Japaner war dünn und groß gewachsen. (PR-TB 70)

Charakterisierung

Er war den Sitten und Gebräuchen des japanischen Volkes tief verwurzelt. Als sichtbares Zeichen trug er bei festlichen Anlässen einen braun-gelb-rot gemusterten Kimono, tapi-Strumpfschuhe sowie Sandalen. Nach den Regeln des bushido bewaffnete er sich mit zwei Samuraischwertern – dem langen Katana und dem kurzen Wakizashi. (Blauband 14)

Paragabe

Als Folge der atomaren Strahlung durch die Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki, der er im Mutterleib ausgesetzt war, erhielt er die Fähigkeiten zur Suggestion und Telepathie.


Geschichte

Dritte Macht

Ishibashi wurde am 31. Dezember 1945 in Japan geboren.

Er machte eine Ausbildung zum Arzt und Psychologen. (Blauband 14)

1971 wurde er von Reginald Bull und Tako Kakuta im Auftrag der Dritten Macht in die Wüste Gobi entführt, um ihn für das Geheime Mutantenkorps zu rekrutieren. Trotz der Entführung willigte er in den Dienst ein. (PR 6)

1975 begleitete er Perry Rhodan auf der STARDUST II mit ins Wega-System und half bei der Vertreibung der Topsider. (PR 13)

1982 zwang er die gesamte Mannschaft der LEV XIV im Zuge der Operation Galaktischer Schachzug unter seinen Willen. Leider verlief die Operation nicht ganz nach Plan und Ishibashi war schließlich gezwungen, Levtan durch einen Herzstillstand zu töten, damit er sie nicht verraten konnte. (PR 34)

1984 war er Mitglied der Arkon-Expedition. Er begleitete Rhodan mit der G-1 auch nach Arkon I, um den Imperator Orcast XXI. aufzusuchen. (PR 39)

Nach der Landung der TITAN auf Honur wurde er von der Nonus-Pest infiziert. Seinen persönlichen Nonus nannte er Shiguti. (PR 42)

Kitai Ishibashi wurde durch die Zelldusche relativ unsterblich, im Jahre 2326 erhielt er einen der von ES ausgestreuten Zellaktivatoren.

Solares Imperium

Zwischen 2045 und 2047 wurde er vom Mutantenkorps beurlaubt und nahm mit anderen terranischen Spezialisten eine Stellung im Großen Imperium unter Imperator Gonozal VIII. an. (Blauband 14)

Im Jahre 2047 akzeptierte er den ihm verliehenen Ehrentitel »Bauchaufschneider des Imperators«. (Blauband 14)

Im November 2105 nahm Ishibashi an einer Aktion gegen in den Robotregenten eingedrungene Akonen teil. (PR 123)

Ende April 2328 nahm er an einem Einsatz auf dem Planeten Gatas teil, mit dem Ziel, die Molkex-Vorräte der Gataser zu zerstören. Nachdem das Molkex durch den Drive-Effekt im Hyperraum verschwunden war, kapitulierten die Gataser. (PR 177)

Im Juli 2404 nahm der Japaner an der Expedition Reginald Bulls und Mory Rhodan-Abros teil, den Planeten Barkon im Leerraum zwischen der Milchstraße und Andromeda zu finden. Er wurde Zeuge, wie die Barkoniden sich und ihren Planeten opferten, um einen heimtückischen Anschlag der Meister der Insel auf die Milchstraße zu verhindern. (PR 275)

Ende 2416 erfuhr er durch Buru-Slim von dem Versteck der Koppensnellers auf Halmahera und war an dem Unternehmen Koppensnellers beteiligt, bei dem das Terroristennest gestürmt wurde. (PR-TB 70)

Als Spätfolge der atomaren Strahlung kam es im Jahre 2909 zur Second-Genesis-Krise, während der er letztendlich zusammen mit sieben weiteren Mutanten an einem fernaktivierbaren Gift starb, das ihnen der Verräter und ehemalige USO-Agent Nos Vigeland in die Nahrung mischte.

Altmutanten

Im Jahre 3444 tauchte sein Bewusstsein, das im Jahre 2909 in den Hyperraum geschleudert worden war, zusammen mit dem der anderen sieben Altmutanten wieder auf. Die Bewusstseine wurden schließlich zu einem auf dem Planeten Asporc abgestürzten Riesenmeteoriten gebracht, da dieser das PEW-Metall enthielt, das sie zum Überleben brauchten.

...

Nach der Invasion der Laren und dem Verschwinden Terras wurde er im Juni 3460 nach Gäa evakuiert und stellte seine Fähigkeiten dem NEI zur Verfügung. (PR 689)

...

Die Aphilie

Anfang 3582 kam es zwischen Rhodan und Atlan zu einem schweren Streit über das weitere Vorgehen gegen das Konzil. Beide wollten die GAVÖK für ihre Zwecke nutzen und fingen an, sich gegenseitig zu beschuldigen, Verrat an der Sache zu begehen. Als das Ganze auf Thomas Olmenth schließlich in hinterhältige Attacken ausartete, erklärte Ishibashi, ein solches Vorgehen gegen Rhodan nicht mehr zu unterstützen. (PR 760)

Existenz nach dem Aufgehen in ES

Nach mehreren Einsätzen als PEW-Mutant ging er schließlich im Jahre 3587 mit verschiedenen anderen Mutanten in ES auf. (PR 968)

Im April 1291 NGZ wurde er – zusammen mit anderen parapsychisch Begabten – von ES kurzzeitig frei gesetzt, um die Superintelligenz im Kessel von DaGlausch und Salmenghest zu unterstützen. (PR 1993)

Eine weitere vorübergehende Freisetzung erfolgte im Februar 1463 NGZ. Kitai Ishibashi und einige andere Mutanten, die sogenannten ES-Mutanten, unterstützten die Stardust-Mutanten auf Talanis im Kampf gegen VATROX-VAMU, der das Stardust-System besetzt hatte. Sie trainierten die Stardust-Mutanten in der Anwendung ihrer Fähigkeiten und schlossen sich mit ihnen zu einem Parablock zusammen, dessen geballte Energie mit der Freisetzung von Psi-Materie verstärkt und schlagartig gegen VATROX-VAMU freigesetzt wurde. Die Entität und die Raumschiffe ihrer Jaranoc-Hilfstruppen wurden mehrere tausend Lichtjahre weit weg geschleudert. Am 30. April kehrten Kitai Ishibashi und all seine Gefährten in das Mentaldepot von ES zurück. (PR 2561)

Kurz darauf wurden die ES-Mutanten erneut von ES freigesetzt. Am 10. Mai 1463 NGZ gehörte Kitai Ishibashi zu den sieben ES-Mutanten, die ihre Körperlichkeit aufgaben und eine Art Konzept mit Atlan und Gucky eingingen, um die beiden zu schützen. Man begab sich zu einem Kommandounternehmen in einen Handelsstern des Forschungszentrums TZA'HANATH und erbeutete dort vier Steuergeräte, mit denen man das Feuerauge manipulieren wollte, das zur selben Zeit das Solsystem bedrohte. Während Atlan und Gucky TZA'HANATH danach wieder verließen, blieben die Mutanten auf TZA'HANATH zurück. (PR 2596)

Tod

Am 11. Mai 1463 NGZ gelang es den auf TZA'HANATH zurückgebliebenen ES-Mutanten, die Systeme des Forschungszentrums mit ihren Parakräften dahingehend zu manipulieren, dass das bis dahin im natürlichen psionischen Netz verborgene TALIN ANTHURESTA in den Normalraum überwechselte. Bei diesem Akt verbrauchten die ES-Mutanten, also auch Kitai Ishibashi, all ihre Kräfte und starben endgültig, ohne dass ihre Bewusstseine in den Bewusstseinspool von ES zurückkehren konnten. (PR 2598)

Quellen